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Fröling Pellet PE1 viel zu hoher verbrauch
Verfasser:
Marius90
Zeit: 26.02.2020 12:51:01
0
2921378
Hallo zusammen,
das Thema hoher Verbrauch und ähnliches wurde schon vielfach diskutiert und ich habe glaube schon jeden Beitrag mindestens 2 mal gelesen. Ich komme aktuell aber einfach nicht weiter.

Wir haben ein Haus aus Bj. 1982 letzte Jahr gekauft.
Es hat aktuell 310 qm bewohnte Fläche.
Es wohnen dort 2 Parteien mit insgesamt 5 Personen.
Der Keller steht leer da er gerade von mir umgebaut wird.
Es ist ein Fertighaus des Herstellers Bartscher.
Der Keller ist Massiv. Dach ist ausgebaut und bewohnt.
Fenster sind 3-Fach verglast mit Zwangsbelüftung. (Falzlüfter)
EG (ca. 160qm) wird mit Fußbodenheizung beheizt, der Rest über Heizkörper.
Gebadet wird nicht, am Tag wird mindestens von 3 Personen geduscht.

Die Heizung kam 2015 noch vom Vorbesitzer rein.
Es ist eine Fröling PE1 Pelletheizung.
Angeschlossen sind 2 Puffer, einer mit 800 Liter der andere mit 1000 Liter.
Sowie einen Boiler mit 500 Liter.
Am Boiler hängt eine Solaranlage welche allerdings deaktiviert ist, da irgendwo undicht.
Wir haben eine Pumpengruppe, daran hängt:
- Boilerladepumpe
- Pumpe HK1 (Heizkörper) Vorlauf bei +10 c° sind 45 c°
- Pumpe HK2 (Fußbodenheizung) Vorlauf bei +10 c° sind 35 c°

Die Puffer werden über die Ladepumpe welche an der Heizung sitzt geladen.

Die Heizkreise sind von 00:00 bis 24:00 Uhr aktiv. Mo-So
Warmwasser von 05:00 bis 23:00 Uhr auch Mo-So
Kesselsolltemperatur: 65 c°
Boilersolltemperatur: 60 c° und nachladen bei 50 c°

Beim Heizen liegt die Abgastemperatur zwischen 160 und 180 c°

Pellets werden bei Beendigung der Pufferladung nachgesaugt.

Von einem Fröling Techniker wurde die Heizung im Januar gewartet.
Das Rost sowie ein weiteres Metallteil wurden ersetzt.
Sonst waren keine Beanstandungen.

Mir ist noch aufgefallen das die Heizung fast permanent läuft. Wenn sie ausgeht weil Boiler und Puffer geladen ist, dauert es keine Stunde und dann springt Sie wieder an.
Ich schätze am Tag haben wir 10 - 15 Starts.


Der Vorbesitzer hatte nur 100 qm bewohnt und hat die Heizung mit Säcken befüllt.
Wir haben ein 4 Tonnen Sacksilo mit Saugentnahme aufgestellt.
Dieses wurde am 28.11.2019 in Betrieb genommen.
Seit dem haben wir bis heute (26.02.2020) 5.880 KG Pellet verbraucht.
Diese beziehen wir von Westerwälder Holzpellets aus dem Silofahrzeug.


Ich bin über jede Hilfe dankbar.


Vielen Dank schonmal

Marius

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 26.02.2020 13:07:59
0
2921388
Kannst du mal ein Hydraulikschema malen? Das man mal sieht wie die 2 Puffer und der Boiler eingebunden sind.
Deine Vorlauftemperaturen (Heizkörper und FBH) erscheinen mir jedenfall schon sehr hoch.
Wie ist die Oberste Gecshossdecke bzw. das Dach gedämmt?
Wie ist der Aufbau der Außenwand?
Die 3 fach verglasten Fenster bringen ja nix wenn das Haus nach oben offen ist...daher meine Fragen.

Verfasser:
muscheid
Zeit: 26.02.2020 13:19:51
3
2921401
Der Kessel produziert nur die Wärme, die auch im Haus verbraucht wird!
310 qm ist auch nicht gerade wenig. Baujahr 1982 dürfte auch nur gering wärmegedämmt sein.
Wozu ein Pelleter allerdings 1800 l Puffer + 500 l WW Speicher hat, ist mir schleierhaft. Ich hab 2012 nen 48 kw Pelletskessel mit 950 l Kombispeicher und Solar installiert....

Verfasser:
Marius90
Zeit: 26.02.2020 14:30:24
0
2921438
Zitat von MichaelKo Beitrag anzeigen
Kannst du mal ein Hydraulikschema malen? Das man mal sieht wie die 2 Puffer und der Boiler eingebunden sind.
Deine Vorlauftemperaturen (Heizkörper und FBH) erscheinen mir jedenfall schon sehr hoch.
Wie ist die Oberste Gecshossdecke bzw. das Dach gedämmt?
Wie ist der Aufbau der[...]


-Werde ich heute Abend machen.

-Die Vorlauftemperaturen hatte ich so mal im Netz recherchiert. Werde mal sehen wie die Rücklauftemperaturen sind und den Wert hier auch nochmal verfassen. Jedenfalls ist die Temperatur in der Wohnung so aktuell angenehm. Die Thermostate scheinen auch vernünftig zu regeln.

- EG und DG sind durch ein geschlossenes Treppenhaus voneinander getrennt, ähnlich wie bei einem Mehrfamilienhaus. Die Decke zwischen EG und DG hat 22 cm Mineralwolle. Dies habe ich bei der Sanierung aufgrund Schallschutz neu gemacht. Das ganze ist mit Direktschwingabhängern und 2x12,5mm OSB abgehängt. Die Decke von DG in den Speicher ist mit 18 cm Mineralwolle gedämmt, dies ist allerdings noch vom ursprünglichen bau und wurde nicht erneuert. Lediglich der "Tempel" wurde von uns nochmal mit Mineralwolle nachgedämmt.

- Der Aufbau von Innen nach Außen: Putz/Tapete -> GK->Dampfbremse->Spanplatte->Dämmung->Spanplatte->Kunstharzversiegelung-> Putz
Die Dämmung dürfte 15cm dick sein. Weis nicht wo ich das genau nachmessen könnte.


@muscheid
Nach meinen Recherchen war dort vor dem Pelletofen ein Kombiofen Öl/Scheitholz angeschlossen.



Die Zirkulationspumpe habe ich bereits mit einer Zeitschaltuhr versehen.
Diese geht im 15 min Takt an / aus. Die Pumpe läuft auf niedrigster Stufe und nur wenn auch die Boileraufladung Aktiv ist. D.h. Nachts ist diese aus

Verfasser:
muscheid
Zeit: 26.02.2020 15:34:39
1
2921464
scheitholz braucht Puffer. Aber ein Pelleter regelt die Leistung schnell. Da kann ruhig ein Puffer weg.

Verfasser:
Reggae
Zeit: 26.02.2020 16:09:58
2
2921486
Zitat von Marius90 Beitrag anzeigen
- Pumpe HK1 (Heizkörper) Vorlauf bei +10 c° sind 45 c°
- Pumpe HK2 (Fußbodenheizung) Vorlauf bei +10 c° sind 35 c°[...]



Was macht Ihr denn wenn es kalt wird?
Die Temperaturen sind viel zu hoch.

FBH bei -10 Grad max 35
HK bei -10 Grad 55-60 Grad.

Ein hydraulischer Abglich würde da auch schon helfen.
Der 2te Puffer war wahrscheinlich wegen der Solaranlage.
Kann also weg., das reduziert die Stillstandsverluste.

Gruß Arne

Verfasser:
Marius90
Zeit: 26.02.2020 20:49:59
0
2921649
Zitat von Reggae Beitrag anzeigen
Zitat von Marius90 Beitrag anzeigen
[...]



Was macht Ihr denn wenn es kalt wird?
Die Temperaturen sind viel zu hoch.

FBH bei -10 Grad max 35
HK bei -10 Grad 55-60 Grad.

Ein hydraulischer Abglich würde da auch schon helfen.
Der 2te Puffer war wahrscheinlich wegen der[...]



@ Reggae habe die Werte jetzt wie von dir beschrieben eingestellt. Mal abwarten ob es noch ausreicht.




@ Michael Ko dem Anhang beigefügt der Plan. Ich hoffe ich habe nichts vergessen.



Habe auch nochmal die Fotos beigefügt.


Ganzes Album: https://ibb.co/album/czwMfa
























Verfasser:
Marius90
Zeit: 26.02.2020 20:52:13
0
2921650
Plan als Bilddatei:







Plan als .pdf download.

Datei von filehorst.de laden

Verfasser:
muensterlaender
Zeit: 27.02.2020 12:27:14
0
2921934
Ich finde den Verbrauch schon hoch. Da meine Pelletheizung den ersten Winter läuft, bin ich noch dabei, die Heizkurve zu optimieren. Pro Monat brauche ich für insgesamt beheizte 260 qm gut 1 t pro Monat, wobei 30 qm über die Abwärme von Kessel und Puffer gewollt beheizt werden. Das Haus ist BJ. 94 und nutzen pro Monat 1 RM Scheitholz mit einem Speicherkaminofen.

Bei 0° haben aktuell die Radiatoren eine VL von knapp 50 ° und die FBH von 30 °. Die Thermostatventile stehen zwischen 3 und 4, je nach Wohlfühltemp.

Bei mir macht der leicht überdimensionierte 18 kW-Kessel bei leichtem Frost ca. 2 Stunden Pause, bevor er dann 2 Stunden braucht, um den 900 l-Puffer von der höheren VL-Temperatur auf 70 ° zu erwärmen. Daher ist mein Eindruck, dass Dein Kessel entweder unterdimensioniert ist oder moduliert. Wie viel KW hat der Kessel?

Verfasser:
Marius90
Zeit: 27.02.2020 12:55:05
0
2921945
Zitat von muensterlaender Beitrag anzeigen
Ich finde den Verbrauch schon hoch. Da meine Pelletheizung den ersten Winter läuft, bin ich noch dabei, die Heizkurve zu optimieren. Pro Monat brauche ich für insgesamt beheizte 260 qm gut 1 t pro Monat, wobei 30 qm über die Abwärme von Kessel und Puffer gewollt beheizt werden. Das Haus ist BJ. 94[...]



Der Kessel hat 15 KW

Verfasser:
muensterlaender
Zeit: 27.02.2020 20:57:25
0
2922175
Das ist ja nur etwas weniger als bei mir. Wenn Du die Vorlauftemperatur des Radiatorheizkreises absenken kannst, schau mal nach der Taktung. Wie ist den die Steuerung für die drei Puffer? Ist die Regelung so, dass alle drei aufgeladen werden, wenn einer anfordert oder wird nur der Puffer mit der Anforderung aufgeladen? Bei welcher Temperatur beginnt die Aufladung und wie warm wird aufgeladen?

Dann schau mal bei der Regelung, ob die Modulation eingeschaltet ist oder nicht. Es ist besser, wenn sie ausgeschaltet ist.

Verfasser:
chieff
Zeit: 27.02.2020 22:44:21
8
2922233
5000 kg Pellets = 24000KWh = 2400 Ltr Heizöl
bei 310m² bei einem unbekannten Ausbaustandart (abgesehen von dem Fenstern)...
Was will ma nda jammern?
und am extra Puffer wirds ja nicht mal 1% Verlust geben.

Entweder sich damit abfinden, oder sanieren oder verkaufen.

Verfasser:
Marius90
Zeit: 28.02.2020 08:52:13
0
2922341
Zitat von muensterlaender Beitrag anzeigen
Das ist ja nur etwas weniger als bei mir. Wenn Du die Vorlauftemperatur des Radiatorheizkreises absenken kannst, schau mal nach der Taktung. Wie ist den die Steuerung für die drei Puffer? Ist die Regelung so, dass alle drei aufgeladen werden, wenn einer anfordert oder wird nur der Puffer mit der[...]


@muensterlaender Ich habe ja meine Zeichnung beigefügt, hier nochmal:



So habe ich es beobachtet:

Und zwar werden erst die beiden Puffer geladen und sobald eine Temperaturdifferenz von 5 c° zum Boiler entsteht, wird der Boiler mit geladen.
Die Puffer kann ich nicht getrennt voneinander ansteuern. (Siehe Zeichnung)

Die Heizkreise laufen durchgehend.
Ich hatte anfangs mal die Heizkreise während der Boilerladung deaktiviert.
Da aber der Boiler erst lädt wenn die Puffer laden, dauert es Ewigkeiten bis das abgeschlossen ist. Bis dahin waren die Heizkörper wieder kalt.

Man muss sich das so vorstellen.
Haben Boiler und Puffer beide 40 Grad, wird der Boiler erst geladen wenn der Puffer 45 hat. Dann heizen beide gleichzeitig solange bis die Differenz wieder unter 5 grad liegt.
Wenn der Boiler dann 50 und der Puffer 52 hat lädt erst der Puffer wieder bis er 5 grad mehr als der Boiler hat. D.h. bei 55 grad Puffer würde erst wieder die Boilerladung anfangen.
Somit dauert dieser Vorgang Ewigkeiten.


@chieff Hast du dir mal meine Zeichnung angesehen ob da was auffällig ist? Wenn wir einen normalen Winter gehabt hätten wäre ich auch nicht schockiert über den hohen verbrauch. Aber so warm wie es hier die letzten Monate war, kann da was nicht stimmen.
Ich kann mir nicht vorstellen das die Heizung korrekt angeschlossen ist.

Ist es denn überhaupt richtig das erst die Puffer und dann der Boiler geladen wird ?
Ich bin immer davon ausgegangen das erst der Boiler geladen wird und die überschüssige Energie in die Puffer geht und diese dann weiter laden.

Verfasser:
muensterlaender
Zeit: 28.02.2020 18:53:42
0
2922641
Bei 15 KW und dem Puffervolumen wird der Kessel seine Zeit brauchen, um aufzuzeigen. Längere Pausenzeiten für den Kessel kannst Du nur erreichen, indem Du die Puffer höher aufheizt. Derzeit gehe ich auf 70 Grad. Das dauert bei 0 ° mit 18 KW ca. 2 Stunden.

Wenn Du den Pelletverbrauch an der Regelung ablesen kannst, dann beobachte Mal, ob sich der Verbrauch ändert. Vermutlich wird es dafür jetzt aber zu spät sein, weil man dafür zwei Wintermonate vergleichen müsste. Modulation würde ich eh ausschließen, aber schau mal nach, ob der Kessel bis auf der Zeit kurz von Laufzeitende immer auf 100 % läuft.

Verfasser:
chieff
Zeit: 28.02.2020 19:05:29
1
2922648
Wenn Heizung und Warmwasser funktionieren, dann passt doch alles.
Oder ist noch ein Pool oder Spargelheizung im Garten verbaut?
Nein? Dann ist es doch egal. wie das System funktionert. Die Heizung verbrennt nur das was DU und dein HAUS verbraucht. Deswegen nennt man es ja auch "Dämmung zur Wärmeverlustminderung" und nicht "Dämmung um ein Haus dicker zu machen".

Egal was du schraubst, deine vielleicht vorhandene Einsparung 5% (allerhöchstens)
und nur geschätzt.

Mein Haus BJ1978 Ytongbauweise mit 12x10 Grundfläche brauchte 1700-2000Ltr Heizöl im Jahr.

Es ist relativ egal wie warm der Nachmittag im Winter ist. der Tag hat trotzdem 24h und davon sind trotzdem 12-18h im Frostbreich.

Verfasser:
Karl-Heinz Groß
Zeit: 28.02.2020 19:22:39
2
2922655
Historisch ist ein Puffer zuerst einmal als Übertemperaturabsicherung gedacht gewesen, Dann kam über die Solarthermie die Aufgabe der Solarwärmezwischenspeicherung gepaart mit der Sicherheitsfunktion der Feststoffheizung. Gelegentlich z.B. bei Mischbetrieb von Fußbodenheizung und Heizkörper wird er auch als hydraulische Weiche missbraucht.

Aber 2300 Liter als Weiche zu nutzen ist so was von energetischer Unsinn! Da müssen die Heizungshersteller endlich mal was in ihren Planungsunterlagen ändern!

Verfasser:
Marius90
Zeit: 28.02.2020 20:40:26
0
2922703
@muensterländer
Die Puffertemperatur alleine kann ich garnicht einstellen. Zumindest habe ich dort nicht nichts zu in den Einstellungen noch nichts zu gefunden. Nur die Boilertemperatur.


Zur Modulation habe ich auch nichts gefunden. Lediglich den Einschub konnte ich einstellen. Diesen habe ich auf 95% damals gestellt. Siehe Foto


@chieff
ich weis du meinst. Aber wir sind relativ wenig Personen im Haus, d.h. Warmwasser wird wenig gebraucht. Zumindest Tagsüber. Trotzdem ist sehr oft die Boilerpumpe an um den Boiler zu laden. Ich hätte jetzt vermutet das die Verbrennung falsch eingestellt ist o.ä.
Könnte es auch nicht sein das die Puffer aufgrund der Menge einfach "schnell" wieder auskühlen ?
Haben Sie sich die Zeichnung von mir mal anschaut ?

@Karl-Heinz-Groß
Ich könnte ja Theoretisch einen der Puffer abklemmen.
Meine weitere Vermutung war. das evtl. im Unteren Teil des Puffers sowie des Boilers ständig Wasser steht welches den Rest wieder runter Kühlt. dort ist ja eigentlich die Solaranlage angeschlossen welche aber deaktiviert ist. (Schieber an den Pumpen sind zu)

Verfasser:
Marius90
Zeit: 29.02.2020 09:31:44
0
2922837
Folgendes noch:
wir haben ziemlich viel schwarzen Ruß im Abgasrohr.
Innerhalb eines Monats hat in der Horizontalen nach dem Knick ca. 5 cm Ruß gelegen.

Zudem habe ich am 21.10.2019 einen Zwischenzähler für die Heizung eingebaut.
(Gesamt inkl. Pumpen) Seit dem hat die Heizung bis heute (29.02.2020) 471 Kwh Strom verbraucht. Auch das finde ich unverhältnismäßig viel. Das wären nich knapp 110 € Strom in den 4 Monaten. Ich denke das liegt an den vielen Startvorgängen.

Verfasser:
muensterlaender
Zeit: 29.02.2020 12:55:19
0
2922907
Dann liegt es eher daran, dass das System an sich wenig optimal ist. Normalerweise heizt der Kessel nur den Puffer und am Puffer sitzen die Heizkreismischer. Jetzt stellt sich die Frage nach den Kosten, das zu ändern. Dann würde ich vorsehen, einen Puffer nur bei Bedarf zu nutzen. Den Boiler würde ich auch nur bei Bedarf aufheizen.

Wie groß am Ende die Einsparung sein wird, kann man schwer Vorhersagen. Aber Deinem Kessel würde es gut tun.

Verfasser:
Marius90
Zeit: 29.02.2020 18:42:23
0
2923045
Habe heute folgendes direkt nach dem 3 Personen geduscht haben beobachtet.
Der Puffer hat noch 53 c°, der Boiler 30c°, die Boilerladepumpe ist aktiv.
Ist ja denke auch richtig so da er aus dem Puffer den Boiler erwärmt.
Allerdings wundert es mich das schon wieder direkt die Heizung angegangen ist.

Evtl. ist auch dort was falsch eingestellt das der Kessel startet sobald der Boiler zu kalt ist. Und nicht erst dann wenn der Puffer zu kalt ist.

Kann mir jemand sagen wie ich das überprüfen und ggf. richtig einstelle ?

Am besten wird es wahrscheinlich sein alles neu nach einen von diesen zwei Hydraulikplänen anzuschließen.

Datei von filehorst.de laden

Verfasser:
Thunderbird1987
Zeit: 01.03.2020 08:13:17
2
2923221
Ich würde insofern Geld vorhanden, den kleinen Puffer und den Boiler abklemmen und am 1000l Puffer eine Frischwasserstation anschließen.

Dann kannst du den Puffer ordentlich aufheizen und sparst dir viele Startvorgänge und damit Strom inklusive der Stillstandverluste von Boiler und Puffer.

Und wenn möglich die Solaranlage wieder einbinden, ist ja schon da.

Verfasser:
hexe23
Zeit: 01.03.2020 10:17:18
1
2923259
Zitat von muscheid Beitrag anzeigen
.
Aber ein Pelleter regelt die Leistung schnell. Da kann ruhig ein Puffer weg.



Auch ein Pelleter benötigt einen Puffer - ohne macht keinen Sinn !
Unserer ( 12 KW ) startet 1 mal am Tag und brennt den ganzen Tag dann vor sich hin.
Der Puffer ist ein Tank in Tank Speicher mit 180L BW und 780L HW.
Brauchen ca. 3 T Pellet für das ganze Jahr bei ca. 190 qm beheiztem Raum.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Pelleter am besten funktioniert wenn er durchläuft.
Die häufigen Starts wie beim TE sind GIFT für solch eine Anlage !

Verfasser:
hexe23
Zeit: 01.03.2020 10:22:39
1
2923261
Zitat von Marius90 Beitrag anzeigen
Folgendes noch:
Innerhalb eines Monats hat in der Horizontalen nach dem Knick ca. 5 cm Ruß gelegen.
[...]



Da passt was nicht !
Ich denke hier muss der KD nochmal ran.
Das haben wir nach vielleicht 2 Jahren wenn wir nicht sauber machen würden ...

Verfasser:
Marius90
Zeit: 01.03.2020 12:01:31
0
2923317
Vielen Dank für eure Antworten.

@Thunderbird
Ich werde mich sobald es etwas wärmer ist mal dran machen und einen Puffer abklemmen. Und das ganze nach einem von den gezeigten Hydraulikplänen anschließen.
Was meinst du genau mit der Frischwasserstation ?

@hexe23
Darf ich fragen welches Baujahr das Objekt ist und ob schon was gedämmt wurde o.ä. ?
Welche Anlage hast du ?
Gibt es eine Möglichkeit die Heizung so zu Programmieren das sie wenn Boiler und Puffer voll sind auf "Sparflamme" weiterläuft statt auszugehen ?
Wie ist es bei dir mit der Pelletnachladung? Geht die Heizung dazu auch immer vorher aus ?

Bzgl. des Ruß könnte ich mir auch vorstellen das es evtl. an den häufigen Starts liegt oder ggf. die Verbrennung falsch ist.
Ich werde dann sobald alles vernünftig angeklemmt ist nochmal den Techniker von Fröling vorbei schau lassen.




Kennt sich hier jemand speziell mit Fröling aus ?

Verfasser:
hexe23
Zeit: 01.03.2020 18:36:40
1
2923539
Unser Haus ist Baujahr 1953, wurde 2006 mit WDVS saniert.
Wir haben einen Edilkamin Mito idro 12 kW.
Mittels Temperaturregler geht der Ofen sobald die Temperatur oben unterschritten ist ( 55 Grad ) an , und sobald unten die Temperatur überschritten wird ( 62 Grad ) aus.
Im Prinzip läuft er im Winter aufgrund der Abnahme immer durch bis zur Nachtabsenkung.
Ich habe die Temperatur am Ofen auf 50 Grad eingestellt.
Somit läuft er immer im Teillastbereich ... und das optimal bei uns.
Dies eben bis zur Nachtabsenkung... dann geht er eben aus wenn 62 Grad erreicht sind.

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Fröling Pellet PE1 viel zu hoher verbrauch
Verfasser:
hexe23
Zeit: 01.03.2020 18:36:40
1
2923539
Unser Haus ist Baujahr 1953, wurde 2006 mit WDVS saniert.
Wir haben einen Edilkamin Mito idro 12 kW.
Mittels Temperaturregler geht der Ofen sobald die Temperatur oben unterschritten ist ( 55 Grad ) an , und sobald unten die Temperatur überschritten wird ( 62 Grad ) aus.
Im Prinzip läuft er im Winter aufgrund der Abnahme immer durch bis zur Nachtabsenkung.
Ich habe die Temperatur am Ofen auf 50 Grad eingestellt.
Somit läuft er immer im Teillastbereich ... und das optimal bei uns.
Dies eben bis zur Nachtabsenkung... dann geht er eben aus wenn 62 Grad erreicht sind.
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