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Alle
Foren
was bringt C02 Besteuerung
Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.07.2019 13:02:35
2
2803707
Verfasser:
nochnix
Zeit: 15.07.2019 13:39:41
2
2803726
Ach passt es wohl nicht ? Graslutscher ist auch pure Zeitverschwendung und genau das gegenteil von Eike. Schon alleine den co2 anteil auf Pro Kopf Verbrauch umzurechnen ist bei einen überbevölkerten Exportland mehr als fragwürdig.
Da sieht man doch schon mit welchen tricks man arbeiten muss um eine Berechtigung für eine abzock steuer einzuführen. Das kann der Blau haarige vielleicht glauben.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.07.2019 14:31:39
2
2803744
*noch mehr gähn*
Hast du auch Argumente, statt einfach gegen alles und jedem zu sein und allem und jedem zu misstrauen? Demzufolge müssten wir noch in Stämmen leben. Vom Staat kommt eh nix Gutes...

Verfasser:
crink
Zeit: 15.07.2019 14:39:55
3
2803749
Hallo nochnix,

die Berechtigung für eine CO2-Abgabe ist doch eindeutig: Deutschland muss zahlen, wenn die gegenüber der EU versprochenen Klimaschutzziele nicht erreicht werden. Also muss jeder einzelne was dafür tun, die Strafzahlungen zu vermeiden. Die bisherigen "Anstrengungen" waren nicht ausreichend. Der Druck/Anreiz war nicht groß genug. Eine CO2-Abgabe packt das Übel - CO2-Emissionen - an der Wurzel und sorgt bei zukünftigen Geldausgaben dafür, dass Du (und alle anderen im Lande) eher die CO2-sparsamere Variante wählst. Egal ob beim Auto, bei der Heizung oder bei der aus dem fernen Allgäu importierten Milch.

Übrigens ist das Prinzip so einer CO2-Abgabe schon seit längerem bekannt und auch war es schon seit längerem klar, dass früher oder später eine entsprechende Regelung für Verkehr und Wohngebäude kommen musste - leider sind viele Kaufentscheidungen der letzten Jahre trotzdem in die falsche Richtung gegangen (-> SUV). Wer als Langstreckenpendler mehr als 5 l pro 100 km verbraucht hat selbst schuld und verdient kein Mitleid.

nochnix, wie stellst Du Dir das Erreichen der vertraglich vereinbarten Klimaschutzziele 2030 vor? Oder: Wie willst Du die 60 Mrd EUR aufbringen, die beim Weiter-so-wie-bisher fällig werden?

Viele Grüße
crink

Verfasser:
MaJen
Zeit: 15.07.2019 14:49:22
1
2803755
Hier auf S. 79 stehts doch. Nix wird gezahlt. Totalausstieg...

Wenn es nach der AfD ginge, sind wir in 20 Jahren absteigendes Schwellenland mit wieder eigener Währung und old economy.

zit. Europawahlprogramm:

Das Klima in allen Klimazonen der Erde - von tropisch bis polar - wandelt sich
naturgesetzlich seitdem die Erde besteht. Ein konstantes Klima über längere
Zeiträume gibt es nicht. Wir bezweifeln aus guten Gründen, dass der Mensch den
jüngsten Klimawandel, insbesondere die gegenwärtige Erwärmung, maßgeblich
beeinflusst hat oder gar steuern könnte. Klimaschutzpolitik ist daher ein Irrweg.


Die wollen unserer Volkswirtschaft the next big thing wegnehmen.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.07.2019 15:27:39
1
2803776
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Die wollen unserer Volkswirtschaft the next big thing wegnehmen. [...]

Damit könnte ich leben. Die Leute in der Wirtschaft sind clever.
1. Die Rückversicherungen berücksichtigen bereits bei ihren Kosten die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels. Das heißt, die Berechnungen der Prämien basieren bereits auf der Entwicklung des Ausstoßes an THG durch Menschen

2. Unternehmen haben (zum Teil) bereits Geschäftsmodelle/Pläne in der Schublade für den Fall, dass an den jeweiligen Standorten das Klima sich zu ihren (un)gunsten ändert.

3. Unternehmen rechnen bereits jetzt die Auswirkungen des mentschengemachten THG-Anstiegs auf ihre Gewinne. (Ja, das kann man rechnen ;-) Und optimieren ihre Geschäftsmodelle entsprechend der prognostizierten Entwicklung der THG-Emissionen.

Um die Wirtschaft mache ich mir also keine Sorge. Dort ist der menschengemachte Klimawandel bei Unternehmen eine feste Größe bei der Entwicklung der Geschäftsstrategie. Und eine CO2-Steuer mit der man gut planen kann würden die meisten einem voalatililem, risikoreichem, nicht planbaren Zertifikatehandel vorziehen. Die Spekulanten hoffen natürlich auf den Zertifikatehandel

Sorgen mache ich mir eher um die Zukunft des kleinen Mannes, der in Bezug auf Klimawandel keine entsprechende Risikovorsorge hat und meistens nur zuschauen kann, wie die Unternehmen
1. den Klimawandel auf seine Kosten verursacht haben und dann
2. aus dem Klimawandel wiederum auf seine Kosten Nutzen ziehen.

Grüße Nika

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 15.07.2019 15:54:58
2
2803796
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Hallo nochnix,

die Berechtigung für eine CO2-Abgabe ist doch eindeutig: Deutschland muss zahlen, wenn die gegenüber der EU versprochenen Klimaschutzziele nicht erreicht werden. Also muss jeder einzelne was dafür tun, die Strafzahlungen zu vermeiden. Die bisherigen[...]


Hall crink,

das ist., mit Verlaub, realitätsfernes Wunschdenken aus grünen Diskutierzirkeln. Ich habe mal kurz darüber nachgedacht, wer aus meinem Bekannten-- und Freundeskreis täglich oder wöchentlich in die Kategorie Pendler fällt, die aus beruflichen Gründen zwischen 20km bis 100km täglich, bzw. auch über 100km fahren müssen.

Mit Nahverkehr oder Bahn wären ca. 15 Leute nicht in der Lage, den gegenwärtigen Job auszuüben oder familiären Verpflichtungen nachzukommen. Die Gründe, warum sie ein bestimmtes Auto fahren sind sehr unterschiedlich.

Ich fahre einen Diesel mit sehr großem Gepäckraum, damit ein Transportkäfig für einen großen Hund verstaut werden kann. Andere brauchen ein Fahrzeug mit Hängerkupplung oder Platz für diversen sperrigen Transportbedarf im ländliche Raum.

Ob ein E- Mobil die für CO2 sparsamste Variante ist, ist auch noch heftig umstritten. ich habe zwei gute Bekannte, die als Ingenieure in der Autoindustrie arbeiten. Japan setzt nicht ohne Grund verstärkt auf Wasserstoff und die Brennstoffzelle. In Deutschland wird dieser Weh auch noch offen gehalten.

Wir brauchen unsere Autos aber hier und heute, um unseren Berufen nachgehen zu können.

Ich kann nur hoffen, dass die weltfremden autofeindlich eingestellten Ideologen, die auf Fahrrad, Nahverkehr, Bahn oder E- Mobil fixiert sind, keinen weiteren Einfluss gewinnen.

Ideologie und Moralisieren bewirkt keine brauchbaren Lösungen für die Zukunft.

Gruß

Dietmar Lange

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.07.2019 16:14:18
5
2803807
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Ich fahre einen Diesel mit sehr großem Gepäckraum, damit ein Transportkäfig für einen großen Hund verstaut werden kann. Andere brauchen ein Fahrzeug mit Hängerkupplung oder Platz für diversen sperrigen Transportbedarf im ländliche Raum.

[...]

Wir brauchen unsere Autos aber hier und heute, um unseren Berufen nachgehen zu können.[...]

Ich brauche auch ein großes Auto mit AHK für das aktuell keine elektrischen Alternative existiert. Aber du unterschlägst hier regelmäßig, dass bei einer aufkommensneutralen CO2-Steuer die normalen Pendler eben keiner zusätzlichen Belastung ausgesetzt werden. Belastet werden vor allem die Panzer-SUVs. Die CO2-Steuer soll eben der Industrie Druck machen, was besseres zu liefern. Außerdem schafft diese Anreize CO2 zu sparen indem man z.B. auf einen SUV oder einen Flug vezichtet.

Die ständige Wiederholung, dass Pendler durch CO2-Steuer belastet werden müssen, macht diese Aussage nicht richtiger. Genau diese undiffernzierte Aussage zeigt, dass du hier vor allem Ideologien und nicht Argumente verbreitest. Was jedoch richtig ist, wird einfach der Zertifikatehandel auf Verkehr ausgeweitet, dann wird es vor allem für die Pendler teuer. Und genau das hat die C*U vor.

Grüße Nika

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 15.07.2019 17:20:18
2
2803832
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Die ständige Wiederholung, dass Pendler durch CO2-Steuer belastet werden müssen, macht diese Aussage nicht richtiger. Genau diese undiffernzierte Aussage zeigt, dass du hier vor allem Ideologien und nicht Argumente verbreitest. Was jedoch richtig ist, wird einfach der Zertifikatehandel auf Verkehr ausgeweitet, dann wird es vor allem für die Pendler teuer. Und genau das hat die C*U vor.



Im Unterschied zu Dir habe ich die Mitteilung der Bundesregierung zum Gutachten der Wirtschaftsweisen gelesen.

Dort steht Nichts von aufkommensneutraler C02 Steuer !

Dort geht es um

Wege zur CO2-Bepreisung

über die noch umfassend zu diskutieren ist.

Was darunter zu verstehen ist, wissen die Wähler frühestens im September !

Dietmar Lange

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 15.07.2019 17:51:33
2
2803844
Im Unterschied zu Dir habe ich die Mitteilung der Bundesregierung zum Gutachten der Wirtschaftsweisen gelesen.

Dort steht Nichts von aufkommensneutraler C02 Steuer !


Du hörst doch seit Tagen nichts anderes als Diskussionen über die Neutralität beim Aufkommen. Ob Söder, der sich für die Pendler stark macht ( höhere Entfernungspauschale für die Steuer ), der Mieterverband, der einen Ausgleich für die Mieter fordert, man hört jeden Tag Verlautbarungen zu dem Thema. Diskutiert wird u.a. eine Absenkung der Stromsteuer aus den Mitteln der CO2-Steuer, eine Senkung der EEG-Umlage uvm.

Mir ist keine einzige Verlautbarung dahingehend bekannt, dass mit der EEG-Umlage der Staat seine Kassen füllen wolle. Niemand wird das wagen. Ich gehe davon aus dass eher mehr verteilt als eingenommen wird. Denn es wird einen Verteilungskampf geben. Jeder will seiner Klientel einen möglichst großen Anteil vom Kuchen zukommen lassen.

Dass gerade dir so ungemein aufmerksamem Leser und Zuhörer das entgangen ist wundert mich.

Grüße
Frank

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.07.2019 18:02:50
2
2803848
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]


Im Unterschied zu Dir habe ich die Mitteilung der Bundesregierung zum Gutachten der Wirtschaftsweisen gelesen.
[...]

Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass du als Berater die Gesamtgemengelange betrachtest und dich nicht auf einzelne Quellen stützst, die dazu noch nur Teilaspekte beleuchten. Und was von den Beratern des Ministeriums von Altmair gerade zu hören ist, gibt so ziemlich die Meinung der Foristen wieder, denen du hier gerne Wunschdenken unterstellsr, abfällig profillos bezeichnest und fehlendes Fachwissen unterstellst. Man könnte fast denken, dass einer dieser Foristen auch ein Berater von Altmair ist.

Grüße Nika

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 15.07.2019 20:10:46
1
2803900
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]

Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass du als Berater die Gesamtgemengelange betrachtest und dich nicht auf einzelne Quellen stützst, die dazu noch nur Teilaspekte beleuchten. [...]


Selten so den Kopf geschüttelt und gelacht

:-)))

Kein weiterer Kommentar

Dietmar Lange

Verfasser:
Taunusheizer
Zeit: 15.07.2019 20:18:56
2
2803903
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen

Ich fahre einen Diesel mit sehr großem Gepäckraum, damit ein Transportkäfig für einen großen Hund verstaut werden kann.[...]

Und wenn du dann weißt, dass die Tonne CO2 in 10 Jahren 180€ kostet, wirst du die bezahlen, mit dem Hund laufen oder beim nächsten mal einen kleineren anschaffen.
Das ist der Sinn des CO2 Preises. Du hast die Wahl.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 15.07.2019 20:22:48
0
2803905
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Ob ein E- Mobil die für CO2 sparsamste Variante ist, ist auch noch heftig umstritten. ich habe zwei gute Bekannte, die als Ingenieure in der Autoindustrie arbeiten. Japan setzt nicht ohne Grund verstärkt auf Wasserstoff und die Brennstoffzelle. In Deutschland wird dieser Weh auch noch offen gehalten.


Hallo Dietmar,

"be"stritten wird das von Fachleuten, die nicht der Verbrennerindustrie angehören nicht. Selbst der ADAC kommt mittlerweile zu positiven
Ergebnissen.
Japan setzt nicht verstärkt auf Wasserstoff/Brennstoffzelle (es gibt gerade mal 1 Modell von Toyota), sondern auf Hybridtechnik und neuerdings auf eine neue Benzinmotorentechnik (Dieselprinzip).

Für den Bereich Pkw ist die H2-Technik eine energetische Sackgasse (extrem miserable Effizienz) und betriebskostenmäßig teurer als einen Verbrenner zu fahren.

Wieviele private H2-Tankstellen kennst Du?

Eine Steckdose findet man in jeder Garage und auch anderswo. PV-Anlagenbesitzer können ihren "Treibstoff" selbst erzeugen.

Bei den Themen Reichweite und "Auftankzeit" ist in Sachen Reichweite quasi pari erreicht und in Sachen Ladegeschwindigkeit das Tesla Model 3 sogar schneller (200 kW), wenn man nachfolgende H2-Tankvorgänge einbezieht.

Warum also ein E-Auto (H2-Autos sind nichts anderes), mit extrem teurer Infrastruktur (eine Tankstelle kostet rund 1.500.000 Euro), dem schlechten Wirkungsgrad eines Verbrenners und dessen Versorgungsstruktur neue Abhängigkeiten schafft, forcieren?

Gruss
Frank F.

P.S.: Für die von Dir erwähnten Pendler wäre ein E-Auto ein passendes Fortbewegungsmittel. Das Angebot an Gebrauchten steigt stetig.

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 15.07.2019 22:27:00
3
2803978
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von crink Beitrag anzeigen
[...]


Hall crink,

das ist., mit Verlaub, realitätsfernes Wunschdenken aus grünen Diskutierzirkeln. Ich habe mal kurz darüber nachgedacht, wer aus meinem Bekannten-- und Freundeskreis täglich oder wöchentlich in die Kategorie Pendler fällt, die aus beruflichen Gründen zwischen[...]


Ich kann nur hoffen, dass die weltfremden autofeindlich eingestellten Ideologen, die auf Fahrrad, Nahverkehr, Bahn oder E- Mobil fixiert sind, keinen weiteren Einfluss gewinnen.

Ideologie und Moralisieren bewirkt keine brauchbaren Lösungen für die Zukunft.

Hallo Dietmar,

wenn man was verändern will, muss man was verändern!

Wenn ich eine Lösung für die Zukunft benötige, die ich nicht selbst entwickeln kann, dann sehe ich hier im Forum bessere Konzepte (bezogen auf Ein- oder kleinere Mehrfamilienhäuser und die Mobilität im ländlichen Bereich - in anderen Bereichen und für die produzierende Wirtschaft habe ich immer noch eine andere Idee für sinnvolle Konzepte) bei der auch von mir oft als "WP+PV-Fraktion" bezeichneten Gruppe von Usern, als in dem Umfeld, in dem Du Dich bewegst. Die Frage ist doch, ob und wie ich ein Ziel erreichen kann und nicht, welches über Jahre erlernte Verhalten ohne Veränderung beibehalten werden kann.

Es ist richtig, dass Ideologie und Moralisieren keine brauchbaren Lösungen für die Zukunft liefern - Deine Beiträge und Links leider auch nicht! Ich bin ja nun wirklich jemand, der z.B. die Technologie Solarthermie (ich meine wirklich "Technologie" und nicht die heute erhältlichen Produkte) für zukunftsfähig hält, kann aber auch nur hoffen, dass "Deine verlinkten Zukunftsmodelle" keine Bedeutung für die Zukunft haben, weil sie schlicht und ergreifend wirtschaftlich nicht annähernd konkurrenzfähig sind (https://www.haustechnikdialog.de/Forum/p/2797951).

Ich kann nur hoffen, dass die weltfremden autofeindlich eingestellten Ideologen, die auf Fahrrad, Nahverkehr, Bahn oder E- Mobil fixiert sind, keinen weiteren Einfluss gewinnen.

Ich kann nur hoffen, dass die vergleichsweise umweltfreundlichen Verkehrsmittel Fahrrad, Nahverkehr, Bahn oder E-Mobil bei ihrer notwendigen Weiterentwicklung nicht daran scheitern, dass der große Hund in seinem Mobilitätsbedarf durch sie eingeschränkt wird...

Grüße
Stefan

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.07.2019 22:42:31
0
2803985
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]


Selten so den Kopf geschüttelt und gelacht

:-)))

Schön, dass ich dich erheitern konnte :-P trotz ernsten Themas.

Von mir auch kein weiterer Kommentar. Die Zukunft wird es zeigen....

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 16.07.2019 09:22:39
0
2804021
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]

Hallo Dietmar,

wenn man was verändern will, muss man was verändern!

Es ist richtig, dass Ideologie und Moralisieren keine brauchbaren Lösungen für die Zukunft liefern - Deine Beiträge und Links leider auch nicht! Ich bin ja nun wirklich jemand, der z.B. die Technologie Solarthermie (ich meine wirklich "Technologie" und nicht die heute erhältlichen Produkte) für zukunftsfähig hält, kann aber auch nur hoffen, dass "Deine verlinkten Zukunftsmodelle" keine Bedeutung für die Zukunft haben, weil sie schlicht und ergreifend wirtschaftlich nicht annähernd konkurrenzfähig sind (https://www.haustechnikdialog.de/Forum/p/2797951).



Hallo Stefan,
Zum ersten Satz völlige Zustimmung !
ich habe das konkrete Beispiel verlinkt, weil es das größte Kollektorfeld enthielt, das in D bisher in Nahwärmekonzepten eingesetzt wurde. Ich habe es auch deswegen verlinkt, weil ich die Akteure ST in D und DK aus der früheren Zusammenarbeit recht gut kenne und ihre Sachkompetenz für sehr große Anlagenkonzepte einschätzen kann.
Das solche Konzepte in D auf dem Vormarsch sind, ist nicht mehr zu übersehen, deutsche Stadtwerke interessieren sich z.Z. sehr für dänischen Erfahrungen.
Ob das verlinkte Beispiel unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten kritisch zu werten ist, habe ich beim Verlinken nicht geprüft, für mich war das Überschreiten der 10.000m² Grenze bei einer deutschen Anlage wie der Durchbruch einer Schallmauer.
Dabei ist mir ehr wohl bekannt, in welchen Dimensionen in DK und auch in A bei Kollektorherstellern bereits gedacht wird, das ist eine ganz andere Dimension.
Ich bin trotzdem davon überzeugt, dass das verlinkte Beispiel in D auch anderen Kommunen Denkanstöße liefert, in ihrem Zuständigkeitsbereich über solche Konzepte nachzudenken.

Eine Bemerkung zu dem großen Hund.

Wir mussten aus gegebenen Anlass neulich eine Tierklink konsultieren, mit Fahrrad, Nahverkehr, oder Bahn wäre das hier auf dem Land sehr schlecht möglich gewesen.

Ich mag keine politischen Tendenzen, bei denen in einer Parteien vorgegeben werden soll., wie das private Umfeld zu organisieren ist.

Ich halte es da mit dem Prinzip, wehrt den Anfängen !

In letzter Zeit ist aber feststellbar, dass einige eifrige Volkspädagog(innen) Morgenluft wittern.

Trotzdem sind auch im Mobilitätsbereich Entwicklungen notwendig. Ich erwarte hier auch in D einen zukünftigen Wettbewerb zwischen E- Mobilität und Wasserstoffantrieben

Gruß

Dietmar Lange

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 16.07.2019 09:40:17
0
2804029
Trotzdem sind auch im Mobilitätsbereich Entwicklungen notwendig. Ich erwarte hier auch in D einen zukünftigen Wettbewerb zwischen E- Mobilität und Wasserstoffantrieben

Elektroauto : Wasserstoffauto etwa 1.000 : 1.
Das wird auch so bleiben.

Es würde rein technisch gesehen heute für Langstreckenanwendungen Sinn machen, mit einem zusätzlichen Wasserstofftank und Brennstoffzelle zu fahren. Wenn diese denn ausgereift und bezahlbar wären und es eine entsprechende Infrastruktur gäbe.

Das wird sich aber erledigen, wenn die Entwicklung bei den Akkus so fortschreitet wie es heute absehbar ist. Bei 1.000km Reichweite mit einem Akku und Ladezeiten im Bereich einer halben Stunde gibt es schlichtweg kein sinnvolles Potenzial mehr für die Brennstoffzelle. Technisch nicht und wirtschaftlich schon gar nicht.

Grüße
Frank

Verfasser:
gnika7
Zeit: 16.07.2019 09:51:29
0
2804036
Hi,

mal eine kleine Wasserstandsmeldung zum Stand der Diskussion, unter anderem, was so die "Berater" von Altmaier vorschlagen.

https://www.welt.de/wirtschaft/article196901941/Berater-von-Peter-Altmaier-Kohleausstieg-soll-entfallen.html

Was mich nervt, ist diese Salamitaktik statt Nägel mit Köpfen zu machen, wird nur verzögert. Und jetzt möchte man es auch möglichst kompliziert frickeln indem man einen Mischmasch aus Handel und festen Preis macht. Am Ende hat man alle Nachteile aus beiden Welten. Tja in Deutschland liebt man es einfach bei Steuern und Abgaben es möglichst kompliziert zu machen. Einfach kann schließlich jeder


Grüße Nika

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 16.07.2019 10:49:20
0
2804047
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Trotzdem sind auch im Mobilitätsbereich Entwicklungen notwendig. Ich erwarte hier auch in D einen zukünftigen Wettbewerb zwischen E- Mobilität und Wasserstoffantrieben


Das wird sich aber erledigen, wenn die Entwicklung bei den Akkus so fortschreitet wie es heute absehbar ist. Bei 1.000km Reichweite mit einem Akku und Ladezeiten im Bereich einer halben Stunde gibt es schlichtweg kein sinnvolles Potenzial mehr für die Brennstoffzelle. Technisch nicht und wirtschaftlich schon gar nicht



Das sieht eine aktuelle Studie von Fraunhofer ISE differenzierter, siehe

Studie: Forscher sehen CO2-Vorteile bei Brennstoffzellen-Pkw


Dietmar Lange

Verfasser:
gnika7
Zeit: 16.07.2019 11:13:53
0
2804049
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
[...]


Das sieht eine aktuelle Studie von Fraunhofer ISE differenzierter, siehe

Studie: Forscher sehen CO2-Vorteile bei Brennstoffzellen-Pkw


Dietmar Lange

Yep! Jetzt müsste man nur die entsprechende H2-Infrastruktur für Langstreckenfahrer aufbauen (für Kurzstrecken sind Akkus eh besser). Das sollte eigentlich weniger problematisch und günstiger sein als in der Stadt H2-Tankstellen aufzubauen. Und irgendwie muss man die 4-fache Menge an EE-Strom für H2-Autos erzeugen. Wie das gehen soll, wäre die interessantere Frage. Schade, dass es in der Studie nicht betrachtet wurde. Andererseits, wie sieht die Bilanz eigentlich bei Fahrleistungen von Autos >200000km?

Grüße Nika

Verfasser:
crink
Zeit: 16.07.2019 11:19:00
0
2804052
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
das ist., mit Verlaub, realitätsfernes Wunschdenken aus grünen Diskutierzirkeln.

Hallo Dietmar,

da Du Dich direkt auf meinen Beitrag beziehst zähle ich noch einmal die von mir getätigten Aussagen auf - worauf beziehst Du Dich mit der obigen frechen Behauptung?
- Deutschland muss bei Verfehlen der Klimaziele viel Geld ausgeben
- Ein "weiter so" reicht nicht zum Erreichen der Klimaziele
- Eine CO2-Abgabe steuert alle Ausgaben hin zu CO2-armen Varianten
- Das Prinzip einer CO2-Abgabe ist schon seit langem bekannt
- Eine CO2-Abgabe auch für Verkehr und Wohnen ist absehbar gewesen
- Im Verkehrssektor berücksichtigen viele Kaufentscheidungen das Klima nicht
- Langstreckenpendler mit mehr als 5 l pro 100 km sind selbst schuld

Da Du im Folgenden Deines Beitrags speziell auf den CO2-Ausstoß von Autos eingehst vermute ich, dass Du Dich nur auf die letzten beiden Aussagen beziehst. Ich empfehle Dir und Deinem Bekannten- und Freundeskreis, den Spritmonitor als Informationsquelle zu benutzen. Dort findest Du ausführliche Informationen zum realen Verbrauch aller auf dem deutschen Markt üblichen Modelle. Zusammen mit einem vorsichtigen Gasfuß wird es auch mit Hund nicht schwer fallen weniger als 5 l pro 100 km zu verbrauchen.

Es gibt ja glücklicherweise hier und heute Fahrzeuge mit günstigem Spritverbrauch und großem Gepäckraum (z.B. Skoda Fabia Combi, Nissan Note). Nicht gerade dem Prestige-Denken des typischen deutschen Autofahrers entsprechend, sondern eher ziemlich pragmatisch.

Der Ausbau und die Frequenz des ÖPNV ist abseits der großen Ballungsräume durchaus ein Ärgernis, aber das wird hoffentlich nicht so bleiben. An dieser Stelle darfst Du mir Wunschdenken unterstellen.

Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Ich kann nur hoffen, dass die weltfremden autofeindlich eingestellten Ideologen, die auf Fahrrad, Nahverkehr, Bahn oder E- Mobil fixiert sind, keinen weiteren Einfluss gewinnen.

Da Du diesen Satz direkt unter ein Zitat meines Beitrags setzt fühle ich mich direkt angesprochen. Ich halte Deutschland für zu autofreundlich. Das beginnt beim ADAC, der sich ungefragt als Stimme der Autofahrer aufspielt, geht über Verkehrsminister wie Herrn Wissmann, der direkt nach seinem Volksvertreter-Job nichts besseres zu tun hatte als dem VDA vorzustehen und endet bei einem Verkehrssektor, der innerhalb er letzten 30 Jahre nicht geschafft hat, den CO2-Ausstoß zu verringern.

Nun haben wir noch 11 Jahre bis 2030 und bis dahin sind mindestens 40% CO2-Einsparung im Verkehrssektor notwendig. Dietmar, was bleibt uns anderes übrig, als im Vergleich zur Vergangenheit autofeindlich zu werden? Das ist weder weltfremd noch durch Ideologie beeinflusst, das ist einfach nur pragmatisch. Wenn Du eine ernst zu nehmende autofreundliche Alternative mit 40% CO2-Einsparung bis 2030 und weiterem Potential für die Zeit danach siehst, dann wird sich Herr Scheuer freuen, sie umzusetzen.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
HFrik
Zeit: 16.07.2019 11:27:15
1
2804053
Vor allem, wie sieht es aus, wenn die Langstrecke mit dem ICE erledigt wird, und die Feinverteilung mit autonimen Fahrzeugen? Ich hatte früher schon einmal geschrieben dass ich keinen grossen MArkt für PKW mit arg grossen Batterien sehe - nicht weil man sie nicht bauen kann, sondern weil man im Laufe der Zeit feststellt, dass das Auto an der heimischen Steckdose eigentlich meist randvoll ist, und es auf der langen Strecke bessere Lösungen gibt. LKW auf der Langstrecke fahren am leichtesten per Oberleitung, (1/3 des Autobahnnetzes ausgerüstet reicht bei vernünftiger Plazierung der Abschnitte) Von dem her lohnt die grosse Hektik um Wasserstoffautos nicht. Die meisten Autos fahren so selten auf der Langstrecke, dass 50-60kWh mit Schnelladen ausreichen werden. Daführ entfällt die regelmässige Tour zur Tankstelle auf den Kurzsstrecken, womit die Zeitbilanz meist neutral ausfallen wird in der Fahrzeugnutzung.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 16.07.2019 11:35:56
0
2804056
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]

Hallo Dietmar,

da Du Dich direkt auf meinen Beitrag beziehst zähle ich noch einmal die von mir getätigten Aussagen auf - worauf beziehst Du Dich mit der obigen frechen Behauptung?

- Deutschland muss bei Verfehlen der Klimaziele viel Geld ausgeben


Ich habe nicht von den Klimazielen gesprochen, ich meinte die aktuellen öffentlichen Diskussionen um Fliegen, Fleischessen und Fahren, siehe z.B. bei

Markus Lanz

Die Beispiele sind erweiterbar

Dietmar Lange

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 16.07.2019 13:15:13
0
2804070
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Was mich nervt, ist diese Salamitaktik statt Nägel mit Köpfen zu machen, wird nur verzögert. Und jetzt möchte man es auch möglichst kompliziert frickeln indem man einen Mischmasch aus Handel und festen Preis macht. Am Ende hat man alle Nachteile aus beiden Welten. Tja in Deutschland liebt man es einfach bei Steuern und Abgaben es möglichst kompliziert zu machen.


Eben. Es wird immer rungeiert und verkompliziert. Das ist pure Absicht behaupte ich aus Überzeugung.

Am Ende interessiert es keinen mehr und sie können einführen, umsetzen, ändern was sie wollen.

Natürlich mit allen Nachteilen für uns Bürger.

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was bringt C02 Besteuerung
Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 16.07.2019 13:15:13
0
2804070
Zitat:
...
Was mich nervt, ist diese Salamitaktik statt Nägel mit Köpfen zu machen, wird nur verzögert. Und jetzt möchte man es auch möglichst kompliziert frickeln indem man einen Mischmasch aus Handel und festen Preis macht. Am Ende hat man alle Nachteile aus beiden Welten. Tja in Deutschland liebt man es einfach bei Steuern und Abgaben es möglichst kompliziert zu machen.

Eben. Es wird immer rungeiert und verkompliziert. Das ist pure Absicht behaupte ich aus Überzeugung.

Am Ende interessiert es keinen mehr und sie können einführen, umsetzen, ändern was sie wollen.

Natürlich mit allen Nachteilen für uns Bürger.
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