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Foren
Ringgrabenkollektor Fachwerkhaus 280m²
Verfasser:
binga
Zeit: 04.05.2020 08:48:58
0
2956943
Hallo zusammen,

nachdem ich mich nun gegen die Wasser-Wasser-Wärmepumpe entschieden habe, steht für mich fest, dass ich unser Objekt mit Erdwärme heizen möchte. Im Detail stellt sich jetzt die Frage wie ich das geschickt anstelle. Eine modulierende Wärmepumpe ist dabei für mich gesetzt.

Hier einmal die Eckdaten zum Objekt:

Wir sanieren ein Fachwerkhaus von 1822, mit folgender Geometrie:
Bruttovolumen Ve 891,3 m³
Nettovolumen V 677,4 m³
Nutzfläche AN 285,2 m²
A/Ve-Verhältnis 0,69 m–1
Thermische Hüllfläche 617,4 m²

Dazu kommt noch eine Ausbaureserve von 40m² (Dachboden Anbau), die perspektivisch auch genutzt werden soll. Diese ist in den angehängten Berechnungen des Energieberaters noch nicht berücksichtigt:

Link Berechnung Energieberater

Das Haus soll eine ca. 20 kWp PV-Anlage auf das Dach bekommen.
Ich plane einen Grundofen im Haus zu installieren, ohne Einbindung in den Heizungskreislauf.
Es sind zwei Wohneinheiten geplant. Die eine werden wir selbst bewohnen, die andere passt für 2-3 Personen.

Das EG wird mit Fußbodenheizung versehen und das OG mit Wandheizung (Bäder + Fußbodenheizung)

Als Heizungsraum ist die Waschküche im Anbau geplant. Dieser Raum ist unterkellert.

Auf dem Gelände befindet sich ein Brunnen den würde ich perspektivisch gerne mit Strom versorgen und vom Brunnen eine Wasserleitung zurück in Richtung Haus legen.

Das Grundstück ist recht groß, daher will ich es möglichst so mit einem Kollektor belegen, dass ich es bei Bedarf in Zukunft einmal teilen kann. (Hier könnte ich mir eine Zufahrt auf der Westseite des Grundstücks mit Rasengittersteinen vorstellen).

Link Übersicht Grundstück

Der Energieberater hat die Heizlast mit 13,6 kW veranschlagt. Winni hat mich schon aufgeklärt, dass hier eher mit 7,5 kW zu rechnen sei (ohne die perspektivische Nutzung des Anbaus). Vielen Dank für Deine Entwürfe Winni:
Link Entwurf 1

Link Entwurf nach dyarne,s Spezialkollektor


Das Haus wird zurzeit über Ölöfen beheizt, daher hätten wir die Möglichkeit einer 45% Förderung über die Bafa.

Einzelne Bäume im Garten und die lange Buchsbaumhecke haben keinen Bestandsschutz.

Einen Heizungsbauer, der mir einen Grabenkollektor an die WP anschließt, habe ich nun endlich mit viel Mühe gefunden.

Baggerfahrer und Bagger wären auch verfügbar.

Nun noch ein paar offene Fragen:

a) Wenn ich eh vom Brunnen und zum Brunnen Wasser- und Stromleitung verlege. Kann ich diese über dem Kollektor verlegen? Im Winter würde ich die Wasserleitung eh entleeren, oder gibt das Probleme?

b) Ist eine Verlegung des Kollektors unter einer Zufahrt mit Rasengittersteinen in Ordnung?

c) Bei einer tieferen Verlegung des Kollektors (dyarne,s Spezialkollektor) bin ich mir nicht sicher, wie der Boden in einer Tiefe über 2 Meter beschaffen ist. Wir sind hier im Urstromtal der Leine, es könnte dort irgendwann durchaus Kies geben.

d) Welche Nachteile ergeben sich bei der „Überdimensionierung“ eines Kollektors (außer Kosten und Aufwand)? Wenn ich die Ausbaureserve perspektivisch mit nutzen möchte (sehr gut gedämmt), dann würde ich das ggf. gleich mit einplanen.

Entschuldigt bitte den langen Text, aber ich hoffe so in diesem Thread alle Informationen zusammen zu haben.

Ich freue mich auf Eure Anregungen / Ergänzungen und Fragen

Verfasser:
winni 2
Zeit: 04.05.2020 11:25:47
0
2957013
Hi,

zu:

a) Ja, kein Problem, wenn die Wasserleitungen entleert werden.

b) OK

c) Dann lassen wir das. :-)

d) Sonst keine Nachteile, nur Vorteile aus Kollektorsicht.

Ich würde dann dies vorschlagen:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=b9jnOJtyCl8Ev9rRTYpJ
Mit den 2mal 40er Solerohren passt das auch für eine größere
Wärmepumpe.

Grüsse

winni

Verfasser:
binga
Zeit: 05.05.2020 05:33:00
0
2957421
Vielen Dank für Deine Antworten.
Ich tendiere dann eher dazu gleich die etwas grörßere Variante zu wählen. Die Mehrkosten sind es mir an der Stelle wert.

Dabei wäre die doppelstöckige Verlegung auch nicht ganz raus. Ich könnte mir ja den großen Bagger besorgen und einmal tief graben, dann bei positven Bodenbefund schnell noch einen kleinen Bagger dazu besorgen. Die kosten ja nicht die Welt.

Verfasser:
binga
Zeit: 04.06.2020 09:04:44
0
2971542
Hallo Winni,

ich habe noch einmal an dem Kollektor gearbeitet und würde nun dazu tendieren 1 x 400m 40er Rohr zu verlegen und den Graben etwas großzügig auszulegen. Ist einfacher von der Installation.

Wenn ich das richtig verstanden hatte ist das Verschweißen von 2x200 Metern Rohr recht unkompliziert.

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=aS3xa1o8iAQX1XbQ9H4T

Was bedeutet an dieser Stelle der Hinweis "Zu wenig/dünne/kurze Rohre." im Trenchplaner?

Verfasser:
hbrockmann
Zeit: 04.06.2020 10:06:44
0
2971563
Zitat von binga Beitrag anzeigen
Was bedeutet an dieser Stelle der Hinweis "Zu wenig/dünne/kurze Rohre." im Trenchplaner?

das deine angegebene heizlast über der definierten kapazität der gewählten rohre liegt..

Verfasser:
winni 2
Zeit: 04.06.2020 11:41:37
0
2971591
Crink empfiehlt mit einer modulierenden Wärmepumpe das 400 Meter
40er Rohr bis 7,5 kW Heizlast.
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/207602/Ringgrabenkollektor-fuer-Anfaenger
(Weiter unten im Thema)

Ich denke, das könnte man hier nehmen, aber die Rohrverteilung ist
nicht gut, die Ecken übelappen zu weit und ich würde eine Grabenbreite,
je nach verfügbarer Baggerschaufel, durchziehen:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=TkCJiUmC3KEZTqVOIqEA

Grüsse

winni

Verfasser:
winni 2
Zeit: 04.06.2020 12:05:26
0
2971602
Die Rohrverteilung am Anfang gefällt mir immer noch nicht richtig, daher:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=mSR36ZU6X3CQhefrmFMh

Grüsse

winni

Verfasser:
binga
Zeit: 05.06.2020 06:27:40
0
2971826
Vielen Dank für die Infos.

Aber ist es denn theoretisch möglich mit dem 400 m Rohr mehr mehr Heizleistung aus dem Graben zu ziehen?

Das Toll erhöht ja die Heizleistung wenn ich den Gaben vergrößere.
Die Frage ist also, ob das stimmt, was das Tool mir bei der Heizleistung anzeigt.
Oder ist die Warnmeldung richtig?

Verfasser:
winni 2
Zeit: 05.06.2020 11:22:00
0
2971903
Das Tool bestimmt nicht die Heizleistung abhängig von der Rohrwahl,
sondern für welche Leistungsklasse einer Fix-Speed-Wärmepumpe
die Rohrwahl passen würde.
Also so, das es genug Wärmetauscherfläche bei erträglichem Druck-
verlust für die Soleumwälzpumpe gibt, bei turbulenter Strömung im
Solerohr, was für den Wärmeübergang besser ist.

Bei einer modulierenden Wärmepumpe gibt es eh meist keine
turbulente Strömung, weil kleine Leistungsanforderung anliegt und
der höhere Druckverlust bei voller Leistung kann auch vernachlässigt
werden. Weil die hohe Leistungsanforderung übers Jahr kaum mal
besteht oder oft gar nicht.
Daher ist so mehr Leistung, mit gleichem Rohr, als bei Fix-Speed
möglich, die ja nur einen Betriebspunkt kennt, Vollgas. :-)

Die Leistung des Grabens wird hauptsächlich vom erschlossenen
Erdvolumen bestimmt.

Grüsse

winni

Verfasser:
crink
Zeit: 05.06.2020 14:35:12
0
2971980
Perfekt erklärt, danke winni. Da der TrenchPlanner nicht weiß, was für eine Wärmepumpe eingebaut wird, wird immer angenommen, dass die WP zur Heizlast passt. Ab 7 kW ist für eine Fixed-Speed-WP die Verwendung von nur einem 40er Rohr mit 400 nicht mehr empfehlenswert, deshalb der Hinweis.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
binga
Zeit: 05.06.2020 16:39:48
0
2972013
Perfekt, vielen Dank für Eure Aufklärung.

Da die Baggerstunden bei mir günstig sind, und genug Platz da ist werde ich dann die Grabenlänge also gerne erweitern und so meine Wärmequelle optimieren und unkompliziert mit einem Rohr arbeiten.

:-)

Verfasser:
winni 2
Zeit: 05.06.2020 17:03:23
0
2972022
Gerne. :-)

Ich hätte da noch einen Überkollektor für billige Baggerstunden.
Maximal einfach in der Verlegung.
Damit wird der Soleingang nie negative Temperaturen sehen:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=qRpJMxByip5zMPWOYOy6

Grüsse

winni

Verfasser:
binga
Zeit: 19.09.2020 05:56:58
0
3011135
Vielen Dank für die Antworten bis hier.

Leider ist der Genehmigungsprozess für einen Kollektor hier in der Region Hannover eine echte Katastrophe.

Ich warte noch auf eine Stellungnahme des LBEG.
Die Mitarbeiter der unteren Wasserbehörde sind schon genervt von meinen Nachfragen...

Falls die nicht bald in die Hufe kommen lege ich einfach schon einmal den Kollektor aus ohne ihn zu befüllen. Das kann die ja nicht stören.

Aktuell plane ich als Wärmepumpe eine Bosch Compress 7000 i LW einzubauen.

Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dem Gerät gemacht. Hier im Forum finde ich nicht viel zu dem Gerät.

Das Gerät könnte ich relativ günstig bekommen und der Heizi würde sich auch auf meine sonstigen Vorstellungen (Ringgrabenkollektor, Wandheizung und kein Pufferspeicher) einlassen.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 19.09.2020 14:51:54
1
3011265
Es gibt da noch baugleiche Geräte aus dem Konzern,
Junkers ?, Buderus? wozu es im Forum Erfahrungen gab.

Eigentlich ist die überdimensioniert und die untere Modulations-
grenze mit 3 kW zu hoch für Deine Heizlast.
Allerdings haben Nutzer gemessen, das die Baugleichen tatsächlich
weiter runter modulieren können sollen? (Die sind auch mit 3 kW angegeben)

Grüsse

winni

Aktuelle Forenbeiträge
Mastermind1 schrieb: Kann man festhalten, CWL 300 ist mit Drucksensor/en und schläuchen ausgestattet. Die sollte man reinigen. CWL400 / Renovent Brink HR Large / Vitovent 300 (wir auf den Bilder oben) ist ohne diese...
mdonau schrieb: ja, der Wechselrichter kann an einer Unterverteilung angeschlossen werden, euch fehlt dann aber noch ein Datenkabel für einen Zähler am Netzverknüpfungspunkt, ggf speicher u.Ä. bei nur 30m² lohnt sich...
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