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Warmwasserbereitung Gästehaus
Zeit: 15.11.2019 14:23:30
0
2856502
Im Gästehaus können 10 Personen unterkommen. Es gibt in jedem Stockwerk (2) je ein Duschbad. Das im OG hat einen neuen elektrischen 21kW DLE. Einen zweiten bekomme ich nicht.
Das untere Duschbad hat bisher einen völlig unterdimensionierten alten 30l Boiler. Hier suche ich eine ökologische Variante Warmwasser zu erzeugen. Es geht nicht um eine ökonomische oder wirtschaftliche Variante.
Das Haus hat Nachtspeicheröfen und einen grossen Kachelofen der im Winter die Heizung bereitstellt. Die Nachtspeicher bleiben nach der Dämmung drin, sollen aber von der eigenen PV aufgeladen werden.
Es gibt also keine wassergeführte Heizung.
Ländlicher Raum im Südschwarzwald, also auch kein Erdgas dafür reichlich Schnee.
Ein Gas-DLE mit Gasflaschen ist mir unsympathisch.
Kann ich einen Schichtspeicher mit 300l nehmen und den von ein paar Solarthermieplatten und mit einem Gleichstrom-PV-Heizstab bestücken ?
Dazu eine Frischwasserstation und einen nachgeschalteten DLE für vorgewärmtes Wasser ? Eine Wärmepumpe statt Solarthermie und dafür mehr PV ?
Das Ziel ist, für 5 von 10 ein ordentliches Duscherlebnis bereitstellen zu können, ohne riesige Wassermengen zu speichern. Es kann sein, dass das Gästehaus dann wieder 4-5 Tage unbenutzt ist.
Habt ihr noch Ideen ?

Verfasser:
donnermeister
Zeit: 15.11.2019 14:58:34
0
2856525
Zitat von Peter aus dem Hotzenwald Beitrag anzeigen
Die Nachtspeicher bleiben nach der Dämmung drin, sollen aber von der eigenen PV aufgeladen werden.[...]


Wie soll das gehen?

Zitat von Peter aus dem Hotzenwald Beitrag anzeigen
Das untere Duschbad hat bisher einen völlig unterdimensionierten alten 30l Boiler. Hier suche ich eine ökologische Variante Warmwasser zu erzeugen. Es geht nicht um eine ökonomische oder wirtschaftliche Variante.[...]



ReniHH [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

Zeit: 15.11.2019 17:39:58
0
2856630
Zitat von donnermeister Beitrag anzeigen
Wie soll das gehen?


indem ich einzelne Schütze je nach Überschussleistung freischalte.
Zuerst an den Nachtspeicher vom oberen Badezimmer, dann ans Wohnzimmer, dann, wenn noch was übrig ist, in die Küche oder die belegten Schlafzimmer.
Statt Batteriespeicher habe ich dann halt einen Ziegelsteinspeicher.
Die Rundsteuerempfänger entfallen, die Aufladesteuerung entfällt auch.
Die Leistung wird durch die Brücken auf das Minimum reduziert. Das Haus wurde von einem U-Wert von 1,1 runter auf 0,22 gedämmt. Da brauch ich von der installierten Heizleistung nur noch einen Bruchteil und den muss ich eigentlich nicht vom Netz beziehen. Falls doch, schalte ich die Schütze eben so frei. Kostet dann ein paar wenige Cent mehr.

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 15.11.2019 21:10:44
1
2856777
Man kann ja einen Nachtspeicher auch tagsüber mit PV-Strom beladen ;)

Aber versprich dir im Winter davon wohl nicht zu viel, wenn da noch 10 Leute im Haus sind und Smartphones etc laden ;)

Es gibt hier zwar diverse Diskussionen darüber, aber sowohl Solarthermie wie auch PV bringt im Winter eher laue Erträge. Da wirst du ums zuheizen nicht drumherumkommen, wenn du den Speicher behalten willst.
Und dann bräuchtest du noch einen weiteren Heizstab am normalen Netz.

Brauchwasserwärmepumpe eventuell möglich? Könnte man dann auch am PV-Strom koppeln, sobald was über ist soll sie eben WW bereiten, sonst nach Bedarf.

Verfasser:
donnermeister
Zeit: 16.11.2019 18:46:27
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2857243
Zitat von Peter aus dem Hotzenwald Beitrag anzeigen
Zitat von donnermeister Beitrag anzeigen
[...]


indem ich einzelne Schütze je nach Überschussleistung freischalte.
[...]


Hast du dir mal die Kurve für den Heizbedarf und die Kurve der Erträge einer PV angesehen? Wenn nein, mach das mal.

Das Blöde an deiner Idee ist, daß dann, wenn der Heizbedarf hoch ist, so eine PV wenig bis nichts liefert.

Monatserträge 2018 zwei PV-Anlagen mit zusammen 10 kWp. Wird nicht besonders warm werden in dem Gästehaus.


Zeit: 18.11.2019 00:03:19
0
2858095
Donnermeister, da hast du Recht, diese Kurven sind mir aus meiner Hybridanlage mit Batteriespeicher bekannt.
Im Winter wird das Haus mit einer Schwarzwaldtypischen Chunscht, einem grossen, zentralen Holzofen mit Warmluftkanälen beheizt.
Dennoch möchte ich für die Übergangszeit, in der der Holzofen überdimensioniert ist, oder in der das Gästehaus nicht belegt ist, mit der schon vorhandenen Nachtspeicherheizung den Frostschutz hinbekommen.

Wie gesagt, geht es mir nicht um das heizen, es geht mir darum, wie ich Warmwasser bereithalten kann, wenn das Gästehaus belegt ist.
Das Erwärmen des Wassers sollte ökologisch geschehen. Es muss nicht wirtschaftlich sein.

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