Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
Wie heize ich richtig mit einem überdimensionierten Ölbrenner?
Verfasser:
Granada
Zeit: 08.10.2019 12:19:14
0
2836652
Liebe Heizis,

in unserer vor kurzem bezogenen Hütte ist eine 17kW Ölheizung verbaut. Bisher war der Keller mitbeheizt und der Energieausweis ging von einem Heizwärmebedarf von 16kW aus.
Wir nutzen den Keller jedoch nicht mehr so, daß er geheizt werden müßte, was die Heizlast enorm drücken dürfte (der Keller hat allein 100qm, der Rest des Hauses knapp 140) und ich habe das Gefühl, mit 5-6kW Heizleistung auskommen zu können. Unter den Wohzimmerfliesen liegt FBH, der Rest im EG und das OG hat Niedertemperaturradiatoren.

Mittelfristig soll die Ölheizung rausfliegen, aber wie stelle ich diese Heizung für den zu niedrigen Heizwärmebedarf angesichts ihrer Auslegung im besten ein?

Ich habe bisher nur die Heizkurve vom vorherigen Stand _erheblich_ abgeflacht, Vorlauf bei 0 Grad Außentemperatur (hatten wir heute morgen) unter 40 Grad, wenngleich ich schätze, daß das ohnehin die Sockeltemperatur des Kessel ist.

An Werktagen geht die Heizung um 4 Uhr an und heute morgen um 6 Uhr hatten Vor- und Rücklauf so gut wie keine Spreizung mehr. Einzig der Kreis der FBH war noch nicht durchgewärmt, das war in Ordnung.

Die beiden Heizkreise ließen sich durch einen Mischer trennen, der aber derzeit noch fälschlicherweise im Radiatorenheizkreis hängt. Heute nachmittag kommt der Installateur ins Haus und ich werde erfragen, was der Umbau kostet.

Lohnt es sich evtl., den Vorlauf der FBH auf den Rücklauf der Radiatoren zu legen und wenn ja, fliegt dann der Mischer raus oder wie würde das gemacht?

An Wochenenden darf die Heizung von 6-22 Uhr Normaltemperatur halten und da war es am vergangenen Sonntag so, daß wir morgens um die 5 Grad hatten, die Heizung ca. zwei Stunden lang lief und der Brenner relativ munter taktete und anschließend war die Heizung bis ca. 19 Uhr komplett aus, weil der Raumgeber im Wohnzimmer "warm genug" meldete. Anschließend nochmal eine Stunde wiederaufheizen und ab 22 Uhr Absenkbetrieb, wo bis morgens um 4 die Temperatur bisher nie unter 19 Grad gefallen ist, die Heizung also aus blieb.

Was kann man noch verändern, das nicht groß Geld kostet?

LG
Julia

Verfasser:
schorni1
Zeit: 08.10.2019 12:31:27
0
2836665
Was ist denn das genau für eine Brenner-Kessel-Kombination ?

Verfasser:
Martin24
Zeit: 08.10.2019 12:37:57
0
2836667
FBH und Radiatoren in Reihe wird nicht viel bringen, da dann in Summe auch nicht mehr Leistung abgenommen wird.

An sich hast Du nicht viele Möglichkeiten:
- mit extremem Takten leben
- Nur wenige Heizzeiten pro Tag freigeben, damit das System sich etwas abkühlen kann und der Kessel dann mal etwas am Stück arbeiten darf, um wieder aufzuheizen. Oder, wenn die Steuerung das hergibt, eine lange Brennerpausenzeit einstellen.
- Wenn möglich die Hysterese relativ hoch einstellen.
- Einen Puffer zusätzlich einbauen, das wird sich aber beim Öler kaum lohnen.
- Passenden Wärmeerzeuger kaufen (Würde ich aber auf keinen Fall jetzt machen, erst einmal ermitteln, wie groß der denn werden müsste).

Grüße
Martin

Verfasser:
muscheid
Zeit: 08.10.2019 12:59:05
0
2836680
Mit 17 kw ist die Leistung für nen NT-Öler schon sehr gering. Tippe auf nen Buderus mit Unitbrenner.
Der kleinste Kessel den ich hatte lief bei ca 14.5 kw - aber der machte Probleme. Später auf 16 kw eingestellt, da lief er deutlich besser.
Für wenig Geld lässt sich da kaum was machen.

Verfasser:
Granada
Zeit: 08.10.2019 13:23:19
0
2836698
Hallo ihr!

Der Reihe nach die Antworten:

- die Heizung ist ein Rendl Kessel, der Hersteller des Brenners ist mir nicht bekannt, die Steuerung ist eine Siegermatic RVP 76.132
- tagsüber an Werktagen ist zwischen 8 und 16 Uhr eine zweite lange Heizpause mit Absenk- und damit faktisch Abschaltbetrieb
- in der Steuerung kann man nur wenig an der Hysterese drehen, die steht per Default auf Maximum, denn alles andere waren schon vor 30 Jahren schlecht gedämmte Hütten.

Den passenden Wärmeerzeuger werden wir kaufen aber natürlich nicht vor 2020, denn noch wollen wir die wahre Heizlast der Hütte ermitteln, wie Martin ja ebenfalls angemerkt hatte.

Ich frage mich übrigens zunehmend, was so ein Energieauswert wert ist, denn die Wände waren nicht korrekt berechnet und daß das Haus dreifach verglaste Fenster hat ist glatt übersehen worden und mit schlechten zweifachen gerechnet worden ...

Also werden wir wohl den Mischer auf den FBH-Kreis umbauen lassen und damit leben, daß der Brenner taktet. Vielleicht macht er es etwas weniger, wenn die Mischerregelung endlich richtig funktionieren kann, denn derzeit ist der Mischer einfach stromlos und offen.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 08.10.2019 13:59:40
0
2836723
Rendl-Kessel....als ÖLER eher selten bis unbekannt.

Wird sehr sicher ein STAHL-Kessel mit Sockeltemperatur sein und relativ großem Wasserinhalt. Der puffert die Laufzeiten wenigstens ein bißchen ab.


Wenn der Energieausweis SOLCHE gravierende Fehler hat, ist er zur Heizlast-Bestimmung echt UNGEEIGNET !

Somit muss man die wahre Heizlast nochmal separat berechnen. Willste ?


Wenn die WAHRE BRENNERleistung bekannt ist (Öldurchsatz anhand der Düsengröße und dem Öldruck ermittelt) kann man eine Auslastungsmessung machen.

Verfasser:
Granada
Zeit: 08.10.2019 14:21:44
0
2836729
ich mach heute abend endlich mal ein Gesamtfoto von der Anlage und schau auch mal nach dem Brenner. Ich hatte die Unterlagen nur kurz überflogen und gesehen, daß er einen Durchsatz von 1,7l/h haben soll und er war der kleinste aufgeführte.

Die einzig wahre Heizlast kann ich sowieso nur empirisch ermitteln, aber mal Scherz beiseite: die korrektere Heizlast habe ich bereits mit dem U-Wert-Rechner auf ubakus.de nachgerechnet und komme dort auf die erwähnten 5-6kW, je nach ein paar Faktoren, die ich nicht 100% genau angeben kann.

Nachdem der Energieausweis jedoch zu Lasten des _Verkäufers_ erstellt worden ist, ist mir das relativ egal. Wir haben die Hütte somit günstiger bekommen. :)

Verfasser:
Granada
Zeit: 08.10.2019 17:17:59
1
2836813
So, wie versprochen noch ein paar Daten zur Heizung: der Kessel ist ein Rendl Microcal NT ohne Puffer und der Brenner ist ein Garvens Syncron 0/L. Verbaut ist dort eine Düse 0,5/600, allerdings ist das die Info aus dem Revisionsbuch des Herstellers und der letzte Eintrag dort ist von 1990. Niemand kann ohne die Düse auszubauen sagen, was wirklich montiert ist.

Rendl Microcal NT mit Garvens Syncron 0/L Brenner

Der Heizi war da und auch er staunte nicht schlecht, daß der Mischer auf dem Heizkörperheizkreis hängt, das wird umgebaut. Und weil ein kleines Service am Brenner nicht schaden kann wird er die Düse gegen eine 0,4er mit 60 Grad tauschen. Ohne zu wissen auf welche Bedüsung sich die Angaben beziehen steht im Garvens Service Heft, daß der Syncron 0/l minimal 14,2kW leistet und minimal 1,2kg Öldurchsatz pro Stunde hat.

Viel kann man da nicht weiter optimieren, aber wie gesagt soll das Ding eh durch eine Wärmepumpe ersetzt werden. Der Heizi meinte auch das sollte gehen, wenn mein Heizwärmebedarf wirklich so niedrig ist wie ich bisher vermute, errechnet habe und bei sinkenden Außentemperaturen empirisch ermittle.

LG
Julia

Verfasser:
HFrik
Zeit: 08.10.2019 18:09:11
1
2836830
Das hört sich alles gut an. Mit dem Umbau läuft die Hydraulik dann hoffentlich richtig- es ist schion erstaunlich mit was der Vorbesitzer so gelebt hat.
Mit 5-6kW sollte eine Umrüstung auf WP gut gehen. Besonser wenn man mit kleineren Massnahmen die "-6" wegbekommt und dann die 5kW-Klasse uneingeschränkt nutzen kann.

Verfasser:
Granada
Zeit: 08.10.2019 19:39:08
1
2836864
Kleinere Maßnahmen sind bereits in die Wege geleitet, um das Ziel 5kW zu erreichen. :)

Verfasser:
Martin24
Zeit: 08.10.2019 21:06:25
0
2836889
Zitat von Granada Beitrag anzeigen
Ich frage mich übrigens zunehmend, was so ein Energieauswert wert ist, denn die Wände waren nicht korrekt berechnet und daß das Haus dreifach verglaste Fenster hat ist glatt übersehen worden und mit schlechten zweifachen gerechnet worden ...


Manchmal gibt es sogar eine Korrelation zwischen dem Kaufpreis und dem Wert ...
Wenn Du (oder der Verkäufer) einen Bedarfsausweis für 49,- im Internet beauftragst, dann ist der nicht einmal diese 49,- wert.
Denn niemand ist bereit, für so einen Preis einen vernünftigen Energieausweis zu rechnen.

Mit den Heizzeiten meinte ich noch deutlich kürzere. Sowas wie eine Stunde heizen lassen, zwei Stunden ausschalten. Dann hat der Brenner beim Einschalten eine Chance, einige Zeit ohne Takten durchzulaufen. Wie gut das geht hängt natürlich von der Steuerung ab und davon, wieviel Wärmekapazität da im System hängt.

Grüße
Martin

Verfasser:
eggi02
Zeit: 08.10.2019 23:15:51
1
2836931
Meine Ölheizung 18-20KW hat auch viel getaktet, 5min Brenner an und 7min. Brenner aus.
Düse von 0.5 auf 0.4 reduziert und die Steuerung über den Telefonschalter mit einer Homematic extern ein und ausgeschaltet.
Jetzt läuft der Brenner bis der Vorlauf 55° ist, danach läuft nur die Pumpe bis der Vorlauf auf 27° runter ist.
Aktuell läuft der Brenner morgens 40min und abends 50min. Abends wird zeitgleich das WW mit erhitzt. Tagsüber heizt die Sonne, alle Wohräume sind nach Süden mit großen Fenstern ausgerichtet.

Verfasser:
Granada
Zeit: 09.10.2019 08:00:58
0
2836978
Das mit der Anpassung der Heizzeiten über den Raumthermostaten könnte in der Tat eine gute Idee sein. Wir haben ein einzelnes Raumgerät namens QAA 35.1 im Wohnzimmer, mit dem man das Temperaturniveau mit einem Schieberegler verstellen kann. Leider liefert der meinen Beobachtungen nach immer wieder falsche Werte, so daß ich den gerne austauschen möchte. Dann kann ich da gleich was hinbauen, mit dem ich Heizzeiten sehr viel flexibler gestalten kann als mit der Heizungssteuerung.

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 09.10.2019 12:58:58
0
2837110
Das lässt Du mal besser, insbesondere für die FBH.

Die lässt Du am besten im 24/7-Betrieb mit möglichst niedriger Vorlauftemp. durchlaufen. Dann geht auch ein ordentlicher Volumenstrom über den Kessel. Das wird zwar dann das Takten nicht vollkommen beseitigen, allerdings sollte sich das positiv auf die Brennerlaufzeiten auswirken.

Zwei kaskadierte Heizkreise -also Rücklauf des HK-Kreises wird Vorlauf der FBH- sind grundsätzlich keine schlechte Idee. Der Mischer wird dann noch von Nöten sein, wenn die Systemtemperaturen der beiden Heizkreise nicht aufeinander abgestimmt sind, wovon man wohl hier ausgehen muss.

Wenn aber ohnehin WP das Ziel ist, würde ich hier versuchen, allein mit der FBH im 24/7-Betrieb das Haus zu heizen. Ist die FBH thermisch abgeglichen?

Verfasser:
Granada
Zeit: 10.10.2019 06:09:04
0
2837299
Ich habe zwischenzeitlich die Anleitung für die OEM-Einstellungen der RVP 76.132 gefunden und dort dürfte die Sockeltemperatur auf dem Defaultwert von 40 Grad stehen. Den werde ich heute Abend mal runtersetzen, aber wie weit darf ich dabei gehen bei dem alten Blaubrenner?

Zeit: 10.10.2019 07:08:22
1
2837303
Wie wärs, wenn Du dir beim Mischerumbau auch gleich einen günstigen Wärmemengenzähler (aus der Bucht, "Eichung abgelaufen") einbauen lässt?
Dann hast Du die echte Heizlast für eine spätere WP......

Lg Rudi

PS.: wenn Du den Keller aus der thermischen Hülle nimmst, wäre eine Deckendämmung möglich?

Verfasser:
Granada
Zeit: 10.10.2019 08:12:32
0
2837327
Danke für den Hint mit dem Wärmemengenzähler! Sowas hatte ich nie, das habe ich nicht automatisch am Schirm. :)

Die "warme Zwischendecke" zwischen Keller und Erdgeschoß ist relativ ordentlich aufgebaut und hat einen U-Wert von ungefähr 0,5. Lohnt sich da viel Aufwand?

Die größten Energiefresser waren die erdanliegenden Wände im Keller, der Kellerboden selbst, die Decke des Teils des Kellers, der gleichzeitig Terrassenboden ist und fälschlicherweise als solche beschuldigt die Fenster. Die oberste Geschoßdecke zum unkonditionierten Dachraum läßt etwas mehr als nötig durch, da werde ich noch Rollisol auslegen und wir haben bereits einen Auftrag dafür erteilt zwei der vier Dachflächenfenster gegen gegen dreifach verglaste Fenster zu tauschen.

Bei derzeit kühlem Herbstwetter mit 8 (morgens) und 15 Grad nachmittags sowie so gut wie keiner Sonne geht die Heizung nur morgens in Betrieb. Abends ist sie gestern komplett ausgeblieben und im Wohnzimmer habe ich später sogar mal gelüftet. Was machen eigentlich die Leute mit KfW70-Häusern? Wenn da eine vierköpfige Familie mit 400 Watt das Wohnzimmer heizt, der Fernseher läuft und vier LED-Lampen mit je 5 Watt an sind, dann sind da doch später am Abend 28 Grad bei aktuellem Wetter?

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 11.10.2019 13:43:56
1
2838820
Zitat von Granada Beitrag anzeigen
Ich habe zwischenzeitlich die Anleitung für die OEM-Einstellungen der RVP 76.132 gefunden und dort dürfte die Sockeltemperatur auf dem Defaultwert von 40 Grad stehen. Den werde ich heute Abend mal runtersetzen, aber wie weit darf ich dabei gehen bei dem alten Blaubrenner?


Vorsicht!

Das hängt von der Kesselkonstruktion ab. Wenn der Kessel bauartbedingt die Sockeltemp. benötigt, bist Du schlecht beraten, ihm diese zu nehmen. Schnell fortschreitende Korrosion des Kesselkörpers mit frühzeitigen Exodus des Kessels wären die Folge.

Lass' den Mischer in den FBH-Kreis einbauen, damit sind dann für die FBH gradgenaue VLTs möglich, die unter der Sockeltemp. des Kessels liegen können, da der Mischer dann den kälteren RLT dazu mischen kann.

Verfasser:
Granada
Zeit: 11.10.2019 15:22:25
0
2838873
Zitat von Texlahoma Beitrag anzeigen
Zitat von Granada Beitrag anzeigen
[...]


Vorsicht!

Das hängt von der Kesselkonstruktion ab. Wenn der Kessel bauartbedingt die Sockeltemp. benötigt, bist Du schlecht beraten, ihm diese zu nehmen. Schnell fortschreitende Korrosion des Kesselkörpers mit frühzeitigen Exodus des Kessels wären die Folge.[...]


Das ist mir bewußt und genau deswegen habe ich auch noch nichts verändert. Laut Anleitung kann man die Sockeltemperatur zwischen 8 und 95 Grad Celsius einstellen, also _vermute_ ich eine Verstellmöglichkeit. Daß die Heizung gerade jetzt so heftig taktet, obwohl sie nur für gut 1h Heizen muß, um dem Haus für 23h Wärme zu geben, liegt ja auch daran, daß die Heizkurve Vorlauftemperaturen von unter 40 Grad vorgibt, der Brenner aber bei 40 Grad schon wieder einschalten will.

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 11.10.2019 15:40:51
0
2838882
Mit einem erheblich überdimensionierten Brenner wirst Du gerade in den ÜZ nicht ohne takten heizen können, weil der immer mit seiner vollen Leistung, die man über eine andere Düse -in Maßen- noch reduzieren kann, in den Kessel rein dübelt, während das Haus vielleicht gerade mal 1/10 dieser Leistung benötigt.

Das kann man durch eine ordentliche Hydraulik und optimierter Heizkurve dann noch etwas abmildern, aber das isses dann auch.

Verfasser:
Granada
Zeit: 11.10.2019 19:04:32
0
2838951
Ich habe in der Installationsanleitung des Kessels leider keine expliziten Hinweise auf eine evtl. einzuhaltende Sockeltemperatur gefunden, daher habe ich mal die beiden Kontakte des Raumgebers kurzgeschlossen und im OEM-Menü der RVP 76.132 die Wiedereinschalttemperatur TKmin auf 30 Grad gestellt. Ich werde beobachten, ob sich das irgendwie auswirkt und wenn nein, wieder zurücksetzen. Sicher wär dann doch sicherer ...

Verfasser:
schorni1
Zeit: 11.10.2019 19:13:19
0
2838958
Eine "übliche" Sockeltemperatur ist 38-40 Grad !

Verfasser:
Granada
Zeit: 11.10.2019 19:21:15
0
2838960
Ich nehme gerne zur Kenntnis, wenn Dein Beitrag kategorisch gemeint war, aber dann wundere ich mich sehr, dass man diesen Wert auf 8 Grad runterdrehen könnte und es nirgendwo Hinweise auf ein Minimum nahe 40 Grad gibt. Im alten Miethaus hatte ich einen nur wenig jüngeren Buderus G115 installiert und von dem wusste ich explizit, dass der keine Sockeltemperatur mehr hat.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 11.10.2019 20:30:54
0
2838988
Buderus hat auch eine "Bedarfs"-Sockeltemperatur.

DAS heißt, der Kessel gleitet durchaus total runter, weit unter die Sockeltemperatur. Erst wenn der Brenner anspringt wird die wirksam. Die Pumpe wird AUSgeschalten BIS die Sockeltemperatur erreicht ist, erst über 38/40 Grad springt die Pumpe an.

Eine übliche "statische" Sockeltemperatur ist da weniger flexibel, sobald diese unterschritten wird springt der Brenner an und hält diese.

Verfasser:
Granada
Zeit: 11.10.2019 20:50:04
0
2838994
Zitat von schorni1 Beitrag anzeigen
Buderus hat auch eine "Bedarfs"-Sockeltemperatur.

DAS heißt, der Kessel gleitet durchaus total runter, weit unter die Sockeltemperatur. Erst wenn der Brenner anspringt wird die wirksam. Die Pumpe wird AUSgeschalten BIS die Sockeltemperatur erreicht ist, erst über 38/40 Grad springt die[...]


Das macht die Steuerung bei meiner Heizung jetzt auch so, also lasse ich das vorerst auf 30 Grad stehen.

Aktuelle Forenbeiträge
verdammt schrieb: Hallo cirion, Hallo Rastelli, ich bin echt so froh das ihr euch Zeit nehmt und mich unterstützt mit meiner Anlage. Hier unter diesem Link habe ich alles abgelegt und wenn weiter was benötigt wird...
mtx0815 schrieb: Moin ! Die im Gerät verbaute Pumpe ist ungeregelt. Der Kabelbaum ist allerdings universal und hat daher den Anschluss für die Drehzahlregelung einer UPER20-60 alternativ einer UPM20-70. ABER die Software...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Mit Danfoss ist alles geregelt
Hochleistungsfähige, intelligente Systeme und Produkte für Bad und Sanitär
Website-Statistik

Wie heize ich richtig mit einem überdimensionierten Ölbrenner?
Verfasser:
Granada
Zeit: 11.10.2019 20:50:04
0
2838994
Zitat:
...
Buderus hat auch eine "Bedarfs"-Sockeltemperatur.

DAS heißt, der Kessel gleitet durchaus total runter, weit unter die Sockeltemperatur. Erst wenn der Brenner anspringt wird die wirksam. Die Pumpe wird AUSgeschalten BIS die Sockeltemperatur erreicht ist, erst über 38/40 Grad springt die[...]

Das macht die Steuerung bei meiner Heizung jetzt auch so, also lasse ich das vorerst auf 30 Grad stehen.
Weiter zur
Seite 2