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Foren
Nie wieder Rotex! Wellrohrwärmetauscher dicht, Rotex weiss von nix.
Verfasser:
moirr
Zeit: 26.09.2020 19:46:42
0
3014405
Hallo
Ich habe ja seit 2013 eine HPSU 516 mit 14 KW-Aussengerät und 10 qm2 Rotex-Solaris Solarthermieanlage in Drain-Back-Wirkungsweise. Schon nach der Installation dauerte es ca. 1 Jahr bis die Anlage mal problemlos lief. Die komplette Elektronik wurde zweimal getauscht.
Nachdem ich kaum noch Druck in der WW-Leitung nach dem Wellrohrwärmetauscher im Speicher hatte, haben wir nach der Ursache gesucht. Dabei haben wir festgestellt, dass große Mengen grießartiger Kalk den Wellrohrwärmetauscher verstopft.Es kommt kaum noch Wasser durch. Mein HB hat dann bei Rotex nachgefragt: Und große Überraschung: Das Problem tritt anscheinend nur bei mir auf, sie wissen von keinem allgemeinen Problem des Wellrohrwärmetauschers. Guter Service sieht anders aus!!!
Nachdem wir das Problem also selber lösen müssen und mein HB momentan sehr wenig Zeit hat, meine Frage:
Ist das Wellrohrwärmetauscherrohr im Speicher so verlegt, daß die Kaltwasserleitung gerade runter zum Speicherboden geht und das Rohr dann ringförmig nach oben zum WW-Anschluss geht?
Bin dankbar für fachmännische Hilfe :-)

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 26.09.2020 20:41:59
5
3014440
Diese "Hygienespeicher" sind im großen und ganzen alle ähnlich aufgebaut, das Kaöltwasser geht ganz unten in die Edelstahlspirale welche ringförmig nach oben geht (um die entsprechende Fläche zum Heizungswasser zu erreichen.

Fast alle Hersteller behaupten steif und fest dass durch die Bewegung dieser Wendel während des Zapfens sich der (normalerweise nicht fest anhaftende) Kalkausfall dann in Form von Kalkgries ablöst und mit dem WW ausgeschwemmt wird!

Nach meinem Verständnis setzt dies aber eine "Mindestdurchflussmenge" voraus um eine möglichst turbulente Strömung zu erzeugen, was aber bei Zapfmengen von etwa 6 bis 10 l/min kaum möglich ist.

So passiert es dann dass der ganze Kalkgries schön langsam das Wellrohr immer weiter füllt und sich dann meist auch in fest anhaftenden Kesselstein verwandelt und dann ist schluss mit lustig, denn entkalken kann man dieses Konstrukt nicht wirklich.

Ich kenne mindestens 6 Anlagen wo dieser wunderschöne Speicher (die sagenhafte Edelstahlspirale) nach 3 bis 5 Jahren ganz einfach zu war, abhängig von der Wasserhärte und der Puffertemperatur.

Ein stinknormaler Blechdosenpuffer und eine Friwa hätten etwa die Hälfte dieses Wunderdinges gekostet und würden viel besser und länger funktionieren.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 26.09.2020 21:11:56
1
3014459
Dann ist doch entweder sehr viel Kalk im Trinkwasser:

Sowas würd ICH mir grundsätzlich wegen der Verkalkung und Putzerei der Kalkflecken überall nicht antun, dafür gibts ne Wasseraufbereitung. Auch ist die Wasserhärte dem Verbraucher oder Heizer bekannt und der Warmwasserbereiter muss drauf abgestimmt sein - bzw das TRINKWASSER muss auf den Warmwasserbereiter EINGESTELLT sein.

oder die Anlage hat sehr hohe Temperaturen (speicherseitig)

Denn oberhalb von 60 Grad kommt es nunmal zur massiven Kalkausfällung. Bedingt durch die Solaranlage mit ihren quasi ungebremsten Temperaturen kann das Speicherwasser ja durchaus über 80 Grad erreichen.

DAS sind mW nach DIE beiden Stellschrauben zum Thema Verkalkung. Die turbulente Durchströmung des Wellrohres zur Abspülung von Kalkrückständen kommt dann dazu.

Verfasser:
Entropie
Zeit: 26.09.2020 21:58:12
0
3014476
Entkalken sollte aber funktionieren.

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 26.09.2020 22:29:28
2
3014480
Meist kommen die Kunden erst drauf wenn schon kaum mehr was durchgeht und dann ist es mit dem Entkalken auch schon oha, denn oft fehlt auch entsprechendes Equippment!

Verfasser:
schorni1
Zeit: 27.09.2020 02:16:13
0
3014518
Also PLANUNG- oder INSTALLATIONS-Fehler ! Und WER ist DAFÜR verantwortlich?

Mein HB hat dann bei Rotex nachgefragt: Und große Überraschung: Das Problem tritt anscheinend nur bei mir auf, sie wissen von keinem allgemeinen Problem des Wellrohrwärmetauschers. Guter Service sieht anders aus!!!


Ja ne, is klar: Rotex verwendet extra HIER an dieser Anlage minderwertiges Edelstahl fürs Wellrohr das eine unglaubliche Kalkaffinität hat, an DEM liegt das, also ist Rotex Schuld!

Wenn ICH Rotex wär würd ich den Heizer mal föh....BRIEFEN dass der mal Bescheid weiß.


Also mal FAKTEN auf den Tisch: wie ist die Wasserhärte des verwendeten Trinkwassers?

Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 27.09.2020 07:29:29
2
3014526


Solarthermie (hohe Temperaturen) bei hartem Wasser ist das Problem!

Gruß Karl

Verfasser:
geiz3
Zeit: 27.09.2020 07:31:41
1
3014528
Wasserhärte kann man beim Wasserversorger/Gemeinde nachfragen.
Findet man normalerweise auch auf der Homepage.

Verfasser:
Entropie
Zeit: 27.09.2020 09:26:00
2
3014554
Ich würde es so machen: großen Kübel, reichlich Zitronensäure zum anrühren und eine Gartenpumpe. Das ganze dann am Wellrohr WT anschließen und los gehts. Mit PH Meßstreifen kann man messen wie aktiv die Säure noch ist., dann Spülwassertausch. Das ganze dann in Zukunft öfter oder eben die Temperatur begrenzen oder eine Enthärtungsanlage installieren.

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 27.09.2020 10:44:01
1
3014598
Wenn es einmal so weit ist wie beim TE, dann benötigt man Unmengen an "Kalklöser" !

Denn die "Spirale" hat etwa ein Volumen von 12 bis 15 L (kann auch mehr sein) und wenn die voll Kalk ist dann Hurra!

Bei einer FRIWA welche eventuell etwas verkalkt ist reichen schon 5 bis 8 Liter (das meiste ist in der Pumpe und den Schläuchen) und in nullkommajosef ist der WT wieder freigespült, (natürlich mit etwas Natronlauge verdünnt noch nachspülen und dann reichlich Wasser)!

Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 27.09.2020 11:48:20
0
3014641
Die Wärmetauscher-Spirale des 500l-Speichers von Rotex hat 6qm Oberfläche und 28l Inhalt...

Gruß Karl

Verfasser:
moirr
Zeit: 27.09.2020 12:18:58
0
3014661
Danke schon mal für eure Antworten, hat mich schon ein bißchen schlauer gemacht, z.B. zum Volumeninhalt des Wellrohrwärmetauscherrohrs.
Die Härte beträgt übrigens 20dH. Hier im Forum habe ich auch schon Beitäge gelesen, dass einige trotz einer Enthärtungsanlage solche Probleme hatten!
Zum Schuldigen: Ich denke mir, wenn Rotex den Kaltwasserzulauf unten angebracht hätte, könnte man vielleicht einen Anschluss lösen und da nach unten raus spülen. Wenn beide Anschlüsse oben sind bleibt der Kalkgriess unten liegen und man kommt schlecht ran.

Verfasser:
Entropie
Zeit: 27.09.2020 12:29:59
2
3014667
Zitronensäure als Pulver kostet jetzt nicht so wahnsinnig viel (25kg in Lebensmittelqualität rd. 50€ inklusive Versand). Mit etwas Glück lösen sich auch größere Stücke die man im Bottich "abfischen" kann. Solange auch nur noch ein bisschen was durch geht stehen die Chancen gut. Muß man vermutlich selbst machen sonst ist es unbezahlbar.

Verfasser:
moirr
Zeit: 27.09.2020 12:50:29
0
3014682
Was ist denn das "beste" Kalklösemittel für die Profis?
Im Internet habe ich SANIT SteinLöser gefunden. Soll angeblich nicht schlecht sein............

Verfasser:
Allgaeuharry
Zeit: 27.09.2020 13:03:56
0
3014689
Verfasser:
geiz3
Zeit: 27.09.2020 13:24:06
0
3014702
Zitronensäure oder Essig reicht für den Hausgebrauch bei weitem.

Verfasser:
Jogi14
Zeit: 27.09.2020 14:17:01
0
3014738
Ich habe seinerzeit meinen 115 Liter WW-Bolier mit Amidosulfonsäure entkalt. Ist ein Pulver, welches du ins Wasser gibst. Ist günstig im Netz zu haben und hat 100 % gewirkt. Habe die Brühe aber auf ca. 30 °C erwärmt und über Nacht stehen gelassen. Mischungsverhältnis steht auf der Packung.
Viel Erfolg

Verfasser:
schorni1
Zeit: 27.09.2020 14:18:15
1
3014740
Na also: mit 20° dH ist ja alles klar.

wenn Rotex den Kaltwasserzulauf unten angebracht hätte, könnte man vielleicht einen Anschluss lösen und da nach unten raus spülen. Wenn beide Anschlüsse oben sind bleibt der Kalkgriess unten liegen und man kommt schlecht ran.


Das Grund-Funktions-Prinzip bei diesem System ist aber nunmal so: einen isolierten Eimer drucklos befüllt mit ALLEM VON OBEN anzuschließen. Das hat einfach technisch-physikalische Gründe, so wie beim Auto ein oben außenliegender Auspuff für die Demontage auch angenehmer wäre, aber eben...

Verfasser:
Allgaeuharry
Zeit: 27.09.2020 15:52:36
2
3014789
Zitat von geiz3 Beitrag anzeigen
Zitronensäure oder Essig reicht für den Hausgebrauch bei weitem.

Zitronenlimo ist zu schwach und Essig greift Dichtungen an.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 27.09.2020 16:43:32
0
3014826
OT:

uuuuchzzz, ich hab in meinem Auto-Scheibenwaschwasser immer Essig oder Essig-Essenz mit drin, man riecht das auch bei Benutzung, dann wäre ja DAS auch nichts für die ganzen Gummis, Dichtungen und Scheibenwischer...oooohh neee was en Miiiiist

Verfasser:
Allgaeuharry
Zeit: 27.09.2020 17:09:31
1
3014856
Hoffentlich entkalkst Du deine Windschutzscheibe auch regelmässig ;-)))

Verfasser:
schorni1
Zeit: 27.09.2020 17:13:50
1
3014859
OT:

Na ja, das erfolgt schon bei fast jedem ersten Losfahren am Tag. Werds mal zum Haarewaschen benutzen, vielleicht wirkts bzgl Entkalkung auch von außen...

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 27.09.2020 17:19:05
0
3014863
Zitat von schorni1 Beitrag anzeigen
OT:

uuuuchzzz, ich hab in meinem Auto-Scheibenwaschwasser immer Essig oder Essig-Essenz mit drin, man riecht das auch bei Benutzung, dann wäre ja DAS auch nichts für die ganzen Gummis, Dichtungen und Scheibenwischer...oooohh neee was en Miiiiist

Bei heutigen Scheinwerfern mit Kunststoffabdeckung und Scheinwerferreinigungsanlage sollte man schon gucken, was man in die Scheibenwaschanlage füllt, eh man sich die Scheinwerfer ruiniert.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 27.09.2020 17:22:03
0
3014870
Ja, nu weiß ich Bescheid, danke.

Ist nun die Frage: direkt verbrauchen oder nachfüllend verdünnen

Scheinwerfer (aus Kunststoff) HAB ich, aber keine Reinigungsanlage

Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 27.09.2020 17:38:05
1
3014879
Zitat von Allgaeuharry Beitrag anzeigen
Der Essig soll ja nicht in den Kunststoffbottich, sondern in den Stahlwärmetauscher. Der ist aus einem Stück gefertigt und hat mit Essig kein Problem. ;-)

Gruß Karl

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Nie wieder Rotex! Wellrohrwärmetauscher dicht, Rotex weiss von nix.
Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 27.09.2020 17:38:05
1
3014879
Zitat:
...
...und Essig greift Dichtungen an. Der Essig soll ja nicht in den Kunststoffbottich, sondern in den Stahlwärmetauscher. Der ist aus einem Stück gefertigt und hat mit Essig kein Problem. ;-)

Gruß Karl
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