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24.06.2003 06:58:08 |
Hallo, seid kurzem bin ich "stolzer" Besitzer einer Solaranlage. Dabei handelt es sich um eine Anlage von Klöckner Möller mit 30 Vakuumröhren (Typ Astron 30ST) Die Anlage dient in Verbindung mit einem 300l Brauchwassertank ausschließlich der Erwärmung von Brauchwasser. Die Ausrichtung auf dem Hausdach ist derart, daß die Anlage z.Zt. ab ca 8 Uhr am Morgen bis Sonnenuntergang ununterbrochen von der Sonne beschienen wird. Die Anlage ist neu. Nach Aussage vom Heizungsbauer funktioniert die Steuerung einwandfrei, die eingestellte Durchflussmenge ist ok, die Anlage ist entlüftet. Trotzdem habe ich das Gefühl, daß die Anlage "mehr bringen müsste". Meine Frage: Welche Temperaturen sollten mit dieser Anlage erreichbar sein: a) am Kollektor auf dem Dach selbst b) im Brauchwasserspeicher (sofern kein oder fast kein Wasser entnommen wird) Mir ist klar, daß die Antwort von vielen anlagespezifischen Faktoren abhängt. Allerdings würde mir schon eine "Hausnummer" reichen, um einordnen zu können, was im Optimalfall mit dieser Art von Anlage zu erreichen ist. Ich bin für jede Antwort dankbar Otmar Stamm |
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24.06.2003 08:01:45 |
Hallo! So als Laie und auch kein Löti o.ä. - aber als Besitzer einer Solaranlage mit 300 Liter Brauchwasserpuffer - würde ich bei dem derzeitigen Wetter so an die 110°C Kollektortemperatur und Abends an die 90° Kesseltemperatur erwarten (bei mir mit Flachkollerktoren - Röhren bringen wahrscheinlich etwas mehr). Gruß Letschi www.9dw.de
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25.06.2003 07:38:15 |
hallo "stolzer Solarbesitzer",
energieverbrauch warmwasser und heizung 100%. warmwasser davon keine 20%. lohnt sich nicht eher eine solaranlage mit heizungsunterstützung ? insbesondere bei so einer dachausrichtung. deswegen zu recht stolz in "". zu den temperatuen: wärmetauscher-größe im speicher, schichtung usw. spielen eine wesentliche rolle. entscheidende vorteile hat die röhre nur in kalten jahreszeiten, da isolierung wie thermoskanne (vakuum). flachkollektor klassisch isoliert und dadurch kann es eher zu wärmeverlusten auf dem dach kommen.
gruß manni |
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25.06.2003 09:44:41 |
Hallo, Ihre Solaranlage zeigt vermutlich in Richtung SSW, hat vielleicht ein Neigungswinkel von 30° gegen die Horizontale. Bei 30 Röhren, entsprechend 3 m² Absorberfläche und einer täglichen Globalstrahlung an einem sonnigen Tag von 5,0 kWh/(m²•d) im Juni bei 6,5 h Sonnenscheindauer können Sie folgendes vielleicht am besten selbst nachvollziehen. Der (Aus)nutzungsgrad ist sicher die größte unbekannte, denn hier ist neben der Anlagentechnik vor allem das Nutzerverhalten (der Wärmeverbrauch) abhängig. Also immer abends schön das heiße Wasser verbrauchen in der Hoffnung, am nächsten Tag wird schon genug Wärme „geerntet“. Nutzbare Strahlung 5,5 kWh/(m²d) x Fläche 3 m³ x Ausnutzungsgrad bis Speicher 50% = 8,25 kWh/d Werden wirklich alle 300 Liter solar genutzt oder heizt ein Kessel noch bei Bedarf nach? Bei 200 l Solarspeicher wäre die Temperaturänderung dann: Wie war´s gleich Q = m • c• dT ==> dT = Q / (m • c) Also (8,25 kWh • 3600 s/h) / (200 kg • 4,186 Ws/(kg • K) = 35 K Na ja was will man eigentlich erwarten, wenn die nutzbare Energiemenge bei einem Dach von 40m² nicht genutzt wird. Hätten Sie eine Solaranlage die 20 m² Flachkollektoren – die übrigens bei der Stiftung Warentest in Kombination mit Heizungsunterstützung am besten abgeschnitten haben – würden sie einen Solarspeicher mit etwa 800 Liter um 60°C erwärmen. Hier könnten dann die Kinder Baden wenn sie wollen. Hoffentlich können Sie überhaupt den Speicher auf 85 / 90 °C aufheizen, gern wird die Speichertemperatur auf 60 °C begrenzt, dass ist billiger Verbrühungsschutz! Mit ein wenig mehraufwand ist dieser auch bei 90 °C Speichertemperatur realiesierbar. Ich denk einfach, die Miniaturanlagen werden von gewissen Personengruppen gern beworben (z.B. Erdgas- und Heizöllobby - man möchte ja weiterhin Energie verkaufen) oder auch gern eingebaut, denn bei „kleinen Anlagen“ sind ja die Installationskosten pro Absorberfläche recht hoch und man möchte ja auch mal wieder eine Solaranlage verkaufen. Wir vertrauen doch keinem so sehr, wie dem Fachhandwerker! Und was die Sagen ist doch immer noch für viele Bürger Gesetz. Übrigens der Bund der Energieverbraucher hat in seiner letzen Zeitung „Energiedepesche vom Juni 2003 einen sehr aufschlussreichen Artikel diesbezüglich veröffentlicht (siehe auch www. Energienetz.de dort „Probeheft“). Aber hier wird deutlich, dass eine unabhängige Energieberatung vor Maßnahmebeginn sicher zu effektiveren Einsparpotentialen geführt hätte. Ja ich gebe es ja zu ich bin ein Energieberater – die finden Sie übrigens alle unter www.Vor-Ort-Bertung.info Uwe |
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25.06.2003 18:03:43 |
Hallo mit den Vakuumröhren haben Sie eine gute Wahl getroffen, sie liefern auch noch vernünftige Temperaturen wenn`s nicht mehr so rosig ist. Die max Temperatur liegt eigentlich bei 100 Grad - im totalen Stillstand geringfügig darüber. Stillstandstemperaturen wurden in der Anfangszeit der Solartechnik als Qualitätskriterium herangezogen ( bis über 200 Grad ). Die Frage der Solarnutzung jedoch ist: Was brauchen Sie wann - denn Einsparen können Sie nur, was Sie sonst durch Öl/Gas erzeugen hätten müssen. ( Nicht die 800 l zur Heizungsunterstützung im Juni oder Juli und auch nicht die 800 l die 20 qm Kollektor im Herbst oder Frühjahr auf gerade eben 40 Grad heizen, wenn Sie aber nur 300 l mit 50 Grad brauchen). Physikalisch ist das alles Energie - nur was soll`s`, wenn sie niemand braucht. Gruss Peter Götz PS Ich habe 23 Jahre alte Klöckner Röhren auf dem Dach, die heute noch eine bessere Leistung haben als alle Flachkollektoren. |
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26.06.2003 08:48:17 |
Hallo! Ich bin Besitzer einer kleinen Anlage. Zwei Wagner Tinox Flachkollektoren mit 300 Liter Brauchwasserspeicher. An meiner Brennwertherme ist der Hauptschalter ab 15. März auf AUS ! Anfang/Mitte Oktober nehme ich sie langsam wieder in Betrieb. Es ist noch nie vorgekommen, dass uns das warme Wasser ausgegangen ist. Spülmaschine ist auch mit angeschlossen. Ich kann den Argumenten von Uwe nicht folgen - eine Solaranlage muss in den Anschaffungskosten möglichst kostengünstig sein, überdimensionieren ist das schlimmste, was man tun kann. Wollen Sie die Nachbarn zum duschen einladen? Und wie es Peter gesagt hat: Bei 800 Liter mit 40°C muss mein Brenner nachhelfen - aber einen 300 Liter Puffer bekomme ich auf z.Bsp. 65°C und muss nicht mehr nachhelfen und kann Duschen/Baden. Und was die Röhren betrifft: Wenn im Januar/Februar Extremfrost angesagt ist, fahre ich ab und zu durch Neubaugebiete, wo man sehr viel Kollektortechnik sieht. Und ratet mal, auf welchen Kollektoren sich die Schneefläche "freiarbeitet" und auf welchen die Schneedecke 14 Tage liegenbleibt?! Ertrag/Unterstützung in der "Heiß-Badenzeit" = 0 !! Soviel zu den Röhren ... Grüße Letschinger www.9dw.de
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26.06.2003 13:46:46 |
Hallo Uwe, >gern wird die Speichertemperatur auf 60 °C >begrenzt, dass ist billiger Verbrühungsschutz! >Mit ein wenig mehraufwand ist dieser auch bei >90 °C Speichertemperatur realiesierbar. mir wurden dazu folgende Argumente vorgetragen: - Ab 60 Grad nehmen die Probleme durch Kalk zu weil er vorher deutlich weniger ausfällt. - Mit steigender Temperatur steigen die Abstrahlungsverluste. - Drei-Wege-Mischer als Verbrühungsschutz gehen regelmäßig kaputt (Zweitraum 2-3 Jahr). Mich würde interessieren was sie dazu sagen, denn ich begrenze meinen Speicher derzeit auch auf 60 Grad. Viele Grüße, Stefan Lieser
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26.06.2003 14:26:22 |
Hallo Stefan! Ich wohne in einem Gebiet mit Härtegrad IV und werde, gerade wegen hohen Speichertemperaturen, eine Entkalkungsanlage einbauen ... Ich habe ebenfalls so ein Drei-Wegeventil eingebaut, dass aber noch nie ausgefallen ist. Grüße Letschinger www.9dw.de
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16.07.2003 11:52:27 |
Hallo, mein Heizungsmonteur hat bei mir ebenfalls keinen Drei-Wegemischer als Verbrühungsschutz eingebaut. Er sagt, dass die maximale Kesseltemperatur aus schon erwähnten Grunden (s. Stefan Lieser) auf 60 Grad begrenzt sein muß. Nur ich möchte natürlich auch genügend Warmwasser speichern, sodass ich ein paar-Tage auch ohne größere Sonneneinstrahlung noch warmes Wasser zum Duschen habe ohne das die Heizung aktiv werden muß. Derzeit habe ich die höchsttemperatur auf 90 Grad eingestellt, die auch ohne Probleme erreicht werden, nur habe ich halt kein Drei-Wegemischer(Verschneideventil) was die Durchflußtemperatur auf 60 Grad gegrenzt und somit die Speichertemperatur höher hält. Zudem habe ich dass Problem, dass der Warmwasserspeicher über Nacht ca. 10K verliert, ohne dass eine Wasserentnahme stattfindet (Die Zirkulationspumpe ist natürlich aus). Ist der Heizungsbauer verpflichtet eine Temperaturbegrenzung zu schaffen (laut Heizungsanlagenverordnung $8 ja), denn aus meiner Sicht macht es keinen Sinn die Speichertemperatur bei einem 5 Personen Haushalt auf 60 Grad zu begrenzen, wenn dann die Heizung wieder z.B. bei 40 Grad einschaltet? Gibt es eine Konstruktion ( Wärmefalle?), die man oberhalb des Warmwasserspeichers anbringen kann, sodass die Temperatur des Speichers nicht mehr so stark über Nacht sinkt?
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16.07.2003 12:43:34 |
Sind Schwerkraftbremsen eingebaut und auch richtig herum? Sind in der Isolierung des Kessels irgendwelche Lücken? Ist der Kessel von unten her isoliert und ausreichend gedämmt (Schäumsockel)? Wegen des Verschneideventils: Ich rate dringend eines einzubauen, wenn Du die Temperatur nicht begrenzen willst. Die Verbrühungsgefahr bei Kindern und Gäste, die das nicht wissen, ist doch sehr groß!! 90°C Wasser auf der Haut - da ist der Teufel los ... und wer haftet dann??!! Grüße www.9dw.de
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Verfasser: SolarServiceOsnabrück | Zeit:
16.07.2003 14:27:34 |
Hallo Forum, der Warmwasserabgang sollte zunächst nach unten geführt werden, dann sind die Verluste auch nicht so hoch, da die Wärme dann nicht mehr nach oben steigen kann. Wenn man das schon einbaut, kann man auch gleich einen Brauchwassermischer (50€) mit einbauen. Gesetzlich reicht tatsächlich die Begrenzung des Reglers aus, bitte nicht gleich den Installateur verklagen... Mit sonnigen Grüßen Michael
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17.07.2003 10:02:58 |
@Letschinger Zur Frage: >Sind Schwerkraftbremsen eingebaut und auch richtig herum? Sind in der > Isolierung des Kessels irgendwelche Lücken? Ist der Kessel von unten her isoliert und ausreichend gedämmt (Schäumsockel)? Antwort: Es wurde in der Zirkulationsleitung, also in der Leitung die zurück zum Warmwasserspeicher führt, eine Zirkulationspumpe mit Schwerkraftbremse eingebaut. Bei dem Warmwasserspeicher handelt es sich um einen neueren Solarwasserspeicher der Firma Wolf. Nach deren Angaben darf der Speicher nach ca. 10h 1Kelvin verlieren. Also kein Problem. @SolarServiceOsnabrück, Hallo Michael Vielen Dank für den Hinweis. Genügt bereits eine Schleife? Wie lange muß die Schleife sein? Gibt es irgendwo Bilder? Aber was ist mit der Kalkablagerung, die bereits mehrfach erwähnt wurde; sollte man daher die geringere Ausnutzung der –Sonnenenergie in Kauf nehmen und somit den Wasserspeicher vor Kalkablagerungen schonen? Gruß Jürgen |
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17.07.2003 12:26:42 |
Entweder begrenzen oder Entkalkungsanlage. Ohne Wasserenthärtung kannste sonst aus dem Kessel alle Jahre Schubkarrenweise Kalk wegfahren. Wie hart ist denn Dein Wasser überhaupt?
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18.07.2003 09:44:33 |
Hallo Jürgen, Schwerkraftbremsen können auch defekt sein. Um auf einfachem, mechanischem Wege das Auszirkulieren des Speichers in der Nacht zu verhindern reicht es, die Anschlüsse am Speicher siphoniert auszuführen: das Rohr nach dem Anschluss nach unten führen (Länge nach unten: 10 facher Rohrdurchmesser), dann ein kurzes Stück wagerecht und anschlißend nach oben. Diesen so entstandenen " Kaltwassersack" nicht isolieren. Viele Grüße Kerstin
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Verfasser: SolarServiceOsnabrück | Zeit:
18.07.2003 12:38:49 |
Hallo Jürgen, ich glaube, die Fragen sind beantwortet. Ja, ich dir Bilder zumailen. Über hättest Du denn gerne Bilder? Michael
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18.07.2003 15:49:30 |
das mit dem Verbrühschutz würde ich mir aber wirklich überlegen. kinder reißen oft den wasserhahn auf und denken nicht das sie sich verbrühen könnten, und ausserdem werden es ihnen ihre armaturen danken. soweit ich weiß ist es nicht zulässig die anlage ohne einen begrenzer oder ww mischer oder wie es sonst noch genannt wird zu betreiben. aus eigenem interesse einbauen. grober leichtsinn wird auch sicher bestraft. Zu den Schwerkraftbremsen kann ich nur sagen das die Teile meist nicht funktionieren. Bauen sie vor oder nach der SOLARPumpe ein Heizkörperventil ein mit einem thermischen Antrieb der bei Betrieb der Pumpe öffnet. Das funktioniert und ist zu, wenn die Pumpe steht. Gibt es alles nachzulesen unter: www.heizungsoptimierung.de.vu bei meinem freund und kollegen Havenith. |
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19.07.2003 20:13:15 |
Hi, also ich habe eine Anlage mit 800 l Brauchwasserspeicher und 9,2 qm Flachkollektoren (4 Wagner Flachkollektoren). Im Moment habe ich 85 Grad warmes Wasser,alles was über 80 Grad ist bringt nichts, darum decke ich auch 2 Kollektoren ab und habe immer noch 75 Grad. Eine andere Lösung wäre, die Ladepumpe laufen zu lassen und bei Temperaturen über 75 Grad die Speichertemperatur zu senken. Als Verbrühungsschutz habe ich einen Mischer eingebaut, der die Warmwasservorlauftemperatur auf 60 Grad begrenzt. Im Frühjahr unterstützt meine Anlage die Heitzungs, selbst bei Minustemperaturen im Februar hatte ich über 50 Grad warmes Wasser. Gruß Koenig |
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20.07.2003 00:00:36 |
Ich empfehle dringend Verbrühungsschutz: Jeder hat einen Schichtenspeicher: Oben warm, unten kalt. Der Sensor für die Solaranlage liegt unten im kalten. Wie sag ichs meiner Regelung? Schalte Dich bei 40°C Kollektortemperatur ab, damit nichts zu heiß werden kann??? Oder baue ich im Speicher oben einen Thermostaten ein? Macht doch alles keinen Sinn. Bitte dieses Teil nicht mit Ausreden wegsparen! Stefan |
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21.07.2003 08:48:14 |
Hallo Stefan, wird Trinkwasser "warm" bevorratet, sollte die Speichertemperatur (und, um einer verstärkten Legionellenbildung entgegen zu wirken, des gesamten Warmwassersystems) nicht unter 55°C sein. Auch wenn es sich um eine "Kleinanlage" und DVGW-Arbeitsblatt W 551 nicht zwingend einzuhalten ist sollte die Gefahr nicht unterschätzt werden. Um einer Verkalkung entgegen zu wirken kann die Speichertemperatur natürlich unter 60°C gewählt werden. Vergessen sollte aber dann auch nicht, dass eine Verkalkung der Wärmetaucher erfolgt. Hier sind besonders Rippenrohr- Wärmetauscher einer Verkalkung ausgesetzt, Glattrohrwärmetaucher sind da günstiger. Wird eine zentrale Entkalkung beim Wassereingang durchgeführt bitte unbedingt dann Regelmäßig die Operanode Überprüfen. Aber technisch besser ist meiner Meinung eine Frischwassererwärmung heraus aus einem Pufferspeicher. Hier kann die Temperatur wie bei (natürliche veralteten, die Vorlauftemperatur) Heizungsanlagen 90°C betragen, da nicht ständig neue einträge an Karbonaten stattfinden ist auch nach dem einmaligen Ausfällen die Verkalkung abgeschlossen. Auch hier sind der externe Wärmetaucher und deren reglungstechnische Ansteuerung so zu wählen, dass der Verbrühungsschutz sichergestellt ist. Aber das sind ja eben die Probleme die bei "Einstigs Solar Anlagen" - die nicht die Heizung unterstützen, auftreten. Zu meinem Bedauern wird aber gerade diese Anlagengröße am meisten "BEWORBEN" - z.B. (Initiative Solarwärme Plus) eine Anfrage bei der DENA wurde mir so beantwortet: "... Deswegen halten wir es für positiv, dass sich die Ruhrgas zur Teilnahme an der Kampagne bereit erklärt und durch ihr Engagement natürlich auch das Recht auf eine gewisse exponierte Stellung in unseren Veröffentlichungen hat. ...“ Na ja ist ja eindeutig dass die Ruhrgas/E-ON lieber kleine Solaranlagen haben wollen. Zur Bewertung Flachkollektor / Vakuumröhren entscheidend ist doch sicher die eingesparte Energiemenge pro Jahr und Investitionskosten. Handelt es sich um eine "normales Haus (egal ob Alt- Oder Neubau) benötigen Sie immer eine separate Wärmequelle für "eisige" Tage. Haben Sie eine KfW40 Haus oder orientieren sich am Passivhaus, gebe ich den Röhren den Vorzug, da hier gerade im Winter jedes % herausgekitzelt werden sollte. Aber haben sie eine Solaranlage mit 20m² und 1000l Pufferspeicher können Sie daran Ihren Heizkamin oder einen kleinen Vergaserkessel anbinden so ist der Pufferspeicher zweifach genutzt und die "ohnehin vorhandene" Gas/Ölheizung ist nur noch für den Komfort verantwortlich (natürlich dar der Puffer nicht mit der Gas/Ölheizung aufgeheizt werden).
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Verfasser: SolarServiceOsnabrück | Zeit:
21.07.2003 09:45:38 |
Hallo König, wieviel Personen werden denn aus dem 800 Liter-Speicher versorgt? Wegen dem Aufheizen und der Legionellen... Michael
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06.10.2003 08:21:13 |
So, jetzt hat es mich auch "erwischt" - Sch*** 3-Wegeventil war verklemmt, Heizer war am Samstag da und hat's gewechselt. Ich wäre jetzt nach diesem "Jahrhundertsommer" der dritte, der dieses Ventil reklamiert. Der Hersteller mauert aber offenbar ... an dem Teil könne nix' klemmen oder kaputtgehen ...
Grüße
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Verfasser: Wasweisdennich | Zeit:
05.11.2003 23:02:45 |
Hallo Forum, hallo solar Service Osnabrück das Prinzip mit dem Siphon -oder wie das ding auch heist- must du nochmal erklären wie das funktionieren soll. Ich kanns leider nicht verstehen. Woher weis das Wasser wo oben oder unten ist ansonsten -zumindest hier- klasse beiträge Weiter so. Gruß Wasweisdennich |
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06.11.2003 13:43:29 |
Warmes Wasser ist leichter ´(hat größeres Volumen) und steigt nach oben.
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06.11.2003 13:56:18 |
Hallo, das kann man ja auch morgens beim Duschen beobachten: Oben ist das Wasser wärmer:-)) Oleg Stolz www.oekoluefter.de |
Verfasser: SolarServiceOsnabrück | Zeit:
06.11.2003 14:14:20 |
Die Vorredner haben einfach nur recht. Und wenn man das in einer Art Trichter macht, ist das ganze wegen des geringeren Volumen sehr flexibel. Wenn es denn funktioniert und die Klappen nicht klemmen. Michael
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