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Rückstauklappe selber bauen
Verfasser:
Kai H
Zeit: 21.10.2019 22:36:27
0
2842756
Hallo,

bei einem Unwetter im Juni hatte ich die Sch.... im Keller stehen (ca.180qm²). Ich habe nun nach einer Rückstauklappe geschaut. Billig sind diese, aber wohl nicht zugelassen und auch Fehleranfällig. Eine Automatische Anlage geht so ab 2000€ los. Das ist mir nen bissel zu viel Geld. Daher möchte ich diese selber bauen und dabei unter 500€ bleiben.

Folgende Ausgangssituation:

Verbaut ist ein Passavant pa-i 323 DN 150





Eine Idee der Steuerung habe ich schon. An folgendes habe ich gedacht:

Dachfenstermotor
Jalousiensteuerung
Wasserpegelsteuerung
Relais
Netzteile
Alarmsirene


Normalerweise muss ja noch eine Pumpe vorhanden sein, die über die verschlossene Klappe pumpt. Der Spuk im Juni hat ca. 2 Stunden gedauert. Ich denke, ich kann so lange auf den WC-Gang verzichten, genauso auf Duschen.

Ich werde es auf jeden Fall mal versuchen. Vielleicht dient es ja auch jemanden als Inspiration.

Verfasser:
geiz3
Zeit: 22.10.2019 00:10:12
0
2842776
Der Dachfenstermotor wird zu wenig Kraft haben, um das Ventil zuverlässig zu schliessen.

Verfasser:
Kai H
Zeit: 22.10.2019 00:42:40
0
2842784
Ich denke 75kg Druck sollten reichen und falls nicht, dann werde ich nen stärkeren nehmen müssen. Wie viel Druck wird da wohl vorhanden sein? Kanal ist ca. 1,25m unter RSE.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 22.10.2019 08:06:54
0
2842817
Zitat von Kai H Beitrag anzeigen
Ich denke 75kg Druck sollten reichen und falls nicht, dann werde ich nen stärkeren nehmen müssen. Wie viel Druck wird da wohl vorhanden sein? Kanal ist ca. 1,25m unter RSE.


Dann sind da voraussichtlich bis zu 0,125 bar Druck zu erwarten. Auf eine 150er Klappe übt so ein Druck eine Kraft von rund 1800N aus, entspricht der Gewichtskraft von 180kg.
Die Klappe sollte aber so gebaut sein, dass dieser Druck sie schließt, nicht so dass ein Motor die Klappe gegen diesen Druck schließen muss.

Die Frage ist also eher: Wieviel Kraft brauchst Du, um da angelagertes Klopapier ausreichend zu zerquetschen?
Eine Pumpe über die Rückschlagklappe würde ich Dir in jedem Fall empfehlen, alleine schon, um das Wasser das durch eine nicht ganz dicht schließende Klappe kommt, wieder loszuwerden.

Grüße
Martin

Verfasser:
Dieter C.
Zeit: 22.10.2019 11:11:33
1
2842941
Die verbaute Anlage ist vollkommen ausreichend. Der Fehler ist bei den Hausbesitzern, dass sie die Klappe nicht wenigstens ein mal im Jahr reinigen und somit die Dichtringe verschmutzt sind und nicht mehr abdichten bzw. die Klappe festgerostet ist und sich nur schwer oder garnicht mehr bewegen lässt.

Ich gebe gerne zu, dass ich selbst so ein Schlamprian war, bis mir das gleiche passierte wie Dir und ich unter Wasser stand. Seit ich da regelmässig reinschaue und die Dichtungen säubere und Scharnier schmiere ist nie mehr was passiert.

Auch Deine Motorautomatik wird nicht verhindern, dass die Dichtwangen verdrecken und undicht sein werden

Verfasser:
Kai H
Zeit: 23.10.2019 02:22:57
0
2843418
Eigentlich ist es keine Klappe, die ist ja schon weg gerostet. Anstelle des manuellen Schiebers soll da ein Schieber der mit einem Motor angetrieben wird rein. Aber ich kann mal schauen ob ich die Klappe ersetzen kann. Dann habe ich einen doppelten Schutz.

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 23.10.2019 08:38:43
0
2843451
Bevor du da bastelst, kauf dir einen Staufix FKA oder Aco Quatrix bei Kleinanzeigen. Wenn man die Augen aufhält, findet man was.

Verfasser:
Kai H
Zeit: 23.10.2019 23:51:50
0
2843870
Ach, eigentlich bastel ich gerne. Und ich brauche schnell ne Lösung. Wer weiß wann da mal ein gutes Angebot kommt? Aber danke für den Tipp. Ich habe nach dem Punkt eine weitere Einbaumöglichkeit dahinter (da ist nur eine Öffnung) wo ich, wenn ich was finde, den einbauen könnte.

Verfasser:
Thorfinn Hansen
Zeit: 24.10.2019 16:21:16
0
2844076
Zitat von Kai H Beitrag anzeigen
Hallo,

bei einem Unwetter im Juni hatte ich die Sch.... im Keller stehen (ca.180qm²). Ich habe nun nach einer Rückstauklappe geschaut. Billig sind diese, aber wohl nicht zugelassen und auch Fehleranfällig. Eine Automatische Anlage geht so ab 2000€ los. Das ist mir nen bissel zu viel[...]

Geiz ist Geil, kann aber auch schnell dazu führen, dass deine eigene Kloake im Keller liegt.

So eine DIY Lösung hat weder genug Kraft das im Falle eines Falles dicht zu halten noch die Korrosionsbeständigkeit um auch nur 1 Jahr zu überleben.

Regelmässig warten muss man beides. Elektrische Bauteile und Sensoren sogar mehr intensiv als mechanische.

und bevor du bastelst: Messe die Höhen aus.

Verfasser:
Kai H
Zeit: 03.11.2019 01:09:45
0
2848767
Es geht mir nicht um "Geiz ist geil"! Ich kann mir die Kosten einfach derzeit nicht leisten.
Natürlich verwende ich Edelstahl damit es nicht rostet. Damit ich mir nicht selber den Keller voll mache, ist ein Alarm geplant, der sobald der Schieber geschlossen ist an geht.

Welche Höhen soll ich messen?

Verfasser:
Kai H
Zeit: 19.11.2019 00:44:02
1
2858841
Die ersten Schritte sind gemacht. Die Steuerung und der neue Schieber sind fertig.




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