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Foren
Alte Ölheizung und Solarthermie
Verfasser:
Zaaor
Zeit: 13.07.2021 10:02:50
0
3171467
Hallo Forum,
Erstmal vielen Dank für diese sehr informative Plattform und die Mitarbeit/Beratung hier im Forum. Ich bin schon länger stiller Mitleser aber habe nun auch ein anliegen und hoffe auf eure Meinung.

Ich besitze ein Mehrfamilien Haus Baujahr anfang der 1900er. Es wurde mal aufgestockt und mitte der 90er komplett selbst saniert und renoviert. Wir haben circa 350qm Wohnfläche und bewohnen es mit 5 Personen (3 Etagen).
Unsere Heizung ist eine Viessmann Vitola Biferral aus mitte/ende der 90er Jahre. Wir haben pro Jahr einen Ölverbrauch von circa 3000 Litern. In einem Raum läuft eine Fußbodenheizung. Wir hatten nun das betreben unsere Nebenkosten zu senken. Die Ölheizung gehört wahrscheinlich ausgetauscht, die Frage ist halt wie schnell (ich rechne mit in 3-6 Jahren?).

Die Idee ist eine Solarthermie auf das Dach zu bauen um die Heizung zu unterstützen. Die Heizung hat 100 Liter Wasser im Heizkessel und unter der Heizung gibt es einen 200 Liter Warmwasser Speicher (Viessmann Horicell). Zur Steuerung ist noch eine sehr alte Viessmann Trimatik MC verbaut und am Heizrücklauf ist ein Mischer verbaut.

Die Heizung muss in den nächsten Jahren wahrscheinlich ausgetauscht werden, wogegen kann ich noch sagen (Wärmepumpe?). Meine Idee war nun jetzt schon eine Solarthermie zur Unterstützung einzubauen für die Ölheizung die dann irgendwann in der zukünftigen Heizung (was auch immer das sein wird) ebenfalls unterstützen kann.


Ich hab versucht mich schon mal aus ähnlichen Projekten zu belesen aber ich werde einfach nicht so richtig Schlau. Den Warmwasserspeicher muss ich wahrscheinlich tot legen. Ich wollte wenn beides von der Solarthermie laden lassen (Warmwasser und Heizung), nur Warmwasser wird sich wahrscheinlich nicht lohnen. jetzt im Sommer springt unsere Heizung (nur WW) 3 mal an.
Könnt ihr mir helfen wie man sowas umsetzen kann? Ein Kombispeicher der dann von Ölheizung und Solarthermie geladen wird? Geht das? Wie funktioniert da die Steuerung?

Vielen Dank im voraus an euch!

Verfasser:
muensterlaender
Zeit: 13.07.2021 13:13:31
2
3171562
Das macht keinen Sinn, solange nicht klar ist, wie zukünftig geheizt wird. Spare das Geld für den Kesseltausch und rechne dann, ob sich eine Solarthermie rechnet.

Verfasser:
Zaaor
Zeit: 13.07.2021 14:37:45
0
3171592
Spielt die Art/Auswahl der Solarthermie und Kombispeicher eine große auswahl für den zukünftigen Heizungstype?

Ich dachte das wäre recht universell da bei vielen Heizungstypen ein Pufferspeicher erforderlich ist oder sinn macht - gerade bei erneuerbaren Energien.

Verfasser:
fiete
Zeit: 13.07.2021 15:21:31
0
3171600
Zitat von Zaaor Beitrag anzeigen
Könnt ihr mir helfen wie man sowas umsetzen kann? Ein Kombispeicher der dann von Ölheizung und Solarthermie geladen wird? Geht das? Wie funktioniert da die Steuerung?

Gehen tut (fast) alles, auch der Betrieb eines Kombispeichers in Verbindung mit konventioneller Therme (Öl, Gas) und Solarthermieanlage (STA). Entweder wird die STA nachgerüstet mit eigenständiger Steuerung, die dann die Befüllung des Speichers UND den Heizungsbetrieb regelt (wenn die STA Heizungsunterstützung erlaubt). Von der STA-Steuerung geht dann nur ein Ein/Aus-Signal zur Therme, wenn nachgeheizt werden muss. Oder im Fall von modernen Brennwertthermen ein T-Signal. Wenn sowieso bald ein Tausch der Anlage ansteht, dann bietet sich eine Lösung aus einer Hand an. Da brauchst du dir dann auch keine Gedanken bezüglich der Steuerung machen.

Aber wie schon geschrieben wurde: überlege gut, ob sich die Investition in eine STA lohnt oder ob nicht eine (möglicherweise preiswertere) Photovoltaik-Anlage sinnvoller ist. Der so erzeugte Strom kann auch zum Aufheizen eines Speichers eingesetzt werden, kann aber - das ist der große Vorteil - auch anderweitig genutzt werden. Zum Beispiel im Sommer, wenn der Speicher durch Sonnenenergie schon auf maximale Temperatur gebracht wurde.

Verfasser:
PeWe34
Zeit: 13.07.2021 17:40:05
4
3171649
Ich habe Erfahrung mit Thermie und PV. Vor 10 oder 15 Jahren hätte ich Dir noch eine STA empfohlen, aber diese Zeiten sind vorbei. PV ist billiger geworden, die Erträge sind besser geworden und die Wartung entfällt bei einer PV-Anlage. Vor allem im Sommer ist PV wesentlich sinnvoller, weil man mit dem Strom mehr anfangen kann, und eine STA die Wärme veschenkt.

Lass den Quark mit der STA und rüste Deine Heizungsanlage, so um, dass man eine WP einbauen kann. Dazu brauchst Du niedrige Vorlauftemperaturen, einen hohen Volumenstrom im Heizkreislauf und am besten eine Frischwasserstation mit großem Wärmetauscher. Tipps und Anregungen gibt es hier genug.

Verfasser:
Zaaor
Zeit: 15.07.2021 07:52:07
0
3172230
Danke für die Meinungen,

Also ich bin etwas überrascht das mir von der STA abgeraten wird, aber das nehme ich gern an. Ihr habt recht, die Erträge sind sehr gestiegen. Sollte man den Strom in eine Art Heizpatrone verwenden oder auf eine WP umrüsten? Kann diese WP auch unterstützend als Zusatz zur klassischen Therme laufen? Einen größeren Pufferspeicher bräuchte man aber trotzdem?
Mit einer WP müsste ich aber nicht nur Steuerung und Klassische Therme umrüsten, viele umbauen im Haus wären ebenfalls noch notwendig. Ich habe fast nur normale Blechheizkörper und in einem Raum eine Fußbodenheizung. eine niedrige Vorlauftemperatur lässt sich damit wahrscheinlich nicht bewerkstelligen?

Weiterhin müsste mit für eine PV Anlage noch meinen Zählen umrüsten lassen und die Einspeisung umbauen, was sich aber machen liese - das sehe ich nicht so als problem an. Ich stelle mir aber die Steuerung wieder sehr schwierig von das die WP nur läuft wenn auch genügend Sonne vorhanden ist und ich den Strom sonst verschenken würde.

Verfasser:
muscheid
Zeit: 15.07.2021 09:39:26
1
3172277
Denkbar wäre auch eine neue Heizung mit Brennstoffzelle (bei Gas).

Letztlich werden in Zukunft erhebliche Investitionen in dem Haus fällig. Kaum anzunehmen, daß das bestehende, alte Ölheizungssystem schon "wärmepumpentauglich " ist. Das gleiche gilt auch für das Haus.

Mit Solar heizen / WW bereiten geht zwar, aber korrekt ist, Amortisation ohne Wartung / Reparaturen liegt bei 15 Jahre + x.

Verfasser:
PeWe34
Zeit: 15.07.2021 10:10:00
0
3172286
Die Steuerung einer WP, so dass sie Stromüberschuss verwendet, ist heutzurage Standard.
Wenn man nicht alles auf einmal finanzieren will, dann kann man mit der PV anfangen, wobei auch ein einfacher Heizstab seine Dienste tun kann. Wenn man innerhalb der nächsten 5 Jahre eine Wärmepumpe plant, lohnt sich die Anschaffung einer WW-Wärmepumpe nicht.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 15.07.2021 10:55:07
3
3172301
Zitat von Zaaor Beitrag anzeigen
Danke für die Meinungen,

Also ich bin etwas überrascht das mir von der STA abgeraten wird, aber das nehme ich gern an. Ihr habt recht, die Erträge sind sehr gestiegen. Sollte man den Strom in eine Art Heizpatrone verwenden oder auf eine WP umrüsten? Kann diese WP auch unterstützend als Zusatz zur klassischen Therme laufen? Einen größeren Pufferspeicher bräuchte man aber trotzdem?
Mit einer WP müsste ich aber nicht nur Steuerung und Klassische Therme umrüsten, viele umbauen im Haus wären ebenfalls noch notwendig. Ich habe fast nur normale Blechheizkörper und in einem Raum eine Fußbodenheizung. eine niedrige Vorlauftemperatur lässt sich damit wahrscheinlich nicht bewerkstelligen?

Weiterhin müsste mit für eine PV Anlage noch meinen Zählen umrüsten lassen und die Einspeisung umbauen, was sich aber machen liese - das sehe ich nicht so als problem an. Ich stelle mir aber die Steuerung wieder sehr schwierig von das die WP nur läuft wenn auch genügend Sonne vorhanden ist und ich den Strom sonst verschenken würde.



Du bist wie viele auf den "Wenn ich Solar oder PV habe" muss ich puffern wie ein blöder... bloß alles einfangen.... Tripp

Nein das muss man nicht. Die einfachste Anlage wäre

WP + FBH + PV + kleiner WW Speicher.

Damit erreichst du Deckungsgrade von 20-30% PV

zusätzlich wird dein Haushaltsstrom tagsüber auch bedient

Fertig... aus die Maus.... Ja mit Puffer wären hier 2% drin... Da ein paar % mit Batterie... aber hey.... vielleicht erstmal gehen lernen bevor man laufen will...

Und damit bleibt es wie bei vielen:

-Niedertemperaturheizsystem nachrüsten
-Dämmen

und dann weitersehen

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.07.2021 11:46:57
0
3172317
Zitat von Peter_Kle Beitrag anzeigen
Nein das muss man nicht. Die einfachste Anlage wäre

WP + FBH + PV + kleiner WW Speicher.

Damit erreichst du Deckungsgrade von 20-30% PV

zusätzlich wird dein Haushaltsstrom tagsüber auch bedient[...]

Mit derartigen Standard-Lösungen wäre ich sehr vorsichtig, wie dieser Sommer eindrucksvoll gezeigt hat!

WP bei 3000 l Heizölverbrauch? Vergiß es. Und ein kleiner WW Speicher für ein MFH? Auch absolut neben der Realität!

Ich betreibe seit 32 Jahren einen 15 kW-NT-Kessel mit STA. Langfristig betrachtet war es eine sehr gute Entscheidung.

Planungsunsicherheit besteht aufgrund zukünftiger "all-electric"-Orgien die hier gerne propagiert werden. Da wäre ich sehr vorsichtig, da man sich in eine unliebsame Abhängigkeit begibt und somit zukünftigen Strompreiserhöhungen ausgeliefert ist.

Und in den Monaten November bis Februar kannst du PV auch vergessen. Das wird dann sehr teuer wenn du eine WP betreibst.

Sofern dein Kessel noch in gutem Zustand ist, würde ich in einen größeren Pufferspeicher und STA mit HU investieren. Dürfte auch > 10 T€ kosten, aber teuer wird es in jedem Fall.

Was hier immer gerne verschwiegen wird: PV verringert durch EV ein wenig die Stromkosten, die Überschüsse werden aber nur noch mit < 8 Ct/kWh "vergütet".

Und im Winter, sofern eine WP im Einsatz ist, bringt dir eine PV lediglich ein wenig Haushaltsstrom. Für eine WP fällt viel zu wenig an PV-Strom an.

Mit anderen Worten: Genau rechnen was wirklich sinnvoll ist und das aktuelle Heiz-System optimieren, Dämmen, etc. Und ganz am Ende käme dann eine WP in Betracht.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 15.07.2021 12:42:33
3
3172334
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
WP bei 3000 l Heizölverbrauch?


Mein Vorbesitzer hat 2500L/Jahr verbraucht.... und nun WP

Geht nicht gibt es nicht....

Zitat:


Vergiß es. Und ein kleiner WW Speicher für ein MFH? Auch absolut neben der Realität!


Was heißt denn klein genau ??? Ach das habe ich ja nicht geschrieben... Aber passen tut der nicht, da bist du dir sicher ??

Zitat:

Ich betreibe seit 32 Jahren einen 15 kW-NT-Kessel mit STA. Langfristig betrachtet war es eine sehr gute Entscheidung.


Na dann ist ja alles gut und wir können das Thema zumachen.... Bleibt alles so wie es ist

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.07.2021 13:30:17
1
3172355
Naja, 2500 l entsprechen ca. 1750 € Heizkosten, das dürfte eine WP vermutlich auch an Stromkosten haben.

Bleibt alles so wie es ist

Ganz bestimmt nicht. Aber ohne entsprechende Investitionen in die Bausubstanz bleibt man für den Rest der Zeit auf diesen hohen und später steigenden Stromkosten sitzen.

Verfasser:
muscheid
Zeit: 15.07.2021 13:47:06
0
3172361
Wenn man von solarer HU redet, ist das nicht mit 10 k€ erledigt. So ein System liegt schnell bei >20k€. Zumindest, wenn man etwas gutes und sinnvolles möchte.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 15.07.2021 14:15:50
0
3172371
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Naja, 2500 l entsprechen ca. 1750 € Heizkosten, das dürfte eine WP vermutlich auch an Stromkosten haben.
]


Vermutlich.... ja.... ähm.... nö.... hab ich nicht.

Aber hier geht es nicht um meine Anlage...auch nicht um deine....

Sondern was hilft dem TE weiter:

ST installieren, die sich 20 Jahre nicht rechnet....

Oder das Geld zusammenhalten und Richtung Dämmung / Flächenbeheizung gehen.... ggf zwischendrin eine WP dazunehmen

Und auch MFH... hier sind 5 Personenauf 300m²...

ST kann man heutzutagebei Pellet / Holz oder Hackschnitzel mit reingehen... Wenn der Rest eh kommt...

Ansonsten nur noch als Hobbyin Eigenleistung

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.07.2021 15:02:46
0
3172393
ST installieren, die sich 20 Jahre nicht rechnet....

Die übliche Killer-Phrase.

Schon mal darüber nachgedacht, das wir derzeit/zukünftig > 8% Inflation haben? Eine einmalig installierte STA hat normalerweise keine Wartungskosten und produziert im Betrieb auch kein CO2.

Warten wir doch einfach mal ab, wo diese CO2-Abgabe in einigen Jahren stehen wird. Und auch die hochgelobten Pellet werden noch ihren CO2-Steuer-Anteil bekommen.

Die EU hat mittlerweile die CO2-Ziele bis 2035 drastisch verschärft. Da kommt noch einiges auf den Konsumenten zu.

Verfasser:
kathrin
Zeit: 15.07.2021 15:59:59
1
3172404
@Zaaor

Ein Jahresverbrauch von 3000 Litern Öl für 350 m2 beheizte Fläche und WW für 5 Personen ist schon mal nicht allzu schlecht. Entweder sparsam geheizt oder recht gut nachgedämmtes Haus oder beides.

Der Vitola Biferral hält ewig und ein paar Jahre, und die Trimatik MC ist bereits eine recht gute Regelung, aber möglicherweise gibt es früher oder später politische Vorgaben über weiteren Betrieb von Ölheizungen oder bei Heizungsersatz. Was gilt bei dir aktuell? Weg vom Öl wäre bez. Nachhaltigkeit sowieso angezeigt.

Ohne Gesamt-Planung einfach stückweise umzubauen ist aber nicht sinnvoll, z.B. benötigen längst nicht alle Heizsysteme einen Pufferspeicher.

Mit welchen Vorlauftemperaturen heizt ihr im Winter an ganz kalten Tagen? Welche Soll-Raumtemperatur und welche Heizkurve ist an der Trimatik eingestellt? Welche Raumtemperatur wollt ihr (wie sind die Thermostatventile eingestellt, sofern bekannt)?

Welchen Verbrauch/Monat habt ihr in den Sommermonaten (nur WW, keine Raumbeheizung)? Ist eine Zirkuleitung/pumpe für WW vorhanden?

Ist das MFH (teil)vermietet oder "nur" von Familienmitgliedern bewohnt?

Welche Leistung hat der Biferral?

Hat sich ein Energieberater das Haus schon mal angeschaut? Irgendwelche bekannte "Energieschlupflöcher" oder empfohlene Massnahmen?

Was ist die Hauptmotivation für deine Überlegungen: (Heiz)kosten sparen oder nachhaltiger heizen?

Schönen Tag + Gruss

Kathrin

Verfasser:
Zaaor
Zeit: 18.07.2021 17:51:32
0
3173371
Hallo,

Das sind einige viele Fragen die ich gar nicht so beantworten kann. Das MFH wird nur von Familienmitgliedern bewohnt. nachgedämt haben wir aber ich auch der Meinung das die teilweise Extrem dicken Lehmwände schon einiges leisten. Fenster sind nur zweifach verglaste aus den frühen 90ern.

Motivation zu dem ganzen ist eigentlich die Nebenkosten etwas zu senken. Im Anblick der CO2 Besteuerung ist es ja in einigen Jahren bald alternativlos.

Unsere Thermostate stehen bis auf wenige Räume die selten genutzt werden einfach immer auf 3. heißt so 21-22 Grad Celsius.

An der Trimatik kann ich dir gar nicht sagen was dort eingestellt ist. Ich verstehe nur den Drehregler für nur Warmwasserversorgung und Winter/Normalbetrieb. Warmwasser steht auf 55 Grad.
Habe gerade mal die Bedienungsanleitung und versuche zu lesen um alles andere herauszufinden.

Im Sommer (nur WW) springt die Heizung 3 mal an Tag für 5-10 Minuten. Meist im Abstand von 4-5 Stunden.
Im Winter springt sie einmal pro Stunde an für rund 10 Minuten am Tag. Nachts nicht - bzw. Je nach Außentemperatur.
Zirkulationsleitung und Pumpe ist vorhanden. Läuft 2x morgens für 1 Stunde und abends für 3 Stunden.

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 18.07.2021 19:19:04
5
3173389
Wenn man hier schreibt, dass eine ST Anlage keinerlei Wartungskosten hat, dann kann man das nur unter der Annahme dass diese Anlage überdurchschnittlich gut gebaut und ausgelegt ist behaupten!

Denn sämtliche Holländerverschraubungen müssen nach einiger Zeit (3 Monate bis etwa 1 Jahr) nach der Errichtung nachgezogen werden, das ADG kontrolliert und der Frostschutz berprüft werden (pH Wert und Anlagendruck).
Für jemand der technisch halbwegs affin ist kein Problem, aber für Laien schwierig.

Vor 15 jahren hätte ich auch noch gesagt dass eine ST Anlage mehr Nutzen bringt als eine PV Anlage, aber inzwischen hat sich das völlig verändert, die PV Anlagen sind wesentlich leistungsfähiger und wesentlich billiger geworden und wesentlich einfacher zu installieren, benötigen keinerlei thermische Isolierung und auch keine Wartung!

Außerdem ist Strom vielseitiger zu nutzen als thermische Energie, welche im Sommer eigentlich nur ein Abfallprodukt ist.

Verfasser:
tassidar
Zeit: 18.07.2021 21:08:53
3
3173412
So ist es.

STA brachte vor 20 Jahren die 4-fache Menge Energie relativ zu PV. Der Wirkungsgrad von PV lag bei 10%.
Heutzutage liegt PV bei bis zu 21%. STA hat sich hingegen kaum weiter entwickelt.

STA ist also mit viel gutem Willen vielleicht mal grade noch 2,5 mal so gut wie PV...
Aber die ganzen Nachteile wurden von meinen Vorrednern schon benannt. STA hat heutzutage keine Chance mehr. Während PV im Sommer SICH SELBST BEZAHLT (ja, auch bei 7cent / kWh geht das noch über 20 Jahre) kostet STA einfach nur Geld für Wartung.
Mit der kommenden Elektromobilität bekommt man den Tank im Sommer quasi kostenlos voll... Das kann keine STA.

Hinzu kommt, daß ne PV im Winter zwar wenig bringt, ABER sie bringt wenigstens überhaupt was. Auch an einem miesen Winter Tag kommt da die eine oder andere kWh Strom von Dach. Bei der STA braucht es ne mindest Menge Sonne. Sonst ist es zwar ganz nett (lies : Scheiße), daß das Dach da jetzt 40 Grad mehr hat als die Umgebung, nur wenn die bei minus 10 liegt, was machst du dann mit dem 30 grad wasser? Nix!

Jetzt kommt aber das bester: WP haben inzwischen gerne ne JAZ von 4,0 oder besser (wenn gut ausgelegt)... Nun diese 4,0 und multipliziere sie mit den 21% von oben!
Du kommst bei 84% raus! Ja, das ist erlaubt und mathematisch wie auch von der Physik korrekt!
Du könntest also deinen gesamten PV Strom per WP in Wärme wandeln und hättest dann die Wärme Menge die gut 60% höher läge als die der besten STA.

Dach macht natürlich keinen Sinn. Was willst du auch mit der ganzen Wärme im Sommer... Also sind wir wieder bei STA ist mist.. Den da hast du nur die Wärme, sonst nix.

Langer Rede, kurzer Sinn :
PV + WP ist STA im Sommer und im Winter überlegen und in der Zeit dazwischen auch!
Jeder der was anderes behauptet sollte einfach mal gucken was sich in den letzten Jahren so getan hat. Der Punkt an dem PV + WP die STA überholt haben liegt schon 10 Jahre zurück. Ok, darüber kann man diskutieren.. Aber im Jahre 2021 hat die STA in Neuinstallationen nix mehr zu suchen.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 19.07.2021 07:00:50
1
3173454
Zitat von Zaaor Beitrag anzeigen
... MFH wird nur von Familienmitgliedern bewohnt. nachgedämt haben wir aber ich auch der Meinung das die teilweise Extrem dicken Lehmwände schon einiges leisten. Fenster sind nur zweifach verglaste aus den frühen 90ern.

Motivation zu dem ganzen ist eigentlich die Nebenkosten etwas zu senken. Im Anblick der CO2 Besteuerung ...
Bevor auf der Wärmeerzeugerseite irgendwas an neuer Technik installiert wird sollte unbedingt die Verbrauchsseite (Wärmesenke) komplett durchleuchtet werden!

Falls die Fensterrahmen aus qualitativ hochwertigem Material gebaut und zudem in Bezug auf Befestigung, Dämmung und Dichtigkeit ordentlich montiert, sowie die Dichtungen zwischen Rahmen und Flügel einwandfrei erhalten sind, zudem die Fensterelemente überhaupt dazu geeignet sind, sollten 3-Scheiben-Gläser nachgerüstet werden.

Sollte sich aber bei Prüfung der Fenster- und Türen herausstellen, dass die nicht erhaltenswert sind, wäre entsprechender Austausch gegen neue Bauelemente anzuraten.

Ebenso sollte ein Check der Dämmung von Dach, Außenwand und Kellerdecke erfolgen, sowie geprüft werden, ob und wo Potential zur Optimierung der thermischen Gebäudehülle gegeben ist.

Im 2. Step müsste zu den hausinternen wasserführenden Wärmeaustauschflächen bekannt werden, auf welchem mittleren Heizwassertemperaturniveau die gefahren werden müssen wenn's draußen richtig eiskalt ist, wenn der TA (👈 Link!) akkurat erledigt worden ist.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 19.07.2021 07:20:44
1
3173460
Um dem vorhandenen Öler einen etwas besseren JNG zu ermöglichen könnte die Trinkwassererwärmung ausserhalb der Heizperiode mit einem Wärmepumpenmodul erledigt werden.

Beispielsweise das auf folgend verlinkter Seite beschriebene Gerät ist einfach ohne zusätzlichen Wärmetauscher an den Trinkwasserspeicher (nur 200 Liter im MFH ist aber echt wenig!) anzubinden und wird elektrisch per Schukostecker simpel am Stromnetz angeschlossen.

Solch eine Maschine könnte übrigens in den Sommermonaten bei der Trinkwassererwärmung nebenbei auch die Luft im Haus Kühlen und Entfeuchten!

https://solimpeks.de/Solimpeks-Warmwasser-Waermepumpe-3-KW

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 19.07.2021 09:53:20
0
3173498
Bitte bei angedachten "Scheibentausch" in den bestehenden Fenstern genau rechnen und vergleichen, denn oft sind neue Fenster nur unwesentlich teurer als der reine Scheibentausch!

Natürlich fallen dabei nicht unwesentliche Nebenkosten für den Austausch und die Verputzarbeiten an, aber wie oben gesagt genau rechnen!

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 19.07.2021 09:54:12
0
3173499
Zitat von tassidar Beitrag anzeigen
So ist es.

STA brachte vor 20 Jahren die 4-fache Menge Energie relativ zu PV. Der Wirkungsgrad von PV lag bei 10%.
Heutzutage liegt PV bei bis zu 21%. STA hat sich hingegen kaum weiter entwickelt. [...]

So einen geballten Unsinn hat man selten in diesem Forum gelesen!

Hätte z.B. eine PV vor 20 Jahren tatsächlich nur 10% geleistet würde sich niemand eine derartige Anlage aufs Dach geschraubt haben, vor allem bei seinerzeit sehr teuren Modulpreisen.

Gleichfalls brachte eine STA ggü PV vor 20 Jahren keinesfalls die 4-fache Energie. Wie kommst du zu solchen irren Aussagen? Hast du Belege für derartige Aussagen?

Heutzutage liegt PV bei bis zu 21%. STA hat sich hingegen kaum weiter entwickelt.

Aha, PV bis zu 21% (WG?). Kennst du eine real existierende PV mit diesen WG??

Du wirst es kaum glauben, aber auch im Bereich ST hat sich sehr viel getan hinsichtlich WG und Speichertechnik etc.

Ich vermute, das du keine dieser Systeme kennst, geschweige denn betreibst?

Während PV im Sommer SICH SELBST BEZAHLT (ja, auch bei 7cent / kWh geht das noch über 20 Jahre) kostet STA einfach nur Geld für Wartung.

So so eine PV die sich bei 7 Ct "Vergütung" selbst bezahlt? Schon mal darüber nachgedacht das Energie zukünft sehr viel teurer wird? Und genau dieses Faktum hat jeder ernsthafte ST-Betreiber schon lange im Hinterkopf.

Deine 7 Ct verlieren immer mehr an Wert, wohingegen dieser Effekt der Energieverteuerung und Inflation perfekt in die Karten einer STA spielt.

Und Wartung fällt bei einer STA erst dann an, wenn der Betreiber im Betrieb gravierende Fehler macht. Z.B. eine vorhandene ST einfach abschaltet ohne die Anlage zu entleeren. Die Folge: Cracken des Solar-Fluids mit seinen Problemen.

Sofern eine STA genau nach Herstellervorgaben erstellt wurde, läuft eine STA Jahrzehntelange störungsfrei.

Btw: Auch eine PVA läuft nicht wartungsfrei! Nach ca. 10 Jahren dürften sich die WR verabschiedet haben und ein neuer WR wird dann fällig - Kosten > 1000 €. Sinnigerweise wird eine PV mit einem Datenlogger betrieben der diese vermeintlich wartungsfreie PVA überwacht! Kostet auch etwas Geld p.a.

Hinzu kommt, daß ne PV im Winter zwar wenig bringt, ABER sie bringt wenigstens überhaupt was. Auch an einem miesen Winter Tag kommt da die eine oder andere kWh Strom von Dach.

Auch in diesem Punkt glänzt du leider durch Unwissenheit. Auch eine STA liefert im Winter, auch bei Minusgraden, Wärme!

WP haben inzwischen gerne ne JAZ von 4,0 oder besser (wenn gut ausgelegt)...

Nun diese 4,0 und multipliziere sie mit den 21% von oben!
Du kommst bei 84% raus!


Und das Beste zum Schluß:

Aus einer PVA mit bis zu 21% WG werden bereits 21% und eine WP wird im Winterbetrieb mit einer JAZ > 4 hochgejubelt.

Weder wird eine PV im Winter jemals 21% WG erreichen, und eine WP eine AZ > 4 erreichen können.

Kleiner Hinweis: JAZ steht für Jahres-Arbeits-Zahl! Will heißen der Jahresdurchschnitt einer WP. Viel aussagekräftiger wären in diesem Vergleich dann eine MAZ für den Monat, oder noch besser eine TAZ.

Der Punkt an dem PV + WP die STA überholt haben liegt schon 10 Jahre zurück. Ok, darüber kann man diskutieren.. Aber im Jahre 2021 hat die STA in Neuinstallationen nix mehr zu suchen.

Auch hier wieder eine unbelegte Behauptung. Es geht um zukünftige Energiekosten und nicht darum welches System auf dem Papier das vermeintlich bessere ist.

Deine letzte Aussage wird noch zeigen welches System sich bei steigenden Energiekosten durchsetzen wird!

Die Goldgräberzeiten in Sachen PV sind längst zu Ende. Und das E-Auto wird mittlerweile auch sehr kontrovers betrachtet aufgrund des Energieverbrauchs zur Batterieherstellung.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 19.07.2021 10:02:28
0
3173503
Bitte bei angedachten "Scheibentausch" in den bestehenden Fenstern genau rechnen und vergleichen, denn oft sind neue Fenster nur unwesentlich teurer als der reine Scheibentausch!

Diese Aussage kann ich aus eigener Erfahrung so nicht bestätgen, da ich in 2016 selbst eine teilweise Umverglasung durchführen ließ von UG 3,0 auf UG 0,95.

Der Austausch kostete "nur" 3.500 € (11 Zweifach Scheiben) wohingegen neue Fenster einiges Mehr gekostet hätten. Vom Dreck etc. ganz zu schweigen!

Verfasser:
PeWe34
Zeit: 19.07.2021 10:36:56
1
3173513
@SolarMB
Ich habe mit beiden Systemen über 10 Jahre Erfahrung, und auch einige STA gebaut und die Steuerungen programmiert.
Wie ich bereits gesagt habe, war vor 10 Jahren die STA noch sinnvoll, denn eine PV war wesentlich teurer. Nur mit den hohen Vergütungen hat sich eine PV gerechnet.

Das hat sich komplett gedreht. Heute bekommst Du eine PV-Anlage mit 10 kWp für 10.000 Euro, und die passt auf jedes EFH. Diese Anlage erwirtschaftet in 10 Jahren 100.000 kWh Strom, das sind nach derzeitiger Vergütung 8000,- €. Muss ich noch weiter rechen?
Jetzt kommt aber der Eigenverbrauch dazu, der die Anlage dann wirlich profitabel macht. Wenn man nur 20% des Stroms selbst verbraucht, spart man 2000 kWh mal 30 Cent, also 600,- Euro im Jahr.
Wenn man dann noch ne WP hat, kann man im Sommer fast kostenlos kühlen, und im Winter annähernd 100% des Stroms vom Dach nutzen. Zu 80% des Jahres kann man dann auch noch das Elektroauto laden, und spart sich somit fast die kompletten Treibstoffkosten.

Ich habe eine wirklich gut ausgeklügelte STA mit 20 m² und 2000 Liter Puffer. Mein Brenner steht von Mai bis September, alles macht die STA, auch die FBH wird in der Übergangszeit von der STA versorgt. Was aber extrem enttäuscht hat:
Der gesamte Umbau, also STA, Speicher, Steuerung, FRIWA ... hat 18.000 Euro gekostet. Mein Ölverbrauch lag vor der STA bei 1600 bis 1800 Liter im Jahr. Mit der STA ist der Verbrauch im 10 Jahres-Mittel auf 1100 Liter gesunken. Ich spare also 600 Liter Öl ein.
600 Liter Öl entsprechen 6000 kWh Energie.
Meine PV-Anlage (5,76 kWp, 42 m²), die sogar älter ist als die Thermie, liefert im 14-Jahres Durchschnitt 6500 kWh Strom, und sie hat damals 19.000 Euro gekostet.
Heute würde ich für die PV noch 7000,- Euro bezahlen, wobei diese Anlage meinen gesamten Hausstromverbrauch plus den Verbrauch unseres E-Autos abdeckt.

Und da willst Du uns hier erzählen, dass STA sinnvoll ist?

Vergiss es.

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Alte Ölheizung und Solarthermie
Verfasser:
PeWe34
Zeit: 19.07.2021 10:36:56
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3173513
@SolarMB
Ich habe mit beiden Systemen über 10 Jahre Erfahrung, und auch einige STA gebaut und die Steuerungen programmiert.
Wie ich bereits gesagt habe, war vor 10 Jahren die STA noch sinnvoll, denn eine PV war wesentlich teurer. Nur mit den hohen Vergütungen hat sich eine PV gerechnet.

Das hat sich komplett gedreht. Heute bekommst Du eine PV-Anlage mit 10 kWp für 10.000 Euro, und die passt auf jedes EFH. Diese Anlage erwirtschaftet in 10 Jahren 100.000 kWh Strom, das sind nach derzeitiger Vergütung 8000,- €. Muss ich noch weiter rechen?
Jetzt kommt aber der Eigenverbrauch dazu, der die Anlage dann wirlich profitabel macht. Wenn man nur 20% des Stroms selbst verbraucht, spart man 2000 kWh mal 30 Cent, also 600,- Euro im Jahr.
Wenn man dann noch ne WP hat, kann man im Sommer fast kostenlos kühlen, und im Winter annähernd 100% des Stroms vom Dach nutzen. Zu 80% des Jahres kann man dann auch noch das Elektroauto laden, und spart sich somit fast die kompletten Treibstoffkosten.

Ich habe eine wirklich gut ausgeklügelte STA mit 20 m² und 2000 Liter Puffer. Mein Brenner steht von Mai bis September, alles macht die STA, auch die FBH wird in der Übergangszeit von der STA versorgt. Was aber extrem enttäuscht hat:
Der gesamte Umbau, also STA, Speicher, Steuerung, FRIWA ... hat 18.000 Euro gekostet. Mein Ölverbrauch lag vor der STA bei 1600 bis 1800 Liter im Jahr. Mit der STA ist der Verbrauch im 10 Jahres-Mittel auf 1100 Liter gesunken. Ich spare also 600 Liter Öl ein.
600 Liter Öl entsprechen 6000 kWh Energie.
Meine PV-Anlage (5,76 kWp, 42 m²), die sogar älter ist als die Thermie, liefert im 14-Jahres Durchschnitt 6500 kWh Strom, und sie hat damals 19.000 Euro gekostet.
Heute würde ich für die PV noch 7000,- Euro bezahlen, wobei diese Anlage meinen gesamten Hausstromverbrauch plus den Verbrauch unseres E-Autos abdeckt.

Und da willst Du uns hier erzählen, dass STA sinnvoll ist?

Vergiss es.
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