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Welches Material Trinkwasserleitung?
Verfasser:
Svenmaen
Zeit: 03.02.2020 22:26:30
0
2905466
Moin zusammen.
Dies ist mein erster Beitrag mit diesem Profil.
Ich hätte schon mal 2007 öde so eins angelegt, komme aber nicht mehr rein.
Wir haben uns ein Haus in 59846 gekauft.
Das Haus ist Baujahr 1963 und steht am Hang.
Im Keller bzw Erdgeschoss gibt es in einem Kellerraum einen Brunnen.
Ein Sanitär Firma war damit beauftragt, die alte Ölheizung zum Laufen zu bringen, wenigstens für diesen Winter.
Das Haus stand zwei Jahre leer und es gab Frostschäden.
Der Sanitärmensch setzte unser Haus unter Wasser. Den Parkett reisse ich gerade raus.
Jetzt habe ich in den Stockwerken die alten Guss Abwasser Rohre und Zuleitungen herausgerissen,
weil ich es jetzt richtig machen will.
Ich werde jetzt Wasserleitungen neu legen/lassen.
Welche Leitungen nimmt man den jetzt?
Habe lange gegoogelt und hier gelesen.
Ist Edelstahl das non Plus ultra?
Paläste will ich glaube nicht.
Kupfer? List man auch viel schlechtes.
Gerne kann sich auch eine Firma melden, die im Kreis 59846 tätig ist. Oder muss ich das dann verschieben?
Das war halt alles von Budget nicht eingeplant. Ebenso wenig wie die Heizungsrohre, die defekt sind.
LG der Sven

Verfasser:
OldBo
Zeit: 04.02.2020 08:39:34
0
2905591
Eine Übersicht von Firmen kannst Du z. B. hier finden.

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 04.02.2020 09:14:38
5
2905616
Günstig und funktional ist Mehrschichtverbundrohr.
Hersteller quasi egal. Ist aber Kunststoff mit Trinkwasserkontakt.

Viega Raxinox ist das einzige mir bekannte Edelstahlpresssystem ohne Toträume und Gummidichtungen.

Ansonsten landest du bei Kupfer oder Edelstahl als herkömmliche Stangenware. Ist dann entsprechend teurer, hat aber keine Probleme mit verengten Fittings.

Wenn du kannst und Eigenleistung erbringst, Kupfer bei eurem Trinkwasser zulässig ist und der Sanitär dich mit Abnahme, Abdrücken etc unterstützt, dann löte Kupfer weich. Das ist ob der einfachen Fittings günstig, braucht nur wenige bezahlbare Tools, praktikabel und totraumfrei.

Verfasser:
Svenmaen
Zeit: 05.02.2020 18:57:37
0
2908743
Super, vielen Dank.
Ich dachte halt nur, das Kupfer auch ins Wasser übergeht. Also ob es vielleicht schädlich sein kann.
Ich weiss, wir leben alle noch.
Aber wenn man jetzt die Möglichkeiten offen hat...
Ich habe halt vier Minderjährige Kinder und möchte ja auch, das es denen gut geht, auch in Zukunft.
Schöne Grüße
Sven

Verfasser:
egal1
Zeit: 05.02.2020 19:14:19
1
2908761
ja, ja die Kinder :-)
Aber Hanssanitäter hat doch geschrieben: wenn Kupfer bei eurem Trinkwasser zulässig ist. Das kommt eben auf die Zusammensetzung eures Trinkwassers an.

Verfasser:
Svenmaen
Zeit: 05.02.2020 19:39:10
0
2908787
Da war vorher auch Kupfer drin.
Ich hatte nen Klempner am Telefon und der sagte Mehschichtverbundrohr oder Edelstahl.
Und die Heizungsrohre in Edelstahl oder Stahl.
Man würde bei den Heizungsrohren nicht mehr Kupfer nehmen?

Verfasser:
SG03
Zeit: 05.02.2020 20:17:39
1
2908819
Die Arbeit mit dem Löten will sich nur keiner mehr machen.

Verfasser:
OldBo
Zeit: 05.02.2020 23:36:20
1
2908938
Zitat von Svenmaen Beitrag anzeigen
Ich habe halt vier Minderjährige Kinder und möchte ja auch, das es denen gut geht, auch in Zukunft.[...]

Da solltest Du dir über andere Dinge Gedanken machen und nicht über trinkwasserzugelassene Rohre. Und Stahlrohr in Heizungsanlagen im EFH ist inzwischen zurück ins Mittelalter.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 05.02.2020 23:41:37
1
2908943
Warum sollte man für Heizungswasser keine Kupferrohre nehmen? Das ist absolut ÜBLICH. Edelstahlrohre im Heizungsbau sind UN-üblich und auch gar nicht erforderlich. Also TRINKwasserleitung allerdings sinnvoll.

Verfasser:
ET76
Zeit: 05.02.2020 23:48:19
1
2908945
Verfasser:
Peter 888
Zeit: 06.02.2020 05:33:32
2
2908977
Hallo

mit Stahl wird C-Stahlrohr/Weichstahlrohr gemeint sein. Die Arbeitszeit für schwarzes Rohr kann/will keiner mehr zahlen. Meine letzte größere Heizung (für meine Familie) war bis DN 20 in Kupfer (weichgelötet) alles darüber hinaus in schwarzem Stahlrohr. Preisunterschied eines DN 32 Bogens ist schon erheblich. Allerdings beherrsche ich auch die Arbeit mit schwarzem Rohr noch und habe die entsprechende Ausrüstung.

Und der Preisunterschied von Edelstahl zu C-Stahl ist nicht mehr so gravierend und hat gerade in Nassräumen zusätzliche Vorteile. Böse Zungen behaupten, dass C-Stahl vom Markenprimus bald am Markt verschwindet. Im Industriebbetrieb, in dem ich arbeite, wird auch nur für große Leitungen schwarzes Rohr verlegt. Verteilleitungen und HK-Anbindungen in Edelstahl. Wasser und Druckluft sowieso nur in Edelstahl.
Einfache Lagerhaltung, keine Verwechslungsgefahr usw.

ciao Peter

Verfasser:
Reggae
Zeit: 06.02.2020 08:18:48
1
2909031
Man kann Kupfer auch so mit CTX machen

Da hat man die Vorteile von dem Verbundrohr und Kupfer.

Gruß Arne

Verfasser:
OldBo
Zeit: 06.02.2020 09:48:43
0
2909070
Zitat von Peter 888 Beitrag anzeigen
Hallo

mit Stahl wird C-Stahlrohr/Weichstahlrohr gemeint sein. Die Arbeitszeit für schwarzes Rohr kann/will keiner mehr zahlen. Meine letzte größere Heizung (für meine Familie) war bis DN 20 in Kupfer (weichgelötet) alles darüber hinaus in schwarzem Stahlrohr. Preisunterschied eines DN[...]

Jeder unnötige Materialmix sollte vermieden werden.

Verfasser:
Peter 888
Zeit: 06.02.2020 17:14:48
1
2909337
Hallo OldBo

dann gehört sich jede Heizung rausgeschmissen, die Kupferrohre enthält und einen Stahl- oder Gußkessel. Dazu noch alle Holzvergaser und Pelleter die Kupferleitungen haben und einen Stahlpufferspeicher. Nicht zu vergessen alle Heizungen mit Kupferleitungen und Stahlheizkörpern.

Wieviele Heizungen bleiben da wohl übrig?

Also zurück auf die Bäume - das gute alte Heizungsbauerhandwerk mit Stahlleitungen hat Zukunft (ohne Materialmix)

ciao Peter

Verfasser:
OldBo
Zeit: 06.02.2020 17:55:28
1
2909360
Moin Peter,

ich meinte "unnötig". Bei Heizungen ist es mit dem richtigen Heizungswasser auch kein Problem. Bei der Trinkwasserinstallation sieht das anders aus.

Gruß

Bruno

Verfasser:
Peter 888
Zeit: 06.02.2020 18:53:23
1
2909393
Hallo OldBo

Trinkwasser bin ich mittlerweile dazu übergegangen alles in Edelstahl. Fittinge kosten auch nicht mehr als in RG. Sogar die böse Zirkulationspumpe hat ein VA-Gehäuse....

ciao Peter

Verfasser:
passra
Zeit: 06.02.2020 21:58:33
2
2909477
Bei uns wurden die Trinkwasserleitungen schon 1997 komplett in Edelstahl ausgeführt, keine Rostsorgen mehr, keine Verunreinigungen.
Die Heizungsrohre wurden 1976 in Kupfer gelötet ausgeführt, bei der Sanierung 1997 und bei späteren Umbauten wurde mit Kupfer und Pressfittichen erweitert. Gibt allerdings nur Heizkörper im Haus, keine FBH.
Bisher keinerlei Probleme mit beiden Systemen, kann ich nur empfehlen, vor allem von Edelstahl fürs Trinkwasser bin ich voll überzeugt und würde ich immer wieder so machen.

Verfasser:
Jojo_
Zeit: 07.02.2020 08:02:34
1
2909573
Ich würde die Wahl zwischen Edelstahl und Kunststoff auch von der Leitungsführung abhängig machen.

Wir haben z.B. eine recht lange Stichleitung vom Warmwasserverteiler in die Küche. Die geht hoch, quer, durch Wanddurchbrüche, unter abgehängten Decken durch, in einem verkleideten Installationsschacht dann wieder runter. Ich schätze das sind 12 m oder so.
In Kunststoff war das wunderbar ohne jeden Fitting machbar. Wo es eng wurde konnte man das Rohr einfach ein paar cm zur seite schieben. Das Rohr wurde zu dritt eingezogen, befestigt und fertig. In Metall hätte man eine Unmenge an Fittingen benötigt bzw. hätte bei anderen Leitungen Kompromisse eingehen müssen wegen Platzmangel. Ob ein solches Metallkonstrukt dann tatsächlich weniger Druckverlust hat als ein langes Kunststoffrohr, welches nur in sanften Bögen verlegt ist, bezweifel ich. Und ob diese Vielzahl an Fittingen dauerhafter und problemloser ist, bezweifel ich auch.

Verfasser:
passra
Zeit: 07.02.2020 08:50:20
1
2909600
Bei Kunststoff für Trinkwasser fallen mir ausgelöste Weichmacher und Langzeitstabilität als negative Gedanken ein...weiß nicht, ob das so toll ist...

Verfasser:
Jojo_
Zeit: 07.02.2020 09:13:14
1
2909615
Bei Metalleitungen fallen mir ausgewaschene Metallionen ein und undichte Fittinge, noch dazu mit Gummi-O-Ringen. Ich weiß ja nicht, ob da so toll ist ;-)

Ich möchte ja bzgl. der Haltbarkeit und Gesundheit weder für das eine, noch für das andere Produkt Werbung machen. Beide sollten eine Zulassung für Trinkwassersysteme haben und damit eine ausreichende Verträglichkeit und Haltbarkeit haben.

Je nach Montagesituation können eben in Summe die Vorteile des einen oder des anderen überwiegen. Das wurde in diesem Thread bisher nicht erwähnt.

Verfasser:
sun37
Zeit: 13.02.2020 16:21:40
1
2913650
Warum nicht einfach PE-Rohr (nur für Kaltwasser)? Das ist günstig, die Fittinge sind es auch und können von Hand verschraubt werden. Deine Hauptleitung ins Haus rein besteht vermutlich auch aus PE-Rohr...

Verfasser:
SG03
Zeit: 13.02.2020 17:47:20
1
2913698
Ich habe vor kurzen PPR Rohr bei mir eingebaut. Kein Lochfraß möglich.

Verfasser:
Svenmaen
Zeit: 19.02.2020 06:25:32
0
2916869
Moin zusammen.
Also es ist jetzt Edelstahl geworden.
Ich wollte das gerne durchgeschleift haben.
Der Händler hatte wohl keine U Wandscheiben mehr und die haben das so gelöst. https://www.directupload.net/file/d/5734/7xtff2dx_jpg.htm
https://www.directupload.net/file/d/5734/c6gfxri3_jpg.htm
Wäre das so auch ok?
Es wurde mir gesagt, das gäbe keinerlei Probleme.
Grüße Sven

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 19.02.2020 07:29:15
1
2916880
Abwasserleitung nicht schall und schwitzwasserisoliert.
Isolierung der Zirkulation mehr als unzureichend. Das gehört nach Enev gedämmt! Nicht bloß mit dem dünnen, blauen Kaltwasser-Schallentkopplungsschlauch.

Wandscheiben ohne Schallschutz, nicht fixiert, Höhenversatz.
Fehlende Baustopfen, aber schon die Fittings alle abgeklebt?! Das wurde doch niemals abgedrückt.

Die fehlenden U-Scheiben sind das kleinste Problem, KW ist auch nicht geschleift und für die Funktion der WW Zirku ist das T Stück gleichwertig.

Mag alles nicht gravierend sein, aber die Installation ist wie 1965. Das hat man in den 80er bereits besser und ordentlicher gekonnt.
Scheinbar besitzt der Betrieb auch keine Schlitzfräse und reißt lieber fette Krater in die Wände.

Verfasser:
Svenmaen
Zeit: 19.02.2020 08:27:43
1
2916917
Moin.
Die Installation ist noch nicht fertig.
Ich wollte nur schon mal nachfragen, bevor alles fertig ist und wieder rausgerissen werden muss.
Ich mache gleich mal weitere Fotos.
Danke
Grüße Sven

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Welches Material Trinkwasserleitung?
Verfasser:
Svenmaen
Zeit: 19.02.2020 08:27:43
1
2916917
Moin.
Die Installation ist noch nicht fertig.
Ich wollte nur schon mal nachfragen, bevor alles fertig ist und wieder rausgerissen werden muss.
Ich mache gleich mal weitere Fotos.
Danke
Grüße Sven
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