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Ringrabenkollektor das Richtige für 345m²?
Verfasser:
Steffen Ki
Zeit: 19.09.2019 22:58:41
0
2827108
Guten Abend allerseits,

nach einigen Wochen des stillen Mitlesens und Foltern allerhand Suchmaschinen bin ich in vielen Punkten für den geplanten Hausbau schlauer geworden - Ausnahme ist hier allerdings die Heizung. Je mehr ich in dem Bereich lese, desto verunsicherter bin ich. Für jede Variante (Gas, Pellet, LLWP, WWWP...) gibt es ihre Propheten die nur in ihrer Wahl das einzig Wahre sehen. Das macht es nicht einfacher. Aufgrund der JAZ und dem Wunsch nicht-fossiler Energieträger denke ich aktuell über Solewärmepumpen nach. Tiefenbohrung ist zu teuer und Flächenkollektoren aufgrund der überschaubaren Grundstücksgröße nicht möglich. Meine Chancen sehe ich beim Ringgrabenkollektor in der senkrechten Ausführung oder einem Eisspeicher.

Den Trenchplanner konnte ich zwischenzeitlich mit einer groben Vorstellung meinerseits füttern, habe jedoch meine vermutlich berechtigten Zweifel das so machen zu können - immerhin erhalte ich nur Fehler mit den Abständen:

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=ZvGdwG52JqhLRzfGIKOF

Ein paar Infos zum geplanten Haus:
Wir bauen ein KfW-55 Haus, 1 1/2 Geschoss mit etwa 115m² Wohnfläche für 2 (später 3) Personen. Der Wärmedämmwert der Außenwände ist in der BuL mit 0,15 W/m²K angegeben. Fenster sind 3fach verglast mit 0,82W/m²K.

Ein paar Randinfos zur Umgebung:
Westlich: Nachbar mit angrenzender Doppelhaushälfte
Nördlich: Feld und Begrünung
Östlich: Feldweg und Wiesen
Südlich: Straße und weitere Grundstücke

Im Gartenbereich ist das Setzen einer Zisterne (3-4m³) geplant. Der Verlauf der Anschlussleitungen ist nicht sicher, da noch keine genaue Planung durchgeführt wurde. Der Technikraum befindet sich unten rechts am Gebäude, wo auch die Anschlüsse eingezeichnet sind.

Mir geht es erstmal darum, ob ein Ringgrabenkollektor überhaupt sinnvoll auf dem Grundstück eingesetzt werden kann. Ich hoffe die Fachleute unter euch können mir hier eine Richtung weisen.

Dafür danke ich euch bereits vielmals!

Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.09.2019 00:09:54
0
2827124
Hallo Stefen,

normal würde das auf Deinem Grundstück eng, aber weil Du, ausser zum
Doppelhausnachbarn, normal keine Grenzabstände einhalten musst, geht
das schon:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=cBzxHzb0FQ3MciXl4Dck

Senkrechte Verlegung ist sehr anspruchsvoll und würde ich vermeiden,
wenn es geht.
Lehm als Boden ist sicher?
Es wird keinen Keller geben?
Wie wurde die Heizlast ermittelt?

Grüsse

winni

Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.09.2019 00:20:17
0
2827126
Verfasser:
Steffen Ki
Zeit: 20.09.2019 07:04:40
0
2827129
Hallo winni,

wow, vielen Dank. Sieht gleich mal ganz anders aus.
Die gerade Verlegung rechts unten vom Haus ist wahrscheinlich um die Gesamtlänge zu erhöhen, richtig?

Beim Boden habe ich mich vertan. Es gibt zwar noch kein Bodengutachten von meinem Grundstück, jedoch von dem Baugebiet an verschiedenen Stellen - und die haben allesamt sogar "Ton/schluffig" ergeben, was für das Vorhaben ja sogar noch besser wäre.
Nein, es wird keinen Keller geben. Inwiefern macht das einen Unterschied?
Die Heizlastberechnung wurde noch nicht durchgeführt und beinhaltet nur die Informationen die ich sicher geben kann. Natürlich ist diese für die Dimensionierung wichtig und wird noch nachgereicht sobald vorhanden. Mir ging es zunächst um die Frage ob ich mich weiter mit dem Thema beschäftigen kann oder es von vornerein keinen Sinn macht weil Randbedingungen es ausschließen.

Viele Grüße
Steffen

Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.09.2019 11:52:31
0
2827214
Gerne. :-)

Ja, gerade Verlegung unten rechts um da noch Leistung mitzunehmen.

Mit Keller hätten man die Baugrube für einen Kellergrubenkollektor am
warmen Ende nutzen können.

Gut, das der Boden so gut ist, sonst würde es eng.

Grüsse

winni

Verfasser:
Steffen Ki
Zeit: 23.09.2019 21:38:24
0
2829540
Hallo allerseits,

ich habe heute nochmal mit meinem Hausbauer gesprochen. Er konnte mir noch keine genaue Heizlast sagen, schätzt aber mit 4200 bis 4500 W. Die genauen Werte will er mir noch mitteilen. Damit wäre noch genug Luft bei der aktuellen Verlegung, auch wenn der Boden nicht mitspielt oder die Werte geringfügig höher liegen.


Für diese Woche sind zwei Beratungstermine bei regionalen Heizungsbauern geplant um deren Möglichkeiten / Kosten bei der Realisierung in Erfahrung zu bringen.

Gibt es eurerseits noch weiteres Verbesserungspotenzial? Oder könnt ihr spezielle Wärmepumpen empfehlen?

Vielen Dank erneut.

Gruß Steffen

Verfasser:
winni 2
Zeit: 24.09.2019 10:50:03
0
2829702
Möglichst eine Sole-Wärmepumpe wählen, die modulieren kann.
Besonders bei der kleinen Heizlast.

Die sind effizienter und passen gut zu einer evtl. PV-Anlage, weil
sie oft mit kleinem Strombezug durchlaufen, statt mit voller
Leistung zu arbeiten, wie eine nichtmodulierende Wärmepumpe.

Grüsse

winni

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verdammt schrieb: Hallo cirion, Hallo Rastelli, ich bin echt so froh das ihr euch Zeit nehmt und mich unterstützt mit meiner Anlage. Hier unter diesem Link habe ich alles abgelegt und wenn weiter was benötigt wird...
mtx0815 schrieb: Moin ! Die im Gerät verbaute Pumpe ist ungeregelt. Der Kabelbaum ist allerdings universal und hat daher den Anschluss für die Drehzahlregelung einer UPER20-60 alternativ einer UPM20-70. ABER die Software...
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