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Foren
Dachsanierung Welligkeit Braas Turmalin
Verfasser:
jumy04
Zeit: 21.08.2019 19:20:23
0
2815395
Hallo,

langsam wird es konkret mit der Dachsanierung. Grundsätzlich würden wir gerne Dachsteine Braas Turmalin (oder vergleichbar) legen lassen. Das Haus ist BJ 1952.

Unser Dachdecker - Angebot passt soweit - hat uns darauf hingewiesen, dass es bei diesem Dachsteintyp zu Problemen bei alten Dächern kommen kann, da diese nicht 100% plan sind. Er sagte, dass es evtl. sichtbare Wellen geben kann, da die Sparren nicht mehr 100% gerade sind. Daher hat er uns empfohlen, lieber "Standard" Dachpfannen zu verwenden. Z. B. Braas Taunus.
Für die Dämmung werden die Sparren mit 60mm x 60mm aufgedoppelt - falls das eine Rolle spielt.

Habt ihr mit dem "Welligkeits" Problem Erfahrungen?

Danke euch
Martin

Verfasser:
Stefan2601
Zeit: 21.08.2019 19:50:15
1
2815404
Das Problem mit ungleichen Sparren hat man im Altbau fast immer.
Lösung ist ganz einfach: Ausgleichen.
Dauert natürlich und kostet Geld.
Hat der da keine Lust drauf?
Ich würde meinen Kunden doch kein welliges Dach hinzwirbeln.

Verfasser:
jumy04
Zeit: 21.08.2019 20:28:42
0
2815413
Danke Stefan,

das werde ich dann nochmal mit ihm besprechen. Mehr Aufwand ist ja nicht das Problem, Da kann man ja drüber reden. Wir haben schon mehrere Dächer mit dem Dachdecker gemacht und sind bisher sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit. Preis passt auch.

Freunde von uns haben die Turmalin Pfannen auch auf einem Altbau aus den 1930ern. Sieht top aus. Bei uns wird es aber Zwischensparrendämmung, unsere Freunde haben eine Aufsparrendämmung. Da ist ja zwangsläufig alles begradigt.

Verfasser:
Dieter C.
Zeit: 22.08.2019 23:59:07
2
2815725
Einen Altbau aus 1952 mit vollkommen ebenen Platten eindecken?
Wenn der Bauherr/Kunde sehr empfindlich ist, gibt das Ärger, weil die Platten aufgrund ihrer ebenen Struktur auf so einem Unterbau nicht vollkommen eben liegen. Da müssen die Dachlatten ggf. mittels Wasserwaage und Unterlegmaterial ausgerichtet werden und das kostet Zeit und Geld.

Bei so einem ebenen Dach sieht man halt alles, jede Kleinigkeit. Wenn der Kunde sich nicht überzeugen lässt, wellige Ziegelsorten decken zu lassen UND bereit ist, den höheren Aufwand zu honorieren UND der Bauunternehmer einen sehr genau arbeitenden Dachdecker zur Hand habe, ginge das.

Verfasser:
cacer
Zeit: 23.08.2019 06:46:40
0
2815746
ihr entscheidet euch für nen ordentlichen tonziegel und er will dir ne betonknolle aufs auge drücken... hmm.


ich würde mal den Laumanns Rheinland ins auge fassen; klassisch elegant, sehr gute qualität.

oder als doppelmulde, wenns bei Braas bleiben soll, den Granat; wobei der eher bei älteren häusern schön zur geltung kommt.

tonziegel haben durch den brennvorgang immer ganz leichte verformungen und beim planebenen Turmalin wird das bei welligem stuhl zusätzlich ins auge springen.

vielleicht Braas Topas mal in den verschiedenen größen anschauen, wirkt als 11V sehr eben und als 13V und 15V wie der Rheinland.

Verfasser:
Stefan2601
Zeit: 23.08.2019 10:35:14
0
2815793
Ich wüßte jetzt nicht was da so schwierig dran ist, die Dachfläche auszugleichen.
Sowas muß doch quasi fast immer gemacht werden beim Altbau.
Auch sprechen wir hier nicht von riesen Summen die das kostet.
Auch sind es keine zusätzlichen Arbeiten. Es gehört direkt von Anfang an mit in das Angebot.
Beim normalen EFH kann man von ca. 500-700€ ausgehen.

Man muß sich schon etwas Mühe geben, einfach hinknallen kann jeder ...

Verfasser:
jumy04
Zeit: 23.08.2019 16:31:35
0
2815891
Vielen Dank für eure Hinweise. Ich habe das auf Grund eurer Infos mit dem Dachdecker nochmal durchgesprochen.

Das mit den Betonsteinen hat andere Hintergründe, dass war gut gemeint von ihm.
Ist alles ein wenig schwierig zu erklären. Der Altbau war ehemals freistehend und gehörte nicht uns. Wir haben Anfang des Jahrtausends daneben neu gebaut als Lückenbebauung. Der Nachbar hat eben auch seine Lücke bebaut. Daher sind aus ehemals zwei freistehenden Häusern nun quasi vier Reihenhäuser geworden. Auf dem Bau aus 2001 liegen aktuell die Braas Taunus. Seit 10 Jahren gehört uns jetzt auch der Altbau und das Dach ist die letzte Baustelle. Da im Wesentlichen nur eine Dachfläche des Altbaus von der Straße zu sehen ist, würden wir dort halt gerne moderne Ziegel haben. Ich bin eher puristisch veranlagt und mag gerne gerade Formen. Wenn ich neu bauen würde, würde ich so Richtung Bauhaus tendieren - das nur am Rande.

Wir sind uns des Risikos durchaus bewusst. Mehraufwand bezahle ich gerne, wenn ich keinen Ärger habe und das Ergenis stimmt. Das Ganze mache ich wohl das letzte Mal im Leben - es sei denn ich baue nochmal neu :-).

Tonziegel sollen es aber auf jeden Fall werden.

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ploppy79 schrieb: Hi, danke für die Tipps... mein Gehirn arbeitet sich so langsam da durch. - D.h. in Deiner Variante können die beiden Geishas separat den Heizkreis bedienen ohne Puffer direkt. - Der Hygienespeicher...
Kala Nag schrieb: Dass ein vollständiger Wasseraustausch im Speicher vor Legionellen schützt, ist ein Mythos, der auch in dem von Dir zitierten DVGW-Bericht widerlegt wird. Auch ich persönlich musste diese Erfahrung leider...
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