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14.04.2002 10:49:10 |
Schornsteinfeger-Problem! Ich habe seit Jahren massive Probleme mit dem Schornsteinfeger. Bei unserer Gasheizung kommt mir der Schornsteinfeger wie ein Relikt aus dem Mittelalter vor. Kann man was gegen den jährlichen "Besuch" unternehmen? Ich bin auf der Suche nach einer kreativen Lösung. mfg Joachim Datko http://www.monopole.de
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16.04.2002 17:19:57 |
Haben Sie keine anderen Sorgen ?
Das Thema ist doch nun schon durch...
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Verfasser: Karsten Kirschstein | Zeit:
23.04.2002 12:31:59 |
Hallo Herr Datko,
keine Zeit für was besseres? Das Thema ist doch nun wirklich nicht so wichtig.
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28.04.2002 01:55:32 |
Sehr geehrter Herr Datko, da Ihre Schilderung sehr wage ist, würde ich diesbezüglich trotzdem einfach empfehlen sich einfach einen Schein einzustecken und mit dem Herrn Bezirksschornsteinfegermeister schön ein gepflegtes Pils trinken. Alles andere könnte sich von selbst erledigen.
MfG
P.Winkelmann staatl. gep. Techniker (FS) |
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29.04.2002 14:13:29 |
Sehr geehrter Herr Winkelmann! Es geht mir nicht darum, beim Schornsteinfeger irgend etwas zu erreichen, außer dass er unser Haus nicht mehr betritt. Ich bin Handwerker, Ingenieur und Physiker. Wenn ich dem Schornsteinfeger bei seiner "Tätigkeit" an unserer Gasheizung zusehe, erscheint mir alles wie Theater. Wenn ein erwachsener Mensch sich nicht davon abbringen läßt, im Winter wegen 10 Gramm Schmutz auf ein 45 Grad steiles Dach zu klettern, dann ist das Verhalten indiskutabel. Näheres finden Sie unter: http://www.monopole.de http://www.kontra-schornsteinfeger.de Mit freundlichen Grüssen Joachim Datko
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29.04.2002 21:48:01 |
Sehr geehrter Herr Datko, was ich meinte war im übertragenen Sinn durchaus ernst gemeint. Ich bin ein Verfechter der Lösung im Guten. Denn Druck erzeugt Gegendruck. Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, daß in dieser Berufsgilde einige unangenehme Zeitgenossen ihr Unwesen treiben. Wir haben es hierbei mit "verbeamteten" Handwerkern zu tun (übrigens der TÜV ist ja recht ähnlich gestrickt) denen die Kunden zugeteilt werden. Daher brauch der Schornsteinfeger um sein weiteres Auskommen in der Zukunft nicht bangen. Das kann bei einigen Schornsteinfegern ein recht dickfelliges Verhalten hervorrufen. Aus der Tatsache heraus, daß kaum noch gekehrt wird, wird sich aus Existenzangst auf das Messen konzentriert.Das vorher genannter Zustand erhalten bleibt. Das Sie als Physiker deren Fachkenntnisse genauso beherrschen und höher qualifizert sind glaube ich Ihnen, doch aufgrund dieser Tatsache würde ich den Schornsteinfeger nicht seine Inkompetenz aufs Butterbrot schmieren. Ob man es wahr haben will oder nicht, aber der Bezirksschornsteinfegermeister sitzt am längeren Hebel. Ich würde Ihnnen folgendes vorschlagen. 1.) Stellt sich Ihnen die Frage ob gekehrt werden muß oder nicht, so ist dies den zuständigen Kehrverordnungen zu entnehmen. (Kann man auch beim Kreishaus kopieren) 2.) Trauen Sie speziell diesem Schornsteinfeger seine Tätigkeit nicht zu, so können Sie Ihr Problem bei der Innung vorbringen mit dem Antrag, daß ein Schornsteinfegermeister aus einem Nachbarbezirk für Sie zuständig wird. (Ob der dann fröhlicher an die Sache herangeht, ist noch die Frage) 3.) Muß bei Ihnen gekehrt werden und Sie möchten das nicht weil Sie von der Unsinnigkeit fest überzeugt sind, so bleibt nur noch der Gang vor`s Gericht durch alle Instanzen. Gehen Sie doch einfach auf den Mann zu und sprechen Sie ein freundliches Wort mit Ihm. Vielleicht läßt sich manches aus der Welt schaffen. Einen Versuch ist es wert. MfG P.Winkelmann staatl. gepr. Techniker (FS)
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Verfasser: Marco Schulenburg | Zeit:
01.05.2002 21:31:34 |
Mich würde mal Interessieren, was Sie, Herr Datko, von Beruf sind.
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02.05.2002 18:43:14 |
Hallo Herr Datko, Sie sollten die Sache positiv sehen (und nutzen). Der "Mann in Schwarz" ist genau genommen ein unabhängiger Verbraucher-, Umwelt und Brandschützer. Es ist nicht selten, dass sich beispielsweise Vögel oder sonstige Dinge in Abgaswege verirren und einen Rückstau der Verbrennungsprodukte verursachen. Der Schornsteinfeger meint es also gut, wenn er seine Aufgabe ernst nimmt, denn die Gebühren fallen im Rahmen der gesetzlichen Kehr- und Gebührenordnung eh an. Ob er zur Ausübung seiner vorbeugenden Tätigkeit nun auf Ihr Dach muss, lässt sich klären - notfalls mit der Innung. Darüber hinaus haben Sie mit dem Mann jederzeit einen Berater in allen heizungstechnischen Fragen zur (in der Regel kostenlosen) Verfügung.Bei genauer Betrachtung eine Dienstleistung, die Ihnen und der Umwelt nützen kann. Außerdem stellt sich die Frage, was uns Gesetze und Verordungen wie z.B. die EnEV bringen, wenn der Vollzug nicht geregelt ist. Mieter und Hausbesitzer sollten in diesem Zusammenhang den Schornsteinfeger viel mehr "einspannen". Es gibt da recht fähige und vor allem praxisorientierte Leute. |
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02.05.2002 20:26:07 |
An Dieter Last, was ich positiv sehe und was ich negativ sehe, können Sie mir ruhig selbst überlassen. Ich wollte anfänglich nur einen Tip, wie ich den Schornsteinfeger loswerde und dies will ich immer noch. Wird man die "Segnungen" der Kehrbezirke aus dem Jahre 1935 denn überhaupt nicht los? Wie kann man nur ein Land in Kehrbezirke einteilen (Reichsgesetz vom 13. April 1935)? Joachim Datko http://www.kontra-schornsteinfeger.de http://www.monopole.de
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02.05.2002 21:41:39 |
Lieber Herr Datko,
na dann mal auf zum Europäischen Gerichtshof. Es gibt halt manchmal (sinnvolle) Dinge aus vergangenen Zeiten, die unbedingt verändert werden wollen.
Ich wünsche Ihnen hierzu viel Spaß und wenig Erfolg..... .
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Verfasser: Falk Nienaber BSFM EiS | Zeit:
03.05.2002 00:16:29 |
Sehr geehrter Herr Datko, findet man Sie also auch hier. Hier in einem Forum indem technische Fragen auftreten und keine unnütze Kleinkriege von Privatpersonen ausgetragen werden. Anstatt Sie sich mit Ihrem zuständigen BSFM vernünftig, bei Bedarf über seine Innung oder die Aufsichtsbehörde, auseinandersetzen, blasen Sie auch hier zu Ihrem blödsinnigen "Kreuzzug gegen den schwarzen Mann". Herr Datko, genau dies ist ein "Relikt aus dem Mittelalter", wie Sie es dauernd zitieren. Kritisieren Sie unsere Arbeit sachlich und diskutieren Sie bitte fair. Der arme Kollege der zu Ihnen kommt - ja und der MUß zu Ihnen kommen, ob es ihm oder Ihnen gefällt oder nicht - der tut mir echt leid. Man muß fast fürchten, wenn er Ihr Gebäude betritt, daß Sie ihm etwas antun werden. Bedenken Sie bitte, bei allem was Sie an Fehlern an diesem System der den Personen kritisieren, es sind auch Menschen, wie Sie. Wenn wir alles verdammen, nur weil es "zufällig" zwischen 30.01.1933 und 08.05.1945 in diesem Lande eingeführt wurde, dann hätten wir viel zu tun. Abschaffung der Wehrpflicht?! Abbau der Autobahnen?! Schade nur, daß die Menschen, die mit uns positive Erfahrungen haben, sich kaum zu Wort melden. Also, ich bitte Sie, "kehren" (auch wenn Sie dieses Wort wohl nicht mögen) KEHREN Sie vor Ihrer eigenen Tür oder KEHREN Sie zu Ihrer Haß- Homepage zurück und verlassen Sie bitte dieses Forum hier in Frieden...und friedlich. Niemand will Ihnen was von uns oder hat etwas gegen Sie! NOCH nicht! |
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03.05.2002 07:08:04 |
An die, die nicht antworten sollten. Ich wollte eigentlich nur eine Idee, wie ich den Schornsteinfeger los werde. Es hat zu lange gedauert, bis wir uns gedanklich vom Kohlebergbau getrennt haben, mit dem Schornsteinfeger sollte es schneller gehen. Drohungen, wie von Falk Nienaber "Niemand will Ihnen was von uns oder hat etwas gegen Sie! NOCH nicht!" sind unangebracht und nicht zeitgemäss. Intelligente Menschen drohen nicht, sondern argumentieren. Es ist gut, daß Falk Nienaber das Jahr 1933 erwähnt. 1933 wurde das Grundrecht auf die Unverletzlichkeit der Wohnung außer Kraft gesetzt, die ideale Voraussetzung für die Einführung der Kehrbezirke für Schornsteinfeger im Jahre 1935. Nach meinen Untersuchungen gab es auch schon früher Probleme. Im sozialkritischen Weltroman "Oliver Twist" von Charles Dickens wird auf die unwürdigen Geschäftspraktiken hingewiesen. Keine heile historische Kaminkehrerwelt, sondern harte Geschäftspraktiken auf Kosten der Gesundheit und des Lebens von Kindern. Nienaber benötigt "positive" Kundenstimmen. Er kann sich auch an unseren Oberbürgermeister wenden, der trug im Fasching das Schornsteinfeger-Kostüm. Joachim Datko, Regensburg http://www.monopole.de http://www.kontra-schornsteinfeger.de
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03.05.2002 07:46:09 |
Sehr geehrter Herr Last, sind Sie wirklich der Meinung, das der "Mann in Schwarz" ein unabhäniger Verbraucher-, Umwelt und Brandschützer ist. Unabhängig kann er nicht sein, da er vom Staat verhätschelt wird, wie auch ich in leidvoller Erfahrung erleben durft, obwohl ich nicht wie H. Datko die generelle Abschaffung der Schornsteinfeger verlangt habe. Ich wollte nur eine Quttierungspflicht für den Schornsteinfeger für die geleistete "Arbeit" bei seinen Zwangskunden durch diese aber auch dies ist von höchster bundesdeutscher Stelle verworfen worden und somit ist dem Betrug Tür und Tor geöffnet! Ich wurde von meinem Schornsteinfeger betrogen und keiner der Aufsichtsbehörden glaubt einem. Brandschützer? Wie denn wenn in einer Heizung außer dem Öl oder Gas nichts brennen kann? Und außerdem kommt er maximal 2 Mal im Jahr und wie kann er dann das Haus die restliche Zeit vor Brand schützen? Bei einem Nachbarn hat dieser von Ihnen angesprochene Brandschutz dazu ge- führt, das beinahe sein Haus abgebrannt war. Hinter vorgehaltener Hand wurde von einem Fehler des BSFM gesprochen doch offiziell ist dies nie erwähnt worden. Und Umweltschützer sind die Herren Schornsteinfeger nun wahrlich überhaupt nicht mehr. Da sie nicht im Stande sind, ihre Arbeiten effektiv einzuteilen, kehren und messen sie mal hier und dann wieder dort in ihrem Kehrbezirk aber einen Schornsteinfeger, der einen Straßenzug in einem durchkehrt und misst kenne ich nicht. Wenn ich nun bedenke, das die Schornsteinfeger ihre Arbeitsstätten mit dem PKW aufsuchen und dieser die Umwelt belastet, so frage ich mich, wo der Schornsteinfeger ein Umweltschützer sein soll. Im Extremfall kommt er drei mal mit seinem PKW vorgefahren und zwischendrin auch noch die Wartungsfirma. 1. beim Kehren, 2. beim Messen , Heizung nicht in Ordnung kommt Wartungsfirma mit PKW, 3. zum Nachmessen der Arbeiten der Wartungsfirma. Für mich heißt dieses Verhalten, das die ohnehin geringen Emissionen, die bei der Heizung eingespart werden sollen durch unnützes umherfahren der Schornsteinfeger wieder in Form von PKW- Abgasen ausgestoßen werden. An Herrn Nienaber gerichtet die Frage, kann man sich mit einem BSFM vernünftig auseinandersetzen? Ich habe die Erfahrung gemacht wie "vernünftig" die Auseinandersetung mit einem BSFM sein kann. Wenn man die Herren kitisiert laufen sie direkt zur Behörde und man bekommt die von H. Ostberg einmal erwähnten Zwangseinschüchterungsbriefe. Über den Verweis an die Innung konnte ich nur laut Lachen, da ich genau diesen Weg zuerst beschreiten wollte aber welche Kähe hakt der anderen schon ein Auge aus? Der Kollege von Ihnen, der zu mir kommt, wenn er denn kommt, denn in der Nachbarschaft war er schon öfter (siehe unnütze PKW-Fahrten) nur um mein Haus macht er Gott sei Dank noch einen großen Bogen (ich hoffe für immer) wird es mit mir auch nicht mehr leicht haben. Noch einen schönen Gruß und weiterhin viel Freude beim sinnlosen Kaminkehren Elmar Conin
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Verfasser: Christian Strasser | Zeit:
03.05.2002 08:38:04 |
Frage an den Webmaster dieser Homepage: Ist das hier ein Forum für technische Fragen, Diskussionen und Anregungen oder für partei- und sozialpolitischen Hickhack. Dann kann ich nämlich drauf verzichten.
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Verfasser: Uwe Herrmannsdörfer | Zeit:
03.05.2002 11:07:42 |
Hallo Herr Datko, bauen Sie sich doch eine Wärmepumpe ein und legen Sie die Gas Heizung still, dann braucht kein Kaminkehrer mehr zu reinigen.
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03.05.2002 12:26:24 |
Hallo Herr Herrmannsdörfer, auch bei einer Gasheizung braucht der Kaminkehrer nichts reinigen. Ein Reporter unserer Regionalzeitung schrieb dazu, daß es nicht viel mehr als 10 Gramm Schmutz waren. Und dies war kein Ruß, sondern Putzabrieb aus dem Kamin. Der Umweltbeauftrage unserer Universität, dieses Jahr von einer Reporterin befragt, meinte nur: "Gas ist ein sehr sauberer Brennstoff. Meines Wissens nach hinterlässt es keinen Ruß." Joachim Datko http://www.monopole.de http://www.kontra-schornsteinfeger.de
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Verfasser: Jens Klingenstein | Zeit:
03.05.2002 15:09:59 |
Hallo ihr Forum Teilnehmer, grundsätzlich ist es doch so, wenn kein Schwarzer Mann die Feuerstätten, egal welcher Art, kontrollieren würde, hätten wir viel mehr Unfälle. Dies ist genau das selbe wie mit dem TÜV beim Auto. Ohne TÜV, Dekra gäbe es viel mehr Mängel an Fahrzeugen. Wenn tatsächlich alle an ihren Heizungen Kundendienste, Wartungen, erforderliche Reparaturen oder auch den Austausch der umweltbelastenden Anlagen ausführen würden, dann, aber nur dann ist überhaupt so eine Diskussion möglich. Denn grundsätzlich gilt, die wo sich nichts zu Schulden kommen lassen, zahlen !!immer!! für die mit die schlampig und/oder schludrig verfahren (z.B. siehe Krankenkassenbeiträge). Übrigens Hr. Datko lassen sie einmal im Jahr eine Wartung vornehmen? Mit freundlichen Grüßen Jens Klingenstein |
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03.05.2002 17:27:57 |
Hallo Herr Klingenstein! Unfälle, die von Kaminkehrern verursacht wurden: http://www.monopole.de/ Schornsteinfeger.html Joachim Datko http://www.monopole.de http://www.kontra-schornsteinfeger.de |
Verfasser: Falk Nienaber BSFM EiS | Zeit:
03.05.2002 19:07:09 |
Sehr geehrter Herr Datko, an Herrn Klingenstein sehen Sie, daß auch andere Personen, Menschen wie Sie und ich, erkennen, daß der Schornsteinfeger Teil eines Wirk-Kreises ist. Die Ankündigung der Abgasmessung veranlasst in den allermeisten Fällen nämlich erst die Durchführung einer Wartung. Nach dem Motto "ach ja, die Heizung muß ja mal wieder durchgesehen werden". Somit dient dies nicht nur dem Umweltschutz, sondern auch der Betriebs- sicherheit und dem Komfort der Menschen...wie Sie und ich. Daß jeder von uns ( wieder die Menschen, SIE und ich) mal mehr oder weniger unmittelbar erkennbare sinnvolle oder weniger sinnvolle Tätigkeiten verrichtet, bleibt unbestritten. Seien Sie sich gewiss, daß auch das Schornsteinfegerhandwerk sich selbst oft von außen kritisch betrachtet und mehr und mehr auf den Kunden- vorteil hinarbeitet. Aber wir sind Teil eines Wirk-Kreises auch hier, Verordnungen regeln unsere Tätigkeit. Das heißt aber nicht, daß wir deshalb das denken einstellen. Nichtsdestotrotz, dies ist ein technisches Forum, und wie einer unserer Vor-Schreiber hier feststellte: RAUS mit diesem Quatsch hier von Ihnen. Zum Segen aller und in der Hoffnung auf Ihr Verständnis, Ihnen , werter Herr Datko, bleibt ja noch Ihre Homepage....... immer schön pflegen gell......
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04.05.2002 02:56:27 |
Sehr geehrte Herren, dieses Thema ufert schlichtweg in ungezügelter Unsachlichkeit aus. Im Grunde ist aus allen Lagern etwas beigetragen und das muß jetzt auch reichen. Bevor sich alle in maßlosen Groll verstricken, so sollte dies doch ein Forum sein, um Teil- nehmennden behilflich zu sein. Lassen Sie uns das Thema in dieser Rubrik jetzt hiermit einfach abschließen.
MfG
P.Winkelmann staatl. gepr. Techniker (FS)
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| | Zeit:
04.05.2002 07:53:44 |
An Falk Nienaber, von meinem handwerklichen, technischen und naturwissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen verrichtet der Schornsteinfeger an unserer Gasheizung nur sinnlose Tätigkeiten (siehe Beitrag 3.5.2002, 12.26 Uhr). Die Aussage, der Schornsteinfeger sei Teil eines "Wirk-Kreises", ist "philosophisch". Auch der Kohlebergbau, der die wirtschafliche Entwickling des Ruhrgebietes gelähmt hat und immer noch lähmt, ist Teil eines "Wirk-Kreises". Joachim Datko http://www.monopole.de http://www.kontra-schornsteinfeger.de |
| | Zeit:
04.05.2002 09:06:55 |
Ein Hallo an alle Teilnehmer dieses Forum's! Bisher habe ich die Beiträge zur Arbeit der Schornsteinfeger nur mitgelesen, habe aber jetzt mal eine Frage an Herrn Nienaber. In meinem Keller steht seit 1993 eine Gasheizung mit einem abgasseitigen Wirkungsgrad zwischen 92 und 94% (bescheinigt sowohl durch Schornsteinfeger als auch durch Wartungsfirma). Mein unmittelbarer Nachbar hat noch einen Feststoffkessel aus tiefsten DDR-Zeiten (K 30) und verheizt in diesem frisch geschlagenes Holz (Forstarbeiter). Da ich in Hauptwindrichtung gesehen hinter diesem wohne, kann ich ein 3/4 des Jahres nur dann mein Haus lüften, wenn dieser Nachbar gerade nicht heizt oder der Wind günstig steht! Bei mir steht der Schornsteinfeger regelmäßig vor der Tür und will seiner Pflicht nachkommen, beim Nachbarn sieht er aber keinen Handlungsbedarf. Seine Antwort lautet: Bei handbeschickten Feststoffkesseln besteht keine Messpflicht! Ist das auch im Sinne des Umweltschutzes? Bisher konnte mir weder der Schornsteinfeger noch das zuständige Ordnungsamt noch das Umweltamt weiterhelfen! Vielleicht können Sie mir ja eine sinnvolle Lösung meines Problemes vorchlagen!? In der Hoffnung, das Sie die Beiträge noch lesen und mit besten Dank im Voraus P. Rabe
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Verfasser: Falk Nienaber BSFM EiS | Zeit:
04.05.2002 20:04:05 |
Liebe Leser, ich schließe mich (wiederholt) der Meinung von Herrn Winkelmann an und möchte diesen Teil des Forums nicht weiter unnötig nähren. Es gibt keine Bewegung. Noch kurz zu der Situation in der vorgehenden email "Holzkessel beim Nachbarn führt zu Rauchbelästigungen". Da möchte ich Ihnen in Ihren Gedanken zustimmen. Diese Belästigung ist unerträglich. Folgende Möglichkeiten bieten sich an: - sprechen Sie Ihren Nachbarn sachlich höflich darauf an, als Forstarbeiter müßte er sich ja auskennen mit Lagerung und Verwendung des Brennstoffes Holz - weisen Sie den BSFM auf die Belästigung hin - wenden Sie sich an die zuständige Behörde , im Bedarf sfall wird ein Ortstermin oder eine Abgasmessung erfolgen. Wie in der BImSchV geregelt dürfen NUR zugelassenen Brennstoffe in geeigneten Anlagen verwendet werden. Holz muß trocken (max. 20 % Restfeuchte) sein und die Feuerstätte bestimmungsgemäß betrieben werden. In der Regel sind alte Koks/ Kohlekessel NICHT für den (schadstoffarmen) Abbrand von Holz geeignet. Gegeben- enfalls Nachweis über Herstellerunterlagen. Wäre schön, wenn Sie hier Erfolg haben. Herrn Datko : Gruß und tschüß!
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06.05.2002 10:56:10 |
Hallo Herr Datko, wer so viel Zeit und Energie aufwendet um ununterbrochen einen solchen Kokolores zu emittieren, der hat offensichtlich zu viel Zeit. Melden sie sich doch mal bei Ihrem zuständigen Arbeitsamt. Für einen solch hochqualifizierten Mann wie Sie (Handwerker, Techniker & Naturwissenschaftler) muß es doch in unserer Gesellschaft auch eine sinnvolle Beschäftigung geben. Wer weis, vielleicht lösen Sie ja noch das Energieproblem der Menschheit, führen den Weltfrieden herbei und heilen nebenbei noch Krebs & Alzheimer. Viel Glück und einen schönen Gruß aus Köln, KK (ehemaliger Schornsteinfeger)
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06.05.2002 13:26:56 |
An KK! Was KK bedeutet, mag dahin gestellt sein. Ich habe nicht behauptet, dass ich Techniker wäre, wenn Sie damit einen Berufs-Abschluß meinen. Wir sollten nur Sachargumente benützen. Es ist richtg, dass der Schornsteinfeger bei Gasheizungen überflüssig ist. Den nötigen naturwissenschaftlichen Unterricht erhält man heute in jeder allgemeinen Schule. Oder nochmals: Der Umweltschutz-Experte unserer Uni zu einer Reporterin: "Gas ist ein sehr sauberer Brennstoff. Meines Wissens nach hinterläßt es keinen Ruß." "Unser" Schornsteinfeger: Ließ sich von mir nicht davon abbringen, wegen 10 Gramm Schmutz im Winter auf unser 45 Grad steiles Dach zu klettern. Ein Kollege von ihm ließ im Winter einen Auszubildenden abstürzen. Ich hatte die Behörden gewarnt. Joachim Datko http://www.monopole.de http://kontra-schornsteinfeger.de |