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Alle
Foren
Neubau Massivhaus mit Keller: Gastherme oder LWWP ?
Verfasser:
gnika7
Zeit: 08.01.2020 18:49:11
0
2887343
Zitat von flykai Beitrag anzeigen
Aber wenn wir das jetzt mal nüchtern betrachten, dann braucht man mit einer Wärmepumpe mit Bohrung und Photovoltaik ca. 75€ im Monat. [...]

Mein laufenden Kosten für Heizung, Kühlung, WW und Haushaltsstrom liegen bei 0,3€/(monat×qm). Auf 160qm umgerechnet sind es 47€ pro Monat und der Anteil für Wärme/Kühlung wäre 18€. Und das mit einer LWP.

Der Strom aus eigener PV ist umsonst, denn diese bezahlt sich selber, die Umsatzsteuer auf den EV und die Finanzierung komplett durch Einspeisevergütung und es fällt sogar etwas Gewinn ab. Die Steuerersparnis bei der Einkommensteuer habe ich noch gar nicht eingerechnet.

Grüße Nika

Verfasser:
flykai
Zeit: 08.01.2020 19:46:38
0
2887378
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von flykai Beitrag anzeigen
[...]

Der Strom aus eigener PV ist umsonst, denn diese bezahlt Sich selber[...]


Das lese ich in diesem Forum ständig aber trotzdem stimmt es nicht.
Ich muss für eine PVA 10-15 k€ mehr von der Bank als Darlehen nehmen und darauf meine 1,3-1,6 Prozent Zinsen für die nächsten 20 Jahre zahlen.
D.h. bei gleicher Tilgung ist auch meine monatliche Rate bei der Bank um fast 100€ höher.
Diese 100€ muss ich dann mit dieser PVA aber auch jeden Monat einsparen ;) und so viel sind es nunmal nicht.

Klar hat die sich vielleicht in 20-25 Jahren abbezahlt und verdient dann Geld. Vielleicht ist das Haus dann aber verkauft oder wir sind umgezogen... Vielleicht sind dann aber auch 20% der Zellen defekt...

Trotzdem schön zu lesen dass die falsch ausgelegten LWWP, die mehrerer Hundert € pro Monat kosten, doch nicht die Regel sind.

In einem echten Passivhaus würde ich die sofort einbauen.
Wir sind aber an einen Bauunternehmer gebunden und der Baut eben nur Massiv und dass nichtmal nach KFW Standard...
Ich mache mir eben nur Gedanken weil wir keine Styro Isolierung oder Lüftungsanlage haben. Dadurch ist natürlich der Wärmedurchgangswert schlechter. Wie schlecht, hoffe ich kann uns unser Architekt dann sagen.

Mit freundlichen Grüßen
Kai

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 08.01.2020 19:50:36
2
2887385
Ich plane mit auch gerade eine PV aus Dach zu bauen. 20,5kWp für ca 13k€ - > hat sich nach 8 Jahren bezahlt (100% fremdkapital) und verdient dann 12 Jahre Geld.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 08.01.2020 20:00:54
3
2887399
Zitat von flykai Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]


Das lese ich in diesem Forum ständig aber trotzdem stimmt es nicht.
Ich muss für eine PVA 10-15 k€ mehr von der Bank als Darlehen nehmen und darauf meine 1,3-1,6 Prozent Zinsen für die nächsten 20 Jahre zahlen.


KfW 1,03%. Und jetzt vergleichst du mal die Finanzierungskosten mit den Einnahmen und den Ausgaben. Wenn du eine Alternative kennst, wo man eine hohe Rendite quasi garantiert bekommt. Dann stelle die hier ein.

Jetzt wird hier auch noch die Wirtschaftlichkeit einer PVA diskutiert - und das in einem WP-Umfeld, wo sie noch mehr Gewinn macht^^

Verfasser:
gnika7
Zeit: 08.01.2020 20:56:34
2
2887459
Zitat von flykai Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]


Das lese ich in diesem Forum ständig aber trotzdem stimmt es nicht.
[...]

Dann solltest du lernen selber zu rechnen, wenn du es nicht glaubst.

Verfasser:
Sven.sch
Zeit: 09.02.2020 14:25:16
1
2910957
Will den Fred noch mal hoch holen.

Also ich kann die Argumente von Kai gut nachvollziehen und andere Zahlen dagegen kaum (z.B. 20 KWp für 13 T Euro errichten, ich habe 2 Angebote für 8 KWp die bei 11 TEuro brutto liegen - also wenn mir einer 20 KWp für 13 auf's Dach macht, bitte nennt mir den Ansprechpartner, das kaufe ich gleich morgen!).

Also Gas vs. supermoderne regenerative umweltrettende WP - wirtschaftlicher Vergleich Beispiel Heizlasat 6,0 KW inkl. WW bei 2000 Std. p.a. = 12.000 KW:

Gastherme
Invest
Gastherme z.B. Viessmann vitodens x 222 w (mit WW im Durchlauf) ca. 3.600,-
inkl. Montagezubehör, Abgasrohr,
Sicherheitsgruppe, Verrohrung Technikraum, Installation 1000,- (?)
Anschluß Gastank, Gasleitung in Technikraum rd. 200,-
macht in Summe für den kleinen Kasten ohne wesentliche laufende Wärmeverluste da kein WW-Puffer = 4.800,-
hier alles Bruttopreise

Lfd. Kosten
Gas 6 Cent/ KWh (aktueller Preis eines Gasanbieters - ja der Preis ist gefallen im Unterschied zum Strompreis!!!)
= 720 Euro p.a.
Gastank Miete inkl. Betonfundament 7,90 p.Monat = 95,- p.a.
Schorni alle 3 Jahre weil unter 11 KW pauschal 50,- p.a. (?)
Stromverbrauch Gastherme ca. 100W/Tag = 26KWh p.a. = 12 Euro
Betriebskosten insgesamt p.a. 877,-

WP mit RGK

Invest
WP 10,6 TEuro
Luftblasenabsch., Schlammabsch. Spüleinr., Pumpe, Ventile, WW-Anschluss usw. 1,2 TEuro
Kollektor 2,3
Planung, Verlegung 0.9
Inbetriebnahme 0,5
Montage 1,5 T
Erdarbeiten 2T
WP-Zähler 0,85
Summe 19,85 T + MWST = 23,6 ./. BAFA 35% = 15,3 T Euro
Diese Zahlen sind nicht geschätzt, sondern aus einem aktuellen Angebot.

Lfd Kosten
12.000 / 4,5 * = 2.666 * 20,9 Cent = 533 Euro p.a.
Grundgebühr 140 Euro p.a.
WP Zähler 7 p.Monat = 84,-
KD / Kältemittelprüfung wg. R410a 150 p.a.
Betriebskosten WP mit RGK also p.a. 907,- brutto
ohne KD 757,-

FAZIT 1: (ohne Berücksichtigung PV)
Invest Gastherme 5 T, WP + RGK 15 T = Differenz ZEHN TAUSEND EURO
Betriebskosten etwa gleich


Liebe Experten, wo ist hier der Fehler?

FAZIT 2: (mit Berücksichtigung PV)
Kosten PV 8 KWp 11 TEuro brutto (habe kein billigeres Angebot,
mit Stromspeicher kostet über 20 das sparen wir uns jetzt hier)
Nein, die PV lievert KEINEN kostenlosen Srom, sondern kostet erst mal 11 T.
Dann liefert sie keine Ahnnung rd. 8000 KWh/Jahr
Annahme 600 KWH für die WP (warum: weil es nachts dunkel ist :-) )
das wären 23% Eigendeckung und spart 600 x 0,209 = 125,4
Haushaltsstrom 600 KWh x 0,32 = 192,-
Rest einspeisen 1.466 x 9,44 Cent =138,-
Summe Einnahmen aus PV = 455,4 Euro
Afa linear auf 20 Jahre = 5% = 550 Euro
Steuerersparnis auf Verlust bei 40% Grenzsteuersatz ca. -38 Euro
Gesamt Cahs Flow aus PV 493,- p.a. macht über die Nutzungsdauer 9,86 TEuro
also weniger als die Anschaffung. Sorry, aber wo ist der kostenlose Strom jetzt?

Auch hier: Liebe Experten, wo ist hier der Fehler?
Falls mein Angebot zu teuer, wo gibt es PV für 1200 Euro/KWp?

Ich danke für Gedankenanstöße.

Ach ja: Ich kann mit Gas mal abgesehen vom Gastank hinter der Garage meinen Garten nutzen wie ich will und ein Gartenhaus, künftigen Stellplatz usw., tiefwurzelnder Baum usw hinstellen wo ich will. Beim RGK nicht.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 09.02.2020 14:42:54
2
2910966
Ich habe PV knapp unter 1000Eur/ kwp gezahlt.

Weiterhin. einbau Gasheizung gemacht liegt hier bei 8 bis 10k. mal eben internetpreise kannst du addieren, aber dafür bekommst du keinen Handwerrker hier

Verfasser:
Kristine
Zeit: 09.02.2020 16:58:26
2
2911040
Ich würde mir nicht so große Sorgen um eine falsche Dimensionierung der Heizung machen.

Sag dem Heizungsbauer 2 Dinge und Du bist sicher.

1. max. Verlegeabstand 10cm

2. keine Kreise über 100m und keine unter 60m

Wenn er das macht, dann muss er nichtmal rechnen, weil das schon sehr sehr safe ist.

Verfasser:
passra
Zeit: 09.02.2020 18:04:41
1
2911079
Zitat von Sven.sch Beitrag anzeigen
Dann liefert sie keine Ahnnung rd. 8000 KWh/Jahr
Annahme 600 KWH für die WP (warum: weil es nachts dunkel ist :-) )
das wären 23% Eigendeckung und spart 600 x 0,209 = 125,4
Haushaltsstrom 600 KWh x 0,32 = 192,-
Rest einspeisen 1.466 x 9,44 Cent =138,-


??? 8000 - 600 - 600 = 1466 ???

Verfasser:
Sven.sch
Zeit: 11.02.2020 13:46:07
0
2912237
Stimmt, da ist ein Fehler drin:
8000 KWh liefert PV, 600 KWh geht an WP, 600 Haushalt, verbleiben 6.800 Kwh x 9,48 Cent = 642,-. Summe Einnahmen = 125 + 192 + 642 = 959 Euro. Afa 550,-. Bleibt Gewinn 409,-, davon Steuer sagen wir milde 35% = 266,- Cash, Amortisationsdauer 41 Jahre. So lange hält kein Wechselrichter bzw. die Module sind kaputt oder techisch überaltert.
Macht also kein Sinn bzw. ist zu teuer.
Würde die Anlage nur 1000 Euro/KWp kosten = 8000 Euro, Afa 400,-, bleibt Gewinn n.St. 363,- = Amortisation 22 Jahre.
Das ist 1. auch zu lange und 2. unrealistisch tiefer Preis.
Also PV bleibt unrentabel, es sei denn ich kalkuliere falsch.
Warum: Weil nachts nicht die Sonne scheint :-)

Verfasser:
Sven.sch
Zeit: 11.02.2020 13:50:10
0
2912241
Finde es Schade, dass niemand widerlegt hat, warum die Wärmepumpe mit RGK wirtschaftlich so viel schlechter ist als ne olle Gastherme.
Dabei könnte man wenigstens die Eigenleistung beim RGK mit anführen (was spart man sich da eigenltich?)
Und der RGK hält ja evtl. mehrere Generationen ohne Verschleiß - weiß zwar keiner, aber argumentieren lässt es sich gut. Während wenn der Gastank leer ist, regeneriert er sich nimmer von selber :-)

Verfasser:
gnika7
Zeit: 11.02.2020 13:53:31
2
2912244
Wozu? Wer nicht will, wird immer Gründe finden. Wer will, muss nur die vielen Threads hier anschauen um zu wissen, ob und wann sich ein RGK rentiert. Das muss man nicht jedes mal neu durchkauen. Aber vielleicht hat ja noch jemand Lust auf die nächste Wiederholung.

Übrigens, deine Rechnung hat einige unberücksichtigte Posten, die oft bei dem Vergleich vergessen werden. Einfach mal in den anderen Threads gucken.

Grüße Nika

Verfasser:
HFrik
Zeit: 11.02.2020 14:01:09
5
2912248
Also
a) Phantasiepreise für die Gastherme, wie bereits erwähnt
b) Prüfung für WP fällt in der regel nicht an da zu wenig Kältemittel in den aktuell in frage komenden Geräten.
Warum sowohl Grundgebühr als auch WP-zähler?
Stromverbracuh gasherme ist viel zu niedgrig - wenn die 100W braucht sind das 2,4kWh/tag, und entsprechend mehr pro Jahr.

PV: Cash Flow: 959€*20=19180€ Abzüglich 11.000€ invest = 8180€ Rohertrag vor Steuern und Zinsen.
Du darfst nicht AFA abziehen und dann den Invest von 11.000€ ein zweites mal vom Gewinn abziehen....

Verfasser:
psy.35i
Zeit: 11.02.2020 15:08:04
2
2912289
Zitat von flykai Beitrag anzeigen
Das Dach wird ein Walmdach.

hm teuerste Dachform und man kriegt nur wenig PV drauf, keine gute Idee, Amortisiert sich nie

ich habe extra so geplant, dass 30kWp PV draufpassen, für 888€/kWp
je größer desto billiger
die KfW Bank schenkt mir noch einen Speicher dazu (KfW40plus)
Energiekosten werden in den ersten 20 Jahren nicht anfallen, im Gegenteil die PV hilft sogar bei der Tilgung

Verfasser:
Sven.sch
Zeit: 12.02.2020 17:22:57
0
2912997
HFrik:
a) Phantasiepreise für die Gastherme, wie bereits erwähnt

Habe das geprüft. Stimmt leider. Heizungsbauer verlangen 30 - 50% Aufschlag auf die Materialpreise die man als privater Käufer im Netz bekommt.
Wusste nicht, dass das so krass ist.
Die Gasheizung bleibt dennoch deutlich billiger als eine WP-RGK - jeweils ohne Eigenleistung betrachtet. Dazu kommt natürlich das ENEV Thema im Neubau, könnte man aber mit PV anstelle Solarthermie lösen, ist wirtschaftlicher.
---------
Du darfst nicht AFA abziehen und dann den Invest von 11.000€ ein zweites mal vom Gewinn abziehen....

Stimmt.
----------
Wer will, muss nur die vielen Threads hier anschauen um zu wissen, ob und wann sich ein RGK rentiert. Das muss man nicht jedes mal neu durchkauen.

Übrigens, deine Rechnung hat einige unberücksichtigte Posten, die oft bei dem Vergleich vergessen werden. Einfach mal in den anderen Threads gucken.

Grüße Nika


Bei 2,8 Mio Forumsbeiträgen ist das halt so ne Sache!
Sorry, dass ich nicht schon vor 5 Jahren dabei war.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 12.02.2020 20:39:34
2
2913133
Zitat von Sven.sch Beitrag anzeigen
Die Gasheizung bleibt dennoch deutlich billiger als eine WP-RGK - jeweils ohne Eigenleistung betrachtet[...]

Gasheizung braucht Schornstein, Gasanschluss und aktuell noch zwingend ST. Damit sollte die WP im Normalfall bei Installationskosten bereits günstiger sein. Dann kommt noch die BAFA-Förderung.
PV verdient dann noch ein wenig Geld, sogar bei 100% Fremdfinanzierung.. WP steigert dann die Rentabilität der PV zusätzlich.

Weitere Aspekte zum Kostenvergleich kann man x-fach hier in verschiedenen Threads nachlesen

Verfasser:
Habedere
Zeit: 13.02.2020 08:31:18
2
2913342
Bzgl. PV einfach selber mal ein bisschen rechnen - z.B. mit dem Wirtschaftlichkeitsrechner aus dem PV Forum.

PS: ich habe für 23,5kW inkl. SolarEdge und PV auf Garage + HausOst + HausWest inkl. 2 Gauben bei zwei verschiendenen Dachneigungen und Metalldachpfannen knapp über 1000€ je kW/p gezahlt. D.h. bei einer einfacheren Ausgangslage müsste da noch einiges drin sein...

Verfasser:
ReneM
Zeit: 13.02.2020 08:55:10
2
2913357
Zitat von Sven.sch Beitrag anzeigen
Will den Fred noch mal hoch holen.

Also ich kann die Argumente von Kai gut nachvollziehen und andere Zahlen dagegen kaum (z.B. 20 KWp für 13 T Euro errichten, ich habe 2 Angebote für 8 KWp die bei 11 TEuro brutto liegen - also wenn mir einer 20 KWp für 13 auf's Dach macht, bitte nennt[...]


Die Rechung stimmt leider so gar nicht und ist evtl. schön gerechnet um die WP schlechter dastehen zu lassen?
Weil du bei WP alle Materialen aufzählst, bei Gas nicht, die zur FBH gehören und da genauso verbaut werden (Schlammabscheider, Ventile, WW-Anschluss usw.…)

Dann kommt dazu, dass du (meines Wissens!!) nach in 2020 in einem Neubau Gas nur einbauen darfst, wenn du STA oder PV dazu baust, nur Gas allein ist nicht mehr zulässig. Hier lasse ich mich aber gerne belehren.

Und zu protzen auch noch was von mir 😀
Wärmepumpe mit RGK ohne PV, Neubau 2018 (KfW55):
- Stromverbrauch Heizung/WW 2300kWh in 2019. Bei 0,25€ (ja zahlen wir 😀) sind das keine 600€/Jahr.
- Wenn ich PV (ca. 18-19kWp gehen aufs Dach) drauf bastle, dann rechne ich fest mit bilanziellen Gewinn/p.a.

@MichaelKo: Wo du die PV für ca. 650€/kWp beziehst inkl. Montage und allem drum und dran wäre wirklich interessant! Denn ich habe Angebote für die 18,5kWp hier, die liegen bei 1050€/kWp.

Verfasser:
JanOrz
Zeit: 13.02.2020 09:46:29
2
2913395
Zu erwähnen wäre noch, dass bei der neuen Bafa-Förderung 2020 auch eine Erdsondenbohrung mit angerechnet werden darf. So käme man (reale Preise aus meinen Angeboten) mit einer modulierenden WP (z.B. Nibe 1X55 6kW) inkl. passiver Kühlung und allem Material inkl. Einbau und MwSt. auf ca. 16000 Euro plus Ersondenbohrung z.B. 110m (bei weniger Heizlast entsprechend günstiger) ca. 10.000 Euro inkl. MwSt. und allen Gebühren (Genehmigung, Versicherung etc.) auf 26.000€ minus 35% Bafa-Förderung auf ca. 17.000€ gesamt. Dafür, dass man hier im tiefsten Winter auch garantiert eine JAZ um die 5 hat finde ich haben sich Kosten durch die neue Förderung deutlich reduziert und sind wieder eine Überlegung gegenüber LWWP. Auch den Synergie-Effekt mit PV-Anlage muss man noch berücksichtigen. Auf Dauer wegen CO2-Steuer und ökologisch sicher eine sinnvolle Investition. Auch die passive Kühlung im Sommer sollte immerhin 2-3°C bringen und ist mit Gas natürlich auch nicht möglich. Aber muss jeder selbst entscheiden...

Verfasser:
Pommes01
Zeit: 13.02.2020 10:52:17
4
2913446
Zitat von Sven.sch Beitrag anzeigen
Finde es Schade, dass niemand widerlegt hat, warum die Wärmepumpe mit RGK wirtschaftlich so viel schlechter ist als ne olle Gastherme.
[...]


Nach solchen Eingangskommentaren wunderst du dich ernsthaft?

Zitat:
...Also Gas vs. supermoderne regenerative umweltrettende WP...

Verfasser:
Tobias_K
Zeit: 14.02.2020 08:29:46
3
2913913
Im Neubau braucht man zur Erfüllung der 15% Vorschrift bei Gas häufig 3 Kollektoren + 300L WW-Speicher, zusammen mit einer Lüftungsanlage mit WRG vielleicht nur 2 Kollektoren. Der Kostenvergleich oben mit einer einfach "Kombi-Therme" ist also nicht realistisch.

Erfahrungsgemäß liegt beim Anschaffungspreis im Neubau zwischen einer förderfähigen LWWP (Inverter mit JAZ >4,5) und einer Gas-Brennwert mit 3x Solarplatten ca. 3000 Euro differenz (brutto, komplett installiert).

Wenn man nun die aktuelle Förderung von 35% für die LWWP mit ca. 5500 Euro betrachtet ist die LWWP dann sogar 2500 Euro günstiger in der Anschaffung als Gas-BW.

Spätere Energiekosten sind von mir aus identisch, Nebenkosten (Schornsteinfeger, Wartungen, Ersatzteile in 10 Jahren) sehe ich beim Gas-BW+WW-Solar deutlich höher.

Wenn zusätzlich eine PV Anlage kommt ist es ein weiteres Argument für eine LWWP.


Nüchtern von der Kostenseite her betrachtet sollte die Frage also eigentlich klar sein. Emotional kann man sicherlich noch 5 Seiten über Gas gegen WP diskutieren. Das ist hier wie die Frage im Auto Forum nach: "Diesel oder Benziner, oder doch Elektro" ;)

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 14.02.2020 08:46:02
4
2913920
Zitat von ReneM Beitrag anzeigen
@MichaelKo: Wo du die PV für ca. 650€/kWp beziehst inkl. Montage und allem drum und dran wäre wirklich interessant! Denn ich habe Angebote für die 18,5kWp hier, die liegen bei 1050€/kWp.


100% Eigenleistung :) Nach aktueller Planung und Angebote geht es eventuell noch etwas günstiger. Werde meine Module über Secondsol holen. Ist sicher kein Weg den jeder gehen mag aber ich habe für mich entschieden, dass ich es so umsetzen werde.

Zu der dubiosen Rechnung von Sven enthalte ich mich. Da stimmt rein garnix. PV total falsch gerechnet und Gas komplett untertrieben.

Verfasser:
tomheiz
Zeit: 17.02.2020 10:16:27
2
2915665
"Wir heizen bis jetzt mit Gas und haben es eher warm, also bitte keine Vorschläge mit 20 oder 21 Grad. Im Winter eher 24 grad."

Dazu kann ich aus eigener Erfahrung sagen:
Das war bei uns auch so. Ich hatte auch eine 36er Proton-Aussenwand und ähnliche Innentemperaturen im Winter.
Habe mich dann doch zu einer zusätzlichen 14 cm Fassadendämmung entschieden. Jetzt brauchen wir im Winter nur noch 21-22 Grad im Wohnzimmer. Der Grund dafür ist sehr wahrscheinlich die höhere Oberflächentemperatur an der Innenseite der Außenwände nach der Dämmung. Entlang der Außenwände entstehen nun weniger kalte Luftströmungen, es ist behaglicher mit niedrigeren Temperaturen.

VG
Tom

Verfasser:
kolma
Zeit: 06.03.2020 20:23:55
3
2926540
Hallo alle zusammen
ich weis nicht wie man heutzutage in ein NEUBAU noch daran denken kann eine Gasheizung einbauen zu wollen.
Man baut neu hat alle technischen Möglichkeiten sich Regenerativ zu versorgen.
Das ist ja fast so als wenn man sich in jedes Zimmer einen Ölofen reinstellt wie zu Großmutters Zeiten.

Keiner kauft mehr ein neues Auto mit Zweitakter oder ohne Klimaanlage aber
eine GASHEIZUNG

Und dann kommt das Argument aber die GH ist 1000€ billiger das lohnt sich nicht (mir kommen die TRÄNEN).
Schaut mal in die richtigen Zeitungen die Gasheizung kostet die Zukunft unsere und
EURER KINDER nur weil die Bundesregierung die Gasheizung subventioniert, deshalb sollte es nicht in betracht genommen werden sie zu nehmen.

Die BR subventioniert auch noch die Kohleverstrohmung, die hat viel zu viel ANGST vor dem Wähler und den großen Konzernen.

Gasheizung ist nicht der Stand der Technik, Stand der Technik ist im NEUBAU Regenerativ.

In Sibirien kann man solches noch einbauen aber nicht in Deutschland.

Aktuelle Forenbeiträge
HenningReich schrieb: Hallo Dietmar, sehe ich genauso. Auch in diesem Fall ist der Schluß von einem Fall auf die Allgemeinheit nicht sinnvoll. Ich persönlich kenne auch sehr viele sehr kompetente Fachhandwerker mit herausragender...
Martin24 schrieb: Verstehe ich nicht. Du senkst den Wärmewiederstand des Bodenbelags aber lässt die Vorlauftemperatur gleich? Auch den Volumenstrom der Kreise? Natürlich wird es dann im Raum wärmer. Meinst Du das mit...
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