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Ringkollektor für EFH in Schleswig-Holstein (Nähe Elmshorn)
Verfasser:
Musashi
Zeit: 18.07.2019 14:11:01
0
2804630
Hallo Forumsgemeinde,

bevor ich mein Vorhaben vorstelle, möchte ich mich an die Menschen die diese Forum aufgebaut haben und unterhalten meinen ehrlichen Respekt äußern.

Diese Form ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich.

Zu meinem Projekt:
Ich bin in der Planung eines Einfamilienhauses.
Heizlast ca. 5600W
KfW 40+
Photovoltaikanlage ca.6-8kWpeak mit ca. 5-6kWh Speicher
Wärmepumpe Waterkotte ECO touch entweder mit integriertem Speicher oder extern (Badewanne hat 280l?!)

Ich habe mal grob mit dem Trenchplaner gearbeitet, bin aber mit dem Entwurf nicht wirklich zufrieden. Dieser sieht sehr inhomogen aus.

Hier der Link dazu:
Trenchplaner

Schwierig ist für mich ebenfalls den richtigen Bodentyp auszuwählen.
Mein Gutachten kommt ca. in KW35.
Das meines Nachbarn ca.19m entfernt sieht aus wie folgt:

0-50cm:
Mutterboden : Sand, schluffig, humos / dunkelbraun bis schwarz / leicht zu bohren bis mäßig schwer zu bohren /

50-270cm:
Pleistozäner Sand : Mittelsand, feinsandig / hellbraun bis graubraun / mäßig schwer zu bohren /


270-350:

Geschiebelehm (steif, leichte Plastizität): Schluff, stark sandig, tonig, kiesig / braungrau / mäßig schwer zu bohren /

350-400cm:
Pleistozäner Sand : Mittelsand, feinsandig / graubraun / mäßig schwer zu bohren /

Grundwasserspiegel scheint bei 1.40-1.50m zu sein.
Es gibt aber Bohrungen auf weiteren Nachbargrundstücken, wo dieser noch höher liegt.

A) Welchen Bodentyp sollte im Trenchplaner ausgewählt werden?

B) wie kann man die Verlegung optimieren?
Leider ist der Abstand zur Nachbargarage oder meinem eigenen
Gebäude gering. Ich habe Sorge, dass bei schlechter Auslegung des
Kollektor es zu Bodenhebungen kommt, die die Gebäude gefährden.
Ich weiß noch nicht, ob ich mich an die senkrechte Verlegung rantraue.

C) Ich überlege, im Zuge der Kollektorerstellung die Dachentwässerung mit
einer Versickerung über dem Kollektor zu versickern.
Spart die extra Buddelei hinterher.
Eigentlich sollte die zusätzlich Umweltwärme die über das Regenwasser
zugeführt wird den Kollektor auch zusätzlich regenerieren.

Das Dach wird mindestens 230m^2 haben. Da fällt doch Energie auch
vom Himmel!?
Oder wie seht ihr das?

D) Würdet ihr bei ca. 200l Warmwasser und einer 280l Wanne lieber den externen größeren Speicher nehmen?

E) Mein Energieberater hat eine eine deutlich andere Auslegungstemperatur angesetzt, als der Trenchplaner über die Ortsauswahl ansetzt.
Welche Temperatur sollte man nehmen?
Sollte die Durchschnittstemperatur nicht ebenfalls berücksichtigt werden?

F) Sollte man ein zusätzliches 3 Rohr (Reserverohr)verlegen? Die nachträglichen Kosten bei defekten Rohren sind ein vielfaches.

G)
Viele scheinen den Soleverteiler im Haus anzubringen. Gibt es dafür technische Gründe oder finanzielle? Der Verteiler nimmt ja auch Platz im HWR weg.

Ich freue mich auf eure Rückmeldungen.

Musashi

Verfasser:
winni 2
Zeit: 18.07.2019 14:35:12
0
2804648
Hallo,

das Haus kommt mir bekannt vor?
Hattest Du schon mal eine anderes Thema eröffnet?

Würde ich so machen:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=q13DYAESB5JqWxaOrxoi

a) Ich würde bei Sand bleiben.

b) Siehe oben.

c) Macht Sinn.

d) Ich würde eine kleinere Wanne nehmen. Spart doppelt. :-)
Evtl. trotzdem einen externen Speicher, für kurze Warmwasserwege
und keine Warmwasser-Zirkulation, wenn der Wärmepumpenstandort
dafür nicht gut ist.

e) Welche Temperatur hat er angesetzt?

f) Ist das Rohr unfallfrei eingebracht, passiert da nichts mehr mit.
Schon gar nicht in diesem Boden. Wasserleitungen und nichs anderes
ist das Solerohr, werden auch nicht doppelt verlegt.

g) Weniger Kosten und evtl. Undichtigkeiten werden schneller erkannt.
angenehmeres Arbeiten, als irgendeinem Schacht...

Grüsse

winni

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