Ihre Cookie-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Zustimmen" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Ihre Cookie-Einstellungen

Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.

Alle
Foren
Bosch Compress CS7001i AW im Austausch für eine Gasbrennwerttherme im Bestand
Verfasser:
HeizungsSimon
Zeit: 14.10.2020 21:51:10
1
3024687
Hallo liebe Experten!

unsere alte Gasbrennwerttherme gibt so langsam den Geist auf und auf der Suche nach einer neuen Heizungslösung haben wir uns, auch dank dieses Forums, für die Wärmeversorgung unseres Eigenheims mit Hilfe einer Wärmepumpe entschieden.

Über mehrere Umwege (für die Modelle, die wir uns auch zunächst nach Inspiration aus diesem Forum rausgesucht hatten, haben wir kurzfristig keinen Installateur gefunden, der uns diese einbauen kann/will) haben wir uns für die Bosch Compress CS7001i AW entschieden.

Soweit so uninteressant (für euch ;-)). Doch nun zu den für uns noch offenen Fragen, die wir gerne nochmal mit Euren Erfahrungen abgleichen möchten:

1. Der Installateur (der vor Beginn des Winters für den Einbau noch Zeit hat) empfiehlt den Einbau des Bosch Wärmepumpen-Systempaket JUPA CS734 mit der LWP Bosch Compress CS7001i AW 9 OR-S inkl. BOSCH Hydraulikeinheit AWM 9 mit 190 Ltr. Trinkwarmwasserspeicher und dem Pufferspeicher AWM9, BH 120-5 1 A (120 Ltr.). Die Wärmepumpe hat eine Heizleistung von 8,4 KW bei -7/35C bzw. 7 KW bei durchschnittlichen Klimaverhältnissen (wie auch immer "durchschnittlich" definiert ist). Laut der durchgeführten Heizlastberechnung (nach Norm) benötigt unser Gebäude BJ '97 mit in West-Südwest-Ausrichtung rd. 5,8 KW bei -10°C Außentemperatur. An anderer Stelle im Forum wurde bereits das Thema der Überdimensionierung von Wärmepumpen oder Schwächen der normierten Heizlastberechnung diskutiert und nach unserem Empfinden könnte die Dimensionierung eine Nummer kleiner ausfallen. Das kleinere Wärmepumpen-Systempaket JUPA CS733 bspw. enthält die LWP Bosch Compress CS7001i AW 7 OR-S (inkl. identischer weiterer Bestandteile wie o.g.) und schafft eine Heizleistung von 6,2 KW bei -7/35C bzw. 5 KW bei durchschnittlichen Klimaverhältnissen (wie auch immer "durchschnittlich" definiert ist). Wir haben unseren Installateur darauf angesprochen und er meinte, dass die Wärmepumpe die Heizlast packen sollte, gab aber zu bedenken, dass die Warmwasserbereitung darunter "leiden" könnte. Wir sind eine fünfköpfige Familie; die Erwachsenen nutzen die Dusche (meistens Morgens/manchmal Abends meistens nacheinander/manchmal versetzt), die Kinder baden meisten (zeitlich versetzt zum duschen und eher Abends nach den Außeneinsätzen ;-)). Und so schwanken wir zwischen den beiden Leistungsgrößen der WP und tuen uns schwer in der Entscheidungsfindung; könnt Ihr hier ein paar Gedanken/Erfahrungswerte teilen?

Daten zu den Wärmepumpen sind hier, hier und hier zu finden.

2. Die Auslegung der Heizkörper ist in den meisten Räumen "üpig" (normale aber doch recht große Flachheizkörper Typ 11 bis 22), so dass der Einsatz einer WP auch ohne entsprechenden Austausch der Heizkörper sinnvoll erscheint. Habe die jeweiligen Typen aufgenommen und die Heizleistung der Heizkörper im Internet recherchiert. Standardmäßig werden hier leider oft nur die Heizleistung bei einer Raumtemperatur von 20°C und Vorlauftemperaturen (VL) von 75°C, 70°C und 55°C angegeben. Um die Heizleistung bei niedrigen Vorlauftemperaturen zu ermitteln, haben wir (bzw. Excel) die Funktion der Regressionsgeraden zu den o.g. Heizleistungen bei der jeweiligen VL-Temperatur bestimmt und damit die entsprechende Heizleistung der Heizkörper bei niedrigeren VL-Temperaturen. Im Ergebnis schaffen wir in den meisten Räumen rechnerisch eine VL-Temperatur zwischen 40°C und 45°C, nur im WZ nicht, hier müssten wir nachrüsten. Zur Auswahl steht eine Fußbodenheizung (FBH) für ca. 6T EUR inkl. Oberboden oder spezielle WP-Heizkörper für ca. 1,5T EUR. Die erste Frage, die wir und stellen müssen: Können wir die Heizleistung für die niedrigen VL-Temperaturen näherungsweise so berechnen oder kommen wir da zu einem komplett falschen Ergebnis? Hatten uns schonmal mit Easyplan versucht aber da sind wir bisher dran gescheitert. Und die zweite Frage: Kann es mit einem separaten Heizkreislauf der FBH zu Problemen kommen, so dass WP-Heizkörper die bessere Wahl wären?

Wenn Ihr bis hierhin druchgehalten habt, würden wir uns freuen, Eure Gedanken zu dem Thema zu lesen!

Viele Grüße, Simon

Verfasser:
HeizungsSimon
Zeit: 16.10.2020 13:19:17
0
3025473
Hallo zusammen,

habe ich das Thema zu umständlich beschrieben oder etwas vergessen zu erwähnen? Würde mich über eine kurze Einschätzung Eurerseits freuen.

Viele Grüße, Simon

Verfasser:
schorni1
Zeit: 16.10.2020 16:53:24
1
3025619
Also ich habe den BOSCH-WP-Doppel-Grundkurs absolviert. Aber das ändert nichts am Grundverständnis: eine WP ist im mono-energetischen Betrieb SO auszulegen, dass sie bei NAT, bzw 2-3 Grad zuvor, lieber einen Heizstab einsetzt, als dass man sie deshalb künstlich über-dimensioniert. Deine NAT niedrigste/Norm-Außen-Temperatur kennste?

Wenn Dein Excel stimmt und mit 40 Grad die Raum-Heizlasten mit den bestehenden HK gedeckt werden is alles prima, ggf macht man Heizkörper-Booster drunter. Als Referenz: bezogen auf die Norm-Leistung bei 75/65 hat ein HK bei 40/33 ca 23-25% Leistung.

Wenn die FBHz im WZ für Euch eine machbare Option darstellt, so macht diese unbedingt. Steigerung Komfort, Optik, Wohnwert wiegt die Mehrkosten auf. AUCH weil wir diese Fußboden-Masse gern als Reserve zum Abtauen - möglichst ohne Puffer - nehmen wollen.

Als WW-Speicher brauchen wir hier bei 5Personen allerdings unbedingt 300 Liter! Ich hoffe es gibt keine WW-Zirkulation.

Verfasser:
HeizungsSimon
Zeit: 17.10.2020 09:38:52
1
3025897
Danke für Deine Antwort schorni1, die Urkunde ist unterwegs *grins*

Die Norm-Außentemperatur lt. Klimakarte liegt bei uns bei -8,2 Grad C und die lt. Hersteller angegebenen Leistungsdaten bei Bivalenztemperatur (=-10 Grad C) liegen bei der größeren WP bei 6,5 kW bzw. bei der kleineren WP bei 4,6 kW. Bei 5,8 kW Heizlast (die allerdings auch für -10 Grad C berechnet wurden, also ist hier auch wieder ein bisschen Reserve drinnen) zzgl. TWW-Bedarf für 5 Personen, wäre dann doch die größere WP vorzuziehen oder?!

Mit den HK passt meine Linie wunderbar überein; Lande bei 40 Grad C VLT bei 26% der angegebenen Leistung von 75 Grad C VLT. Die leichte relative Abweichung schiebe ich mal auf Rundungsdifferenzen 😉
Deinem Plädoyer für die FBH entnehme ich indirekt, dass es Heizkreislauftechnisch kein Problem darstellt, parallel eine Flächenheizung mit Flachheizkörpern zu betreiben. Sehr gut!

Zwecks Dimensionierung des TWW-Speichers und der WW-Zirkulation muss ich nochmal mit meinem Heizungsbauer telefonieren.

Viele Grüße, Simon

Verfasser:
schorni1
Zeit: 17.10.2020 10:48:41
0
3025916
Also wenn NAT gleich -8, gerecht aber auf -10,dann kannst 6-7 Prozent abziehen an der Heizlast,.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 17.10.2020 11:38:20
0
3025938
Dann wird bei - 8 auch die WP Leistung eher bei 4,8 bis 5 kW liegen, die Heizlast bei ca 5,4kW. Bleiben also ca 0,5 kW Differenz an denen der Heizstab kommt. Das werden im Jahr 5 bis 10 Tage sein...

WWZ gibts bereits? Ist diese unverzichtbar?? 😳

bzgl Größe des WW Speichers bin ich an den oberen Bereich der Faust Formel "30 bis 50 Liter pro Person" gegangen. Je nach Lastprofil ginge auch ein 200 Liter. Wichtig ist grundsätzlich : der innere Wärmetauscher muss überdurchschnittlich groß sein. Diese WWS sind oft als "WP WWS" ausgewiesen.

Verfasser:
HeizungsSimon
Zeit: 18.10.2020 00:08:08
0
3026229
Okay und sind die 5-10 Tage ein akzeptabler Wert für die 0,5 kW? Oder muss auf die 0,5 kW noch ein weiterer Puffer für die Warmwasserbereitung draufgeschlagen werden. Denn so in etwa war die Argumentation des Heizungsbauers, der sagte, dass die Warmwasserbereitung mit einer kleineren WP wensentlich länger dauern bzw. darunter leiden würde.

Zur WWZ hab ich mich unglücklich ausgedrückt. Derzeit gibt’s keine und es wird wohl auch keine geben. Zumindest war das kein Thema bei der Vor-Ort-Besichtigung, und wieso sollte es nachträglich (aufwendig) installiert werden?!

Die Größe des Wärmetauschers kenne ich nicht (und auch den technischen Unterlagen kann ich nichts entnehmen. Da es sich jedoch um ein Komplettpaket von Bosch handelt, gehe ich erstmal davon aus, dass die Technik aufeinander abgestimmt ist. Ich werde meinen Heizungsbauer aber nochmal interviewen.

Eine weitere Frage habe ich noch (hatte ich vergessen zu erwähnen): Wir bekommen im nächsten Jahr auch eine PV-Anlage. Ist der im Paket enthaltene Pufferspeicher mit 120 Ltr. ausreichend dimensioniert oder sollte der eine Nummer größer sein?

Viele Grüße, Simon

Verfasser:
schorni1
Zeit: 18.10.2020 01:10:17
0
3026242
Wars doch gut, dass ich bei Stiebel-Eltron, Buderus und Vaillant auch im Seminar war. Also nicht nur zum Kuchenessen !

Die paar Tage Heizstabbetrieb werden an sich mit einkalkuliert, das ist üblich. Auch wird der bei gewissen WW-Spitzenlastabnahmen ggf dazuschalten um die Aufheizung zu beschleunigen. Sofern die Küchenzapfstelle "unbedingt nach Frauen-Wunsch" 50und mehr Grad haben muss, sollte hier ein Klein DLE oder Untertischspeicher gewählt werden. Oder wenn Küche/Bad nah beieinander liegen und die Leitungsführung sowie die Stromleitungen das hergeben hier einen 24-28kW solar-geeigneten DLE (mit Temperatur-Fernsteuerung) installieren. Dieser hebt die WP-WW-Temperatur von ca 45 Grad auf Knopfdruck auf die Küchenbedarfs-Solltemperatur 60+X an. ODER versorgt (auf 45 zurückgestellt) auch nach "verbrauchtem" WWS-Inhalt immernoch die Dusche vollkomfortabel. Das hat DEN Vorteil: es wird NUR der augenblickliche WW-Bedarf erwärmt. Der Heizstab erwärmt ja (fast) den ganzen WWS.

Die ermittelte Heizlast beinhaltet ja keine Fremdwärmegewinne wie 100W je Person (bei Frauen im Klimakterium auch mal 250W), dito auch die Schwimm- und Tee-Kerzen je 100W, durch Sonne (GRAD bei sehr kalten Tagen - außer nachts) gerne mal über 500W, Kühlschrank und andere Dauergeräte 100-300W, Herd/Backofen als Spitzenlasteintrag gerne mal über 1000W. Wir können also sehr entspannt mit 5kW rechnen.

Die PV versorgt ja dann die WP mit elektrischer Energie "für den täglichen Bedarf" also: Warmwasser. Hier wird bei hohem PV Angebot der normale WW-Sollwert überfahren und höher aufgeheizt nach dem Motto "rein mit allem was rein geht". Also KEINEN zusätzlichen Puffer hierfür vorsehen.

GUT wenn KEINE WWZ vorhanden ist, diese macht die Effizienz völlig zunichte.

Aktuelle Forenbeiträge
Klaus Beh schrieb: @ gecco Kann doch nicht so schwer sein. Erstens, wieviel kW brauchst du? Zweitens, Angebote vom Erdwärmesondenbohrunternehmen einholen, das die GARANTIERTE Entzugsleistung von ...kW beinhaltet. Zusätzlich...
Peter 888 schrieb: Hallo Druckschläge in der Leitung treten auf wenn die Leitungslänge sehr dünn im Vergleich zur Länge ist und die darin fliessende Wassersäule abbrupt abgebremst wird. Dann schlägt die Wassersäule...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
UP-fix
Messstationen
Verteilerstationen
Regelstationen
Website-Statistik