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Schrag Kachelofeneinsatz IHS 2000
Verfasser:
ifadkwf8
Zeit: 04.12.2019 16:48:21
0
2867454
hallo in die Runde,
Ich bin erst jetzt auf dieses Forum gestossen und erhoffe mir Hilfe zu dieser Heizung.

Die grundsätzliche Funktionsweise ist mit einigermassen klar.

Was mir nicht ganz klar ist: wie funktioniert der "Flammsensor" bzw. welche Aufgabe hat dieser?
Wie kann ich diesen prüfen? Mit Ohmmeter und welchen Widerstandswert sollte ich messen?

Mein Vertrauen in den Fachmann ist gestört nachdem ich festgestellt habe, dass dieser trotz jährlicher Wartung noch nie die Ölfilter im Ölregler (war total zu) oder in der Pumpe im Keller gereinigt hat .
Auch hat er keine Erklärung dafür, dass sich im Boden des Brennertopfes regelmässig starke Rückstände (harte Ölkohle) bilden. Er weist dann darauf hin, dass andere Kunden wöchentlich das Einlaufrohr durchstossen müssten.
Messgeräte hatte er bei der Wartungnoch nie im Einsatz.
Der Schornsteinfeger ist mit den Werten zufrieden.

Leider lehnen "normale" Heizungsfirmen die Wartung dieser Geräte ab, also bin ich auf Selbsthilfe angewiesen. Technisches Verständnis ist vorhanden

Für Hilfe wäre ich sehr dankbar.

Rudi

Verfasser:
schorni1
Zeit: 04.12.2019 16:53:02
0
2867460
Der Flammensensor ist in die Sicherheitskette integriert. Mit Erkennen der Flamme wird die elektrische Brennerbodenheizung abgeschaltet und der Brenner geht in den Regelbetrieb.

Normalerweise gibts beim IHS so gut wie nie Ablagerungen am Brennerboden.

Wirkliche FACHmänner für DIESE Öfen sind rar, am besten den Schrag-Werkskundendienst kontaktieren.

Gibts Abgasmesswerte?

Verfasser:
ifadkwf8
Zeit: 05.12.2019 10:47:48
0
2867876
hallo Schorni,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Jetzt ist mir die Funktion des Sensors klar.

Ablagerungen am Brennerboden bilden sich da schon immer. Vor dem Einlaufloch und im Umkreis von 3 - 4 cm bildet sich ziemlich harte Ölkohle. Das kann sich so aufbauen, dass an den Elektroden kein Zündfunke überspringen kann.
Und wie schon gesagt, der Monteur meint das sei normal und müsste halt öfters mal ausgekratzt werden.
Einen anderen Monteur in meiner Nähe - Raum Heilbronn - kann Schrag mir auch nicht nennen.

Zudem lese ich , dass Schrag in Ebersbach den Laden dicht machen wird.

Abgasmesswerte liefere ich nach

Rudi

Verfasser:
schorni1
Zeit: 05.12.2019 11:39:56
0
2867920

Zudem lese ich , dass Schrag in Ebersbach den Laden dicht machen wird.


echt jetzz? WO stand das denn?

Verfasser:
Hilli
Zeit: 05.12.2019 16:07:31
0
2868130
Zitat von schorni1 Beitrag anzeigen

Zudem lese ich , dass Schrag in Ebersbach den Laden dicht machen wird.


echt jetzz? WO stand das denn?

Zum Beispiel bei uns in Göppingen in der Zeitung nix Bild sondern NWZ, guggst du

https://www.swp.de/suedwesten/staedte/goeppingen/schliessung-schrag-ebersbach-40-entlassungen-bei-schrag-39673943.html

Gruß Hilli

Verfasser:
ifadkwf8
Zeit: 05.12.2019 16:21:15
0
2868142
genau dort habe ich es auch gelesen, als nach "Schrag" gegoogelt habe.


noch ne Frage zum Ölbrenner:

gelegentlich ist das kleine Schauglas innerhalb kurzer Zeit ziemlich mit Russ zu. Woran kann das liegen?

Rudi

Verfasser:
schorni1
Zeit: 05.12.2019 17:34:12
1
2868201
Danke für die Info. Das Ende von Schrag wäre undenkbar, hier laufen (noch) TAUSENDE solcher Öl-Kachelöfen. Die haben einen Marktanteil von 95%, Buderus ist extrem unterrepräsentiert. Aber da kommen so gut wie keine neuen mehr dazu, grad noch ab und zu ein reiner Brennertausch (Schublade). Der Markt nimmt ab. Mit jedem Betreiber, meist eh 60+, der "geht" geht auch der Öl-Kachelofen. Aus, weg, fort und vorbei...

Das Schauglas ist praktisch IMMER belegt. Das ist technisch bedingt. Beim Start bildet sich meist ein bißchen Kondensat, beim Start und beim Abfahren bildet sich feiner Ruß der wiederum am Kondensat anhaftet. Ist also normal und keine Referenz zur Funktion.

Verfasser:
ifadkwf8
Zeit: 06.12.2019 10:12:40
0
2868517
ja, da hat Schorni recht.

Der Ofen befindet sich im Haus meiner Lebensgefährtin, wir sind beide weit jenseits der angesprochenen 60+.

Ein Problem ist eben auch, dass sich "normale" Heizungssbauer mit diesen Geräten kaum auskennen und es schwierig ist (wie in unserem Fall) wirklich kompetenten Kundendienst zu finden.
Das System hat in Fachkreisen offenbar den Ruf, nicht beherrschbar zu sein.

Obwohl die Technik einfach und überschaubar ist.
Ich hatte vor 2 Jahren Null Ahnung von der Funktionsweise, habe mich aber gezwungenermassen mit der Materie beschäftigt und verstehe inzwischen wenigstens die Grundfunktionen und traue mir zu, Filter zu reinigen und Elektroden zu wechseln.
Wünschenswert wäre allerdings, dass die Anlage eine Heizperiode durchläuft ohne im Abstand von 2 - 3 Wochen auf Störung (13) zu gehen.
Das kriege ich als Laie wohl nicht hin und muss wohl öfters das Zulaufrohr durchstossen und die Ölkohle aus dem Brennertopf auskratzen.

Deshalb bin ich für jeden Tipp seitens Fachleuten dankbar.

Übrigens - das Schauglas bleibt jetzt seit 2 Wochen glasklar....

Grüssle
Rudi

Verfasser:
schorni1
Zeit: 06.12.2019 12:27:56
0
2868604
Merkwürdig. Also die IHS-Schubladen die ich schon gezogen habe waren alle ohne jegliche Ölkohle. Auch wüsste ich keinen Betreiber der selbstständig den Öleinlauf durchstößt beim IHS. Die laufen einfach auch so total gut.

Verfasser:
ifadkwf8
Zeit: 06.12.2019 15:25:56
0
2868687
also wie schon geschrieben, ist es laut Aussage des zuständigen Schrag-Monteurs eigentlich normal, dass sich da Ablagerungen bilden
Er sagt ja, manche Betreiber müssten in noch kürzeren Abständen das Zulaufrohr mit dem Inbus-Schlüssel durchstossen.
Wenn sich wieder eine grössere Ablagerung gebildet hat, mache ich mal ein Foto.

Rudi

Verfasser:
schorni1
Zeit: 06.12.2019 15:52:50
0
2868701
Au ja, mach mal, en Bild is immer guuut.

Verfasser:
rudi
Zeit: 06.12.2019 17:20:48
1
2868744
Hallo ifadkwf8
Die IHS 2000 sollten schon mittels Abgasmessgerät nach Werksvorgaben eingestellt werden.
Wichtig ist auch dass der kleine Lüfter mal ausgebaut wird,die Lamellen gereinigt werden und das Innere dahinter ausgesaugt wird.
Die Dosierpumpe hat ebenfalls einen kleinen Filter am Ende.

Ich habe noch 10 von diesen Heizungen in meiner Kundschaft. Einmal im Jahr werden die gereinigt. Ölkohle ist dann vorhanden am Einlass und drum herum am Boden. Allerdings laufen die ein Jahr und mehr ohne Störungen durch.

Hallo Falk,Buderus hat die Herstellung der ÖH-Serie ebenfalls eingestellt. Keine Brennerschubladen mehr lieferbar. Habe den Fall gerade an der Backe...

Verfasser:
schorni1
Zeit: 06.12.2019 17:45:50
0
2868766
WASSS?!? Buderus is AUCH raus? DAS is ja der HAMMER und das Ende , was machen denn nun die Handwerker und Kunden ?

Verfasser:
rudi
Zeit: 06.12.2019 17:52:21
0
2868774
Buderus baut noch Ölverdampfungsbrenner,allerdings inkompatibel zur ÖH-Serie.
Bei meinem Kunden wirds eine Zentralheizung nächstes Jahr. Altes Bauernhaus,kommen jetzt eben Heizkörper rein und Rohre. Geht nicht mehr anders.

Verfasser:
Karl Napf
Zeit: 06.12.2019 18:39:25
0
2868803
Wenn die Filter massiv zu sind sollte man Mal die Öltanks reinigen lassen.
Meistens sind die Tanks so alt wie die Kachelofen und es befindet sich kräftig Bodensatz aus der guten alten Zeit als das Heizöl noch kräftig Schwefel hatte in den Tanks.

Gereinigte Tanks und schwefelarmes Heizöl lässt das Verkrustungsproblem deutlichst besser werden.

Es ist betrüblich zu lesen das Schrag geschlossen wurde. Also wirds wieder schwieriger Ersatzteile zu kriegen um die Schätzchen am Leben zu halten.

Verfasser:
ifadkwf8
Zeit: 07.12.2019 10:38:52
0
2869069
erfreut stelle ich fest, dass hier doch einige Leute auf meine Anfrage Antworten haben und sich mit der Problematik dieser Heizungen auskennen.


die Öltanks wurden vor 2 Jahren erneuert, also kann diese Ursache ausgeschlossen werden

Die Filter in der Förderpumpe im Keller , in der Dosierpumpe und den flachen Filter unten im Gehäuse des Ölreglers (der war total zu) habe ich gereinigt.

Neue Zündelektroden habe ich eingebaut und justiert.

Bei nächster Gelegenheit werde ich dann mal - entsprechend dem Vorschlag meines Namensvetters "Rudi" - den Lüfter ausbauen und aussaugen.

Wäre es sinnvoll, die umlaufende Dichtung am Einschaub mal zu erneuern? (Falschluft ?)

Dann beim nächsten Ölkauf ausdrücklich auf "schwefelarm" hinweisen.

Bei der letzten Störung (nach 3 Wochen störungsfreiem Betrieb) hatte sich die Ölkohle bis hin zu den Elektroden aufgebaut. Dadurch konnte kein Zündfunke entstehen (Fehler 13) und es stand einiges unverbranntes Öl im Brennertopf. Dieses habe ich mit Haushaltskrepp aufgesaugt bevor ich die Anlage wieder eingeschaltet habe.

immer dankbar für hilfreiche Tipps
Rudi

Verfasser:
schorni1
Zeit: 07.12.2019 14:08:03
0
2869211
Wäre es sinnvoll, die umlaufende Dichtung am Einschaub mal zu erneuern? (Falschluft ?)


Die prüfst Du erstamal, indem Du einen Papierstreifen einklemmst und testest ob sich der leicht herausziehen lässt, DANN wäre die Dichtung nimmer ganz dicht.

Verfasser:
ifadkwf8
Zeit: 07.12.2019 18:10:38
0
2869343
danke Schorni,
mache ich sobald ich wieder dort bin, dann kann ich auch die Messwerte des Schornsteinfegers nachlesen. (die Anlage steht nicht bei mir zuhause)

wie würde sich ein undichter Einschub auswirken?

Rudi

Verfasser:
schorni1
Zeit: 07.12.2019 18:13:21
0
2869346
an sich beeinflusst das die Flamme eher wenig. Aber die Abgasmesswerte sind damit halt verdünnt. Man misst MEHR Sauerstoffgehalt/Luftüberschuß hinten und verringert demzufolge zur vermeintlichen Verbesserung/Verringerung die Luftmenge am BRENNER, daraufhin kommt der "merkwürdigerweise trotz hohem Luftüberschuß" (an der MESSSTELLE!) ins rußen...

Verfasser:
ifadkwf8
Zeit: 09.12.2019 12:04:44
0
2870185
jetzt habe ich die Daten aus dem Prüfprotokoll vom 11.09.2019

TV 15 S, Bj. 2009 9kW

unverdünnter CO-Gehalt 27ppm

alle anderen Werte in Ordnung, es wurden keine Mängel festgestellt

Rußzahl CO-Gehalt 1.300 mg/kWh

"Messung gem. 1.BlmSchV in 2019 nicht erforderlich"

mir als Laien sagen die Angaben ja nichts, aber wenn der Bezirks-Schornsteinfeger nichts beanstandet, sollte soweit ja alles in Ordnung und vorschriftsmässig sein

Rudi

Verfasser:
schorni1
Zeit: 09.12.2019 12:09:46
0
2870189
äääääh, wie bitte ?!?

Nicht der Bezirksschornsteinfeger hat was zu beanstanden, sondern der BEZIRKSSCHORNSTEINFEGER IST ZU BEANSTANDEN !

Im SEPTEMBER kann gar KEINE Messung/Überprüfung stattgefunden haben, da diese Anlage allein Heizungszwecken dient und somit nur IN der HEIZperiode dran ist, diese beginnt erst am 1.Oktober!
Der Feuerstättenbescheid, in dem die Befristung fixiert ist, ist somit FALSCH ausgestellt und muss geändert werden.

Sachen gibts.....

Verfasser:
ifadkwf8
Zeit: 09.12.2019 12:43:34
0
2870202
also auf dem Formular steht:

Datum der Arbeitsausführung: 11.09.2019
Überprüfung nach § 1 KÜO

Verfasser:
ifadkwf8
Zeit: 10.12.2019 12:33:27
0
2870799
schorni schreibt:
.........Der Feuerstättenbescheid, in dem die Befristung fixiert ist, ist somit FALSCH ausgestellt und muss geändert werden...............

und was soll ich jetzt machen?

Mich mit dem Schornsteinfeger anlegen ? - Lieber nicht.

Rudi

Verfasser:
schorni1
Zeit: 10.12.2019 13:27:39
0
2870829
Brauchst Du gar nicht. Du wendest Dich damit an die zuständige Behörde*, DIE macht das für Dich gerne. Der Feuerstättenbescheid ist rechtlich nichtig, weil er nicht die in ihm zitierten Regelbedingungen einhält, somit ist er UNWIRKSAM.
Da seit 2013 der Schornsteinfeger nicht mehr von sich aus kommt, sondern der Eigentümer ihn beauftragen MUSS, ist dies de facto so nicht möglich, da der Feuerstättenbescheid falsch/ungültig ist.
Der Bezirksschornsteinfeger betreibt hiermit eine Marktabschottung, indem er freie Schornsteinfeger behindert bzw in Misskredit stellt. Denn würde ein freier Schornsteinfeger beauftragt werden, so kann der den Auftrag gar nicht annehmen, da er feststellen MUSS dass der Feuerstättenbescheid ungültig ist. Und somit ist da schon wieder ein Hemmschuh der "Komplikation" eingebaut worden.
Auf SO eine linke Tour sichert sich, der hier klar fach-intellektuell zurückgebliebene Bezirksschornsteinfeger seinen "Kundenstamm". Sprich - ich machs ganz kurz : der DUMME verhindert mit seinem Machtmissbrauch, dass andere, BESSERE zum Zug kommen. SO läuft das nämlich! Nix mit "oh, hab ich vergessen" oder "ouch das macht doch nichts" und "ist halt ein kleiner Fehler unterlaufen". Die Ausstellung eines Feuerstättenbescheides ist ein amtlicher/hoheitlicher Akt von entsprechendem Gewicht. Da muss die Fehlerquote NULL sein!

* das ist entweder das Amt für öffentliche Ordnung oder das Umweltschutzam im Landratsamt

Er hat überhaupt gar keinerlei "Macht" oder Repressalien auszuüben. ER hat sich an die/SEINE Regeln zu halten. Wer nichtmal solch essentielle Kenntnisse besitzt, wann die Heizperiode beginnt, dessen fachliche Qualifikation steht ganz klar in Frage.

Verfasser:
ifadkwf8
Zeit: 10.12.2019 15:44:35
0
2870921
es wurden folgende Werte gemessen:

unverdünnter CO-Gehalt 27ppm

alle anderen Werte in Ordnung, es wurden keine Mängel festgestellt

Rußzahl CO-Gehalt 1.300 mg/kWh


was sagen diese Werte über den Zustand bzw. die Funktionalität der Anlage aus?

Als Laie würde mich das interessieren. Deshalb danke schon mal für eine Aufklärung

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Schrag Kachelofeneinsatz IHS 2000
Verfasser:
ifadkwf8
Zeit: 10.12.2019 15:44:35
0
2870921
es wurden folgende Werte gemessen:

unverdünnter CO-Gehalt 27ppm

alle anderen Werte in Ordnung, es wurden keine Mängel festgestellt

Rußzahl CO-Gehalt 1.300 mg/kWh


was sagen diese Werte über den Zustand bzw. die Funktionalität der Anlage aus?

Als Laie würde mich das interessieren. Deshalb danke schon mal für eine Aufklärung
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