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Foren
Wärmepumpe Panasonic / Mitsubishi / Daikin
Verfasser:
daniel19
Zeit: 17.06.2019 15:31:39
0
2795681
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
16mm Rohr plus 25 mm Trockenestrich.
Wie sehen denn die restlichen knapp 30 Millimeter aus?

Ich habe nur kurz in das Prospekt geschaut und noch nicht alle Maße nachgesehen. Da gibt es Verlegearten A, B und C mit und ohne Dämmhung zwischen Untergrund (hier Asphalt) und den[...]


Ich kläre dies nochmals und gebe Rückmeldung.

Zeit: 17.06.2019 15:25:53
0
2795676
Nachtrag:

Ich habe nur kurz in das Prospekt geschaut und noch nicht alle Maße nachgesehen. Da gibt es Verlegearten A, B und C mit und ohne Dämmung zwischen Untergrund (hier Asphalt) und den Fertigelementen.

Wenn es aber bei dem System bleibt, ist es auch ok bei dem Verlegeabstand.
Dann ist da noch auf die mximalen Kreisängen zu achten.

Korrektur:
"Effizienter" ist nur bedingt richtig. Korrekt wäre "wahrscheinlich etwas effizienter". Ich habe noch nicht in das Datenblatt der Fertigelemente und der Trockenestrichplatten geschaut. Das Sytem macht einen guten Eindruck. Bei der Effizienz wird es nicht viel "schlechter" sein. Der Punkt von mir ist daher eher nur eine Fußnote.

Hauptsache du bekommst es gut verlegt und in das Budget hinein.

Zeit: 17.06.2019 15:10:58
0
2795669
16mm Rohr plus 25 mm Trockenestrich.
Wie sehen denn die restlichen knapp 30 Millimeter aus?

Ich habe nur kurz in das Prospekt geschaut und noch nicht alle Maße nachgesehen. Da gibt es Verlegearten A, B und C mit und ohne Dämmhung zwischen Untergrund (hier Asphalt) und den Fertigelementen.

Zum "normalen" Estrich
Estrich Mindestdiche

Das sind die Mindeststärken für schwimmenden Estrich.
Das ist das Stichwort: "schwimmend"

Wie sehr "schwimmt" der Aufbau denn auf dem Asphalt? Viel Dämmung kann da nicht eingeplant sein. Der Asphalt ist ja auch schon irgendwie gedämmt, bzw dämmt selber. Dünneres Rohr (dafür mehr kürzere Kreise) verschafft dir auch noch etwas mehr Dicke. Und die Schicht mit dem Rohr trägt auch noch etwas. Natürlich wird es nicht (ganz) eingerechnet bei schwimmendem Aufbau. Daher die Frage wie sehr der Aufbau hier schwimmen soll.

Ich würde das Thema Estrich nochmal mit einem Fachmann abklären. So ganz ausgeschlossen scheint mir das nicht. Das wäre einfacher und effizienter. Und selbst wenn man hochwertigeren Estrich benötigt, muß es unterm Strich nicht teurer sein.

Verfasser:
daniel19
Zeit: 17.06.2019 14:44:04
0
2795661
Zitat von daniel19 Beitrag anzeigen
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
[...]


Aktuell haben wir dieses System im Auge:

Empur OPTIMAL II

Diese bauen ca. 7 cm auf inkl. Trockenestrich Platten (25mm) sind 16mm Rohre.


Habe gerade gesehene damit dort der minimale Verlegeabstand bei ca. 12 cm liegt, bin jetzt am schauen welches System ein geringeren Abstand ermöglicht.

Verfasser:
daniel19
Zeit: 17.06.2019 13:09:12
0
2795633
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Zitat von daniel19 Beitrag anzeigen
[...]

Wie hoch soll / darf es denn werden, bzw. welcher Aufbau ist denn geplant? Ich sehe jetzt nicht wie ein trochkener Aufbau mit FBH darunter wesentlich niedriger werden soll.

Zur "Not" kann man auch Kapillarrohrmatten nehmen. Alternativ gehen auch dünne Leitungen 14er oder sogar[...]


Aktuell haben wir dieses System im Auge:

Empur OPTIMAL II

Diese bauen ca. 7 cm auf inkl. Trockenestrich Platten (25mm) sind 16mm Rohre.

Zeit: 14.06.2019 15:22:17
0
2794861
Zitat von daniel19 Beitrag anzeigen
Die Fußbodenheizung wird jedoch eine mit Trockenestrich da wir leider den Heißasphalt nicht rausreisen wollen und sonst der aufbau zu hoch kommt.

Wie hoch soll / darf es denn werden, bzw. welcher Aufbau ist denn geplant? Ich sehe jetzt nicht wie ein trochkener Aufbau mit FBH darunter wesentlich niedriger werden soll.

Zur "Not" kann man auch Kapillarrohrmatten nehmen. Alternativ gehen auch dünne Leitungen 14er oder sogar 12er. Das ist zwar für Wärmepumpen "böse". Daher schreit man dann bei einer "normalen" Auslegung: NEEEEEIN!!! Und das geschieht auch völlig zu Recht.

Man kann dies aber bei der Auslegung berücksichtigen, indem man die Unterteilung ändert in Richtung mehr und kürzere Kreise. Letztlich geht es dabei aber auch nur um die letzten Millimeter. Ich gehe daher davon aus, daß du eher mit 16er odr 17er Rohr planst, was die allgemein übliche Empfehlung ist.

Mit der FBH-Auslegung steht und fällt es, ob die WP dann vernünftig läuft und eine JAZ besser 4 erreicht oder zu einer der Krüppelanlagen mit schlechter JAZ wird, von denen man immer wieder hört.

Achtung beim (Schweden)ofen.
Ist der schon da oder nur angedacht. Achtet auf das Gewicht. Je nach Bodenaufbau geht das ab ca 200 kg los, daß man sich da um den Boden Gedanken machen muß/sollte. Das ist so ein Erfahrungswert für normalen Estrich. Bei eurem noch unbekannten Aufbau kann die Grenze auch tiefer liegen.

Verfasser:
daniel19
Zeit: 13.06.2019 16:17:33
0
2794611
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Zitat von daniel19 Beitrag anzeigen
[...]


Das ist ungewöhnlich. Der Kesser ist entweder dicht oder nicht. Seht ihr ausgetretenes Wasser oder müßt ihr nur nachfüllen? Letzteres kann auch ein defektes Ausdehnungsgefäß sein (MAG)

2000 Liter weist auf ca 8 KW Heizlast hin. Problematisch ist dabei, daß die letzten[...]


Das hört sich doch schonmal gut an solche Werte wie unten ;)

Der Kessel ist schon längers defekt, aktuell haben wir nochmals so ein Dichtmittel reingefüllt ....

MAG ist erst erneuert wurden ..

Aktuell läuft er wieder ohne Wasseraustritt.

Grüße

Zeit: 13.06.2019 15:48:42
0
2794601
Zitat von daniel19 Beitrag anzeigen
Der alte Kessel ist schon etwas defekt, es läuft hin und wieder Wasser raus.


Das ist ungewöhnlich. Der Kesser ist entweder dicht oder nicht. Seht ihr ausgetretenes Wasser oder müßt ihr nur nachfüllen? Letzteres kann auch ein defektes Ausdehnungsgefäß sein (MAG)

2000 Liter weist auf ca 8 KW Heizlast hin. Problematisch ist dabei, daß die letzten beiden Jahre "Extremjahre" waren. 2018 war warm. Der letze Frühlng war eher kühl. Da müßte man berückichtigen von wann der Verbrauch ist. Daher können es auch 9 kw sein.

Es soll ja noch genauer bestimmt werden, aber als Vorgeschmack zur ersten Orientierung hier ein paar grob überschlagene Werte.

Je nach Sanierungsplan geht es um den Bereich von aktuell bis zu 9 kW hinab auf saniert 5 KW. Wenn man bei solchen Größenordnungen eine FBH einsetzt, kann man auch mit Luftwärmepumpen eine JAZ von 4 erreichen, eventuell sogar etwas besser. Das entspricht einem Stromverbrauch von 2500 bis 5000 kWh, im Vergleich zu 2000 Liter Öl (23.000 kWh).

Verfasser:
Reggae
Zeit: 13.06.2019 15:42:32
0
2794600
Zitat von daniel19 Beitrag anzeigen
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
[...]


Hallo,

Vielen Dank für Ausführliche Erläuterung, aktuell sind von diesem Haus ca. 160mm2 ausgebaut (EG) einen Heizölverbrauch haben wir von ca. 2000 Litern inkl WW.

Der alte Kessel ist schon etwas defekt, es läuft hin und wieder Wasser raus.

Aber[...]


das sind dann nur knapp 8 kw Heizlast

Gruß Arne

Verfasser:
daniel19
Zeit: 13.06.2019 14:46:04
0
2794588
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Zitat von daniel19 Beitrag anzeigen
[...]


Das wären 16,8 KW Heizlast mit einem 18 KW Kessel. Das wäre eine ungewöhnlich knappe Auslegung. In der Regel wurde/wird traditionell massiv überdimensioniert. Sollten die 60 Watt stimmen, läge der jährliche Verbrauch ganz grob in der Größenordnung um 4000 Liter Heizöl! Gibt es[...]


Hallo,

Vielen Dank für Ausführliche Erläuterung, aktuell sind von diesem Haus ca. 160mm2 ausgebaut (EG) einen Heizölverbrauch haben wir von ca. 2000 Litern inkl WW.

Der alte Kessel ist schon etwas defekt, es läuft hin und wieder Wasser raus.

Aber wie gesagt wir lassen jetzt erstmal den Wärmebedarf berechnen und schauen dann weiter =)

Danke und Grüße

Daniel

Zeit: 13.06.2019 14:31:58
0
2794577
Zitat von daniel19 Beitrag anzeigen
Hallo liebes Forum,

wir sind gerade am Kernsanieren unseres Bungalows ca. 280m² Wohnfläche auf 2 Stockwerken.

Es werden neue Fenster und Türen reinkommen und im ganzen Haus Fußbodenheizung. Aktuell ist ein 18KW Öl Kessel verbaut und Radiatoren.
Dach ist komplett[...]Wir haben mit einem befreundeten Ingenieur eine Wärmelast von ca. 60W/m² ermitteln können, leider kann ich zu diesem Wert nicht viel sagen.


Das wären 16,8 KW Heizlast mit einem 18 KW Kessel. Das wäre eine ungewöhnlich knappe Auslegung. In der Regel wurde/wird traditionell massiv überdimensioniert. Sollten die 60 Watt stimmen, läge der jährliche Verbrauch ganz grob in der Größenordnung um 4000 Liter Heizöl! Gibt es den keine Informationen zum bisherigen jährlichen Verbrauch?

So oder so wären 4000 Liter nicht tragbar. unter anderem darum saniert man ja, um davon runter zu kommen. Wenn schon von Kernsanierung die Rede ist, dann sollte das Ergebnis weit unterhalb der 16,8 KW liegen! Wenn nicht jetzt, wann dann? Am Ende sollte es eher die Hälfte sein. Weniger ist natürlich besser. Wenn nach einer "Kernsanierung" über 10 KW Heizlast angepeilt sind, würde ich den Sanierungsplan nochmal überprüfen.

Ich schließe mich der Empfehlung an die Gerätewahl erst dann zu treffen, wenn bekannt ist wo die Heizlast am Ende der Sanierung liegen würde. Sofern kein Termin drängt ("Pfilcht Kesseltausch", Defekt...), kann der Gerätetausch auch am Ende erfolgen. Die angedachte FBH sollte dabei natürlich entsprechend geplant werden. Aber da hast du ja schon angekündigt die FBH-Auslegung hier noch durchzugehen.

Du könntest sogar das renovierte Haus mit renovierter Heizanlage und Wärmemengenzähler ein Jahr lang mit dem alten Kessel beheizen. Dann weißt du ganz genau wo du stehst.

Zudem läßt dir der aufgeschobene Kesseltausch auch mehr Spielraum bei der Sanierung der Gebäudesubstanz. Bevor du dort kurzfristig sparen müßtest, würde ich eher den Kesseltausch aufschieben. Sparmaßnahmen bei der Dämmung sind nachträglich kaum noch sinnvoll zu beheben. Das hast du dann bis zur nächsten Kernsanierung am Hals. Das Heizgerät kann man hingegen auch später tauschen.

Zu den Wärmepumpen:

Unter BAFA.de findest du eine Lister der föderfähigen Wärmepumpen.
Ich empfehle Bei der Gerätewahl darauf zu achten ein Gerät aus der Rubrik "mit Leistungregelung" ab Seite 17 zu nehmen!

Wenn du mehr Informationen zur Heizlast hast, kannst du dann die in Frage kommenden Geräte mit dem JAZ-Rechner vergleichen.

Achtung:
Willst du für die WP Fördergelder beantragen, mußt du dies machen bevor du dich an den Kesseltausch machst. Fenster, Türen, Planungsleistungen etc kannst du vorher machen. Aber wenn es um die WP geht, dann muß der Antrag vorher gestellt werden!

Verfasser:
daniel19
Zeit: 13.06.2019 12:51:51
0
2794542
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Wenn dem wirklich 100%tig so ist, dass keine Erdwärmepumpenanlage funzt und eben nur Luft als Wärmequelle herhalten kann, dann ist es aber um so wichtiger, dass Du die Wärmesenke für's effiziente und materialschonende Wärmepumpen herrichten kannst und zudem so genau wie möglich in Erfahrung bringen[...]


Hallo Lowenergy,

ja leider ... Wir haben jemand gefunden einen Energieberater der uns sehr gut bekannt ist. Auch haben hier schon einige Leute die wir kennen Berechnungen machen lassen.

Wir haben dort nächste mal einen unverbindlichen Termin, danach kann ich mehr berichten.

Bis jetzt an alle vielen Dank für die mithilfe super Forum hier =)

Grüße
Daniel

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 13.06.2019 12:41:11
0
2794538
Wenn dem wirklich 100%tig so ist, dass keine Erdwärmepumpenanlage funzt und eben nur Luft als Wärmequelle herhalten kann, dann ist es aber um so wichtiger, dass Du die Wärmesenke für's effiziente und materialschonende Wärmepumpen herrichten kannst und zudem so genau wie möglich in Erfahrung bringen kannst, welcher Heizleistungsbedarf real gegeben sein wird!

Diesen realen Heizleistungsbedarf wirst Du selbst rechnerisch aber wohl kaum wirklich punktgenau ermittelt bekommen.

Solltest dir dafür daher besser jemanden suchen der das kann und vor allem auch will!

Es wäre fatal, wenn Du dir eine überdimensionierte Wärmepumpe installieren würdest!

Verfasser:
daniel19
Zeit: 13.06.2019 10:41:26
0
2794484
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
@daniel19.
Bislang hast noch keine Antwort zu folgendem gegeben:
Zitat von ET76 Beitrag anzeigen
[...]

Das wäre sicherlich insgesamt die vorteilhafteste Variante.
Beispielsweise mit einer vollmodulierenden kompakten F1255-6 mit integrierter Trinkwassererwärmung: https://www.nibe.eu/de-de/produkte/ringgrabenkollektor


Hallo Lowenergy,

also habe dort heute mal angerufen, keine Chance.

Wir dürfen in der Erde nichts verlegen ... :(

Grüße
Daniel

Verfasser:
daniel19
Zeit: 12.06.2019 21:24:12
0
2794376
Hallo zusammen,

Wir haben jetzt nochmals die alten Pläne durchforstet und haben folgendes herausgefunden:

Außenwände: Hohlblock Bims 24cm
Decke EG: 20cm Beton
Decke OG: Gibskarton + Isolierung (wird erneuert)
Boden: Betonfundament und dann Heißasphalt dicke / Dämmung noch unbekannt aber Boden ist nicht kalt
Fenster: Zweifachverglast Holzrahmen
Dach: komplett gedämmt
Kein Keller
Wohnraum: 280mm2

Fenster werden komplett getauscht.

Hilft das Mal auf das erste ?
Ich kann auch gerne Mal von den Grundrissen Fotos machen.


Vielen Dank.

Grüße
Daniel

Verfasser:
daniel19
Zeit: 12.06.2019 15:08:25
0
2794258
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
@daniel19.
Bislang hast noch keine Antwort zu folgendem gegeben:
Zitat von ET76 Beitrag anzeigen
[...]

Das wäre sicherlich insgesamt die vorteilhafteste Variante.
Beispielsweise mit einer vollmodulierenden kompakten F1255-6 mit integrierter Trinkwassererwärmung: https://www.nibe.eu/de-de/produkte/ringgrabenkollektor


Hallo Lowenergy,

sry ist gerade bissle viel, werde ich natürlich auch noch Anfragen.

Ich gebe auch Rückmeldung sobald ich die Heizlastberechnung habe.

Grüße

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 08.06.2019 08:25:09
0
2793052
@daniel19.
Bislang hast noch keine Antwort zu folgendem gegeben:
Zitat von ET76 Beitrag anzeigen
Hast du schon im unterem Wasseramt angefragt?
Es ist oft mit ein paar Auflagen möglich auch im Wasserschutzgebiet einen Erdkollektor zu installieren. Guck dir mal den Ringgrabenkollektor (RGK) an.

Das wäre sicherlich insgesamt die vorteilhafteste Variante.
Beispielsweise mit einer vollmodulierenden kompakten F1255-6 mit integrierter Trinkwassererwärmung: https://www.nibe.eu/de-de/produkte/ringgrabenkollektor

Verfasser:
Franke...
Zeit: 08.06.2019 08:11:49
0
2793048
Hallo Daniel,

Qualitativ sind die alle gleich, da es alle umgebaute Klimaanlagen sind.

In deinem aktuell angenommenen Leistungsbedarf rate ich dir zu einer richtigen WP.
Zudem setzten wir bei WP immer Frischwassersysteme ein.
Dann ist es zumindest bei der Trinkwassererwärmung nicht schlimmer als in den Leitungen, wenn die Temperatur aus Effizienzgründen reduziert wird.

PS: Um das Hygienerisiko zu vermeiden empfehle ich zusätzlich immer Heißgastechnik.
Hierfür verwenden wir mitlerweile WP der Firma IDM, kombiniert mit einem eigenentwickelten Frischwasserpuffer von Capito, oder Kompaktwärmepumpen von der Firma OVUM. Die OVUM gibt es leider noch nicht als Luftmaschine....

Verfasser:
Peter 888
Zeit: 08.06.2019 07:10:03
0
2793035
Hallo

Wandaufbau ganz einfach ermitteln: Loch durchbohren und anhand des Bohrmehls die Art der Steine bestimmen. Loch zu schäumen und beidseitig verputzen. Voila.

Hat das Haus Keller? Wenn ja im Keller die Decke dämmen. Auch mal die Dämmdicke unter dem Heissasphalt ermitteln. Langsam Loch reinbohren. Notieren wann der "Widerstand aufhört" und notieren wann Du wieder auf Widerstand triffst. Dann hast Du die Dämmdicke. Dämmstoff vermutlich Perlite.

ciao Peter

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 07.06.2019 14:53:35
1
2792879
Wenn's keine Unterlagen zum Haus gibt, dann müssen eben Heizlast usw. von Grund auf mit möglichst real angenommenen Bauteilen gerechnet werden.

Du solltest besser keine Vergleiche zwischen den einzelnen Wärmepumpen anstellen bevor Du nicht genau weißt welcher reale Heizleistungsbedarf zu decken sein wird, da es z.b. bei den Maschinen vom Hersteller Panasonic je nach Leistung zum Teil gravierende Unterschiede gibt.

Richte die gesamte Wärmesenke ordentlich her und dann kannst bzgl. Auswahl des am besten geeignesten Geräts Ausschau halten.

Verfasser:
daniel19
Zeit: 07.06.2019 13:11:20
0
2792852
Hallo zusammen,

super vielen Dank für die netten Antworten.

Das Problem ist dieses Haus ist ein Selbstbauhaus ;) es gibt hier leider wenig bis kaum Unterlagen.

Das mit der Fußbodenheizung ist kein Problem mit den Verlegeabständen und vernünftigen Längen, das habe ich auf jedenfall auf dem Schirm.
Die Fußbodenheizung wird jedoch eine mit Trockenestrich da wir leider den Heißasphalt nicht rausreisen wollen und sonst der aufbau zu hoch kommt.

Sobald ich die Fußbodenheizungsberechnung habe stelle ich diese auch hier rein.

@lowenergy also es wird keine neue Dämmung für die Außenwände geben, nur Fenster / Türen neu und die Dachdämmung natürlich auch frisch und neu inkl. Dampfsperre.

Mich würde halt Interessieren in wie Fern sich die Hersteller unterscheiden von Qualität / Regelung / Effizienz.

Besten Dank

Daniel

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 07.06.2019 10:32:39
0
2792781
Wenn die Kernsanierung in energetischer Hinsicht zukunftsorientiert durchgeführt werden würde und real ein niedriger Transmissionswärmeverlustkoeffizient der thermischen Gebäudehülle bei rum kommt, dann sollte der maximale Heizleistungsbedarf an mehreren zusammenhängenden kältesten und trüben Tagen kaum 8 kW sein!

Warum dann nicht eine Wärmepumpe mit optimaler Dimensionierung, die am Auslegungspunkt ausreichend Heizleistung hat, aber ansonsten die Verdichterleistung möglichst bedarfsgerecht heruntermodulieren kann?

Zumindest würde ich unbedingt die hausinternen wasserführenden Wärmeaustauschflächen so realisieren, dass materialschonende und effiziente Betriebsweise einer Wärmepumpe funzt! 😉

Verfasser:
Peter 888
Zeit: 07.06.2019 08:55:48
1
2792749
Hallo

kernsanieren heißt auch neue Fußböden und neuen Estrich. Also ganz wichtig kleine Verlegeabstände und vernünftige Heizkreislängen.

60W/m² ist ein Pi mal Daumenwert.
Lass eine vernünftige Heizlastberechnung durchführen. Die Gefahr, dass Deine WP nicht vernünftig / wirtschaftlich läuft ist bei Überdimensionierung sehr hoch. Und dann zahlst Du auf Dauer mehr an Enegiekosten, wie Dich die Heizlastberechnung gekostet hätte.

Und denke auch erst über sonstige Energiesparmassnahmen wie Dämmung nach.

ciao Pete

Verfasser:
ET76
Zeit: 07.06.2019 08:34:33
1
2792740
Hast du schon im unterem Wasseramt angefragt?
Es ist oft mit ein paar Auflagen möglich auch im Wasserschutzgebiet einen Erdkollektor zu installieren. Guck dir mal den Ringgrabenkollektor (RGK) an.

Verfasser:
daniel19
Zeit: 07.06.2019 08:28:52
0
2792738
Hallo liebes Forum,

wir sind gerade am Kernsanieren unseres Bungalows ca. 280m² Wohnfläche auf 2 Stockwerken.

Es werden neue Fenster und Türen reinkommen und im ganzen Haus Fußbodenheizung. Aktuell ist ein 18KW Öl Kessel verbaut und Radiatoren.
Dach ist komplett gedämmt.
Wir wohnen zu zweit in diesem Haus.

Im Wohnzimmer steht ein Schwedenofen der mit Holz im Winter mit befeuert wird ohne Wassertasche.

Wir haben mit einem befreundeten Ingenieur eine Wärmelast von ca. 60W/m² ermitteln können, leider kann ich zu diesem Wert nicht viel sagen.

Ich bin nun am Überlegen welche Art von Wärmepumpe in das Haus verbaut werden soll aktuell Tendiere ich zur folgender: (Kältetechniker wegen Split kein Problem)

Panasonic:
12 kW: KIT AXC12HE8 (WH-ADC0916H9E8 + WH-UX12HE8) (Heating and Cooling)

Mit Hydromodul und Warmwasserspeicher in einem.

Gibt es denn von Mitsubishi oder Daikin bessere Geräte ?
Von der Panasonic wurde hier ja schon viel geschrieben und geschwärmt.

Vielen Dank.

Daniel

PS: Sole oder Grundwasser scheidet aus da wir uns im Wasserschutzgebiet befinden.

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verdammt schrieb: Hallo cirion, Hallo Rastelli, ich bin echt so froh das ihr euch Zeit nehmt und mich unterstützt mit meiner Anlage. Hier unter diesem Link habe ich alles abgelegt und wenn weiter was benötigt wird...
mtx0815 schrieb: Moin ! Die im Gerät verbaute Pumpe ist ungeregelt. Der Kabelbaum ist allerdings universal und hat daher den Anschluss für die Drehzahlregelung einer UPER20-60 alternativ einer UPM20-70. ABER die Software...
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Wärmepumpe Panasonic / Mitsubishi / Daikin
Verfasser:
daniel19
Zeit: 17.06.2019 15:31:39
0
2795681
Zitat:
...
16mm Rohr plus 25 mm Trockenestrich.
Wie sehen denn die restlichen knapp 30 Millimeter aus?

Ich habe nur kurz in das Prospekt geschaut und noch nicht alle Maße nachgesehen. Da gibt es Verlegearten A, B und C mit und ohne Dämmhung zwischen Untergrund (hier Asphalt) und den[...]

Ich kläre dies nochmals und gebe Rückmeldung.
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