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Meinungen / Kritiken / Ideen zu EFH-Neubau, KFW-40+
Verfasser:
SilvioK
Zeit: 06.01.2021 21:06:21
0
3082280
Hallo liebes HTD-Forum,

ich bin schon ein Weilchen stiller Mitleser hier im Forum. Wir planen für Mitte dieses Jahres einen EFH-Neubau.

Ich habe versucht die Erkenntnisse bzw. das Wissen aus diesem Forum hier bestmöglich mit in meine Planung zu nehmen.
Es wäre sehr nett von euch, wenn ihr mir eure Kritiken / Meinungen oder evtl. noch Ideen zu unserem Bauvorhaben nennen könntet.
Das hat natürlich auch den Sinn, dass ich schauen möchte, ob ich nicht irgendwo falsch gedacht habe. :)
Besonders solche Themen wie meines jetzt haben mir immer dabei geholfen Informationen zu gewinnen, da sie meist gesammelt in einem Thread zu finden waren.

Ich habe das Thema mal unter "Dämmung" gepackt, da es zwar grundsätzlich um ein energetisches Gesamtkonzept geht, aber die Dämmung den größten Teil ausmacht.


Es handelt sich dabei um ein KFW40+ Haus, hier die Eckdaten:

- EFH mit 2 Vollgeschossen (beide Decken Beton) mit nutzbarem, ausgebautem Dachboden; Maße: 10,5m x 12m
- Satteldach mit -39° Südost Ausrichtung (Das wäre die Angabe in PVGIS, welcher den Süden und nicht den Norden auf 0° stellt)
- Dachüberstände sind so geplant, dass eine maximale Nutzung von PV möglich ist (bei Standardmodulen 10cm rundrum dann noch Platz) (mind. 48 Module, vllt auch 52, mal schauen)
- Dachneigung ist auf das max. mögliche geplant, ~33° (Traufe liegt also quasi genau über dem OG auf)
- PV mit Akku (Akku muss wegen KFW40+, möchte ich aber auch)
- Erdwärmepumpe (Tiefenbohrung)
- zentrale KWL (mit Wärmerückgewinnung und Heizregister im Zulauf) [Luftbrunnen leider nicht möglich, da kein versickerungsfähiger Boden und Wasser hoch pumpen möchte ich nicht)
- mit Dachboden und Technikraum sind es 244qm "Wohnfläche" (Dachboden und Technik wird ja nicht zur eigentlichen Wohnfläche gezählt)
- überall FBH (auch zur Kühlung), + Wandheizung im Bad (z.B. Handtuchhalter), aber nicht im Dachgeschoss(?)
- BKA in EG und OG Decke (nur zur Kühlung)
- KNX Steuerung die auch zur Optimierung des Wärme-/Kühlbedarfs dienen soll (also z.B. automatische Verschattung im Sommer oder Sonne frühestmöglich rein lassen im Winter)
- Garage ist an der Nordwand platziert
- kein Kamin oder eine Vorbereitung dafür... Will kein Erdgasanschluss haben. :)

U-Werte:
Außenwand (KS+18cm WLG032 Dämmung+Klinker): 0,16
Dachschräge: 0,11
EG-Decke nach unten gegen Außenluft (nur 9,25qm): 0,15
Bodenplatte: 0,11 (maßgeblich dafür: 16cm Perimeterdämmung und noch mal 11cm Wärme- und TS-Dämmung)
Fenster: 0,8
Haustür weiß ich noch nicht (Angebot fehlt noch)

Lt. Energienachweis haben wir einen Jahresprimärenergiebedarf von 12,46kwh/m³. Da wurde aber noch mit einem U-Wert der Bodenplatte von 0,13 gerechnet, statt mit 0,11. (0,13 reicht um den KfW40+ Standard zu erfüllen).
Benötigte Heizenergie mit dem 0,13 Wert = 8750kwh
und benötigte Trinkwassererwärmung = 3775kwh

Ziel des Hauses ist natürlich ein energetisch modernes Haus zu bauen und auch eine hoffentlich gute Autarkiequote zu erreichen.

Bei den technischen Geräten, also Hersteller/Modell, steht noch nichts fest. Ich warte gerade auf viele Angebote von verschiedensten Firmen. Die sollten alle bald eintrudeln. :) Empfehlungen nehme ich gerne entgegen!

Das war es glaube ich im Groben. Mir fällt gerade nichts weiter dazu ein. Falls ich etwas vergessen haben sollte, gerne Rückfragen. :)


3 Fragen hätte ich direkt:
1. Ist eine Tiefenbohrung ein RGK vorzuziehen? Oder andersrum? RGK müsste ich mal gucken, ob das mit unserer Grundstücksgröße überhaupt funktionieren würde. Vom "empfinden" her finde ich die Tiefenbohrung aber irgendwie besser... Aber empfinden und Wissen sind 2 verschiedene Dinge... :)
2. Bei der FBH bin ich mir nicht sicher, ob diese auch im Dachboden gelegt werden sollte? Bisher war mein Gedanke dazu, dass ich zwar alle Räume nutzen möchte um die VL Temp so niedrig wie möglich zu halten (also auch im HWR verlegen etc. pp), aber lediglich im EG und im OG?
3. Wie groß sollte die Wärmepumpe sein? 7kw?


Ich bedanke mich schon einmal vorab ganz herzlich über eure Beiträge und bin gespannt, wie ihr meine Planung findet. :)


Viele Grüße
Silvio

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 07.01.2021 07:59:05
1
3082466
Unter anderem auf folgend verlinkter Seite sind bei den einzelnen Punkten eventuell die Antworten auf einige Deine Fragen zu recherchieren!

http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Generelle_Tipps

Verfasser:
SilvioK
Zeit: 08.01.2021 22:43:19
0
3083819
Vielen Dank für den Link!

Habe mir alles durchgelesen.
Frage 2 konnte ich somit beantworten. Auf jeden Fall auch den Dachboden mit einbeziehen.

Zu Frage 1 habe ich mich mal mit dem RGK und dem Trenchplanner beschäftigt.
Mit senkrechten Kollektoren könnte das was werden. Mit waagerechten keine Chance.
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=PHQB4XOPovmJ2B8Nk8ve
Tendenziell würde ich dann aber bei einer Tiefenbohrung bleiben.

In dem Link geht es auch sehr viel über das Thema Wärmepumpe und kein Pufferspeicher etc.
Wenn ich das richtig verstanden habe, kann man auf den Pufferspeicher verzichten, wenn die Wärmepumpe richtig ausgelegt ist und man sicherstellt, dass immer genug Volumenstrom vorhanden ist. Durch die Modulation führt das dann dazu, dass das takten im besten Fall nicht mehr vorkommt.

Wenn ich jetzt aber nach Wärmepumpen suche, dann gibt es meist immer nur bis 6kw und dann gleich einen Satz bis 9kw oder 12kw.
Eine zu Große WP würde ja aber wieder zum takten führen... :/

Wenn ich mir diesen Thread hier durchlese:
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/216943/Downsizing-Projekt-Novelan-SICV-12kW
Dann müsste ich wohl auch mit einer 6KW WP zurecht kommen? Die Hausangaben sprechen ja ungefähr den meinen. Und wir wohnen im nördlichen NRW, da sind die Winter i.d.R. milder als in Süddeutschland.
Ist meine Annahme korrekt?


Ich würde mich über weitere Meinungen / Kritiken und Hilfen freuen! :)

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 11.01.2021 08:21:00
1
3085283
Kamin ist heutzutage etwas für Gemütlichkeit, zum Heizen braucht man ihn kaum mehr, außer man kommt (so wie mein Kumpel) kostenlos an das Brennholz ran, dann ist es natürlich eine super Sache.
Ich habe bei mir trotzdem eins eingebaut, weil sowas nachträglich immer schlechter geht.

Mein größter Appel an dich: unterschätze die Kosten nicht. Ich kenne inzwischen zwei Leute mit KfW40+ Häusern, die nun jammern, dass sie nun kein oder nur wenig Geld haben, weil bei so einem "Sonderhaus" alles extra viel kostet und extra dicht oder besonders gut gedämmt sein muss, sei es Türen, Fenster, Dach, Bodenplatte etc. Es geht so weit, dass man das Haus sogar aufs Erste nicht mal fertig bekommt und erstmal wieder Geld ansparen muss.
Wenn das Geld bei dir kein Problem ist, dann ignoriere einfach diesen Absatz.


Baust du mit schlüsselfertig mit einem GU? Wenn ja, dann wirst du eh ein fertiges Angebot bekommen. Wenn du die Gewerke selbst vergeben willst, dann hole dir alle Angebote ein und mach eine richtige Kalkulation + mindestens 25-30 000€ Puffer (im Laufe der Baustelle wird immer wieder was hinzu kommen. Außerdem können sich manche Sachen in der Zwischenzeit verteuern, weil zwischen Angebot und Einbau/Installation oft mehrere Monate dazwischen liegen.

Die Wärmepumpe legst du nach Heizlast aus.

RGK ist ne tolle Sache und ist meist vor allem deutlich günstiger als Bohrung.

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 11.01.2021 10:43:13
1
3085379
Auch RGK würde gehen, nur der Wille muss vorhanden sein :)
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=SyqhoIeHM3JYHmmtn2xx

Die Heizlast hast du sehr pessimistisch eingeschätzt, das ist immerhin ein KfW40 Haus.

PS: winni kriegt es sicherlich noch besser hin :)

Verfasser:
SebDob
Zeit: 11.01.2021 12:32:25
0
3085449
0,16 für die Wand finde ich jetzt nicht besonders prall. Mein KFW55 kommt auf 14,9... Die Aussenfläche ist ja nun doch größer als die Bodenplatte etc.

0,8 der Fenster ist jetzt auch nicht das letzte Licht der Fahnenstange... Ich hab 0,6 drin...

Alles nicht viel, läppert sich aber...

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 11.01.2021 12:49:03
0
3085465
0,16 für Aussenwand ist super! Wovon hast du denn 14,9?

0,8 für Fenster ist auch schon Passivhaus Niveau. Wo hast du denn 0,6? Ug oder Uw?

Verfasser:
BayernSeppi
Zeit: 11.01.2021 13:09:42
1
3085480
Überschätze die Kühlleistung der FBH nicht, erstens kannst du nicht weit runter kühlen sonst riskierst du Kondensation (an Stellen an denen du sie nicht haben möchtest) und zweitens wird durch eine Kühlung ohne Entfeuchtung das ganze schnell zu einem kühlen aber schwülen Tropenklima.

Beispiel: 25° und 70% Luftfeuchtigkeit --> Taupunkt liegt bei 19,1°. Wenn du die Heizung also auf 18° Fußbodentemperatur stellst riskierst du, dass der Boden feucht wird. Und die Luftfeuchtigkeit im Haus richtig unangenehm wird.

Quelle: http://www.jh-ingenieurbuero.de/kondensatbildung/


Wenn du viel direkte Sonneneinstrahlung im Süden hast überlege dir ob es nicht andere Möglichkeiten zur Entfeuchtung und Kühlung gibt (Klimaanlage, über die zentrale Lüftung o.ä.).

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 12.01.2021 06:34:35
1
3086047
Er hat ja geschrieben, dass er 2x BKA verbauen möchte. Wenn er beide Decken+FBH zur Kühlung benutzt, dann muss er auch nicht so niedrige Temperaturen in den Leitungen fahren, um die paar Grad Temperaturabsenkung zu erreichen. Es reicht vermutlich, wenn er 19-20 Grad in den Leitungen hat.

Sein Haus hat eine ausgezeichnete Dämmung, das wird die Kühlung nochmals etwas verbessern. Allerdings, wenn er viel Glas einplant, macht es das Ganze wieder zunichte. Denn selbst das beste verschattete Fenster hat immer noch ein fünffachen Wärmeeintrag ins Haus im Vergleich zu seiner 0,16er Wand. Von daher gilt es das gesunde Zwischenmaß zu finden.

Wenn man es Fan von viel Glas ist, dann muss man die damit verbundenen Vor- und Nachteile in Kauf nehmen. Mein Nachbar paar Häuser weiter hat sich auch eine riesige 4x2m Glasscheibe im Norden eingebaut, tut normal auch kein Mensch.

Verfasser:
SebDob
Zeit: 12.01.2021 13:17:33
0
3086310
0,10-0,12 ist für Wände super. 0,15 seh ich als durchschnittlich, von 0,2 reden wir nicht.

Mit einem anderen Ziegel wird da sicherlich nochmal deutlich was zu verbessern sein...

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 12.01.2021 13:46:42
0
3086332
Ohje... Na gut, da sollst Recht behalten.

Verfasser:
SilvioK
Zeit: 12.01.2021 22:00:56
0
3086781
Hallo zusammen,

vielen lieben Dank für die ganzen Rückmeldungen! Finde ich super! :)

Sorry, dass ich mich jetzt erst melde, war bissel busy in den letzten Tagen und Abends dann platt.

@HausBauen2020:
Zum Kamin: Wir beide (Frau und ich) finden einen Kamin an sich wirklich super! Und es war tatsächlich immer ein kleiner Wunsch einen zu bekommen. Er wäre auch nur als "Deko-Kamin" gekommen bzw. geplant gewesen. Aber wir haben uns letztendlich dagegen entschieden, weil unserer Meinung nach die Nachteile dem Wunsch danach überwiegen.

Zum KfW40+ Haus: Hatte ich nicht erwähnt, aber ein KfW40(ohne +)-Haus müssen wir sowieso bauen, weil das mit dem Grundstückserwerb verbunden war. Der Sprung auf ein 40+ ist ja nur noch die PV mit Akku, welches ich auch ohne KfW40 verbaut hätte. Insofern ja, geb ich dir Recht, die Kosten sind nicht ohne, aber dafür haben wir das Grundstück zu einem sehr guten Preis bekommen. Da gebe ich gern mehr fürs Haus aus.
Zu den Gewerken: Wir werden alle Gewerke selber vergeben und sind gerade sehr aktiv am Angebote einholen. Den Tipp mit der Reserve aus genannten Gründen werde ich beherzigen, danke! :)

Zur Heizlast: Oopsie... Dann habe ich in meinem Ausgangspost einen Fehler gemacht! Gut das du das sagst... Wir haben für das geplante Haus ja einen fertigen EnEV-Nachweis sowie eine individuelle Wärmebrückenberechnung. Dann habe ich da falsch abgelesen. Ich hatte den absoluten Bedarf "Qh" abgelesen. Davon abgezogen werden ja noch die solaren und internen Gewinne.
Lt. EnEV haben wir dann einen "Jahres-Heizwärmebedarf" i.H.v. 3.682 kwh/a.
Ich habe die Daten mal auf Ubakus eingegeben, da komme ich auf 2.897kwh/a. Ubakus rechnet aber nur mit Nord, Süd, Ost und West. Wir sind ja ein wenig eingedreht. Und der EnEV ist sicherlich an einigen Ecken noch genauer. Also sollte das wohl passen. Mit 3.700 kwh/a ist ein RGK ja schon mal deutlich wahrscheinlicher geworden! :D


@SebDob:
Zur Außenwand: Ja, die Außenwand ist nicht optimal. Ist auch echt ein Manko und wurmt mich auch ein wenig. Aber hier werde ich nicht mehr machen können. Ich hatte das beim Rohbauer unseres Vertrauens angesprochen. Aber er meinte, dass der Kostenaufwand bei z.B. 20cm Dämmung gleich deutlich hin die Höhe schnellt, weil er dann Haken kaufen und verbauen muss, die deutlich teurer sind als die für die 18cm Dämmung. Ein anderer Stein kommt nicht in Frage, da er nur mit KS arbeitet.
Die Außenwand hat lt. EnEV 21% Anteil von allen Wärmeverlusten und liegt damit auf Platz 2.
Am meisten verliere ich, trotz KWL mit WRG 80%, durch die KWL (31,8%).
Insofern ja, sie hat sehr deutlichen Anteil an den Wärmeverlusten, aber mit sind da die Hände gebunden.

Zu den Fenstern: Die Fenster sind mit 0.8 im EnEV berechnet. Da kann ich noch was machen. Wir haben vorgestern auch ein Angebot rein bekommen. Da sind die Fenster mit 0,73 ausgewiesen.


@BayernSeppi:
Ich hoffe das die BKA genügen wird um die Temps ausreichend zu drücken. Soviele große Fenster haben wir nicht auf den Sonnenseiten. Im SO 16,82qm und im SW 10,46qm. Im SO ist davon ein Fenster (5,28qm Fläche) 1,5m nach hinten versetzt, sodass die Sonne da nur morgens eintragen können wird. Ist quasi eine kleine Überdachung für die Terasse.
Aber danke für den Tipp mit dem Taupunkt. Ich werde den Heizi mal fragen, wie er das sicherstellt, dass das nicht vorkommt.
Wenn alle stricke reißen, könnte man eine Klima ja immer noch nachrüsten.


@Allgemein:
Als ich gerade im EnEV die Lüftungsverluste so nachlese, sehe ich, dass mit 0,4 1/h gerechnet wurde. Auf Ubakus steht bei 0,2 "Neubau" hinter. Ist die Rechnung mit 0,4 1/h zu hoch angesetzt? Das würde den hohen Anteil der Wärmeverluste i.H.v. 31,8% erklären. Ich wunderte mich schon, warum wir trotz KWL da am meisten Wärmeverluste haben...?

Die Auswirkungen sind ja schon heftig, wenn ich das mal mit Ubakus nachrechne.
Bei 0,4 habe ich 3225kwh/a Wärmebedarf und bei 0,2 (Neubau) 2577kwh/a. Das sind 648kwh/a weniger Wärmebedarf??? Holy moly?


VG
Silvio

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 13.01.2021 06:40:54
1
3086865
Na gut, das mit Kamin muss ja wirklich nicht unbedingt sein und nachträglich kann man ihn auch reinmachen. Sieht dann zwar ein wenig blöd aus, aber besser wie nix.

Mein Nachbar hat sich so einen jetzt nachträglich seitlich dran gemacht, quasi durch die Wand durchgebohrt und Rohr raus. Das Blöde dabei ist nur, dass du dann mit der Position nicht wirklich variieren kannst. Bei uns steht er bspw. zentral im Wohnen-Essen-Kochen, damit er von überall sichtbar ist.

31,8% für Lüftung ist wirklich sehr hoch angesetzt. Bei mir kalkulierte man mit 0,5er Luftwechsel und die Lüftung hatte so um 15% Heizlastanteil. Aber selbst 0,5 ist schon sehr ordentlich, normal fährt man da so um 0,3.
Das klingt bei dir eher nach einer dezentralen KWL. Oder?

Grundstück günstig und mehr ins Haus investieren - da unterschreibe ich sofort :)
Anteilig hat unser Grundstück auch keine 15% des Gesamtpreises ausgemacht. So hatten wir mehr Geld fürs Haus und unsere besonderen Wünsche :)

Ich persönlich finde Dämmwert der Fenster wichtiger als die der Wand.
Die meisten sind auf der Jagd nach einem niedrigen U-Aw, vergessen aber dabei, dass die Fenster mindestens genau so wichtig sind. Selbst das beste Fenster ist nach wie vor das schwächste Glied der ganzen Aussenhülle.

Nur als Beispiel:

- 200m² Wand mit U-Aw= 0,16 ergibt 32W/m²K Wärmeverlust
- 40m² Fensterfläche mit Uw=0,8 ergibt ebenfalls 32W/m²K
- vereinfacht gerechnet: 0,8 : 0,16 = Faktor 5!

Klar, man kann jetzt sagen, Fenster tragen solare Energie ins Haus ein. Ja klar, das tun sie. Aber wie oft scheint im tiefen Winter so richtig die Sonne? An der Nordwand gibt es sie gar nicht und Osten und Westen haben im Winter ebenfalls eher wenig Eintrag.
So kann man selbst das beste Haus mit ach so tollen Aussenwand zu einem Durchschnittshaus machen.

Außerdem willst du im Sommer genau das nicht haben. Denn selbst ein verschattetes Fenster trägt vielfach mehr Wärme ins Haus ein als die Aussenwand.

Allerdings finde ich, dass selbst ein Uw=0,80 Fenster schon so gut ist, dass ein 0,73er nur dann Sinn macht, wenn der Preisunterschied sehr gering ist. Ich persönlich würde da nicht mehr wie 1000€ fürs ganze Haus ausgeben, aber das ist dann deine Entscheidung.

Verfasser:
SebDob
Zeit: 13.01.2021 11:03:59
0
3087006
Zitat von SilvioK Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

vielen lieben Dank für die ganzen Rückmeldungen! Finde ich super! :)
[...]



DU baust ein Haus, und der Maurer schreibt dir vor wie deine Wand auszusehen hat? Sehr komisch!

Ytong oder T9 Ziegel dürften den KS um ein vielfaches Schlagen. Teurer zu verbauen sicherlich auch nicht...

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 13.01.2021 13:16:39
0
3087117
Vor allem schreibt er, die Gewerke wird er selber vergeben, und dann wird KfW40 vorgeschrieben. Jemand verkauft ihm quasi ein Grundstück und sagt "Ich verkaufe es dir aber nur, wenn du ein KfW40 Haus drauf stellst..."
Komische Geschichte, aber anscheinend gibt es sowas... irgendwo...auf dieser Welt...

Verfasser:
SebDob
Zeit: 13.01.2021 15:08:47
0
3087204
Naja, alles was KfW werden soll, geht ja nur mit einem Energiesachverständigen. Der muss das ja alles nachrechnen.
Die Gründe für KfW muss man schon selbst haben. Ich hätte ich Nachhinein auch kfw40 gebaut. Wären zumindest in der Theorie auch nur noch 4cm mehr Wanddämmung. Die Kosten für ne Solaranlage wollte ich zumindest nicht im Baukredit haben. Dass 2 Jahre später die Kohle über ist, ist halt durchaus positiv. Hätte mich in der Bauphase aber überfordert. Ich habe meine Anlage selbst geplant... Aber ein Akku lohnt einfach nicht. Der Ertrag zur nützlichen Zeit, also im Winter ist ja quasi nicht vorhanden...

Verfasser:
SilvioK
Zeit: 13.01.2021 18:45:33
0
3087392
Hallo,

@HausBauen2020:
Schöner Vergleich mit den Fenstern und der Außenwand. Das verdeutlicht gut das Verhältnis. Ich meine, dass ich dann aber alles korrekt geplant habe, indem ich an der Südseite soviel wie nötig und so wenig wie möglich Fenster geplant habe. Da kam mir zum Glück die Ausrichtung des Grundstücks auch ganz gut entgegen.

Zur KWL:
In der Anlagenbeschreibung des EnEV steht zentrale KWL. Ich werde aber mal nachfragen. Die Frage ist ja auch, welche Auswirkungen das wirklich hat. Ob 0,4 oder 0,2 wird an der Auslegung der WP wohl nichts ändern. Die kleinsten WP die ich so kenne, sind nicht kleiner als 5kw.

Zum Grundstück:
Das ist überhaupt nicht komisch, sondern politisch gewollt. Die Grundstücke wurden kommunal über ein Punktesystem vergeben. Unter anderem gab es für KfW-Standards jeweils extra Punkte zu vergeben, um umweltfreundlichere Häuser ins Dorf zu bekommen. Damit bindet man sich logischerweise auch, dass man das erfüllt.
Aber ganz unabhängig davon, hätten wir immer ein KfW40+ Haus gebaut. Wir übererfüllen ja sogar freiwillig den KfW-40+ Standard.

Zitat von SebDob

DU baust ein Haus, und der Maurer schreibt dir vor wie deine Wand auszusehen hat? Sehr komisch!

Das ist so nicht ganz korrekt. Es ist eher: Ich baue ein Haus und möchte mit ihm zusammen arbeiten. Und er arbeitet nur mit KS. Das hat er von vornherein gesagt. Das wir mit ihm zusammen arbeiten hat seine Gründe. :)
Darüber hinaus kommt mir KS wegen der besseren Schallisolierung ganz entgegen. Da ich ein sehr schallimmissionslastiges Hobby habe, freut das wohl meine Nachbarn und mir erspart sich evtl. Stress. ^^

Zitat von SebDob

Aber ein Akku lohnt einfach nicht. Der Ertrag zur nützlichen Zeit, also im Winter ist ja quasi nicht vorhanden...

Jopp, wohl wahr... Hilft einen hauptsächlich nur in den Übergangsphasen oder halt im Sommer Nachts. Ich sehe es ja an der PV hier wo ich jetzt wohne. 18kwp Anlage auf dem Dach und im ganzen Dezember ~300kwh produziert... Okt/Nov dagegen beide ~850kwh. Aber der höhere Förderbetrag durch die KfW amortisiert in unserem Fall die Akkukosten.


Zum RGK:
Ich hab noch mal gezeichnet:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=W9URGpeWyk1IN9hpVMrP
Kann man den auch so machen?
Ich hab auch mal einen Nord-Pfeil eingezeichnet. Der sollte so ungefähr passen.

Dazu 2 Fragen:
1. Warum muss man 1.5m Abstand zum Haus haben? Hat das statische Gründe? Oder verringert sich nur der Wärmeeintrag in den Boden an dieser Stelle und die Berechnung stimmt dann nicht 100%ig? Das wäre ja nicht weiter schlimm, wenn ich "überdimensioniere"?
2. Warum muss ich 1m Abstand zum Nachbargrundstück haben? Kann ich da nicht knapp auf Kante graben? Oder hat das einfach was mit der Praxis zu tun, dass wenn ich knapp auf Kante grabe, dann am Ende mit den Kollektoren doch ca. 1m Abstand habe?

Vielen Dank für eure Rückmeldungen!


VG
Silvio

Verfasser:
winni 2
Zeit: 13.01.2021 19:05:11
1
3087403
Das Fenster ist zwar das schwächste Glied der Aussenhüllendämmung
und vergrößert so die rechnerische Heizlast.
In der Bilanz aus Wärmeverlusten und Gewinnen der Heizperiode kann ein
modernes Fenster, je nach Ausrichtung, aber positiv sein.

Der Link funzt bei mir nicht?

Die 1,5 Meter sollen Vereisungsdruck auf die Kellerwände und Gründung
sicher verhindern und so bleibt Erdvolumen auf dieser Seite des Kollektors
erschlossen.

Der 1 Meter Nachbarschaftsabstand ist einmal um Einflüsse der Kälte
auf das Nachbargrundstück auszuschließen, zum andern würde man dem
Nachbarn Wärme abgraben und er mir, wenn er auch einen Kollektor in
Grenznähe baut.
Dieser Abstand ist auch in einigen Ländervorgaben für Kollektoren gefordert.

Grüsse

winni

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 13.01.2021 19:16:21
1
3087413
Ja gut. Sowas kenne ich nicht, dass die Gemeinde so den Bürgern das Geld aus der Tasche ziehen will, auch wenn nicht zu eigenen Gunsten.
Normalerweise wird das Grundstück nach Punkten vergeben (Kinder, Wohnort, Grund, Verwandschaft etc.), aber dass KfW Standard dabei eine Rolle spielen soll, sowas habe ich bis jetzt noch nie gehört.

Ja, winni, im Winter vielleicht schon manchmal, im Sommer kann es dagegen zu Verlusten führen (Kühlung notwendig).

Der Link zum RGK geht bei mir nicht.

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 13.01.2021 19:20:57
1
3087419
Hier noch mal für dich der link winni alter Grabenexperte :D

Verfasser:
SilvioK
Zeit: 13.01.2021 22:11:50
0
3087592
@winni
Oh, den Link hab ich wohl vermasselt... Irgendwas ist da schief gegangen, ich kann es aber nicht mehr editieren. Aber MichaelKo hat ja ausgeholfen, danke dafür! :)

Danke für die Erklärungen. Lt. diesem Thread gibt es auch hier in NRW einen 1m-Abstand:
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/217448/Ringgrabenkollektor-in-NRW-Grenzabstand

Kann man denn einfach mit ein und demselben Rohr von waagerecht auf senkrecht wechseln, wie HausBauen2020 es in seinem Vorschlag eingezeichnet hat?
Da sind die 1,5m ja auch nicht ganz eingehalten, kann man das ignorieren?
Und wie ist das beim Übergang von waage- auf senkrecht?
Ich stelle mir das schwierig vor. Da müsste man ja beim wechseln den "Schwung" der dabei entsteht gut unterfüttern, dass da nie ein Knick unter Last entsteht. (Schwer zu beschreiben was ich gerade meine...) Oder denke ich da gerade zu kompliziert? :D

VG
Silvio

Verfasser:
winni 2
Zeit: 14.01.2021 00:10:31
1
3087638
Danke Michael :-)

Du kannst wechseln, wie Du willst, da ist der RGK völlig fexibel.
Natürlich muss alles so verlegt werden, das Knicke im Rohr verhindert werden.

Hat das Haus einen Keller?
Dann könnte man Hausbau,s Kollektor mit Kellergrubenkollektorteilen fehlerfrei
bekommen:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=YSYpmrRHmIWCT51SW3JT

Der Kollektor wäre aber auch problemlos ohne Keller machbar, wenn die Bodenart
stimmt:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=P4LnW00vcJzIxNzKkYyT

Könntest Du mal bitte die Heizlastabschätzung im Trenchplaner mit den genauen
Werten ausfüllen? Die sind normal im Energieausweis zu finden.

Grüsse

winni

Verfasser:
SilvioK
Zeit: 14.01.2021 20:53:07
0
3088253
Hallo,

@winni:
Nein, ein Keller haben wir leider nicht. Bei nem KfW40+ Haus explodieren da auch gleich die Kosten...

Lt. EnEV-Nachweis haben wir einen Jahres-Heizwärmebedarf von 3.682kwh/a.
Ich habe mal 3.700 eingetragen:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=ZacsSrw8FUFI8y5VyYN5

Ich schätze aber, dass wir einen niedrigeren Wert haben werden, da wie oben erwähnt, die Luftaustauschrate mit 0.4 1/h gerechnet wurde und die Bodenplatte einen um 0,02 besseren U-Wert haben wird (0,11 statt 0,13 wie im EnEV gerechnet).

Beim Boden weiß ich nicht so recht, was ich da auswählen soll.
Lt. https://www.geoportal.nrw/ haben wir dort entweder den Bodentyp "Gley-Podsol" oder "Pseudogley". Die Grenze geht (natürlich, wie soll es anders sein), genau bei uns lang. Plus die Maßstabsunsicherheiten könnte es beides sein.
Wenn ich Bilder der Böden suche und sehe was wir da vor Ort haben, würde ich aber eher auf Pseudogley tippen. Das passt auch zu den Auskünften vom Bauamt, dass da nichts versickert.

Gley-Podsol:
Bei der Eigenschaft für Baumaßnahmen steht zu dem Bodentyp:
"Eignung für Erdwärmekollektoren: hohe Eignung für den Einsatz von Erdwärmekollektoren"

Pseudogley:
Bei der Eigenschaft für Baumaßnahmen steht zu dem Bodentyp:
Eignung für Erdwärmekollektoren mittlere Eignung für den Einsatz von Erdwärmekollektoren


Danke und VG
Silvio

Verfasser:
winni 2
Zeit: 14.01.2021 22:22:55
1
3088331
Hallo Silvio,

Du bist heute schon der zweite mit dem Missverständnis. :-)
kWh sind ein Verbrauch, keine Leistung.
Die sehr guten 3682 Heizwärmebedarf pro Jahr ergeben eine Heizlast
von ca. 2 kW + Warmwasser....
Sagen wir mal sehr erfreuliche 2,5 kW Heizlast. Super! :-)
(Zur Sicherheit würde ich aber doch empfehlen die Heizlastabschätzung
im Trenchplaner auszufüllen)

Der Lohn des sehr guten Baustandards ist ein schlanker Kollektor.
Z.B.
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=6sMzF08Ypz7x20yFRsFa

Der würde selbst mit trockenem Sand funktionieren und Du brauchst Dir
über den Boden keine weiteren Gedanken machen.

Wieso sind die Verteiler in der Garage plaziert?

Grüsse

winni

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 15.01.2021 07:00:57
2
3088384
Ob Bodenplatte 0,11 oder 0,13 hat, ist nicht ausschlaggebend, da reden wir von einem Unterschied von paar Watt bzw. 50 Cent Energieeinsparung im Monat :))) Das kannst du ignorieren.

Viel wichtiger sind, wie gesagt, Fenster und Dach. Mein Nachbar hat satte 34cm Styropor am Dachboden - das ist eine Dämmung! :))) Auch übrigens ein KfW40+ Haus. Keller und KfW40 ist eine schweineteure Geschichte, da hast du Recht. Hier jammerten auch schon ein paar, habe zwei Nachbarn hier mit KfW40+ Massivhaus und Keller.
Aber andererseits - soll dir jetzt der Staat das Fördergeld einfach so schenken? Ne, man weiß ja, worauf man sich einlässt. Nix gibt es umsonst, man muss für alles bezahlen. Die Förderung ist als Unterstützung für hohen Dämmstandard gedacht und nicht zum Gewinnmachen.

Was ich bei dieser KfW Geschichte immer blöd finde, dass sich da andauernd jemand einmischt und mir immer alles diktiert, bis ins Detail, was zu machen ist. Selbst die Eingangstüre kann ich mir keine frei aussuchen, weil die, die mir gefällt, den Dämmstandard nicht erfüllt, sie hat Ud=1,1 statt 1,0. WTF!!!???
Ich hasse es, wenn mir jemand etwas vorschreibt, auch in der Arbeit... Grrr.... Zum Glück habe ich sowas in meinem Job fast überhaupt nicht und kann mich frei entfalten.

Dein Kolli ist überhaupt kein Problem, wie der winni schon sagte, nur zu :)

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Meinungen / Kritiken / Ideen zu EFH-Neubau, KFW-40+
Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 15.01.2021 07:00:57
2
3088384
Ob Bodenplatte 0,11 oder 0,13 hat, ist nicht ausschlaggebend, da reden wir von einem Unterschied von paar Watt bzw. 50 Cent Energieeinsparung im Monat :))) Das kannst du ignorieren.

Viel wichtiger sind, wie gesagt, Fenster und Dach. Mein Nachbar hat satte 34cm Styropor am Dachboden - das ist eine Dämmung! :))) Auch übrigens ein KfW40+ Haus. Keller und KfW40 ist eine schweineteure Geschichte, da hast du Recht. Hier jammerten auch schon ein paar, habe zwei Nachbarn hier mit KfW40+ Massivhaus und Keller.
Aber andererseits - soll dir jetzt der Staat das Fördergeld einfach so schenken? Ne, man weiß ja, worauf man sich einlässt. Nix gibt es umsonst, man muss für alles bezahlen. Die Förderung ist als Unterstützung für hohen Dämmstandard gedacht und nicht zum Gewinnmachen.

Was ich bei dieser KfW Geschichte immer blöd finde, dass sich da andauernd jemand einmischt und mir immer alles diktiert, bis ins Detail, was zu machen ist. Selbst die Eingangstüre kann ich mir keine frei aussuchen, weil die, die mir gefällt, den Dämmstandard nicht erfüllt, sie hat Ud=1,1 statt 1,0. WTF!!!???
Ich hasse es, wenn mir jemand etwas vorschreibt, auch in der Arbeit... Grrr.... Zum Glück habe ich sowas in meinem Job fast überhaupt nicht und kann mich frei entfalten.

Dein Kolli ist überhaupt kein Problem, wie der winni schon sagte, nur zu :)
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