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Foren
Neue Heizung nach 36 Jahren
Verfasser:
climos
Zeit: 09.08.2020 14:52:24
0
2996477
Hallo zusammen, meine Heizungsanlage läuft ohne Probleme seit 1984.

Auf Grund der jetzigen neuen Förderungsmaßnahmen bin ich am überlegen, ob der richtige Zeitpunkt für eine Neuinvestition gekommen ist.

Das Haus:
Einfamilien Haus aus 1960, 160m³ mit Vollkeller,
Erdgeschoß: 90m³ großes Blumen-Fenster (zweifach verglast), Haustür und
Fenster wurden 1980 erneuert
Kellerdeckendämmung ist vorhanden,
Dach: Original aus 1960, gedämmt 1980

Vorhandene Heizungen:

1.

Ölkessel : De Dietrich CF 220, 34 kW, 1984
Brenner: Hermann HL 50
Warmwasser über Ölkessel

Eine Messung in 2020 ergab folgende Werte:
Rußzahl-Einzelwerte: 0, 0, 0
Ölderivate: nein
CO-Gehalt: 512 mg/kWh
Wärmeträgertemperatur: 70° C
Verbrennungslufttemperatur: 19° C
Abgastemperatur: 177° C
Sauerstoffgehalt im Abgas: 6,8%
Druckdifferenz: -17 Pa
Abgasverlust: 9%

2.
Holzofen erneuert 2016: Olsberg Profi 12 , 4,3-12,7 kw
Der Ofen wird aus der Küche befeuert und der Kachelofen steht im Wohnzimmer mit gemauerten Zügen. Über Rohre sind weitere Zimmer im Haus durch den Ofen Heizbar.

Ich heize ca.90% mit Holz und verbrauche ca.7-8m³ im Winter. Mache alles selbst im Wald.
Die Heizung läuft nur für Warmwasser und wird selten auch mal dazu genutzt um zu heizen, wenn es extrem kalt ist.
Im Dach ist das ausgebaute Zimmer meines Sohnes, da haben wir die Heizkörper auch im Winter an.

Verbrauche ca. 1000L im Jahr an ÖL

In der Straße liegt Gas. Leider ist das Haus nicht angeschlossen. Dachte dennoch, Gas wäre jetzt die richtige Wahl? Pellets eher nicht, da wir soviel mit Holz machen?

Oder das altes System noch laufen lassen?

Für eure Meinungen bin ich sehr dankbar.
Grüße Steve

Verfasser:
egal1
Zeit: 09.08.2020 15:01:30
4
2996480
Das System laufen lassen und für das Alter ein anderes Konzept überlegen, wenn nicht mehr so gespart werden muss, dass man Holz selbst macht oder es gesundheitlich nicht mehr geht. Sollte der Ölkessel oder die Regelung eine größere Reparatur benötigen auf Gas umstellen.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 09.08.2020 15:08:31
3
2996481
Na ja, WIRKLICH gute Abgaswerte sind nicht so hoch bei CO, O2, Abgasverlust und Zug...

Why not Pellets? Der Kessel steht dann auch aufm Boden wie jetzt, der Puffer/WW-Speicher daneben und den Lagerraum hast ja jetzt schon fürs Öl. Es sei denn der Platzgewinn wäre für Dich ein starkes Argument. Dann kaufst wie mitm Öl immer DANN wenn der Preis günstig ist und das Lager viel Platz hat.

Bei Gas haste halt GRAD bei dem geringen Verbrauch immer die Grundkosten und bleibst in der hochpreisigen Zone für die verbrauchten wenigen Kubikmeter...

An sich reicht da 8-10kW Kesel-Leistung und bei Pellet gibts auch mehr Förderung und zukünftig keine CO2-Besteuerung wie bei Öl und Gas.

Verfasser:
Ice3333
Zeit: 09.08.2020 15:40:23
4
2996488
Wie Schornis Gedanken, dazu noch eine Brauchwasserwärmepumpe , dann kann der Pelleter den ganzen Sommer aus bleiben.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 09.08.2020 16:03:10
1
2996497
und im Winter? Dann auch über die BW-WP?

Also ICH würd nur DANN BW-WP nehmen, wenn a) ein kühler Keller gewünscht wird und b) PV aufm Dach liegt

Eine BW-WP hat maximal COP 3,0 , damit kostet die kWh Aufheizung ca 9 Cent. Die kWh Pellet kostet hierbei aber grademal 5-6 Cent!

Verfasser:
schorni1
Zeit: 09.08.2020 16:09:47
3
2996502
Aber sagmal, welcher VOLLIDIOT hat diesen

Ölkessel : De Dietrich CF 220, 34 kW,

installiert? Kam der ohne Kopf oder zu was hatte der den dabei?

Verfasser:
climos
Zeit: 09.08.2020 16:26:39
1
2996507
Vielen Dank für eure Einschätzungen!
Ich habe mich auch schon gewundert, wer dieses Monster eingebaut hat. Ich kann es nicht erklären, habe das Haus vor 5 Jahren gekauft.

Lagerraum hätte ich für Pellets. 3000l Tanks fliegen dann ja raus und dazu hätte ich im Kellerraum sogar noch zusätzlichen Platz.

Welche Kosten kommen bei Pellet ohne BW-WP auf mich in etwa zu?
Anstatt der 1000l Öl im Vergleich zum Pelletkauf? Muss noch etwas an den Heizkörpern geändert werden? Wie groß sollte der Wasserspeicher sein?

Wo sollte ich mir das Angebot am besten denn einholen?

Verfasser:
bakerman23
Zeit: 09.08.2020 16:35:01
1
2996509
Zitat von egal1 Beitrag anzeigen
Das System laufen lassen und für das Alter ein anderes Konzept überlegen, wenn nicht mehr so gespart werden muss, dass man Holz selbst macht oder es gesundheitlich nicht mehr geht. Sollte der Ölkessel oder die Regelung eine größere Reparatur benötigen auf Gas umstellen.


Warum Gas?

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 09.08.2020 16:37:57
2
2996510
Also ich würde mir echt überlegen ob ich mir das mit den Pellets antue.
Relativ teuer in der Anschaffung (25-35k€ sind meist die Angebote hier im forum), dazu Verhältnismäßig viel Wartung.

Wenn du Geld ausgeben willst, dann würde ich eher das Dach mit PV voll machen und eine BWWP anschaffen. Da hast du einen langfristigen nutzen. Der Öler würde dann ja kaum noch benötigt und die paar Liter Öl sind einfach nicht der Rede wert.

Verfasser:
climos
Zeit: 09.08.2020 17:02:36
2
2996526
Das Dach ist von 1960! Da kann ich mir doch keine PV drauf setzen. Das Satteldach liegt auch ungünstig. Eine Seite Osten und die andere fast Norden.

Verfasser:
Ice3333
Zeit: 09.08.2020 17:18:42
1
2996532
Zitat von schorni1 Beitrag anzeigen
und im Winter? Dann auch über die BW-WP?

Also ICH würd nur DANN BW-WP nehmen, wenn a) ein kühler Keller gewünscht wird und b) PV aufm Dach liegt

Eine BW-WP hat maximal COP 3,0 , damit kostet die kWh Aufheizung ca 9 Cent. Die kWh Pellet kostet hierbei aber grademal 5-6 Cent!


Nö, da ganz normal über Kessel. Jeder Hersteller hat BWWP mit WT, dieser mit dem Kessel verbunden werden kann.

Verfasser:
Supermattze
Zeit: 09.08.2020 17:32:42
2
2996537
Wie lange gibst du dem Dach noch?

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 09.08.2020 17:34:21
4
2996539
Das Thema Holz würde ich persönlich aussen vor lassen .
Solange es geht und vielleicht auch Spass macht, kann man zuheizen.
Aber was wenn man krank und oder älter wird. Und wenn man sich nur man den Fuss gebrochen hat, muss man eine Zeit aussetzen...

Von daher muss es was automatisches sein.

Photovoltaik auch wenn das Dach alt ist, ist nicht unbedingt ein Problem.
Die PV schützt die Dachhaut darunter sogar noch.
Wichtig ist halt das Thema Statik.

In welcher Region steht das haus denn?
Im südlichen Teil Deutschlands rechnet es sich sogar ein Nord/Nord Ost Dach zu belegen.
Da ist die Prognose vergleichbar mit vielen Süd/Südwest Dächern im hohen Norden.

Auch für das Thema Eigenverbrauch ist es besser mehr Dächer zu belegen um den Tag damit abzudecken.

Zum rechnen.
9kWp PV kosten netto etwa 10.000€ mit allem drum und dran.
Bei 1000kWh/kWp auf dem Dach. Erzeugt die Anlage im Jahr 9000kWh Strom.
Bei 9-10 Cent ist das bei reiner Einspeisung (was heute nicht mehr geht) pro Jahr 900€.
Wenn du selbst was davon Verbrauchst sparst du dir die 25-30cent aus der Steckdose.

Daher könnte sich die kombi;:

Konventionelle Heizung (Öl/Gas)
+ Brauchwasser Wärmepumpe
Und die PV ganz gut Rechnen.
Den Sommer über ist das Warmwasser und Haushaltsstrom gedeckt im Winter oder Übergangszeit wird der Strombedarf unterstützt...
So eine PV sollte sich nach 8-10 Jahren abbezahlt haben.
20 Jahre + Inbetriebnahmejahr gibt's die Einspeisevergütung....

Ob es nun alternativ Sinn macht komplett auf eine Wärmepumpe umzusteigen ist ein anderes Thema.
(Möglichst niedrige Vorlauftemperatur, evtl
Neue Heizkörper,....)

Bei kompletten Umstieg auf WP gibt's 45% zurück.

Verfasser:
Ice3333
Zeit: 09.08.2020 17:42:34
1
2996543
Zitat von climos Beitrag anzeigen
Das Dach ist von 1960! Da kann ich mir doch keine PV drauf setzen. Das Satteldach liegt auch ungünstig. Eine Seite Osten und die andere fast Norden.


Klar geht das.
Wahrscheinlich hast ein Nassfirst, der muss neu.
Sämtliche Balken neu, wenn du noch die guten Pfannen mit nur einer Auflagenase hast, die noch verschmiert werden müssen, zudem gut gearbeitet wird das die Pfannen nicht auf den Haken aufliegen....
Dann geht dass. Dann bist du aber bei einem KWp Preis jenseits von gut und Böse.
Aber PV lohnt immer -;)
Nein im Ernst, PV zahlt sich nicht immer von selbst, es stimmt das es zu 95% der Fall ist.

Verfasser:
climos
Zeit: 09.08.2020 19:28:52
1
2996596
Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen


Daher könnte sich die kombi;:

Konventionelle Heizung (Öl/Gas)
+ Brauchwasser Wärmepumpe
Und die PV ganz gut Rechnen.
Den Sommer über ist das Warmwasser und Haushaltsstrom gedeckt im Winter oder Übergangszeit wird der Strombedarf unterstützt...
So eine PV sollte sich nach 8-10 Jahren abbezahlt haben.
20 Jahre + Inbetriebnahmejahr gibt's die Einspeisevergütung....


Bin 47 und würde schon gerne noch 15-20 Jahre mit Holz heizen. Notfalls kann ich es ja auch komplett liefern lassen und nicht mehr selbst machen.

Steh gerade auf dem Schlauch:

-was meinst du mit konventionelle Heizung?
Also doch neue Gasheizung? oder neue Ölheizung (schlecht wegen CO2-Steuer? ) und zusätzlich BWP und PV?

Von den Kosten her , dann ähnlich wie Peletts?

@Supermattze : Ich lebe im Saarland und hoffe, das Dach hält noch 10-15 Jahre.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 09.08.2020 19:55:11
1
2996606
Wenn Du noch lang Holz machen kannst/willst sei es Dir gegönnt. Sobald Du aber Holz ofenfertig kaufen musst - Holzpreis hier ca 110€/RM - kippt die Rechnung halt drastisch, dann biste auch bei 7 Cent/kWh. Also sogar TEURER als Pellet!!

Pellets sind halt vom BRENNSTOFF-Preis grad mal die Hälfte vom Öl (incl CO2-Steuer), aber klar: bei DEM geringen Verbrauch ist das auch wieder nicht so DER Faktor.


@Supermattze : Ich lebe im Saarland und hoffe, das Dach hält noch 10-15 Jahre.


Ich "hab" auch ein Dach BJ 1960. Aber in absehbarer Zeit wird das halt kommen. Zumindest -denke ich- innerhalb einer üblichen Nutzungszeit einer PV-Anlage ("hab" ich keine). Da will man ja auch nicht doppelte Arbeit erzeugen.

Verfasser:
Schaffner
Zeit: 09.08.2020 20:24:13
2
2996619
Was habt ihr denn immer mit eurem Holzbashing?

Ich bin jetzt 62 und mache mein Brennholz seit 40 Jahren. War auch mal krank zwischendurch, musste auch mal 1 Jahr aussetzen, so what? Erfroren ist hier keiner.

Hab dieses Jahr sogar mal fertig zugekauft. 6 Ster Fichte in Meterstücken, gespalten, frei Haus für 22€/Ster. Freund von mir wohnt im Raum St.Wendel, also Saarland, Hat dieses Jahr für Hartholz (Buche, Esche, Ahorn...) im Mix für 68€/ Ster frei Haus bezahlt.

@Schorni,
in und um Stuttgart war schon immer alles ein wenig teurer als Anderswo. ;>))

MfG
Albert

Verfasser:
schorni1
Zeit: 09.08.2020 21:27:39
1
2996636
Is halt hier ne besonders edle Gegend, weißte ja. Aber für "22€/RM" , da steht hier keiner auf, neh also mit Sicherheit nicht. Das is HIER grad mal die Mehrwertsteuer! :-))

Klar muss das jeder selbst wissen und abschätzen wie lange und zu welchen Bedingungen und Kosten oder sonstigem Aufwnd man weiterhin Holz heizt. Zum Glück MUSS man es ja meist nicht, da nur als Zu-Heizung ZU einer bestehenden vollautomatischen Heizung.

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 09.08.2020 21:30:27
2
2996637
Zitat von Schaffner Beitrag anzeigen
Was habt ihr denn immer mit eurem Holzbashing?

Ich bin jetzt 62 und mache mein Brennholz seit 40 Jahren. War auch mal krank zwischendurch, musste auch mal 1 Jahr aussetzen, so what? Erfroren ist hier keiner.

Hab dieses Jahr sogar mal fertig zugekauft. 6 Ster Fichte in[...]



Ab einem gewissen Alter sollte man jede Eventualität berücksichtigen.

Nun gut mir Mitte/Ende 40 kann man durchaus noch länger mit Holz kalkulieren :-)
Mit Mitte 60 wäre MEINE Rechnung eine andere.

Man muss auch anderst denken.
Was passiert im worst Case. Ehemann+Ehefrau.
Ehemann macht immer schön das Holz - kann es aus x Gründen nicht mehr (Krankheit, Tod, ....) - und was macht die Ehefrau nun? Das ist meines Erachtens eine gewisse Verantwortung.


Nun Zurück.
Langfristig kommt ja die CO2 Abgabe fürs Öl - steigend.
Wie sieht das mit Gas aus?(bin ich aktuell nicht informiert).

Was die alternative einer Wärmepumpe angeht.
Wie hoch ist im Winter (wenn man kein Holz brennt) die
höchste Vorlauftemperatur?

Welche Art der Heizkörper sind verbaut? Wie alt?

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 09.08.2020 21:39:27
1
2996645
1rm/m3 Buche entspricht wohl etwa 2000kWh Wärme.
Bei 7m3 sind dass 14.000kWh Wärme.

1 l Öl entspricht wohl knapp 11kWh.
Wobei ich mir da mit dem Nutzungsgrad nicht ganz klar ist...

1000l = 11.000kWh.

Die 11.000+14.000kWh ergeben 25.000kWh Wärmebedarf.
Kommt mir viel vor...

Wobei man mit Holz gerne deutlich Überheizt um die Kälte in der Wand auszugleichen.
Permanent Wärme Heizkörper könnten dagegen niedriger laufen...


Wenn der Wärmebedarf aber so bleibt...würde die Stromrechnung so aussehen.

Sole WP mit JAZ 5,5.

25.000kWh : 5 = 4.545kWh Strombedarf.
Bei 30 Cent kostet dich das: 1.360€.


Aber wie gesagt alles nur annahmen die man prüfen sollte.
Bin von Buche Holz ausgegangen.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 09.08.2020 21:51:33
3
2996649

Wobei man mit Holz gerne deutlich Überheizt um die Kälte in der Wand auszugleichen.
Permanent Wärme Heizkörper könnten dagegen niedriger laufen...


Eben deshalb seh ich hier vorab KEINE Chancen für ne WP: Altbau unsaniert, 25 Grad im Wohnzimmer, Wandtemperatur 16 Grad...

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 09.08.2020 22:13:18
2
2996666
Zitat von schorni1 Beitrag anzeigen

Wobei man mit Holz gerne deutlich Überheizt um die Kälte in der Wand auszugleichen.
Permanent Wärme Heizkörper könnten dagegen niedriger laufen...


Eben deshalb seh ich hier vorab KEINE Chancen für ne WP: Altbau unsaniert, 25 Grad im Wohnzimmer, Wandtemperatur[...]



Die Art zu heizen ist auch gänzlich anderst...

Schwiegervater möchte seine Ölheizung auch Mal modernisieren.
Aber die Art und Weise wie geheizt wird, führt sinnigerweise wieder zu Öl.

An/aus, rauf runter, Holz Dazuheizen.
Heizkörper runterdrehen bis Ehefrau fröstelt dann wieder hoch...
Da kann ich beim besten Willen keine WP Empfehlen (obwohl max. 40grad Vorlauf benötigt werden).
Viele Nutzer sind nicht mehr umzugewöhnen.

Da ist man es gewohnt morgens früher aufzustehen um erst Mal den Holzofen anzuwerfen , da es in der Küche 18 Grad hat ... Anstatt die Heizung durchlaufen zu lassen... Das die Wand auskühlt und man erstmal die kalte wand aufheizt - geschenkt ;-)

In diesem Fall, müsste man erstmal die Heizung für einen winter größtenteils ALLEIN laufen lassen und damit zahlen sammeln (max. Vorlauftemperatur)
Tatsächlicher Ölverbrauch....
Wenn man das nicht möchte - dann eben wieder Öl(Brennwert) oder Gas-Brennwert.

Verfasser:
Schaffner
Zeit: 09.08.2020 22:13:30
2
2996667
Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen

Ab einem gewissen Alter sollte man jede Eventualität berücksichtigen.

Man muss auch anderst denken.
Was passiert im worst Case. Ehemann+Ehefrau.
Ehemann macht immer schön das Holz - kann es aus x Gründen nicht mehr (Krankheit, Tod, ....) - und was macht die Ehefrau nun? Das ist meines Erachtens eine gewisse Verantwortung.


Da gebe ich dir 100% recht.
Das Zauberwort heisst Vorratshaltung und einen Plan "B".
In der Stadt meistens nicht zu machen, auf dem Land schon.

Abgesehen davon,
Brennholz selber zu machen muss einem im Blut liegen. Sprich, man(n) und Frau freut sich schon auf die nächste Saison oder man lässt es besser gleich bleiben.
So mal zwischendurch geht gar nicht.

MfG Albert

P.S.
Jeder kann/soll sein Leben so gestalten wie er damit glücklich ist. Ich bin's.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 09.08.2020 22:37:31
1
2996673
Eben. Bedenke: allein so eine Wirtschafterei mit xx Metern Holz im Garten, sägen und spalten, Traktorgefuhrwerke und großartiges Rum-Gedöns, womöglich innerhalb der offiziellen Ruhezeiten oder der Zeiten die man so als "Ruhezeit" empfindet, kann man "hier" meist nicht bringen. Ist jetzt zwar etwas überzogen dargestellt, aber ist an sich so.

Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 09.08.2020 23:09:57
3
2996688
Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen
Die Art zu heizen ist auch gänzlich anderst...

Wenn das Haus moderner wird, als die Gewohnheiten der Nutzer, dann lautet meine Forderung:
"Neue Bewohner nach 36 Jahren"
Für diese Ersetzung im Bestand gibt es leider keine KfW-Förderung.

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Website-Statistik

Neue Heizung nach 36 Jahren
Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 09.08.2020 23:09:57
3
2996688
Zitat:
...
Die Art zu heizen ist auch gänzlich anderst...
Wenn das Haus moderner wird, als die Gewohnheiten der Nutzer, dann lautet meine Forderung:
"Neue Bewohner nach 36 Jahren"
Für diese Ersetzung im Bestand gibt es leider keine KfW-Förderung.
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