Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
Ringgrabenkollektor auf kleinem Grundstück (430qm) möglich? - Kreis Reutlingen
Verfasser:
Markus_RT
Zeit: 11.09.2019 23:06:03
0
2823193
Hallo Forum!

Wir sind eine junge Familie aus dem Kreis Reutlingen und sind gerade in der Planungsphase unseres Neubaus.

Gebaut wird nach ENEV in Holzständerbauweise auf Bodenplatte.

Maße des Hauses (LxBxH) 10,59 x 8,71 x 7,06
Größe Grundstück 430qm

Derzeit befassen wir uns mit der Heizungsthematik. Und da haben wir den Ringgrabenkollektor im Sinn!
Um uns die Chance auf eine hocheffiziente Heizungsanlage nicht entgehen zu lassen, wenden wir uns hiermit an die Profis unter euch und hoffen auf tolle Ratschläge!

Zum Haus:
Eine Heizlastabschätzung liegt noch nicht vor. Eine erste Rechnung durch mich ergab rund 3,7 KW. Wobei ich mir hierbei nicht sicher bin. Eine Schätzung eines Vertreters von Nibe ergab 5,5...

Meine errechneten/eingegebenen Werte:
HT: 0,21
WunschTemp: 21
A: 432,28
Ve: 651,18
Max. Bewohner: 5

U-Werte:
Außenwände: 0,154
Dach: 0,199
Fenster: 0,5
Zur Bodenplatte: 0,36

Mit den Entwürfen im Trenchplaner bin ich noch nicht zufrieden und muss mich erst noch einarbeiten. Ich habe das Bauvorhaben einmal eingezeichnet. Die Lage der Zisterne ist nicht abschließend.

Blanko Grundstück

Für eine erste Abschätzung wäre ich sehr dankbar :)

Verfasser:
winni 2
Zeit: 12.09.2019 00:02:20
1
2823206
Hí,

zunächst mal zu den Dämmwerten:
- Wand ist gut
- Dach sollte nicht schlechter als die Wand sein
- 0,5 für Fenster ist eigentlich zu gut. Das ist wahrscheinlich der der Dämmwert
der Scheibe?
- Bodenplatte ist mies. Da würde ich nicht über 0,2 gehen.

H,t 0,21 erscheint mir mit den Werten nicht realistisch.
Hast Du einen Energieausweis?

Das Haus bekommt eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung und hat keinen Keller?

Ich gehe mal davon aus, das sich die Ver- und Entsorgungsleitungen auch etwas
anders verlegen lassen und habe die Terrasse etwas verschoben?
Ausserdem bin ich von einer halbwasserdurchlässigen Einfahrt ausgegangen:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=Cqn1sefpNT1csnwFiZDh

Grüsse

winni

Verfasser:
Markus_RT
Zeit: 12.09.2019 12:01:56
0
2823358
Hi Winni!

Hab nochmal nachgeschaut, ja das ist der Dämmwert der Scheibe. Einen anderen Wert habe ich derzeit nicht parat.
Aber das würde ja dann auch die niedrige Ht erklären oder?
Einen Energieausweis haben wir noch nicht. Wir sind gerade erst vor der Einreichung des Bauantrages

Bezüglich der zusätzlichen Dämmung der Bodenplatte und des Dachs, muss ich nochmal Rücksprache mit unserem Haushersteller halten.

KWL m. Rückgewinnung - So war der Plan. Würdest du etwas anderes empfehlen? Und ohne Keller, richtig.

Die Versorgungsleitungen lassen sich auf jedenfall anders legen, jedoch der Versorgungsschacht besteht schon und lässt sich nicht versetzen...

Und was vielleicht noch zu erwähnen sei, nach Norden besteht eine unverbaubare Ortsrandlage. Dort könnte man doch direkt an die Grenze den Graben verlegen oder?

Gruß!

Verfasser:
winni 2
Zeit: 12.09.2019 12:27:34
0
2823368
Hi,

nein, auch der zu gute Fensterdämmwert erklärt H,T nicht.
Mit Rahmen dürfte das Fenster bei U-Wert um die 0,8 liegen, denke ich,
was ein guter Wert wäre.

Bessere Dachdämmung bringt auch besseren Hitzeschutz und Bodenplatte
0,36 ist für einen Neubau unterirdisch, auch wenn die Verluste gegen Erd-
reich geringer sind, als gegen Luft. Aber auf der Bodenplatte liegt die Fuss-
bodenheizung mit ihrem höheren Temperaturniveau, was die Wärmeverluste
befördert...

KWL ist prima und senkt die Heizlast deutlich.

Norden ist oben?
Ja, da könntest Du auf die Grenze gehen. Z.B.:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=U8pmruUcbWk0EyAAxo3j

Grüsse

winni

Verfasser:
Markus_RT
Zeit: 18.09.2019 21:30:09
0
2826655
Laut unseres Hausanbieters werden wir eine Heizlast von +/- 6 KW haben. Wird ja alles in genormten Standartausführungen bei Fertighäusern gebaut. Daher kann das wohl leicht vorhergesagt werden.

Aber vermutlich ist da nicht die KWL mit RW, die Fensterflächen auf der Südseite und der Kaminofen bedacht, oder was meinst du?

Was mich auch verunsichert hat, ich habe mich bei Nibe über die entsprechende Wärmepumpe informiert. Nun hat mir dieser Vertreter gesagt, dass ein Ringgraben auf unserem Grundstück nicht realisierbar sei und ich nicht auf die gewünschte Heizlast käme.

Zum Thema Bodenplatte - Die Dämmung der Bodenplatte mit 100 mm Dämmung unterhalb der Platte würde uns 4800€ kosten. Danach wäre der Uwert bei 0,19 W/m²K

Kann ich irgendwie berechnen, wann sich die Dämmung amortiesiert hätte? Ich komme irgendwie nicht drauf...

Gruß!

Verfasser:
winni 2
Zeit: 19.09.2019 09:26:45
0
2826774
Solare Wärmegewinne werden bei einer üblichen Heizlastberechnung gar nicht
berücksichtigt, die KWL manchmal ja, manchmal nein.
Regelmässig wird ein zu hoher Warmwasserzuschlag, Sperrzeiten des Versorgers
und ein zu hoher Luftwechsel berechnet...
Wie viel Wohnfläche wird das Haus haben?

Der Nibe-Vertreter hat wenig Ahnung von Kollektoren:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=VCxiPtbfT7SyiN1Ja9fi

4800,-- ist heftig.
Amortisation kann ich auch nicht berechnen, aber wird schwierig, denke ich.
Wie sähe es bei einer Verbesserung über der Bodenplatte aus?
Evtl. durch ein besseres Dämmmaterial, wie alukaschierte PUR-Dämmung.

Grüsse

winni

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 19.09.2019 13:37:02
0
2826892
Hallo,


Der Ht´ wird über 0,25 liegen, dazu sind die Werte vom Dach, Fenster und vor allem die Bodenplatte zu schlecht. Das Dach würde ich min. auf das Nieveau der Wand bringen, also unter 0,15, Fenster werden als gesamtes ca. 0,77-0,82 aufweisen.
Die Dämmkosten für die Bodenplatte in Höhe von 4800.-€ dürfte für eine XPS oder Glasschaumschotter unter der Bodenplatte sein. Als Alternative und um den Dämmwert gegen der Bodenplatte wesentlich zu verbessern kann man statt den üblichen EPS eine alukaschierte PU oder bzw. Resolplatte verwenden. Dies ist nicht optimal aber wirtschaftlich da sich die Mehrkosten hier im Rahmen halten.
Falls selbst verlegt wird, eine günstige Adresse ist hier Dämmstoffkönig im www suchen

Alternativvorschlag zu winnis

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=kCOxGcd1bywvMOlii0OF


Wolfgang

Verfasser:
Markus_RT
Zeit: 19.09.2019 21:49:16
0
2827090
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Solare Wärmegewinne werden bei einer üblichen Heizlastberechnung gar nicht
berücksichtigt, die KWL manchmal ja, manchmal nein.
Regelmässig wird ein zu hoher Warmwasserzuschlag, Sperrzeiten des Versorgers
und ein zu hoher Luftwechsel berechnet...
Wie viel Wohnfläche wird das[...]



Das Haus wird 155qm Wohnfläche haben.

Nachdem ich mich nun bisschen in die Dämmung unterhalb der Bodenplatte eingelesen habe, sieht die Verlegung von selbiger ja nicht wirklich anspruchsvoll aus! Mit dem Material käme ich wohl auf unter die Hälfte der veranschlagten Kosten unseres Hausanbieters.

Mit der Dämmung unter dem Dach muss ich mich mal informieren, wie und was ich da noch selber machen kann, ohne das ganze Haus dämmen zu müssen.
Denn das ist der Nachteil an Fertighausanbietern, entweder sie machen es ganz oder gar nicht....

Unter der Garage werden sich zwei Streifenfundamente mit 1 Meter Tiefe befinden. Muss ich den geraden Kollektor darunter mit einer Perimeterdämmung abschirmen?

Verfasser:
winni 2
Zeit: 19.09.2019 23:31:24
0
2827116
Okay, so um die 6 kW sind realistisch, wenn das Haus keine zentrale
Lüftung mit Wärmerückgewinnung bekommen wird?

In 2 Meter Tiefe muss der gerade Verlauf unter der Garage nicht gedämmt
werden.

Grüsse

winni

Verfasser:
nicijan
Zeit: 20.09.2019 08:32:17
1
2827152
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Der Nibe-Vertreter hat wenig Ahnung von Kollektoren:

Ich sehe das anders.
Das Grundstück von Markus_RT entspricht den typischen Grundstücken des Stuttgarter Umlandes. Wenn um das Grundstück herum bereits gebaut ist, kann man nichteinmal mehr mit einem Bagger arbeiten, weil jeglicher Schwenkbereich fehlt. Eine Grenzerschließung des Kollektors und unter der Einfahrt wäre notwendig um auf die erforderlichen Laufmeter eines RGK zu kommen. Das alles kann ins Auge gehen und das hatte der Vertreter ganz sicher auf seinem Schirm als er die Aussage getätigt hat.
Der Boden in Pliezhausen ist sehr feuchter und schwerer Lehm. Man könnte ein anderes Kollektorsystem einsetzen und senkrecht in die Tiefe erschließen. Der Bereich südlich und westlich der Terrasse würde ausreichen um eine 6 KW WP bei knapp 10000Kwh Wärmeabgabe im Jahr zu versorgen. Für eine senkrechte Erschließung wird aber eine mechanische Aufbereitung des Bodens durch eine Siebschaufel erforderlich. Diese kann man im 50 KM entfernten 72534 Hayingen anmieten.


In unmittelbarer Umgebung 72183 Kirchentellinsfurt, ist eine sehr empfehlenswerte Bohrfirma angesiedelt die man auch mal ansprechen könnte.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.09.2019 11:19:00
0
2827204
Nici, ich bin das gewohnt, das Du die Dinge gerne anders siehst...

Sicher kann man was anders machen, nur wird das dann deutlich
teurer und was Du da für Baggerprobleme auf dem Grundstück
siehst, wenn die vor dem Haus realisiert werden, kann ich nicht
nachvollziehen.

Grenzlage des Kollektors dürfte normal oben am Grundstück hier kein
Problem sein und unter der Einfahrt mit wasserdurchlässigem Belag
sowieso nicht und der Boden ist nach Deiner Beschreibung für einen
Kollektor top.

Grüsse

winni

Verfasser:
nicijan
Zeit: 20.09.2019 11:46:39
0
2827209
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Nici, ..Sicher kann man was anders machen, nur wird das dann deutlichteurer und was Du da für Baggerprobleme auf dem Grundstück ...Grenzlage des Kollektors dürfte normal oben am Grundstück hier kein
Problem sein
siehst,

Winni ich habe darauf verwiesen, dass man zwischen zwei Grundstücken oft nicht arbeiten kann weil zu dicht bebaut ist.
Am Beispielbild wird das deutlich.

Wieso siehst du einen auf die Grundstücksgrenze platzierten Kollektor als normal an?
Kennst du die Gegebenheiten? Ist der Nachbar darüber informiert und einverstanden?
Kennst du die Mentalität in Baden-Württemberg?
Das Land der meisten Eigenheimbesitzer. „Heiligs Blechle“ und “heiligs Häusle“ sind speziell in der Region sehr ausgeprägt.


Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.09.2019 12:00:10
0
2827217
Ja, ja, Niki, Dein Lieblingsspiel Unsicherheit zu erzeugen...
:-(

Das Grundstück ist ca. 18 mal 22 Meter gross.
Stimmt, mit einem Braunkohlebagger würde es schwierig. :-)

"Und was vielleicht noch zu erwähnen sei, nach Norden besteht eine unverbaubare Ortsrandlage. Dort könnte man doch direkt an die Grenze den Graben verlegen oder?"
Normal sollte es dort keine Probleme geben, den Kollektor an die Grenze
zu legen. Unnormal mit irgendeinem Sesselpu.... im Amt vielleicht doch.

Grüsse

winni

Verfasser:
nicijan
Zeit: 20.09.2019 12:34:32
0
2828224
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Ja, ja, Niki, Dein Lieblingsspiel Unsicherheit zu erzeugen...
:-(
Das Grundstück ist ca. 18 mal 22 Meter gross.
Stimmt, mit einem Braunkohlebagger würde es schwierig. :-)


Das Bild ist maßstäblich, die Karos sind 1m, die Baggergröße ist 9t, 4,2m Grabtiefe, 2,3m Kettenbreite mit genug Power und Eigengewicht um einen Erdaufbereiter zu betreiben.

Das Grundstück ist ein Paradebeispiel für eine grenzwertige Empfehlung. Das hat der Vertreter meiner Meinung nach richtig erkannt und auch so ausgesprochen.
Es spricht für diesen Menschen, diesem Ahnungslosigkeit vorzuwerfen halte ich für abwegig.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.09.2019 12:53:57
0
2828229
Da ist nichts grenzwertig, wenn die Heizlast ca. 6 kW beträgt und
mehr schreib ich zu Deinen Einlassungen nicht mehr.
Du hast mit Deinen haltlosten Einwürfen schon genug Themen
zugespamt, Niki.

Grüsse

winni

Verfasser:
nicijan
Zeit: 20.09.2019 17:23:31
0
2828327
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Da ist nichts grenzwertig...i


Grenzwertig ist einem Vertreter der für einen souveränen WP Hersteller unterwegs ist Ahnungslosigkeit zu unterstellen.
Mehr als grenzwertig ist einen Kollektor auf der Grenze zu platzieren und so zu tun, als wäre das die normalste Sache der Welt.
Was kommt wohl als nächstes?

Der Vertreter handelt im Sinne seines Arbeitgebers und auch im Sinne seiner angehenden Kunden.
Einen Kollektor muss man über ein Zeitfenster von über 20 Jahren sehen und da ist das Argument der unverbaubaren Ortsrandlage wohl etwas naiv im Ansatz.

Verfasser:
Markus_RT
Zeit: 24.09.2019 22:51:23
0
2830012
Jo, das hat mich jetzt tatsächlich verunsichert.

Nichtsdestotrotz will ich diesen Ringgrabenkollektor realisieren. Habt ihr eine Empfehlung für eine Wärmepumpe mit integrierten Wasserspeicher?

Verfasser:
winni 2
Zeit: 25.09.2019 17:12:25
0
2830317
Ja, das kann der Nicijan....

Hier mal noch ein 6 kW Kollektor ohne Grenzverletzung oben:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=dmXlJccIc84cU4mox5ux

Um die Slinkys gefahrlos 2 Meter tief zu legen, sollte in diesem Bereich zuvor
grossflächig die Humusschicht zunächst ca. 30 cm tief abgeräumt werden.

Stand der Technik sind modulierende Wärmepumpen. Gibt es mit Speicher
von IDM, Daikin, Nibe, Nibetöchtern, Pollmann, Viessmann und vielleicht noch
andere, die mir grade nicht einfallen.

Grüsse

winni

Verfasser:
Markus_RT
Zeit: 08.10.2019 12:21:31
0
2836654
Vermutlich wird die Verlegung der Rohre auf die kalte Jahreshälfte fallen.

Ist die Überlegung sinnvoll, aufgrund der durch die Kälte verursachten Steifheit die 32er statt den 40er Rohre zu nehmen, um die Rohre besser verlegen zu können? Immerhin hat der waagrechte Graben eine Breite von 3 Metern. Und der Durchmesser auf der Rolle liegt m.W.n. bei 1,5 oder?

Verfasser:
winni 2
Zeit: 08.10.2019 12:31:20
0
2836664
Hmmm, weiss nicht, ob das leichtere Aufweiten der Rohre den zusätzlichen
Verlegeaufwand von 2 Rohren und die Extrakosten aufwiegt?

Allerdings bringen 2 mal 32er Rohr auf jeden Fall bessere Soletemperaturen.

Grüsse

winni

Verfasser:
Markus_RT
Zeit: 16.10.2019 12:28:27
0
2840507
Jetzt habe ich noch eine grundsätzliche Frage, vielleicht hab ich da was nicht richtig verstanden.

Ich habe jetzt auf Energiesparhaus.at folgendes gelesen:

Warmwasserbereitung nicht mit der Heizungswärmepumpe durchführen (Verschlechterung der Bodenregeneration, hohe Vorlauftemperatur nötig)


Ich bin davon ausgegangen die WP erwärmt auch mein Warmwasser. Oder benötigt man eine zusätzliche Trinkwassererwärmung?

Verfasser:
de Schmied
Zeit: 16.10.2019 13:21:40
0
2840525
Von der gleichen Seite unter Erdwärme:

Die Warmwasserbereitung ist nur durch eine sorgsame Planung wirklich energieeffizient umzusetzen. Das Temperaturniveau sollte 50°C nicht überschreiten, da sonst die Arbeitszahl der Wärmepumpe deutlich sinkt. Damit die Warmwasserbereitung effizient auf einem für die Wärmepumpe günstigen Temperaturniveau von unter 50° funktioniert ist eine entsprechende Planung nötig. Aus hygienischen Gründen (regelmäßiger Wasseraustausch) sollte der Speicher nicht überdimensioniert sein oder ein im Durchlauf arbeitendes Frischwassersystem zum Einsatz kommen.

Wobei die ganze Infoseite etwas veraltet ist, die Schreiben da auch noch etwas von einer Wärmeproduktion von 1 : 3

Verfasser:
crink
Zeit: 16.10.2019 14:06:39
2
2840544
Moin,

keine Sorge, wenn nicht mehr Warmwasserwärmebedarf als Heizwärmebedarf vorliegt ist das kein Problem. Natürlich sollte die WW-Zieltemperatur nicht zu hoch eingestellt sein und der Legionellenschutz gewährleistet sein, aber für ein übliches EFH mit normalem Verbrauchsverhalten kein Problem. Ein Stoplerstein kann eine Warmwasser-Zirkulation sein, diese sollte zumindest im EFH vermieden werden.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Markus_RT
Zeit: 12.11.2019 09:52:42
0
2854537
Hallo zusammen,

gerade hab ich das hier gelesen:


"Der Vorteil ist, man kann das kalte und warme Ende gezielt gewichten, d.h. kalt wird weniger dicht (= weniger Rohrmeter pro m² Grabenfläche) und flacher verlegt, warm dichter und tiefer. Dadurch erhält man den Entzug auf gleichmäßig hohem Niveau und nutzt den Aufschluß der Entzugsfl äche optimal. Ein herkömmlich völlig gleichmäßig tief und dicht verlegter Kollektor würde aufgrund des ständig sinkenden delta-T’s zum Erdreich anteilig immer weniger Wärme entziehen."

Quelle: https://www.idm-energie.at/wp-content/uploads/2019/02/tu_de_812195-Technische-Info-Ringgrabenkollektor.pdf


Was ist eure Meinung dazu?

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 12.11.2019 10:03:17
0
2854544
Das mit dem flacher und tiefer würde ich nicht machen, halte das für Quatsch. Am Anfang des Grabens weniger dicht und zum Ende dichter verlegen macht dagegen Sinn, um den Entzug über die Grabenlänge zu vergleichmäßigen.

Grüße
Frank

Aktuelle Forenbeiträge
kurse_pe schrieb: Hallo Zusammen, ich werde es nun vermutlich so machen: Wasser wird von Dach in Zisterne für Gartenbewässerung gesammelt. Überflüssiges Wasser wird über den Überlauf auf den Ringgrabenkollektor geführt. Ist...
Sebastian987 schrieb: Ach ja eine Sache die ich beobachtet habe, habe ich vergessen zu erwähnen. Vor der Einstellung der Heizkurve war es zu warm. Die RL-Temp. hat 25,5C betragen. Zu diesem Zeitpunkt hat die WP so lange...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Hersteller von Armaturen
und Ventilen
Website-Statistik

Ringgrabenkollektor auf kleinem Grundstück (430qm) möglich? - Kreis Reutlingen
Verfasser:
fdl1409
Zeit: 12.11.2019 10:03:17
0
2854544
Das mit dem flacher und tiefer würde ich nicht machen, halte das für Quatsch. Am Anfang des Grabens weniger dicht und zum Ende dichter verlegen macht dagegen Sinn, um den Entzug über die Grabenlänge zu vergleichmäßigen.

Grüße
Frank
Weiter zur
Seite 2