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Foren
RWN, Tiefgründung, hohes Grundwasser
Verfasser:
gnurps
Zeit: 18.04.2021 15:54:17
0
3140360
Hallo zusammen,

wir sind gerade in der Hausbauplanung und liebäugeln mit einer Regenwassernutzungsanlage, da uns der ökologische Gedanke gefällt und diese Anlagen hier finanziell gefördert werden.

Kurz zum Hausprojekt:
- ca. 145 m² EFH für 4 Personen mit mind. 105 m² Dachfläche
- Bauplatz ca. 1000 m² im nördl. Niedersachsen, Jahresniederschlag ca. 700 mm
- Boden wenig tragfähig, da viel Torf. Tiefgründung mit Pfählen bis ca. 15 m Tiefe nötig
- hoher Grundwasserstand, zur Baugrunduntersuchung im Februar lag er bei ca. -0,20 m!
- RWN für Toilette und teilweise Gartenbewässerung erwünscht (hauptsächlich Gemüsegarten und wenig Rasen)

Da der Baugrund so wenig tragfähig ist, muss eine Tiefgründung her. Diese dann wohl auch für den Regenwassertank, den wir mal grob mit 10 m³ geplant haben.
Und weil so viel Grundwasser da ist, müsste der (Plastik-)Tank wohl an der Tiefgründung verankert werden, um nicht aufzuschwimmen... so bisher unsere laienhafte Vorstellung. Oder muss es dann ein Betontank sein?

Kann uns jemand sagen, ob das so funktioneren könnte?

Im Idealfall möchten wir noch den Regenwasserkanal komplett vermeiden, wüssten aber noch nicht wohin mit dem Regenwasser, wenn das Grundwasser so hoch steht...

Vielen Dank für eure Hilfe!

Verfasser:
Brendler
Zeit: 18.04.2021 19:10:56
0
3140438
Ein paar Gedanken zu Deinem Vorhaben.

Nutzung

Wenn RW dann hat man davon die meisten Vorteile in der Wama. Nutzung das ganze Jahr, weiches Wasser, weniger Waschmittel, kein Verkalken der Maschine.

Dann WC. Auch ganzjährig. Kein Urinstein.

Im Garten toll. Nur reicht das Wasser meistens nicht. Bei einer Grundrissfläche von gut 100m2 eines EFH wir idR nicht genügend aufgefangen. Egal, wie groß die Zisterne sein sollte.

Zisterne im Grundwasser

Es geht nicht nur darum sie daran zu hindern, dass sie aufschwimmt. Dagegen kann man was unternehmen. Entschscheidend ist die Fähigkeit, den Druck von unten auch aus zu halten. Jeder Zisternenlieferant muss sagen können, wie weit seine Zisterne leer im Wasser stehen darf. Eine billige Kunstoffzisterne faltet sichh dann schon mal zusammen.

Zisternengröße

Wie kommst Du auf 10.000L?

Dein Ertrag sollte ca 50m3 sein. Das ist nicht viel. Bei 4 Personen WC + Wama werden ca 50m3 (nur WC 35) benötigt. Nach DIN 1989 kommt man auf eine Zisternengröße von ca 4m3 die gerne nach oben aufgerundet werden können. 5 oder 6m3 ja, aber nicht 10.

Versickerung

Um den Anschluss an den Regenwasserkanal werdet ihr nicht rumkommen. Bei jeder Versickerungsart (eventuell nicht bei einer Muldenversickerung) muss die UK Versickerung einen Mindestabstand zum Grundwasser einhalten, der bei Euch nicht zu realisieren ist.

Gruß
Peter

Verfasser:
gnurps
Zeit: 21.04.2021 16:20:48
0
3141604
Hallo Peter,

danke für deine Antwort.

WaMa:
Wir sind Pollenallergiker, möchten daher kein Regenwasser in der Waschmaschine haben. Und das Leitungswasser hier ist sowieso weich, also wär der Waschmittelspareffekt gering.

Versickerung:
Danke für deine Einschätzung, wir begraben den Gedanken.

Zisterne im Grundwasser:
Guter Hinweis, diese maximale Eintauchtiefe ins Grundwasser mussten wir bei einem Hersteller erst erfragen, andere geben sie gleich im Datenblatt an. Auf jeden Fall für uns eine kritische Information!

Gibt es denn Kunststoffzisternen, die komplett im Grundwasser stehen dürfen bzw. sogar überdeckt werden?

Zisternengröße:
Da haben wir den Rechner von Graf genutzt, der uns ca. 10 m³ empfahl.
Nach weiterer Recherche sehen wir aber ein, dass das nicht passt.
Neu berechnet haben wir nun ca. 6 m³, würden aber auch das Garagendach mit anschließen, so dass uns weitere 54 m² Dachfläche zur Verfügung stehen, in Summe also ca. 160 m². Dann wären wir wohl besser in der Lage unseren Verbrauch zu decken.

Verfasser:
Brendler
Zeit: 22.04.2021 16:09:48
0
3141998
Zur Zisternengröße:

Wird die Anlage gefördert wird sicherlich auch eine Nutzung im Haus vorgeschrieben. Mindestens die Nutzung im WC.

Sollte nur der Garten bewässert werden helfen die üblichen Berechnungsformulare nicht wirklich. Da wird vorrausgesetzt, dass kontinuierlich Wasser im Haus entnommen wird.

Bei reiner Gartenbewässerung darf die Zisterne ruhig die Größe haben, die maximal möglich ist. Sie wird sicherlich immer über die Wintermonate gefüllt werden.

Ist sie dann geleert kommt es darauf an, in wie weit die vorhandene Dachfläche und die örtliche Regenmenge eine zusätzliche TW-Verwendung überflüssig machen. Meiner Erfahrung nach reicht das in der Bewässerungsperiode gesammelte Regenwasser dafür nicht.

Auch, wenn hier mehrfach anderes geschrieben wurde. Ich bin der Meinung, eine RWN-Anlage nur für die Gartenbewässerung ist idR die unwirtschaftslichste Nutzung von RW.

Hier ein Link zu meiner Zisernenberechnung nach DIN 1989, mit der ich viele Jahre gearbeitet habe. Da werden für Garten angegeben 6m3/100m2/anno.

Im Netz findet man dazu sehr unterschiedliche Angaben. Für Rasen zB sagen die einen 10L/m2/Woche, andere 20L/m2/W. Da habe ich dann Werte gefunden für 100m2 zwischen 7m3 und 40m3/100m2/a.

Für eine Gartennutzung zusätzlich zur vollen Hausnutzung halte ich den DIN-Wert für angemessen. idR wird das Wasser für den Garten sowieso nicht reichen.

Bei einer reinen Gartennutzung im EFH-Bereich halte ich so eine Berechnung für Makulatur. Man könnte sich die Regenmenge raussuchen die vor Ort in der "Wintersaison" und in den Sommermonaten fällt, wie wiel der eigene Garten tatsächlich in den Sommermonaten brauchen wird (sich mal mit einem Gärtner unterhalten). Dann entscheiden, was man ausgeben möchte. (und mal nachrechnen, wieviel TW man wirklich eingespart hat.)

Verfasser:
passra
Zeit: 22.04.2021 16:42:16
0
3142013
Also du stehst quasi mit den Füßen im Grundwasser, das durch den Regen regelmäßig aufgefüllt wird, möchtest aber für viel Geld dieses Regenwasser zuvor auffangen und zum Gartengiessen nutzen (obwohl es eh zu wenig ist), anstatt einfach und simpel das massig vorhandene Grundwasser zu nutzen???
Du hast massive Grundwasserprobleme und überlegst dir, wie du einen Wassertank vor diesem Wasser schützen kannst?
Und mit dem Überschuss (wenn mal einer anfällt) weißt du auch nicht wohin, weil du ihn nicht versitzen lassen kannst vor lauter Wasser...

Muss man nicht verstehen...

Wo ist den der ökologische Gedanke bei der Verwendung von viel unnötigem Material, obwohl es viel einfacher und simpler auch ginge?

Einfach einen Brunnen und ein Hauswasserwerk verwenden, wäre das nicht eine einfache Lösung?

Verfasser:
gnurps
Zeit: 23.04.2021 09:40:16
0
3142231
@ Peter:
Genau, Hausnutzung ist vorausgesetzt für Förderung, daher planen wir das RW auch fürs WC.

@ passra:
Ja, im Februar steht uns das Grundwasser bis zum Hals. Das sieht man hier auch auf den Feldern und Gräben, überall steht das Wasser.
Im Sommer sieht das allerdings anders aus, gerade in den letzten sehr trockenen Jahren hat auch hier alles gelitten, was nicht sehr tief wurzelt. Man sieht es auch an den Straßen im Moor, die bei Trockenheit große Schäden davontragen, da das Wasser fehlt und der trockene Torf nichts hält.

An einen Brunnen haben wir natürlich auch gedacht, es wär so schön... Aber das Grundwasser ist sehr eisenhaltig, auch Nitrat ist ein Thema. Bisher haben uns alle davon abgeraten, insbesondere für den Gemüsegarten.
Daher rühren unsere Bemühungen um das Regenwasser.

Verfasser:
Brendler
Zeit: 23.04.2021 11:21:00
0
3142272
Zitat von gnurps Beitrag anzeigen
Wir sind Pollenallergiker, möchten daher kein Regenwasser in der Waschmaschine haben.

Was spricht dagegen, einen Versuch zu wagen. Eine kurze Leitung für die WaMa zuätzlich ist nicht die Welt.

Wie erfolgt denn die Abrechnung der Kanalgebühren für Schmutzwasser bei RW-Nutzung, Gartennutzung und Oberflächenwasser?

Verfasser:
SebDob
Zeit: 01.05.2021 23:21:21
0
3145878
Lass das Wasser erstmal testen.

Brunnen bzw einfach betonringe wären wohl das sinnvollste. Die Ringe in Kies gestellt sind gleichzeitig dein überlauf und Versickerung.

Verfasser:
gnurps
Zeit: 04.05.2021 17:42:33
0
3147193
@ Brendler: Du hast Recht, wir werden einen zusätzlichen Regenwasser-Anschluss für die WaMa dazu planen. Bei Nichtgefallen wird er dann einfach nicht benutzt.
Zum Thema Abrechnung warte ich noch auf Infos.

@ SebDob:
Ich habe Grundwasserwerte aus der Region besorgt - das Problem bei Brunnenwasser als Gießwasser ist wohl doch in erster Linie der Salzgehalt. Da liegen die Messwerte bei 1600 bis 5500 µS/cm, hauptsächlich durch Natrium und Chlorid. Wir sind halt nah am Meer...
Eisen ist in unserem Dorf (A) bei 5 mg/L, im Nachbardorf (B) schon bei 20 mg/L.
Mangan in A bei 2 mg/L, in B 1,3 mg/L.
Nitrat in A bei 1,0 mg/L.
Und damit ist das Wasser keinesfalls für Pflanzen geeignet. Und als Toilettenwasser möchte ich es auch nicht nutzen, weil das Eisen alles so schön braun macht ;-)
Thema Brunnen ist für uns abgehakt.


Ein Anbieter hat uns nun eine RWN mit Kunststofftank angeboten, dazu eine Hebeanlage, damit kein Grundwasser über dem Tank steht.
Wie anfällig ist sowas, und welche Energiekosten muss ich bei der Hebeanlage einplanen?

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 04.05.2021 19:22:11
0
3147245
Du verwechselst den Tiefbrunnen mit dem Oberflächenbrunnen.

Letzterer hat kaum Eisenproblematiken da er vom Regenwasser gespeist wird

Verfasser:
SebDob
Zeit: 04.05.2021 19:23:40
0
3147246
Hast du denn man den Niederschlag für Juni, Juli+August der letzten 5 Jahre gemittelt? Das wäre doch mal interessant.

Verfasser:
Brendler
Zeit: 04.05.2021 19:33:20
0
3147253
Zitat von gnurps Beitrag anzeigen
Ein Anbieter hat uns nun eine RWN mit Kunststofftank angeboten, dazu eine Hebeanlage, damit kein Grundwasser über dem Tank steht.]
Da bin ich neugierig, was das für eine Konstruktion sein soll. Gibt es dazu Infos im Netz, bzw was genau wurde Dir da angeboten?

Verfasser:
gnurps
Zeit: 05.05.2021 17:27:48
0
3147720
@ Peter_Kle:
Bei den Messwerten wurden mir Entnahmetiefen von 4 bzw. 5 m genannt, richtig tief ist das nicht... Der Unterschied oder die Grenze zwischen Oberflächen- und Tiefbrunnen ist mir aber auch nicht klar.

@ SebDob:
Niederschlag wäre gemittelt für Juni bis August bei ca. 200 L.

@ Brendler:
Beim angebotenen Kunststofftank darf das Grundwasser nicht über der Tankoberkante stehen, also kommt eine Drainage drumherum mit Anschluss an einen Schacht, in welchem die Hebeanlage das ggf. zu hoch steigende Grundwasser abführt.


Naheliegende Frage:
Gibt es Kunststofftanks, welche ausreichend stabil sind, dass auch Grundwasser über dem Tank stehen darf? Die Vorteile der Kunststofftanks sind ja sonst ganz attraktiv.

Verfasser:
SebDob
Zeit: 05.05.2021 17:43:46
0
3147725
Zitat von Brendler Beitrag anzeigen
Zitat von gnurps Beitrag anzeigen
[...]
@ SebDob:
Niederschlag wäre gemittelt für Juni bis August bei ca. 200 L.


200l was?

pro m²
pro Monat?

Verfasser:
gnurps
Zeit: 05.05.2021 19:01:55
0
3147765
Sorry! 200 L/m² gemittelte Summe für Juni bis August.

Verfasser:
Qais
Zeit: 03.06.2021 12:45:22
0
3157860
Ich habe eine Projeckt und muss ich eine Regenwasserbehälter zeichnen und die angaben sind, dass die regenwasserbehälter muss 400.000 L sein und die tiefe ist 7,05m. Die Frage ist, wie länge und bereite sein soll ?
Und in Tiefgründung soll ich Stahlbetonpfahl einsitzen. Und die Frage wie länge soll die Stahlbetonpfahl sein?
Vielen Dank

Verfasser:
Qais
Zeit: 03.06.2021 20:21:27
0
3158000
Ich habe eine Projeckt und muss ich eine Regenwasserbehälter zeichnen und die angaben sind, dass die regenwasserbehälter muss 400.000 L sein und die tiefe ist 7,05m. Die Frage ist, wie länge und bereite sein soll ?
Und in Tiefgründung soll ich Stahlbetonpfahl einsitzen. Und die Frage wie länge soll die Stahlbetonpfahl sein?
Vielen Dank

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