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Alle
Foren
Hausbau KFW 55
Verfasser:
Hausbausauerland
Zeit: 28.07.2020 12:22:40
0
2992052
Hallo liebe Forummitglieder,

Wir lesen hier gespannt mit und finden es sehr interessant.
Wir sind nun in der Planung unseres EFH Im Sauerland.
Wir beschäftigen uns momentan sehr mit der Heizungsplanung und würden uns hier gern ein paar Tipps holen.

Folgendes zu Bauprojekt:

EFH Grundfläche 250 m2
Wohnfläche beheizt 216,24
Heizlast 6,701
Außenpool 4*8
Grundstücksfläche 480m²

Unsere Frage ist jetzt was für eine Heizungstechnik wir nehmen. Geplant war bis vor kurzem Sole Wärmepumpe fürs Haus und ne Luftwärmepumpe als Poolheizung. Es würde wohl auch sehr lange dauern bis sich die Sole Wärmepumpe amortisiert da geringe Heizlast und hohe Anschaffungskosten.
Aufgrund der Lage des Hauses ist eine Solarthermie (Sonne Morgens bis 12 und dann von 15:00-18:00 Uhr ) nicht ertragreich genug. Erdkollektoren fallen aufgrund der Grundstücksgröße auch fach.
Laut Energieberatung und Heizungsherstellern würde hier eine Luftwasserwärmepumpe mehr Sinn ergeben um die Technik Heizung Pool und Warmwasser zu kombinieren.
Wir denken uns das das schon Sinn macht im Sommer den Pool zu heizen und das Warmwasser und dann im Winter den Pool stilllegt und dann das Haus heizt und Wasser erwärmt? Wir müssten dann die LWP wahrscheinlich dann größer auslegen? (8-9 KW)?
Sollten wir hier eine Lüftungsanlage einbauen? Kann diese die LWP unterstützen, entlasten? Steigerung Komfort?
Wir würden aber gerne auf den Heizstab verzichten oder zumindest abklemmen. Auch zum Pufferspeicher gibt es verschiedene Ansätze.Das Haus bekommt komplett Fußbodenheizung . im Keller wird die Fußbodenheizung in der Bodenplatte eingebaut. (Vorlauftemperatur zw. 30-35 grad )

Als Hersteller für die LWP haben wir uns Vailant, Steibel Eltron oder auch Remko Art Style ausgeschaut.... Gibt es hier bessere Alternativen?

Wir würden uns hier sehr über hilfreiche Kommentare freuen die uns etwas helfen und bei der Planung unterstützen. Vielleicht gibt es auch jemanden aus der Nähe Sauerland kommt der sich hier auskennt und uns unterstützt?

Das wichtigst ist uns das die Heizung trotz der Parameter so sparsam, effizient wie möglich läuft und nicht zum Groschengrab wird.
Was nicht heißen soll das wir uns Heizkosten von 25 € Monat wünschen . :-)

Vielen Dank

Verfasser:
gnika7
Zeit: 28.07.2020 12:36:44
3
2992057
Hi,

Ist es ein Bungalow?

1. Guck mal ob du mit einem RGK (in Eigenleistung) eine EWP zu fast gleichen Preis bekommen kannst wie eine LWP. Dies ist schon aus Komfortgründen zu bevorzugen.

2. Habt ihr Betondecken? Wenn ja bietet sich eine BKA an. Diese ist auch vorzüglich zum Kühlen mittels einer WP geeignet. Außerdem, bei Verlegung von KWL-Rohren in der Decke, wird die Zuluft entsprechenden vorgekühl/vorgewärmt.

3. Rechne mal mit PVGIS deine Erträge für PV. Diese rentiert sich z.B. bei mir sogar auf dem Norddach. Insbesondere mit Pool-WP wäre das ein lohnender Invest.

4. Eine KWL senkt die Heizlast. Damit kann die WP ein Tick günstiger/kleiner ausfallen. Außerdem ist eine KWL eigentlich unumgänglich im dichten Neubau für Komfort. So oft kannst und willst du nicht lüften. Wenn die KWL eine gemeinsame Steuerung mit WP hat (z.B. KNX) kann diese von der BAFA mit 35% gefördert werden. Kostentechnisch ist eine KWL bestenfall ein Nullsummenspiel. Deshalb ist diese vor allem wegen dem Komfort zwingend.

5. Falls ein EWP mit RGK nicht geht, dann reicht eine WP für Pool und Haus.

6. Statt WP-Hersteller solltest du dir lieber einen HB suchen, der Ahnung von WPs hat und eine WP mit JAZ>4,5 wegen BAFA-Förderung dir anbieten kann. Vielleicht sogar gleich eine EWP mit RGK.

7. Außerdem sollte die Flächenheizung aus Effizienzgründen auf VLT=30°C ausgelegt werden. Dazu Wandheizung im Bad nicht vergessen.

Grüße Nika

Verfasser:
Hausbausauerland
Zeit: 28.07.2020 17:51:27
0
2992207
Hallo Nika,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort .
Nein wir haben kein Bungalow . Es ist ein EFH 2 Etagen und Keller .
Ein RGK ist aufgrund des zu kleinen Grundstücks eigentlich nicht machbar. Mann sagt ja im Schnitt Wohnfläche mal drei.
Senkrecht wollt ich die Schlangen eigentlich nicht einbuddeln . Wurde von abgeraten.
Die Decken Keller und EG werden in Beton ausgeführt . Das Dach soll offen bleiben . Also kein Regips usw.
Mit der Technik werden wir uns weiter beschäftigen.

Vielen Dank 😊

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 28.07.2020 17:54:46
0
2992208
EFH Grundfläche 250 m2
Wohnfläche beheizt 216,24

Da passt was nicht mit 3 Etagen zusammen :)

Verfasser:
Hausbausauerland
Zeit: 28.07.2020 18:41:44
0
2992225
Warum nicht

Keller
EG
1.OG

Ok Keller ist keine Etage

Garage und Raum darunter ungeheizt .

Lg

Verfasser:
winni 2
Zeit: 28.07.2020 18:46:28
1
2992227
Diese Fausformel "mal 3" stimmt bei einem gut gedämmten Haus nicht
und gilt, wenn überhaupt, nur für einen üblichen Flächenkollektor.
Nicht für einen Ringgrabenkollektor, der davon lebt viel Randbereich
zu erschliessen und daher wesentlich weniger Baufläche beansprucht.

Grüsse

winni

Verfasser:
Hausbausauerland
Zeit: 28.07.2020 18:59:48
0
2992233
Okay das heißt ungefähr an Fläche?
Viel steht hier nicht mehr zu Verfügung 300 m2
Vielleicht auch ein bisschen mehr 😊

Lg

Verfasser:
winni 2
Zeit: 28.07.2020 19:09:58
0
2992235
Das kommt auf die Bodenart an.

Hier kannst Du mal Dein Grundstück mit Haus, Pool, etc., zeichnen und
wir könnten sehen, was geht:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html

Grüsse

winni

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 28.07.2020 19:15:30
0
2992238
RGK müsste machbar sein, 300m2 dürften reichen.
Falls doch nicht, kannst du über nicijans Tiefenkollektor nachdenken.

Gibt es ein Bodengutachten?

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 28.07.2020 19:27:10
0
2992242
Es hat sich bewährt Wärmepumpe Heizung/Warmwasser von einer Wärmepumpe für einen Pool zu trennen.
Zuviele Abhängigkeiten/Nachteile wenn man alles in einem haben will. Vorteile gibt's kein - höchstens für den HB der teure Technik, zusätzlichen Wärmetauscher, zusätzliche Kernlochbohrungen, ...... Verkaufen kann.

Und dehalbtdie Heizung grösser auslegen - ist einfach Quatsch.

Lass für das haus eine heizlast berechnung machen und geh dann das Thema Heizung an.

Und wenn einem Energiekosten wichtig sind, dann ist die Zusammenfassung der beiden WP erst Recht Quatsch....


Für den Pool stellt man ne einfache Pool Luft WP hin - fertig. Die sind dafür ausgelegt.

Verfasser:
Hausbausauerland
Zeit: 28.07.2020 19:53:41
0
2992258
Hallo ,

ja Bodengutachten liegt vor. Der Boden besteht aus steifem Lehm (Tonig sandig mit Gesteinsbruch)
Die Heizlast liegt bei 6,701 kw .
Den Plan lade ich hier hoch . Der Pool kommt direkt rechts auf die Freifläche da ist also kein Platz
Das Blatt ist Gartenfläche sowie vorm Haus .

Lg

Verfasser:
Hausbausauerland
Zeit: 28.07.2020 19:57:52
0
2992260
Anbei der Lageplan vom Haus und Grundstück

https://share.icloud.com/photos/0lA-rOl0scRanqL_LhTWaN_Lw

Verfasser:
Hausbausauerland
Zeit: 28.07.2020 20:22:04
0
2992268
Anbei ein etwas ausführlicher Plan.


https://share.icloud.com/photos/0GS4gtuLN3jBItYd8RiShvfeQ

Vielen Dank für die Unterstützung 😊

Verfasser:
winni 2
Zeit: 28.07.2020 20:58:12
0
2992277
Sollte mit dem für den RGK ordentlichen Boden machbar sein.

Für Genaueres müßtest Du mal das Grundstück mit Haus, Wegen, Pool,
Terrasse, etc., in den Trenchplaner eintragen.

Bitte auch mal als Gegenkontrolle die Heizlastabschätzung im Tool
ausfüllen. Die Werte wären in einem Energieausweis zu finden.

Grüsse

winni

Verfasser:
peterpan1974
Zeit: 28.07.2020 21:05:55
0
2992279
Ich finde die Heizlast ganz schön hoch.....

Dann noch Warmwasser dazu.

Nicht dass eine Wärmepumpe das nicht schafft. Kann nicht mehr gedämmt werden? Ich empfinde so eine Heizlast für 2020 nicht mehr angemessen oder habe ich gerade einen Denkfehler und es liegt mit an dem vielen Wohnraum?

Verfasser:
Hausbausauerland
Zeit: 28.07.2020 21:23:16
0
2992289
Hmmmm also die Heizlast sollte eigentlich ok sein . Wir würden die Anlage dann auf 6 Kw auslegen .
Haben die Heizlastberechnung über Honeywell selbst erstellt. Die Daten hat meine Frau als Architektin geliefert.
Dämmung wird über Wärmedämmziegel 36,5 realisiert . WDVS ist nicht gewünscht !
Decken und Böden aus Beton mit BKA !
Bodenplatte gedämmt mit weißer Wanne.

Lg

Verfasser:
gnika7
Zeit: 28.07.2020 21:23:51
0
2992290
Ich bin auch verwirrt...

1. Grundfläche passt nicht zu Wohnfläche

2. Ist Keller geheizt und ist es in der Wohnfläche enthalten? Wie groß ist die beheizte Fläche?

3. Ist in der berechneten Heizlast WW enthalten?

Ansonsten
- Mit der KWL bekommt man die Heizlast runter. Dann sollte es auch mit RGK klappen.

- von KfW55 zu KfW40 ist es meist nicht weit. Bessere Bodenplattendämmung, bessere Fenster und bessere Dachdämmung sollten reichen. Kostwn der besseren Dämmung sollten durch Förderung gedeckt sein. Mit besseren Fenstern bekommt man i.A. auch qualitativ höherwertigere Fenster. Die meisten ärgern sich, wenn die an Fenstern sparen

Grüße Nika.

Verfasser:
Hausbausauerland
Zeit: 28.07.2020 21:36:19
0
2992298
Hallo Nika,

die beheizte Fläche sind 216 m2 . Die Garage und ein Raum darunter ist nicht beheizt. Der Raum ist aber nicht mit dem Haus verbunden . Dieser dient als Fundament für Garage da Hanggrundstück.
Warmwasser ist in der Berechnung noch nicht vorhanden.
Wir haben die Berechnung mit der Honeywell App erstmal selber erstellt. Wir werden hier dann nochmal eine vom Fachmann erstellen lassen. Ist alles nicht so leicht :((

Lg

Verfasser:
gnika7
Zeit: 28.07.2020 21:52:59
0
2992305
Hi,

Welche NAT ist denn bei euch so angesagt?

Heizlast von ca. 6,7kW inkl. WW für KfW55 mit 216m² bei NAT=-14°C könnte hinkommen. Bei höherer NAT dann entsprechend ein Tick weniger.

Grüße Nika

Verfasser:
Hausbausauerland
Zeit: 28.07.2020 22:33:39
0
2992322
Im Sauerland geht man von einer NAT -12 aus. Ich gehe davon aus Sie meinen die Außentemperatur?

Lg

Verfasser:
gnika7
Zeit: 28.07.2020 22:40:44
0
2992325
Dann sollte die Heizlast eher bei knapp 6kW liegen. Sieht doch gar nicht so schlecht aus.

Wie sieht es eigentlich damit aus in Richtung KfW40 zu gehen?

Grüße Nika

Verfasser:
Hausbausauerland
Zeit: 29.07.2020 06:29:55
0
2992359
Guten Morgen,

nein KW40 ist nicht geplant. Wir haben ehrlich gesagt keine Lust auf 50 cm Dämmung . Die Auflagen und Kosten gegenüber KFW 55 lohnen nicht.
Und ob sich der Wohnkomfort verbessert sei dahingestellt .

Lg

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 29.07.2020 07:16:12
2
2992367
6,5kW sind aus meiner Sicht in Ordnung für ein Ht Wert von 0,3. Hier sind sicherlich noch keine internen sowie solaren Gewinne berücksichtigt, oder doch?

Wir haben ebenfalls ein Ht von 0,29, beheizte Gebäudefläche 168m² und landen bei 5,6kW ohne Abzug von siehe oben und Warmwasser. NAT -14°C.
Wir haben zwar kein KfW, aber trotzdem ein gutes Haus :)

Der Boden eignet sich gut für den RGK. Mach das, wenn es geht!

Du baust wohl auch so wie wir mit dem T9 Ziegel?
Da wird es nicht einfach sein, KfW55 zu erreichen, wenn gar unmöglich.

Wenn du so wie ich keine Dämmung an der Aussenmauer haben möchtest, dann vergiss ganz schnell KfW40. Dazu brauchst du den Top-Ziegel, bspw. T7 42,5 Perlit o.Ä.
Deine Aussenmauern werden damit ganz schnell 20-25k€ mehr kosten. Ziegel kostet das Dreifache, umbauter Raum steigt (sofern du die Innenmaße behältst, alternativ das Haus um 12cm in beide Richtungen verkleinern).

Wenn Energiesparsamkeit bei dir Vorrang vor allen anderen Dingern hat, dann MUSST du dämmen, sonst wird es teuer. Wenn du massiv KfW40 baust, holst du die Mehrkosten bestenfalls in 50-100 Jahren wieder rein.

Mein Vorschlag an dich - mein Weg :)))
Aussenmauern T9 (max. T8 wegen KfW55, ca. 5000€ Aufpreis zum T9), BoPla + Dach gut (aber nicht zu gut) dämmen, große PV aufs Dach, Erdwärme mit RGK, beide Decken aktivieren, FBH ordentlich planen lassen und du hast ein tolles, energiesparendes Haus und musst nicht unnötigerweise das Geld raushauen.

KfW40 in Massiv ist was für Reiche :)
Die KfW55 Förderung nimmst du aber mit ;)
Und BAFA nicht vergessen ;)

Verfasser:
gnika7
Zeit: 29.07.2020 07:57:23
0
2992376
Zitat von Hausbausauerland Beitrag anzeigen

nein KW40 ist nicht geplant. Wir haben ehrlich gesagt keine Lust auf 50 cm Dämmung . Die Auflagen und Kosten gegenüber KFW 55 lohnen nicht.

Das mit dem lohnen ist immer unterschiedlich. Dein Pool lohnt sich gegenüber einem besseren Energiestandard definitiv nicht. 50cm Dämmung braucht man nicht. Habe auch kein WDVS. Der Aufpreis für bessere Steine (220m² Wohnfläche, 2 Vollgeschosse) lag bei unter 5k€. In Summe war dann die Fördersumme höher als die Mehrkosten um von 55 auf 40 zu kommen. Man darf halt nicht nur KfW im Auge behalten. Die KfW-Förderung heute ist sogar noch höher als zu meiner Zeit. Das Ganze setzt aber natürlich voraus, dass man die Optimierung der Hülle kostenorientiert macht. Die wenigsten Energieberater haben da einen Plan um die Maßnahmen mit bestem Kosten/Nutzen zu finden.

Das Ganze ist kostentechnisch nur dann neutral, wenn bestimmte Sachen wie KWL oder gute Fenster eh gesetzt sind. Wir wollten die KWL sowieso und unsere Fenster kamen bereits im Standard mit guten U-Werten. Wie auch immer, bei Heizung gibt man am wenigsten Geld für eine nicht verbrauchte kWh aus. Jedenfalls würde ich mir den Pool sparen um höhere Energieeffizienz zu erreichen.

Aber zurück zu RGK. Schon alles eingezeichnet?
Ist die KWL nun geplant oder nicht?

Grüße Nika

Verfasser:
peterpan1974
Zeit: 29.07.2020 12:04:53
2
2992500
Irgendwie komisch: Die Frau ist Architektin und es wird über 50 cm Dämmung ganz lapidar geredet

Es lässt sich doch prima ausrechnen, welche Dämmung drauf muss und in der Ausschreibung der Mehrpreis ermitteln. Auf die Auflagennachweise kann man ja verzichten, wenn die Arbeit zu aufwendig wird. Als Architekt (auch wenn es die Frau ist) kann das prima geplant werden, welche Möglichkeiten ohne WDVS bestehen weiß ich aber nicht. Dämmung ist ja nicht erwünscht.

Mal über einen Holzspahnstein nachgedacht? Den gibt es in unterschiedlichen Variationen. Holzspahnmantel, der mit Beton aufgefüllt wird.

Mir war Energieeinsparung wichtig als wir bauten und ich habe diese Investition als nachhaltig gesehen, wenngleich sie sich in meinem Leben vielleicht nie rechnet, bezogen auf vergleichbare Kosten für Energie.

Klar, ein GU nimmt 20k mehr, wenn der Energiestandard steigt. Aber Material und Einbaukosten für dauerhaft geringeren Energieverbrauch sind bezogen auf die Gesamtbaukosten eigentlich lächerlich. Und wenn PV geplant ist, könnte Energiesparsamkeit ohnehin obsolet werden.....

HausBauen2020 schreibt davon, dass es sich in 50-100 Jahren lohnen könnte. Ich habe bei unserem Hausbau an Nachhaltigkeit gedacht und daran, dass sich Vermögen grundsätzlich über Generationen nachhaltig aufbaut (naja, es gibt natürlich Ausnahmen, gerade in der Zeit des Internets).

Ich bin absolut nicht reich und habe ein KfW40 Massiv-Haus mit einer Heizlast zwischen 2,5 und 3 ohne WW.

KfW Standard bedeutet auch lange nicht, dass man ein gutes Haus hat (-;

Und ich bin fest davon überzeugt, dass wenn ich das Haus verkaufe, die Investition in die Energieeinsparung und Komfort sehr gut lohnen wird, weil ich mich von vergleichbaren Häusern gleichen Alters abhebe.

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Hausbau KFW 55
Verfasser:
peterpan1974
Zeit: 29.07.2020 12:04:53
2
2992500
Irgendwie komisch: Die Frau ist Architektin und es wird über 50 cm Dämmung ganz lapidar geredet

Es lässt sich doch prima ausrechnen, welche Dämmung drauf muss und in der Ausschreibung der Mehrpreis ermitteln. Auf die Auflagennachweise kann man ja verzichten, wenn die Arbeit zu aufwendig wird. Als Architekt (auch wenn es die Frau ist) kann das prima geplant werden, welche Möglichkeiten ohne WDVS bestehen weiß ich aber nicht. Dämmung ist ja nicht erwünscht.

Mal über einen Holzspahnstein nachgedacht? Den gibt es in unterschiedlichen Variationen. Holzspahnmantel, der mit Beton aufgefüllt wird.

Mir war Energieeinsparung wichtig als wir bauten und ich habe diese Investition als nachhaltig gesehen, wenngleich sie sich in meinem Leben vielleicht nie rechnet, bezogen auf vergleichbare Kosten für Energie.

Klar, ein GU nimmt 20k mehr, wenn der Energiestandard steigt. Aber Material und Einbaukosten für dauerhaft geringeren Energieverbrauch sind bezogen auf die Gesamtbaukosten eigentlich lächerlich. Und wenn PV geplant ist, könnte Energiesparsamkeit ohnehin obsolet werden.....

HausBauen2020 schreibt davon, dass es sich in 50-100 Jahren lohnen könnte. Ich habe bei unserem Hausbau an Nachhaltigkeit gedacht und daran, dass sich Vermögen grundsätzlich über Generationen nachhaltig aufbaut (naja, es gibt natürlich Ausnahmen, gerade in der Zeit des Internets).

Ich bin absolut nicht reich und habe ein KfW40 Massiv-Haus mit einer Heizlast zwischen 2,5 und 3 ohne WW.

KfW Standard bedeutet auch lange nicht, dass man ein gutes Haus hat (-;

Und ich bin fest davon überzeugt, dass wenn ich das Haus verkaufe, die Investition in die Energieeinsparung und Komfort sehr gut lohnen wird, weil ich mich von vergleichbaren Häusern gleichen Alters abhebe.
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