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Foren
Kellerdecke dämmen / welches Material
Verfasser:
hilfi
Zeit: 19.12.2019 09:48:51
0
2875529
Ich würde gerne die Kellerdecke selber dämmen (und das mit meinen 2 linken Händen).

Welches Material würdet ihr mir empfehlen:

- Aufgrund der vielen Leitungen (Wasser, Strom, Heizung, Telefon usw.) an der Decke sind nur ca. 4-5cm Dicke möglich, sollte also sehr gute Eigenschaften haben
- Gewisser Brandschutz sollte das Material haben
- Material sollte einfach zuschneidbar sein ohne Spezialwerkzeug
- Material soll verklebt werden (nicht verschrauben, welche Kleber verwenden?)

Merci.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 19.12.2019 10:05:15
0
2875543
In der regel wird das auf Alukaschiertes PIR/PUR herauslaufen. Verkleben mit passenden Montageklebern, davor vermutlich die Decke gut sauber machen. Alternativ Resolplatten, die eventuell leichter zu kleben sind.
PUR Klebeschaum ist auch immer eine Option.

Verfasser:
solerling
Zeit: 19.12.2019 19:15:14
1
2875802
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
In der regel wird das auf Alukaschiertes PIR/PUR herauslaufen. Verkleben mit passenden Montageklebern, davor vermutlich die Decke gut sauber machen. Alternativ Resolplatten, die eventuell leichter zu kleben sind.
PUR Klebeschaum ist auch immer eine Option.


.....und event. noch zusätzlich anschrauben....?

Viele Grüsse

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 22.12.2019 18:04:13
0
2877014
Hallo,
es gibt hier vlieskaschierte PU Platten jene mittel 2 Metallschellen an die Decke geschraubt werden. Die erste Platte benötigt 4 Metallschellen, jede weitere nur noch 2 Stück und halte dies als sehr gutes Gesamtsystem. Man legt hier alles in Verbund wie einen Parkettboden und die letzte Platte schneidet man mit einer Handsäge zu.
Die Platten sind perforiert und man kann diese auch streichen.
Ob man diese kleben kann müsste man nachfragen.

Wolfgang

Verfasser:
micha_el
Zeit: 22.12.2019 20:04:13
0
2877067
Eine Alukaschierte Kellerdecke wäre nicht so ganz mein Geschmack.

Warum kein Steinwolle mit "heller Glasvlieskaschierung auf Sichtseite"?

https://www.rockwool.de/anwendungen/innenausbau/kellerdecke/

https://www.hornbach.de/shop/Decken-Daemmplatte-ISOVER-Topdec-DP1-weiss-WLG-035-Staerke-50mm/8761624/artikel.html?varCat=S602##v8761622

https://www.bausep.de/isover-ultimate-topdec-dp1-032-decken-daemmplatte-1250x625mm-60-mm.html

Verfasser:
interrupt
Zeit: 23.12.2019 08:18:17
0
2877194
Was haltet ihr von diesen Holzfaserplatten?
Guten oder Pavatex usw.

Ich denke für meinen Altbau auch darüber nach und habe eine 80mm starke Dämmplatte im Sinn. Dämmschürze 200mm wollte ich auch noch vorsehen.

Thermowall WD heißt die glaube ich.
Ohne Nut/Feder da auch bei mir kleine Räume mit vielen Störkanten vorhanden sind.

Verfasser:
interrupt
Zeit: 09.01.2020 19:22:16
0
2888134
Also in 10 Tagen gehts los. Entscheidung ist getroffen komplett von unten den Beton zu dämmen.
Jetzt werde ich Material bestellen.

Gibt es noch einen guten Vorschlag bzw. Meinung ob 80mm mit Holzfaserdämmplatte ok ist?

Oder reichen 60mm aus?
PIR Platte von Bauder usw. kann ich auch nehmen, tendiere aber wegen Entflammbarkeit und Öko-Aspekt zur Holzfaserplatte.

Kann ich das so machen?

Verfasser:
Solarnudel
Zeit: 10.01.2020 18:59:41
0
2888884
Hi,

also Holzfaserdämmplatten würde ich nicht nehmen. Mit WLG040 sind die bei 8 cm Dämmstoff Dicke nicht ausreichend um einen U-Wert von 0.3 zu erreichen. Soviel sollte es aber dann schon sein, EnEv schreibt das auch vor und es macht wirtschaftlich Sinn. Dann doch besser PUR oder PIR.

Es gibt Dämmstoff Händler, die haben 2. Wahl Dämmstoffe im Angebot, Google Mal nach Dämmstoff + Nettetal, es gibt wahrscheinlich noch andere die 2. Wahl anbieten.


Für eine Kellerdecke muss es ja nicht makellos sein und wenn man es eh selbst macht sind kleine Fehlstellen ja einfach auszubessern.

Viele Grüße, Solarnudel

Verfasser:
interrupt
Zeit: 13.01.2020 11:35:12
0
2890379
Super Tipp, danke!

Tja, inzwischen bin ich auch eher bei PIR Platten gelandet. Es ist doch ne Ecke leistungsfähiger und lässt sich einfacher Montieren. Außerdem soll Waschmaschine/WP-Tockner aufgestellt werden.
Das könnte ein zusätzlicher Vorteil sein auf das Holzzeug zu verzichten.

60mm ist doch ok oder?


Brandschutzmässig gibt es keine Vorschriften. Habe sofer schon mit dem BSFM gesprochen.

Aber ist das denn empfehlenswert der ganzen Keller mit diesem Zeug auszukleiden? Was passiert wenn mal ein Elektrogerät zu brennen anfängt?

Da mache ich mir schon ein bissl sorgen...

Verfasser:
Solarnudel
Zeit: 14.01.2020 09:54:00
0
2891000
Hi,

um Dicken von Dämmstoffen zu berechnen benutze ich immer waermedaemmung/daemmstoffdicke-berechnen. Für einfache Abschätzung reicht das. Aus dem Bauch raus denke ich 6 cm reicht nicht. Aber du kennst deine Kellerdecke besser als wir :-)

Viele Grüße, Solarnudel

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 14.01.2020 10:35:10
0
2891018
Gibt es eigentlich auch Materialien die gleichzeitig noch etwas an akustischer Dämpfung bringen?
Ich überlege auch, die Kellerdecke leicht zu dämmen... aber im Idealfall gleich noch mit einem Material das akustisch auf dämpft...
Wir haben einen großen Keller / Partyraum der deutlich hallt. Bodenbelag Fliesen, Wand verputzt. An der Wand sind schon AkustikDämmplatten (Basotect) montiert...
Aber an der Decke wäre wohl die meißte Schalldämmung möglich...

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 14.01.2020 10:47:17
0
2891023
Die Holzfaserdämmplatten bringen bzgl. Schall Besserung aber haben eine schlechtere WLG. Wir haben diese auf den Dachsparren und man hört bei Regen/Hagel im Innenraum garnix mehr.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 14.01.2020 17:47:46
0
2891242
Zitat von interrupt Beitrag anzeigen
Super Tipp, danke!

Tja, inzwischen bin ich auch eher bei PIR Platten gelandet. Es ist doch ne Ecke leistungsfähiger und lässt sich einfacher Montieren. Außerdem soll Waschmaschine/WP-Tockner aufgestellt werden.
Das könnte ein zusätzlicher Vorteil sein auf das Holzzeug zu[...]

Da ist PUR/PIR zweischneidig. Das gute ist, es brennt von selbst nicht weiter - auch beim grenfell tower hieng das ganze PUR am Ende zwar verkohlt, aber doch immernoch an der Fassade. Dafür entstehen beim verschwelen Blausäuregse, die halt giftig sind.
Holz brennt dafür bei entsprechendem Ausgangsbrand auch alleine weiter, und bei sauerstoffmangel gibts dann CO, das recht ählich zum Blausäuregas wirkt. Von dem her die Auswahl zwischen Pest und Cholera. Brandschutz sauber beachten, ggf. eine Gipskartonplatte darüber die das ganze bei kleinern Bränden wirksam abschirmt. Beim Vollbrand bist Du eh entweder schon längst im Freien oder bereits tot würde ich vermuten.

Verfasser:
interrupt
Zeit: 28.01.2020 12:15:05
0
2901060
Habe jetzt eine Schicht 60mm PIR Platte Alukaschiert befestigt.

Mit WLS 22 und meinen Randbedingungen komme ich sogar auf U Wert 0,3, trotzdem wären 10 oder 20mm Dämmung mehr ein wirklicher Killer bei der Montage gewesen. Ich stehe zu meiner Kompromissentscheidung.


Nach 3 Tagen steigt die Temperatur direkt 2 Grad im EG an und im Keller ist es spürbar kälter. Soweit so gut.
Momentan sind es draußen feuchte 8 Grad und ich bin beeindruckt was das schon ausmacht....

Verfasser:
passra
Zeit: 28.01.2020 17:50:55
0
2901306
Wie hast du die Platten jetzt befestigt? Geklebt oder geschraubt?

Verfasser:
interrupt
Zeit: 28.01.2020 22:49:21
0
2901528
Kleberaupe aus der Pistole, dann 2 Nageldübel pro Platte gesetzt....

Verfasser:
interrupt
Zeit: 11.02.2020 09:29:22
1
2912051
Wirklich extremer Unterschied der Behaglichkeit im Vgl. zu vorher. Man kann jetzt Barfuß laufen oder sich sogar auf den Holz und den Steinfußboden setzen, vorher war so eine 40cm hohe Kältezone über dem Boden... wirklich gut geworden!

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 11.02.2020 09:58:51
0
2912076
Zitat von interrupt Beitrag anzeigen
Kleberaupe aus der Pistole, dann 2 Nageldübel pro Platte gesetzt....


Kannst du von der Nageldübel Stelle mal ein Foto machen? Ich kann mir das gerade nicht vorstellen... wäre klasse...
Ich kenn nur die Schlagnägel die man für Leerrohre auf den Betonboden "nagelt"...

Verfasser:
interrupt
Zeit: 11.02.2020 21:31:15
2
2912483



Hier mal ein Bild....

Verfasser:
Piano1972
Zeit: 29.04.2022 15:47:40
0
3319600
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
In der regel wird das auf Alukaschiertes PIR/PUR herauslaufen. Verkleben mit passenden Montageklebern, davor vermutlich die Decke gut sauber machen. Alternativ Resolplatten, die eventuell leichter zu kleben sind.
PUR Klebeschaum ist auch immer eine Option.


Was spricht für PIR/PUR? Der örtliche Baustoffhandel hätte mir EPS Platten empfohlen.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 29.04.2022 15:57:49
0
3319604
Steht doch schon im Thread. Dämmt besser. Restliche Eigenschaften mit Pro's und Con's

Verfasser:
hans.hase
Zeit: 16.11.2022 11:15:20
0
3421339
Zitat von interrupt Beitrag anzeigen
Kleberaupe aus der Pistole, dann 2 Nageldübel pro Platte gesetzt....


Hi,
ich hole das Thema nochmal hoch, da ich auch gerade vor der Wahl eines Dämmstoffs und der Befestigung für eine Altbau Kellerdecke stehe.

Ich tendiere zu 60mm oder 80mm PIR/PUR Platten vlieskaschiert und Pistolenkleber. Jedoch habe ich Sumpfkalkfarbe an der Decke und teilweise bis zu 2 cm Unebenheiten durch den Streifenbeton und Stahlträger.

- Nun zunächst die Frage, wie ich die Decke vorbehandeln muss? Diese Kalkfarbe ist nicht wirklich abriebfest.

- Und wie stark und wie lange dehnt sich der Schaum aus?

- Hast du die Schlagdübel während dem Aushärten gesetzt?

Ich hatte gehofft mit Stützen und Brettern arbeiten zu können, sodass nicht jede Platte per Klammer fixiert oder gedübelt werden muss. Es gibt ja auch schnell aushärtenden Schaum, z.B. Soudabond Turbo.

Vielen Dank!

Verfasser:
hans.hase
Zeit: 23.11.2022 12:09:40
0
3425651
Keiner da, der noch eins zwei Sätze dazu sagen kann?

Verfasser:
thorsten_B78
Zeit: 23.11.2022 12:55:54
1
3425680
Gern, wenn auch nicht direkt als Antwort auf Deine Fragen, aber vielleicht als ein Beispiel, wie man es auch machen kann:

Ich habe meine Kellerdecken mit 60 mm Isover Mineralwollplatten (Vlies-kaschiert) gedämmt. Unebenheiten bis zu ca. 8 mm waren auch vorhanden.
Geklebt mit Universalklebemörtel, einfach mit Reibebrett rangedrückt, keine Stützen, keine Dübel o.ä., hält! Alte Farbe war auch nicht abriebfest. Decke einmal nass sauber abwischen und vor dem Kleben nochmal anfeuchten, dann "packt" der Mörtel.
Verkleben der Stoßfugen mit Vliesband.

Ich bin zufrieden:
[img]
[/img]

Verfasser:
hans.hase
Zeit: 23.11.2022 18:16:16
0
3425901
Zitat von thorsten_B78 Beitrag anzeigen
Gern, wenn auch nicht direkt als Antwort auf Deine Fragen, aber vielleicht als ein Beispiel, wie man es auch machen kann:

Ich habe meine Kellerdecken mit 60 mm Isover Mineralwollplatten (Vlies-kaschiert) gedämmt. Unebenheiten bis zu ca. 8 mm waren auch vorhanden.
Geklebt mit[...]


Gabs einen bestimmten Grund, keine starren Platten genommen zu haben? Hab die Befürchtung, dass ich bei meinem unebenen Untergrund evtl. Schwierigkeiten beim Verlegen bekomme, möchte aber auf den besseren Dämmwert von PUR eigentlich nicht verzichten.

Außerdem bin ich nicht sicher wie es sich mit Lufteinschlüssen verhält, die bei PU Kleber oder Punkt-Wulst Methode, verstärkt durch meine Decke, zwangsläufig auftreten.


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Kellerdecke dämmen / welches Material
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hans.hase
Zeit: 23.11.2022 18:16:16
0
3425901
Zitat:
...
Gern, wenn auch nicht direkt als Antwort auf Deine Fragen, aber vielleicht als ein Beispiel, wie man es auch machen kann:

Ich habe meine Kellerdecken mit 60 mm Isover Mineralwollplatten (Vlies-kaschiert) gedämmt. Unebenheiten bis zu ca. 8 mm waren auch vorhanden.
Geklebt mit[...]

Gabs einen bestimmten Grund, keine starren Platten genommen zu haben? Hab die Befürchtung, dass ich bei meinem unebenen Untergrund evtl. Schwierigkeiten beim Verlegen bekomme, möchte aber auf den besseren Dämmwert von PUR eigentlich nicht verzichten.

Außerdem bin ich nicht sicher wie es sich mit Lufteinschlüssen verhält, die bei PU Kleber oder Punkt-Wulst Methode, verstärkt durch meine Decke, zwangsläufig auftreten.


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