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29.11.2025 12:39:51 |
Zitat von da-holgi  Heute hab ich nicht schlecht gestaunt als im Briefkasten eine Rechnung von Daikin lag, in der mir der Einsatz komplett in Rechnung gestellt wurde, obwohl ich eine aktive Garantieverlängerung habe (die ist auch in jedem Wartungsbericht aufgeführt und gilt bis 16.04.2026). Knapp 800 Euro, wobei die Hälfte auf die beiden Antriebe entfällt.[...] Kann ja eigentlich nicht sein! Ich hoffe, das klärt sich auf! Gruß Karl
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29.11.2025 14:54:58 |
E-Mail hab ich schon geschickt und die ganzen Wartungsprotokolle angehängt, wo die Garantie vermerkt ist. In der automatischen Antwort stand schon, dass mit mehreren Wochen Bearbeitungszeit zu rechnen ist, ich werde am Montag lieber direkt anrufen, denn die Rechnung ist schon in einer Woche fällig. Wahrscheinlich haben die das mit der Garantie einfach übersehen, aber ist halt wieder unnötiger Ärger...
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01.12.2025 09:23:32 |
So, die Sache mit der Garantie ist (leider zu meinen Ungunsten) geklärt. Ich habe gerade im Inbetriebnahmeprotokoll nachgesehen, und die Anlage wurde am 19.05.2020 in Betrieb genommen, darauf beruft sich Daikin als Startdatum der fünfjährigen Garantie. In den Serviceprotokollen steht als Ablaufdatum der Garantie der 16.04.2026, anscheinend weil sich jemand damals beim Eintragen der Daten vertippt hat. Beim Innengerät steht nämlich Inbetriebnahme 16.04.2020, beim Außengerät 16.04.2021. Und darauf hat das System anscheinend die 5 Jahre draufgezählt. Da aber als Startdatum das "offizielle" Inbetriebnahmeprotokoll des Heizungsinstallateurs zählt, sind meine 5 Jahre tatsächlich schon im Mai 2025 abgelaufen. Ärgerlich, aber ich bin selbst dran schuld, hätte nochmal in das Protokoll schauen sollen. Hätte ich die Antriebe selbst getauscht, wäre ich mit rund 300 Euro aus der Sache raus gewesen.
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01.12.2025 09:56:27 |
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03.12.2025 22:08:12 |
Hallo zusammen, hier ein Update von der Reparatur am Montag. Stellmotoren wurden getauscht. Diese sind nun wesentlich leiser, wenn sie takten. Der 3UVB1 ist jetzt auch nicht mehr so aktiv, sondern hält die Position länger. Die Einheit mit dem Durchflusssensor wurde gereinigt, ebenso die Unwälzpumpe. Beim Sensor war einiges an Dreck drin. Das Heizwasser war sonst sauber, deswegen keine Spüulung der Leitung. Am ersten Tag nach dem Tausch lief die Anlage gut, 3UVB1 fast dauerhaft bei 12%. Durchfluss ca. 1000l/h. Heute ist der Durchfluss wieder tiefer und pendelt zwischen 450 und 700 l/h, UVB1 bei ca. 35%. Bei Warmwasser Aufbereitung hab ich immerhin 1500l /h und die geht auch ziemlich fix. Bin gespannt, wie es weiter geht und natürlich auf die Rechnung. ^^
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05.12.2025 19:59:49 |
Bei mir gibt es auch Neuigkeiten, bzw. Details zu bereits bekanntem mit meiner Anlage. Im Moment ist es ja wieder oft zwischen 0°C und 3°C bei uns, weshalb mein Außengerät wieder öfter in den "Geistermodus" (so nenne ich den Modus wo die Leistungsaufnahme immer weiter ansteigt aber keine bzw. zu wenig Wärmeleistung abgegeben wird) geht. Gerade eben habe ich zufällig an den Werten gesehen, dass es wieder so weit ist und bin deshalb mal raus zum Außengerät. Das war auf dem Diagramm um 19:11 Uhr: Obwohl es schon 25 Minuten gelaufen ist, war es bei 2.5°C Außentemperatur komplett eisfrei, was sich mit dem Messwerten von DeltaT am Außengerät (Außentemperatur - Temperatur am Verdichter) von rund 1K gedeckt hat. Die Temperaturmesswerte sind also plausibel und korrekt. Ich habe dann meinen Stiefsohn zur Arbeit gefahren und bin 13 Minuten (also um 19:24 Uhr) später wieder gekommen, und da war das Bild ein ganz anderes. Die Stromaufnahme war wieder auf normalem Niveau, die Heizleistung auch, und das Außengerät war schon deutlich vereist (bis auf einen Rand ca. 10cm von unten gemessen) bei rund 5K DeltaT. Auch sonst waren alle Werte wie erwartet, Leistungsaufnahme 2.5kW bei 10kW Heizleistung, also COP um die 4. Im "Geistermodus" gönnt er sich 3.5kW und macht nur um die 7kW Heizleistung, also COP nur um die 2. Das Geräusch war in beiden Situationen unauffällig, der Verdichter war kaum zu hören, nur der Lüfter Es ist mir ein Rätsel, was er in diesem "Geistermodus" mit der Leistung macht die er aufnimmt, denn die Inverterdrehzahl ist auf dem gleichen Niveau wie bei einem normalen Zyklus. Wenn ich Warmwasser mache, zieht er auch um die 3.5kW, da ist dann aber der Verdichter deutlich zu hören. Im Diagramm ist mir sonst nur aufgefallen, dass er beim Verlassen des "Geistermodus" kurz die Verdichterdrehzahl gesenkt hat (gegen 19:13 Uhr zu sehen), ab dem Moment sank die Leistungsaufnahme ab, und die Heizleistung stieg auf normales Niveau an. Die Temperatur der Ablassleitung sinkt in dem Moment auch kurz ab, steigt dann aber wieder an. Ich bin mit meinem Latein echt am Ende, weil nach dem Energieerhaltungssatz muss die zusätzliche Leistung, die er sich reinzieht, ja irgendwo hin. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen er heizt damit die Lamellen, denn die sind ja eisfrei obwohl sie es nicht sein sollten. Und ich habe keine Erklärung für die Regelmäßigkeit, der macht das in dem engen Temperaturfenster bei jedem zweiten Zyklus zwischen den Abtauungen. Wenn es unter 0°C ist, läuft alles normal, und über 3°C auch...
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05.12.2025 20:15:00 |
Oh, und gerade wo ich mit dem letzten Beitrag fertig war, gibt es noch was neues, anscheinend ist das Muster mit "jeden zweiten Durchlauf" doch kein Muster, denn jetzt fängt er direkt im Folgezyklus wieder im Geistermodus an: Was mir dieses Mal aufgefallen ist: Wenn er in den "Geistermodus" sinkt die Temperatur der Ablassleitung ungefähr auf das Niveau von der Soll- Vorlauftemperatur, den Knick habe ich mal markiert. Das war auch beim Zyklus vorher der Punkt, wo das losging mit der ansteigenden Stromaufnahme. @Karl: Gibt es da irgendein Ventil im Kältekreislauf das "klemmen" kann ohne dass es eine Fehlermeldung wegen unplausiblen Drücken gibt? Denn nach wie vor schmeißt das Ding keine Fehlermeldung wenn das passiert...
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05.12.2025 20:50:41 |
Zitat von da-holgi  Gibt es da irgendein Ventil im Kältekreislauf das "klemmen" kann ohne dass es eine Fehlermeldung wegen unplausiblen Drücken gibt? Denn nach wie vor schmeißt das Ding keine Fehlermeldung wenn das passiert... Ja, da gibt es DAS Ventil im Kältekreis: das Expansionsventil! Wenn das kaputt ist, was durchaus vorkommt, baut sich wahrscheinlich - abhängig vom Fehlerzustand - kein ausreichendes Druck- und Temperaturgefälle zwischen Saug- und Druckseite des Verdichters auf. Die Saugseite (Lamellen-WT am Außengerät) ist zu warm, um Umweltwärme aufzunehmen. Da es saugseitig keinen Drucksensor gibt, merkt die Steuerung das wahrscheinlich nicht. Der Verdichter schuftet sich zu Tode und gibt kaum mehr als die eigene Verlustleistung ans Kältemittel/Wasser ab. Das (funktionierende) Expansionsventil sorgt saugseitig genau fur den Druck bzw. die Verdampfungstemperatur, die zur Aufnahme der geforderten Wärmeleistung aus der Luft erforderlich ist. Gruß Karl
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05.12.2025 22:17:27 |
@Karl: Hmm, das hört sich (leider) ziemlich genau nach dem an, was ich beobachte. Die Verdampferseite bleibt warm, und Wärmeleistung wird kaum erzeugt, während der Verdichter immer mehr Leistung verbrät. Stellt sich jetzt nur die Frage, was tun? Das Problem habe ich ja schon lange, mindestens drei Jahre. Aber es tritt nach wie vor nur in dem engen Temperaturbereich zwischen 0°C und 3-4°C auf. Ich nehme an mir bleibt nichts anderes übrig als zu warten bis dieses Ventil (falls es das ist) irgendwann mal komplett stirbt. Oder ich lasse es präventiv tauschen, aber dann muss die Anlage neu befüllt werden, richtig? Wo sitzt dieses Ventil, am Außengerät oder innen?
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05.12.2025 22:33:29 |
Nr. 3 im Außengerät. KM muss abgesaugt und neues Ventil unter Stickstoff eingelötet werden. Ist ne größere Aktion… |
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05.12.2025 23:12:59 |
@Karl
Danke, hab ich schon befürchtet dass das keine Kleinigkeit ist.
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist es aktuell zumindest noch kein Problem für den Verdichter, weil er quasi zu wenig Kältemittel abbekommt. Bei zu viel Füllung kann auch der Verdichter über den Jordan gehen, das wäre doof.
Auf jeden Fall werde ich das weiter penibel im Auge behalten und schon mal was beiseite wenn das repariert werden muss...
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06.12.2025 10:53:22 |
Ich habe jetzt vom "Geistermodus" gestern noch einmal eine Auswertung gemacht mit dem Expansionsventil (türkis, rechte Skala): Was mir als Laie auffällt: Nach dem Abtauen startet er meist mit einem Wert von 380 (was immer das auch bedeutet). Der Unterschied vom "Geistermodus" zum normalen Zyklus den ich erkenne ist, dass er im normalen Zyklus maximal auf 410 steigt und dann im Verlauf des Zyklus langsam wieder auf 380 abfällt. Im "Geistermodus" schaukelt sich der Wert auf um die 450 hoch, fällt dann auf 340-360 und steigt dann langsam wieder an auf um die 380. Um 20:20 Uhr kann man auch schön sehen, wie der Tiefpunkt des Expansionsventils mit dem Übergang von "Geistermodus" auf normale Wärmeerzeugung zusammenfällt. @Karl Dieser Wert für das Expansionsventil ist, wenn ich das im Smarthome-Thread richtig verstanden habe, die Sollgöße (ein PWM-Signal), ist das korrekt? Wenn er das Sollsignal aufzeichnet, dann kommt das Verhalten meiner Interpretation nach nicht vom Ventil selbst, sondern von der Ansteuerung. Oder interpretiere ich das falsch?
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06.12.2025 13:27:26 |
Hallo, ich habe ein ähnliches Problem uns bin schon etwa ein Jahr auf der Suche. Im WW Betrieb nimmt das Außengerät mal 1600 mal 2500 oder auch 3500 Watt bei vergleichbarer Außentemperatur. Nach einen Neustart des Außengerätes läuft es einige Tage wieder normal. Bisherige Versuche: -neues Kältemittel um Mangel auszuschließen -Fühlersatz des Außengerätes getauscht (3 Fühler) -EEV Magnet gewechselt ( heute) Ich fürchte jedoch dass das das EEV schwergängig ist und daher nicht korrekt arbeitet. Hier eine schöne Funktionsbeschreibung des EEV. Genau dieses ist in meiner Außeneinheit verbaut. https://www.youtube.com/watch?v=LzvVjvUpOVM&t=30s
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06.12.2025 13:49:28 |
Zitat von York  Hallo, ich habe ein ähnliches Problem uns bin schon etwa ein Jahr auf der Suche. Im WW Betrieb nimmt das Außengerät mal 1600 mal 2500 oder auch 3500 Watt bei vergleichbarer Außentemperatur. Nach einen Neustart des Außengerätes läuft es einige Tage wieder normal.
Bisherige[...] Ja das hört sich ähnlich an wie bei mir, und auch bei mir kann man durch einen "Reset" des Außengeräts das Problem für ein paar Tage abstellen. Ich bin mir aber noch nicht sicher ob es wirklich am EEV liegt oder an der Ansteuerung. Wenn das Problem durch einen "Neustart" beseitigt wird, klingt das für mich eher wie ein SW-Problem. Oder beim Neustart wird das Ventil erstmal in eine definierte Position gefahren und hängt deshalb erstmal nicht mehr. Danke auch für das Video, jetzt ist mir auch halbwegs klar was das Ding macht. Berichte mal was der Tausch des Magneten gebracht hat.
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06.12.2025 14:07:06 |
Zitat von da-holgi  @Karl Dieser Wert für das Expansionsventil ist, wenn ich das im Smarthome-Thread richtig verstanden habe, die Sollgöße (ein PWM-Signal), ist das korrekt? Wenn er das Sollsignal aufzeichnet, dann kommt das Verhalten meiner Interpretation nach nicht vom Ventil selbst, sondern von der Ansteuerung. Oder interpretiere ich das falsch? Ja, es ist die Sollgröße! Aber: Wenn die Steuerung merkt, dass die Anlage nicht wie erwartet reagiert, versucht sie durch Änderung der Sollgröße gegenzusteuern. Der merkwürdige Verlauf der Sollgröße im „Geistermodus“ kann m. E. also trotzdem Folge eines klemmenden Ex-Ventils sein.
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06.12.2025 14:28:01 |
Zitat von Kala Nag  Zitat von da-holgi  [...] Ja, es ist die Sollgröße! Aber: Wenn die Steuerung merkt, dass die Anlage nicht wie erwartet reagiert, versucht sie durch Änderung der Sollgröße gegenzusteuern. Der merkwürdige Verlauf der Sollgröße im „Geistermodus“ kann m. E. also trotzdem Folge eines klemmenden Ex-Ventils sein. Das würde auch erklären, dass es sich irgendwann dann doch "einrenkt", wenn die Steuerung mehrmals versucht anzusteuern, und irgendwann "löst" es sich dann und fährt in die gewünschte Position.
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07.12.2025 20:19:54 |
Heute war es ja wieder deutlich über 3°C und wie sonst auch ist das Problem mit dem "Geistermodus" bei mir wieder verschwunden. Wenn tatsächlich das Ventil klemmt (und nicht die Anschlussleitung, der Elektromagnet oder gar die Steuerelektronik das eigentliche Problem ist), scheint es irgendeine mechanische Toleranz zu sein, die sich ausschließlich in einem engen Temperaturbereich auswirkt. @Karl Ich hab da ne etwas unorthodoxe Idee gehabt die Tage: Wenn das Ventil tatsächlich klemmt und die Steuerung es durch wiederholte Pulse am Ende doch "losruckeln" kann, könnte man an der Kupferleitung unterhalb des Ventils einen kleinen Vibrationsmotor anbringen. In meinem Fall könnte ich den dann bequem per Openhab ansteuern, denn ich kann ja anhand der Parameter mittlerweile genau erkennen, wann das Problem auftritt. Meine (zugegeben naive) Idee ist, dass die Vibration durch den Motor das Klemmen des Ventils beseitigt. Ich hab aber keine Ahnung ob das ne gute Idee ist, das Ventil vibrieren zu lassen, aber andererseits dürfte es im Betrieb des Außengeräts auch zu Vibrationen kommen. Das wäre zwar keine Reparatur, aber ein günstiger Workaround. Solche Vibra-Motoren kosten wenige Euro, dazu ein Netzteil, ein Relais und die Logik von der Home-Automatisierung. Und apropos Vibration, ist es denkbar dass eine bestimmte "Frequenzkonstellation" aus Lüfterdrehzahl, Verdichterdrehzahl und Temperatur eine Resonanz erzeugt, die das Ventil klemmen lässt? Ich denke mir halt, wenn das Ventil tatsächlich "am Arsch" wäre, dann müsste das Problem doch viel häufiger und ohne solche definierten Muster auftreten, bis hin zum völligen Leistungsverlust. Und das geht bei mir ja schon drei Jahre, ohne dass es sich verschlechtert hat....
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07.12.2025 21:17:46 |
Die Idee mit dem klemmendem EEV ist aktuell ja nur als Vermutung zu betrachten. Die „Diagnose“ ist keineswegs zwingend. Die Existenz des Problems in nur einem kleinen Temperaturbereich kann ich nicht schlüssig damit in Verbindung bringen. Aber Deine Idee wäre zumindest geeignet, das EEV als Verursacher zu identifizieren. Selbst ohne Automatisierung könnte man damit testen, ob „rütteln“ am EEV einen Einfluss hat. Gruß Karl
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07.12.2025 22:43:43 |
Ich habe mir die Datenschriebe nochmal angesehen und eine alternative (bessere) Interpretation des Geschehens gefunden: - Nach dem Abtauen fährt die Verdichter-Drehzahl hoch, um Soll-Tv zu erreichen - Jedem Drehzahlsprung folgt ein im Regler hinterlegter Öffnungssprung des EEV - Aus noch unklaren Gründen sind die Sprünge des EEV aber zu groß - Als Konsequenz des zu weit offenen EEV ist der Verdampfer nicht kalt genug - Daraus resultiert automatisch ein schlechter COP und eine hohe Heißgastemperatur - Der Regler erkennt das Problem und schließt Schritt für Schritt das EEV - Mit Erreichen des passende Öffnungsgrades des EEV sinkt die Verdampfertemperatur - Mit sinkender Verdampfertemperatur steigt der COP und fällt die Heißgastemperatur - Nach rund 20min ist der Kältekreis wieder „in der Spur“. Es bleibt die Frage offen, warum die reglerseitig hinterlegten EEV-Öffnungen bei Drehzahlerhöhung des Verdichters offenbar über das Ziel hinausschießen. Gruß Karl
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08.12.2025 10:56:24 |
Ich zermartere mir darüber auch schon die ganze Zeit den Kopf. Ich habe zum Vergleich mir die Werte jetzt mal angesehen, der Wert für das EEV durchläuft aktuell ähnliche Wertebereiche (zwischen 320 und 350) wie im "Geistermodus", also hängt das Problem nicht mit einer bestimmten Stellung zusammen (zumindest nicht in Kombination mit unterschiedlichen Temperaturen). Aber wenn der "Geistermodus" auftritt, ist ja meist ein Abtauen dazwischen (oder sie war vorher auf Standby), d.h. das EEV kommt von 480 runter auf unter 300 und fährt dann im Heizbetrieb hoch (im Falle des Geistermodus zu hoch). Übrigens, was noch auffällt: Der Zirkus dauert immer ziemlich genau 30 Minuten. Ich habe aktuell drei Verdächtige: Das EEV selbst, das bei einer bestimmten Temperaturkonstellation "klemmt" und dann von der Regelung irgendwann gelöst wird. Zumindest nach meiner "Logik" spricht dagegen aber, dass mechanische Defekte eigentlich mit der Zeit schlimmer werden sollten, das Problem hat sich aber in den letzten 2 Jahren nicht verschlechtert. Es tritt immer in der gleichen Ausgangskonstellation ein: Heizen, Temperatur zwischen 0-3°C und meist ziemlich feucht. Bei "knackigem" Frost läuft alles normal, obwohl da auch oft abgetaut wird. Die Steckverbindung zur EEV-Steuerung, denn wenn der Fehler auftritt, ist es meistens sehr feucht (knapp über dem Gefrierpunkt). Oder der Stepper-Motor und/oder dessen Anschlüsse, im KI-Modus bei Google findet man da folgendes: Daikin EEV (Electronic Expansion Valve) voltage issues often stem from moisture/oxidation, worn-out internal gears, or PCB/wiring problems, leading to error codes (like U0, F3) and cooling failure, requiring resistance checks (multimeter for coil integrity, expecting ~40-50 ohms, per manual), checking for mechanical issues (manual actuator), or potentially replacing the EEV coil/head or even the control board (PCB) if voltage supply to the valve is inconsistent. Common Causes & Symptoms Moisture/Oxidation: Especially in older or exposed units, moisture causes corrosion, leading to EEV malfunction and error codes like U0, F3 (often in 17 Series), requiring EEV coil replacement. Worn Gears/Mechanical Failure: Internal nylon gears in the stepper motor power head wear out (after ~20,000 hours/5 yrs), causing slipping or sticking, preventing proper valve movement. PCB/Wiring Faults: The control board might supply insufficient voltage or the wiring/connections could be damaged, preventing proper EEV operation. Symptoms: System failure to cool, error codes (U0, F3), suction pressure issues (vacuum/icing), or the valve stem not fully retracting/extending. Da geht es zwar um Klimaanlagen, aber das Prinzip ist wohl identisch. Der Spulenmotor scheint nicht so teuer zu sein (um die 60 Euro), und wenn ich das Prinzip richtig verstanden habe, müsste man den sogar selbst tauschen können. Das wäre eventuell einen Versuch wert.
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08.12.2025 13:04:18 |
Das WP-Außengerät ist praktisch identisch zur Daikin-Klimaanlage. Den Austausch der Spule des EEV kannst Du selbst machen. Ich glaube aber nicht so recht an einen Ausfall dieser komplett vergossenen Einheit bei bestimmten Witterungsbedingungen. Aber mal am Stecker wackeln kann nicht schaden.
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08.12.2025 13:50:43 |
Zitat von Kala Nag  Das WP-Außengerät ist praktisch identisch zur Daikin-Klimaanlage. Den Austausch der Spule des EEV kannst Du selbst machen. Ich glaube aber nicht so recht an einen Ausfall dieser komplett vergossenen Einheit bei bestimmten Witterungsbedingungen. Aber mal am Stecker wackeln kann nicht schaden. Ich hab heute das weiter oben verlinkte Video zu Ende geschaut, und am Ende wird darauf hingewiesen, dass Rost zwischen dem Ventilkopf und dem Spulenmotor ein Problem sein kann. Hab dann noch diverse amerikanische Videos zu dem Thema angeschaut (da ging es zwar um Klimageräte, aber gleiches Problem), da wurde das mit dem Rost auch thematisiert. Und natürlich noch die anderen Verdächtigen, das Kabel und die Steuerplatine selbst. Es wird oft erwähnt, dass die Daikin-Geräte empfindlich sind was den Rost am EEV angeht, und öfter "voltage issues" haben, sprich am EEV kommen nicht die gewünschten 12V an, entweder weil das Kabel defekt ist oder gar die Versorgungsspannung zu stark schwankt. Jetzt im Winter werde ich am Außengerät sowieso nix machen, nicht dass ich es "kaputt repariere", das mache ich dann lieber im Sommer wenn ich nur Warmwasser brauche (das kann ich notfalls per Heizstab machen). In der Zwischenzeit werde ich erstmal die Diagnose noch verbessern, mit meiner Home-Automatisierung werde ich mir eine Benachrichtigung senden lassen wenn der Modus auftritt, und ich will sehen ob ich noch mehr Muster finde was Temperatur und Dauer angeht. Das lustige an der Sache ist: Ohne das Monitoring über AlthermaESP und der Leistungsaufnahme hätte ich dieses Problem nie bemerkt. Da der Zirkus ja nur ne halbe Stunde dauert, merkt man das im Haus nicht an der Temperatur, und das Ding wirft ja auch keine Fehler. Initial bin ich nur darauf gekommen, weil die Verbrauchskurve der WP plötzlich diese "Sägezähne" hatte im Heizbetrieb...
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08.12.2025 14:11:14 |
So ich kann berichten:
Der Austausch der Spule des EEV ist sehr leicht hat jedoch nichts gebracht. Schon bei der 2 WW-Bereitung zieht das Außengerät 3500 Watt. Das dauert dann auch nur 25 min. Mich stört jedoch dieses Arbeiten mit Vollgas. Zudem muss ich ab -10 Grad mit dem Auslösen der 20 A Sicherung rechnen. Nach meinem Verständnis wird beim Reset (und nur dann) das EEV in eine definierte Position gefahren. Die Elektronik sendet je nach Bedarf Auf- oder Abwärtssignale. Es gibt keine Rückmeldung der tatsächlichen Ventilposition. Somit wird der Fehler einer klemmenden Mechanik (bei mir) immer weiter verschleppt. 1. WW 1500Watt 2. WW 2500Watt 3. WW 3500Watt dieser Wert schwankt nur noch mit der Außentemperatur
Ich habe noch eine komplette 2 Außeneinheit und könnte noch die Platine tauschen. Risiko: nicht die richtige Softwareversion Mein Gedanke geht ehr in die Richtung über Optokoppler mit Leistungsausgang die 4 Spulen höher anzusteuern um die unterstellte Schwergängigkeit zu überwinden.
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08.12.2025 14:40:56 |
Interessant!
Das EEV macht m. W. vor jedem Verdichter-Start ein Positions-Reset (als kurzes Schnarren hörbar). Dann aber werden tatsächlich nur noch die Schritte gezählt, weil es keine Positionsrückmeldung des Ventils gibt (keine Sensorik vorhanden).
Was daraus aber auch folgt: Wenn das Ventil wegen Verklemmens mal aus dem Ruder läuft, ist eine „Heilung“ im laufenden Betriebszyklus (wie bei da-holgi anhand der Datenschriebe beobachtet) sehr unwahrscheinlich! Das spricht m. E. gegen die Theorie des Verklemmens.
Gruß Karl
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08.12.2025 14:53:24 |
@da-holgi Könntest Du mal Deine Grafik um Tliq ergänzen, also die Temperatur des verflüssigten Kältemittels nach dem Kondensator? Ich vermute nämlich, das Daikin den Kältekreis über die Unterkühlung regelt. Gruß Karl
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