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Novelan LD9 mit MFS und Photovoltaik Signal an SWTin
Verfasser:
ch.eick
Zeit: 05.08.2019 13:59:46
0
2810347
Hallo zusammen.

Wir betreiben eine Novelan LD9 mit Multifunktionsspeicher. Bisher läuft die LWP absolut problemlos mit ca 5-6 Einschaltungen für die Heizung im Winter und einer Einschaltung für WW. Die WW Zirkulation ist bedarfsgesteuert. Die WW Temperatur liegt normalerweise nur bei 50°C. Es gibt keine Raumtermostate.

Luxtronik2 mit v2.84

Nun das Problem:
Durch das PV-Signal soll der Speicher auf die Maximale Temperatur der LD9 aufgeheizt werden. PV-Modus ist in der Luxtronik konfiguriert mit MFS und PV-Betrieb auch wärend der Sperrzeiten.
Nun wurde jedoch eine allgemeingültige Meldung für Abschaltungen angezeigt: WPStörung
Leider ist nicht erkennbar, auf welchen Fehler dies hinweisen soll.

Wir haben nun versucht alle Daten zusammen zu stellen.
Generell funktioniert die Heizungsanlage sehr zufriedenstellend, jedoch ist das Verhalten mit SWTin nicht nachvollziehbar.

Ich habe diverseste Bilder und auch dta Dateien für den Testzeitraum.

Wie könnte mir hier geholfen werden?

Viele Grüße
Christian

Verfasser:
ch.eick
Zeit: 05.08.2019 14:23:26
0
2810359
Und hier lege ich die Dta Dateien und Bilder ab
Dta und Bilder

Verfasser:
ch.eick
Zeit: 05.08.2019 14:36:05
0
2810364
Ich habe da auch noch eine weiter Frage.
Welche Temperatur kann im PV-Modus erreicht werden bei einer VLT von 69°C
Hat irgend jemand bereits Erfahrungen mit diesem Modus?

Viele Grüße
Christian

Verfasser:
Rastelli
Zeit: 05.08.2019 22:04:42
0
2810495
Mit Erreichen von VL_max (=69°C) stoppt die WP mit der Störungsmeldung.
In deinem Fall werden zu diesem Zeitpunkt mit ~18K (!) Spreizung rund 56°C am TBW-Fühler gemessen.

Mit mehr Wasserdurchsatz ließe sich die Spreizung verkleinern und somit das Erreichen von VL_max hinauszögern - für ein letztlich höheres "TBW".
Ohne ein csv von deinen Einstellungen gesehen zu haben, scheint es aber so, dass du die ZUP schon auf volle Leistung stehen hast, daher ist volumenstromtechnisch offensichtlich nichts mehr zu holen...

Für noch höhere WW-Temperaturen müsste der Heizstab zum Verbraten des PV-Stroms freigegeben werden.

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 06.08.2019 05:08:06
1
2810536
Welchen Sinn macht es, die Kiste dann so zu quälen?
Mal abgesehen von dem dann höheren Kalkausfall.

Verfasser:
ch.eick
Zeit: 06.08.2019 15:28:30
0
2810656
Vielen Dank für Eure Rückmeldungen.

@Tommeswp
Das ist mal wieder eine Philosophie Frage, die ich als Endkunde beantworten möchte.
Ich fahre bei uns WW nur mit 50°C seit 2 Jahren ohne jemals höhere Temperaturen gehabt zu haben. Sollte im Sommer mal 4 KW von der PV-Anlage kommen erlaube ich es mir mal das LWP Maximum zu nutzen und lande dann bei 60+ °C. Diese Temperatur reicht bei unserem Haushalt ca. 48 Stunden, was einen kompletten LWP WW Zyklus einspart und dieses "Legionellen Ding" erledigt. bei schlechtem Wetter wird halt ein mal am Tag mit 50°C weitergefahren.
Ist das unter diesem Aspekt immer noch eine Quälerei?

@Rastelli
Ich dachte in dem dta File wäre alles drin? Wie kann ich die csv Datei erzeugen?

Das mit der ZUP kann ich nicht sagen, ich bin der Endkunde :-)
ZUP = Zentrale Umwälz Pumpe ??? ist die in der LWP verbaut? Oder in der Novelan Steuerung im Keller?
Die Pumpe in der Steuerung wurde zu beginn mal getauscht, da sie direkt nach der Inbetriebnahme schon fest saß.

Gestern habe ich mir auch mal die Temperaturfühler angesehen und festgestellt, dass diese nur lose in den Hülsen liegen. Laut technischer Doku sollten die mit irgendwelchen Klammern eingesetzt sein! Das könnte in meinem Verständniss zu total falschen Messwerten führen und die wirklichen Temperaturen müssten höher liegen.
Wenn man nicht alles selber macht ;-)

Bei den zwei Heizstäben muss ich erst mal als gelernter Elektriker ran.
die haben 2x9 KW mit jeweils Dreieckschaltung. Eventuell kann ich das aber auftrennen und jeden Widerstand separieren. Dann kann ich mehrere in Reihe schalten und die Leistung besser dosieren. Ist aber dann halt 1:1 PV-Strom umgesetzt.

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 06.08.2019 15:57:44
1
2810663
60 Grad Warmwassertemperatur erledigt das angebliche Legionellendingens?

Das reicht nicht.
Zumal noch nicht mal an jedem Auslauf verfügbar.

Verfasser:
Joerg Lorenz
Zeit: 07.08.2019 06:27:22
1
2810809
Zitat von Tommeswp Beitrag anzeigen
60 Grad Warmwassertemperatur erledigt das angebliche Legionellendingens?

Das reicht nicht.
Zumal noch nicht mal an jedem Auslauf verfügbar.



Und dann ist das auch nur am Sensor so. Weiter unten im Speicher sind es dann vielleicht 45°C. Super tolle Legionellenzucht.

Das Konzept des OP ist absolut suboptimal. Wärmepumpen sind nicht geeignet für solche Quälereien. Hätte er den Puffer weggelassen und direkt in die FBH geheizt, wäre der Stromverbrauch mal so über den dicken Daumen gepeilt die Hälfte. Dann hätte er sich bezogen auf den Cash-Drain diese hohen Investitionen sparen können.

Und nur zur Klärung: 50°C WW sind in einem WP-System schon relativ hoch.

Gruss, Jörg

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 07.08.2019 07:36:13
0
2810817
Zitat von ch.eick Beitrag anzeigen
... lande dann bei 60+ °C. Diese Temperatur reicht bei unserem Haushalt ca. 48 Stunden, was einen kompletten LWP WW Zyklus einspart und dieses "Legionellen Ding" erledigt. bei schlechtem Wetter wird halt ein mal am Tag mit 50°C weitergefahren.
Ist das unter diesem Aspekt immer noch eine Quälerei?
Meiner Meinung nach absoluter Schwachsinn!

Selbst wenn Du etwa +60 Grad Trinkwassertemperatur alle paar Tage in der gesamten Warmwasserverteilung, inklusive dem kompletten Speichervolumen und bis zu sämtlichen Zapfstellen für warmes Wasser im ganzen Haus, hinbekommen solltest, das macht den Legionellen garnix!
Die sogenannte Legionellenschaltung (periodische Desinfektion) ist eine thermisch Desinfektion.

Dabei wird der Trinkwassererwärmer und das gesamte Warmwasserleitungsnetz einschließlich der Entnahmearmaturen für mindestens 3 Minuten auf > 70 °C erwärmt.

Diese Schaltung ist in den meisten Regelungen vorgesehen. Da dieser Vorgang aber nicht automatisch durchgeführt werden kann, weil alle Auslaufarmaturen geöffnet werden müssen, ist dieser Programmzusatz überflüssig. Die Schaltung kann nur bei der richtigen Durchführung einen Erfolg aufweisen und zeigt bei bereits kontermenierten Anlagen keine Wirkung. Außerdem werden Stichleitungen und Anschlüsse, die nicht durchströmt sind und somit auch nicht erwärmt werden, nicht desinfiziert. Die Erwärmung kann eine vorbeugende Maßnahme sein, aber kein sicherer Schutz vor Legionellen und anderen Bakterien und Viren.

Nach neuen Erkenntnissen kann die sogenannte "Legionellenschaltung" (regelmäßiges Hochheizen des Trinkwassererwärmers und der Leitungen) kontraproduktiv sein. Aktive Legionellen, die bei Wassertemperaturen unter 50 °C vorhanden sind und sich vermehrt haben, können durch die hohen Temperaturen in eine Art Ruhezustand (VBNC-Zustand [Viable But Non Culturable]) versetzt werden und überstehen das Hochheizen des Wassers. Außerdem werden die Legionellen bei jeder Aufheizung unempfindlicher gegen erhöhte Wassertemperaturen. Sie werden resistent gegen hohe Temperaturen. Dadurch kann sogar eine thermische Desinfektion unmöglich sein ...

Verfasser:
ch.eick
Zeit: 07.08.2019 10:22:20
0
2810856
Guten Morgen.

Vielen dank für die vielen fachlichen Ausführungen zum Thema Legionellen. Die Verwirrung bei uns Kunden ist in diesem Bereich doch sehr hoch.

Mein zusammenfassendes Ergebnis ist somit, dass es in einem Privathaushalt keinen Sinn macht sich mit Legionellenschutz zu beschäftigen, da es keine wirklich gute Maßnahme gibt. Für mich als Endkunde ist damit das Thema in diese Richtung beendet. Ich vertraue nun darauf, das mein Wasserspeicher mit der Trinkwasserführenden Edelstahlspirale genügend Durchlauf hat und nicht kontaminiert wird.
Nochmals vielen dank an alle.

Nun zurück zum Thema.

Ich möchte erreichen, dass der günstige Photovoltaik Strom vom Tag zum Eigenverbrauch auch im Multifunktionsspeicher Verwendung findet.

Ich habe gelernt, dass die Wärme aus der LWP nicht gut genug in dem Speicher ankommt (Beitrag von Rastelli). Ich möchte gerne die Einstellung der LAD9 kontrollieren und prüfen, ob die ZUP richtig eingestellt ist.

Sobald ich vor Ort bin werde ich einen USB Stick in die Luxtronik2 v2.84 stecken und die csv Konfigurationsdatei auslesen.


Nun noch mein Aufruf für konstruktive Unterstützung:

Es geht darum Energie des Tages für die Nacht zu sammeln (auch wenn das so mit Wärmepumpen nicht gemacht wird)

1. Als Brauchwasser
Ein Aufheizzyklus über den Party Modus mit maximaler Temperatur hat jetzt für 2 Tage gereicht, ohne das die LWP das BW nachheizen musste.

2. Im Winter für die Heizenergie in der Nacht
Hier würde ich eine Nachtabsenkung einstellen wollen
Wie müssten die Parameter verändert werden um am Tag mehr Energie im Schichtspeicher einzutragen?
Ich habe bereits verstanden, dass natürlich alle FBH Heizkreise voll geöffnet sein sollen und natürlich ein hydraulischer Abgleich erfolgt sein muss. Das ist bei uns gegeben und wurde in mehrwöchiger Feinjustage vom Installateur umgesetzt.
Auf meinen Heizdiagrammen kann ich auch jetzt schon erkennen, dass wärend der Nacht und am Tag durch den Mischerbetrieb und die Pumpen schön gleichmäßig die FBH auf Temperatur gehalten wird, bis der untere Bereich des Speichers wieder durch die LWP nachgeladen werden muss. Mein Ziel wäre es einige der LWP Einschaltungen in der Nacht zu umgehen.

Für Ideen und Tipps bin ich offen

Gruß
Christian

Verfasser:
Rastelli
Zeit: 07.08.2019 13:26:54
2
2810905
Zitat von ch.eick Beitrag anzeigen
Mein zusammenfassendes Ergebnis ist somit[...]
Du hast einen MFS -> Trinkwasser im Durchlaufprinzip. Was machst du dir über Legionellen groß Gedanken? Im MFS wird das Heizwasser auf Temperatur gebracht, nicht Trinkwasser auf Vorrat. Das ist DER (vielleicht einzige) Pluspunkt in deiner Anlagenkozeption.
Angeschlossene ST Anlagen, Ölheizungen und/oder wasserführende Kaminöfen sowie Heizstäbe können problemlos hohe Temperaturen für den MFS liefern.
Auch die PV Funktionalität kann dazu hergezogen werden, den Stromüberschuss in den MFS zu schieben.

ZUP = innerhalb der Steuerung im Keller... meist mit einem PWM-Signal zwischen 3 und 10V regelbar.

In der Regel hat die ZUP wenig Mühe, genügend Heizwasser im Primärkreis zwischen WP und MFS im Kreis zu bewegen. Wenige Rohrmeter mit dicken Anbindungsleitungen erzeugen wenig Druckverlust.

In welcher Hülse steckt dein WW-Fühler?

Verfasser:
ch.eick
Zeit: 07.08.2019 14:31:58
0
2810928
In welcher Hülse steckt dein WW-Fühler?

Im MFS sind kleine Löcher mit Röhren in denen die Temperaturfühler eingeführt werden. Der Fühler für das WW ist ca. 10 cm oberhalb des VL/RL für die WW-Bereitung durch die LWP.
In der Installationsbeschreibung habe ich eine Abbildung gefunden auf der der Temperaturfühler mit einer kleinen Klammer in das Loch geschoben wird. Meiner liegt einfach mit einigen mm Spielraum drin und lässt sich sehr leicht verschieben. Ich vermute, dass durch die Luft im Rohr meine Temperaturwerte nicht wirklich stimmen werde.

Bei uns ist die Entferung zwischen LWP und Speicher recht groß, was jedoch hoffendlich bei der Planung berücksichtigt wurde. Die Planung wurde zwischen dem Großhändler und Novelan abgestimmt. Die Rohrsysteme sind bestmöglich isoliert.

Was mir noch aufgefallen ist, ist das die Rohranschlüsse am Speicher offen liegen. Bringt es was wenn ich die noch mit Wärmedämmung versehe?

Gruß
Christian

Verfasser:
ch.eick
Zeit: 07.08.2019 14:35:36
0
2810930
Ist es denn richtig, dass ich die CSV Datei über den USB Stick bekomme, oder kann ich die Datei auch Fernauslesen? Auf die dta Datei kann ich ja mit dem dtagui zugreifen und sie mit http://<IP-Adresse>/proclog auslesen.

Verfasser:
Rastelli
Zeit: 07.08.2019 14:39:15
0
2810932
Zitat von ch.eick Beitrag anzeigen
Ist es denn richtig, dass ich die CSV Datei über den USB Stick bekomme[...]
ja

Verfasser:
ch.eick
Zeit: 07.08.2019 14:43:57
0
2810934
Und mit http gehts dann also nicht. Ansonsten könnte ich die Daten schon mal bereitstellen.

Verfasser:
Rastelli
Zeit: 08.08.2019 07:40:15
0
2811110
Zitat von ch.eick Beitrag anzeigen
Der Fühler für das WW ist ca. 10 cm oberhalb des VL/RL für die WW-Bereitung durch die LWP.[...]
oberhalb gibt es noch eine weitere Hülse, welche dir - aufgrund der Schichtung - eine höhere WW Temperatur anzeigt. Oftmals steckt da auch schon ein analoges Thermometer (zum Vergleich) drin.

Verfasser:
Rastelli
Zeit: 08.08.2019 07:41:20
0
2811111
Zitat von ch.eick Beitrag anzeigen
Und mit http gehts dann also nicht
zumindest nicht so einfach...

Verfasser:
Joerg Lorenz
Zeit: 08.08.2019 08:01:52
2
2811118
Zitat von ch.eick Beitrag anzeigen
Es geht darum Energie des Tages für die Nacht zu sammeln (auch wenn das so mit Wärmepumpen nicht gemacht wird)

1. Als Brauchwasser
Ein Aufheizzyklus über den Party Modus mit maximaler Temperatur hat jetzt für 2 Tage gereicht, ohne das die LWP das BW nachheizen musste.

2. Im Winter für die Heizenergie in der Nacht
Hier würde ich eine Nachtabsenkung einstellen wollen
Wie müssten die Parameter verändert werden um am Tag mehr Energie im Schichtspeicher einzutragen?



Die Energie, die Du glaubst einzusparen oder einzulagern, bringt Dir höchstwahrscheinlich weniger, als Dich die verkürzte Anlagelebensdauer kosten wird. Ist das jetzt verständlicher? Von den Einsparungen die bei den Anlagekosten, die möglich gewesen wären, reden wir noch gar nicht.

Du brauchst keine Aenderung der Einstellungsparameter sondern Du solltest ganz schnell Dein Energie-Konzept überdenken.

Und nur das am Rande: Nachtabsenkung ist nochmals so ein Murks, die Anlageneffizienz in den Keller zu drücken.

Grundsatz: Mit WPs wird nur die Wärme erzeugt, die benötigt wird und das Temperaturniveau wird so niedrig wie möglich gehalten.

Zu all diesen Themen gibt es hier im Forum Dutzende von Threads.

Verfasser:
ch.eick
Zeit: 08.08.2019 10:03:56
0
2811168
Zitat:
Von den Einsparungen die bei den Anlagekosten, die möglich gewesen wären, reden wir noch gar[...]

Leider ist man da von den Angeboten der Firmen abhängig und die wenigen guten können ja nicht überall sein.
Was wäre denn einzusparen gewesen?
Ich vermute es hätte auch eine kleinere LWP gereicht, hier waren jedoch die Berechnungen des "Energieberaters" die Grundlage.

Zitat:
Du brauchst keine Aenderung der Einstellungsparameter sondern Du solltest ganz schnell Dein Energie-Konzept überdenken.

Das ist ein super Stichwort und sehr individuell für den Haushalt bzw. die Einliegerwohnung.
Gelesen habe ich bereits sehr viel und insbesondere in diesem Forum.
Habt Ihr hierzu konkrete aussagen? Ein steht im WEB ist nicht ziel führend.
Die Technik steht nun so wie sie ist:
LAD9 mit 850l Pufferspeicher
2 Wohneinheiten zusammen 190m²
Neue FBH mit hydraulischen Abgleich
KWL
Im Winter keinerlei offene Fenster, auch nicht beim Mieter
Haus auf A+ Saniert
Für den Luxus ein Kaminofen mit externer Zuluft

Für Einsparung wäre dann da nur der PV-Strom, da der Energielieferant von 25 ct auf 30 ct erhöht hat. Die Restlaufzeit beträgt 3/4 Jahr und ein aktueller Vergleich frist die Verbrauchskosteneinsparung durch eine weit aus höhere Grundgebühr auf.

Herr Lorenz sagt mit Recht, die Stromersparnis würde vom Verschleiß aufgefressen.

Das einzige, was dann bleiben würde wäre eine 1:1 Direkteinspeisung.

Ich bitte nun alle um konkrete Vorschläge zu dem angesprochenen besseren Energiekonzept.

Vielen Dank
Christian

Verfasser:
ch.eick
Zeit: 08.08.2019 10:06:45
0
2811174
Und hier liegen nun die aktualisierten Daten und Bilder der Anlage.
Eine CSV datei habe ich ebenfalls gerade ausgelesen.
Dta und Bilder

Bitte bedenkt auch, dass ich nur Heizungs Endanwender bin und versuche mich hier so gut es geht zu schlagen.

Verfasser:
Joerg Lorenz
Zeit: 09.08.2019 08:22:31
0
2811470
Ich möchte an dieser Stelle folgenden Vorschlag machen, da bezogen auf die eingebaute Technik das Kind schon in den Brunnen gefallen ist:

1. Versuche Dich von der Solar-Strom Nutzungsmaximierung zu verabschieden und verkaufe den Strom lieber. Das ist auf die Lebensdauerkosten (Total Cost of Ownership) mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich wirtschaftlicher.

2. Betreib ansonsten die Anlage als wäre es eine direkt an die FBH angeschlossene WP. Das bedeutet, dass die Mischkurve sehr hoch liegen sollte und die eigentliche (Rücklauf-)Heizkurve möglichst tief.

3. Damit Du doch noch eine optimalere Nutzung der PV hinbekommst, legst Du die WW-Bereitungszeiten in den Nachmittag und gehst etwas höher, als man das sonst machen würde, so um die 52-54°C. Das ist für eine LAD9 kein Problem. Sogar eine leichte Anhebung der Heizkurve während der Sonnenzeit um sagen wir mal 1-2 K ist sinnvoll resp. kann sinnvoll sein. Das kompensierst Du mit einer insgesamt noch etwas tiefer gelegten Heizkurve.

Gruss, Jörg

Verfasser:
Rastelli
Zeit: 09.08.2019 17:14:02
0
2811598
Die ZUP läuft (leider) schon auf Maximum. 18 K Spreizung ist schon viel, wenn man bedenkt, dass 15 Grad mehr Vorlauf 4 statt 3 kW Leistungsaufnahme bedeutet.
Beziffere mal die Abstände von Außeneinheit zur Steuerung und zum MFS.
Hast du einen Volumenstrommesser (WMZ)?
Hast du auch DTAs vom Winter mit Heizbetrieb?

Verfasser:
ch.eick
Zeit: 11.08.2019 14:18:27
0
2812012
Zitat:
Die ZUP läuft (leider) schon auf Maximum. 18 K Spreizung ist schon viel, wenn man bedenkt, dass 15 Grad mehr Vorlauf 4 statt 3 kW Leistungsaufnahme bedeutet.

Morgen bin ich bei meinem Installateur und spreche das mal durch.

Zitat:

Beziffere mal die Abstände von Außeneinheit zur Steuerung und zum MFS.

Es sind ca 18 Meter.

Zitat:

Hast du einen Volumenstrommesser (WMZ)?

Das wird einen Maßnahme mit dem Installateur werden. Ich mag auch lieber Messen als vermuten.

Zitat:

Hast du auch DTAs vom Winter mit Heizbetrieb?

Ich habe gerade noch welche vom Winter in die Dropbox gelegt. Den grund für die DTA Files kann ich jedoch nicht mehr sage.

Verfasser:
ch.eick
Zeit: 11.08.2019 14:32:35
0
2812018
Zitat:

1. Versuche Dich von der Solar-Strom Nutzungsmaximierung zu verabschieden und verkaufe den Strom lieber. Das ist auf die Lebensdauerkosten (Total Cost of Ownership) mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich wirtschaftlicher.

Okay, das ziehe ich in Erwägung

Zitat:

2. Betreib ansonsten die Anlage als wäre es eine direkt an die FBH angeschlossene WP. Das bedeutet, dass die Mischkurve sehr hoch liegen sollte und die eigentliche (Rücklauf-)Heizkurve möglichst tief.

Ich habe Winter DTAs in die Dropbox gelegt. Nach meinem Verständnis macht der PV-Modus genau das. Es wird im Speicher mehr Energie eingetragen und mit der Heizung mit Niedrigeren Temperaturen wieder heraus gehohlt, so dass der Speicher länger puffert (über Nacht).

Zitat:

3. Damit Du doch noch eine optimalere Nutzung der PV hinbekommst, legst Du die WW-Bereitungszeiten in den Nachmittag und gehst etwas höher, als man das sonst machen würde, so um die 52-54°C. Das ist für eine LAD9 kein Problem.

Und wieder macht der PV-Modus genau das, nur halt mit dem Maximum, jedoch alles nach Hersteller Vorgabe.
Okay, etwas schonender kann man es dann sicherlich selber mit den hier genannten Werten erreichen.

Zitat:

Sogar eine leichte Anhebung der Heizkurve während der Sonnenzeit um sagen wir mal 1-2 K ist sinnvoll resp. kann sinnvoll sein. Das kompensierst Du mit einer insgesamt noch etwas tiefer gelegten Heizkurve.

Das ist ja echt tricky, Verstehe ich es richtig, dass der Schichtspeicher so im Unteren Bereich auch aufgeheizt wird, aber die FBH durch die tiefe Heizkurve dann trotzdem nicht aufheizt?


Der Hersteller der Wärmepumpe (AIT) hat ebenfalls bereits reagiert und bestätigt, dass der Volumenstrom anstatt bei 1600 nur anscheinend bei 390 liegt und somit weit unter den Hersteller angaben. Somit wird die Wärme der LWP garnicht schnell genug in den Puffer transportiert. Das Ergebnis ist eine Abschaltung der LAD9 wegen der hohen Spreizung.

Ich hoffe ich habe aller korrekt wiedergegeben.

Gruß
Christian

Verfasser:
ch.eick
Zeit: 11.08.2019 14:37:00
0
2812020
Jetzt kommt erst mal die genaue Analyse mit dem Installateur und wahrscheinlich dem Einbau einer Messeinheit für den Volumenstrom. Wenn das dann in Abstimmung mit AIT passt kommt die Optimierungsphase. Ich hale Euch auf dem laufenden.

Vielen Dank an alle.
Christian

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Novelan LD9 mit MFS und Photovoltaik Signal an SWTin
Verfasser:
ch.eick
Zeit: 11.08.2019 14:37:00
0
2812020
Jetzt kommt erst mal die genaue Analyse mit dem Installateur und wahrscheinlich dem Einbau einer Messeinheit für den Volumenstrom. Wenn das dann in Abstimmung mit AIT passt kommt die Optimierungsphase. Ich hale Euch auf dem laufenden.

Vielen Dank an alle.
Christian
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