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Heizlastberechnung für niedrige Vorlauftemperatur
Verfasser:
Calbe
Zeit: 10.04.2020 09:08:21
0
2945405
Hallo zusammen,

ich habe die Heizlastberechnung von Sanitärfirma bekommen. Das Haus ist nach EnEV gebaut. Die Heizquelle ist Nahwärme.
Stimmt die Berechnung im Groben und Ganzen für die niedrige Vor- und Rücklauftemperaturen?
Danke im Voraus!

Verfasser:
Calbe
Zeit: 10.04.2020 09:11:06
0
2945407
https://idlogistics-my.sharepoint.com/:b:/g/personal/agross_id-logistics_com/EdZAo_ahXK5KiTmXpBGLxeYB-uG8AUZu7Fn-Cln96lgLdg?e=hiEzeS

https://idlogistics-my.sharepoint.com/:b:/g/personal/agross_id-logistics_com/ETuZ35-PSaNEp0fnJuCu9HEBIJzziztz7FtFzqcvT6mULA?e=ae5av3

Verfasser:
schorni1
Zeit: 10.04.2020 09:11:26
0
2945409
Links gehen NICHT ?!?

Verfasser:
Calbe
Zeit: 10.04.2020 09:13:07
1
2945410
Hallo Schorni1, die Links lassen sich nicht öffnen, richtig?

Versuch Nr. 2:
https://drive.google.com/file/d/1h0ijxw4fCV2UEmrxpUmyKrX4rxNIS1KL/view?usp=sharing

https://drive.google.com/open?id=1fVj13VhpxifU8boLfqpaElb3ywbrwQwj

Verfasser:
schorni1
Zeit: 10.04.2020 09:17:02
1
2945414
Doch im zweiten Posting dann schon.


Das WZ hat hammermäßige 1700 W?!? Dann ist das über 60m² oder??

Edit: aha es hat ca 48....hmmm hmmm hmmm...im NEUbau 1700 W?? nee oder??

Verlegeabstand 150mm ist schon fast schon sehr weit.....

Aber DAFÜR gibt andere Spezialisten!

Verfasser:
Calbe
Zeit: 10.04.2020 09:17:56
0
2945415
Wohnzimmer ist genau 50m² gross.
Wie kann ich am besten die Anforderungen für niedrige Vorlauftemperatur an Sanitär formulieren, damit er die auch umsetzt?

Verfasser:
schorni1
Zeit: 10.04.2020 09:23:04
0
2945416
MIR ist auch die Spreizung:

a) teilweise viel ZU hoch !

b) völlig ungleichmäßig ! mal 8 mal 13K ...des kann doch net sei!!

Die Kreise und Verlegeabstände sind SO auszulegen dass sich ÜBERALL dieselbe Spreizung von m.M. nach MAX 7-8K einstellt!

Verfasser:
Calbe
Zeit: 10.04.2020 09:26:39
0
2945418
Schorni1, vielen Dank!
Die Spreizung für WC's mit 1,3K ist OK?
Welcher Verlegeabstand würden Sie empfehlen?

Verfasser:
schorni1
Zeit: 10.04.2020 09:34:19
3
2945422
DAS ist an sich technisch kaum machbar. Siehe die andere Dusche: HeizLAST ca 300W , HeizLEISTUNG ca 140W, bei ner Spreizung von 0,6 K !!

a) wird die Heizlast kaum zu 50% gedeckt und DAS im wärmesensibelsten RAUM !! Was soll denn DAS bitte?! Entweder stimmt die Berechnung nicht oder SO darf das nicht gebaut werden, weil man SO ja gar nicht warm bekommt!!

b) so ne geringe Spreizung ist völlig utopisch und praxisfremd, das ist praktsich ja NULL.

Also aus MEINER Sicht: da hat einer Daten eingegeben die er irgednwo herhat und hat nun Ergebnisse mit denen man NICHTS anfangen kann, ja sogar eine UNTERversorgung vorprogrammiert ist!! Und dann simmer noch weit entfernt von einem sauberen Betrieb!!

Eine Anlage muss in erster Linie nicht auf die Kommastelle ausgerechnet sein, das ist halt die Folge von PC-Programmen, denn sie kann SO genau NIE ausgeführt werden. Sondern sie muss AUSGEWOGEN sein im Gesamten, die Verhältnisse müssen untereinander stimmen +-5-10% und gut is.

Verfasser:
Calbe
Zeit: 10.04.2020 12:21:16
0
2945516
Das Haus hat eine zentrale kontrollierte Wohnraumbelüftung mit Enthalpetauscher, falls es relevant ist.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 10.04.2020 12:40:27
1
2945532
Ja, ist DAS in der Heizlast berücksichtigt worden?? Denn DIE verringert ja die Lüftungswärmeverluste, welche im Neubau MEHR als 50% der Gesamtwärmeverluste ausmachen, um bis zu 60-80%, sprich die Gesamt-Raum-Heizlast um ca 30-40% !!!

Ich glaub einfach wie WZ-Heizlast NICHT!


Hat das drei Außenwände und die sind komplett aus Glas, drüber ne Terrasse und drunter ne Eislaufbahn im Keller?

Verfasser:
Calbe
Zeit: 10.04.2020 12:52:17
0
2945534
Hier ist der Grundriss für den EG:
https://idlogistics-my.sharepoint.com/:b:/g/personal/agross_id-logistics_com/EczykvNASRVJq8w0YkXki5EBqbum6_6253EOuBkMsCRFTg?e=D4eK2T

Wir bauen ohne Keller und der Anzahl der Fenster hält sich in Grenzen. Soll ich eine zweite Heizlastberechnung beantragen?

Verfasser:
winni 2
Zeit: 10.04.2020 13:05:09
3
2945536
Ist das eine Doppelhaushälfte?

Normtemperatur ist wahrscheinlich veraltet.
Mal hier schauen:
https://www.waermepumpe.de/normen-technik/klimakarte/

Wo kommt der Wärmebrückenzuschlag 0,02 her?
Üblich sind 0,1 oder 0,05 oder Einzelberechnung der Wärmebrücken.

H,t-Wert 0,38 ist für einen Neubau unterirdisch, sorry, da sollte m.M.
besser gedämmt werden.

Fenster-UWert 1 ist nicht mehr zeitgemäss und wahrscheinlich nur
angenommen?

Bodenplatte sollte besser gedämmt werden, zumal da die FBH mit
ihrem höheren Temperaturniveau darauf liegt, was die Wärmeverluste
befördert.

Die Bäder brauchen zusätzliche Heizflächen. Wand/oder Deckenheizung.
Mindestens hier auch den Heizkreis auf 2 teilen. Um die 120 Meter finde ich
zu lang.

Ich finde da keine Vor- und Rücklauftemperaturen womit das berechnet
wurde?

Grüsse

winni

P.S. Sehe gerade, keine DHH. Da erscheint mir die Hüllfläche 370,3 m2
unrealistisch klein? Daher könnte H,t real besser sein?

Verfasser:
Calbe
Zeit: 10.04.2020 13:12:10
0
2945540
Hallo winni 2, vielen Dank für deine Antwort! Es ist ein EFH in 37120 Bovenden.
Fenster UWert ist 0,7.
Es sind ganz viele Fragen, die ich an Sanitärfirma am Dienstag stellen werde ;)
Edit: es sind 2 Vollgeschosse mit ca. 165 m². Ich schaue grade nach, wieviel m³ es sind
Edit2: es sind insgesamt 968 m³ Rauminhalt brutto nach DIN277. Es ist aber eine Doppelgarage mit 40m² dabei

Verfasser:
winni 2
Zeit: 10.04.2020 13:18:41
2
2945544
Fenster U-Wert 0,7 wäre sehr gut, aber vielleicht ist das der Wert
der Verglasung?

Aktuelle Normaussentemperatur Deiner Postleitzahl ist - 12.1 Grad.

Edit: kannst Du mal nach der Hüllfläche schauen?
Die ist auf jeden Fall größer, als 370 m2.

Grüsse

winni

Verfasser:
Calbe
Zeit: 10.04.2020 13:29:18
0
2945551
https://idlogistics-my.sharepoint.com/:i:/g/personal/agross_id-logistics_com/EYTV4TO86_hGt6nlBdyXPUYBRfHMtiAMDvVM9CMPQUIjIw?e=rv3WOb

Kannst du eventuell damit was anfangen? Bei den Dokumeten in Papierform kann ich schlecht die Suchfunktion benutzen ;)

Viele Grüße Alexander

Verfasser:
Calbe
Zeit: 10.04.2020 13:41:42
0
2945556
Ht-Wert ist laut EEWärmeG 0.337, was vermutlich korrekt ist. Kann ich ja schlecht überprüfen:
https://idlogistics-my.sharepoint.com/:i:/g/personal/agross_id-logistics_com/Eb3u0gaRiLpNks0p3AxVolUBC1ZaIndpYPUEJE165wIP7Q?e=ZkfC3z

Edit: Gebäudehüllfläche beträgt 486,7 m²

Verfasser:
winni 2
Zeit: 10.04.2020 14:20:06
2
2945572
Laut
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/enev-heizlast.html
liegt die Heizlast, einschl. Warmwasser für 4 Personen, bei ca. 6 kW.

H,t ist besser, aber weit von gut. Kaum besser, als der gesetzliche
Mindeststandard des Referenzgebäudes mit 0,34.
Kannst Du im EnEV-Ausweis einen Wärmebrückenzuschlag finden?
0,05 oder 0,1?

Grüsse

winni

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 10.04.2020 15:20:23
2
2945595
Zitat von Calbe Beitrag anzeigen
... habe die Heizlastberechnung von Sanitärfirma bekommen. Das Haus ist nach EnEV gebaut. Die Heizquelle ist Nahwärme ...
Müsst ihr Nahwärme per Zwang nehmen? Falls nicht, würde ich sämtliche Kosten genau kalkulieren und mir das persönlich nochmal genauestens überlegen! Wir haben bei uns (circa 30 km von euch entfernt) seit über 20 Jahren einen Anschluss- und Abnahmezwang - mittlerweile Wärmekosten von runtergebrochen Brutto 0,15 Euro pro kWh - in 2019 ist vom WVU "nur" mit 4 kW Maximalabnahmeleistung gerechnet worden!

Die hausinternen wasserführenden Wärmeverteilung würde ich persönlich bei einem Neubau unbedingt so auslegen lassen, dass auf jeden Fall effiziente und materialschonende Betriebsweise einer Wärmepumpe funktioniert. Dazu sind unter anderem auf folgend verlinkter Seite hilfreiche Informationen zu finden: http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Wie_sollte_die_W%C3%A4rmeverteilung_im_Idealfall_aussehen%3F

Das auf folgend verlinkter Seite beschriebee ist unter Umständen auch interessant für dich: http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Bei_Neubau_sind_die_besten_Chancen_...

Verfasser:
Calbe
Zeit: 11.04.2020 08:17:14
0
2945869
Vielen Dank an alle für die Informationen!

@Winni: Laut EEWärmeG ist der Wärmebrückenzuschlag von 0,05:
https://idlogistics-my.sharepoint.com/:i:/g/personal/agross_id-logistics_com/ESrX_JJPA6RKp3ia2_3CpM8BZ77Mz5ht_VP161dZFl8tQg?e=embZq3

@Nahwärme ist kein Zwang, aber die Kosten dafür (11.000 Euro) ist Zwang beim Grundstückskauf. Wir wollten nicht 2x zahlen: 1x für Nahwärme, die wir nicht nehmen werden und 1x für LWWP.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 11.04.2020 10:32:57
1
2945913
Verstehe, es ist ja in den entsprechenden Pdf-Dokumenten, die auf der HP (https://www.gemeindewerke-bovenden.de/waerme/) verlinkt sind, wirklich sehr gut beschrieben.

Bei Kauf des Grundstücks ist ein Anschluss an das örtliche Wärmenetz unumgänglich mitzukaufen und für die zusätzlich gezahlten Euros ziemlich alles primärseitig nötige dabei.

Der komplette Anschluss wird vom WVU inklusive bis zu 10 Meter Leitung von Anschlusspunkt am Grundstück bis zur Übergabestation im Haus erstellt und hausintern ein Pufferwasserspeicher mit Frischwasserstation (hoffentlich ist ein PWT mit großer thermischer Länge drin!) vom WVU installiert.

Ihr habt praktisch ausschließlich für die Sekundärseite einen Heizungsbauer zu beauftragen, der die Installation der FBH sowie der Verrohrung für kaltes und warmes Trinkwasser bis zu den Zapfstellen realisiert.

Eines finde ich noch interessant.
Wird euer Haus in dem Baugebiet erstellt, in dem die Wärmegewinnung hauptsächlich per Geothermie erfolgt, oder wird euer Haus an dem Netz angeschlossen, in dem die thermische Energie ausschließlich per erdgasbetriebenem BHKW generiert wird?

Verfasser:
Bramme
Zeit: 11.04.2020 11:06:21
1
2945924
Mir wäre das ja zu teuer. Bei jährlich 10000kWh zahlt man ca. 1200€. Mit WP und JAZ von 5 und 0,25€/kWh zahlt man 500€ und kann die Kosten durch eine PV noch weiter drücken.
Meine WP hat in den letzten 12 Monaten bei 10000kWh Wärme Strom für 240€ aus dem Netz und für 120€ von der PV verbraucht.

Die Nahwärme kommt aus Edgas? Dann werden die Preise zukunftig stärker als der Strompreis steigen.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 11.04.2020 11:23:44
2
2945929
Typisch bei Nahwärme.

Der einfache Gedanke alles zusammenzulegen und dich um nichts zu kümmern UND es wird günstiger, wird später von der Realität eingeholt, dass die Verteilung und Verwaltung mehr kostet als es spart.

Auch ökologisch bringt die warme Nahwärme nichts.

Aber es ändert nichts....gekauft ist gekauft.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 11.04.2020 11:35:10
1
2945934
Die Hoffnung stirbt zuletzt - im Idealfall werden alle vorhandenen Nah- und Fernwärmenetze zukünftig "kalt" gemacht - http://www.kalte-fernwaerme.de/! 🍀

Verfasser:
Seevetaler
Zeit: 11.04.2020 11:40:59
0
2945939
Zitat von Bramme Beitrag anzeigen
Meine WP hat in den letzten 12 Monaten bei 10000kWh Wärme Strom für 240€ aus dem Netz und für 120€ von der PV verbraucht.

Damit hast du wohl die mit Abstand beste JAZ in Deutschland - Glückwunsch...:-)

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jantosh schrieb: Danke für die Tipps lowenergy, ich habe mich jetzt für eine...
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Heizlastberechnung für niedrige Vorlauftemperatur
Verfasser:
Seevetaler
Zeit: 11.04.2020 11:40:59
0
2945939
Zitat:
...
Meine WP hat in den letzten 12 Monaten bei 10000kWh Wärme Strom für 240€ aus dem Netz und für 120€ von der PV verbraucht.

Damit hast du wohl die mit Abstand beste JAZ in Deutschland - Glückwunsch...:-)
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