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Umrüstung Pflanzenöl
Verfasser:
Cobalt60
Zeit: 11.06.2019 18:24:50
0
2794050
Ich plane, meinen vorhandenen Ölbrenner (Weißhaupt, 32 kW) mittelfristig durch einen Unversalölbrenner für Rapsöl (z.B Kroll KG/UB20P oder Giersch GUPO 20, für Alternativen bin ich offen) zu ersetzen. Hintergrund: Ich möchte weg vom Öl, Haus in Alleinlage, Pellets möchte ich nicht.

Bevor ich mich in etwas verrenne und möglicherweise viel Lehrgeld zahle, würde ich mich freuen, wenn jemand etwas zu folgenden Fragen beitragen kann:

Hat jemand längere Erfahrung mit dem Betrieb einer Heizungsanlage mit Pflanzenöl (Lagerung, Betrieb, Sommer, Winter, Stromverbrauch wg. Kompressor...)?
Gibt es Erfahrung mit den Brennertypen im Forum?
Schön wäre auch ein Installateur im PLZ Bereich 90...

Andere Kommentare sind natürlich ebenfalls willkommen.

Verfasser:
sukram
Zeit: 11.06.2019 18:55:49
0
2794057
Ungefähr 513 Ergebnisse

Sicherheitshalber vorher mit Schorni reden

Verfasser:
meStefan
Zeit: 11.06.2019 21:00:33
2
2794089
Hallo 60Co,

richtig, der Weishaupt ist ungeeignet für reines Pflanzenöl. Bis 10% kann er ab, dann ist wegen der Pflanzensäure Schluß.
In Schwendi im Labor haben die das vor einigen Jahren mal durch probiert und dabei festgestellt, daß es gar nicht so einfach ist dem Heizöl das Pflanzenöl unter zu mischen, damit man wenigstens ein paar Prozent "regenerativ" heizt, wie es ja von der Politik gewünscht war.

Die Lagerung von Pflanzenöl ist noch kritischer, als beim Heizöl, da es eben schneller "verderben" kann.

Ich würde allerdings nicht hier im Forum auf anonyme Schreiber setzten, sondern direkt bei Kroll mal anfragen!
Die verbrennen so ziemlich alles und auch noch ganz gut! ;O)
Mit Lagerung, etc. werden die sich auch besser auskennen.

Verfasser:
Paule 5019
Zeit: 11.06.2019 21:16:54
1
2794093
.
Zitat: Andere Kommentare sind natürlich ebenfalls Willkommen.


Jeder Versuch, hat aber immer mehrer Seiten... Denn selbst ein Pflanzen Öl Brenner..... gibt in seinen Technischen Unterlagen folgende Bemerkung an.

Zitat: Achtung In Deutschland ist momentan nur Rapsöl Weihenstephaner Norm als reiner Pflanzenölbrennstoff zugelassen.

Und der Schornsteinfegermeister, wie auch die Zulassung Behörde für diese Sonder Heizung Anlage, werden sicher noch ein paar Überraschungen für den möglichen Betreiber der Heizung bereit halten.

Besitzen kann einer in Deutschland (fast alles) aber in Betrieb nehmen, das steht auf ein ganz anderen Blatt geschrieben...


Auf jeden Fall, werden hier einige Verwaltung und Technische Probleme noch zu lösen sein...




Paule. 5019


.

Verfasser:
Cobalt60
Zeit: 11.06.2019 21:35:28
0
2794097
@gm.de
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
Ungefähr 513 Ergebnisse

Sicherheitshalber vorher mit Schorni reden


Natürlich habe ich mit dem Schornsteinfeger und dem Heizungsbauer meines Vertrauens gesprochen. Beide sind offen, haben aber keine Erfahrung mit Pflanzenölbrennern.
Kroll z.B. gibt als Brennstoff Rapöl nach DIN 51 605 an. Die 1. BImSchV wird bei entspechender Abstimmung mit dem Kessel eingehalten.

Aber - hat jemand Erfahrung mit der Umrüstung oder wird das mein privatfinanziertes Forschungsprojekt?

Verfasser:
micha_el
Zeit: 11.06.2019 21:42:24
1
2794098
hier gibt es eine recht umfangreiche Studie zu dem Thema

https://www.lfu.bayern.de/energie/pflanzenoele/doc/rapsoel.pdf

Verfasser:
muscheid
Zeit: 12.06.2019 09:11:31
0
2794153
Aus eigener Erfahrung mit einem Pöl-Bhkw: ein dauerhafter störungsfreier Betrieb ist kaum zu erreichen.
Pöl pumpt sich schlecht und die Pumpen leiden auch, sie sind nicht beständig gegen reines Pöl.
Wenn kein Erdgas geht, würde ich Flüssiggas einsetzen.

Verfasser:
Kautabak
Zeit: 12.06.2019 16:35:26
2
2794276
Dein Forscherdrang in allen Ehren, aber warum willst Du weg vom Öl?
Falls Umweltschutz der Aspekt ist, ist Rapsöl bestimmt nicht die Lösung !

Verfasser:
loeti-new
Zeit: 08.08.2019 22:48:38
0
2811416
Du kannst im Prinzip jeden alten Öl-Brenner für Rapsöl umrüsten wenn Du alle mit dem Rapsöl in Berührung kommenden Teile Rapsöl beständig umbaust und einen zusätzlichen Ölvorwärmer vor die Ölpumpe setzt, allerdings haben diese Eigenbauten dann keine Zulassung. Mit zugelassenen Rapsölbrennern benötigst Du nur dickere und Rapsöl beständige Ölleitungen, -schläuche und Tanks. Die benötigten Teile gibt's alle nur leider sehr teuer.
Außerdem mußt Du beachten das Rapsöl nur eine sehr beschränkte Lagerfähigkeit hat und Du es daher nicht für Jahre bevorraten kannst wie Heizöl und die Lagertemperatur nicht unter 15° sinken sollte.

Ich hab' Das auch schon mal überlegt aber der Aufwand wäre zu groß gewesen. Außerdem sind Ölpumpe und -schläuche dann trotzdem Verschleißteile die Du alle drei Jahre auswechseln mußt und das wird teuer.

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 09.08.2019 17:44:18
0
2811606
Muß es "Rapsöl" sein ?
Ein Bekannter fährt seit über 15 Jahren alle Autos und Traktoren, sowie den Ölkessel mit Sonnenblumenöl.
Es gibt lt. seiner Aussage von den über 100 verschiedenen Sonnenblumensorten etwa 20 wo das Öl (nur gepresst und gefiltert) auch bis etwa -15°C fließfähig bleibt (manche Sorten stocken schon bei etwa 0°C)!

Er hat keinerlei Probleme mit Filtern und Schläuchen die Autos sind ein VW-Golf und ein Skoda Oktavia.

Es gibt auch eine Webseite, einfach goggln unter "erster Energieautarker Bauernhof Österreichs"

Verfasser:
Dreher
Zeit: 11.08.2019 21:11:30
1
2812150
Warum willst du dir das überhaupt antun?

Vergleich doch erstmal preise, dann hat sich das gleich erledigt.

Verfasser:
Bramme
Zeit: 12.08.2019 08:19:31
1
2812207
Hast du dir mal Gedanken gemacht, ob eine Wärmepumpe eine gute Lösung wäre?

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