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Von Pellet auf WP umsteigen
Verfasser:
Maddin288
Zeit: 15.07.2019 21:57:38
0
2803959
Guten Tag zusammen,

ich bin neu hier und versuche mich hier überall reinzulesen.

Ich baue gerade ein Zweifamilienhaus nach ENEV2016 in der nähe von Aschaffenburg.
Lange Zeit war ich irgendwie ein Fan von Pelletanlage, aber irgendwie bin ich gerade am umdenken dass ich evtl doch eine WP einbauen soll ?

Naja meinem Bauträger ist es soweit egal, aber viele meinen eine WP ist besser.

Ok gut die WP ist denke nicht so störungsänfällig als die Pelletanlage und man hat weniger Arbeit damit.

Ich habe einen Energieausweis

Anteil der Nutzfläche 302qm

Trinkwassererwärmung
Zentraler Grunderzeuger Pellets 30,11 kWh/(m²a) 9092 kWh/a
Hilfsenergie Strom 0,54 kWh/(m²a) 163 kWh/a

Heizung
Zentralheizung Erzeuger Pellet 55,02 kWh/(m²a) 16612 kWh/a
Hilfsenergie Strom 3,64 kWh/(m²a) 1099 kWh/a


Energetischer Wert der Gebäudehülle ist 0,324W(m² * K)

Würde sich die WP lohnen oder soll ich lieber bei den Pellet bleiben?


Ich würde mich sehr über eure Hilfe freuen.



Grüße

Martin

Verfasser:
mdonau
Zeit: 15.07.2019 23:05:21
1
2803997
die Nebenkosten, sowohl einmalig als auch laufend sind bei Pellets halt recht hoch.
und eine Wärmepumpe kann man durch eigenen PV-Strom Teilversorgen.

der energetische Standard ist recht bescheiden.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 16.07.2019 09:20:44
0
2804019
Ob es da für BKA, Wandheizung im Bad und ein paar Dämmungsverbesserungen schon zu spät ist?
Ein Zweifamilienhaus könnte man auch zwecks leichterer Abrechnung mit 2x Geisha beheizen, so man den Warmwassersepicher 2x unterbringt.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 16.07.2019 13:18:39
1
2804072
Bei den

Brennstoffkosten in Deutschland

in ct/kWh

sind Pelletheizungen schön sehr lange die günstigste Lösung

Dietmar Lange

Verfasser:
Ally51
Zeit: 16.07.2019 13:26:14
1
2804076
Pelletheizungen erzeugen recht viel Staubpartikel und verpesten die Umgebung. Irgendwann ist wohl mit einem Filter Pflicht.
Versuche besser zu dämmen, dann rechnet sich besser die WP. Luft oder Grabenpumpe? Wie gross ist das Grundstück?

Verfasser:
findus
Zeit: 16.07.2019 14:15:59
1
2804095
Nur die Brennstoffkosten (Pellets) zu betrachten ist ein Irrweg.
Anschaffungs-, Kundendienst- und Ersatzteilkosten einberechnet machen unterm Strich die Pelletheizung zu einer der teuersten.
Außerdem muss man sich öfters mal bei der Ascheentnahme die Hände schmutzig machen. Wenn man dies auch noch einer Firma überlässt wird es sowieso unbezahlbar.

Verfasser:
Poeggsken
Zeit: 16.07.2019 14:19:35
1
2804098
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Bei den

Brennstoffkosten in Deutschland

in ct/kWh

sind Pelletheizungen schön sehr lange die günstigste Lösung

Dietmar Lange


Da fehlt der Wirkungsgrad und deine angegeben Quelle ist der energieholz und pelletverband. Also unglaubwürdig.

@Maddin....bau am besten mit einer Wärmepumpe.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 16.07.2019 17:24:43
0
2804154
Zitat von Maddin288 Beitrag anzeigen
... baue gerade ein Zweifamilienhaus nach ENEV2016 in der nähe von Aschaffenburg ...
Würde persönlich definitiv ein Erdwärmepumpensystem realisieren (lassen) ... bei 2 getrennten Wohneinheiten bekommst Du mit entsprechender Technik sogar 2x die Förderung vom BAFA!

Siehe beispielsweise hier: https://www.roth-werke.de/de/2099.htm

Für die Erdwärmequelle wäre es am optimalsten wenn die auf folgend verlinkter Seite beschriebene Technik funzen würde: https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/

Ein Transmissionswärmeverlustkoeffizient von 0,324W(m² * K) ist im Neubau aber nicht wirklich zukunftsorientiert!

Verfasser:
gnika7
Zeit: 16.07.2019 17:41:30
1
2804160
Hi,

sollte es mit der CO2-Steuer so laufen, wie man es anhand der verschiedenen Verlautbarungen aus dem Politikumfeld erwarten würde, wärst du mit der WP am kostengünstigsten und nachhaltigstem unterwegs
Guck z.B.
Zitat von Welt

„Der Beirat plädiert für die Abschaffung der bisherigen impliziten CO2- Steuern und Umlagen auf verschiedene Formen des Energieverbrauchs und die Schaffung von Emissionsmärkten mit Preiskorridoren für die Sektoren Gebäude und Verkehr“, lautet die Kurzformel im Gutachten.

Und die hat es in sich. Denn gemeint ist unter anderem die Abschaffung der EEG-Umlage und der Stromsteuer


Pellets/Holz sind halt eine begrenzte und recht umkämpfte Ressource

Grüße Nika

Verfasser:
Maddin288
Zeit: 16.07.2019 18:12:14
0
2804176
Zitat von Ally51 Beitrag anzeigen
Pelletheizungen erzeugen recht viel Staubpartikel und verpesten die Umgebung. Irgendwann ist wohl mit einem Filter Pflicht.
Versuche besser zu dämmen, dann rechnet sich besser die WP. Luft oder Grabenpumpe? Wie gross ist das Grundstück?


Hallo Ally51

ich dachte an Luft

und das Grundstück ist 898 qm groß

LG

Verfasser:
gnika7
Zeit: 16.07.2019 18:56:26
0
2804183
Zitat von Maddin288 Beitrag anzeigen
Zitat von Ally51 Beitrag anzeigen
[...]

ich dachte an Luft

Mit BAFA-Förderung bekommst du eine EWP+RGK zu den Kosten einer Luft-WWP dafür aber mit niedrigeren Betriebskosten und höherem Komfort.

Viel Spaß beim Lesen zu
- Ringgrabenkollektor
- Einzelraumregelung bei WP
- Betonkernaktivierung (BKA) / Thermische Bauteilaktivierung
- Hydraulischer Abgleich ( HA ) / Thermischer Abgleich ( TA )
- Wandheizung (unbedingt im Bad)
- Duschrohr
- Selbstregeleffekt
- Vorlauftemperatur

Gestrichelt unterstrichelt = Link

Verfasser:
crink
Zeit: 16.07.2019 19:08:57
0
2804186
Hi,

am besten noch mal in den Thread Ringgrabenkollektor für Anfänger reinlesen, da wird Dir genau erklärt wie Du zu einer besonders sparsamen, klimaschonenden und gleichzeitig kostengünstigen Heizung kommst.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 17.07.2019 10:00:52
0
2804217
Zitat von Poeggsken Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Da fehlt der Wirkungsgrad und deine angegeben Quelle ist der energieholz und pelletverband. Also unglaubwürdig.



Unter der Grafik mit Preisentwicklung steht als Legende:

Preis in ct/kWhBrennstoffkosten in DeutschlandJun 17Sep 17Dez 17Mrz 18Jun 18Sep 18Dez 18Mrz 19Jun 1998.587.576.565.554.54.74 ct/kWhPelletsHeizölErdgasFlüssiggasFernwärmeWärmepumpeBasis: Verbraucherpreise für die Abnahme von 33.540 kWh Gas (Ho), 27.820 kWh Fernwärme inkl. Grundpreisund MwSt., 4.603 l Flüssiggas inkl. Tankmiete und MwSt., 3.000 l Heizöl EL (Hu: 10 kWh/l) bzw. 6 t Pellets ENplus A1(Hu: 5 kWh/kg, inkl. MwSt. und sonstige Kosten). Quellen: Solar Promotion GmbH (Pelletpreis bis 2010), DeutschesPelletinstitut GmbH (Pelletpreis ab 2011), Brennstoffspiegel (Heizöl-, Flüssiggas-, Fernwärme und Erdgaspreise),Verbraucherzentrale NRW (Wärmepumpenstrom und Jahresarbeitszahl (JAZ))

© Deutsches Pelletinstitut

Alles unglaubwürdig.

:-)))

Glaubwürdig ist anscheinend nur, was eine kleine WP Fangemeinde über JAZ mitteilt

Dietmar Lange

Verfasser:
HFrik
Zeit: 17.07.2019 10:31:00
1
2804225
Nö. das stellt - vermutlich korrekt die Bruttopreise nebeneinander.
Aber lässt die Nettopreise und sonstigen Kosten und damit die realen Kosten für den Endanwender unerwäht - er soll die Pelletpreise ja auf einer Stufe der Berechnung der gesamtkosten sehen bei denen Pellets besonders schön aussehen.
Das ist noch nicht ganz Fake news, aber es führt den unbedarften Betrachter eben doch schon stark in die Irre.
Dazu noch bei den WP eine passende Quelle mit eher niedrigen Werten für die JAZ - da gibt es ja eine grosse Auswahl an studien, teils mit passend ausgewählten Anlagen (Ich erinnere an die Studie mit Altbauten, bei denen Teilnehmer reihenweise wegen "zu geringer" Vorlauftemperatur abgelehnt wurden - 60° Vorlauf musste schon sein soweit ich mich erinnere...)
Das Pelletinstitut folgt da seiner Aufgabe Pellets besonders schön aussehen zu lassen. Als Quelle für den Bruttopreis von Pellets ist das tauglich, für die Kaufentscheidung für eine Pelletheizung muss dazu noch ganz massiv gerechnet und recherchiert werden.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 17.07.2019 11:02:00
2
2804232
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Glaubwürdig ist anscheinend nur, was eine kleine WP Fangemeinde über JAZ mitteilt[...]

Vielleicht mal ein kleiner Realitätscheck. Die für dein Weltbild nachteilige Ergbnisse verdrängst du ja gerne.

Eigentlich sollte der Heizkostenvergleich des BDEW da Klarheit schaffen
BDEW Heiszkostenvergleich Neubau
Haus EnEV-Mindeststandard
LWWP: 96% (günstigste Option!)
(EWP mit RGK dann entsprechend niedriger). Bei WP+PV würde der Wert dann definitiv unter 90% sein.
Pellets: 134%. Im Falle einer PV würden die Kosten nicht so stark sinken, wie bei WP.

Das heißt, eine WP+PV wäre mehr als 40 Prozentpunkte günstiger im Vergleich zu Pellets. Wenn man dann im Zuge der CO2-Diskussion noch an eine mögliche Strompreissenkung denkt.....

Bei KfW55 (der hier empfohlen Mindeststandard für Neubau) wird die Differenz noch extremer:
KfW55 Haus
LWWP: 92% (günstigste Option!)
Pellets: 136%
Das heißt, bereits ohne PV hat man eine Differenz von 44 Prozentpunkten!!!! Lasst es euch nochmals auf der Zunge zergehen, vierundvierzig Prozentpunkte. Wie wird es da wohl mit PV aussehen??? Und wenn man dann noch vielleicht eine KWL mit WRG hat....

Dabei sollte man Bedenken, dass beim BDEW die WP mit Vorlauftemperaturen von 45°C auch noch schlechtgerechnet wurde. Welche Ergebnisse hätte man wohl, wenn die VLT dem Mindeststand der Technik entsprechend 35°C betragen würde? Im Betrieb ist die WP dann grob 20% effizienter.

Dass beim Pelletinstitut die Kosten bei den Pellets besonders Vorteilhaft aussehen, überrascht nicht mal ein Grundschulkind

Grüße Nika

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 17.07.2019 12:20:52
0
2804264
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]

Vielleicht mal ein kleiner Realitätscheck. Die für dein Weltbild nachteilige Ergbnisse verdrängst du ja gerne.

Eigentlich sollte der Heizkostenvergleich des BDEW da Klarheit schaffen
[url=https://www.bdew.de/media/documents/Heizkostenvergleich_Neubau.pdf]BDEW[...]


Mit Verlaub,

Heizkostenvergleiche sind keine Vergleiche von Brennstoffkosten, das sollte sich eigentlich auch in den Kreisen herumgesprochen haben, die den deutschen Wärmemarkt nur aus dem Internet kennen.

Noch ein Hinweis:

Die Entscheidung über die Art der Heizung eines Neubaus fällt in der Regel vor der Stellung eines Bauantrags im Zusammenhang mit der Baufinanzierung.

Bei KfW Baukrediten spielt dabei der Primärenergiefaktor eine ganz entscheidende Rolle.Der Wärmeerzeuger ist dabei Bestandteil der Baufinanzierung.

Das kann jeder Bauvorlageberechtigte aus seiner Praxis bestätigen !

Wenn die Entscheidung aber getroffen ist, interessieren den Eigentümer hauptsächlich die Brennstoffkosten.

Das ist des Ergebnis eines kurzen Realitätschecks, der sich auf Auswertungen der deutschen Baugenehmigungspraxis stützt.

Vor 2016 war der Einsatz von WP in D stagnierend bis rückläufig, das kann man beim BWP nachlesen.

Dietmar Lange

Verfasser:
gnika7
Zeit: 17.07.2019 12:25:09
1
2804267
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Wenn die Entscheidung aber getroffen ist, interessieren den Eigentümer hauptsächlich die Brennstoffkosten.

Dann lies mal den Eröffnunsbeitrag und gestalte die Beiträge entsprechend, statt irrelevantes zu Verlinken, wie du in diesem Satz selber schön festgestellt hast.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 17.07.2019 12:38:28
0
2804272
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]

Dann lies mal den Eröffnunsbeitrag und gestalte die Beiträge entsprechend, statt irrelevantes zu Verlinken, wie du in diesem Satz selber schön festgestellt hast.


Das war die Frage !

Würde sich die WP lohnen oder soll ich lieber bei den Pellet bleiben?


Ich habe nur über die Brennstoffkosten informiert und eine Quelle verlinkt, die mit Ausnahme von einigen Schreiber(innen) in D als seriös gilt.

Dietmar Lange

Verfasser:
gnika7
Zeit: 17.07.2019 12:55:02
1
2804278
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]


Das war die Frage !

Würde sich die WP lohnen oder soll ich lieber bei den Pellet bleiben?


Ich habe nur über die Brennstoffkosten informiert und eine Quelle verlinkt, die mit Ausnahme von einigen Schreiber(innen) in D als seriös[...]

Eben! Die Berücksichtigung der reinen Brennstoffkosten ist keine Antwort auf die Frage. Dazu kommt ja noch, dass bei diesem Vergleich die WP (vorsätzlich?) schlecht gerechnet wird... Unabhängige, hilfreiche Beratung der Foristen hier sieht anders aus...

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 17.07.2019 13:01:21
1
2804282
Ich habe in 2001 in meinem Wohn- und Praxisgebäude eine Pelletheizung installiert. Ich kann also mitreden was Betriebskosten angeht - und Dreck.

Im letzten Jahr habe ich umgestellt auf Sole-WP an Ringgrabenkollektor und habe bis jetzt trotz Heizkörperheizung eine Arbeitszahl von 5,62. Ich produziere ein Vielfaches des Verbrauchs der WP mit einer PV-Anlage.

Pellets können einen Beitrag zur Energiewende leisten. Zum Beispiel in Kombination mit einer Luftwärmepumpe, um während eine Dunkelflaute mit knappem Strom und hohen Preisen das Netz zu entlasten. Auch in manchem Altbau können Pellets eine Alternative sein.

Man darf aber nicht vergessen dass Pellets ein knappes und begrenztes Gut sind, mit dem wir nicht flächendeckend unsere Häuser beheizen können. Zudem sind sie auch nicht so sauber wie die Holzheizer das gerne hören möchten. Feinstaub und andere Schadstoffe....

In einem Neubau hat man immer die Möglichkeit, mit einer Wärmepumpe hocheffizient zu heizen. Deshalb haben Pellets dort m.E. nichts verloren. Akzeptabel ist ein Pelletofen für die Gemütlichkeit, als Notreserve oder um wie erwähnt bei Dunkelflaute das Netz zu unterstützen. Ich selbst habe auch so einen Pelletofen im Wohnzimmer. Mehr als 100 kg oder so ( das sind 7 Säcke ) will ich keinesfalls verbrennen pro Jahr. Früher waren es mal 6 Tonnen Pellets plus einige Raummeter Scheitholz. .

Grüße
Frank

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 18.07.2019 01:26:16
0
2804473
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen

Ich habe in 2001 in meinem Wohn- und Praxisgebäude eine Pelletheizung installiert. Ich kann also mitreden was Betriebskosten angeht - und Dreck.

.[...]


Ich habe rund 20 Jahre konkrete Erfahrung in Produktverantwortung in Firmen, die mit Herstellern von Biomasseheizungen eng zusammen gearbeitet haben und selbst auch solche System im eigenen Lieferprogramm führten.

Technische-, juristische-, Umwelt- und Kostenaspekte sind mir daher ebenfalls einigermaßen vertraut.

Ich bin ausgehend von diesem Erfahrungshintergrund der Meinung, dass der Marktanteil von allen Bauformen bei Biomasseheizungen in den nächsten Jahren steigen wird.

Es besteht heute ein weitgehender politischer und technischer Konsens darüber, dass Biomasseheizungen CO2 neutral sind.

Vorbehalte und Forderungen zu Marktbarrieren gegen Biomasseheizungen resultieren auf anderen politischen Konzepten, die die energetische Nutzung von Biomasse wegen einer gewünschten zu bevorzugenden stofflichen Nutzung beenden wollen.

Die Befürworter solcher Konzepte und Argumente sind bekannt.


Dietmar Lange

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 18.07.2019 05:50:44
4
2804477

Es besteht heute ein weitgehender politischer und technischer Konsens darüber, dass Biomasseheizungen CO2 neutral sind.


Das ist eine verbreitete Wunschvorstellung.
Das Holz wird geerntet , aber nicht mit der handsäge sondern mit der Kettensäge oder mit einer erntemaschine und diesen brauchen Kraftstoffe. Deshalb ist dieser Teil co2 belastet .

Dann wird das Holz transportiert , aber nicht mit der Handkarre oder dem pferdefuhrwerk sondern mit Lkw s .
Deshalb ist dieser Teil co2 belastet .

Dann wird das Holz zerkleinert mit Maschinen, auch dieser Teil ist co2 belastet .


Irgendwann werden dann mal z.b. die Pellets zum Kunden transportiert, und das ist .........

Arbeitet die pelletanlage eigentlich ohne Strom?
Denn .......
So weit zur co2 frei Lüge.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 18.07.2019 07:33:32
1
2804497
Es besteht heute ein weitgehender politischer und technischer Konsens darüber, dass Biomasseheizungen CO2 neutral sind.

Sie sind CO2- neutral, sofern der Strom für die Elektro-Kettensäge, den Elektro-LKW usw. aus der Verstromung eines Teils der Biomasse stammt. Das wird so sein in 20 Jahren.
Sie sind aber nicht klimaneutral, denn der Feinstaub aus den Biomasseheizungen lagert sich auf Eisflächen ab und führt durch der Verminderung der Albedo der Erde zu einer Erwärmung und zum Abschmelzen von Gletschern und Polkappen.

.....die die energetische Nutzung von Biomasse wegen einer gewünschten zu bevorzugenden stofflichen Nutzung beenden wollen.

Es geht nicht ums Beenden, sondern um intelligente Nutzung im Sinne der Energiewende.

Was ist der größte Vorteil von Biomasse?
Sie ist lagerbar !
Wir werden in der Zukunft zeitweise hohe Überschüsse an EE-Strom haben, die wir zeitgleich gar nicht verbrauchen können.
Zu diesen Zeiten macht es dann gar keinen Sinn, speicherbare Biomasse zu verstromen oder zu verheizen. Wäre doch ziemlich dumm, oder?
Die Biomasse muss gezielt dann eingesetzt werden, wenn zu wenig Strom im Netz ist. Dann kann man sie entweder verheizen, zum Beispiel in einem Fernwärmenetz, in dem das Holz in Kraft-Wärmekopplung genutzt wird, oder in einem Biomassekraftwerk, das 1-2.000 Stunden pro Jahr betrieben wird. Oder man kann es bivalent mit z.B. einer Wärmepumpe nur bei Dunkelflaute verheizen.

Das gilt übrigens auch für P2X. Es macht keinen Sinn, Gas aus EE-Strom zu gewinnen und dieses Gas dann zu verstromen oder zu verheizen, wenn das Netz gerade bei Starkwind mit Strom geflutet wird.

Die Frage ist deshalb nicht ob, sondern wie und wie intelligent.
Eine reine Biomasseheizung ist keine intelligente und effiziente Nutzung.

Grüße
Frank

Verfasser:
MaJen
Zeit: 18.07.2019 08:01:34
0
2804507
Über den intelligenten Einsatz einer Ressource braucht man in Zeiten der Sektorenkopplung mit einem Solarthermie Liebhaber gar nicht diskutieren. Das ist eine andere Welt, in die Herr Lange nie eintauchen wird.
Was mich richtig hellhörig werden lässt, ist die zunehmende FUD Kampagne gegen Strom als Energieüberträger. In dieser Vehemenz fast schon unheimlich.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 18.07.2019 08:14:16
1
2804511
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Über den intelligenten Einsatz einer Ressource braucht man in Zeiten der Sektorenkopplung mit einem Solarthermie Liebhaber gar nicht diskutieren. Das ist eine andere Welt, in die Herr Lange nie eintauchen wird.
Was mich richtig hellhörig werden lässt, ist die zunehmende FUD Kampagne gegen[...]


Bessere Alternativen müssen halt extrem bekämpft werden .

Siehe e auto von verbrenner Hersteller

Oder
Ee Strom von fossilen Strom Herstellern.

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Von Pellet auf WP umsteigen
Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 18.07.2019 08:14:16
1
2804511
Zitat:
...
Über den intelligenten Einsatz einer Ressource braucht man in Zeiten der Sektorenkopplung mit einem Solarthermie Liebhaber gar nicht diskutieren. Das ist eine andere Welt, in die Herr Lange nie eintauchen wird.
Was mich richtig hellhörig werden lässt, ist die zunehmende FUD Kampagne gegen[...]

Bessere Alternativen müssen halt extrem bekämpft werden .

Siehe e auto von verbrenner Hersteller

Oder
Ee Strom von fossilen Strom Herstellern.
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