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Foren
Neue Holzpelletheizzung - HILFE!
Verfasser:
ogli
Zeit: 07.07.2020 16:03:55
0
2984083
Hallo erstmal, ich bin niegelnagelneu im Forum. Lese hier jetzt seit einer guten Woche durch die Beiträge und bin zwar fachbegrifflich etwas schlauer aber habe noch lange keinen Durchblick.
Ersdtmal zum Ist-Zustand. Wir hatten eine Energieberaterin vom Land hier und haben ein Haus mit, das relativ gut gedämmt ist (Jahrgang 79, für damalige Verhältnisse sehr gut und es wurde auch schon nachgedämmt). Kleine Schwachstelle sind die Fenster, die werden aber später kommen, ist aber auch nicht mega schlecht. Einige wurden auch schon erneuert. Nur normale Heizkörper (Radiatoren?) bzw. ein Handtuchheizkörper, keine Fußbodenheizung. Besonderheit: Einrohrsystem.
Derzeit heizen wir mit einer Buderus Öl-Heizung von 2003 21kW, 15 reichen aber auch (2200l Jahresverbrauch). Die soll raus. Gas gibt es hier nicht und Holzpellets finden wir auch aus ökologischen Gründen gut. 45% BAFA waren hier das auschlaggebende Argument. Wir werden auf jeden Fall eine PV bekommen, das ausgewählte Angebot liegt hier fertig vor.

Jetzt zu den Problemen: Wir haben 5 Angebote für die Holzpelletheizung eingeholt und ich bin mir einfach nicht sicher was jetzt das beste ist. Ok, eigentlich 4, der 5. hat sich nicht gemeldet. Drei Angebote sind mit Pufferspeicher (800l Hygiene) (ETA PU 7-15kW, NANO PK 6-20 kW und einmal HARMAN P15 Compact Plus) ein Angebot ohne (Guntamatic Biostar 23 kW).

Der mit der Guntamatic meint, dass der Puffer nicht nötig sei, da die Anlage so gut moduliert. Eine ähnliche Meinung habe ich hier im Forum gefunden:

Zitat von B.Bayer Beitrag anzeigen
Da die Guntamatic stark modulieren kann, ist ein Pufferspeicher nicht erforderlich.

Ein Pufferspeicher benötigen nur Anlagen wie die Paradigma. Hier sind die Verluste des Speichers geringer, als die Anfahrverluste der HEizung. Bei der Guntamatic würde ein Puffer keine ersparnis[...]


Allerdings versteh ich das nicht. Denn ich habe hier immer wieder gelesen, dass eine Pelletheizung am besten unter Vollast funktioniert (sauberste Verbrennung, besagter Wirkungsgrad) und man daher mit dem Puffer weniger Brennerstarts hat und damit auch geringere Energiekosten und Lebensdauer. Wenn die moduliert, dann heizt die doch aber eben nicht mit voller Leistung und springt öfter an?

Also, kann die Guntamatic das irgendwie vermeiden? Kostet übrigens fast das gleiche wie die ETA mit Puffer (-1000€). Für dieses Angebot spricht auch, dass es der selbe ist, der die PV macht, so hat an einen Ansprechpartner.

Zweitens: Warum 23kW, obwohl der Bedarf nur bei <15kW liegt?. Hat das was mit dem fehlenden Puffer zu tun? Der VK ist tatsächlich nur 300€ mehr als die 15kW vom Guntamatic, das wäre jetzt nicht das allergrößte Argument. Aber so läuft die Heizung doch viel öfter im Teillastbetrieb, oder?

Das attraktivste Angebot scheint erstmal das mit der HARMAN-Heizung, 20% weniger als der Rest und mit 800l Hygienepuffer. Allerdings weiß ich nicht, welcher Hersteller sich hinter der umgelabelten Heizung verbirgt. Prospekt mit genauen Daten kriege ich erst noch, Gürsolar wollte aber nicht mit dem Originalhersteller rausrücken, hat aber immerhin bestätigt, das es ein relabel ist. Weiß jemand mehr?
Von Gürsolar gibt es hier im Forum zwar EINEN negativen Erfahrungsbericht (Hat lange gedauert bis fertig) aber einen würde ich nicht überbewerten.

Das mit der Nano ist das teuerste, hat Puffer aber auch 20kW statt 15.


Weitere Infos: Alle haben einen Pelletsilo eingeplant, der in den alten Ölkeller soll, Ausbau und Entsorgung Öl ist eingepreist, BAFA wird von allen gemacht, alle planen mit Vacuumsauger. Das scheint also gesetzt zu sein. Pelletsack ist auch vielleicht nicht schlecht, da staubdicht und so müssen Lampe, Steckdose und Elektroleitungen nicht stillgelegt werden (was man sonst machen sollte laut diesem Forum, weil sich Staub und schaltbare Elektrik wohl nicht verträgt).

Bin für alle Ratschläge dankbar, bin totaler Laie mit einer guten Woche Forum-leseerfahrung (und google)

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 07.07.2020 16:15:05
0
2984085
Bei PV wäre doch eine Wärmepumpe auf den ersten Gedanken sinniger!

Ist keine Möglichkeit zur Erschließung einer Erdwärmequelle auf'm Grundstück vorhanden?

Beispielsweise so wie auf folgend verlinkten Seiten beschrieben ist.

http://www.erdwaerme-forum.de/index2.php?ziel=5

https://www.nibe.eu/de-de/produkte/ringgrabenkollektor

Falls die maximal erforderlichen Vorlauftemperaturen zu hoch sein sollten, bei Umstieg von Ölheizung zu Wärmepumpe gibt es die 45% der förderfähigen Investitionen vom BAFA auch für's optimieren der hausinternen wasserführenden Wärmeaustauschflächen zurück!

Verfasser:
schorni1
Zeit: 07.07.2020 16:16:56
0
2984087
Ein Pelletkessel MUSS passen, erst DANN kommt er ins Laufen und Modulieren! Daher die von der Energieberaterin (bitte Bild unter https://www.bilder-upload.eu/ posten) ermittelte Heizlast MIT neuen Fenstern ansetzen. Alle die da drüber sind sind RAUS, bzw müssen passend nachreichen.

Mit DEM Ölverbrauch ist die real-praktische Heizlast ca bei 8 kW !!

ein Angebot ohne (Guntamatic Biostar 23 kW).

DER Mann ist unfähig! -> Mülleimer!

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 07.07.2020 16:46:44
1
2984095
Zunächst sollte die Gebäudeheizlast des Hauses ermittelt werden.

Der durchschnittliche Jahresölverbrauch ist dabei für eine Plausibilitätsbetrachtung hilfreich, jedenfalls dann, wenn sich der Jahresverbrauch mit der alten Heizung auf die Beheizung des ganzen Hauses bezieht. Wurde nur ein Teil des Hauses beheizt, liegt man jedoch höher als 8 kW.

Insofern bitte alle Angebote mit einer max. Leistung über 15 kW aussortieren. Da soll es dann der Puffer richten, dass ist nicht mehr zeitgemäß!

Als Alternative zur eta-Anlage -die hier als einzige für eine Heizlast von ~15 kW passend dimensioniert wurde- möchte ich noch Pelletbrennwerttechnik ins Spiel bringen, die allerdings exakt ausgelegt sein muss, da ein Puffer dabei eher kontraproduktiv ist, gugst Du z.B. hier..

Wichtig ist dabei, dass die Vorlauftemperatur auch im tiefsten Winter möglichst niedrig ist. Wurde schon mal die Heizkurve an der vorhandenen Anlage optimiert?

Verfasser:
ogli
Zeit: 07.07.2020 17:09:22
1
2984103
Also Erdwärme geht hier nicht, da es ein Wasserschutzgebiet ist und nicht gebohrt werden darf, die Gartenfläche ist unter 100m2, da geht auch keine Flächenlösung (so weit ich das verstanden habe). Luft-Wärme geht beim Haus (so weit ich gelesen habe) auch nicht. Hat die Energieberaterin (die wohnt nur einen Ort weiter) auch so gesagt.

Habe gerade nochmal mit dem Angebotler 23kW telefoniert und der hat mich direkt an den Vertriebler verwiesen, der hat mir zur 15kW Anlage geraten. Der Angebotler hat halt gesagt, bei dem Bj. wollte er eine Sicherheitsreserve einplanen, das sei bei der Guntamatic nicht so schlimm, der Vertreibler erklärte aber, dass die 15er bis 4kW runtermodulieren könne, die andere aber nur bis 6,9 und so die 15 auf jeden Fall reicht und auch besser ist. Die Heizlast hat die Energieberatering mit ungefähr 11-12 kW errechnet (aus U-Werten der Dämmung, Fenster, Türen u.a.) Keine Ahnung ob das das ist, was hier gemeint ist.

Brennwert scheidet nach meinen Laienverständnis bei Einrohrsystem aus, da kaum Spreizung...

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 07.07.2020 17:12:18
1
2984104
Zitat von ogli Beitrag anzeigen
... Luft-Wärme geht beim Haus (so weit ich gelesen habe) auch nicht. Hat die Energieberaterin (die wohnt nur einen Ort weiter) auch so gesagt ...
Da scheint es bei euch ein Nest an Inselkompetenzen zu geben!

Mach Nägel mit Köpfen und lass das Einrohrsystem auf Zweirohr umbauen!
Oder gleich Flächenwärmeverteilung ... an Wänden oder Decken wenn Fußbodenheizung zu aufwändig ist! Bekommst sonst nie wieder 45% der förderfähigen Investitionen dazu!

Verfasser:
schorni1
Zeit: 07.07.2020 17:20:18
1
2984107
Ja nu komm mal bisschen mit paar Hausdaten raus bitte, die 11-12kW sehe ich noch recht hoch gesetzt. Aber wenn sie (BB Bitte Bild) es aus genau ermittelten bei DIESEM Haus verbauten Baustoffen ermittelt hat....

- Wie sind denn die Hausgrundmaße Länge und Breite
- freistehend?
- beheizte Wohnfläche?
- Dachneigung?
- Dachraum komplett ausgebaut?
- welche PLZ ist das denn?

Wieviel Personen hängen am Warmwasser?
Welche Bauart hat der Schornstein, innerer Durchmesser, Schamotterohr?

Ja: Einrohrheizung ist sch-sch = schlichweg Schei... aber machbar.
Deshalb: bisherige Heizkurve am Buderus mal auslesen, WICHTIG.

Etwas merkwürdig verhalten sich die Guntamatik-Leute - übrigens ein TOP Kessel! Aber WIE bitte will der Vertriebler (VerKÄUFER) die Kesselgröße bemessen, wo doch der HEIZER das Haus gesehen hat. Dann ist letzterer unfähig oder hat seit 30 Jahr nichts (dazu)gelernt und der erstgenannte ein Zauberer der alles aus der Glaskugel liest. Seriös und fachlich klar geht ANDERS!

Dieser Harman-Kessel ist MIR etwas suspekt. ICH hab nirgednwo richtige Schnittzeichnungen gefunden und konnte ihn so bisher noch nicht einem Kesselhersteller zuordnen. Aber besonders beruhigt/belustigt mich der Satz:

Der Harman P wird aus „Kesselstahl gebaut “ und Gewährt so eine Lebensdauer von vielen Jahren.


Denn das wäre dann sicher der erste Kessel der aus Kessel-SCHOKOLADE hergestellt wird. :-)) Ich weiß ich bin (selbst)kritisch und ein pedantischer Nörgler. Aber wenn ich immer so merkwürdge Ausdrucksformen und variable Groß-Kleinschreibung finde oder Selbstbewertungen mit "günstig" statt "hochwertig" etc, da werd ich immer etwas hellhörig. Ja gut: hell-HÄUTIG bin ich ja schon!

Verfasser:
ogli
Zeit: 07.07.2020 19:55:39
1
2984160
- Wie sind denn die Hausgrundmaße Länge und Breite: 13,99 * 7,385 m (unsere Hälfte)

- freistehend? Doppelhaushälfte, beide zusammen stehen dann frei (wenn man das dann noch so sagt

- beheizte Wohnfläche? 144m2

- Dachneigung? genau weiss ich es nicht, sieht aber SEHR nach 45° aus

- Dachraum komplett ausgebaut? Nein, ich kann aber auch nur in der Mitte so gerade eben stehen (1,74m) Dachdecke ist gedämmt, Dachschrägen nicht. Decken wurden vor 4 Jahren nachgedämmt und mit Dampfsperre versehen)

- welche PLZ ist das denn? 49214

Wieviel Personen hängen am Warmwasser? 2 Erw. 2 Kinder (2+5)

Welche Bauart hat der Schornstein, innerer Durchmesser, Schamotterohr?
Oh, so genau weiß ich das nicht. Es ist auf jeden Fall ein dreizügiger Schornstein, also genug Platz, Edelstahlrohr 100mm Durchmesser (oder waren es 150mm?) ist schon drin, alle die ein Angebot erstellt haben sagten, dass es auf jeden Fall passt.

Ja: Einrohrheizung ist sch-sch = schlichweg Schei... aber machbar.
Deshalb: bisherige Heizkurve am Buderus mal auslesen, WICHTIG.

Wie geht das?
Und Umbau auf 2-Rohr kommt nicht in Frage, ich reiße nicht das ganze Haus AUF, meine Frau reißt mir sonst meine Kopf AB ;)

Etwas merkwürdig verhalten sich die Guntamatik-Leute - übrigens ein TOP Kessel! Aber WIE bitte will der Vertriebler (VerKÄUFER) die Kesselgröße bemessen, wo doch der HEIZER das Haus gesehen hat. Dann ist letzterer unfähig oder hat seit 30 Jahr nichts (dazu)gelernt und der erstgenannte ein Zauberer der alles aus der Glaskugel liest. Seriös und fachlich klar geht ANDERS!
Der hat ja die Daten vom Heizer der hier war bekommen, allerdings nicht so komplett. Ich habe ihm in einem 45min Gespräch noch Daten nachgeliefert und er hat mir den Kessel sehr verständlich erklärt (So zumindest mein Laieneindruck).

Dieser Harman-Kessel ist MIR etwas suspekt. ICH hab nirgednwo richtige Schnittzeichnungen gefunden und konnte ihn so bisher noch nicht einem Kesselhersteller zuordnen. :
Geht mir genauso, als ich den Vertriebler fragte hatte ich Gürslar nicht mal ganz ausgesprochen da schlug der schon verbal die Hände überm Kopf zusammen...

Verfasser:
Onkel2012
Zeit: 07.07.2020 20:08:26
4
2984165
Wenn du die Einrohrheizung nicht umbauen willst, dann vergiss eine Wärmepumpe ganz schnell wieder. Bleibt nur ein Pelletkessel.
Bedenkenlos empfehlen könnte ich einen Windhager Kessel. Dazu eine Sondenentnahme.
Ach ja: und da der Taupunkt bei Pellets recht hoch liegt, und du eine Einrihrheizung hast, auf keinen Fall Brennwerttechnik!!
Puffer ist nicht zwingend erforderlich, ich persönlich würde jedoch einen nehmen um die Laufzeiten so lang wie möglich zu haben. Und wenn eh schon der Puffer (Kombispeicher!) da ist, könnte man auch über eine ST-Anlage nachdenken um im Sommer nicht immer die recht hohe Kesselmasse für die WW Bereitung mit aufheizen zu müssen.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 07.07.2020 20:31:50
2
2984181
@Onkel2012

Pssst: ein HOHER Taupunkt ist GÜNSTIG für Brennwertnutzung!


Deshalb: bisherige Heizkurve am Buderus mal auslesen, WICHTIG.
Wie geht das?


Wenn Du das nicht auswendig weißt - das ist kein Problem! - aber dann wird die Heizkurve nicht niedrigstmöglichstens optimiert sein...

Mach am besten ein Bild von der Kesselregelung, dann kann zumindest ICH das besser und zielführend beschreiben. https://www.bilder-upload.eu/

Die Daten vom Haus sind prima, dann rechne ich dass mal aus.
Also EG, OG und DG bewohnt/beheizt, Keller un-teil-beheizt?

Guntamatik sind astreine sehr gute Kessel!

Strenggenommen ist das Edelstahl-Rohr im Schornstein NUR für Öl/Gas zugelassen! Kläre das vorher nochmal mit dem Schornsteinfeger ab, um die Kosten zuverlässig zu kalkulieren. Mach einfach mal ein Türchen auf und messe den inneren Querschnitt. Ist das obere Türchen in einem Wohnraum? Dann wirds DA dann zukünftig wesentlich leiser, weil man den Ölbrenner nicht mehr hört - dafür evtl beim Kehren etwas staubiger!

Apropos "Kehren": gibts noch nen Kaminofen im Haus?

PS: NAT ist -10°C

Verfasser:
Onkel2012
Zeit: 07.07.2020 20:41:02
0
2984184
Hast natürlich Recht!! Mea Culpa! Schornis Asche über mein Haupt!

Also: der Taupunkt ist sehr niedrig! (Unter dem von Gas oder Heizöl) Daher ist Pelletbrennwerttechnik ausschließlich in Kombination mit Flächenheizung zu empfehlen.

Verfasser:
ogli
Zeit: 07.07.2020 20:43:55
1
2984185
Keine Ahnung was eine Sondenentnahme ist.
Ebenso keine Ahnung, was Brennwert mit Taupunkt zu tun hat, ich habe nur bei einigen Quellen unabhängig voneinander gelesen, dass die Spreizung hoch genug sein muss, dass ist bei unserem Einrohrsystem nicht der Fall, da ja logischerweise recht warmes Wasser im Rücklauf ist (sonst wäre die letzte Heizung im Strang ja kalt).
Klappe ist im Keller, nicht im Wohnraum.

Bild folgt in 5min

Verfasser:
ogli
Zeit: 07.07.2020 20:45:33
0
2984187
Ach, das war ja einfach...
https://www.bilder-upload.eu/bild-3eef1d-1594147462.jpg.html

Verfasser:
schorni1
Zeit: 07.07.2020 20:47:17
1
2984190
Ich habe ca 30m² Fensterfläche mal angenommen. Dann komm ich auf 8-9-10kW JE nach Güte der Außenwand, am wahrscheinlichsten sind 9kW. Und erfahrungsgemäß liegt das Programm meist 10% drüber: simmer wieder bei den 8kW - genau DAS was auch der Ölverbrauch aussagt.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 07.07.2020 20:49:50
0
2984192
Klappe im Keller, klar, aber dann fegt er von über Dach, dann gibts da nen Dachausstieg??

Verfasser:
ogli
Zeit: 07.07.2020 20:50:34
0
2984193
8-9-10 ist ja jetzt nicht mega weit weg von 11. Die 12 von Guntamatic unterscheidet sich in den Werten nur marginal (3,3 - 12 statt 3,5 - 15kW), da nehme ich lieber die kleine Reserve, die minimal-Last ist ja nur 0,2 auseinander. Braucht man bei Einrohr eigentlich mehr Power? Der Handtuchheizkörper ist für das kleine Bad manchmal etwas knapp, da er nicht so mega-heiß wird. Habe aber auch schon mal gelesen, dass die eher zum Handtuchwarmmachen als zum Raumheizen sin. (Größe 180*60cm)

Verfasser:
ogli
Zeit: 07.07.2020 20:53:40
0
2984196
Äh, zur Klappe: Der Schornsteinfeger war die letzten Jahre nur im Keller an der Klappe. Er war nie auf dem Dach und eine andere Klappe kenne ich nicht.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 07.07.2020 20:55:33
0
2984197
aha ne Logamatik 2017....

Als erstes bitte "So/Wi" Taste (mit Sonnenschirm) drücken und am großen blauen Knopf drehen, das ist das Bedienungsmotto hier, bis im Display "Winter" erscheint.

Dann "Anzeige" drücken und halten und mit nem Kuli die versenkte Taste "install". Dann kannst Du mit "Anzeige" was anwählen und mit dem großen blauen Knopf "blättern" und dann mit "zurück" ääh-was-nochmal....ah ja: ZURÜCK! Bis Du auf "Heizlinie" kommst und DA schreibst mal die Zahlen ab.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 07.07.2020 21:03:08
1
2984200
KEINE Zuschläge oder "Reserven" geben beim Kessel!! Braucht man NICHT! Hat man auch NIE gebraucht. Das Haus wächst ja nicht oder? Im Gegenteil: die Dämmung wird ja immer besser. Und Menschen und elektrische Geräte geben auch mal locker 1-2 kW an Wärme ab, DAS ist die "Reserve" in der Kalkulation.

Äh, zur Klappe: Der Schornsteinfeger war die letzten Jahre nur im Keller an der Klappe. Er war nie auf dem Dach und eine andere Klappe kenne ich nicht.


na DAS is doch mal wieder witzig.... aber er rechnet nach METERN ab....Meter die er weder läuft noch kehrt.....ahaa aha ahaaa.....

Dann mach mal unten auf, schau ob was drin ist und mess den Durchmesser mal aus.

Das KANN sein, aber bei dem Baujahr vom Haus MUSS es eine obere Reinigungsmög-lichkeit bauseits schon immer geben. Gibts im Dachraum keine Kehröffnung, dann muss es ein Ausstieg ggf entsprechende Trittflächen aufm Dach haben. DA fragst den schwarzen Herrn, besser: einfach nur "Mann", mal WIE er denn (dann) den Schornstein (vor dem Jahr 2000 gekehrt hat) und jetzt dann in Zukunft bitteschön fachgerecht kehrt...

Verfasser:
ogli
Zeit: 07.07.2020 21:09:13
0
2984205
Waren jetzt nicht sooo viele Zahlen:
45 10°C
62 0° C
77 -10°C

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 07.07.2020 21:14:07
0
2984211
Ui ... +62°C bei Null Grad Celsius Außentemperatur ist heftig ... die +77 bei -10 ist wirklich krass ... aber +45° bei +10 ist krank!!

Da wäre sicherlich jede Optimierung vorteilhaft!

Verfasser:
ogli
Zeit: 07.07.2020 21:15:08
0
2984212
Durchmesser ca. 100mm mit Lineal drangehalten.

Muss der Schornstein denn gekehrt werden? Die Abluft geht doch durch das Rohr, wenn ich das Rohr jetzt an der Außenwand hätte (gibt es ja) dann würde der doch auch nix machen? Ich kenn' mich halt nicht aus.
Auf der Rechnung stehen nur 3 Posten:
Überprüfung und Messung Grundwert Ölfeueranlage
Überprüfungsarbeiten Abgasanlage
Abgaswegeprüfung einschließlich anteiliger Arbeits- und BEGEHUNGSpauschale.

Also nix mit Metern, nur pauschal?

Verfasser:
schorni1
Zeit: 07.07.2020 21:17:56
2
2984214
ja-gutt-ääääh...das hat vor 17 Jahr "der Herr Buderus" im Werk halt SO eingestellt gehabt, weil der DAS Haus eben genau kannte....und wenns zu warm wurde hat man halts Fenster aufgemacht....und die Heizkörper immer nur kurz auf 2,5 ausgedreht gehabt.....GEBRAUCHT hat man diese Temperaturen mit Sicherheit NIE!

Info: eine normale/übliche/passende Heizkurve wäre so 44-55-66 ...weils sich so schön schreibt

Brauchen wir aber JETZT nimmer einstellen, weil das eh die letzte Heizsaison war.

Verfasser:
ogli
Zeit: 07.07.2020 21:18:53
0
2984216
oh man, geiles Forum, die Antworten prasseln so schnell rein, ich komme gar nicht mit dem Schreiben hinterher :)

Ich verstehe prinzipiell ja, warum man beim Kessel KEINE Reserve plant (nach dem was ich gelesen habe) aber wenn ich es Recht verstanden habe, ist das beim Guntamatic eben ein bisl anders:
Da er von 3,5kW - 12 bzw. 15kW moduliert und auch im Teillastbetrieb nicht ineffizienter wird, dann hat es doch keine Nachteile, wenn er 15 kann und nicht nur 12. Und ob er unten nun bis 3,5 oder 3,3kW runtermodulieren kann, sollte den Kohl doch jetzt nicht Mega-Fett machen? Oder habe ich einen Denk- / Verständnisfehler?

Verfasser:
ogli
Zeit: 07.07.2020 21:21:54
0
2984217
Ach ja, der 12 und der 15 kosten auf den Euro gleich viel, so weit ich gelesen habe, wird der Unterschied auch nur Softwareseitig verändert, Größe Brennkammer etc. soll alles gleich sein, die Daten im Prospekt sind auch identisch

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Neue Holzpelletheizzung - HILFE!
Verfasser:
ogli
Zeit: 07.07.2020 21:21:54
0
2984217
Ach ja, der 12 und der 15 kosten auf den Euro gleich viel, so weit ich gelesen habe, wird der Unterschied auch nur Softwareseitig verändert, Größe Brennkammer etc. soll alles gleich sein, die Daten im Prospekt sind auch identisch
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