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DIN 276 - Mengen- und Kostenermittlung mit BIM
Verfasser:
Philipp23
Zeit: 08.07.2019 07:38:44
0
2800732
Liebe Community,

in meiner Masterarbeit beschäftige ich mich mit einer Wissenstandsabfrage zum Thema Mengen- und Kostenermittlungen auf konventionelle und auf digitale Weise.

Ich benötige Ihre Hilfe um einen Überblick in der Branche zu erhalten, inwiefern dieses Thema schon verbreitet ist. Sie würden mir sehr helfen diese wissenschaftliche Umfrage mit zu gestalten.

Die Daten werde vollkommen anonym verarbeitet und sind in keinem Fall auf Personen zurückzuführen.

Umfrage zur Mengen- und Kostenermittlung mit BIM


Da es immer schwer ist, grade in so einem Fachgebiet, eine notwendige Teilnehmerzahl zu erreichen, hoffe ich auf Ihre Mithilfe!

Ich möchte mich im Voraus schonmal bei Ihnen bedanken!

Mit freundlichen Grüßen

Philipp Runkel

Verfasser:
OldBo
Zeit: 08.07.2019 08:52:17
1
2800757
Zu dem Thema wird es hier wohl nur wenige Teilnehmer geben. Schon auf der zweiten Seite habe ich abgebrochen.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 08.07.2019 10:33:00
1
2800798
Ich habe mich durchgehangelt.
Leider sind die Antworten nun viel Schöner als die realität, denn in der Praxis sind die Softwarepakete noch viel zu fehlerhaft als dass sie wirklich Nutzen stiften. Eine Möglichkeit zum Kommentieren fehlt also, so dass die Antworten so ausfallen wie es wäre wenn die Software denn wirklich funktionieren würde. Tut sie aber nicht. Womit sich dern Nutzen in vielen Bereichen nicht heben lässt, bzw gegenüber der konventionellen Planung sogar Rückschritte entstehen.
Da muss man mal einige Zeit die Finger von neuen Features lassen und erst eimla alte Bugs ausräumen und völlig unsinnige Bedienungsabläufe geradeziehen. Zumindest bei den Produkten mit denen ich bisher zu tun hatte.
Im worst case haben wir nahc der BIM Planung das Gewerk konventionell noch einzweites mal planen müssen weil Bugbedingt das Ergebnis der ersten Planung nicht verwendbar war. Hätte es funktioniert wäre es ein grosser Fortschritt gewesen. Real aber war es nix.

Verfasser:
Do Mestos
Zeit: 08.07.2019 13:39:29
0
2800876
Wer oder was genau ist BIM? Wie geht das? Hört sich interessant an.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 08.07.2019 16:47:29
0
2800931
Siehe hier :
Bim

;-) :-p

Verfasser:
crink
Zeit: 08.07.2019 19:44:05
0
2801002
Hi,

mich würde auch interessieren, wer BIM in der Praxis einsetzt mit welcher Software und für welchen Zweck. Gibt es schon viele Ausschreibungen mit BIM-Pflicht?

Viele Grüße
crink

Verfasser:
OldBo
Zeit: 14.07.2019 12:10:15
0
2803517
Das Building Information Modeling (BIM "Gebäudedatenmodellierung") scheint wirklich eine Methode zu sein, die die Bauplanung grundlegend verändern wird.

Verfasser:
Dieter C.
Zeit: 17.07.2019 12:34:52
0
2804270
Ja, man muss heute alles auf englisch ausdrücken.
OldBo, ich habe Deine Ausführungen soeben gelesen. Du beschreibst nichts anderes als was man schon in den 60er Jahren im Studium gelernt hat als Netzplantechnik. Nur ist das heute dank Computer und natürlich mittels ausgefeilter Programme wesentlich verfeinert dargestellt und leichter korrigierbar statt wie früher mittels radieren und überkleben.

Aber Wirkung - gleich schlecht, weil niemand zu Planungszeiten einige wesentliche Punkte und Überraschungen voraussehen kann: Wetter - Dauerregen - Frost, Unzuverlässigkeit von Subunternehmern und produzierenden Lieferanten, abweichende Geologie gegenüber der Planungserhebung

Wenn jemand glaubt, eine Bau mittels der Tastatur herstellen zu können, der wird über die Planung und den Bauantrags-Papierkrieg nicht weit hinaus kommen.

Verfasser:
OldBo
Zeit: 17.07.2019 13:21:12
0
2804288
Zitat von Dieter C. Beitrag anzeigen
Aber Wirkung - gleich schlecht, weil niemand zu Planungszeiten einige wesentliche Punkte und Überraschungen voraussehen kann: Wetter - Dauerregen - Frost, Unzuverlässigkeit von Subunternehmern und produzierenden Lieferanten, abweichende Geologie gegenüber der Planungserhebung

Wenn jemand glaubt, eine Bau mittels der Tastatur herstellen zu können, der wird über die Planung und den Bauantrags-Papierkrieg nicht weit hinaus kommen. [...]

Aber ist das mit vielen anderen Sachen nicht genauso. Heute muss eben alles digitalisiert und smart sein.

Computer helfen uns vor allen Dingen die Probleme zu lösen, die wir vor ihrer Erfindung gar nicht hatten.

Und nun müssen wir nicht lange warten, dann werde ich wieder als altmodisch oder so ähnlich bezeichnet. Nur wissen die nicht, dass ich schon vor 20 Jahren den Computer in meinen Meisterprüfungsvorbereitungskursen (z. B. Wärmebedarfs- und Rohrnetzberechnungen) eingesetzt habe ;>))

Verfasser:
crink
Zeit: 17.07.2019 20:35:45
0
2804416
Moin,

meiner Meinung nach ist es ziemlich sinnvoll über alle Gewerke und Phasen hinweg ein einheitliches 3D-Modell mit weiteren "Dimensionen" (Zeit, Kosten) und beliebigen Merkmalen (je nach AIA) an jedem Objekt zu pflegen. Kein Austausch von PDF oder gar Papier mehr, sondern gemeinsame Arbeit am einheitlichen Modell inkl. Kollisionserkennung, automatischer Verifikation der Ablaufplanung oder direkter Schnittstelle zu Simulationssoftware. Auch die dem Thread den Titel gebende Mengenermittlung ist durch BIM automatisiert und viel verlässlicher durchführbar.

Das Verkehrsministerium hat bereits 2015 den Stufenplan zur BIM-Einführung vorgestellt, ab 2020 wirds ernst im Infrastrukturbau. Der Neubau der B5-Brücke über die A1, der seit Wochen für Verkehrsprobleme in meiner Umgebung sorgt, ist ein BIM-Pilotprojekt.

Wann sich BIM im Hochbau durchsetzt ist spannend - je größer das Projekt, desto größer auch der Nutzen von BIM. Die Elbphilharmonie wäre ohne BIM noch teurer gewordern, da gerade im Rahmen der Kollisionserkennung frühzeitig eingegriffen werden konnte. Aber auch für bestehende Gebäude kann sich die nachträgliche Modellerstellung lohnen und den Betrieb, die Erhaltung, die Wartung und am Ende den Abriss und das Recycling unterstützen.

HFrik, Du berichtest von Praxisproblemen, magst Du näher darauf eingehen?

Danke und viele Grüße
crink

Verfasser:
Dieter C.
Zeit: 18.07.2019 20:58:46
0
2804760
Zitat: " - je größer das Projekt, desto größer auch der Nutzen von BIM. Die Elbphilharmonie wäre ohne BIM noch teurer gewordern, da gerade im Rahmen der Kollisionserkennung frühzeitig eingegriffen werden konnte." (Muhahahahahaha)

Die Baukosten betrugen am Ende mit rund 866 Millionen Euro etwas mehr als das 11,24fache der mit ursprünglich 77 Millionen Euro geplanten Summe

11,24fache der ursprünglichen Kalkulation !!!!

Bin ich jetzt bösartig, wenn ich mutmasse, dass vielleicht die BIM an der eklatanten Kostensteigerung schuld war ?? -:))

Duck und weg

Verfasser:
Kristine
Zeit: 18.07.2019 21:20:17
0
2804772
Als Architekten machen wir mittlerweile fast alle Planungen und Ausschreibungen in 3D und entsprechend in BIM.

Auf der Baustelle das Tablet oder Smartphone gezückt und BIMx geöffnet. Dann kannst Du Dich frei im 3D-Modell bewegen und auf eine Wand/Tür/Fenster usw. klicken. Schon werden Dir alle Parameter (z.B. aus der Türliste) angezeigt. Auch sind alle Pläne und Details mit dem Objekt verknüpft. Man kann frei Schnitte legen usw.

In dem Ausschreibungen hat man ziemlich gute Mengengenauigkeiten aufgeschlüsselt nach allen möglichen Werten.

BIM befreit also von lästiger Arbeit und schafft somit Freiraum für die eigentliche Denkarbeit.

Es gibt aber noch erhebliches Verbesserungspotential was aber auch an den unzähligen Möglichkeiten liegt.

Der TE sollte sich mal an die BIM-Allianz wenden, ein Zusammenschluss einiger Architekturbüros um das Feld nicht der Bauindustrie zu überlassen.

Verfasser:
nvd126
Zeit: 19.07.2019 07:54:42
0
2804856
Ich, der Planer, ruft die CAD-Hotline an.

Ich: "Ich hab hier eine IFC - Datei. Ist echt gut das die Räume automatisch erkannt werden und 3D sieht auch gut aus. Wie kann ich einstellen, dass man sieht, welche Wand wir haben? Sei es Beton, Ziegel, Dämmung? In den Objekteigenschaften ist es ja hinterlegt."

Hotline: "Das geht nicht. Vielleicht wird das ja mal umgesetzt.".


und was muss ich machen? Layer eine DWG über die IFC Datei, damit man sieht was für Wände man hat.

Einerseits wichtig um die richtigen Brandschottungen zu bestellen oder andernseits für den Elektriker. Dieser weiß dann, welche Dosen er mitnehmen muss.



Meine Ausschreibungen werden als Stück im CAD-Programm ausgegeben. Die Übertrage ich dann. Die Leitungslängen bei großprojekten sind Schätzwerte. Man kann keine 10.000 Elektroleitungen in eine Zeichnung oder der gleichen eintragen.

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