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Erdwärmepumpe Umweltkreis Einlasstemperatur
Verfasser:
Kristine
Zeit: 11.12.2019 08:25:20
0
2871252
Hab doch geschrieben, dass es schwer ist einen Mangel zu beweisen?!

Verfasser:
nicijan
Zeit: 11.12.2019 08:15:29
0
2871248
Zitat von Kristine Beitrag anzeigen
Eben bei so wenig Gesamtkosten und auch sonst guten Werten ist es wahrscheinlich müßig, bei der Baufirma den Mangel anzuzeigen. Erst Recht, da Du ja in der Beweislast bist und da wird es schon schwierig...


Wo erkennst du einen Mangel?
Je nach Bodenbeschaffenheit ist das mit dem Absinken bei Betrieb normal. Das mit der 100% Pumpe war auch nicht das Problem, die Spreizung zuvor hat gepasst.

200m Tiefenbohrung sind etwa 40m³ Nahbereich der die Soletemperatur in etwa spiegelt.
40m³ x 0,4KW/m³/K = 16KW Entzug pro 1K.

Die Frage ist auch, was musste zurückliegend geleistet werden.
Gestern war ich an einem Neubau Objekt.
Da wird bei Absinken der Außentemperatur um -10K die Estrichtemperatur um 8K erhöht.
In Zahlen bei 300m² Wohnfläche x 0,55KWh/m² x 8K = 1320 Kwh. (82 Stunden Volllast Dauerbetrieb einer 16 KW Wärmepumpe)
Im Einsatz ist ein Tiefenkolli mit 80 Meter im leicht feuchten Sandboden.
Nahbereich sind
75m³ x 0,55KW/m³/K = 42KW Entzug sind 1° Sole
1320 / 42 = 32 K wäre die rechnerische Abkühlung.
Die Sole ging von +5 auf +1. Demnach sind 28K nachgeflossen was etwa 990KWh Entzugsleistung bzw. 12KW Entzug unter Belastung entspricht.

Ich habe nach dem Sinn der Heizkennlinie (Neubau) gefragt, denn im Haus waren 23,8°C Raumtemperatur.

Verfasser:
kova1902
Zeit: 10.12.2019 23:14:44
1
2871184
Man kann sehr leicht herausfinden , ob Luft drin oder nicht , mit Drucktest ohne MAG.
mfg kova

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 10.12.2019 19:16:27
1
2871046
Zitat von Henke2 Beitrag anzeigen


Ich habe die Umweltpumpe wieder auf 100 % gestellt. Nun sind draussen 1,5°C und der Einlass 6-5 bis 7°C. Vielleicht braucht es einfach mehr "Pumpendruck" um beide Bohrungen zu[...]

Entscheidend ist jetzt die Spreizung dabei.
Und die interne Solepumpe, ist in der Regel zu schwach, um eventuell vorhandene Luft raus zu spülen.

Verfasser:
Henke2
Zeit: 10.12.2019 19:04:03
0
2871038
Hallo, kurze Rückmeldung. Vielleicht habe ich das Problem erst selbst kreiert und nun wieder gelöst:

Ich habe die Umweltpumpe wieder auf 100 % gestellt. Nun sind draussen 1,5°C und der Einlass 6-5 bis 7°C. Vielleicht braucht es einfach mehr "Pumpendruck" um beide Bohrungen zu durchströmen. Oder es hat mit diesem "laminare / turbulente Strömung-Ding" zu tun.

Ich behalte das im Auge. Viele Grüße!

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 07.12.2019 15:45:01
3
2869272
Zitat von Kristine Beitrag anzeigen
Eben bei so wenig Gesamtkosten und auch sonst guten Werten ist es wahrscheinlich müßig, bei der Baufirma den Mangel anzuzeigen. Erst Recht, da Du ja in der Beweislast bist und da wird es schon schwierig...

Blöd ist's aber dennoch, wenn 2 Sonden vorhanden und auch bezahlt sind, aber nur eine davon arbeitet.
Ggf. würde nochmaliges Spülen und Entlüften helfen, falls noch Luft im Solekreis sein sollte.

Verfasser:
Kristine
Zeit: 07.12.2019 15:09:07
1
2869247
Eben bei so wenig Gesamtkosten und auch sonst guten Werten ist es wahrscheinlich müßig, bei der Baufirma den Mangel anzuzeigen. Erst Recht, da Du ja in der Beweislast bist und da wird es schon schwierig...

Verfasser:
Henke2
Zeit: 07.12.2019 14:27:11
0
2869222
Wenn das wirklich so ist, ist das ja fast aussichtslos das zu lösen.

Die Bohrfirma war eine andere als die Installationsfirma der Anlage.

Beauftragt wurden beide von meiner (herausragend inkompetenten) Baufirma.

Die Installationsfirma hatte die WP typisch komplett sinnlos eingestellt. Erst mit Hilfe dieses Forums haben wir sie korrigieren können. Daher lehnen sie aber ab, irgendwas zu den Einstellungen zu sagen.

Die Rohre werden in ca 150 cm Tiefe ins Haus eingeführt. Man müsste nun den Garten bis in diese Tiefe aufbuddeln, allerdings ist das den Großteil des Jahres Schichtenwasser.

Und selbst dann, wie soll man testen, ob beide Rohre durchflossen werden? Mehr Lehrrohre ins Haus einführen wird auch schwierig, ist ja schon gebaut. Und Platz für einen zusätzlichen Verteiler ist im Anschlussraum auch kaum, müsste man mindestens alles umbauen.

Im Prinzip ist sie ja dennoch recht sparsam, mit 3000 kWh für Heizung und WW jährlich.
Sind ja gerade mal 600 Euro WP-Strom.

Was macht man da bloss?

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 07.12.2019 14:25:45
0
2869221
Zitat von Henke2 Beitrag anzeigen
Und das Rohrkonvolut. Davon gibt es 2, jeweils 100 m tief.

https://www.dropbox.com/s/2nxapoypjzgy2lh/Bohrung.jpg?dl=0

Und wenn's keinen Verteiler gibt, ggf. dieser auch versenkt im Schacht möglich, wird's wie mit og. Methode verrohrt sein.

Verfasser:
Henke2
Zeit: 07.12.2019 14:13:39
0
2869215
Und das Rohrkonvolut. Davon gibt es 2, jeweils 100 m tief.

https://www.dropbox.com/s/2nxapoypjzgy2lh/Bohrung.jpg?dl=0

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 07.12.2019 14:09:08
1
2869213
Wenn da nur jeweils einmal Vor - und Rücklauf der Sole ins Haus gehen, und es draußen keinen Verteiler gibt, wird wohl alles unterirdisch per Tichelmann verbunden sein.

Nicht gut.

So besteht durchaus die Möglichkeit, das da nur eine Sonde liefert.

Verfasser:
Henke2
Zeit: 07.12.2019 14:03:27
0
2869208
OK, so kommt das alles ins Haus:

https://www.dropbox.com/s/tirdm79utlx3krf/WP.jpg?dl=0

Verfasser:
Henke2
Zeit: 07.12.2019 13:58:26
0
2869204
Ja, aber misslicherweise kann man hier nix hochladen. Nur links erstellen?
Wie umständlich. Ich versuch das mal, kann aber dauern, da ich 2 kranke Kinder im haus hab und die Fotos auch erst finden muss.

Verfasser:
WP_Heizer
Zeit: 07.12.2019 13:53:20
0
2869197
Hast du Fotos von der Erstellung? :-)

Verfasser:
Henke2
Zeit: 07.12.2019 13:46:46
0
2869193
Kann ich gerade nicht sagen, ich denke Doppel-U. Es waren 4 Rohre je Bohrung, verbunden durch 2 Schleifen, wenn ich mich recht entsinne.
Hier geht nur ein Rohr in die Bodenplatte runter. Ein Verteiler für die Sole ist mir nicht bekannt.

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 07.12.2019 13:39:53
0
2869184
Und einfach U oder Doppel U Sonden?

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 07.12.2019 13:28:31
1
2869176
In der Regel hängt die Soletemperatur eben nicht von der Außentemperatur ab, außer das mit fallender AT die Verdichterstarts ggf. zunehmen und die Laufzeit pro Start länger wird. Eben das ist ja der Vorteil bei Erdwärme.
Ich würde prüfen lassen, ob wirklich beide Sonden durchströmt werden.

Gibt's keinen Soleverteiler?

Verfasser:
Henke2
Zeit: 07.12.2019 13:21:11
0
2869170
Hallo,

zur technischen Anbindung kann ich Dir nichts sagen, da ich mich damit nicht auskenne.
Spreizung ist meist zwischen 3,0 und 2,7°C. Die Umweltpumpe läuft mit 70%.
Hab ich runtergedreht, da früher die Spreizung so gering war.

Ob beide Sonde durchflossen werden, woran könnte ich das erkennen? Sind ja unterirdisch und außerhalb des Hauses.
Die Leistung der Pumpe ist vermutlich überdimensioniert. 8,9kW. Hat die Baufirma so entschieden und lässt sich nicht mehr ändern.
Die Taktlänge ist knapp 30 min. Hab jetzt nach 16 Monaten Laufzeit 4174 Kompressorstarts und 1995 Kompressorstunden. Die JAZ ist 4,6-4,7 für Heizung und 3,1-3,3 für WW. Da der Gesamtverbrauch aber sehr niedrig ist (3000kWh / Jahr) muss ich da nicht das Letzte rauskitzeln.
Ich will sie nur insgesamt sinnvoll laufen lassen, damit sie lange hält. Und daß der Einlass so sehr von der Außentemperatur abhängt, finde ich komisch.

Viel Grüße!

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 07.12.2019 13:07:20
0
2869162
Wie viel Heizleistung hat das Teil?
Ist wirklich in beiden Sonden Durchfluss, bzw. wie sind die angebunden?
Wie lang ist die durchschnittliche Laufzeit eines Verdichterlauf's?
Wie ist die Spreizung im Solekreis?

Ansonsten könnte die Soletemperatur für 2 x 100 Meter in der Tat wirklich besser sein.

Verfasser:
Henke2
Zeit: 07.12.2019 12:55:35
0
2869151
Hallo,

ich habe eine Vaillant Flexocompact Exclusive Erdwärmepumpe für mein 160 qm EFH (Neubau).
An diese sind 2 Tiefenbohrungen á 100m Tiefe mit je 2 U-Rohren angeschlossen. Das scheint mir prinzipiell nicht zu gering dimensioniert.

Dennoch wundere ich mich, daß im Winter die Einlasstemperatur mit der Umgebungstemperatur sinkt. Im Sommer ist die Einlasstemperatur 11 Grad und mehr.
Nun wird es kälter und wenn draußen 4 Grad sind, ist auch der Einlass nur 4 Grad. Gerade sind draußen 8,5 Grad und der Einlass 5,8°C.
Ich hätte gedacht, daß bei solchen Tiefen die Einlasstemperatur immer recht gleich hochkommt. Oder ist da so viel Zirkulation in den Rohren, daß die Flüssigkeit nicht auf die umgebende Temperatur unten erwärmt wird, sondern nur eben um ein paar Grad Kelvin gegenüber der Auslasstemperatur zurückerwämt wird?
Ich bin mal gespannt, wie kalt es bei Frost wird. Hab ich letztes Jahr nicht beobachtet.
Gibt es eine untere Temperaturgrenze für den Umweltkreis?
Ändert sich ggf. was, wenn ich die Leistung der Umweltpumpe erhöhe und weniger Spreizung mache, und ist das überhaupt erforderlich oder sinnvoll?

Danke und Grüße!

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