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08.07.2005 23:37:54 |
@Sukram, also bei uns (nähe Heidelberg/Bergstraße) ist es in der " Hitzeperiode" ;-) die ja nur eine Woche gehalten hat, jede Nacht abgekühlt. Ich mußte jedenfalls im Haus bisher noch nicht schwitzen, so groß kann doch der Unterschied nicht sein? Gruß Martin der allerdings nicht den Hauch eines Schimmers hat, wo dieses "Markgräflerland" liegt... :-(
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08.07.2005 23:41:23 |
@Martin Asrav
Was ist denn der exakte Unterschied zwischen Gipsfaser und Gipskarton ? Fermacell sind das Gipsfaserplatten ?
Was ist preislich der Unterschied ( so ca.) ?
Danke im voraus, T.Thal
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08.07.2005 23:44:26 |
Kulturignorant :-(
Ganz oben- zwischen Freiburg & Basel!
...&ausserdem haben WIR die meisten Öchsle.
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Verfasser: Kurth von der Kuhweide | Zeit:
09.07.2005 00:08:39 |
Die most'n Ox homm wir auf der Weid, luja... Bsonders die damischen...
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| | Zeit:
09.07.2005 00:20:29 |
Hallo @ Pettersson Gipsfaser ist nicht brennbar, Feuchtraumgeeignet, Baubiologisch (etwas) besser als Gipskarton. Wenn man die Tapeten mal abzieht und erneuert, hat man bei der Gipskatonplatte oft ein Problem. -> Die Papierbeschichtung wir mit abgezogen. Das ist bei der Gipsfaserplatte kein Problem. Was aber das wichtigste ist, für Deinen Anwendungszeck, die Platte ist schwerer als die Gipskartonplatte und der Wärmespeicherkoeffizient ist höher als bei Gipskarton. Preise weiß ich jetzt zwar nicht, aber die Platten sind liegen etwa wie bei Gipskarton, glaube unwesentlich teurer. Gruß Martin Asrav
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| | Zeit:
09.07.2005 09:25:12 |
Soweit ich weiss ist "Barackenklima" kein geschützter Begriff und kann deshalb in diesem Zusammenhang benutzt werden. Nun an alle "Ziegelphysiker" und Anhänger der "speicherfähigen Außenwand". Wie weiter oben erwähnt wurde , wirkt im Sommer mitunter eine höhere Temperaturdifferenz als im Winter. Weiterhin wurde auch das "Lichtenfelser Experiment" erwähnt, wo bewiesen werden sollte , daß Materialien mit hoher Dichte am besten "Dämmen". Natürlich steigt die Temperatur unter Mineralwolle schneller an als bei Ziegelsteinen ,weil die Mineralwolle aufgrund der geringeren Dichte weniger Wärme speichern kann. Und genau da liegt das Problem , es ist nähmlich nicht möglich die Wand zu "überzeugen" nachts die Wärme komplett abzugeben und weil damit tagsüber immer weniger Wärme gespeichert werden kann , wird es im Raum wärmer und wärmer. Wer das nicht glaubt , der sollte sich mal über Sommer in einem Plattenbau ( Beton = hohe Speicherfähigkeit!) einquartieren damit er weiss was ich meine . MfG HP |
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09.07.2005 10:09:23 |
@HP das muß ich nicht, ich habe schon vor Jahren zusammen mit 2 befreundeten Firmen die Temperaturverläufe über einen Zeitraum von 1 1/2 Jahren in 4 völlig unterschiedlichen Häusern festgehalten, die Ergebnisse sprechen eindeutig für "meine" These. Meine ist in "", weil es natürlich mittlerweile zahlreiche Studien ua. vom Frauenhofer Institut und vom PH-Institut gibt. Alle bestätigen, dass die Funktion nur mit Masse gegeben ist. Wenn ich mit meinem Haus fertig bin, werde ich wahrscheinlich auch mal ne Homepage machen mit Temperaturverläufen der einzelnen Bauteile. Aber das wird diesen Sommer nicht mehr klappen. Gruß Martin Asrav PS Ich weiß ja nicht wie alt Du bist, aber kannst ja mal jemand von den Großeltern fragen, falls sie noch leben, die können Dir erklären, woher der Ausdruck "Barackenklima" kommt.
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09.07.2005 11:13:15 |
Wann kapiert ihr's endlich, dass solche Diskussionen nur aus dem Grund inszeniert werden, um zur Fischer-Website verlinken zu können?
Wie oft wollt Ihr eigentlich noch darauf 'reinfallen?
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| | Zeit:
09.07.2005 11:45:00 |
@ Karl-Gert Hausertis Volle Zustimmung !
nun @ Martin Asrav
Ich habe in meinen Beiträgen bewußt auf Hypothesen und irgendwelche hier nicht belegbaren Messreihen verzichtet und statt dessen auf für jederman nachprüfbare Beispiele verwiesen. (Vielleicht doch mal in den Plattenbau einziehen....)
Ich bin übrigens 36 Jahre alt und muste die Zeit in den behelfsmäßig aufgestellten Baracken nach 1945 glücklicherweise nicht mit erleben. Wenn im Zusammenhang mit dem Thema den Begriff "Barackenklima" verwende ,dann gehe ich davon aus , das jemand der zu diesem Tread einen Beitrag schreibt , weiss was gemeint ist.
MfG HP |
| | Zeit:
09.07.2005 12:53:20 |
Hallo @HP, dann laß uns jetzt nicht überflüssig weiter disskutieren. Kann ja auch jeder halten wie er möchte. Gruß Martin PS Passivhaus-/Frauenhofer Institut können ihre Studien aber bestimmt belegen, aber ich will nicht schon wieder anfangen ;-) ...
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09.07.2005 19:03:58 |
"Baracke": Behelfsmäßiges Wohngebäude, Baracke ist ein Gebäude in Leichtbauweise, meist nur eine Etage, das als provisorische Wohnung oder Arbeitsstätte dient. (Brockhaus)
Baracke = Leichtbau
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09.07.2005 20:30:21 |
@ Martin Asrav in Ordnung , Frieden
MfG HP
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| | Zeit:
11.07.2005 10:41:20 |
Dazu noch folgende Broschüre: IVPU-Industrieverband Polyurethan-Hartschaum e.V. (Hrsg.): Aus Forschung und Technik Nr. 4 » Sommerlicher Wärmeschutz«, 2. Aufl., Stuttgart, 2004, ISBN 3-932 500-26-1. Download unter http://www.ivpu.de/pdf/ft4.pdf Enthält lesenswerte 5 Seiten zum hier diskutierten Thema (die PUR-Werbetrommelei in Abschnitt 4.2 darf man getrost vergessen). Anhand von Computerberechnungen wird gezeigt, dass die Wärmespeicherfähigkeit unterschiedlicher Dämmstoffe keine großartige Auswirkung auf die sommerliche Innentemperatur im Dachgeschoss hat. Ob leichtes PUR oder schwerere Holzfaserdämmplatte, ob mit oder ohne zusätzlicher Gipskartonplatte: die Innentemperaturen unterscheiden sich nur um schlappe 0,6 K. (Allerdings darf man nicht übersehen, dass hier "sehr leichte" mit "leichten" Konstruktionen verglichen werden. Bei "schweren" Konstruktionen sind ein paar Kelvin mehr d'rin, wenn's der Sparren "mit macht".) Viel entscheidender bei solchen Konstruktionen als die Masse des Dämmstoffs ist der Sonnenschutz, also eine ordentliche Dachfenster-Jalousie. Die bringt mehr als 10 K.
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11.07.2005 11:33:50 |
an HarryT ""Baracke": Behelfsmäßiges Wohngebäude, Baracke ist ein Gebäude in Leichtbauweise, meist nur eine Etage, das als provisorische Wohnung oder Arbeitsstätte dient. (Brockhaus)"
Vor sicht mit diesem Begriff; im markgräflerland ist eine brockenstube wieder ganz etwas Anderes.
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11.07.2005 12:54:21 |
Oder sollte "Brockhaus" etwa eine Quellenangabe sein?
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11.07.2005 14:42:34 |
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11.07.2005 23:49:35 |
Hi all, um mal wieder auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen: Bringt eine Fermacell 1,2 cm (Gipsfaser) mehr als 2,5 cm Rigips (gegen die eindringende Hitze) ? Eine Rigips 1,2 cm mit 2cm Styropor bringt wohl hitzetechnisch nicht soviel mehr da weniger Masse (wenn ich das richtig verstanden habe). Gibt es Gipsfaserplatten auch in 2 cm oder mehr ? gfruß. T.Thal
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11.07.2005 23:53:37 |
Gipsdielen gips noch- glaub' 5 cm
www.knauf.de
oder man macht's richtich und nimmt'n Massivdach a la Hebelhaus (gips auch als Ziegelfertichbauteile 1m breit 6m lang) - wenn Die Statik nicht vorher die Grätsche macht
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12.07.2005 00:47:42 |
Hallo,
Massivdach lässt sich in den wenigsten Fällen nachträglich erstellen.
Mach halt doppelt Gipsfaser und gut iss...
Gruß Martin Asrav
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12.07.2005 09:29:43 |
@Pettersson: In Punkto Wärmekapazität dürfte Gipsfaser (zB Fermacell) nur einen kleinen Vorteil gegen Gipskarton besitzen. Es kommt hier hauptsächlich auf die Masse an, also zwei Lagen (2,5cm) sind besser als eine Lage (1,2cm), egal welches der beiden Materialien. Gipsfaser ist etwas schwieriger zu verabeiten, bietet später aber Vorteile weil wasserbeständiger (Dachfenster!) und stabiler ( Dübellöcher!). Harry
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12.07.2005 09:55:33 |
Hallo, eine weiteres + für die Gipsfaserplatte ist, dass man problemlos auch mal die Tapeten abreissen kann. Bei der Gipskartonplatte geht die Kartonage beim Tapeten entfernen mit ab, was beim erneuten Tapezieren eine weitere Behandlung benötigt. Bei der Faserplatte täuscht man sich aber auch leicht, Gipsfaser hat eine spezifische Wärmekapazität von 1,1KJ/Kg k. Gipskarton ca 900 J/Kg k. Ist zwar nicht die Welt, aber immerhin ist die Differenz etwa 4x soviel wie Mineralwolle oder auch einer Holzfaserplatte. Klar, die 2mm Differenz müsste man wieder abziehen (Gipsfaser 1cm, Gipskarton 1,2cm). Bei etwas über 200Kg je m³ Unterschied hat das ua. auch Vorteile bezüglich des Schallschutzes. Gruß Martin Asrav
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15.07.2005 14:18:30 |
Hallo zusammen,
es gibt die Gipsfaser von Fermacell aber auch in 18 mm Stärke.
Ich denke mal dies wäre ausreichend und ist einfacher zu verarbeiten als 2 x Rigips übereinander.
Gruß, T.Thal
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15.07.2005 14:48:33 |
2 x Rigips hat den Vorteil, daß man auf der ersten Schicht die Dampfsperrfolie sehr sauber aufbringen kann. Geht nach eigener Erfahrung wesentlich faltenfreier als direkt auf der Dämmwolle und lässt sich auch viel besser verkleben. Wenn man zwischen den Schichten ein paar cm Platz lässt hat man außerdem eine Installationsebene, in der man Kabel etc. verschwinden lassen kann ohne jedesmal durch die Dampfsperre zu müssen. Geht natürlich auch mit 2 x Gipsfaser.
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15.07.2005 17:04:05 |
Der Schallschutz ist bei zwei Platten mit je halber Stärke besser, als bei einer dicken mit voller Stärke. Also 2 mal 9mm besser als 1 mal 18mm. MfG A. Fischer
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18.07.2005 14:47:37 |
Hallo zusammen,
für doppelt Rigips soll ich 1400 Euro extra zahlen, für Fermacell 18 mm 1500 Euro und für 12 mm 1100. Preise jeweils ohne MwsT, einfach Rigips ist inclusive.
Welcher der Varianten hat das beste Kosten/Nutzen Verhältnis:
1 x Rigips 12mm inclusive 2 x Rigips 12mm 1.400 Euro 1 x fermacell 12mm 1.100 Euro 1 x fermacell 18mm 1.500 Euro
Danke im voraus, T.Thal |