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Schwieriges Thema - Gas oder Wärmepumpe für Neubau
Verfasser:
tuma
Zeit: 06.05.2019 15:16:11
0
2780705
Hallo zusammen,

wir planen momentan einen Neubau (2-Geschossig, ohne keller, ca. 194qm²) dazu kommt noch der Dachboden (ca. 65qm²), welcher irgendwann mal zum Wohnraum genutzt werden soll.

Wir planen auch eine KWL und Smarthome. Es handelt sich um ein Massivhaus.

Wir sind momentan bei der Heizung. Es ist echt schwierig, welche Art für uns am besten wäre.


Erst dachte ich an einer Pelletanlage nach, doch dann fiel die Entscheidung auf Gas/WP. Der Gasanschluss würde bei uns ca. 2.300€ kosten. Ein Freund von mir ist Klempner, er will mich bei der Installation unterstützen, er sagte , dass ich beides nehmen könnte, aber heute eher eine WP und schwört auf Buderus, sollen von der Qualität nicht schlecht sein (ob Wp oder Gas).

PV oder ST, bin da noch offen, wenn sich das lohnt und preislich ich im Rahmen bleibe, dann gerne.

Was sagt ihr?


PS: Hatte schon mein Anliegen in ein anderes Forum gepostet, doch denke, dass in diesem Forum mehr darüber diskutiert wird, wo vielleicht dann die Entscheidung für uns leichter wäre.


Danke !!!

Verfasser:
winni 2
Zeit: 06.05.2019 15:30:11
2
2780718
Hallo,

ist eigentlich einfach, der Zug fährt weg von fossiler Verbrennung.

Für mich sollte ein Neubau eine Erdwärempumpe und dazu eine
PV-Anlage haben. Mit selbst erzeugtem Strom kann man viel mehr,
als mit warmem Wasser, machen.

Etwa zum Preis des Gasanschlusses bekommts Du mit Eigen-
leistung diese im Forum planerisch unterstützte Erdwärmequelle:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/

Zur Erdwärmepumpe gibt es dann noch 4500,-- Euro BAFA-
Förderung, so das sich die Wärmepumpe mit der Gaslösung
investitionsmässig auf ähnlicher Höhe bewegt und mit der PV
erzeugst Du Deinen "Brennstoff" z.T. noch selbst und hast auch
noch Strom für viele andere Anwendungen im Haus.

Grüsse

winni

Verfasser:
tuma
Zeit: 06.05.2019 15:45:41
0
2780724
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Hallo,

ist eigentlich einfach, der Zug fährt weg von fossiler Verbrennung.

Für mich sollte ein Neubau eine Erdwärempumpe und dazu eine
PV-Anlage haben. Mit selbst erzeugtem Strom kann man viel mehr,
als mit warmem Wasser, machen.

Etwa zum Preis des[...]



Hi,

vielen Danke für deine Antwort !

Hatte auch schon mal was RInggrabenkollektor gelesen, hatte auch dabei gelesen, dass lieber Spezis drangehen sollten, da man bei der Ausführung auf die Verlegung sehr achten muss.....

Wie sieht es dann mit der Genehmigung aus, pflicht ? Wann amortisiert sich sowas ca. ?


Der Rohbauer wird diese Woche graben und dann guckt er sich den Boden erstmal an :-).

Verfasser:
Kevin89
Zeit: 06.05.2019 15:58:48
2
2780726
Amortisiert? Durch die Förderung ist es nicht teurer als Gas oder luft wp würde ich sagen und an den Betriebskosten sparst du sofort

Verfasser:
tuma
Zeit: 06.05.2019 16:03:31
0
2780730
Ist es dann egal, welche Anlage man dafür nimmt ? Würdet ihr einen Hersteller vorziehen ?
Was würde mich das komplett kosten ?

Danke schonmal :-) ....interessant :-)

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 06.05.2019 18:15:08
1
2780767
Auf jeden Fall erstmal den real benötigte Heizleistungsbedarf ermitteln lassen ... der ist meist bei Neubau mit entsprechend kleinem Transmissionswärmeverlustkoeffizienten wesentlich geringer als mancher Heizungsverkäufer den Bauherren bzw. Baufrauen einreden möchte!

Das funzt am besten nach phpp-Dr. Feist -> siehe hier auf folgend verlinkten Seiten <-

Ein paar hilfreiche Informationen zum Thema Wärmepumpen auch noch hier verlinkt: http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Generelle_Tipps

👍

Verfasser:
mdonau
Zeit: 06.05.2019 18:48:10
1
2780783
Zitat von tuma Beitrag anzeigen
Wir planen auch eine KWL und Smarthome. Es handelt sich um ein Massivhaus.


1. KWL+WRG hoffe ich mal..
2. Smarthome ist net, oft aber auch sehr teuer bei begrenztem Nutzen, es gibt oft wichtigere Punkte im Budget.
3. Nutzt die Speicherfähigkeit der Gebäudemasse.

Zitat von tuma Beitrag anzeigen

Ein Freund von mir ist Klempner, er will mich bei der Installation unterstützen, er sagte , dass ich beides nehmen könnte, aber heute eher eine WP und schwört auf Buderus, sollen von der Qualität nicht schlecht sein (ob Wp oder Gas).


na das ist doch fast perfekt.
wobei Buderus leider keine vernünftige Erdwärmepumpe für den zeitgemäßen Neubau
im Angebot hat, was da in frage kommt, muss man schauen, wenn es genauere
Daten gibt.

Zitat von tuma Beitrag anzeigen


Hatte auch schon mal was RInggrabenkollektor gelesen, hatte auch dabei gelesen, dass lieber Spezis drangehen sollten, da man bei der Ausführung auf die Verlegung sehr achten muss.....]


vom Grundprinzip muss das Rohr nur in den Boden, das ist absolut kein Hexenwerk!

Zitat von tuma Beitrag anzeigen

Der Rohbauer wird diese Woche graben und dann guckt er sich den Boden erstmal an :-).


na dann jetzt schon mal beginnen den Kollektor vorzuplanen,
wenn der Bagger eh da ist, gleich mit erledigen, bevor die Baugrube begonnen wird!

Verfasser:
Poeggsken
Zeit: 06.05.2019 19:11:31
1
2780794
Zitat von tuma Beitrag anzeigen
Ist es dann egal, welche Anlage man dafür nimmt ? Würdet ihr einen Hersteller vorziehen ?
Was würde mich das komplett kosten ?

Danke schonmal :-) ....interessant :-)


Wenn dein Kujmpel Klempner ist und ihr selbst einbaut guck mal hier:

Nibe Direktimport

Du solltest mit den kleinen WP <7kW Heizlast aller guten Hersteller klarkommen. Wenn du eine größere Heizlast hast, ist mMn das Haus zu schlecht und kein zeitgemäßer Neubau. Also mindestens KFW 55

Wie groß ist das Grundstück?

Wie viele Leute wohnen drin?

Ofen oder Kamin geplant?

Gruß
Philipp

Verfasser:
tuma
Zeit: 06.05.2019 21:59:26
0
2780861
@lowenergy
sieht ein Komplex für mich aus , sorry :-(

@mdonau
- jap,eine KWL + WRG
- ich hatte ein Angebot für Smarthome vorliegen, das war zu mir teuer, habe danach mit einem anderen Herren gesprochen, der wollte ca. 1/3 davon, er arbeitet auch mit dem LKA zusammen, wirkt sympathisch, ehrlich und kompetent.
- Speicherfähigkeit optimal ausnutzen , zusammengefasst ist wie am besten dann :-)?
- wer macht deiner Meinung nach die besten Erdwärmepumpen ?
- habe eben mit dem Rohbauer gesprochen, für ihn wäre das Graben kein Problem, jedoch kennt er die Methode nicht, heisst, da muss ihm einer was vorgeben und er macht es dann :-).


@Poeggsken
- das Grundstück ist insgesamt 1170qm²(siehe Anhang, Maßstab 1:500)
, jedoch befindet sich vorne schon ein Haus (älteres Objekt, was damit passiert, keine Ahnung, will ich mir noch überlegen)
- wir sind zu 5: 2 Erw. + 3 Kinder (11,10 und 3 Jahre alt)
- es ist zumindest ein Schornstein im Wohnbereich geplant, falls wir irgendwann doch einen Kamin/Ofen haben wollen.

https://www.bilder-upload.eu/bild-b8be6b-1557172741.jpg.html

Verfasser:
HFrik
Zeit: 06.05.2019 22:31:16
0
2780869
Geh mal zu Crinks Grabentool und male da was, mit dem kann man dann graben und die Rohre verlegen.

Die Wärmesenke auch gut dimensionieren. Wenn es massivdecken gibt, die BKA nicht vergessen - alle 30 cm ein 26x3-MSVR-PE-Rohr in den Beton auf die untere Bewehrungslage binden, und in den Heizkreisverteiler im Stockwerk darüber führen (beim Übergang aus dem Beton heraus 0,5m Schutzrohr überschieben damit das Rohsr später wenn der Beton hart ist an der scharfen Kante nicht knickt. )

Ansonsten bist Du etwas spät dran mit der Recherche, wenn der Bagger bereits im anrollen ist. Im ganz groben 2x300m 32x3 Rohr bei den hier bekannten Lieferanten bestellen (suchfunktion bemühen, grob 80m Raben 1,5m breit und tief auf dem Grunsdstück aufwickeln / zusammenfalten. Dann Rohr vom Bund windung für Windung in den Graben fallen lassen. Das ist im Groben was im ersten Schritt zu tun ist.

Verfasser:
tuma
Zeit: 07.05.2019 09:04:54
0
2780937
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Geh mal zu Crinks Grabentool und male da was, mit dem kann man dann graben und die Rohre verlegen.

Die Wärmesenke auch gut dimensionieren. Wenn es massivdecken gibt, die BKA nicht vergessen - alle 30 cm ein 26x3-MSVR-PE-Rohr in den Beton auf die untere Bewehrungslage binden, und in[...]



Zum Tool, mir fehlt auf die schnelle das technische Verständnis dafür, bitte um Verständnis.

Zur BKA, bei mir ist sowas nicht geplant, im Internet sah ich oft, dass das häufig in Bürogebäuden eingesetzt wird, macht man das also auch in EFH ?

Welche Handwerker würde sich am ehesten mit der Umsetzung auskennen, der Tiefbauer ?

Danke !

Gruß

Zeit: 07.05.2019 09:22:56
1
2780943
Servus,

vielleicht hast Du ein paar Minuten:
RGK - Crashkurs

Verfasser:
tuma
Zeit: 07.05.2019 10:44:55
0
2780981
Zitat von Meinereinerheisstrudi Beitrag anzeigen
Servus,

vielleicht hast Du ein paar Minuten:
RGK - Crashkurs



Danke für den Link!

Gibt es zufälligen jemanden hier, der aus OWL kommt ?


Habt einen schönen Tag :-).

Gruß

Verfasser:
crink
Zeit: 07.05.2019 13:24:29
0
2781023
Zitat von tuma Beitrag anzeigen
Zum Tool, mir fehlt auf die schnelle das technische Verständnis dafür, bitte um Verständnis.

Moin tuma,

falls noch Fragen zum TrenchPlanner offen sind - her damit ;-)

Viele Grüße
crink

Verfasser:
tuma
Zeit: 07.05.2019 14:25:48
0
2781045
Zur PV.....lohnt sich das bei mir bzw. dann mit RGK , wenn ja, dann wie viel :-) ?

Der Wärmeschutznachweis muss noch bei mir gemacht werden, mein Architekt meinte, solle es ihm dann sagen, was alles an Technik reinkommt (wird vom ihm gemacht).

Verfasser:
tuma
Zeit: 07.05.2019 14:26:28
0
2781047
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Zitat von tuma Beitrag anzeigen
[...]

Moin tuma,

falls noch Fragen zum TrenchPlanner offen sind - her damit ;-)

Viele Grüße
crink


danke,
werde mich später nochmal melden ...bin dann home.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 07.05.2019 14:35:57
1
2781050
Zitat von tuma Beitrag anzeigen
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
[...]



Zum Tool, mir fehlt auf die schnelle das technische Verständnis dafür, bitte um Verständnis.

Zur BKA, bei mir ist sowas nicht geplant, im Internet sah ich oft, dass das häufig in Bürogebäuden eingesetzt wird, macht man das also auch in EFH ?

Welche[...]

Nach den bisherigen Forumserfahrungen der Bauherr. Denn der Sanilöter hat üblicherweise mit den Betonbauern nix zu tun und traut sich deswegen erst mal nicht ran. Wenn er in der Praxis dann mal gesehen hat wie leicht das geht ändert scih das aber oft für die nächsten Buastellen.

Bemühe hier im Forum mal die Suchfunktion, ich glaube Passra war es der eine gute Fotodokumentation von seiner BKA die nach Forenanleitung gebaut wurde eingestellt hat. Du wirst aber noch viele andere finden - und viele die sich in den Popo beissen ohne BKA gebaut zu haben weil sie nicht rechtzeitig davon erfahren haben.
Wenn Du im Garten einen Gartenschlauch ausgerollt bekommst, solltest Du auch die BKA legen können. Ist nix spannendes dabei bei heutigen Rohren aus der Problem "Was der Bauer net kennt...."

Bezüglich PV - der Ansatz "DAch voll" unter berücksichtigung der Grenzen (7kW- 10kW, 30kWp, sprich nicht 10,01kWp bauen, sondern dann 9,99kWp oder 12kWp) hat sich finanziell bisher am besten bewährt. Je mehr PV, desto mehr PV-STrom auch im Winter.

Verfasser:
crink
Zeit: 07.05.2019 14:43:20
1
2781053
Hi,

für den Wärmeschutznachweis musst Du die PV nicht angeben, Sole-WP und KWL reichen an der Stelle für vorbildliche Werte. Bitte achte auch darauf, dass kein Pufferspeicher (für das Heizwasser) und keine Zirkulation geplant werden, das sind Effizienzfresser in Verbindung mit WP und in einem EFH-Neubau nicht notwendig bzw. überflüssige Geldausgabe.

Sag Deinem Architekten auch, dass die Dämmung unter der Bodenplatte großzügig ausgeführt werden soll (da kannst Du nie wieder was dran ändern wenn das Haus steht) und der Transmissionswärmetransferkoeffizient besser als 0,25 W/m²K sein sollte, dann ist das Haus zukunftssicher.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 07.05.2019 14:56:12
1
2781056
PV lohnt sich eigentlich immer. Je nach Einkaufspreis ergibt sich in DE aufgrund der Einspeisevergütung derzeit noch ein Return-of-invest von 8 - 10 Jahren.
Die Vergütung gibt es 20 Jahre + Inbetriebnahme... :-)
Wichtig: am besten noch dieses Jahr die PV aufs Dach packen.
Auf lange Sicht muss man leider von einer Abschaffung der Einspeisevergütung ausgehen....

Generell -zu PV- am besten ins Photovoltaikforum wechseln.
Dort bekommst du Hilfe, Anbieter genannt, Angebote technisch + preislich bewertet und kannst dann entscheiden...

Allgemein gesprochen:

Dächer unter 30 Grad Dachneigung sind sowohl für Ost/Nord/Süd...Belegung geeignet.
Wichtig dabei: Beschattung durch SAT Schüssel/Schornstein.....beachten.

Dächer über 30 Grad DN sind eher nur für SÜD/SÜDWEST/WEST Belegung geeignet.

Preislich kostet ne 9,9kW Anlage irgendwas zwischen 950-1.200€ pro kWp (NETTO PREIS). die MwSt bekommst du durchs Finanzamt zurück.
ALso kostet ne PV Anlage bei der GRöße irgendwas um die 9.500€ - 12.000€.
Der Preis bezieht sich auf PV-Module + Wechselrichter + E-Installation + Gerüst.

Bei einem NEUBAU könnte man das bereits vorhandene Gerüst evtl. mitnutzen, und auch die Vorbereitung zur Verkabelung mitmachen (Leerrohre von Dach zu Zählerschrank)... Das kann den Preis entsprechend verbessern.

Bei ner fast 10kWP Anlage kann man mit einer Stromerzeugung von 8000-10.000kWH im Jahr ausgehen.
Wenn man dabei von 25% eigenverbrauch ausgeht. Kann man knapp 2.500kWH Selbst nutzen (Entspricht einem Gegenwert von etwa 625€ bei nem Stromeinkaufspreis von 0,25€).

Die restlichen 7.500kWh speist man zu knapp 11 Cent ein.
Ergibt gute 800€ Einspeisevergütung....

Rein durch die Einspeisevergütung ist man bei 10.000€ Anschaffungspreis nach knapp 12 Jahren im Plus. Der Eigenverbrauch kürzt das ganze nochmals beachtlich auf die genannten 8 - 10 Jahre)... Die restlichen Jahre sind Rendite...


Die Ertragsprognosen der PV Anbieter sind inzwischen eigentlich recht genau. Meist konservativ gerechnet. aber durchaus passend....
Wichtig: Bitte keinen AKKU als Rendite ansehen... da verdient nur der Anbieter...
Als HOBBY ohne Ertragsabsichten ist der Akku o.k. - als Spar/ertragasobjekt ein draufzahlgeschäft...

P.S.. natürlich will das Finanzamt ein bisschen was davon haben... Meiner Meinung nach aber vernachlässigbar.

Verfasser:
tuma
Zeit: 07.05.2019 14:57:44
0
2781058
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Hi,

für den Wärmeschutznachweis musst Du die PV nicht angeben, Sole-WP und KWL reichen an der Stelle für vorbildliche Werte. Bitte achte auch darauf, dass kein Pufferspeicher (für das Heizwasser) und keine Zirkulation geplant werden, das sind Effizienzfresser in Verbindung mit WP und[...]



hi....

interessant :-).....

- was ist eigentlich mit ST , kann ich das getrost weglassen ?

- Dämmung unterhalb der Bodenplatte, mein Rohbauer meinte, er würde es auf die Bodenplatte machen. Wenn die Dämmung unterhalb der Bodenplatte kommen soll, muss dann die Statik angepasst werden ?

- BKA, ist das also ein must-have ? was würde mich das für 2 Etagen mehr kosten ?


Vielen Dank !!!

Verfasser:
tuma
Zeit: 07.05.2019 15:11:05
0
2781062
Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen
PV lohnt sich eigentlich immer. Je nach Einkaufspreis ergibt sich in DE aufgrund der Einspeisevergütung derzeit noch ein Return-of-invest von 8 - 10 Jahren.
Die Vergütung gibt es 20 Jahre + Inbetriebnahme... :-)
Wichtig: am besten noch dieses Jahr die PV aufs Dach packen.
Auf[...]



alles klar ....

zum Dach: soll eine Neigung von 30° haben ....es steht mir entweder Osten oder Westen zur Verfügung.

- vielleicht nehme ich den Schornstein wieder raus
- Sat-Schüssel hat der Elektriker mit im Angebot reingenommen
- da auf den Boden ein Wohnraum (Zimmer, kleines Bad und Abstellraum) entstehen soll, wollte ich auf der Westseite noch Dachschrägenfenster planen ( (wäre im Osten, wegen Sommer, nicht zu heftig?), sonst reicht das Giebelfenster nicht aus und wäre dort zu dunkel.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 07.05.2019 16:04:03
0
2781077
Zitat von tuma Beitrag anzeigen
Zitat von crink Beitrag anzeigen
[...]



hi....

interessant :-).....

- was ist eigentlich mit ST , kann ich das getrost weglassen ?

- Dämmung unterhalb der Bodenplatte, mein Rohbauer meinte, er würde es auf die Bodenplatte machen. Wenn die Dämmung unterhalb der Bodenplatte kommen[...]

2 Stockwerke je 70m²= 220m Rohr je 1€/m bei dem höheren Durchmesser =220€ wenn Du das selbst reinleggst + 2-4 zusätzliche Abgänge an den Verteilern =50€.

So über den ganz dicken Daumen. Verdoppelt die Heizflächen für die Stockwerke unter der Betonplatte bzw. ist auch prima für die Kühlung + erschiesst die Speichermasse der schweren Betonplatten sehr gut.

Bezüglich Dämmung unter vs dämmung über der Betonplatte:
- Dämmung unter der Betonplatte muss anders gerechnet werden wie über der Betonplatte, korrekt. Ebenso braucht es unter der Betonplatte ein druckfesteres Dämmmaterial. Dafür hat man dann die ganzen Probleme mit Wärmebrücken an der Bodenplatte weg, dafür muss man die Dämmung beim Fundamenterder wieder mit berücksichtigen.
Da der ganze Aufbau der Räume (Türen, Steckdosen, Fussböden, Treppen etc...) von der Fertigfussbodenhöhe abhängen, ist auch bei Dämmung auf der Bodenplatte eine nachträgliche Verbesserung der Dämmung kaum drin. Daher die Hinweise hier aus den bisherigen Erfahrungen heraus.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 07.05.2019 16:06:06
0
2781078
Zitat von tuma Beitrag anzeigen
Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen
[...]



alles klar ....

zum Dach: soll eine Neigung von 30° haben ....es steht mir entweder Osten oder Westen zur Verfügung.

- vielleicht nehme ich den Schornstein wieder raus
- Sat-Schüssel hat der Elektriker mit im Angebot reingenommen
- da auf[...]

Bei Ost-West-Dach beides belegen.
Um das dAchfenster kann man herumarbeiten, es könnte dann z.B. 140x0,95m haben und passend zum Raster der Module eingebuaut werden (160x100cm)
Satschüssel - kann die an die Nordseite des Daches?

Verfasser:
tuma
Zeit: 07.05.2019 16:11:51
0
2781080
@HFrik .....bedeutet also, es kann über die BKA eine Wärmung und Kühlung des Raumes zusätzlich stattfinden und soll würde bei mir ca. 300€ kosten, habe 194qm² Wohnfläche.

Was ist , wenn son Rohr platzt/kaputt geht :-) ? (wahrscheinlich eine typische Frage bei Anfängern :-))

Mein Bruder war auch mal Klempner, ich werde ihn dann darum bitten :-).
Könnte das mit anderen Sachen kollidieren ? Was muss berücksichtigt werden ?

Verfasser:
HFrik
Zeit: 07.05.2019 16:44:56
0
2781089
Also a) wenn das Rohr kaputtgeht - dann hat entweder jemand nen Bohrer in der Hand oder das Haus ist gerade eingestürzt :-) Im Ernst - das Kabel ist im Beton gut geschützt, und auch sonst lange haltbar. Wenn es kaputt geht hat man das gleiche Problem wie bei einer Fussbodenheizung - nur dass man im Fall der BKA die Fussbodenheizung zusätzlich hat, also den BKA Kreis zur Not stillegen kann und mit FBH weiterheizen, mit dann höherer Vorlauftemperatur und geringerer Effizienz.
Da die BKA über der Armierlage liegt, muss man da aber schon hinreichend tief bohren um das Rohr zu erwischen.... Man kann dann immernoch versuchen aufzustemmen und eine Muffe oder Dichtmuffe zu setzen - wie bei der FBH auch.

Bezüglich der Kosten - richtig, die BKA ist sehr preiswert für das was sie leistet.

Dem Statiker sollte man Bescheid geben. Da die Rohre im Bereich der neutralen Faser liegen und leichter sind als der Beton darf das kein Problem geben, aber er muss es wissen, sonst macht er erstmal Ärger weil er das nicht kennt wenn er es zufällig auf der Baustelle findet und sich wundert. Dem Heizungsbauer kann man dann die Bilder vorführen wie man so was macht, vielleicht gibt es das dann öfters in Deiner Gegend. So Schritt für Schritt wird es häufiger.

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Schwieriges Thema - Gas oder Wärmepumpe für Neubau
Verfasser:
HFrik
Zeit: 07.05.2019 16:44:56
0
2781089
Also a) wenn das Rohr kaputtgeht - dann hat entweder jemand nen Bohrer in der Hand oder das Haus ist gerade eingestürzt :-) Im Ernst - das Kabel ist im Beton gut geschützt, und auch sonst lange haltbar. Wenn es kaputt geht hat man das gleiche Problem wie bei einer Fussbodenheizung - nur dass man im Fall der BKA die Fussbodenheizung zusätzlich hat, also den BKA Kreis zur Not stillegen kann und mit FBH weiterheizen, mit dann höherer Vorlauftemperatur und geringerer Effizienz.
Da die BKA über der Armierlage liegt, muss man da aber schon hinreichend tief bohren um das Rohr zu erwischen.... Man kann dann immernoch versuchen aufzustemmen und eine Muffe oder Dichtmuffe zu setzen - wie bei der FBH auch.

Bezüglich der Kosten - richtig, die BKA ist sehr preiswert für das was sie leistet.

Dem Statiker sollte man Bescheid geben. Da die Rohre im Bereich der neutralen Faser liegen und leichter sind als der Beton darf das kein Problem geben, aber er muss es wissen, sonst macht er erstmal Ärger weil er das nicht kennt wenn er es zufällig auf der Baustelle findet und sich wundert. Dem Heizungsbauer kann man dann die Bilder vorführen wie man so was macht, vielleicht gibt es das dann öfters in Deiner Gegend. So Schritt für Schritt wird es häufiger.
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