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Insel-PV-Anlage für Garagentorantriebe Doppelgarage
Verfasser:
Schreibsklave
Zeit: 22.08.2019 02:41:16
0
2815457
Bein stolzer Eigentümer eine Doppelgarage mit alten Toren. Zusammen mit einer Torerneuerung denkt man natürlich an Antriebe für die künftigen Tore nach. Nur leider hat diese Garage keinen Stromanschluss.
Es gibt Garagentorantriebe mit Solar und Batterien. Deutlich teurer als die üblichen 235 Volt-Antriebe. Und dass dann noch 2x, irgendwie umständlich.
Da hatte ich die Idee, eine kleine Insel-PV-Anlage in die Doppelgarage einzubauen, um ganz normale Torantriebe betreiben zu können. Die brauchen laut Prospekt in Bereitschaft meist so 3 - 7 Watt und im Betrieb 200 Watt.
Ich habe mal gerechnet und kam mit großzügigen 20 Minuten Betriebszeit je Tag (wer macht sein Garagentor so oft auf- und zu) auf einen Energiebedarf von 200 Wh für ein Tor. Also eine knappe halbe Kilowattstunde für beide. Mit einem gewissen Sicherheitsfaktor müsste also eine Batterie 12 V 80 Ah mehr als ausreichend sein, vielleicht auch 60 Ah. Dazu noch PV-Modul im Bereich von 250 - 300 Wp sowie ein passender Wechselrichter.
Wichtigste Frage: Was würde mich ein solche Insel-Anlage etwa kosten. "Balkonkraftwerke" mit einem 275-Watt-Modul gibt es schon für etwa 260 Watt, aber wie sehr schlagen die Batterie und der andere Wechselrichter zu Buche?

Verfasser:
micha_el
Zeit: 22.08.2019 20:22:26
0
2815676
die Wechselrichter der "Balkonkraftwerke" fangen aber erst zu arbeiten an wenn sie mit dem Netz gekoppelt werden.
So ein Wechselrichter ist also ungeeignet.

Ich würde mit einen einfachen 500W Trapez oder besser Sinus Wechselrichter zulegen und mit einer Autobatterie ein paar Tage testen.

oder auf 12/24 V umbauen
https://www.youtube.com/watch?v=uyNXAyLcGaY

Wenn das funktioniert noch einen
mppt Laderegler, PV Panele und eine Zyklen-feste Batterie.

Verfasser:
Schreibsklave
Zeit: 23.08.2019 01:00:49
0
2815732
Ich habe das wohl etwas unklar formuliert.

Die Tore an der Garage sind nach über 60 Jahren letztlich hinüber. Wenn ich neue Tore einbauen lasse dann möglichst gleich mit Antrieb. Auch weil das wohl nicht so einfach wird, das ist keine Fertiggarage aus Beton, sondern gemauert mit Pultdach. Letztlich Trapezblech auf Dachbalken und Querlattung und von unten Brandschutzplatten. Vorab etwas ausprobieren (Autobatterie und Wechselrichter) geht also nicht. Bei einer anderen Garage mit etwa 40 Jahre alten Schwingtor erwies sich das Nachrüsten eines Antriebs schon als problematisch, weil es keinerlei Konformität gibt. Da muss ich noch die Querstrebe zwischen den Deckenlaufschienen umbauen (weil ich sie nicht entfernen will) weil sie ansonsten dem Antrieb im Weg ist.

In der Doppelgarage gibt es leider keinen Stromanschluss. Deshalb die Idee der Garage für die Antriebe eine Inselanlage zu spendieren weil das günstiger sein könnte als zwei Solar-Antriebe und solche Solar-Antriebe meist weniger leistungsfähig sind als solche mit Netzanschluss. Komisch finde ich das auch, weil sehr oft in den Beschreibungen steht dass der Antrieb einen 24-Volt-Gleichstrommotor hat. Neue Antriebe werde ich aber nicht umbauen solange noch Gewährleistung oder Garantie darauf ist.

Mir war klar, dass eine Inselanlage einen anderen Wechselrichter braucht als eine Anlage zur Einspeisung ins Netz. Die Frage ist nur, ob und wie viel teurer dieser ist. Technisch könnte er ja weniger anspruchsvoll sein, weil er kein Netz erkennen muss und sich auch nicht synchronisieren. Ich denke aber, das teuerste an einer Inselanlage ist der Akku.

Es gäbe auch noch die Möglichkeit "Dauerprovisorium": Außensteckdose ans Haus montieren lassen und Verlängerungskabel durchs Garagenfenster :-).

Verfasser:
Kommunalhausmeister
Zeit: 23.08.2019 02:18:18
1
2815736
Wenn der letzte Satz trotz Smiley ein wenig ernst gemeint ist:

Was spricht dagegen, statt einer zu installierenden Außensteckdose gleich eine Stromversorgung fachgerecht in die Garage legen zu lassen?

Das kommt über die Nutzungsdauer des Antriebs gesehen vermutlich günstiger als eine Solar-Batterie-Wechselrichter-Kombi.

Verfasser:
Regelungsfuzzi
Zeit: 23.08.2019 03:00:08
0
2815737
Für so ein Kabel muss man doch nicht mal tief graben. Das ist bestimmt weniger Aufwand als so eine komplizierte Inselanlage.
Steckdose in der Garage ist für Autosaugen/Batterieladen/Kompressor/Heizlüfter/sonstwas bestimmt auch praktisch.

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 23.08.2019 09:00:27
0
2815765
Zitat von Regelungsfuzzi Beitrag anzeigen
Für so ein Kabel muss man doch nicht mal tief graben. Das ist bestimmt weniger Aufwand als so eine komplizierte Inselanlage.
Steckdose in der Garage ist für Autosaugen/Batterieladen/Kompressor/Heizlüfter/sonstwas bestimmt auch praktisch.



Dasselbe dachte ich mir soeben auch...
Man hat gleich noch Strom für was auch immer in der Garage... :-)
Einen kleinen Unterverteiler in der Garage platzieren und von dort verteilen...
Das sollte natürlich ne Fachkraft machen!

Verfasser:
FSnyder
Zeit: 23.08.2019 09:07:18
0
2815768
Hi,

warum einfach, wenn's kompliziert auch geht?! ;-)
Wenn es die Option gibt, einen "richtigen" Stromanschluss mit einem überschaubaren (geringeren als eine PV-Inselanlage) Aufwand zu legen, dann so!

Grüße
Snyder

Verfasser:
lukashen
Zeit: 23.08.2019 10:42:50
0
2815795
Google mal nach "Solar Power Station", die sind eigentlich eher fürs Camping.

Wenn die Garage direkt auf dem eigenen Grundstück steht ist ein richtiger Stromanschluss natürlich besser.

Verfasser:
Schreibsklave
Zeit: 23.08.2019 13:49:02
0
2815851
Mein Problem mit der Stromversorgung für die Garage: Aufgrund der nötigen Erdarbeiten unter einem gepflasterten Weg und den Wanddurchführungen gehe ich von vierstelligen Kosten aus. Dummerweise haben wir vergessen, wenigstens ein Leerrohr zu legen als der Weg vor 15 Jahren neu gemacht wurde. Letztlich wären es nur fünf Meter... Habe gelesen, 60 Zentimeter muss man schon in die Erde rein.
Die andere Frage ist, ob ich einen Fachmann finde, der so ein Kabel zieht ohne die gesamte Hausinstallation erneuern zu wollen. Das bis zur einer Verteilung im Haus zu ziehen wäre ein immenser Aufwand. Ich würde es an den "Gemeinstrom" im Keller anschließen und vor dem Wanddurchbruch einen kleinen Kasten mit FI und Leitungsschutzschalter setzen, bin aber ja nur Laie.

Verfasser:
muscheid
Zeit: 23.08.2019 14:01:00
0
2815853
Nur 5 m, und gepflastert? Dann ein Kabel unters Pflaster legen, so 10 cm tief und gut ist. Je nach Witterung könntest du im Winter plötzlich ohne PV Strom dastehen. Wie bekommst du dann morgens das Tor auf?

Verfasser:
Schreibsklave
Zeit: 23.08.2019 14:31:13
0
2815862
Dafür gäbe es ja die Notentriegelung.
Ich dachte, Erdkabel muss man in frostfreie Tiefen legen?

Verfasser:
ET76
Zeit: 23.08.2019 14:47:20
0
2815865
Nö, wieso? Der Gummimantel vertrögt das.
Freileitungen sind ja auch nicht frostgeschützt.

Im Garten legt man die tiefer als der Spaten oder die Gabel zum auflockern kommt. 😉

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