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Foren
Ablösung Öl durch ETA PU 7/11 - was braucht es alles?
Verfasser:
Sonnenscheiner
Zeit: 10.10.2020 22:03:43
0
3022177
Hallo zusammen,

nachdem ich in einem anderen Thread über Gas-Hybrid mit WP zur WP monovalent gekommen war und es dort schon sehr konkret wurde, kristallisierte sich nach Gesprächen mit den Nachbarn unserer Reihenhausbebauung nun heraus, dass eine Wärmepumpe wegen möglicher Lärmbelästigung nicht gut geheissen wird.
Um juristischen Auseinandersetzungen mit den Nachbarn aus dem Weg zu gehen scheidet der Einsatz einer WP damit aus und ich bin wieder bei der Idee eines Heizkonzepts angelangt, das ich bereits im Frühjahr dieses Jahres angedacht habe:
Unsere bestehende Ölheizung durch eine Pelletheizung zu ersetzen.

Ich habe bereits ein Angebot über eine Anlage von Paradigma, ein ePeleo mit 14 kW, 300 Liter-Expressino und FriWa aus März vorliegen, wobei mir durch die Erkenntnisse aus dem anderen erwähnten Thread der Kessel in diesem Angebot bei vermutlich knapp unter 10 kW Heizlast deutlich überdimensioniert scheint. Dieses Angebot scheidet für mich daher eigentlich aus.

Ich bin deshalb ein wenig auf die Suche gegangen und habe mich dabei auf die ETA PU eingeschossen.

Ich persönlich würde aus laienhafter Sicht ja die ETA PU 11 wählen, weil diese ebenso weit heruntermodulieren kann wie die PU 7, nämlich auf 2,3 kW, dabei aber "nach oben" noch etwas mehr Reserve hätte (11,2 kW anstatt 7,7 kW)
Sollte ich mit diesem Gedankengang daneben liegen und die kleinstmögliche, im schlimmsten/kältesten Fall auch mal zu geringe Leistung (und damit die PU 7) wäre zu präferieren, würde ich für einen Hinweis dankbar sein.

Nun meine Fragen:

1.)
Was für eine Speicherart sollte ich für ein Reihenmittelhaus aus 1973 mit ca. 136 m² zu beheizender Fläche und Radiator/Gliederheizkörpern wählen, das von 4 Personen bewohnt wird?
Es soll an einer Stelle heiß gebadet und an anderer Stelle gleichzeitig heiß geduscht werden können.
Was ist da besser, ein kleiner Brauchwasserspeicher plus Pufferspeicher für das Heizungswasser oder besser ein Heizungswasserspeicher (300 l?) plus FriWa?
ETA bietet meines Wissens ja erst ab einer Größe von 500 l an, das wäre aber vermutlich etwas zu groß. Wir haben auch nicht vor eine ST anzubinden.

2.)
Wäre ein Austausch der alten Gliederheizkörper gegen Typ33-Heizkörper bei EInsatz einer Pelletanlage sinnvoll?
Theoretisch ist ja jedes Grad geringerer benötigter Vorlauftemperatur erstrebenswert, aber gilt das auch vollumfänglich bei Einsatz einer Pelletanlage?
Wäre das Investment für neue Heizkörper da eher übers Ziel hinausgeschossen und unökonomisch (den ökologischen Aspekt jetzt mal vollkommen ausser acht gelassen)?

3.)
Sollte gleich ein Partikelabscheider mitinstalliert werden?
Noch bräuchte es das ja nicht, aber die irgendwann einmal zu hohe Feinstaubemission bei Nicht-Brennwertgeräten wird vermutlich die nächste Geldsau sein, die durch den Ort getrieben wird - wenn erst einmal genügend solcher Pelletanlagen installiert sind. Ich will aber auch keine Brennwertanlage - zu viele Zusatzkomponenten/aspekte die zur Verkomplizierung führen und das System störungsanfälliger machen können.

4.)
Diese Frage beantwortet sich eigentlich fast von selbst, ich stelle sie trotzdem - wir haben am Ort 21-22°dH. Eine Enthärtungsanlage mit Salz ist von daher wohl obligatorisch. Korrekt?

5.)
Dank unterdimensionierter Kanalisation haben wir bei ordentlichem Unwetter alle paar Jahre mal ein paar Zentimeter Wasser im Keller. Da bietet sich eigentlich nur ein Sacksilo an, da auch ein erhöht gebauter Bunker aus OSB zu viel Wasser zieht und die Pellets vernichten kann. Korrekt?

6.)
Die Länge von der Hauswand, hinter der sich das Pelletslager befinden wird, bis zur Straße beträgt 29 Meter. Das ist gerade so grenzwertig für das Einblasen der Pellets, aber kein vollständiges K.O. - korrekt?

7.)
Habe ich noch etwas vergessen oder gibt es etwas, was es unbedingt noch zu beachten gilt?

Schon im Voraus bedanke ich mich bei Euch für Eure Hilfe!

Verfasser:
schorni1
Zeit: 11.10.2020 01:43:13
1
3022236
Ich dachte wir hätten auch DAS schon so ziemlich durch....

1.) 300 Liter Puffer und FriWa , fertig. Regel Nr 1: "Spitzenlasten nicht bedienen sondern verhindern" . Denk mal nach: WANN wird gleichzeitig eine Badewanne gefüllt und an der Dusche gezapft?? Wann wird gleichzeitig geschissen gepisst und gekotzt?...

2.) Wenn Du eh kein Brennwert willst/machst dann macht auch ein Heizkörperaustausch keinen Sinn. Die vorhandenen hydraulisch auf große Spreizung abgleichen, fertig.

3.) Bei manchen Anbietern ist ein Partikelfilter nachrüstbar. Normalerweise erhalten Anlagen die zum Zeitpunkt ihrer Errichtung den DA geltenden Anforderungen genügten Bestandsschutz. Alles andere wäre unverhältnismäßig bzw eine unbillige Härte.

4.) Beantwortet sich selbst. Kein Mensch will freiwillig so eine Kalkbrühe.

5.) ICH würd zwar lieber das eigentliche Problem beseitigen, aber hier dann: Sacksilo

6.) DAS wäre sicherer DAS mal mit einem Pelletlieferanten zu klären. An sich sollte es gehen, solange immer möglichst wenig Bögen dabei sind wegen Pelletstaubbildung.

7.) Bestimmt kommt da noch was...

Verfasser:
Sonnenscheiner
Zeit: 11.10.2020 09:49:54
0
3022291
01:43 Uhr... ich bereite dir mit meiner Fragerei schlaflose Nächte... sorry und danke, wie immer!

1.)
Gesetzt: 300l-Puffer plus FriWa.
Ich hoffe, dass der HB was Adäquates anbieten wird.

2.)
Gesetzt: Kein Heizkörpertausch, dafür hydraulischer Abgleich auf größtmögliche Spreizung.
Ich werde neue Ventile benötigen, ebenso neue Thermostatköpfe.
Was ist von HomeMatic-IP basic-Thermostatköpfen zu halten?

3.)
Gesetzt: Kein Partikelabscheider.

4.)
Gesetzt: Enthärtungsanlage.
Damit fällt der HB mit Paradigmaangebot doppelt raus, weil der nach eigener Aussage keine Enthärtungsanlagen mit Salz einbaut, sondern nur Kalkwandler.
Letztere würden sehr gut funktionieren. Tun sie hier aber nicht, Beispiele dafür gibts in der Nachbarschaft.
Manche HB verbauen wohl nur judo, manche Grünbeck. Ich hätte eigentlich gerne eine Grünbeckanlage...

5.)
Gesetzt: Sacksilo.

6.)
Ich rufe morgen mal zwei Pelletlieferanten an und frage die, was sie von der Situation halten.

7.)
Machen wir doch eine eigene Position draus:
Die kleinere PU, also die PU7 wählen, damit überhaupt mal unter Volllast gefahren werden kann?

...ich träume bereits von Heizungsanlagen... ob das gut ist???

Verfasser:
schorni1
Zeit: 11.10.2020 10:58:08
0
3022334
01:43 Uhr... ich bereite dir mit meiner Fragerei schlaflose Nächte... sorry und danke, wie immer!

Ich hab noch bis um 4 auf Deine Antwort gewartet. :-)) Sorry, falls es etwas vielleicht knackigzackig rüberkam. Lass das mit Deinen Träumen nicht die Burgherrin erfahren, die wirft Dich ins den Turm.

Was ist von HomeMatic-IP basic-Thermostatköpfen zu halten?


Halte ICH nur für sinnvoll wenn jemand in einem MFH wohnt und seine Wohnung individuell steuern möchte weil er oft unregelmäßig an- und abwesend ist und der da riesen Spaß dran hat. Also praktisch "Drei Dinge auf ein mal"

6.) Der Lieferant hat ja einen Pelletschlauch, dieser ist flexibel, deshalb ist er gewellt. Diese Wellung aber ist ein größerer Widerstand, daran reiben sich die Pellets und es gibt entsprechend Abrieb. Wichtig ist vor allem, dass möglichst wenig und wenn dann weiche Böden drin sind. Musst Du durch einen Lichtschacht einfüllen oder wären die Füllstutzen oberirdisch? ICH könnte mir vorstellen: wenn die Lieferung kommt installierst DU kurzfristig aus Metall-Pelletrohren die letzten 5-10m und alles flutscht ohne Probleme.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 11.10.2020 11:37:06
0
3022358
1.) Bedenke: ein 300 l WWS ist leichter einzubringen und nimmt weniger Platz weg. Die Größe passt brauchwasserleistungsmäßig auf ein FÜNF-Familienhaus (hier bei mir ist ein 300 l WWS drin), also von dem her echt keine Sorge - um die Drachenkönigin (die badet ja eh in Milch wie Milky Way - aber nicht leicht und locker geschlagen!)

7.) Zweiter schlafloser Gedanke um 5:33 war: nehmen wir (ich denke - DU bezahlst) den 300er Puffer und den PU 7, dann haben wir (ich schreibe - DU bezahlst) die Förderungsforderung "Pellet mit 10 l Puffer je kW" erfüllt verstehst? (ich sage: DU kassierst)

Verfasser:
Sonnenscheiner
Zeit: 11.10.2020 14:38:21
0
3022504
Verstanden:

30x7,7≈240
300>240
=> PU7 und 300l-WW-Puffer passt auslegungstechnisch und ist förderungsfähig.

30x11, 2≈330
300<330
=> PU11 und 300l-WW-Puffer passt zwar auslegungstechnisch, ist aber nicht förderungsfähig.

Um mit einem PU11 förderungsfähig zu sein, bräuchte es mindestens 336l Puffervolumen (oder 360l, wenn als Fördervoraussetzung 30l Puffervolumen je angefangenem kW Nennleistung gefordert wären).
Da ich auslegungstechnisch aber mit 300l auskomme, würde ich mit einem geförderten PU11 dann dauerhaft Wasservolumen erhitzen müssen, das ich gar nicht brauche.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 11.10.2020 14:43:02
0
3022510
(ICH staune - Du RECHNEST)

Verfasser:
Sonnenscheiner
Zeit: 11.10.2020 18:47:29
1
3022659
Ich fühl mich halt em Schwob verbunde - seller rechnet au immer. :-)

Verfasser:
schorni1
Zeit: 11.10.2020 18:59:11
0
3022662
"on wenner übber 40 isch, noh ischer jo g'scheit un wois es oifach"

Noch Fragen Badener? Dann Grüße in den Keller....

Verfasser:
schorni1
Zeit: 12.10.2020 18:00:20
0
3023257
Ich fand grad auf meinem Nachttisch einen Notizzettel, auf dem neben "Kondome für Claudi, Doris,Tina 3DM" noch gekritzelt war "Badener, denk dran dass Du für den Pelletkessel einen eigenen Schornstein brauchst!"

Verfasser:
Sonnenscheiner
Zeit: 12.10.2020 22:29:21
0
3023494
Schorni, wenn ich dich nicht hätte...
Und ich fühle mich geehrt, dass ich sogar einen Platz bei den mit Priorität zu erledigenden Dingen gefunden habe :-)

Es ist aber so, dass wenn eine Pelletanlage in unser Haus einzieht, der Schwedenofen in diesem Zusammenhang auszieht. Wenn wir schon mit Müsliholz heizen, müssen wir nicht noch zusätzlich mit Stückholz herumhantieren.
Denke mal, dass das Heizen über den Pelli sowieso den besseren Wirkungsgrad hat.
Schwedenofen ist zwar schön gemütlich, braucht aber Platz und macht Dreck.

Der bestehende Schornstein (16er Innendurchmesser, Kamin besteht aus so ner Art Baustein mit [Schamotte?] Rohr) bedarf vermutlich einer Sanierung, oder?

Verfasser:
schorni1
Zeit: 12.10.2020 22:52:37
0
3023501
Welch Baujahr ist Haus/Schornstein nochmal? 16er GANZ sicher?? Höhe ab Anschluß unter 10m? Über Dach max 1m, der Rest alles in der thermischen Hülle? Wo ist die obere Reinigungsöffnung? Mach hinne, in einer Stunde is scho DIENSTAG!

Hast Du schon daran gedacht die Lichtschachtmaße aufzunehmen und die Situation mit dem Pelletrohranschluß zeichnerisch umzusetzen? Was-machste-denn-den-ganzen-Tag?

Verfasser:
Sonnenscheiner
Zeit: 12.10.2020 23:07:56
0
3023508
'73.
Hab halt das Metermaß ins Rohr an der Wartungsklappe im Heizungsraum gehalten und abgelesen: 16cm.
Die obere Wartungsklappe ist im Speicherraum, geschätzt 40cm unterhalb der Sparren.
Den Rest muss ich morgen ermitteln.
Ist ja nur noch 50 Minuten "heute".

Heute gehst aber mal früher ins Bett, gell!?

Verfasser:
schorni1
Zeit: 12.10.2020 23:58:55
0
3023517
Wenn i JETZT net nommal nei-guckt hätt, ob alle schön schlafen im HTD....no 2 MiNUTTEN

Also BJ 73 und 16er ist plausibel. Dann ist oben 1-1,5m im ungeheizten Speicherraum (bei UNS sagt man BÜHNE dazu Leute, ich hab Euch das schonmal erklärt, dass IHR das Wort falsch verwendet) der Schornstein ringsum frei? und schaut nen halben Meter zum Dach raus?

ICH würd sagen DEN kriegen/rechnen wir dann hin.....

Verfasser:
Sonnenscheiner
Zeit: 15.10.2020 15:57:05
0
3025041
Hurra, ich habe schon ein Angebot bekommen!

* Pelletkesselanlage bestehend aus
1 ETA- Pellets Heizzentrale PU11 mit 2,3 - 11,2 kW
1 600 Liter Pufferspeicher und Frischwasserstation
1 Witterungsgeführte Regelung
1 Pelletsilo mit Saugleitung neben dem Kessel im Heizraum aufgestellt
1 Montage der neuen Anlage inkl. aller benötigten Anschlussteilen und Arbeiten, sowie aller Sicherheitstechnischen Kompnenten
1 Demontage der alten Anlage inkl. der Umwelt- und Fachgerechten Entsorgung
1 Füllen und Entlüften der neuen Anlage mittels der geltenden VDI Vorgaben behandeltem Heizungswassers
1 Isolieren der neuen Leitungen der Wärmeschutzverordnung entsprechend mit Isogenopack und Hartschalen
1 Inbetriebnahme und Einweisung nach Abschluss der Arbeiten
-------------------
29.690 EUR

* Kaminsanierung bestehend aus
Kamineinzug in den bestehenden Schacht, feuchteunempfindliche Edelstahlausführung
-------------------
2.730 EUR

* Hydraulischer Abgleich bestehend aus
Einbau Danfoss Ally
-------------------
1.730 EUR

* Öltankdemontage bestehend aus
2 Kunststofftanks entleeren, entgasen und entfetten
1 Tank reinigen und transportable Teile zerlegen
1 Tankteile fach- und umweltgerecht entsorgen
1 Ölschlammentsorgung bis 200 l
-------------------
2.380 EUR

* Enthärtungsanlage bestehend aus
1 Montage und Inbetriebnahme der Enthärtungsanlage
1 Grünbeck Einzelenthärtungsanlage softliQ:SD21
1 GRÜNBECK Verlängerungsset
1 Installationsmaterial für die Enthärtungsanlage
1 Zusatzmaterial Auslaufventil m.Knebel 1/2" nicht DVGW m.Schlauchverschraubung
-------------------
3.050 EUR

* MwSt. (16%)
-------------------
6.330 EUR

-------------------
-------------------
45.900 EUR


Neue Heizkörper (Jaga Linea Plus) habe ich als Option anbieten lassen, dafür kämen noch mal 13.100 EUR netto (Richtwert) hinzu.

Was haltet Ihr davon?

Verfasser:
schorni1
Zeit: 15.10.2020 16:36:26
0
3025057
NICHTS!

War der Angebotabgeber nicht im Haus oder hat der sich nicht an das ETA-Abfrage-Formular gehalten oder nicht richtig hingehört oder es wurde vergessen oder falsch mitgeteilt:

- es geht um eine PU 7 kW
- und um einen 300 Liter Puffer

Also: nochmal NEU machen ! "Befehl verstanden?! AUSFÜHRUNG!"

Verfasser:
Sonnenscheiner
Zeit: 15.10.2020 17:36:38
0
3025091
War der Angebotabgeber nicht im Haus
Doch
oder hat der sich nicht an das ETA-Abfrage-Formular gehalten
Kann ich nichts zu sagen, weiß ich nicht
oder nicht richtig hingehört
Doch
oder es wurde vergessen
Nein
oder falsch mitgeteilt:
Nein
- es geht um eine PU 7 kW
Bekannt
- und um einen 300 Liter Puffer
Bekannt

Mein Text lautete
"Als Kessel stelle ich mir eine ETA PU 7 vor: Mit 7,7 kW Nennwärmeleistung sollte diese Anlage unseren Bedarf theoretisch decken können."
Ich habe eine PU11 aber nicht kategorisch ausgeschlossen.
Der HB hat einen PU11 angeboten, weil "dieser den besseren Warmwasser Komfort bietet und unwesentlich mehr kostet"

Zum Speicher schrieb ich "Da eine Solarthermie für uns kein Thema sein wird, sollte der PU 7 nur ein kleiner, einfacher (dennoch gut gedämmter) 300 Liter Warmwasserpuffer zur Seite gestellt werden, an den eine Frischwasserstation (idealerweise ETA FWM33) angeschlossen wird."
Im Angebot schrieb der HB "Die Variante mit einem WW Speicher 300 liter werde ich Ihnen nicht anbieten da mit solchen Systemen die Lebensdauer der Pelletkessel erheblich verkürzt ist."
Ähnliches habe ich schon mündlich von einem zweiten HB gehört.
Da lautete die Aussage in etwa 90"ETA möchte nicht, dass so kleine Speicher verbaut werden, da die Zündeinheit nur für eine bestimmte Anzahl Zündungen vorgesehen ist und mit einem kleinen Speicher die max. Anzahl Zündungen zu rasch erreicht wäre."

Verfasser:
schorni1
Zeit: 15.10.2020 17:54:49
0
3025104
aaah jetzz jah, klar, man bemisst Heizunganlagen nun auch ganz eklatant wichtig nach dem Faktor "Zündeinheiten" wie-konnte-ich-Depp-DAS-nur-vergessen-klaaar....

MannMannMann, ich muss mein neues Auto auch nach diesem Faktor auswählen, klar...

Da hattest ja echt gute VERKÄUFER im Haus!


Klar: man verkauft (wieder allen Berechnungen) einfach mal nen größeren Kessel, der dann widerum natürlich (wegen der Förderung) nen größeren Puffer benötigt. Dann baust Du das Haus noch an, damits wieder passt und es ziehen noch ein paar Leute ein die das ganze WW auch gefälligst verbrauchen sollen, ja klar, SO ergibts dann wieder Sinn.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 15.10.2020 18:00:26
0
3025110
Im Angebot schrieb der HB "Die Variante mit einem WW Speicher 300 liter werde ich Ihnen nicht anbieten da mit solchen Systemen die Lebensdauer der Pelletkessel erheblich verkürzt ist."

War ein MANN gell? Also die Art von Mensch die eh nie richtig zuhört...um einen 300 Liter Trinkwasserspeicher gehts hier nämlich nirgends! Bleibts also unreflektiertes Gelaber.

Verfasser:
Sonnenscheiner
Zeit: 15.10.2020 20:36:48
0
3025198
Nitt uffrege, sell bringt nix.

Ich finde es auch höchst befremdlich, dass wenn man eine richtig ausgelegte Pelletanlage installieren würde dafür in Kauf nehmen müsste, dass das Dingens früher abraucht als eine falsch, weil zu groß ausgelegte Anlage.

Aus HB-Sicht ist die Verfahrensweise aber vollkommen nachvollziehbar:
Warum sollte er das Risiko eingehen und seinem Kunden eine Anlage für mehr als 45.000 EUR installieren, die ziemlich sicher früh die Grätsche macht woraufhin der erzürnte Kunde auf der Matte stehen und fragen dürfte, was für einen Sch... er da installiert hat?
Dann doch lieber zu groß auslegen und Ruhe haben. Der Kunde zahlt ja den Mehrpreis und heizt zum Fenster raus.
Und mal ehrlich: Wie viele Heizungsanlagenbesitzer wissen denn wirklich, dass ihre Anlage falsch, weil zu groß ausgelegt ist?

Was micht nervt ist die Tatsache, dass ich mit diesem Wissen jetzt zwischen Pest oder Cholera wählen darf.
Entweder ich zahle die Zeche, weil die Anlage bei passender Auslegung nicht besonders standfest sein wird und entsprechend früh Reparaturen ins Haus stehen - oder ich zahle die Zeche wegen der Wahl einer zu große Anlage, die seltener startet, dafür aber Wasser erhitzt, das ich nicht benötige.

Echt klasse.
Wenns so weiter geht verliert der EE-Markt für mich seinen Anreiz und die können sich ihr Programm in den Ofen stecken. Zefix!

Un jetz hab ich mich au no selber uffgregt...

Verfasser:
Knoedel
Zeit: 15.10.2020 21:58:02
1
3025246
Hallo,
ich mich mich mal in Eueren Dialog ein.

Ich bin PU 15 Betreiber.

Wenn ein Puffer verbaut ist muss der Kessel auf Pufferbetrieb umgestellt werden. (Rücklaufmischer)
Dass bedeutet wenn der Puffer geladen ist geht der Kessel aus und der Puffer versorgt den (die) Heizkreis(e). Ist der Puffer soweit abgekühlt, dass eine Anforderung erfolgt startet der Kessel erneut.
Bei einem Puffer von 300 Liter der dazu noch eine FRIWA versorgen soll wird der Kessel sehr oft neu starten (müssen).
Die Startphase und der abschließende Abbrand sind Gift für die Haltbarkeit des Kessels sowie sorgt diese Betriebsweise für einen Mehrverbrauch an Brennstoff.

Ich rate bei Pufferbetrieb zu 600 bis 800 liter um auf eine längere Laufzeit beim Heizbetrieb zu kommen gleichzeitig eine längere Pause zu erhalten indem der Puffer den Heizkreis versorgen kann.

Ist die Kesselleistung auf das Gebäude gut ausgelegt unjd lässt man den Kessel mit Vorlaufmischer laufen versorgt er den Heizkreis direkt mit der angeforderten Temperatur. Diese reicht aber nicht immer um damit eine FRIWa zu betreiben. dann käme ein Warmwasserspeicher zum tragen.

Soweit mein Senf dazu.

Gruß, knoedel

Verfasser:
muensterlaender
Zeit: 16.10.2020 07:30:36
0
3025319
Als Pelletheizung möchte ich mich einmischen und Knödel zustimmen: Nimm einen größeren Puffer, damit der Kessel nicht so oft läuft. Auch wenn Pelletkessel modulieren können, sehen die Kesselhersteller das nur vor, wenn kein Platz für die passenden Puffer vorhanden ist. Da bin ich ganz anderer Meinung als Schorni, aber ich hab's bei mir mal ausprobiert, hatte aber den Eindruck, der Verbrauch war höher. Mein Schornsteinfeger, der selber seit 15 Jahren Pelletheizer ist, hält vom Modulieren genauso wenig wie der Service vom Kesselhersteller.

Die Heizungen würde ich auch nicht tauschen, da ökonomisch sinnlos.

Zu dem Wasserproblem solltest Du überlegen, wie Du das löst. Ich habe jetzt alle Lichtschächte mit Kunststofffenstern versehen, nachdem ich auch Wasser im Keller habe. Zusätzlich steht im Notfall eine Tauchpumpe parat. Die hat meinen Pellets das Leben gerettet.

30 m Förderstrecke ist Maximum. Achte beim Befüllen, dass der Druck nicht zu hoch wird. Und achte auf gute Qualität, denn hier liest man immer mal wieder etwas über Probleme, weil der Lieferant wegen ein paar Euro gewechselt wurde. Durch den langen Befüllweg wird der Staubanteil eh schon höher sein als normal.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 16.10.2020 07:52:59
1
3025325
Ich finde es auch höchst befremdlich, dass wenn man eine richtig ausgelegte Pelletanlage installieren würde dafür in Kauf nehmen müsste, dass das Dingens früher abraucht als eine falsch, weil zu groß ausgelegte Anlage.

Sammal, Habt Ihr sie eigentlich noch alle??

Jetzt geht plötzlich schon der ganze Kessel kaputt...gestern wars nur noch das Zündelement.

Ein solches Zündelement kostet um die 70 €!! WENN es überhaupt schnller verschleißt. Eine größerer Puffer kostet 200-300€ MEHR. WO ist denn DA die Amortisation??

Ihr redet Euch selbst in die Scheiße rein. Unnötig großer Kessel , unnötig großer Speicher


1.) ein Pelletkessel brauch zwingend KEINEN PUffer, er kann/sollte einen haben!
2.) ein passender Kessel läuft ohnehin wesentlich länger als ein überdimensionierter
3.) großer Puffer = größere Verluste
4.) es geht hier um einen ganz geringen Wärmebedarf und Personenzahl, da wird eh immer Unterbelastung abnahmeseitig sein

Verfasser:
Jürgen Kempf
Zeit: 16.10.2020 10:24:37
0
3025370
Vielleicht sollte man sich einfach mal ein wenig hier umschauen.Da ist für jeden etwas dabei.
ventuell auch mal dort anrufen und sich informieren,fragen kostet wie immer nichts.

Verfasser:
Sonnenscheiner
Zeit: 16.10.2020 12:00:45
1
3025417
@schorni1

Sammal, Habt Ihr sie eigentlich noch alle??

Nein, ich habe sie tatsächlich nicht mehr alle. Und je mehr ich mich informiere, desto weniger glaube ich davon zu bekommen: Ahnung.
Deshalb frage ich ja hier und stelle das Erlebte dar, um es mit eurer neutralen Expertenmeinung (aus NICHTVERKÄUFER-Sicht) abzugleichen.
Wie sich leider immer wieder zeigt macht das durchaus viel Sinn, denn ich erwarte mittlerweile schon gar nicht mehr vom Verkäufer gut beraten zu werden, auch wenn der nur "mein Bestes" möchte. Das "Beste" ist aber offensichtlich nicht eine für mich passend dimensionierte Heizanlage.
Bei einem Angebot über 46.000 Euro für einen Austausch Öl->Pellets mit kleinster Pelletanlage beschleicht mich das Gefühl, dass "mein Bestes" auch einfach nur mein Geld sein könnte...

Wenn ein Zündelement nur 70 Euro kostet, dann ist es mir herzlich egal, wenn das nach zwei anstatt nach drei Jahren abraucht - vorausgesetzt, man muss nicht den halben Kessel zum Austausch demontieren.
Die HB stellen das aber als ka-ta-stro-phal dar, nur wie soll ich denn da als Laie dagegenargumentieren, wenn ich nix davon verstehe und auch die Preise für Austauschteile und den Austausch an sich nicht kenne?

@Jürgen Kempf
Danke für den Vorschlag. Beim Drüberschauen scheint mir diese Lösung ein bisschen ähnlich zu sein wie ein Paradigma Expressino mit 300 Litern Volumen. Letzterer wurde mir ja vor längerer Zeit zusammen mit einem Peleo 14 kW angeboten.
Vielleicht sollte ich diesen HB noch mal persönlich aufsuchen und um Anpassung des Angebots auf einen Peleo 10 kW (=kleinster Peleo) bitten.
Problem bei diesem HB ist nur, dass er keine Enthärtungsanlage mit Salz einbaut, sondern nur ein Kalkwandlersystem, das hier aber nicht ausreichend gut funktioniert (21°-22° dH). Vielleicht kann man diese Position herauslösen und anderweitig vergeben, dann wirds aber wegen der Förderung vermutlich wieder schwieriger werden das zusammenzubekommen.

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Ablösung Öl durch ETA PU 7/11 - was braucht es alles?
Verfasser:
Sonnenscheiner
Zeit: 16.10.2020 12:00:45
1
3025417
@schorni1

Sammal, Habt Ihr sie eigentlich noch alle??

Nein, ich habe sie tatsächlich nicht mehr alle. Und je mehr ich mich informiere, desto weniger glaube ich davon zu bekommen: Ahnung.
Deshalb frage ich ja hier und stelle das Erlebte dar, um es mit eurer neutralen Expertenmeinung (aus NICHTVERKÄUFER-Sicht) abzugleichen.
Wie sich leider immer wieder zeigt macht das durchaus viel Sinn, denn ich erwarte mittlerweile schon gar nicht mehr vom Verkäufer gut beraten zu werden, auch wenn der nur "mein Bestes" möchte. Das "Beste" ist aber offensichtlich nicht eine für mich passend dimensionierte Heizanlage.
Bei einem Angebot über 46.000 Euro für einen Austausch Öl->Pellets mit kleinster Pelletanlage beschleicht mich das Gefühl, dass "mein Bestes" auch einfach nur mein Geld sein könnte...

Wenn ein Zündelement nur 70 Euro kostet, dann ist es mir herzlich egal, wenn das nach zwei anstatt nach drei Jahren abraucht - vorausgesetzt, man muss nicht den halben Kessel zum Austausch demontieren.
Die HB stellen das aber als ka-ta-stro-phal dar, nur wie soll ich denn da als Laie dagegenargumentieren, wenn ich nix davon verstehe und auch die Preise für Austauschteile und den Austausch an sich nicht kenne?

@Jürgen Kempf
Danke für den Vorschlag. Beim Drüberschauen scheint mir diese Lösung ein bisschen ähnlich zu sein wie ein Paradigma Expressino mit 300 Litern Volumen. Letzterer wurde mir ja vor längerer Zeit zusammen mit einem Peleo 14 kW angeboten.
Vielleicht sollte ich diesen HB noch mal persönlich aufsuchen und um Anpassung des Angebots auf einen Peleo 10 kW (=kleinster Peleo) bitten.
Problem bei diesem HB ist nur, dass er keine Enthärtungsanlage mit Salz einbaut, sondern nur ein Kalkwandlersystem, das hier aber nicht ausreichend gut funktioniert (21°-22° dH). Vielleicht kann man diese Position herauslösen und anderweitig vergeben, dann wirds aber wegen der Förderung vermutlich wieder schwieriger werden das zusammenzubekommen.
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