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Foren
Gas-BW, Pellet (evtl TWIN), oder Wärmepumpe Altbau Villa 570qm
Verfasser:
Tetz
Zeit: 12.01.2020 11:08:58
0
2889629
Hallo zusammen,

wir haben letztes Jahr eine Denkmal-Villa im Heimatstil Baujahr 1907 erworben.

Kurze Kenndaten:

Wohnfläche: EG+OG Eigennutzung 360qm davon ca. 70qm Fußbodenheizung, DG zweite Wohneinheit ggf. Vermietung als Ferienwohnung 170 qm = Gesamt 530 qm bei im Schnitt 3,60 m Deckenhöhe. Gebäudeform sehr quadratisch. Personen 4 im EG+OG

In der Galerie (liegt zentral im Gebäude) ist zusätzlich ein 11 KW Kaminofen mit 5 Speicherringen verbaut der die Zimmer im OG in der Übergangszeit teilweise mitheizen kann.

Mauerwerk Keller 62cm, EG-OG 50cm, DG 40 cm Vollziegel + im DG Fachwerk in manchen Räumen. Fenster saniert als Kasten-Fenster mit K-Glas U-Wert ca. 1,5, Rolläden mit Dämmung im EG+OG vorhanden.

Heizkurve eingestellt 0,95 - Zieltemperatur 21-21,5 Grad wird sowohl bei 8 Grad als auch -6 Grad aktuell erreicht, so das ich denke die Heizkurve habe ich recht genau einstellen können.

Aktueller Kessel:

Flüssiggas - Viessmann Paromat Triplex mit Mischer 130 KW - Normnutzungsgrad 95% - wird nur in der ersten Stufe mit 78 KW betrieben - hoffnungslos überdimensioniert + 200 l Verticell WW-Speicher


Verbrauch bei ca. 2 Grad und durchheizen = 20cm³ am Gaszähler = 76 Liter F-Gas = 500 kwh
Verbrauch bei -6 Grad durchheizen = ca. 550 kwh
Alles mit Warmwasser

Brenner läuft am Tag ca. 216 Minuten bei möglichen 1440 Minuten = 15% Auslastung = 280,8 kw/h = 11,7 KW Leistung (bei ca. 2 Grad Temperatur außen).

Da meine Heizkurve relativ niedrig ist wird diese bei -14 Grad ca. 55 Grad liegen.

Verbrauch wetterbereinigt hochgerechnet ca. 65-70.000 kw/h bei Vollbeheizung was nicht immer für die gesamten 570 qm Fläche sein wird.

Nach ziemlich genau gerechneter Heizlast dürfte das dann ca. 30 KW sein, abzüglich er 10-20% kleinerer Dimensionierun sind es dann wohl passend 25-26 KW Heizleistung.

Jetzt die Frage:

Es steht ein Heizungstausch an, da der Kessel oben Baujahr 1994 extrem überdimensioniert ist.

Was ist vorhanden:

2x Pufferspeicher insgesamt 3000l im jetzigen Heizraum (Voreigentümer hatten einen alten Holzvergaser der defekt war und diesen haben sie entfernt, für eine Neuanschaffung kein Geld.) Können denke noch genutzt werden müsssten nur umgesetzt werden.
1x Erdgasanschluss - momentan gekappt kann aber wohl wieder in Betrieb genommen werden, aktuell wurde an die letztenMeter zum Haus der Flüssiggastank an die Leitung angeschlossen.
1x großer Heizraum (aktuell leer) soll wieder der Heizraum werden. Fläche ca. 25 qm bei Deckenhöhe 3,60m = 90 m³

3 Dinge stehen zur Auswahl:

1. Pelletkessel ETA mit 26 KW oder 32 KW - ggf. mit Brennwertwärmetauscher
1.1. Pellet-TWIN Kessel mit 26 KW und 30 KW Holzvergaser (haben großen Grundstück mit vielen Bäumen o auch so Holz anfällt, wollen aber auch den Komfort nicht immer nachzulegen)
2. Gas Brennwert Therme 26-30 KW
3. Wärmepumpe 26-30 KW (Grabenkollektor könnte am Hang draußen ca. 6-7 Meter entfernt installiert werden)


Solar für WW auf dem Dach aktuell nicht geplant. Schächte in ungenutzten Schornsteinzügen nutzbar. Aber grundsätzlich wäre ich dafür offen.

Welche Variante würdet ihr empfehlen. Mt dem Thema CO2 Steuer hab ich mich bereits auseinander gesetzt was Gas-Brennwert ziemlich verteuert. Fakt ist der Kessel soll getauscht werden da überdimensioniert und für die nächsten 15-20 Jahre soll "Ruhe" sein.

Ich freu mich über eure Beiträge.

VG Sören

Verfasser:
Tetz
Zeit: 14.01.2020 06:35:29
0
2890910
Hallo,

hat keine eine Idee bzw. Meinung dazu?

VG Sören

Verfasser:
muensterlaender
Zeit: 14.01.2020 07:06:04
1
2890916
Gasbrennwert macht für mich keinen Sinn.

Wenn eh Holz vorhanden ist bzw. immer wieder kostenlos anfällt und man Spaß an der Aufbereitung hat, wäre für mich ein Kombikessel Scheitholz/Pellets die richtige Wahl, zumal der Lagerraum und die Pufferspeicher schon vorhanden sind.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 14.01.2020 07:09:00
2
2890917
Meiner Meinung nach ist das Projekt sehr interessant, aber wohl eher etwa für den auf solche Immobilien spezialisierten TGA-Planer!

Falls wirklich +55 Grad Celsius Vorlauftemperatur für die Raumtemperierung erforderlich sein sollten, wäre eventuell die Gas-Absorbationswärmepumpentechnik geeignet.

Ein paar Informationen dazu z.b. auf folgend verlinkter Seite:
https://www.heizungsfinder.de/waermepumpe/gaswaermepumpe/absorption

Ein Produktbeispiel: HP 35 A HT-LC

Verfasser:
Tetz
Zeit: 17.01.2020 11:47:52
1
2893102
@muensterlaender:

Danke erstmal für das Feedback.

Ja mit Gas sehe ich es normalerweise auch so. Wäre vorhanden aber müsste erstmal wieder auf Erdgas umgestellt werden, da der Anschluss abgemeldet ist und an der Leitung der Flüssiggastank hängt.

Die Kombivariante habe ich dann doch erstmal ausgeschlossen nach reiflicher Überlegung. Erstens benötigen wir so ca. 30-35 RM pro Jahr und ich hab mir die Menge jetzt mal vor Augen geführt. Es lagern zur Zeit 26 RM, welche nach und nach im großen Kamin verschwinden sollen der in der Galerie sitzt. Jedes Jahr 30 RM zu lagern umzuschichten und dann in den HV zu packen macht denke auf Dauer keinen Spaß es sei denn man hat nen Radlader etc. und kann alles direkt in den Heizraum schütten. Zumal wir 30 RM auch nicht dauerhaft selbst haben, müssten also eh zukaufen. Da ist es denke sinnvoll mit dem Holz was hier so abfällt den Kamin zu nutzen und im Keller auf Pellets mit Brennwert umzusteigen.

VG Sören

Verfasser:
Tetz
Zeit: 17.01.2020 12:00:33
0
2893119
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Meiner Meinung nach ist das Projekt sehr interessant, aber wohl eher etwa für den auf solche Immobilien spezialisierten TGA-Planer!

Falls wirklich +55 Grad Celsius Vorlauftemperatur für die Raumtemperierung erforderlich sein sollten, wäre eventuell die[...]


Ja das klingt recht interessant hab ich mir gerade mal angeschaut.

Da würde es dann auch Sinn machen den Gasanschluss zu nutzen.

Ein paar Fragen stellen sich allerdings.

1. Lärm:

Wir könnten so eine Anlage auf der Nordseite (WC, Sauna, Bad, Garderobe, keine Schlafräume) positionieren. Wie ist dennoch der Lärm? Abstand zum Haus wären ca. 8m

2. Leitungen:

Müssten dann von dort 8 m in den Kellerraum direkt geführt werden. Kosten für Schachtarbeiten, wie hoch ca?

3. Wird zum Schutz bestimmt noch eine Art "Käfig" benlötigt, kostet ebenfalls. Wie sieht es mit Laub und Dreck aus, die Anlage würde in der Nähe von größeren Bäumen stehen

4. Modulation. Die Geräte können ja nur bis 50% modulieren, hier wären aber genau die Hauptzeit des Wärmebedarfs. Bei 35 KW wären 50% 17,5 KW. Wenn der Wärmebedarf im Durchschnittswinter bei 14-15KW liegt geht das Takten los,wie problematisch ist das bei so einem Gerät?

Ansonsten finde ich so eine Anlage sehr interessant. Gute Leistungszahlen ca. 30% Einsparung gegenüber Gas-Brennwert. Wenn ich aber recht gesehen habe gibt es keine kleineren Varianten im Bereich 25-30 KW und auch keine für die Innenaufstellung, was Schade ist, denn da wären die Installationskosten niedriger. Wenn ich die 23TEUR sehe was der Preis wäre kommen bestimmt mit allem nochmal ca. 5-7 TEUR für die Installation drauf oder? Wäre dann bei 30.000 EUR, was denke zu viel ist damit es sich armotisiert oder?

Momentan bleibe ich bei Pelltbrennwert mit 1000l Puffer hängen, was sich wohl am besten rentiert bei 55-60.000 Kwh und einer Heizlast von 26-30KW oder?

VG Sören

Verfasser:
Tetz
Zeit: 17.01.2020 12:25:41
0
2893133
Achso und was macht die Gas Wärmepumpe unter -20 Grad, denn das ist die niedrigste Betriebtemperatur. Läuft sie dann trotzdem weiter auch bis -26 oder -28 Grad nur mit schlechtem Wirkungsgrad? Ich frage deshalb da wir hier vor 15 Jahren -26 Grad hatten.

VG Sören

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 17.01.2020 12:26:40
1
2893134
Ich bin da bei lowenergy, das Projekt ist schon recht groß und eher was für einen TGA Planer.
Aber prinzipiell würde ich nochmal genau schauen welche Maßnahmen sich lohnen könnten.
Die Dämmung des Dachs/oberste Geschossdecke wäre zum Beispiel so ein Fall. Da ist ja sicherlich ordentlich Dachfläche vorhanden über die Wärme weg geht. Da könnte es sich schnell lohnen Maßnahmen zu ergreifen.
Wenn du die Vorlauftemperatur unter 50°C bekommst könnte ich mir auch eine Wärmepumpe mit RGK vorstellen.

Da sind aber einige könnte, welche genau betrachtet werden müssten bevor man etwas genaues sagen kann.

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 17.01.2020 13:12:53
1
2893165
Unbedingt TGA-Planer hinzuziehen.

Als Alternative käme auch eine Hackschnitzelanlage in Betracht.

Verfasser:
Tetz
Zeit: 17.01.2020 14:35:39
0
2893218
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Meiner Meinung nach ist das Projekt sehr interessant, aber wohl eher etwa für den auf solche Immobilien spezialisierten TGA-Planer!

Falls wirklich +55 Grad Celsius Vorlauftemperatur für die Raumtemperierung erforderlich sein sollten, wäre eventuell die[...]


Die 55 Grad wären nur im Auslegungsfall -14 Grad notwendig. Wäre hier nicht eine R18 von Robur besser und diese mit einem günstigen Gas Brennwert-Gerät für den Worst Case ausstatten? Was kostet denn die R18 habe leider dazu nichts im Netz gefunden. Normale Leistung wäre ca. 12-18 KW die bei den üblichen Temperaturen benötigt würde. Da wäre doch die 35-40 KW Variante zu hoch oder, zwecks Takten etc.?

VG Sören

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 17.01.2020 15:10:20
0
2893236
Ich kenne Robur garnicht.
Nibe F(S)1255-16 wäre was größeres...aber die schafft bei 0/45 auch nur noch 8,6kW Heizleistung. Liegt aber auch schon bei 12k€.
IDM hat auch größere Wärmepumpen im Programm.
CTA Optiheat 1-25e würde eventuell noch funktionieren.
Aber wie gesagt würde ich bei solch einem Gebäude keine Aussage treffen wollen, da eine Fehlplanung finanziell recht ordentlich reinhauen kann.

Verfasser:
winklernorbert28
Zeit: 17.01.2020 18:06:18
0
2893341
Ich selber habe relativ viel mit größeren Anlage zu tun.
Generell bin ich eher ein Freund von knapper Auslegung.
Unter Anbetracht der ganzen Dinge vermute ich allerdings, dass ein modulierendes 40kw die besser Wahl ist.

Diese knapp 28kw kommen mir schon recht knapp vor.
Zudem ein 40kw Geräte großteils 1:5 moduliert und die 8kw im Prinzip eh immer abgenommen werden können. Zudem kommt noch der Puffer als zusätzlicher Lastausgleich...

Vermutlich ist der Aufpreis von 30 auf 40 kw fast verschwindend gering...

Generell gibt es für solche Anlagen mit diesen Systemtemperaturen nur zwei Varianten:

Gas, Pellets oder Hackgut, wobei Pellets und Hackgut mit einiges an Arbeit verbunden ist und Gas vermutlich teurer Besteuert wird.
Allerdings würde ich mich auf Pellets und Hackgut bezüglich CO2 Steuer auch nicht zurücklehnen.

Grundsätzlich, wenn ich alle Aspekte von "nachwachsend" weg rechne, ist so ein Holz Gerät die ärgste Dreckschleuder.
Bei uns in Österreich beginnen diese Diskussionen jetzt schon zum Teil und dieser "Nachwachsbonus" wird eher verschwinden.

LG Norbert

Verfasser:
Tetz
Zeit: 17.01.2020 18:59:48
0
2893374
Zitat von winklernorbert28 Beitrag anzeigen
Ich selber habe relativ viel mit größeren Anlage zu tun.
Generell bin ich eher ein Freund von knapper Auslegung.
Unter Anbetracht der ganzen Dinge vermute ich allerdings, dass ein modulierendes 40kw die besser Wahl ist.

Diese knapp 28kw kommen mir schon recht knapp[...]


Hallo Norbert,

danke für deine Ausführungen.

Ja die 28 KW sind eigentlich schon knapp gerechnet, 30 KW kommen aber bei -14 Grad hin denke ich.

Was Pellets anbetrifft finde ich den ETA PC 32 KW Kessel ab passendsten. Kann bis ca. 7,5 modulieren und dazu ein 1000l Puffer. Die jetzigen kann ich wohl doch nicht mehr so gut nutzen, da sie nicht aus dem Raum zu bekommen sind. Sind zu breit und müssten so durch 4 Türen in den neuen "alten" Heizraum,was sehr schwer wäre, ggf. Zarge abbauen ect. Die Puffer dort belassen und auch den Kessel im jetzigen Raum wollte ich vermeiden, da die Leitungen für Heizung und Warmwasser damit ca. 5 Meter länger sind als wenn sie zentral im alten Heizraum untergebracht werden.

Pellet auch wegen der CO2 Steuer attraktiv. Holt ist bisher ja ausgenommen aber selbst wenn wäre der CO2 Ausstoß pro Tonne verschwindend gering. Mit dem Dreck hast du Recht. Allerdings bleibt der ja bei Nutzung eines Brennwertwärmetauschers ja dort hängen und wird per Spülung in den Abfluss gespült. Der Schornstein sollte ergo sauberer bleiben. Asche wegkippen ist kein Problem, mache ich beim Kamin ja jetzt auch.

Wofür ich mich technisch jedenfalls sehr begeistern kann wäre eine Gas-Luft oder Gas/Wasser Wärmepumpe.

Die Frage lautet nur gibt es was passendes in der Leistungsklasse und was kostet es. Ideal wären 35KW modulierend bis 7 kW.

VG Sören

Verfasser:
Tetz
Zeit: 17.01.2020 20:24:29
0
2893448
Zitat von MichaelKo Beitrag anzeigen
Ich bin da bei lowenergy, das Projekt ist schon recht groß und eher was für einen TGA Planer.
Aber prinzipiell würde ich nochmal genau schauen welche Maßnahmen sich lohnen könnten.
Die Dämmung des Dachs/oberste Geschossdecke wäre zum Beispiel so ein Fall. Da ist ja sicherlich ordentlich[...]


Bei den normalen WP mit Strom rentiert sich der Aufwand nicht wirklich. Bei einer idealen COP von 4 und 60000 kWh Verbrauch benötigt man 15000 kWh Strom. Selbst mit 20 Cent die kWh für Wärmepumpenstrom gerechnet liegt man dann bei 3000 Eur pro Jahr. Da kommt man mit Pellets günstiger.

An die Dämmung der Geschossdecke habe ich auch Mal gedacht, dies aber wieder verworfen da erstens oben zwischen den Dielen Schlacke liegt welche bekanntlich gut dämmt und die Deckentemperatur liegt oben bei 21 Grad Zimmer bei 20,5 also dürfte dort nicht so viel verloren gehen. Der Hauptpunkt ist aber das wir das DG selbst nicht nutzen werden sondern es als Ferienwohnung ggf. vermieten wollen. Wenn gewünscht kann dann auch mal für paar Tage die VL Temperatur erhöht werden. Die Kosten oben alles zu dämmen würden sich nicht wirklich lohnen. Zumal wir jetzt mit 43 Grad Vorlauf und 33 Grad Rücklauf schon Recht flach mit der Heizkörper fahren können und das ohne jegliche Zusatzdämmung

TGA Planer werde ich mich mal kundig machen.

VG Sören

Verfasser:
Tetz
Zeit: 17.01.2020 20:30:57
0
2893458
Zitat von Texlahoma Beitrag anzeigen
Unbedingt TGA-Planer hinzuziehen.

Als Alternative käme auch eine Hackschnitzelanlage in Betracht.


Hackschnitzel wäre eine Option bei dem Verbrauch, aber leider fehlt der Platz dazu und macht wie ich so gehört habe viel Staub und Dreck oder?

Raumgröße des Heizraumes 6x5x3,5 m. Aber da müsste ja der Kessel und der Speicher etc. noch hin. Ergo kein Platz für die Menge an Hackschnitzel sonst sehr lukrativ.

VG Sören

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 17.01.2020 20:39:12
1
2893469
60000kWh = 12,5t Pellets bei 250€/t sind das, 3125€ zzgl. Wartungskosten.
So viel weniger als 3000€ Strom ist das jetzt nicht.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 17.01.2020 20:41:28
1
2893472
Zitat von Tetz Beitrag anzeigen
Bei den normalen WP mit Strom rentiert sich der Aufwand nicht wirklich. Bei einer idealen COP von 4 und 60000 kWh Verbrauch benötigt man 15000 kWh Strom. Selbst mit 20 Cent die kWh für Wärmepumpenstrom gerechnet liegt man dann bei 3000 Eur pro Jahr. Da kommt man mit Pellets günstiger ...
Was für eine "normale" mit elektrischer Energie betriebene Wärmepumpe meinst denn da?

Eine einigermaßen akzeptabel realisierte Sole-Wasser-Erdwärmepumpenanlage sollte eine Arbeitszahl von mindestens 5 erreichen ... gibt einige mit besseren AZen!

Zudem bitte bedenken, dass der Pellenbrenner nicht 100% Wirkungsgrad hat, regelmäßig gewartet werden muss, min. 1x pro Jahr den Schornsteinfeger sehen will und zudem auch elektrischen Strom für Steuerung, Gebläse, Föderschnecke oder Saugaustragung usw. braucht!

Bin der Meinung, dass die generierte thermische Energie bei Wärmepumpe, abgesehen von Staub und Schmutz, ungefähr identisch teuer wie bei Pillenbrenner ist.

Verfasser:
ReneM
Zeit: 17.01.2020 21:09:52
1
2893493
Ist es denn möglich Photovoltaik aufs Dach zu bringen? Die Fläche dafür dürfte ja vorhanden sein, dann könnte man die 3.000€ Stromkosten nochmal ordentlich senken mit 15-20kWp oder mehr(??) PV auf dem Dach.

Verfasser:
Tetz
Zeit: 17.01.2020 23:50:32
0
2893617
Zitat von MichaelKo Beitrag anzeigen
60000kWh = 12,5t Pellets bei 250€/t sind das, 3125€ zzgl. Wartungskosten.
So viel weniger als 3000€ Strom ist das jetzt nicht.


Kosten bei uns hier nur ca. 210€/t und das jetzt im Winter. Das sind dann bei 12,5t 2625 Euro. Ja Wartung ist da aber keine 400 Eur pro Jahr.

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 18.01.2020 00:04:18
1
2893622
Wartung + Schornsteinfeger + Strom? Ich wette, das sind mehr als 400€ im Jahr.

Hier im forum liest man von im die 300€ pro Jahr Wartung. Dazu kommen aber noch regelmäßige Verschleißteile wie Schnecke und Co.
100kWh Strom? Eher mehr... 30€.
Bleiben noch Schornsteinfegerkosten. Weiß ich nicht aber werden bestimmt auch 70€ im Jahr sein?

Ich hab nix gegen Pelletheizung aber ich würde sie mir nicht schön rechnen. Gerade die ständigen Wartungen würden mir persönlich auf den Keks gehen. Möchte mich nicht ständig um meine Heizung kümmern müssen.

Verfasser:
Tetz
Zeit: 18.01.2020 00:05:40
0
2893624
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Zitat von Tetz Beitrag anzeigen
[...]
Was für eine "normale" mit elektrischer Energie betriebene Wärmepumpe meinst denn da?

Eine einigermaßen akzeptabel realisierte Sole-Wasser-Erdwärmepumpenanlage sollte eine Arbeitszahl von mindestens 5 erreichen ... gibt einige mit besseren AZen!

Zudem bitte bedenken, dass[...]


Ja 5 oder besser wäre gut. Bei den 4 COP habe ich die Luft Wärmepumpe gemeint. Sole wäre aber recht teuer und die Bohrung auch nicht so ohne. Grabenkollektor scheidet leider aus. Zwar wäre Platz am Hang da aber das würde nicht reichen. Und auf dem restlichen Grundstück wo auch genug Platz wäre müsste man großflächig umgraben. Zumal sich dann die Bodenbeschaffenheit durch den Wärmeentzug verändert. Eine Bohrung wäre sicher vom Wirkungsgrad top.

Wie sieht es denn mit der Modulation aus. Welche gute Sole Wärmepumpe mit einer hohen COP im Bereich 7,5 bis 30-35 KW gibt es denn? Hab da noch nicht so viel gefunden, die meisten sind ja eher fürs "normale" EFH. Die Gas Variante fände ich aber auch sehr interessant

Pellets machen auch nicht mehr so viel Dreck. Klar Wirkungsgrad ist niedriger und die Nebenkosten für Aggregate und Wartung auch. Eine Kombi mit Solar auf dem Dach würde aufgrund zahlreicher Schornsteinschächte gut gehen aber alles zusätzlich teuer und in 10 bis max. 15 Jahren schwer zu armortisieren.

Schwierig. Vielleicht mache ich mir doch nochmal Gedanken zur Hackschnitzelanlage als ETA Hack. Eine Ration für 3 Monate sollte im großen Heizraum unterzubringen sein. 5,5x4,5x3,5.

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 18.01.2020 00:33:33
1
2893641
Ich hatte die doch oben ein paar Hersteller von großen SW WP geschrieben. Idm und cta haben da passendes im Angebot. Aber da rgk ausscheidet wird es mit Bohrung vermutlich viel zu teuer, da du bei der Heizleistung ja doch schon einige Bohrmeter brauchst.

Was ich mir noch vorstellen könnte wäre eine günstige LWWP (z. B. T-CAP 16kW) ergänzt um eine Gastherme wenn es richtig kalt wird.

Verfasser:
winklernorbert28
Zeit: 18.01.2020 09:11:40
1
2893743
Wie gesagt, die Leistung kommt mir recht knapp vor.
Bei Pellets würde ich eine knappe Dimensionierung klar ausschließen.
Habe dies als Werkskundendienst oft genug mitbekommen.

Eine knapp dimensionierte Gasanlage läuft ihre 15 Jahre und ein knapp dimensionierter Pelletskessel macht keine 10 Jahre mit inkl. viel Ärger und viel Ersatzteile...

In dem Fall würde ich sogar auf eine Sole-WP tendieren.
Anschaffungskosten gegenüber einer Pelletsanlage mit Abzug der ganzen Förderungen gar nicht so viel...
Eventl einige. Heizkörper auf was größeres Tauschen und dann sieht das ganze schon sehr gut aus.

In den späteren Jahren kann man ja noch PV verbauen.
LG

Verfasser:
crink
Zeit: 18.01.2020 09:27:11
0
2893752
Moin,

in diesem Fall würde ich sofort einen Wärmemengenzähler einbauen lassen und den Restwinter zur exakten Heizlastermittlung nutzen.

Wo ungefähr steht das Haus?
Soll die Ferienwohnung auch im Winter vermietet werden?
Wie ist im Sommer der Wärmeschutz der Ferienwohnung? ->Dachdämmung?
Zirkulation für Warmwasser vorhanden?

Von Ecoforest gibt es größere modulierende WP, delta97 oder osterburg hier aus dem Forum nutzen so eine.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 18.01.2020 09:33:58
0
2893755
Zitat von Tetz Beitrag anzeigen
... 5 oder besser wäre gut. Bei den 4 COP habe ich die Luft Wärmepumpe gemeint. Sole wäre aber recht teuer und die Bohrung auch nicht so ohne. Grabenkollektor scheidet leider aus ...
An Deiner Stelle würde ich mich erstmal rundum informieren ... Du bekommst bei WP 35% der förderfähigen Investitionen als Förderung vom BAFA!

Kennst Du zum Beispiel die auf folgend verlinkter Seite beschriebene Technik? http://www.erdwaerme-forum.de/index2.php?ziel=5

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Gas-BW, Pellet (evtl TWIN), oder Wärmepumpe Altbau Villa 570qm
Verfasser:
lowenergy
Zeit: 18.01.2020 09:33:58
0
2893755
Zitat:
...
... 5 oder besser wäre gut. Bei den 4 COP habe ich die Luft Wärmepumpe gemeint. Sole wäre aber recht teuer und die Bohrung auch nicht so ohne. Grabenkollektor scheidet leider aus ...An Deiner Stelle würde ich mich erstmal rundum informieren ... Du bekommst bei WP 35% der förderfähigen Investitionen als Förderung vom BAFA!

Kennst Du zum Beispiel die auf folgend verlinkter Seite beschriebene Technik? http://www.erdwaerme-forum.de/index2.php?ziel=5
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Seite 2