Ihre Cookie-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Zustimmen" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Ihre Cookie-Einstellungen

Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.

Alle
Foren
Entscheidung für LW-Wärmepumpe - welche Heizleistung wird benötigt?!
Verfasser:
Renoviermaus
Zeit: 31.05.2021 16:40:46
0
3157111
Hallo an alle,
ich bin neu hier im Forum und erhoffe mir Hilfe bei der Entscheidung welche LW-Wärmepumpe die Richtige für unser Einfamilienhaus ist.
Wir haben einen Altbau (Baujahr 1961) gekauft und sind nun dabei das ganze Haus zu renovieren. Das Haus ist komplett unterkellert. Es hat ca. 140qm Wohnfläche. Davon 81qm im EG, die mit einer FBH beheizt werden sollen. Die 59qm im DG sollen mit überdimensionierten Heizkörpern beheizt werden. Der Keller bleibt unbeheizt.
Das Dach wird mit einer Aufdachdämmung gedämmt. Auch die Fassade wird gedämmt. Die Kellerdecke dämmen wir in Eigenleistung.
Wir erreichen somit ein Effizienzhaus 85.
Laut der Heizlastberechnung unseres Energieberaters beträgt die Gesamt-Heizlast des Gebäudes 8,8 kW.
Wir haben jetzt zwei Angebote von Heizungsfirmen vorliegen, die sehr unterschiedlich sind. Der Erste möchte eine Dimplex LA 9 - 18S - TU einbauen (Heizleistung max. A-7/W35 / COP A-7/W35* 10,6 kW / 3,2).
Der Zweite bietet eine Viessmann Vitocal 200-A Typ AWO-M-E-AC 201.A08 (max. Heizleistung A7/W35 7,5 kW) an.
Ich habe jetzt mit dem Zweiten telefoniert und nachgefragt, ob die Leistung von 7,5 kW nicht zu gering ist. Er meinte, dass dafür ja ein Pufferspeicher vorgesehen ist.
Ich bin ja leider nur Laie...
Aber zu der Gesamt-Heizlast von 8,8 kW muss ja auch noch der Energiebedarf für das Warmwasser (wir sind 4 Personen) und der Zuschlag wegen evtl. Sperrzeiten (EVU) berücksichtigt werden. Habe da Bedenken, dass wir dann ständig mit dem Heizstab heizen müssen.
Kann mir hier jemand weiterhelfen? Über Rückmeldungen wäre ich sehr dankbar!

Verfasser:
n1k0nX
Zeit: 31.05.2021 19:09:39
0
3157155
Hi,

wir haben in unserem Neubau eine Dimplex LA 9 STU im Einsatz und sind sehr zufrieden. Es ist jedoch zu beachten, dass es sich dabei um eine NICHT modulierende WP handelt.

Unsere Gebäudeheizlast wurde mit ca. 5,5 KW ohne WW und ohne solare EInflüsse berechnet. Im ersten Jahr hat sie stark getaktet bis ich durch viel lesen u.a. in diesem Forum alle ERR deaktiviert habe und die Heizkurven angepasst habe.

Jetzt läuft sie im Winter meistens nur 1 x mehrere Stunden am Stück und im Sommer vielleicht 1 x 1,5h am Tag für WW. Dies dürfte bei Euch mit den normalen Heizkörpern im DG ein Problem werden. Ich gehe davon aus, dass diese auch mal "abgedreht" werden und dann kommt die Dimplex vermutlich ins straucheln.

Das bisschen "Puffer" im Hydrotower der Dimplex (100 Liter) nimmt viel zu wenig Energie auf als das man ihn als "echten Puffer" bezeichnen könnte. Er dient praktisch nur dazu, eine gewisse Mindestlaufzeit der WP zu erreichen wenn die ERR oder Heizkörper zu sind da die Dimplex ja nicht modulieren kann.

Bei der Vitocal müsste es sich um eine modulierende WP handeln. Diese "verzeiht" auch mal einen Auslegungsfehler wenn er denn nicht zu stark abweicht. Da bei euch FBH und Heizkörper gemischt sind, gehe ich aber mal von einem extra Regelkreis / Wärmetauscher für die FBH aus? Die Heizkörper werden ja wohl kaum mit 28°C VL gefahren... ?! Ich denke ihr wollt eher eine hohe VL Temperatur fahren und dann für die FBH runtermischen. Das ist natürlich Gift für die Effizienz.

Wenn es an euren Wünschen der verschiedenen Heizungsarten (FBH/Heizkörper) nichts zu rütteln gibt, würde ich eine modulierte WP nehmen die zur Gebäudeheizlast passt. Ich würde sie aber nicht größer nehmen wegen WW usw. da ich davon ausgehe, dass gerade die Heizkörper im DG immer nur auf Stufe 2 oder so stehen.

Bin aber auch kein Profi...

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 31.05.2021 19:40:56
2
3157171
@Renoviermaus.
Ließ beispielsweise auf folgend verlinkter Seite unter •1) quer:
http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Generelle_Tipps

Verfasser:
SebDob
Zeit: 31.05.2021 20:18:17
0
3157177
Der erste baut ne zu große ein, der zweite will einen Speicher. Beides keine super Lösung. Die Heizkörper werden zum Problem, oder meint der HB er bekommt mit 30° Wärme in die Räume?

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 31.05.2021 21:33:21
1
3157207
Heizlast bedeutet bei minus x Grad Normtemperatur für euren Standort benötigt ihr 8,x kW.

Heizlast nunja ist mit x aufschlägen, Rundungen versehen. D.h. in der Realität ca. 10-20% zu hoch.

EVU Sperre hat man heute keine mehr.
Ein WP Stromzähler mit eigenem Tarif rechnet sich heute nur noch sehr sehr sehr selten.

WW Aufschlag ist ebenfalls unnötig.
Im worst Case:

4 Tage lang hat es 24h lang deine Normaussentemperatur also z.b. -14grad.
Und dann willst du 50grad Warmwasser.... Dann gibt es dafür klassisch einen heizstab.

Aber das Problem hast du bei einer grossen WP nicht.
D.h. die macht so schnell Warmwasser das du das gar nicht merkst das in der Zeit nicht geheizt wird.
Und die aufgezeigten -14grad hat es nicht mehrere Tage 24h lang. Von daher... Altmodisches denken.

Ich Kauf mir doch auch einen Porsche mit 500PS um 1* Jahr die 240kmh erreichen zu können, wenn ich mit bis zu 200kmh auch ans Ziel komme?


Bei Luft WP hast du eben das Problem, das es zumindest ne modullierende sein sollte die sich besser an den Bedarf anpassen kann.

Bei Sole WP ist es wiederrum wurscht ob On/Off oder modulierend. Da ist man flexibler

Um Mal ne Alternative zur dimplex zu nennen.
Weishaupt biblock (gibt ne "kleine" und ne grosse)
Würde mich hier gefühlt die kleine trauen.


Wichtig:
Kein Pufferspeicher
Kein Kombispeicher, keine schukuluku super Speicher (Funktioniert nur in der Werbung)

Einen einfachen gut gedämmten Warmwasserspeicher - fertig.




P.s. aus der Praxis.
Unsere heizlast Berechnung von einem ing. Büro hat 2009 300€ gekostet mit dem Ergebnis von 8,8kW bei -16grad NAT.
Realität: dieses Jahr lief unsere neue Panasonic 5kW bei den kalten -14grad Tagen ohne heizstab fast durch und wir hatten 22-23grad im Haus.

Theorie vs. Realität.

Verfasser:
Renoviermaus
Zeit: 02.06.2021 14:20:52
0
3157658
So, da bin ich wieder...
Zunächst möchte ich mich für die bisherigen Antworten bedanken.
Habe mich jetzt durch die Links und auch im Forum etwas mehr eingelesen.
Da ich wie schon erwähnt Laie bin, erschließt sich mir nicht alles.
Leider verunsichert mich das Ganze jetzt umso mehr.
Da ich mich wohl auf die berechnete Heizlast nicht verlassen kann und
keine Erfahrungswerte habe (das Haus wird komplett gedämmt und hatte vorher Öl-Einzelöfen!), erscheint mir der Einbau einer modulierenden WP am sinnvollsten.
Ehrlicherweise bin ich auch noch trotz der mehrfachen Hinweise nicht ganz schlüssig, ob wir wirklich keinen Pufferspeicher brauchen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass bei allen drei vorliegenden Angeboten ein Pufferspeicher vorgesehen ist. Bei dem Dimplex-Angebot, deren Heizleistung wohl doch nur max. A7/W35 | COP A7/W35:8,4 kW beträgt (war im Angebot nicht ersichtlich), ist sogar ein Pufferspeicher mit 500L vorgesehen...
Leider ist im DG kein Einbau einer FBH möglich, weshalb wir hier auf die überdimensionierten Heizkörper ausweichen müssen (laut Heizlastberechnung mit Vorlauftemp. 42Grad).
Im EG klappt das mit der FBH auch nur mit einem Flat-System.

Da wir so langsam eine Entscheidung treffen müssen, damit wir endlich richtig durchstarten können, werden wir uns wohl für die Viessmann-Variante entscheiden.

Werde den Heizungsbauer auf jeden Fall noch auf den Pufferspeicher ansprechen. Er hat da einen Viessmann Vitocell 100-E eingeplant (200L).

Dann wird es aber wirklich Zeit für eine Entscheidung...

Verfasser:
Frank_Pantry
Zeit: 02.06.2021 14:42:15
2
3157665
KEIN Hersteller mag seine Wärmepumpen ohne Pufferspeicher betreiben lassen (ist für die halt wie Hosenträger und Gürtel gegen den dümmsten anzunehmenden User)

Die wirklich wichtigen Punkt wurden aber noch nicht erwähnt, wie und was wurde denn geplant?

Welche Volumenströme werden denn aktuell dargestellt in dem FBH-Heizkreis und welche in dem Raditorenheizkreis.

Hochheizen und runtermischen auf FBH-Temperaturen ergibt effzienzmäßig den GAU, ein Puffer als hydraulische Weiche (Standard) ebenso.

Also bitte mal alle Volumenströme messen lassen (ist eine Meßdienstleistung, ich biete sowas z.B. an) und dann raumweise überprüfen, ob nicht eine Reihenschaltung möglich ist (erst in die Radiatoren, mit dem Rücklauf daraus in die FHB.

Ist das darstellbar, sinkt damit die mittlere Wärmesenkentemperatur deutlich locker um 5 -10 Kelvin und die Effzienz der Wärmepumpe erhöht sich erheblich (weil der Hub eben deutlich kleiner ist)

Wenn die aktuellen Volumenströme ermittelt sind (in Abhängigkeit der aktuell vorhandenen Umwälzpumpe und derne Betriebseinstellungen) mus man schauen, ob für die Wärmepumpe mehr Volumenstrom nötig ist, als das aktuelle Hydraulik-Netz hat. Auch da gilt es zu prüfen ,ob dann mit der Wärmepumpe und deren Umwälzpumpe die Anlage betrieben werden kann, ohne das die Radiatoren und deren freiliegenden Leitungen rauschen (oftmals der Fall bei arg kleinen Leitungsquerschnitten)

Es gibt also viel zu tun, zu messen, zu prüfen, zu planen, die reine Wärmepumpenmarke und Größe festzulegen ist nachher nur die logische Konsequenz und Fortführung.

Umgekehrt = Wärmepumpe kaufen auf Verdacht (nichts vorher mal gemessen und geprüft) geht mehr als oft in die Hose! :-)

Aber davon leben halt die lieben Heizungsbauer, für das Objekt eigentlich untaugliche Wärmepumpen einbauen nach Schema 0815 mit Puffer und das Grauen mit riesigen Stromrechnungen kann dann der Kunde ausbaden! :-)

Gruß
Dipl.-Ing. Anlagentechnik
Frank-Rolf Roth
Wärmepumpendoktor-NRW
Sachverständiger für Haustechnik
(Planung, Baubegleitung, Anlagen-Optimierung, Betreiberschulung)

Referenz-Wärmepumpenanlage der Energieagentur-NRW

Verfasser:
Reggae
Zeit: 02.06.2021 15:27:18
2
3157683
Zitat von Renoviermaus Beitrag anzeigen
So, da bin ich wieder...
Zunächst möchte ich mich für die bisherigen Antworten bedanken.
Habe mich jetzt durch die Links und auch im Forum etwas mehr eingelesen.
Da ich wie schon erwähnt Laie bin, erschließt sich mir nicht alles.
Leider verunsichert mich das Ganze jetzt umso[...]


Es würde mich sehr wundern wenn die Heizlast über 7 Kw wäre.
Eher noch drunter.
Wenn Dein Haus wegen der EVU Sperre nicht mehr warm ist,
dann hast Du das Dach vergessen ☺

Arne

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 03.06.2021 06:29:59
0
3157791
Zitat von Renoviermaus Beitrag anzeigen
... erscheint mir der Einbau einer modulierenden WP am sinnvollsten.
Ehrlicherweise bin ich auch noch trotz der mehrfachen Hinweise nicht ganz schlüssig, ob wir wirklich keinen Pufferspeicher brauchen ...
Natürlich sollte bei Wärmequelle Luft definitiv eine vollmodulierende Maschine installiert werden!

Sobald zudem verstanden ist wie Wärmepumpentechnik effizient und materialschonend betrieben werden kann wird klar, dass jeder in der Heizkreishydraulik zusätzlich installierte gedämmte Speicher absolut überflüssig und zudem kontraproduktiv ist!

Wichtig eben nur, dass bei aktivem Verdichter wirklich generell konsequent ausreichend Heizwasservolumenstrom durch genügend offene Einzelheizkreise gewährleistet wird!

Das ist wohl am einfachsten durch das Weglassen der Einzelraumregelung zu realisieren.

So funktioniert's bei uns z.b. auch sogar mit den Heizkörperkreisen einwandfrei:
http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Anlage_lowEnergy#.22Hydraulische.22_Besonderheiten

Verfasser:
ManfredK
Zeit: 03.06.2021 08:27:02
0
3157804
Hallo RM,

nach meinen fast 30jährigen WP-Erfahrungen kommt es bei einer Heizungswärmepumpe für einen Altbau ganz entscheidend auf die Isolierung des Gebäudes an.


Wenn ein Spitzdach für Wohnzwecke nicht benötigt wird, warum sollte es isoliert werden? Viel wichtiger ist die oberste Geschoßdecke richtig dick zu dämmen, da geht nämlich die meiste Wärme verloren. Ich habe es in meinem 250-qm-Albau aus 1980 so gemacht und es mit 38 (!) cm isoliert. Kellerdeckenisolierung, Austausch sämtlicher Flächenheizkörper gegen 3-lagige Platten, Dämmung der Rolladenkästen und Glasscheibenwechsel (evtl. ganz neue Fenster) machen letztlich ein Haus wärmepumpentauglich!!!

Seit September v. J. wird unser Domizilium mit einer modernen 8 KW Luft/Wasser-WP monvalent beheizt. Die Jahresarbeitszahl (Az) in der zurückliegenden Heizperiode betrug 5,24 für 100 qm FbH und 150 qm mit Heizkörpern. Der Vorlauf für beide Heizkreise betrug 30-35 Grad.

Gruß
Manfred

Verfasser:
Renoviermaus
Zeit: 04.06.2021 09:19:41
0
3158124
@Frank_Pantry zu der Antwort:
Wenn die aktuellen Volumenströme ermittelt sind (in Abhängigkeit der aktuell vorhandenen Umwälzpumpe und derne Betriebseinstellungen)...

Wir haben keine vorhandene Heizung. Es waren vorher nur Öl-Einzelöfen im Haus. Jetzt ist das Haus komplett entkernt. Deshalb können wohl keine Volumenströme gemessen werden.

LG Renoviermaus

Verfasser:
Renoviermaus
Zeit: 04.06.2021 09:30:17
1
3158126
Zitat von ManfredK Beitrag anzeigen
Hallo RM,

nach meinen fast 30jährigen WP-Erfahrungen kommt es bei einer Heizungswärmepumpe für einen Altbau ganz entscheidend auf die Isolierung des Gebäudes an.


Wenn ein Spitzdach für Wohnzwecke nicht benötigt wird, warum sollte es isoliert werden? Viel wichtiger[...]


Das Haus ist Baujahr 1961 und auf diesem Stand stehen geblieben. Das Dach muss sowieso gemacht werden. Es muss auch der Dachüberstand verbreitert werden, da ja auch die Fassade gedämmt wird. Die Aufdachdämmung ist in diesem Fall am sinnvollsten.

Wie schon erwähnt werden auch die Fenster erneuert.

LG
Renoviermaus

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 04.06.2021 09:41:38
0
3158131
Zitat von Renoviermaus Beitrag anzeigen
@Frank_Pantry zu der Antwort:
Wenn die aktuellen Volumenströme ermittelt sind (in Abhängigkeit der aktuell vorhandenen Umwälzpumpe und derne Betriebseinstellungen)...

Wir haben keine vorhandene Heizung. Es waren vorher nur Öl-Einzelöfen im Haus. Jetzt ist das Haus komplett[...]


Dann sollte man eine passende Hydraulik planen und FBH passend auslegen.

Dann ist auch das "dämmen" in erster Linie nicht so wichtig.

Ist wie beim E Auto....E Auto macht eigentlich beim Kurzstreckenbetrieb im Kleinwagen Sinn.....

Umgekehtmrt gibt es dann keine sparsamen größeren E Autos ???? Doch na klar... nur sind die eben nicht so sparsam wie ein kleines ....

Wärmepumpe im Altbau benötigt niedrige WasserTemperaturen.

Die bekommt man im Altbau oft nur durch Dämmung und leichte Heizflächenvergrößerung weil keiner "normal" sein Haus entkernt...

Du hast es entkernt.... also passende FBH rein und fertig....

Dann ist es auch nicht mehr so wichtig ob du 7, 8 oder 10kW hast.... ist die FBH für den Nennvolumenstrom bei 35 Grad geplant... kannst du später immer noch dämmen und fährst mit 30 Grad.

Aber.... oft sind beim Thema dämmen viele kleine Sachen... kosten 5000 €... und macht man die parallel reicht die WP eine Nr kleiner.... bums 1000 € gespart... die begnügt sich mit weniger Nenndurchfluss... bums 500 € weniger FBH nötig...

schwupps... 30% Dämmrabatt bekommen....

Erst Heizung.... dann in 2 Jahren Dämmen... keine 30% Rabatt ziehen...eher 20% drauflegen....

Ob das klug ist

Verfasser:
Frank_Pantry
Zeit: 04.06.2021 10:49:16
0
3158150
Wenn entkernt und Flächenheizung wird geplant, "fast" alles gut!!

Aber bitte nicht den Heizungsbauer "planen" lassen, sondern eine Profi. (TGA-Ingenieurbüro o.ä.)

Der Heizungsbauer plant kleine Leitungsquerschnitte, da er das dünne Rohr 50 Cent je Meter billiger einkaufen kann um es dann heftig teuer zu verkaufen als Gesamtkonstrukt.

Es ist darauf zu achten, da die Einzel- und Gesamtdruckverluste niedrig sind, um mit wenig Pumpenantriebsleistung den Volumenstrom zu maximieren mit wenig Übertemperatur und um der WP ideale Bedingungen zu liefern. (viel Wasser schieben, wenig nötige Übertemperatur)

Gruß
Dipl.-Ing. Anlagentechnik
Frank-Rolf Roth
Wärmepumpendoktor-NRW
Sachverständiger für Haustechnik
(Planung, Baubegleitung, Anlagen-Optimierung, Betreiberschulung)

Referenz-Wärmepumpenanlage der Energieagentur-NRW

Verfasser:
Brombaer
Zeit: 04.06.2021 10:53:42
1
3158152
Ich sage es ungern, aber nicht jeder der als TGA Planer firmiert, sollte unbedarft beauftragt werden. Das gilt aber grundsätzlich beim Bauen …

Verfasser:
Renoviermaus
Zeit: 04.06.2021 11:07:40
0
3158156
Zitat von Peter_Kle Beitrag anzeigen
Zitat von Renoviermaus Beitrag anzeigen
[...]


Dann sollte man eine passende Hydraulik planen und FBH passend auslegen.

Dann ist auch das "dämmen" in erster Linie nicht so wichtig.

Ist wie beim E Auto....E Auto macht eigentlich beim Kurzstreckenbetrieb im Kleinwagen Sinn.....

Umgekehtmrt gibt[...]


Außenfassade: Mit Steinwolle Dämmplatten mit 16cm Dicke Wärmeleitwert 0,035 = U-Wert Fassade 0,19
Fenster alle neu: U-Wert 0,86
Das Dach bekommt mit der Dämmung einen U-Wert von 0,13

Diese Maßnahmen werden alle jetzt umgesetzt und nicht in ein paar Jahren.
Hätte ich wohl besser beschreiben müssen.
Durch diese Maßnahmen erreichen wir ein Effizienzhaus 85.
Und unsere Gesamtheizlast für das Gebäude beträgt laut Berechnung des Energieberaters 8,8 kW.

Wir haben uns für eine LWWP entschieden. Müssen uns jetzt entscheiden, welche es wird bzw. welchen Heizungsbauer wir beauftragen.

LG
Renoviermaus

Verfasser:
Renoviermaus
Zeit: 04.06.2021 11:13:28
0
3158159
Zitat von Frank_Pantry Beitrag anzeigen
Wenn entkernt und Flächenheizung wird geplant, "fast" alles gut!!

Aber bitte nicht den Heizungsbauer "planen" lassen, sondern eine Profi. (TGA-Ingenieurbüro o.ä.)

Der Heizungsbauer plant kleine Leitungsquerschnitte, da er das dünne Rohr 50 Cent je Meter billiger einkaufen[...]


Leider kann nur im EG eine FBH eingebaut werden. Dabei können wir auch nur ein Flat-System verwenden, da wir wenig Einbauhöhe haben.

Im DG ist nur der Einbau von Heizkörpern (33ger) möglich.

LG
Renoviermaus

Verfasser:
SebDob
Zeit: 04.06.2021 11:15:26
0
3158162
Die 7,5 kw sind sicherlich der bessere Weg. Wobei der Puffer wieder der Abzweig in Richtung Sackgasse ist. Da musst du den HB noch auf den richtigen Weg bringen oder zwingen.

Die Anzahl der ERR auf minimum reduzieren, oder besser gleich weglassen.

Den Link von "lowenergie" sorgfällig lesen!

Verfasser:
guste100
Zeit: 04.06.2021 11:41:45
1
3158171
Zitat von Renoviermaus Beitrag anzeigen
U-Wert Fassade 0,19
Fenster alle neu: U-Wert 0,86
Dach U-Wert 0,13
Durch diese Maßnahmen erreichen wir ein Effizienzhaus 85.
Und unsere Gesamtheizlast für das Gebäude beträgt laut Berechnung des Energieberaters 8,8 kW.

Da passt irgendwas bei dir nicht zusammen. Du hast nur 140qm und die Dämmung wird top. Trotzdem wird von 8,8kW gesprochen. Ich empfehle dir, die einzelnen Heizlasten genau zu prüfen. Da muss ein Fehler drin ein.
Prüfe mal: Welche Wärmeverluste wurden für welche Bauteile angenommen? Was wurde für die Lüftungs angenommen? Was für Warmwasser? Was für Wärmebrückenzuschläge wurden eingerechnet?

Zum Vergleich: Ich habe 2011 mit 280qm WFL gebaut. Das war ein KFL 70 Haus nach dem 2009er Standard.. Meine Dämmwerte sind alle leicht schlechter als deine. Trotzdem hat meine 8kW WP am kältesten Tag bisher max 75% der Zeit gelaufen. D.h. meine reale Heizlast ist etwa 6kW.
Dein Haus ist kleiner und besser gedämmt. Da kann die Heizlast kaum 50% höher werden.

Außerdem rate ich zur Vorsicht mit WP und "Flat Fußbodenheizungen", wie du sie genannt hast. Was genau ist hier gemeint?
Standard 16-17mm Rohre in einem System mit wenig Aufbauhöhe? (Das wäre ok)
Oder diese ~8mm Schläuche, die in Fliesenkleber gelegt werden? (Da reicht oftmals der Durchfluss nicht aus.)

Verfasser:
Renoviermaus
Zeit: 04.06.2021 12:47:08
1
3158197
Zitat von guste100 Beitrag anzeigen
Zitat von Renoviermaus Beitrag anzeigen
[...]

Da passt irgendwas bei dir nicht zusammen. Du hast nur 140qm und die Dämmung wird top. Trotzdem wird von 8,8kW gesprochen. Ich empfehle dir, die einzelnen Heizlasten genau zu prüfen. Da muss ein Fehler drin ein.
Prüfe mal: Welche Wärmeverluste wurden für welche Bauteile angenommen? Was[...]


Im Moment sind wir zu folgenden Schlüssen gekommen:

- das erste Angebot (mit Dimplex WP) fällt weg, da die es keine modulierende WP ist und der Heizungsbauer nur mit Dimplex arbeitet und diese keine modulierende WPs anbieten (Laut seiner Aussage zumindest keine die zu unserem Vorhaben passen und förderfähig sind).

- das zweite Angebot (Viessmann-Variante) ist so gut wie raus. Von dem Heizungsbauer wurde uns abgeraten...

- bleibt noch ein drittes Angebot. Das muss jetzt nochmal überarbeitet werden, weil wir es relativ früh eingeholt hatten. Dem Heizungsbauer lag noch nicht die Heizlastberechnung vor. Jedenfalls verbaut er WP von Buderus oder auch Weishaupt, die modulierend sind.
Wenn wir uns für ihn entscheiden, wird es eine FBH von Schütz System R5 EPS150-22 (Durchmesser der Rohre 12mm)

Durch das Vergleichen mit anderen hier im Forum, kommt mit die Berechnung mit 8,8kW mittlerweile auch ziemlich viel vor...
Da stellt sich mir die Frage, wozu wir eigentlich einen Energieberater bezahlen?!
Ich bin Laie und kann keine Heizlastberechnung erstellen. Das ist sein Job.
Finde es schwierig seine Berechnungen zu überprüfen...
Da werde ich aber wohl kaum drum rum kommen!

LG
Renoviermaus

Verfasser:
Reggae
Zeit: 04.06.2021 14:05:08
1
3158240
Zitat von Renoviermaus Beitrag anzeigen
Zitat von guste100 Beitrag anzeigen
[...]


Im Moment sind wir zu folgenden Schlüssen gekommen:

- das erste Angebot (mit Dimplex WP) fällt weg, da die es keine modulierende WP ist und der Heizungsbauer nur mit Dimplex arbeitet und diese keine modulierende WPs anbieten (Laut seiner Aussage zumindest keine die zu[...]


Bitte nimm 17er Rohre.
Weniger Verteiler,
Weniger Pumpenstrom,

Gutes gelingen

Verfasser:
schorni1
Zeit: 04.06.2021 14:26:20
0
3158246
Und auch der Heizer wird sich mit der Belegungs-Auslegung keinen abbrechen. Ich will nicht sagen "des wird NIXX" , aber das wird erfahrungsgemäß alles andere als GUT im Sinne von "die WP läuft optimal und effizient". Vorschlag: stell seine Planung dann einfach hier rein. Kannst aber auch im Vorfeld selbst überprüfen oder entsprechende Vorgaben GLEICH vor Beginn machen: Hat er die Raum-Heizlasten mit Faustformeln nach W/m² Bodenfläche ermittelt und im Bad NICHT unter Wanne und Duschtasse belegt sowie dort NICHT 5 cm Verlegeabstand, dann IST das genau DAS was ich oben beschrieben habe: MURKS für den DU noch Jahrzehnte büßen, blechen und gar leiden musst!

Verfasser:
Renoviermaus
Zeit: 04.06.2021 16:58:20
0
3158287
Zitat von Reggae Beitrag anzeigen
Zitat von Renoviermaus Beitrag anzeigen
[...]


Bitte nimm 17er Rohre.
Weniger Verteiler,
Weniger Pumpenstrom,

Gutes gelingen


Dankeschön.

Würde ja gerne 17er Rohre nehmen, das geht aber wegen der Aufbauhöhe nicht.

LG
Renoviermaus

Verfasser:
Renoviermaus
Zeit: 05.06.2021 09:00:25
0
3158430
Zitat von schorni1 Beitrag anzeigen
Und auch der Heizer wird sich mit der Belegungs-Auslegung keinen abbrechen. Ich will nicht sagen "des wird NIXX" , aber das wird erfahrungsgemäß alles andere als GUT im Sinne von "die WP läuft optimal und effizient". Vorschlag: stell seine Planung dann einfach hier rein. Kannst aber auch im Vorfeld[...]


Der Heizungsbauer bricht sich da gar nichts ab. Er lässt die Planung von den jeweiligen Herstellern machen. Das gilt sowohl für die Dimensionierung der WP wie auch für die Auslegung der FBH...

LG
Renovierungsmaus

Verfasser:
Renoviermaus
Zeit: 05.06.2021 10:09:39
0
3158453
Sorry, aber ich blicke das einfach nicht.
Vielleicht kann jemand von euch mal einen Blick auf die Heizlastberechnung werfen?
Irgendwo muss doch da ein Fehler sein...

LG
Renoviermaus

Aktuelle Forenbeiträge
Mastermind1 schrieb: Wie wäre es mit loctite 55 oder tangit unilock. Ich meine mein HB hat bei mir tangit genommen, da er viel im Krankenhaus Umfeld unterwegs ist. Hanf ist da wohl nicht mehr gewünscht/zugelassen.... Auch...
micha_el schrieb: Bei der aktuellen T-Cap mit R410 brauchst du die jährliche Dichtheitspüfung :-( Da sie mit 2,8 kg über der 2,4 kg Grenze liegt. Wenn du wartest bis die das neu Modell mit R32 in Deutschland erhältlich...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Mit Danfoss ist alles geregelt
 
Aktuelles aus SHKvideo
Website-Statistik

Entscheidung für LW-Wärmepumpe - welche Heizleistung wird benötigt?!
Verfasser:
Renoviermaus
Zeit: 05.06.2021 10:09:39
0
3158453
Sorry, aber ich blicke das einfach nicht.
Vielleicht kann jemand von euch mal einen Blick auf die Heizlastberechnung werfen?
Irgendwo muss doch da ein Fehler sein...

LG
Renoviermaus
Weiter zur
Seite 2