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Foren
Handwerker sterben aus...
Verfasser:
meStefan
Zeit: 16.06.2021 18:18:17
9
3162620
Handwerker sterben aus, zumindest findet man keine.
Der Endkunde findet keinen Handwerksbetrieb, der seine Aufträge abarbeiten kann und der Handwerksbetrieb hat ein Problem Mitarbeiter zu finden.

Ich frag mich, wo das noch hin führen soll!

Leider hat die Politik versäumt vor Jahrzehnten schon die Weichen entsprechend zu stellen und eben nicht Hinz und Kunz auf die Uni´s zu schicken.
So fehlen dem Handwerk heute zig tausende von guten Mitarbeitern, weil man lieber auf die Uni oder in die Industrie gegangen ist, als in die Handwerkslehre.


Und ich suche auch noch ein paar Mitarbeiter für unseren Kundendienst.
Egal ob SHK- Helfer, SHK- Geselle, Kundendienstmonteur oder auch Meister/Techniker, wir haben für jeden die passende Arbeit! :O)
Keine Maloche auf großen Baustellen, oder im Neubau, sondern eine abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit im Kundendienst.
Mal ne Armatur reparieren/erneuern, oder auch eine ganze Waschtischanlage, auch bis hin zu kompletten Badsanierung, ebenso wie vom HK- Ventil erneuern, Heizungswartung, Pumpentausch, oder auch die komplette Heizungsmodernisierung...
Selbstständiges Arbeiten alleine oder im Team, mit dem voll eingerichteten Kundendienstwagen und ohne großen Zeitdruck.


Verfasser:
renemichl1
Zeit: 16.06.2021 18:36:19
9
3162626
Das ist nicht die Politik. Wenn du als Lehrling im Handwerk die Hälfte verdienst wie in der Industrie dann weiß doch jeder wo der handwerklich begabte anfängt. Tarif bei der Industrie und Handel skammer und bei der Handwerkskammer gehen noch 80 Prozent des Mindestlohnes für Lehrlinge das waren bei meiner Tochter vor 3 Jahren noch 290 eur im ersten Lebensjahr.

Verfasser:
interessierter65
Zeit: 16.06.2021 18:42:06
3
3162629
Der Zustandsbeschreibung und den Aussichten stimme ich zu.
Wodurch dieser Mitarbeiterengpass zustande kam aber nicht.
Es gibt ein Bündel von Ursachen.
Jeder sollte aber zuerst vor der eigenen Haustüre kehren.
In den letzten Jahrzehnten waren Löhne, Arbeitsbedingungen und Entwicklungschancen gerade im SHK - Handwerk einfach miserabel.
Nachwuchs mit guter schulischer Vorbildung war kaum zu bekommen.
Das Ergebnis sehen wir jetzt und auch noch mittelfristig.

Welche Weichen hätte die Politik stellen sollen, um Handwerk so attraktiv zu machen, dass junge Leute nicht zur Uni sondern ins Handwerk wechseln ?

Der Fachkräftemangel hat auch uns voll im Griff, eine Ursache ist, dass es Handwerker mit SHK- Allroundwissen nicht geben kann. Die Branche ist viel zu vielfältig geworden .

Ist aber nur meine subjektive Sicht.

Verfasser:
PeWe34
Zeit: 16.06.2021 18:47:40
8
3162632
Oh ja, wir haben ein echtes Problem in Deutschland. Das liegt aber auch daran, dass das Dienstleistungsgewerbe schlecht bezahlt wird und teilweise einen schlechten Ruf hat. Leider ist es heute so, dass jemand der klug ist studíert, oder Banker, Kaufmann und Steuerberater wird. So lange die händische, praktische Arbeit als "minderwerig" angesehen wird, will das kaum einer machen. So bleiben leider hauptsächlich Leute fürs Handwerk die Zusammenhänge nicht verstehen oder ohnehin kein Interesse haben und einfach nur etwas Geld verdienen wollen. Den Willen und Ansporn etwas wirklich gut zu machen haben leider oft nur ältere Handwerker.
Ich habe mit Handwerkern extrem schlechte Erfahrungen gemacht und könnte ein Buch darüber schreiben.

Verfasser:
Brombaer
Zeit: 16.06.2021 19:06:28
3
3162637
Ach, das würde ich nicht aufs Alter beschränken, genauso wenig auf die Position. Vom Azubi bis zum Geschäftsführer haben schon einige das Arbeitsziel nicht erreicht. Nix gegen Fehler, die passieren jedem. Was gar nicht geht ist dreist lügen und/oder Null Interesse sich zu verbessern oder was dazuzulernen.

Verfasser:
Do Mestos
Zeit: 16.06.2021 19:10:13
20
3162640
Korrigiere… die guten Handwerker sterben aus.

Selbsterkenntnis Hand- und Heimwerker findste an jeder Ecke… nur machen die halt nur Scheisse…

Aber solange es Kunden gibt, die ein einwandfreies Werk mit den Worten „war denn das verchromte Kupferrohr für den Spülkasten wirklich nötig? Sie hätten ja den (30 Jahre alten, abgeknickten) Flex-Schlauch weiterverwenden können. Das zahl ich nicht!“ bemängeln, solange wird’s wohl auch noch genug für alle geben.

Jeder bekommt den Handwerker, den er verdient.

Aber ja, unsere Löhne sind ein Witz… verglichen mit anderen Berufen und auch verglichen mit dem, was wir jeden Tag leisten.

Es fehlt halt auch komplett an der Altersvorsorge. Und bis 67 kannste Handwerk, egal in welcher Sparte, eh nicht machen. Das heißt Vorruhestand mit gekürzten Bezügen, Altersarmut.

So isses, liebe Freunde.

Verfasser:
WilliHH
Zeit: 16.06.2021 19:10:57
6
3162641
Wozu 50 Jahre auf dem Bau knechten, wenn die Bürokaufrau die gleiche Kohle nach Hause fährt. Das Handwerk hat sich über die Jahre die Leute selber vergrault. Von schlechten Arbeitsbedingungen bis Lohn ist alles dabei.

Verfasser:
meStefan
Zeit: 16.06.2021 19:22:41
9
3162644
Da ja heute jeder alles studieren darf, werden eben auch die ganzen "verkannten Hochbegabte" von Ihren Erzeugern auf die Uni geschickt.
Nach ein paar Jahren fährt uns dann der promovierte Philosoph mit dem Taxi... ;o(

Für das Handwerk und die Lehre entscheiden sich nur diejenigen, die sich eigentlich nicht entscheiden können, da eben für alles andere ungeeignet. Wirklich am Handwerk interessierte junge Menschen gibt es nicht viele, bzw. kann man die an einer Hand abzählen.
Und was nicht mal bei einem Handwerksbetrieb eine Lehrstelle bekommen hat, wird dann bei der HWK mittels BASF-Sponsoring "attraktiv" gemacht und senkt so massiv die Strafzahlungen der Industrie, von wegen Pflicht- Ausbildungsplätze.

Mein erster Azubi war ein Reinfall, leider zu dumm einen leeren Eimer Wasser um zu schmeißen... Lehre abgebrochen.
Der zweite war super!
Der hat bei mir noch ein paar Jahre als Geselle gearbeitet und dann Techniker/Meister gemacht und ist in einem großen Betrieb unter und macht sich nicht mehr schmutzig.

Der dritte Azubi... nach viereihalb Jahren Lehre geschmissen...
Mir wurde er mal als gelernter SHK- Geselle von einer Leiharbeiterfirma angeboten! ;o(
ach, reden wir nicht darüber.

Entweder sind die Jungs zu dumm, oder eben die Karriere lockt sie in Anstellungen, die der Handwerksbetrieb nicht bezahlen kann.


Aber selbst studieren ist ja heute out, man will heute ja lieber Influencer werden!

Was ein Schei....

Verfasser:
OldBo
Zeit: 16.06.2021 19:27:46
3
3162646
Zitat von interessierter65 Beitrag anzeigen
Der Fachkräftemangel hat auch uns voll im Griff, eine Ursache ist, dass es Handwerker mit SHK- Allroundwissen nicht geben kann. Die Branche ist viel zu vielfältig geworden .

Ist aber nur meine subjektive Sicht.[...]

Darüber rede ich schon seit der Zusammenlegung der Berufe Heizung und Sanitär (ab 1. August 2003).

Verfasser:
renemichl1
Zeit: 16.06.2021 19:30:20
5
3162648
PS. Ich selber habe 1991 kfz Mechaniker gelernt. Ist auch Handwerk. Ich arbeite aber schon sehr lange in einen andern Beruf da ich von 1400 eur nicht wirklich leben kann.

Verfasser:
meStefan
Zeit: 16.06.2021 19:33:05
2
3162652
Apropos Lohn!
Da verdient der SHK- Kundendienstler oft mehr als so manch kleiner selbstständiger Handwerksmeister! Und dann gibt´s auch noch 50% Urlaubszuschuß bei mind. 30Tagen Urlaub, Leistungszulagen, Sonderzahlungen, usw...
Und wenn man krank ist, gibt´s trotzdem den Lohn.
Beim Chef sieht´s anders aus, der kann sich krank nicht leisten! Kein Lohn, keiner macht seine Arbeit, der Betrieb steht.

Die SHK- Monteure dürfen wegen Lohn wirklich nicht jammern!
Was da heute so gezahlt wird... da hätte ich mich früher geschämt das vom Chef zu verlangen.

Schaut mal was Eure Friseuse, die Krankenschwester, die Altenpflegerin, usw. für einen harten Job haben und nur "Kleingeld" bekommen!
Und vom Klatschen wird auch kein Kühlschrank voll!


Mfg. meStefan

Verfasser:
WilliHH
Zeit: 16.06.2021 19:39:54
2
3162655
Der gute Lohne ist in der SHK-Branche aus Not entstanden.
In der Industrie wurde die gleiche Kohle schon vor 10-12 Jahren bezahlt.

Verfasser:
meStefan
Zeit: 16.06.2021 19:48:28
1
3162662
Die Industrie hat mindestens die letzten 25 Jahre schon mehr bezahlt, als das Handwerk!
Aber wenn man beim Kunden nur kleine Stundenlöhne nehmen darf und das Material muß auch billig sein... ;o(

Verfasser:
SvenKarlsruhe
Zeit: 16.06.2021 19:50:09
5
3162665
nabend,

auch bei uns in der Firma fehlen (gute) Mechaniker, Techniker, wie auch immer man dies nennen möchte. Bei uns meldet sich nicht mal jemand wenn wir 3200 Brutto (Karlsruhe) anbieten und nicht mehr als eine technische Lehre verlangen.
Folge: Chef sucht billigere ungelernte Leute, die dann umständlich angelernt werden müssen.
Ich als einziger Meister arbeite dort auch nur wegen den geregelten Arbeitszeiten, im vorigen (Schicht-) Job verdiente ich das Doppelte, bin aber sicher ein Sonderfall, da (geerbtes, bezahltes) Haus, keine Kredite abzuzahlen, da reichen trotz 2 Kindern auch 2,5k netto.
Aber wie soll man das Problem lösen, dass sich für o.g. 3200 Brutto niemand meldet? Irgendwann ist mal Schluss, wir reden ja über Einstiegsgehalt.
Wenn der Chef noch höher rangeht, kündige ich und bewerbe mich neu :)

Gruß,
Sven

Verfasser:
Didi-MCR52
Zeit: 16.06.2021 19:52:32
5
3162666
Zitat von renemichl1 Beitrag anzeigen
Mindestlohnes für Lehrlinge das waren bei meiner Tochter vor 3 Jahren noch 290 eur im ersten Lebensjahr.

290€ finde ich für einen Säugling gar nicht so schlecht - aber Kinderarbeit ist hierzulande doch gar nicht zulässig?

SCNR ;-)

Verfasser:
Pia2
Zeit: 16.06.2021 20:02:00
4
3162669
Mag ja sein, dass meine Quellen veraltet sind, aber die Löhne im SHK Bereich, die ich mir vor Kurzem angeschaut habe waren simpel und einfach schlecht. Während der Lehre wär's ja noch relativ schnuppe, aber später als Geselle oder womöglich noch als Meister ewig unterdurchschnittlich zu verdienen, entsprechend eng mit der Altersvorsorge zu sein usw. das macht man doch nur, wenn man sehr enthusiastisch hinter einem Beruf steht. Oder eben so gar nichts anderes kann/findet.

Wenn ich heute noch einmal anhand meiner Interessenlage entscheiden dürfte, welche Ausbildung ich mache, wäre es höchstwahrscheinlich so etwas wie SHK geworden. Ich finde den Job sehr vielseitig, spannend, anspruchsvoll, kombiniert mit einer guten Portion Handwerk und Mitdenkenkönnenmüssen, die Hände darf man sich auch mal schmutzig machen, wunderbar. Ich würde das heute deutlich lieber machen als den durchaus hochqualifizierten Bürojob, den ich habe. Aber ich bin mir eben auch bewusst, dass ich meiner Familie finanziell deutlich weniger bieten könnte, wir kein Haus hier in der Region hätten, ich vermutlich größere Probleme hätte, Job und Kinder unter einen Hut zu bekommen, usw. Wobei das für viele Handwerksberufe gilt, nur dass mir die SHK Sache immer mal wieder durch den Kopf geht und ich von meinem durchakademisierten Freundeskreis belächelt werde, wenn ich zugebe, dass das letzte Fachbuch auf dem Nachttisch "Der Sanitärinstallateur" hieß ;-)

Kurz gesagt: ich glaube, dass das ein superinteressanter, vielseitiger Job sein kann, dass aber die Umfeldbedingungen in vielen anderen Berufen attraktiver sind.

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 16.06.2021 20:05:22
3
3162671
Ich hab vor meiner Berufswahl während der Hauptschule (1er Schüler) um die 2000er Jahre zwei Praktikum gemacht.
Jeweils 2 Wochen in den Ferien.

Als Elektriker
Und als Gas/Wasser... (Heizungsbauer eben).

Ich wusste danach direkt was ich nicht werden will
Nicht da ich handwerklich ne null wäre oder mich vor Arbeit schäue.

Als Praktikant wurde mir wenig gezeigt was mein Interesse hätte wecken können. Auch auf nachfragen...
D.h. Interesse 0 einen künftigen Azubi gewinnen zu können.
Und beim Elektriker wurde ich für die größten Drecksarbeiten herangezogen. (Auf nem 150 Jahre alten Haus, auf nem kriech Dachboden, mehrere Kabel verlegen, ausrollen, festnageln am Gebälk und der Elektriker hat später kontrolliert... Und das bei 35grad AT in einem ungedämmten alten Haus..

Einem Praktikanten muss man doch auch die interessanten/spannenden Dinge zeigen.
Klar die schmutzige Seite muss ehrlicherweise auch gezeigt werden...

Im Nachhinein gut für mich - Schule weiter besucht und einen IT Ausbildungsberuf erlernt...

Aber: zwar mit mehr Kohle - aber Rufbereitschaft, viele Arbeiten abends/nachts, am Wochenende, bei Störungen, Terminstress, Druck,...
Und in der Industrie ist auch nicht alles toll - inzwischen ist hier fast überall der Ellenbogen angekommen!
Da muss man sich häufig profilieren...

Auch das zerrt auch nach fast 20 Jahren im Beruf.


P.s. das die gehaltsunterschiede zwischen Handwerk und z.b. IT völlig auseinander geht ist natürlich auch nicht OK
Mittlerweile bekomme ich regelmäßig Jobangebote da werden Jahresgehälter von 100.000€ brutto in den Raum geworfen... Und ein Galabauer knappst dann dagegen bei 30.000€ im Jahr...
Völlig verkehrte welt

Verfasser:
Stefan87
Zeit: 16.06.2021 20:07:10
3
3162673
Oder man bekommt 15€ Auslöse damit man 2 Stunden zum Kunden hin und zurück fahren kann.
Wenn man also um 7Uhr an der Baustelle sein will, dann muss man also schon gegen 5.30 - 5.45Uhr in der Firma sein, weil das Auto möchte ja auch noch beladen werden.

Verfasser:
Dreier
Zeit: 16.06.2021 20:18:44
2
3162676
Hallo me. Stefan
Gelernter Elektriker, Industrieanlagen, Neubau kloppen, Altbau Sanierung, aus einem Elektro-Heizung-Sanitär-betrieb stammend.
Immer mehr in Richtung Kundendienst gelaufen, Elektro und Heizung, die letzten 10 Jahre Baustelle und Kundendienst abwechselnd, vor fünf Jahren Arbeitgeber gewechselt, kein Elektro mehr, nur noch Kundendienst Heizung und Sanitär.
Der Monteur beherrscht Ölanlagen vom 1970 bis heutige Brenwertanlagen inklusive deren Regler,ebenso Gas Geräte, bei Neuanlagen ebenso die Elektro Installationen und deren Inbetriebnahme.
Macht aber keine Neuinstallation und keine Baustellen.....
Der Monteur geht in kleinen Schritten auf die fuffzich zu, nimmt den Firmenwagen Abends mit nach Hause, bekommt 30 Tage Urlaub, Arbeitet 40 Stunden die Woche, Freitags auch bis 16 Uhr,macht Notdienst und hat Rufbereitschaft, braucht weder betriebliche Mitgliedschaft im Saunaclub-golfclub ,oder Handy/Laptop
.... und hat Spaß an seiner Arbeit.....
Ganz ernst gemeinte Frage
Welchen Stundenlohn würde ein solcher Monteur bei dir bekommen...???
Welches monatlichs brutto...???
Vielleicht musst du mit Fakten locken...
Was nicht geht, geht mit Geld, und was mit Geld nicht geht, geht mit mehr Geld......

Grüße
Der 3er

Verfasser:
interessierter65
Zeit: 16.06.2021 20:20:24
2
3162677
Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
Zitat von interessierter65 Beitrag anzeigen
[...]

Darüber rede ich schon seit der Zusammenlegung der Berufe Heizung und Sanitär (ab 1. August 2003).


Wenn es bei Heizung und Sanitär bleiben würde…
Dazu kommt ja immer mehr Regelungstechnik, KWL, auch Klima… beliebig erweiterbar.
Diesen Beruf Anlagenmechaniker hätte man nie einführen dürfen.

Und in immer kürzeren Zyklen kommen neue Gerätschaften der Hersteller auf dem Markt.
Der alte Bestand bleibt ja trotzdem, wer das beherrscht, ist ein Genie .
Genies werden aber kaum im SHK- Gewerk enden.

Verfasser:
fasteindialog
Zeit: 16.06.2021 20:22:27
3
3162680
Bei uns in der Stadt sind auch viele SHK Gesellen nach der Ausbildung in die Industrie gegangen, ist aber meistens mit Schichtarbeit in jungen Jahren verbunden, das muß man fairerweise erwähnen. Die haben wie im Paradies gelebt...dann Philips nach Südkorea, Munters in die Türkei und Continental macht jetzt auch komplett dicht. Die Liste kann ich ewig fortsetzten (Saint gobain, Schmetz, E-GO:) jetzt stehen die stellenweise echt doof da. Werden von einer Umschulung in die nächste geschickt. Kein SHK Betrieb hat für die jetzt Bedarf, weil die muss man fast neu anlernen.

In der Industrie sind die Facharbeiter schneller austauschbar als im Handwerk, weil ein ganzes Werk mal kontinental weg wandern kann.

Verfasser:
Alteisenmartin
Zeit: 16.06.2021 20:27:02
2
3162682
Kein Wunder! Schlechte Bezahlung, mieses Betriebsklima, wenig Urlaub, dafür viele unbezahlte Überstunden und der Willkür des Chefs ausgesetzt. Dazu kein Kündigungsschutz. Danke, ich bin froh den Absprung geschafft zu haben.

Verfasser:
fasteindialog
Zeit: 16.06.2021 20:30:45
2
3162683
Wo hast du gearbeitet? Auf einer römischen Galeere?

Verfasser:
Stefan87
Zeit: 16.06.2021 20:31:09
2
3162684
@dreier

möchtest du nicht am Abend mit dem Chef in der Sauna sitzen ? :)

Geld ist aber finde ich leider nicht alles.
Mir wäre die Zeit wichtiger als im Monat 200€ mehr zu haben.

Allerdings war die flexible Arbeitszeit meist nur für den Chef "flexible"

Verfasser:
Entropie
Zeit: 16.06.2021 20:37:47
4
3162689
Meiner Meinung nach liegt es zumindest in den Ballungsräumen am Lohn. Bei der heutigen Abgabenquote, Miete, Energiekosten usw. wundert es mich nicht, dass sich in Karlsruhe niemand für 3200€ brutto findet. Rechnet das mal nach, was es braucht zum Leben als Familie mit einem Kind.
Wohnung 75m², Kaltmiete 10€/m²
Nebenkosten 250€
Lebensmittel 500€
Strom, Telefon, Internet 100€.
KFZ 200€
Versicherungen/Altersvorsorge 200€.
Klamotten/Kleinkram 200€
Rücklage für schlechte Zeiten ?

Macht 2200€ netto Minimum.
Da bist du dann bei 3000€ brutto. Reich wirst du damit nicht und Essen kaufst du nur bei Aldi/Lidl. Was ist mit Urlaub, Rücklagen, etc? Denke so ab 25€/h wird es interessant.

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Handwerker sterben aus...
Verfasser:
Entropie
Zeit: 16.06.2021 20:37:47
4
3162689
Meiner Meinung nach liegt es zumindest in den Ballungsräumen am Lohn. Bei der heutigen Abgabenquote, Miete, Energiekosten usw. wundert es mich nicht, dass sich in Karlsruhe niemand für 3200€ brutto findet. Rechnet das mal nach, was es braucht zum Leben als Familie mit einem Kind.
Wohnung 75m², Kaltmiete 10€/m²
Nebenkosten 250€
Lebensmittel 500€
Strom, Telefon, Internet 100€.
KFZ 200€
Versicherungen/Altersvorsorge 200€.
Klamotten/Kleinkram 200€
Rücklage für schlechte Zeiten ?

Macht 2200€ netto Minimum.
Da bist du dann bei 3000€ brutto. Reich wirst du damit nicht und Essen kaufst du nur bei Aldi/Lidl. Was ist mit Urlaub, Rücklagen, etc? Denke so ab 25€/h wird es interessant.
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