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Foren
Luftwärmepumpe ALTBAU (1924) und Neu-Anbau?
Verfasser:
MN1887
Zeit: 02.12.2019 21:10:28
0
2866314
Liebe Forumsmitglieder,

wir planen, unser Haus (Baujahr 1924) durch einen Anbau zu erweitern. Im Zuge des Anbaus soll auch eine komplett neue Heizungsanlage installiert werden - am liebsten wäre uns eine Luftwärmepumpe von Vaillant oder Viessmann - diese soll unterstützt werden durch eine Photovoltaikanlage - die PV soll auch dazu dienen, unseren hohen Brauchstromverbrauch etwas zu reduzieren (meine Frau und ich arbeiten beide von zu Hause).

Anbei die Grundflächen des Altbaus:

EG – 43,35m²
OG – 39,11m²
DG – 37,5 m²
Zukünftig sollen Heizkörper angebracht werden, derzeit Nachtspeicher.

Fenster EG U-Wert 1,1 Doppelverglasung
Fenster OG & DG U-Wert 0,7 Dreifach-Verglasung
Neubau wird auch Dreifachverglasung bekommen

Es kommen auf jeder Etage noch 3,5 m² Hausflur dazu, die derzeit nicht beheizt sind – zukünftig aber beheizt werden sollen (zumindest teilweise) – wie das anteilig zu berücksichtigen ist, weiß ich derzeit nicht..

Der NEUBAU wird wie folgt aufgeteilt:

Gartengeschoss – ca. 35 m²
EG – ca. 30 m² inkl. Treppe nach unten
Beheizung über Fussbodenheizung.

Als Unterstützung für die Wärmepumpe sowie Eigenstromverbrauch wollen wir eine Photovoltaikanlage am dem Schrägdach sowie teilweise auf dem neu einstehenden Flachdach errichten (5 – 7 kWpeak geplant).

Hier die historischen Werte unseres Heizstromverbrauchs:

Heizstrom kWh Altbau Prognose Neubau Brauchstrom Kommentar
2009 14.998 5.000 - 6.000
2010 15.602 5.000 - 6.000
2011 15.047 5.000 - 6.000 4.128
2012 12.690 5.000 - 6.000 4.210
2013 15.185 5.000 - 6.000 5.429 Neue Fenster 1. OG und DG
2014 13.227 5.000 - 6.000
2015 12.600 5.000 - 6.000 7.500
2016 11.200 5.000 - 6.000 8.100
2017 13.207 5.000 - 6.000 6.989
2018 12.123 5.000 - 6.000 7.000
2019 12.600 5.000 - 6.000 7.000


Was auffällt ist, dass der Verbrauch ab dem Einbau der neuen Fenster runter gegangen ist.

Lt. Architekt wird der Anbau (ca. 75 qm) bei einem Wärmebedarf von ca. 5.000 bis 6.000 kWh liegen (Wärmewertberechnung folgt bis Mitte Dezember)

Der Brauchstromverbrauch ging aufgrund unserer „Home-Office“ Tätigkeiten in die Höhe und wird voraussichtlich auf diesem Level erst mal bleiben.

Pläne habe ich beigelegt, eine Wärmewertberechnung kann ich nachreichen, sobald sie vorliegt, ist in Erstellung bis voraussichtlich Mitte Dezember.

NEUBAU wird mit Poroton 36,5 ohne Dämmung, der Altbau ein ca. 40 Ziegelmauerwerk, an der Giebelseite zum Hausflur leider nur noch einen Stein, deshalb wird unser Hausflur im Winter sehr kalt, dort werden wir von innen aufmauern mit Poroton (ca. 15 cm). Die Dachschrägen sind verfüllt mit einer Art Beton/Schlacke und etwas Engelshaar, auf dem Spitzboden liegt 20 cm Rockwool-Dämmung.

Mein Vaillant-Heizungsmensch ist sehr unsicher, ob das klappt, auch Vaillant selbst sagt, dass sie noch mehr Infos brauchen.

Mein Viessmann Heizungsmensch meinst, dass das klappen wird mit Luftwärmepumpe und Vorlauf bei ca. 35 - 40 Grad (mit einer Vitocal 200-S).

Bin total verunsichert, eigentlich wollen wir die Chance unseres Umbaus nutzen und möglichst nicht auf einen fossilen Brennstoff gehen.

Habt Ihr Ideen, was man machen kann? Bin für jeden Tipp dankbar.

Viele Grüße
Marcus

Umbau - Bilder und Pläne

Verfasser:
MN1887
Zeit: 02.12.2019 21:31:23
0
2866333
Ich sollte noch erwähnen, dass unser Haus an der Stadtgrenze zu Solingen in NRW steht, wir haben selten starke Minustemperaturen.

Verfasser:
MN1887
Zeit: 06.12.2019 08:15:02
0
2868444
Guten Morgen zusammen,

hat wirklich niemand einen Tipp für uns? Wir sind verunsichert, ein Installateur meint, das Haus ist zu alt und eine Wärmepumpe würde nach wie vor zu viel Strom verbrauchen.

Er empfiehlt eine Gas-Brennwert-Heizung - dafür müssten wir einen Hausanschluss legen lassen, der im Rheinland derzeit bezuschusst wird von Westnetz.

Eigentlich war unser Ziel, nicht auf einen fossilien Energieträger zu setzen, wenn wir jetzt so viel Geld für einen Umbau in die Hand nehmen.

Würde mich echt über Ideen oder Tipps freuen.

Viele Grüße
MN

Verfasser:
HFrik
Zeit: 06.12.2019 09:21:45
0
2868485
Ich vermute es kam nix, weil keine konkrete Frage da war.
Im Grundsatz sind die Ansätze richtig, aber die Heizkörper müssen für die jeweilgen Räume ausgelegt sein. Du kannst dafür die Auslegungstabelle hier im Forum ausfüllen, dann hast Du die Heizleistungen je Raum und annst einen passenden Heizkörper wählen.
Die Effizienz der WP steigt mit ca 2-2,5% je °K um die die Vorlauftemperatur fällt.

DEn Hausflur - ich würde da nicht aufmaern, sondern dämmen - optimalerweise den Giebel dämmen, alternativ wenigstens von innen dämmen. Alukaschiertes PUR und passende Dichtung +Gipskartonplatte darüber kann da das Material der Wahl sein. Das ganze mit ubakus berechnen.
Gegenandämmen wird da an verschiedenen stellen sicher wichtig und richtig sein - jedes kWh das nicht abhaut muss man nicht in die Hütte schaufeln, und zudem wird das Haus behaglicher.
Ansonsten musst Du konkret fragen wenn es Antworten geben soll :-)

Verfasser:
rman
Zeit: 07.12.2019 00:07:32
0
2868982
Auch wenn der Neubau mit FBH ist, wird die WP die Vorlauftemperatur für die Heizkörper erzeugen müssen. Diese wird dann für die FBH runtergemischt.
Warum baut ihr in den Altbau keine FBH ein?

Verfasser:
Laksing
Zeit: 07.12.2019 17:01:45
1
2869301
Hallo
Ich habe bei mir von innen gedämmt mit Alukaschierten Purdämmplatten mit Stufenfalz in 80 MM Stärke die ich dann mit Latten festgedübelt habe, den Raum zwischen den Latten zusätzlich mit 20 MM Starken Alukaschierten Purplatten ausgefüllt und komme so auf einen U-Wert von 0.18 .
Eine Fussbodenheizung einfräsen zu lassen ist in einem bewohnten Gebäude fast unmöglich, einfacher ist es große Heizkörper zu verbauen, damit meine ich wirklich große. Hab hier von Stahlradiator 100 x20 x55 auf DK Typ 33 in 160 cm gewechselt ,komme damit von 75 Grad Vorlauftemperatur auf 35 Grad bei Auslegungstemperatur von -12 Grad.
Hatte vergessen zu erwähnen dass die Dämmplatten alle Stöße verklebt sind und ich Fermazellplatten statt Gipskarton verwende weil die eine bessere Speicherfähigkeit haben,auch im Bezug auf Feuchtigkeit Aufnahme und Abgabe.

Verfasser:
MN1887
Zeit: 12.12.2019 21:27:50
0
2872152
Hallo zusammen,

erst mal danke für Eure Rückmeldungen. Es gibt eine neue Entwicklung, was das Angebot von VAILLANT angeht, der Installateur kommt am 08.01.2020 mit einem Ingenieur von Vaillant zu uns, um sich vor Ort alles anzuschauen, das bewerte ich mal als positiv.

Der andere Installateur mit VIESSMANN ist immer noch der Meinung, dass er unseren ALTBAU und den NEUBAU mit einer LWP zu vernünftigen Heizkosten bewirtschaften kann - das bewerte ich auch mal positiv.

Ja, dass bei einer Vorlauftemperatur um 45 Grad die Heizkörper deutlich größer werden müssen (im Altbau) ist mir klar - aber wirklich klein sind unsere Nachtspeichergeräte derzeit auch nicht ;-) (der Neubau bekommt eine FBH).

Ich werde den Giebelbereich des Hauses im Hausflur auf jeden Fall aufmauern lassen mit Poroton (vollflächig verklebt zur derzeitigen Wand). Die Außenmauer ist eiskalt, sie springt im Giebelbereich von 45 auf unter 30 cm zurück - wahrscheinlich waren 1924 die Steine knapp.

Die Idee, die Schräge im Hausflur von innen zu dämmen werde ich auch machen, allerdings halte ich PUR mit Alukaschierung nicht für gut - mir schweben 8 cm Kalziumsilikatplatten vor weil sie in beide Richtungen diffusionsoffen sind - ich bilde mir ein, dass das für unser altes Haus sicher besser ist, als es in eine Richtung komplett dicht zu machen - wir haben jetzt eh schon ein leichtes Feuchtigkeitsproblem im Hausflur.

Ich bin für jede weitere Idee dankbar, halte Euch weiter informiert.

Danke schon einmal für Eure tollen Ideen.

Sobald ich die Wärmewert-Berechnung vom Statiker habe, informiere ich Euch wieder.

Gruß
MN1887

P.S. Habe bei den Bilder ein Bild vom Mauerrücksprung des Hausflures hinzugefügt.

Verfasser:
passra
Zeit: 12.12.2019 21:58:31
0
2872170
Warum eigemtlich unbedingt eine LWWP und keine Erdwärmenutzung, in welcher Form auch immer??? Bessere Quelltemperaturen, bessere JAZ.
Was du jetzt bei der Anschaffung sparst, wirst du hinterher bei den Verbrauchskosten draufzahlen, wenn die LWWP bis zum Doppelten an Strom braucht.
Und nein, die PV kann da auch nicht helfen, das bisschen Ertrag der Mini-PV im Winter wird, speziell bei euren Voraussetzungen, sofort in deinem "normalen" Hausverbrauch verschwinden. Da müsstest du schon 30kWp bauen, um relevante Erträge zum Heizen zu erwirtschaften.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 16.12.2019 13:59:45
0
2874084
Zitat von MN1887 Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

erst mal danke für Eure Rückmeldungen. Es gibt eine neue Entwicklung, was das Angebot von VAILLANT angeht, der Installateur kommt am 08.01.2020 mit einem Ingenieur von Vaillant zu uns, um sich vor Ort alles anzuschauen, das bewerte ich mal als positiv.

Der[...]

Also mit beiderseits Diffusionsoffen - würde ich nochmal überdenken, wenn es sowiso ein Feuchteproblem gibt. Dem würde ich nachgehen, ggf. ist das auch ein Kondenswasserproblem, und dann muss man einerseits diese Luftfeuchte von den kalten Flächen fernhalten, und andererseits die Luftfeuchte mit kontollierter Lüftung senken. Die Bauphysik hat in solchen Fällen in der regel penetrant recht.....

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