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Anschaffung daikin Altherma 3 HHT
Verfasser:
franky1109
Zeit: 01.07.2020 13:14:46
2
2981576
Ich finde das ganze etwas sehr teuer. Muss das Haus wirklich mit 18KW gespeist werden? Ich habe ein 260qm Haus Bj. 74 mit Hälfte FBH und HK, Zwischensparrendämmung 2012 neu, 3-Fach Glas. Wobei die HK noch gnadenlos unterdimensioniert sind. Ein Kamin ist vorhanden, aber eher zum wohlfühlen und der Optik. Das ganze erwärmt eine 9kW H-Geisha ohne Probleme. Bzw. momenta kühlt sie eher das Haus.

Hatte vorher einen 27kW Öler mit ca. 2500 Liter Verbrauch. Aber auch da war schon wie VLT so weit runter wie nur möglich.

Versuche doch erstmal die Heizlast so genau wie möglich zu berechnen und die VLT soweit wie möglich runter zu regeln (ich weiß die Jahreszeit ist ungünstig). Wenn du sagst, dass du großzügig ausgelegte Heizkörper hast, dann kommen die auch mit niedriegen Temperaturen aus.

Verfasser:
Heinz2
Zeit: 01.07.2020 12:53:34
0
2981570
Zitat von Gabster Beitrag anzeigen
Der HB hat auch davon gesprochen,dass im OG eventuell extra Heizkörper eingebaut werden müssten. Die aktuellen Heizkörper sind neu und schon sehr großzügig ausgelegt. Ich kann mir also vorstellen, dass die auch mit 35° genug Wärme erzeugen könnten. Haben wir aber noch nicht[...]

Moin, wenn Ihr euch was gutes tun wollt:
1) DAIKIN 16 KW
2)Speicher die Größe, wohnen da 6 Leute
3)BAFA Antrag stellen 45% der gesamt Summe (Förderung) wird dir überwiesen.
4)Hat der HB sich nicht weitergebildet
5)Bin dabei baue für mich die Daten zusammen für Freie Energie!!!
6)nach Ausführung, haben wir nur Wasser und Abwasser an Kosten.
7)Die neue Hydraulik im Haus ist wichtig, ohne Feuerstätte, bei schlechter Hydraulik, könnte man bei guter Hydraulik schon ca. 30% einsparen.
Alles Erfahrungswerte. Gutes gelingen.
Überings: Hatte 24 Jahre Pellets-Ofen, (Gesamte Wohnhaus) unwirtschaftlich, logischer weise mit Pufferspeicher.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 30.06.2020 09:46:21
0
2981054
nun, es gibt beim Dämmen "niedrig" hängende Früchte, sprich Massnahmen, die man ohne grosse Exttrakosten durchfürhen kann, sowie Massnahmen, die man am besten durchführt, wenn das Bauteil sowiso saniert werden muss.
Zu den einfahcen MAssnahmen gehört
-Dämmung der obersten Geschossdecke
-Kellerdeckendämmung
- Scheibentauch bei Fenstern mit noch gutem Rahmen aber noch unbeschichteten Scheiben (Scheiben, nicht Fenstertausch...)
- Nachdämmen Rolladenkästen
- Dämmen Bodentreppe
- Erneuerung Dichtungen Fenster/Türen

Aufwändiger ist Fassadendämmung, Dachdämmung (Schrägen), Fenstertasuch - die drei MAssnahmen greifen zudem noch ineinander (Fassadendämmung bedingt mehr Dachüberstand, Dachdämmung mit Aufdoppelung bedingt höhere Fassade, Fenster sollte an der Wandaussenseite, an der Grenze zur fassadendämmung montiert werden) so dass man das am besten alles 3 in einer grossen Aktion durchführt, wenn das Haus von aussen eh nicht mehr neu aussieht.

Verfasser:
Effizient
Zeit: 29.06.2020 08:22:59
0
2980676
Gebäudedämmung verbessern hilft die benötigte Leistung in Summe zu reduzieren.

Dann kann die Vorlauftemperatur runter - optimal landet man bei Flächenheizung (auch Wand und/oder Decke)

und erst dann ist Wärmepumpe optimal - alles andere ist ein Kompromiss, der mit steigender Vorlauftemperatur, egal ob Geo- oder Luft-Wärmepumpe, extra Geld kostet!
im laufenden Betrieb.

Einfaches Beispiel: Decke und Fenster zu verbessern ist gut, die Wand zu vernachlässigen, ist wie dem Bienenschwarm (Energie) das Fenster vor der Nase zuzuschlagen und die Tür offen zu lassen (letztendlich muss die gesamte Hülle betrachtet werden und die besteht aus Dach, Wand, Decken und Fenster).

Ach ja, vielfach vernachlässigt - Lüftung mit Wärmerückgewinnung spart Heizenergie,
da diese ansonsten zum Fenster hinausgelüftet wird, kann man jedem Wärmeschutznachweis entnehmen.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 28.06.2020 13:07:32
0
2980405
Aufgrund dessen, dass es bei Ausbau des Ölkessels und Installation von Wärmepumpentechnik 45% aller förderfähigen Investitionen vom BAFA zurückgeben würde, ist es ratsam, dass die auf der Wärmesenkenseite nötigen Vorlauftemperaturen per Optimierung der hausinternen wasserführenden Wärmeverteilung so weit wie möglich verringert werden - da ist Dein HB zumindest schonmal auf der korrekten Spur!

Wenn alle hausinternen wasserführenden Wärmeaustauschflächen mit maximal +35°C funktionieren würden wäre das natürlich die optimalste Lösung, da u. a. kein zusätzlicher gemischter Kreis und auch kein Pufferwasserspeicher oder ähnliches erforderlich ist.

Meiner Meinung nach solltest Du dir auch Angebote zu Erdwärmepumpenanlagen mit einer Sonde (Tiefenbohrung) oder mit Nutzung von unterirdischem Wasser (siehe: https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/208957/Grundwasser-Waermepumpe-mit-Saugheber-Sammelfaden) erstellen lassen.

Wärmepumpe mit Erdwärmequelle hat unter anderem den großen Vorteil, dass dabei kein Verdampfer abgetaut werden muss, was einerseits weniger Energiebedarf bedeutet und andererseits ist die Tauglichkeit der Hausheizkreishydraulik in volumenstromtechnischer Hinsicht nicht nicht ganz so kritisch.

Verfasser:
Gabster
Zeit: 28.06.2020 10:57:22
0
2980338
Der HB hat auch davon gesprochen,dass im OG eventuell extra Heizkörper eingebaut werden müssten. Die aktuellen Heizkörper sind neu und schon sehr großzügig ausgelegt. Ich kann mir also vorstellen, dass die auch mit 35° genug Wärme erzeugen könnten. Haben wir aber noch nicht ausprobiert.
Ringkollektoren habe ich mir schon mal angesehen, aber ich befürchte da reicht unser Platz im Garten nicht. Es ist ein Altbau mit viel Baumbepflanzung und einer großen gepflasterten Einfahrt, die als Fläche weg fällt.Ich hab im Forum dazu schon mal die Berechnung durchgeführt und kam da glaube ich auf knapp 100m. Das würde recht eng werden mal abgesehen davon, dass ich keinen Bagger in den Garten bekomme. Bei Flächenkollektoren sieht es nicht viel besser aus. Jetzt muss ich hirnen ob die WP der richtige Ansatz ist. Vielleicht doch nochmal Vergleichsangebot Pelletheizung einholen?
Berechnet die Heizlast der Heizungsbauer?

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 28.06.2020 10:32:34
0
2980325
Es sollte unbedingt alles daran gesetzt werden, dass der maximale Vorlauftemperaturbedarf für die Heizkörper um einiges gesenkt werden kann!

Siehe dazu Punkt 9) auf folgend verlinkter Seite.

http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Generelle_Tipps

Auf jeden Fall genau rechnen (lassen), was mit den vorhandenen wasserführenden Wärmeaustauschflächen bzgl. der jeweiligen Raumheizlast möglich ist, bzw. entsprechend größere oder ein paar zusätzliche Heizkörper installieren (lassen).

Idealfall wäre, wenn Fußbodenheizung und Heizkörper mit identischen Vorlauftemperaturniveau betrieben werden können.

Bei einem realen jährlichen Bedarf von ~4.000 Litern HEL (tippe überschlägig <12 kW realer Heizleistungsbedarf) sollte wohl besser auch mal über eine Erdwärmepumpenanlage nachgedacht werden.

Wäre beispielsweise die Erschließung einer Erdwärmequelle mit einer der auf den beiden folgend verlinkten Seiten beschriebener Techniken möglich?

http://www.erdwaerme-forum.de/index2.php?ziel=5

https://www.nibe.eu/de-de/produkte/ringgrabenkollektor

Verfasser:
Gabster
Zeit: 28.06.2020 09:32:33
0
2980295
Vielen Dank für die schnellen Antworten. Erst mal weitere Infos zum Haus. Wir haben ca 200qm zu beheizende Fläche, wobei im OG, wo Heizkörper sind, die Schlaf und Kinderzimmer liegen, die wir im letzten Winter nur wenig bzw mäßig beheizt haben. Das Haus ist BJ 71 wurde jedoch mit Aufdachdämmung und 3fach verglasten Fenstern saniert. Wände blieben ungedämmt. Wieviel Heizöl ich benötige kann ich nur schätzen, da wir noch kein ganzes Jahr im Haus wohnen, aber nach aktuellen Erfahrungswerten werden es wohl ca 4000l werden.Die Norm-Außentemperatur liegt bei -14 Grad bei uns.
Soweit mir bekannt ist haben wir einen Heizkreis. Die FBH wird dann auf 35° runter gemischt, die Heizkörper laufen mit 70° VLT. Wie ich die Heizlast genau berechnen kann, habe ich ehrlich gesagt noch nicht verstanden. Je nach angebotener Rechenweise komme ich da auf 18 bis 20kW.
Pellets hatten wir auch schon im Gespräch, allerdings stört uns da, dass man wieder auf Lieferungen zurückgreifen muss. Unser Dach ist ganz gut für PV geeignet und wir würden die WP gerne damit unterstützen.

Verfasser:
ajowi
Zeit: 27.06.2020 20:00:58
0
2980221
Hallo Gabster

wieviel Heizöl im Jahr braucht Dein / Euer Haus im Jahr? Erneuerbare Energie ist immer GUT habe das selbe Problem im Haus meiner Tante Ölkessel raus aber was als Alternative.
Haben dazu einen unabhängigen Energieberater diese Woche zur Beratung gehabt.
Haus aus 1967 wenig bis keine Dämmung Heizkreiskurve 1,2 und ein paar grad Überhöhung sozusagen gute 50Grad Vorlauf temp bei 0Grad aussen bei Ümbau auf Wärmepume ohne Grössere Heizkörper zwar möglich aber teurer beim heizen mit Wärmepumpe als mit ÖL.
Alternative vom Energieberater Pellets in der Anschaffung selber Preis wie Wärmepumpe jedoch Heizen billiger. (Pellets)
Das möchte die Tante nicht wird 80 jahre deshalb bekommen wir nächstes jahr (wenn alles Öl verheizt ist) Gasheizung welche leider bei dir nicht geht.
Wir heizen unser Haus seit 2015 mit Pellets (Vollautomatisch wie ÖL) haben vorher Öl (4000Liter) gehabt weniger als die halben Heizkosten und der Ümwelt was gutes.
Lass dich einfach von mehreren Firmen beraten.
LG AJOWI

Verfasser:
Entropie
Zeit: 27.06.2020 18:33:09
1
2980209
Weg von den Fossilen ist schon mal die richtige Entscheidung. Auf dem Papier sieht die Altherma auch nicht schlecht aus und die Qualität bei Daikin stimmt eigentlich auch. Wie low schon geschrieben hat, ist es essentiell keine zu Große WP einzubauen und diese mit möglichst niedrigen Vorlauftemperaturen zu betreiben. Liefen bei euch die beiden HK mit gleicher Vorlauftemperatur oder hat die FBH einen Mischer?

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 27.06.2020 17:01:42
0
2980193
Die EPRA18DAW1 kann die thermische Leistungsabgabe nach Angaben des Herstellers bei +7°C Außentemperatur und +35°C Vorlauftemperatur zwischen 4,16 kW (3 K Δ T) und 11,25 kW (8 K Δ T) modulieren ... was ist real an Heizleistungsbedarf gegeben?

Was für Vorlauftemperaturen braucht es an mehreren zusammenhängenden kältesten Tagen?
Wieviele Quadratmeter beheizte Fläche ist vorhanden?
Wieviele Liter HEL sind pro Jahr verfeuert worden?
Ist die Norm-Außentemperatur bekannt?

Siehe beispielsweise: http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Wie_finde_ich_die_ben%C3%B6tigte_Heizleistung_heraus%3F

Verfasser:
Gabster
Zeit: 27.06.2020 14:58:32
2
2980169
Hallo miteinander,

ich bin komplett neu im Forum und hoffe auf Ratschläge von den Experten hier. Wir denken im Moment darüber nach unsere Vissmann Ölheizung mit einer Daikin Altherma 3HHT 18kW mit 500l Hygienespeicher zu tauschen. Als Hintergrundinformation; wir hätten am liebsten eine Gasheizung, aber bei uns in der Straße gibt es kein Gas. Nun kam der Vorschlag vom HB doch eine Wärmepumpe zu nehmen. Die Daikin Altherma ist ja brandneu und soll auch für den Altbau gut geeignet sein (Schornsteinfeger rät von WP ab, ja ich weiß, das ist nicht förderlich für sein Geschäft). Im Haus haben wir einen Mix von FB (unteres Stockwerk) und Radiatoren (obere Etage 4 Zimmer außer Bad was auch FB hat). Nun die Frage: Gibt es schon Erfahrungen mit der Daikin Altherma 3HHT. Oder gibt es da geeignetere Geräte?
Ach übrigens das Angebot inklusive der Entfernung des 9000l Öltanks liegt Netto bei 26.000€. Die WP mit Zubehör liegt bei 18.500€. die Montage bei 4500€, Entsorgung Öltank 3000€
Danke schon mal für eure Einschätzung bzw Erfahrungsberichte (falls es die schon gibt).
LG Gabster

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