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BWWP als Pufferspeicher nutzen?
Verfasser:
GrAnJu
Zeit: 10.10.2019 09:13:53
0
2837351
Guten Morgen,

ich habe hier die Idee eine BWWP als Pufferspeicher zu verwenden.

Aber der Reihe nach.
Mein Haus wird von einer Vitolig 300 mit 200l Pufferspeicher gut und zuverlässig
geheizt. Warmwasser wurde bis vor einem ca einem halben Jahr von einem
Durchlauferhitzer geheizt bevor ich auf eine BWWP mit 299l Inhalt und zusätzlichem
Heizschlange umgestiegen bin.

Durchlauferhitzer war soweit ok, da ich kurze Wege hatte und immer nur eine Person geduscht hat. Durch ein neues Bad das deutlich weiter weg ist wird es auch so sein das es vorkommen kann das 2 Personen gleichzeitig duschen.

Desweiteren soll in den nächsten Monaten eine Photovoltaik Anlage einziehen die die BWWP im Sommer bedient und für den Winter soll die BWWP an die Heizung angeschlossen werden. Und hier kommen wir zum Kern der Sache. Dem Platz. Ich benötige für die PV Anlage 2 WR die idealerweise dort hin sollen wo jetzt der Pufferspeicher steht.

Also die Idee: Das Volumen der BWWP 290 Liter als Pufferspeicher verwenden, und gleichzeitig Warmwasser erzeugen. Pufferspeicher ausbauen.

Problem: ich weiß das der Pufferspeicher immer mal wieder auf 70°-80° stand. BWWP darf aber max 65°. Ich müßte das also begrenzen. Die Frage ist wie und ist das sinnvoll.
Die Vitolig läuft bei 9,9kw mit 55°-65° Vorlauf.
Pufferladeregler ist PLR3
Heizkreisregler HKR

So wie ich das verstehe kann ich die Ladetemperatur des Pufferspeicher nicht explizit angeben sondern diese orientiert sich an der Vorlauftemperatur. KÖNNTE im Normalbetrieb reichen, ab -10° sicher nicht mehr.

Deshalb meine Fragen.

Ist meine Idee quatsch?
Wenn ja, warum?
Wenn nein, wie sichere ich meine BWWP ab?

Ich sage schon mal danke

Gruss Jürgen

Verfasser:
JoRy
Zeit: 10.10.2019 09:27:13
0
2837356
Wie wurde denn deine BW-WP installiert ?
Nutzt sie denn warme Raumluft wie KWL und dadurch auch die ALWRG ?

WW mit bis zu 70-80° mit der Therme zu fahren und danach mit einer BWWP
bis 65° zu fahren ist nonsense und völlig unwirtschaftlich und verursacht nur
Verkalkung und sehr bald massive Schäden.

Wenn du deine 300 l BWWP auf 45-50° fährst wirst du keine Probleme haben,
auch wenn größere Entfernungen und 2 Mann Duschen dazu kommen.

Gruß JoRy

Verfasser:
lukashen
Zeit: 10.10.2019 10:35:25
0
2837368
Zitat von GrAnJu Beitrag anzeigen

Also die Idee: Das Volumen der BWWP 290 Liter als Pufferspeicher verwenden, und gleichzeitig Warmwasser erzeugen. Pufferspeicher ausbauen.
[...]


Der Puffer enthält Heizungswasser bzw. Prozesswasser und die BWWP enthält Trinkwasser. So ganz einfach läßt sich das also nicht austauschen.
Die Pufferung des Pelletkessels über den evtl. vorhandenen "Solar"-Wärmetauschen der BWWP zu machen wird m.M.n. an dessen zu kleinen Wärmetauscherfläche scheitern.

Verfasser:
GrAnJu
Zeit: 10.10.2019 11:41:25
0
2837400
Die BWWP steht im Moment Standalone und zieht die Luft aus dem Keller.
Stecker rein läuft.

Der Wirkungsgrad geht gerade runter da der Keller zu kalt wird.
Auch deshalb soll die BWWP an die Heizung.
Ansaugluft ist aus dem Raum und Abluft geht über Rohrleitung
in einen anderen Raum.

KWL habe ich verstanden.
ALWRG?

Ich will ja auch nur max 50° Warmwasser haben. Ich muß nur verhindern das die BWWP auf 70°-80° aufgeheizt wird.

Da stellt sich die Frage wie. Kann ich das mit Bordmitteln?

Ob der eingebaute Wärmetauscher reicht? Würde ich einfach probieren, ich muß den Pufferspeicher ja erstmal nicht weggeben

Verfasser:
JoRy
Zeit: 10.10.2019 12:08:15
0
2837412
Man fährt eine BWWP prinzipiell mit der Wärme der Raumluft.
Die WP enzieht dieser (Abluftwärmerückgewinnung ALWRG) Luft die Wärme
und macht daraus dein Duschwasser warm.
Dabei entzieht die WP der Raumluft auch seine Feuchte die abkondensiehrt und
geschlossen abgeleitet wird.
Die abgekühlte Luft wird nach außen geleitet, anstatt im Keller im Kreis zu fahren !

Gruß JoRy

Verfasser:
lukashen
Zeit: 10.10.2019 12:11:45
0
2837415
Zitat von GrAnJu Beitrag anzeigen

Ob der eingebaute Wärmetauscher reicht? Würde ich einfach probieren, ich muß den Pufferspeicher ja erstmal nicht weggeben
[...]


Vielleicht hab ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt:
Der Wärmetauscher reicht zum Beladen aber sicher nicht zum Entladen der Wärme. Der Wärmetauscher ist für gewöhnlich unten und das heiße Wasser oben. D.h. Du kriegst die Wärmeenergie nicht mehr raus. Die Pufferregelung wird dann hoffentlich verhindern das der Kessel anspringt, weil der "Puffer" zu heiß ist. Dann hast du einen heißen Warmwasserspeicher und ein kaltes Haus.

Die BWWP kannst Du an der Heizungsregelung sicherlich als normalen Warmwasserspeicher an den Pelletkessel einbinden. Also mit Speicherfühler und Umschaltventil oder Ladepumpe.

Verfasser:
JoRy
Zeit: 10.10.2019 12:18:22
0
2837418
P.S.

"Mein Haus wird von einer Vitolig 300 mit 200l Pufferspeicher gut und zuverlässig
geheizt. ""

Wenn du die Vitolig mit 70-80° fährst hast du ein ganz anderes Problem.

Dann fährst du die Therme falsch und deine BWWP auch.

!!Oberstes Gesetz !! Runter mit unnötigen Temperaturen !

Stelle also die Therme mit hyfraulischem Abgleich erstmal auf eine sinnvolle
Heizkurve ein, bis die HK mit gerade eben der Temperatur laufen, um deine
RT mit 20° zu halten.
Wenn deine BWWP einen Wärmetauscher hat kann man den natürlich an die
Therme anschließen und die Therme schaltet dann per Zeitprogramm von Heizkreis
auf WW-Bereitung um.
Aber das ist nonsense weil du diese dann nicht mehr als WP nutzt.

Gruß JoRy

Verfasser:
GrAnJu
Zeit: 10.10.2019 13:55:51
0
2837457
@ lukashen


ok, habe ich verstanden. Schade, dachte ich kann einen Behälter rausschmeißen.


@JoRy

70°-80° erreicht sie max. im Ausbrand im Pufferspeicher und das auch
nur wenn ich mit 65° im Vorlauf fahre wenn es richtig kalt ist.
Die Heizkurve läuft über den HKR auf ca 1.0 was für ein 1950er
Haus schon nicht schlecht ist.
Ich will die BWWP im Winter nicht als WP nutzen da dann die Heizung eh läuft.
Die WP läuft im Sommer auf Strom, Pelletofen aus

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