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Heizungsbauer Kreis Ludwigsburg oder Heilbronn mit RGK-Erfahrung
Verfasser:
tobias1984
Zeit: 18.07.2019 21:33:33
0
2804778
Hallo,

wir würden gerne für unseren Neubau (KFW40Plus) mit 185 m² Wohnfläche eine Heizung mit Ringgrabenkollektor realisieren.
Dazu suchen wir noch einen Heizungsbauer der sich mit der Thematik auskennt und auch von Ringgrabenkollektoren nicht abgeneigt ist.
Das Haus soll in 74357 Bönnigheim gebaut werden.

Kann von Euch jemand einen Heizungsbauer aus der Umgebung empfehlen?

Vielen Dank schonmal für Eure Unterstützung!

Tobias

Verfasser:
nicijan
Zeit: 19.07.2019 08:34:22
0
2804864
Zitat von tobias1984 Beitrag anzeigen
Kann von Euch jemand einen Heizungsbauer aus der Umgebung empfehlen?


Hast du mal ein paar Daten zum Grundstück?
Der Boden in Bönnigheim ist gut geeignet für ein solches Vorhaben. Zeichne mal im Trenchplaner zumindest Haus und Grundstücksgrenzen, Winni hat da bestimmt mehrere Ideen wie man das umsetzen kann.

Heizis mit RGK Erfahrung gibt es im Großraum Stuttgart keine. Der Einstieg tut sich in Ballungsgebieten aufgrund von zu knappen Platzverhältnissen sehr schwer.

Verfasser:
tobias1984
Zeit: 19.07.2019 15:27:26
0
2804966
Hallo Nicijan,

danke für die Rückmeldung!

unser Grundstück ist 720m² groß. Davon werden ca 250m² bebaut sein (inkl. Garageneinfahrt und Terrasse). Ich denke der Rest reicht als Fläche für einen Kollektor.

Einen Trenchplan schaffe ich frühestens am Sonntag.
Ein Bodengutachten sowie weitere Daten zur Dimensionierung einer Heizung habe ich noch keine, deshalb habe ich bisher noch nichts geplant.

Ich bin am überlegen, ob ich die Heizung bis auf den Kollektor von meiner Hausbaufirma bauen lasse. Muss aber noch abklären, ob diese einen RGK akzeptiert.

Verfasser:
nicijan
Zeit: 20.07.2019 09:59:33
0
2805061
Zitat von tobias1984 Beitrag anzeigen
Ich bin am überlegen, ob ich die Heizung bis auf den Kollektor von meiner Hausbaufirma bauen lasse. Muss aber noch abklären, ob diese einen RGK akzeptiert.


Ich nehme an, bei dir geht es hauptsächlich darum Geld zu sparen, was mit einem RGK in Eigenverlegung sehr einfach umzusetzen wäre. Andererseits, ein Hausbauer (Generalunternehmer) der mit der Materie RGK nicht so vertraut ist, wird sich da schwer tun so etwas mit zu machen und frei zu geben.
Vielleicht geht das ja einfacher wenn du dein Material über ein Fachunternehmen beziehst, die gleichzeitig Stellung zur Auslegung, Funktion und Erfahrungen beziehen.

Verfasser:
tobias1984
Zeit: 20.07.2019 14:52:16
0
2805117
Ja, bin auch deiner Meinung. Deshalb suche ich ja einen Heizungsbauer, der alles Dimensioniert, Material beistellt und die Arbeiten überwacht bzw. selbst ausführt.

Verfasser:
Poeggsken
Zeit: 20.07.2019 16:02:23
0
2805125
Zitat von tobias1984 Beitrag anzeigen
Ja, bin auch deiner Meinung. Deshalb suche ich ja einen Heizungsbauer, der alles Dimensioniert, Material beistellt und die Arbeiten überwacht bzw. selbst ausführt.


Am besten machst du morgen erstmal selbst die Planung im trenchplanner. Dann hast du selber ein Gefühl dafür was so möglich ist. Bei KfW 40 liegst du mit 5 kW heizlast auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Die detailplanung machst du dann wenn du mehr weißt.

Gruß Philipp

Verfasser:
tobias1984
Zeit: 21.07.2019 16:23:04
0
2805333
Also,

ich habe mal eine "Trenchplan" erstellt.

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=I0TWr3Ps1ek2cFc4if99

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/grabenkollektor2.html?normtemp=-12&boden=3&heizlast=5000&ausrichtung=0&breite=240&tiefe=160&laenge=45

Als Heizlast habe ich die vorgeschlagenen 5KW genommen.

Ich habe die Kollektoren mit Absicht an die nördliche Grundstücksgrenze gelegt, weil dort eine 1,25m Mauer gebaut wird. Die Mauer dient zum Ausgleich des Gefälles des Grundstücks.

Die Idee ist:

1.die Gräben für die Kollektoren vom Erdbauer ausheben zu lassen (das sind nur ca 60-70cm)

2. In Eigenleistung den Kollektor verlegen

3. Den Aushub vom Keller über den Kollektor vom Erdbauer ablegen lassen

Somit hätten wir geringe Kosten für den Aushub, Keine Kosten für den Abtransport des Aushubs und ein ebenes Grundstück.


Jetzt könnt ihr die Planung gerne auseinander nehmen. Bin mal gespannt, was alles nicht geht/passt/schwachsinn ist ;-)

Verfasser:
winni 2
Zeit: 21.07.2019 18:00:07
0
2805347
Hört sich alle gut an und die Planung ist auch okay, wenn angeschüttet
wird, aber Du hast 8000 Watt Heizlast eingetragen?
Die Bodenart ist ungefähr sicher?

Ich weiss jetzt nicht wo Norden ist und die Mauer, vielleicht kannst Du
die noch einzeichnen?

Ansonsten könntest Du den Kollektor für z.B. 5500 Watt einiges ver-
schlanken und mit der Überdimensionierung nur ein 300 Meter 40er-Rohr
verlegen, was Verlegearbeit, Kosten und die Verteiler einspart:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=Obay3Nrbm5O8rdb3TiDo

Das 40er Rohr passt normal bis 6 kW Wärmepumpenleistung, mit einer
modulierenden ginge auch mehr Leistung.

Grüsse

winn

Verfasser:
tobias1984
Zeit: 21.07.2019 21:14:43
0
2805393
Hallo Winni,

Danke für Deine Hilfe!

leider war der Link, den ich gepostet hatte nicht aktuell (ich hatte früher schon mal was gezeichnet. Das habe ich geändert, aber nicht neu gespeichert)

Ich habe es nochmal frisch gemacht:

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=eieHEQJcJhsCU0ssn5gy

Die Mauer habe ich eingezeichnet. Der Kollektor jetzt aber ganz anders aus.

Für den Boden habe ich das eingetragen, was ich über Bodenkarten herausfinden konnte. Ein Bodengutachten habe ich noch keines machen lassen.

Tobias

Verfasser:
winni 2
Zeit: 22.07.2019 00:21:02
0
2805437
Finde ich gut, aber muss ich natürlich wieder verändern. :-)

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=LefjEdokcLvSVxsRuC8e

Boden müsste noch genauer geklärt werden.
Kannst Du evtl. auch selber machen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Fingerprobe_(Boden)

Grüsse

winni

Verfasser:
tobias1984
Zeit: 22.07.2019 08:59:52
0
2805463
Hallo Winni,

danke Dir. Habe aber ein paar Verständnis Fragen...

1. warum hast du die beiden Kollektoren, die parallel zur Mauer verlaufen weiter voneinander entfernt? damit der Aushub besser zwischen gelagert werden kann?

2. Der Kollektor liefert jetzt 6KW. ist das beabsichtigt, um die maximale Leistung des Kollektors auszuschöpfen?

Eine Bodenprobe werde ich mal mit dem Fingertest versuchen zu analysieren. Ich gehe davon aus, dass ich dazu eine Probe brauche, die aus der Tiefe stammt, in der der Kollektor später sein wird.

Der schmale Teil des Hauses, unter dem der Kollektor liegt ist nicht unterkellert. Denkst du das ist so die Beste Lösung hinsichtlich Abfolge von Arbeiten? Die Garage wird erst zu einem späteren Zeitpunkt gebaut.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 22.07.2019 10:19:12
0
2805496
Zu:

1. Ich wollte mehr Grabenleistung, um die geringere Wärmetauscheroberfläche
eines 40er Rohrs gegenüber zweimal 32er auszugleichen.

2. Siehe 1.

Bodenproben würde ich aus verschiedenen Tiefen untersuchen, bis zur
Kollektorebene.

Wenn der Kollektor als erstes auf dem Grundstück in Angriff genommen wird,
was immer zu empfehlen ist, kannst Du mit den Rohren unter dem Haus lang
gehen. Bei mindestens 2 Meter Tiefe brauchen die Rohre keine Dämmung unter

Aber, wenn ich da noch mal darüber nachdenke, könnte man auch die Keller-
grube nutzen. Dann würde zunächst der Slinky-Teil verlegt und der Rest vor
Verfüllen der Kellergrube:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=U7pOd6qtaiwg2xDw8BgL
(Sieht vielleicht auf den ersten Blick kompliziert aus, ist es aber nicht :-)
Bringt bessere Soletemperaturen, bei weniger Aushub und die Aushublagerung
ist unproblematischer.

Grüsse

winni

Verfasser:
tobias1984
Zeit: 22.07.2019 17:02:39
0
2805618
Interressant, aber

Darf man a) "Vorlauf" und "Rücklauf" des Kollektors so nah beieinander verlegen wie es in der Kellergrube gezeichnet ist?

Und ist b) der Wärmeeintrag entlang des Hauses durch Regenwasser nicht geringer, oder ist das schon berücksichtigt?

Die mit "Teich"gekennzeichnete Fläche soll übrigens eine Zisterne werden. Vlt. kann man das ja auch irgendwie mit einem Senkrechten Kollektor nutzen.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 22.07.2019 17:25:47
0
2805622
Ja, darf man so nah beieinanderlegen.
In einer Erdwärmebohrung laufen die Solerohre "Warm" und Kalt auf
voller Länge nur wenige cm aneinander vorbei.

Wenn Du nicht aussergewöhnlich große Dachüberstände hast, ist das
mit dem Kellergrubenkollekor berücksichtigt.
Wichtig ist, die Laufrichtung einzuhalten, der kalte Anfang darf nicht
so nahe an das Haus, wie das warme Ende.
(Mindestabstand schräge Baugrubenwand unten 1 Meter)

So eine Riesenzisterne?

Grüsse

winni

Verfasser:
tobias1984
Zeit: 22.07.2019 18:00:13
0
2805630
Nein, 9200 Liter. Ist bischen zu groß geworden.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 22.07.2019 18:55:16
0
2805643
An eine viereckige Zisterne würde ich aus statischen Gründen keinen
Kollektor dicht daran legen.

Bei einer runden Betonzisterne könnte man das nach dyarne-Art machen:
http://www.htdialog.de/Forum/t/217308/RGK-im-Altbau-Anfangsphase-Sanierung?PostSort=1

Grüsse

winni

Verfasser:
tobias1984
Zeit: 22.07.2019 20:59:49
0
2805685
Werde in den nächsten Tagen mal versuchen, die Fingerprobe zur Bestimmung der Bodengruppe zu machen. Hoffentlich ist es nicht zu trocken zum graben.


Die Bodenkarten sagen folgendes aus:

Bodentyp: Perlosole

Bodentypen Substrate: lehmig-tonige Substarte aus/über Kalkstein und verwitterungslehm im Wechsel mit Löss- und Decklehm großer Mächtigkeit

Feinbodentypen: Lehm im Wechsel mit Lehm über Ton


Ich kann mit den Infos nicht wirklich was anfangen. Zur Verifizierung meiner Fingerprobe wirds hoffentlich reichen.

Die Zisterne habe ich noch auf ein realistisches Maß verkleinert und die Bodengruppe vorsichtshalber mal verschlechtert.

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=FUllcYC1I10e4RRE094V

@Winni: Du hast bei mir die Kollektorleistung auf mehr als 5KW vergrößert, weil ein Rohr mit 40mm anstelle von zwei Rohren mit 32mm Durchmesser verwendet werden soll. Wir die Berechnung des Trenchplaners immer auf Basis von 2 Rohren mit je 32mm durchgeführt?

Ich danke dir schon mal für die top Unterstützung heute. Das macht echt Spaß hier!

Tobias

Verfasser:
tobias1984
Zeit: 29.07.2019 22:12:42
0
2807529
Nachdem es Gestern geregnet hat und ich sowieso zum Mähen auf dem Bauplatz war, habe ich die Gelegenheit genutzt und habe mal eine Bodenprobe aus ca 60cm Tiefe genommen (da soll später auch mal der Kollektor liegen, der Rest wird ja aufgeschüttet)

Das Ergebnis meiner Fingerprobe die ich anhand des Wikipediaartikels analysiert habe ist "Lehm-Sande (Ls2)" oder "Lehm-Schlurfe (Lu)". Ich kann mich irgendwie nicht entscheiden.

Aus der Probe schließe ich, dass ich die Option "lehmiger Sand" im Trenchplaner eintragen muss.

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