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Foren
Pelletheizung riecht stark / Geruch zieht in Wohnung
Verfasser:
Enra_1
Zeit: 15.09.2021 08:18:30
0
3192869
Hallo zusammen,

wir würde uns über eine kleine Einschätzung von Euch total freuen: Wir haben im Sommer eine Dachgeschosswohnung in einem Neubauprojekt gekauft. Verbaut wurde als einzige Anlage eine Pelletheizung (sie macht also auch das Warmwasser). Wenige Tage nach dem Einzug im Sommer ist uns aufgefallen, dass, wenn die Heizung in Betrieb ist, es zu einem recht starken und scharfen Geruch nach verbranntem Holz kommt, der eben leider auch bei offenen Fenstern in die Wohnung zieht (die Wohnung liegt unter dem Schornstein). Das ist leider ziemlich unangenehm. Der Bauträger hat die Heizung checken lassen, aber keine Fehler oder ungünstige Verbrennung feststellen können. Der Schornsteinfeger hat in einer ersten Messung auch keine zu hohen Emissionen festgestellt (eine zweite und abschließende Messung steht aber wohl noch aus). Unabhängig von unseren Problem, hat er aber eine verbesserte Frischluftzufuhr zum Heizungsraum gefordert, was auch schon eingebaut wurde ...

Der Bauträger hat als mögliche Lösung noch die Verlängerung des Schornsteins oder den Einbau eines Zugluftverstärkers angeboten.

Habt Ihr noch Ideen, was die Ursache bzw. was eine mögliche Lösung sein könnte?

Nach unserem Gefühl zieht der Rauch nicht gut (egal bei welcher Wetterlage). Aber auch der Geruch geht über einen leichten Kamingeruch deutlich hinaus ...

Vielen Dank!

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 15.09.2021 11:30:25
1
3192943
Kannst du evt mal ein paar Fotos einstellen?

Vom nächstgelegenen Dachfenster zum Schornstein.
Von außen, wo man evt sieht wo sich Lüftungsöffnungen / Fenster und der Schornstein befinden.


Wie kommt denn Frischluft in eure Wohnung - per Fenster oder per Lüftung?

Verfasser:
Sockenralf
Zeit: 15.09.2021 11:33:11
0
3192944
War der Schornie nicht vor Ort in der Wohnung?

Verfasser:
Enra_1
Zeit: 15.09.2021 11:47:56
0
3192951
Danke für das Feedback. Ein Foto kann ich später mal einstellen. Der Schornstein ist unmittelbar über unseren Dachfenstern und der Terrassentür. So kommt auch die Frischluft in die Wohnung.

Der Schornsteinfeger war ohne uns in der Wohnung. Der Kontakt lief daher bisher nur über den Verkäufer/Bauträger. Nach deren Aussage, "sucht" der Schornsteinfeger eine Lösung. Seine Vorschläge sind wie gesagt die Verlängerung des Schornsteins und/oder die Zugluftverstärkung.

Verfasser:
egal1
Zeit: 15.09.2021 11:54:00
1
3192956
dass eine Holzheizung (wie mit Pellets) immer riecht lässt sich kaum vermeiden.
Ihr habt also keine Kontrollierte Wohnraumlüftung, sondern lüftet ausschließlich über die Fenster?
Ja, dann wird eine Änderung des Schornsteins die einzige Möglichkeit sein, das Problem zu verringern.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 15.09.2021 13:00:02
0
3192994
JA, eine Pelletheizung wird man in Schornsteinmündungsnähe IMMER etwas riechen, das "stinkt" dem einen mehr, dem anderen weniger. Das ist auch MIT ein Grund weshalb man bei einer Pelletanlage "grundsätzlich" immer eine Solaranlage mit integriert, nämlich damit der Kessel im Sommer möglichst AUS bleibt. Klares Planungs-Defizit!

Thema Schornsteinhöhe (und Heizungsraumbelüftung) wird doch bereits in der Bauunterlagen-Einreichung gecheckt und vom Schornsteinfeger ggf korrigiert sowie IN der Bauphase bei der Rohbaubesichtigung gecheckt. Wie kann das NUN plötzlich nach kompletter Fertigstellung immernoch Thema sein?? WOZU erfolgen dann alle Überprüfungen im Vorfeld??

Auch erfolgt nur EINE Abnahme-Abgasmessung, keine zwei. Und die nächste ist dann erst in zwei Jahren. Bis dahin kann noch viel (daneben) gehen. Eine Schornsteinerhöhung wird eine MILDERUNG bringen, weil sich die Abgase weiter wegtragen und sich verdünnen. Dem sind aber technische, statische und optische Grenzen gesetzt. Ein Zugverstärker mittels Gebläse unterstützt die Austragung ähnlich wie eine Erhöhung. Das rettet aber idR auch nicht die Welt, da spätesten nach nem halben Meter die Abgassäule vom freien Windstrom zerteilt wird. Zumal das oft mit Geräuschen verbunden ist UND der Kessel schlechter brennen kann, zumindest aber auf die Verstärkung einreguliert werden MUSS, denn sonst kommt noch mehr Geruch und womöglich auch noch Ruß- und Asche-Auswurf hinzu.

Das A und O ist daher die genaue Verbrennungs-Einregulierung durch den Werks-Kundendienst des Kessel-Herstellers. Und zwar NICHT nur auf voller Leistung alleine! Denn mit entscheidend für Gerüche und Emissionen ist der START-Vorgang, da nunmal Pellet langsamer anfangen zu brennen. Daher ist auch essentiell wichtig, dass die Heizungsanlage sauber hydraulisch abgeglichen IST, der Pufferspeicher RICHTIG betrieben wird damit am Ende der Kessel möglichst wenig (vermeidbar) startet. Aber ich möchte wetten, genau DARAN fehlts UND der Kessel ist ohnehin viel zu groß ausgelegt. Aber genau DARAN liegt das eben auch MIT, da kann man den Schornstein noch so erhöhen und und und, die Anlage wird einfach vermurkst sein, da das nunmal fast immer der Fall IST. Weil jeder der Beteiligten sich rausredet mit "ja, ICH hab gemacht wie immer" ohne reflektiert auf das Gesamte sinnvoll bzw nach festgelegten und gesetzten Vorgaben zu handeln.

Ich wünsche das NICHT, aber die Praxis bestätigt das halt leider.

Verfasser:
PeWe34
Zeit: 15.09.2021 13:04:25
0
3192998
Ja, das bestätigt meine Abneigung genen das "Feuer machen".
Kohlenstoff verbrennen ist Mist!

Verfasser:
schorni1
Zeit: 15.09.2021 13:23:17
1
3193010
Ja ja ja ja, der Mensch ist mit dem Feuer groß geworden und er stirbt auch durch das Feuer ...

Kommt man in den Heizungsraum, kannst da Bilder machen? Wieviel Quadratmeter hat das Objekt insgesamt, wieviel Wohnungen und welche PLZ ist das denn? Wie hoch ist denn das Gebäude und der Schornstein an sich? Kannst Du die Kesselleistung ausfindig machen? Im Zweifelsfall auf dem Typenschild AM Kessel.

Bilder BILDER BILDEEER

Verfasser:
Enra_1
Zeit: 15.09.2021 13:26:15
0
3193014
@schorni1 Vielen Dank für ausführliche Antwort. Tatsächlich haben wir, und das ist natürlich unser Fehler gewesen, bei einem "hochwertig" ausgestattetem Neubauprojekt das Thema Heizung früh als "geklärt" abgehakt und uns um andere Baustellen gekümmert. Dass, gerade im Sommer, ein Durchlauferhitzer für das Warmwasser sinnvoll wäre, war uns leider nicht bewusst, da wir uns auf eine gute Planung verlassen haben.

Das würde aber bedeuten, dass im Winter - bzw. Dauerbetrieb die Heizung weniger stark riechen sollte?

Tatsächlich kam der Schornsteinfeger erst nach unserem Einzug, um den Schornstein etc. zu begutachten. Und laut Bauträger kann eine finale Messung der Emissionen erst jetzt bzw. bald gemacht werden.

Wir würden nun die vom Bauträger vorgeschlagenen Maßnahmen (Schornsteinverlängerung) machen lassen und hoffen, dass es etwas bringt. Falls nötig im nächsten Schritt die Heizung von einem unabhängigen Installateur checken lassen und das Gespräch mit dem Schornsteinfeger suchen.

Wir ihr schon geschrieben habt, ist das leider ein etwas subjektives Problem. Die anderen Nachbarn riechen das zwar auch und finden es nicht toll, sind aber nicht so sehr gestört wie wir.

Verfasser:
Enra_1
Zeit: 15.09.2021 13:34:35
1
3193018
12 Wohnungen in zwei Doppelhaushälften. Die Heizung steht im Keller von unserem Haus und unsere DG-Wohnung ist dem Schornstein am nächsten bzw. der Schacht geht auch durch unsere Wohnung. Die Wohnfläche müsste bei rund 1.000 qm liegen. PLZ ist Köln. Bilder reiche ich nach. Bin gerade nicht zuhause.

Besten Dank soweit!

Verfasser:
Frimo
Zeit: 15.09.2021 13:43:13
1
3193024
Moin, es ist tatsächlich so : der Pelleter macht sich, je nach Wetterlage, beim Start schonmal olfaktorisch bemerkbar, weil er kalt startet, solange nur Warmwasser bereitet wird.
Im normalen Heizbetrieb ist das nicht mehr so.
Und da wirst du auch kaum dauernd ein Fenster geöffnet haben.

Verfasser:
Wolf S
Zeit: 15.09.2021 17:59:40
1
3193139
Wenn es wirklich stört, also ein Mangel ist - kann es sein, dass du besonders empfindlich bist? - kann es nicht sein, dass der Bauträger Vorschläge zur Behebung macht und du suchst dir (als Laie) was passendes aus, sondern der Bauträger muss den Mangel beheben. Dazu gehört der Kesselhersteller, der Planer, der Anlagenbauer, der Kaminbauer und der Schornsteinfeger mit ins Boot genommen.

Verfasser:
PeWe34
Zeit: 15.09.2021 18:30:05
0
3193151
Hallo zusammen.
Ich weiß, ich bin ein alter Querulant, und hab ja auch schon nen gehässigen Kommentar losgelassen. Für mich zeigt dieses Problem aber, wie bedenklich die angeblich umweltfreundlichen und CO2-neutralen Pelletanlagen sind. Eine Wohnung gekauft und dann den Gestank in der Bude, das ist wirklich sehr ärgerlich. Was man aber nicht riecht, sind Schadstoffe, die auch beim Verbrennen von Holz entstehen. Nichts verbrennt ohne Schadstoffe, und welche Folgen es haben kann, wenn man dann 10 Jahre in so ner Wohnung lebt, will ich gar nicht erläutern. Empfindliche Menschen bekommen Asthma oder schlimmeres. Der Boom der Pelletanlagen wird eventuell in einer Klagewelle enden. Der Dieselmotor war ja angeblich auch so super sauber, und ist es bis heute nicht.

Verfasser:
Frimo
Zeit: 15.09.2021 18:44:43
2
3193159
Frage ich mich, wie wir alle überhaupt die 40 schaffen konnten... So viel Schadstoffe in der Luft, es ist ja immer noch schlimmer geworden...

Was müssen da erst die Leute neben den Kohlekraftwerken aushalten, die z zt immer noch 50% des Strombedarfes liefern?

Stell dich mal daneben, Maiglöckchen riecht man da auch nicht.

Gruß aus dem Ruhrgebiet!

Verfasser:
schorni1
Zeit: 15.09.2021 19:05:28
0
3193168
@ Frimo

WIR sind ja nur noch da WEIL wir durch diese Belastungen so gestählt sind! ;-)


@PeWe34

Also ICH habe Dich nie als ALT bezeichnet... :-)))

Du hast da ja auch nicht Unrecht
. Und - obwohl ich natürlich tendeziell etwas am Verbrenner hänge - muss ich neutral bestätigen, dass DIESE Problematik gar nicht sooo selten ist! Das kommt halt auch so: die Pelletheizung lässt sich im Prospekt sehr hip und ökologisch darstellen und damit erfüllt man auch leicht die energetischen Vorgaben, auch OHNE eine Solaranlage.
Damit ist zumindest der VERkäufer sehr gut aufgestellt, aber GRAD die DG-Bewohner kriegens halt LIVE ab. Und da spreche ich NICHT nur von "Geruch", sondern definitiv von Asche bis hin zu ganzen Rußbatzen! Klar ist dann der EINZELNE der "Querulant", aber DER hat idR auch die teuerste edelste SENSIBELSTE Wohnung und die unteren sind quasi nicht betroffen. Ist nicht schön, aber IST definitiv SO!

Die Wohnfläche müsste bei rund 1.000 qm liegen. PLZ ist Köln.


NAT -10°C, bei heutigem Baustandard maximal 40kW Kesselleistung zum Heizen erforderlich. VIER ZIG!! Und ich möchte WETTEN da steht die DOPPELTE Leistung drin!

Falls nötig im nächsten Schritt die Heizung von einem unabhängigen Installateur checken lassen und das Gespräch mit dem Schornsteinfeger suchen.


ja, aber :

Dazu gehört der Kesselhersteller, der Planer, der Anlagenbauer, der Kaminbauer und der Schornsteinfeger mit ins Boot genommen.


diese Liste ist PERFEKT! Dann hat man den Schuldigen gleich am Kragen. Ich sag bloß: Leistung, Puffer-Installation und Anlagen-Abgleich.

Verfasser:
PeWe34
Zeit: 15.09.2021 19:31:49
2
3193184
Zitat von Frimo Beitrag anzeigen
Frage ich mich, wie wir alle überhaupt die 40 schaffen konnten... So viel Schadstoffe in der Luft, es ist ja immer noch schlimmer geworden...

Was müssen da erst die Leute neben den Kohlekraftwerken aushalten, die z zt immer noch 50% des Strombedarfes liefern?

Stell dich[...]


Ja, Frimo, das sagt sich alles so einfach. Ohne unsere Mediziner würden auch die meisten mit 40 sterben. Kein Astmatiker könnte ohne Medizin überleben, er würde eben als Kleinkind schon ersticken. Was denkst Du, wie viele Menschen im Mittelalter frühzeitig an dem Rauch in Häusern mit offenem Feuer gestorben sind?
Viele sehen das Problem meiner Meinung nach aus der falschen Perspektive. Wieviel Geld und Leid könnten wir uns ersparen, wenn wir alle technologischen Möglichkeiten nutzen würden um Abgase, Gift im Boden und Wasserverscmutzung einfach zu vermeiden. Stattdessen sind wir so saudumm und vergiften uns selbst um ein angeblich lebensnotwendiges Wachstum und Wohlstand zu erreichen.

Wie was das mit Albert? Nichts ist unendlich, nur die menscliche Dummheit.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 15.09.2021 21:21:11
0
3193250
Die Wohnfläche müsste bei rund 1.000 qm liegen. PLZ ist Köln.

NAT -10°C, bei heutigem Baustandard maximal 40kW Kesselleistung zum Heizen erforderlich. VIER ZIG!! Und ich möchte WETTEN da steht die DOPPELTE Leistung drin!


Ich setz noch einen drauf:

Da wird doch sicher Fußboden-Heizung verlegt sein. Somit wäre es technisch schlüssig richtig und sinnvoll sowie einfach auch "state of the art" einen BRENNWERT-Pelletkessel einzusetzen. Ja, is teurer, spart aber ca 10% mehr Energie UND "wäscht" sozusagen einen Teil der Schadstoffe aus. Kurzum: er verbraucht WENIGER Pellet und erzeugt WENIGER Abgase UND diese werden auch noch "gereinigt" (teilweise) UND dieser Kessel wäre auch leichter mit einer "Abgaswäsche" siehe hiernachzurüsten.

Aber ich wette nochmal: da wird ein einfacher HEIZwertkessel eingebaut sein

Verfasser:
Enra_1
Zeit: 16.09.2021 09:04:13
0
3193337
Bild vom Schornstein

Das verbaute Gerät ein 33kw Biostar von Guntamatic. Nutzfläche sind es doch knapp 1.500 qm und in den Wohnungen gibt es eine Fußbodenheizung.

Das klingt ja leider alles nicht so gut. Ausgehend davon, dass die Verlängerung nicht viel bringt - wir können uns die Maßnahmen übrigens nicht aussuchen. Das sind die Vorschläge zur Problembehebung vom Bauträger (wohl in Absprache mit dem Schornsteinfeger) - und die Heizung nicht völlig falsch eingestellt ist, wird es im Sommer wohl beim Geruch bleiben. Ein kollektives Umrüsten auf Durchlauferhitzer/Strom für das Warmwasser dürfte schwer werden. Natürlich sehr ärgerlich, weil gerade im DG im Sommer Lüften mehr als nötig ist. Und dem Bauträger ist - außer einer nicht optimalen Planung, die uns als Käufern ja hätte auffallen können - wohl auch nichts vorzuwerfen. Das wird für uns in letzter Konsequenz ein Grund sein, wieder auszuziehen.

Wobei die Situation mit dem Schornsteinfeger schon recht merkwürdig ist. Sichtung des Schornsteins war erst nach unserem Einzug. Und einen Bericht etc. Daten der Messung bekommen wir vom Bauträger, mit den Hinweis auf eine zweite Messung, nicht.

Verfasser:
Frimo
Zeit: 16.09.2021 09:41:01
1
3193351
Ausziehen ist wohl der letzte Schritt.
Kann dir überall passieren, und wenn es ein Nachbarhaus ist, wo ein Pelletskessel installiert wird oder leidenschaftlich gegrillt wird.

Da würde ich eher sehen, dass man lange Laufzeiten mit entsprechend wenig Starts bekommt.
Ggf den Speicher im Sommer weiter durchladen, nicht nur einen Teilbereich nutzen, wie üblich.
Dann ließen sich auch eventuell Sperrzeiten realisieren.
Ist natürlich alles nur geraten, weil niemand weiß, was da so im Keller steht.
Warmwasser Speicher klassisch mit Zirkulation?
Puffer oder nicht?

Würde mich nicht wundern, wenn da gespart wurde und der Kessel alle naselang anspringen muss.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 16.09.2021 10:48:10
0
3193378
Ja, etwas merkwürdig ist das schon und besonders transparent auch nicht.

Eine Umrüstung auf E-DLE ist ausgeschlossen, dazu müsste die gesamte Installtion einschließlich Stromleitungen geändert werden.

Wirklich 33kW für 1500m²? DAS wäre ja mal WIRKLICH sehr gut!!

Super Bild! Die Lage und Höhe des Schornsteins ist gemäß Vorgaben einwandfrei und als "günstig" zu bezeichnen: nahe am First und diesen sogar mehr als die geforderten 40cm überragend.
Mir ist aber die oberste "Platte" etwas suspekt. Für mich ist da nicht eindeutig zu erkennen wo und wie da der Rauchaustritt erfolgt. Es sieht so aus, als wäre die oberste Platte eine Mündungsabdeckung "Meidinger Scheibe", allerdings wäre diese dann katastrophal dicht auf dem "Loch". Da sind ja Dachtritte. Da könntest Du doch mal raufsteigen und von oben auf den Schornstein fotografieren. Mess dann doch gleich mal den lichten Querschnitt aus.

Verfasser:
Frimo
Zeit: 16.09.2021 11:03:06
1
3193383
Das sieht tatsächlich so aus, als ob da eine Abdeckung drauf ist... Kann aber auch am Winkel liegen, daß man den austritt nicht sieht 🤔

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