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Alle
Foren
Wechsel von Gas auf Wärmepumpe
Verfasser:
Rollerboy
Zeit: 15.10.2021 11:26:23
1
3205213
Hallo zusammen.


Ich möchte meine Gasheizung gegen eine andere Heizung austauschen und bin mir sehr unsicher was im Jahr 2021 das Maß aller Dinge ist.

Hier erst einmal ein paar Informationen zum Stand jetzt.
Unser Einfamilienhaus (freistehend) Bj. 98 ist eine Buderus Gasbrennwerttherme
GB112 W/24 verbaut. Als Warmwasserspeicher dient ein Buderus 120 l Speicher.
Es gibt nur die interne Pumpe mit 3 Wege Ventil. Keine Zirkulationsleitung, also einfachste Technik. Defekte an der nun 23 Jahre alten Therme gab es bis jetzt nicht.
Nur aus Sicherheit wurden mal die Ionisationselektrode, Glühzünder und auch die Fühler gewechselt. Die Abgaswerte sind immer noch im grünen Bereich.
Geregelt wird über einen Referenzraum ( Stube) mit das ERC Regelgerät.
Die Anlage habe ich seiner Zeit selber eingebaut und auch jahrelang selbst gewartet, genau wie die ganze Haustechnik inkl. Sanitäranlagen im Haus.
Ich bin gelernter Gas- Wasserinstallateur und habe den Beruf 12 Jahre ausgeführt bis ich in die Kältebranche gewechselt habe und das mache ich jetzt seit 22 Jahren.
Ich habe den Kälteschein Kategorie 1 und arbeite in der Großkälte.

Hier die Eckdaten vom Haus. 123 m2 Wohnfläche
Fassadendämmumg 8 cm Styropor
Bodenplatte- kein Keller
Zwischensparrendämmung Dach
Zweifachverglasung K-Wert 1,3
Dachflächenfenster NEU 3 Stück 3-fach verglast
Das Bad ist direkt über dem Heizraum HWR also kurze Wege
Die Heizkörper sind größer dimensioniert, wegen der geringeren VL Temperatur.

Erdgeschoss bestehend aus
Essen/ Wohnen 37 m2 Fussbodenheizung über Heizverteiler
Küche 8,4 m2 Fussbodenheizung über Heizverteiler
Diele Treppenh. 11,3 m2 Heizkörper
WC 2,4 m2 Heizkörper
HWR/ Abstellr. 8,7 m2 Keine Heizung ( Heizraum)

Obergeschoss bestehend aus
Schlafen 12,4 m2 Heizkörper
Kind 1 10,7 m2 Heizkörper
Kind 2 12,8 m2 Heizkörper
Bad 9,2 m2 Fussbodenheizung RTL Ventil und Handtuchheizkörper
Flur 9,1 m2 Keine Heizung

Ich habe keine Mischer verbaut. Es wird alles über eine Systemtemperatur gefahren.
Bei Null Grad ist die Vorlauftemperatur der Therme bei 37 Grad. Es gibt außer dem Schlafzimmer keine kalten Räume. Alle werden beheizt.
Gasverbrauch ca. 16500 KWh

Geplant ist der Einbau einer LW- WP und am liebsten in Eigenregie.

Nun kann sich hier im Forum viele interessante Informationen holen, was den Austausch von Gas auf eine Wärmepumpe betrifft, nur leider haben wohl alle große Keller oder sehr viel Platz in ihren Räumen zu Verfügung. Und hier fängt mein Problem an. Ich habe nur die 8,7 m2 im HWR zu Verfügung und auch hier gibt es keine wirklich geeignete Ecke für das WP Gerät. 60 auf 70 cm wäre möglich.
Der Einbau riesiger Pufferspeicher von 300 oder 500 l sind utopisch.
Die Werbung der Hersteller und die großspurigen Versprechen der Politik suggerieren, das es für jeden Haushalt eine geeignete WP gibt.
Wenn ich die örtlichen Heizungsfirmen in mein Haus zur Ortsbegehung einlade, dann haben sie keine Ideen wie man was umsetzen kann.
Warum ich überhaupt so ein Ding einbauen will. Das Geld könne ich nie wieder raus heizen. Dann sind sie doch ständig kaputt oder sind Mega Stromfresser. Halten tun die auch nicht lange.
Wenn überhaupt käme eine Außenaufstellung in Betracht. Die ist aber sau teuer. Einfach ein Gaskombitherme einbauen und fertig. Ect. Ect.

Angesichts der Tatsache das sie Gaspreise durch die Decke gehen und die Co2 (Straf) Steuer die nächsten Jahre immer nach oben gehen werden, möchte ich nicht unbedingt die WP verteufeln nur weil der Einbau eines Gasgerätes für die Handwerksfirmen das einfachste ist.

Nun ist hier immer die Rede davon keinen Pufferspeicher zu benutzen wegen dem Volumenstrom. Der solle so groß wie möglich sein. Oder das man eine FRIWA Anlage einbauen soll da man keine WW Speicher benötigt.
Man kommt immer mehr durcheinander um so mehr man ließt.:)

Was meint ihr?
Ist es angesichts der Raumgröße möglich, mit relativ einfachster Technik und Regelungen so ein LW Wärmepumpe einzubauen die nicht viel Fläche benötigt.
Kann mir einer Licht ins Dunkel bringen?
Eine Außenaufstellung wäre bei mir machbar.
Eine Einzelraumregelung habe ich bis heute nicht.
Welche KW Zahl würde ca. benötigt?

Danke schon mal im Vorraus.

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 15.10.2021 11:44:41
1
3205224
0815 300l WW Speicher hat einen Durchmesser von ca. 60-70cm, dazu ein 7kW Monoblock . Das sollte dann doch passen?
Ideal wäre es wenn du vorab noch einen Wärmemengenzähler einbauen könntest. Damit man sichergehen kann, dass die Hydraulik ausreichend Volumenstrom (am besten 1,5m³/h) zum abtauen bereitstellen kann.

Verfasser:
Turbotobi76
Zeit: 15.10.2021 12:11:09
1
3205235
Hi,

keinen Pufferspeicher für die Heizung.

Für das WW benötigt man natürlich einen Speicher ( Warmwasserspeicher, Hygienespeicher oder Puffer für eine Friwa)

Alterative wäre ein elektrischer Durchlauferhitzer, bei geringem Warmwasserbedarf durchaus eine gute Alternative.

Als Kältetechniker hast du ja alle Möglichkeiten.

Wir bauen hier gerne Monoblock Geräte von Panasonic ein da man da nicht am Kältekreis arbeiten muss. Dafür wird das Heizungswasser direkt nach außen zum Gerät geführt.

Innen gibt es es eine winzige Steuerung und eben den Speicher für Warmwasser.

Bei Split Geräten gibt es meistens ein großes Innengerät manchmal auch mit integriertem Warmwasserspeicher

Gasverbrauch deutet auf eine Heizlast von ~ 7 kw hin.

37° VL bei Null grad sind eigentlich schon ein bisschen zu viel für eine optimale Effizienz einer WP aber gerade noch im Rahmen.

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 15.10.2021 12:34:15
1
3205244
Eine optimierte Betriebsweise für eine Wärmepumpe hilft normal auch der Gasbrennwerttherme. Wärmemengenzähler würde ich auch raten, denn der hilft schonmal ganz gut aktuellen Nutzungsgrad und vor allem Durchfluss zu bewerte, wie auch mit der WP dann für die Effizienz.

Wie gerade gesagt kann man viele Optmierungen bereits vorwegnehmen, ohne da jetzt etwas zu "verlieren", da es der Gastherme und der WP zu Gute kommt.

Grundsätzlich würde ich aber doch mal den Taschenrechner empfehlen und genau nachrechnen ob es sich lohnt eine bestehende Gastherme abzureißen und die WP hinzustellen.

Insbesondere da die "Wartungskosten" bei dir ja eher gering sind, welche sonst ein ziemlicher Kostentreiber sind. Auch mit steigenden Gaspreise und CO2-Preisen sollte man das nochmal rechnen. Und die Frage ist ja nicht ob man es überhaupt macht, nur eben ob dieses, nächstes oder übernächstes Jahr.

Erwartungen bzgl. möglicher Förderungen / Einstellung der Förderung können das natürlich verschieben. Fairerweise dann aber auch berücksichtigen, dass sich bei der Effizienzsteigerung der Wärmepumpen auch noch einiges ergibt über die Jahre.

Verfasser:
PeWe34
Zeit: 15.10.2021 14:15:38
2
3205277
Wir haben auf kleinstem Raum (2 m2) den Speicher für eine Friwa und die restliche Technik eingebaut. Die Lambda läuft mit einer kleinen FBH (20 m2) und 5 Gebläseradiatoren perfekt ohne zu takten und sparsam. Nachzulesen bei "Lambda mit ungewöhnlicher Hyddraulik". Ja es geht auch mit Heizkörpern und ohne großem Pufferspeicher oder Trennspeicher.

Verfasser:
Rollerboy
Zeit: 15.10.2021 15:53:01
1
3205302
Danke schon mal für die Antworten

Die Therme ist 23 Jahre alt. Hier im Forum wird über den Austausch schon nach 12-14 Jahren geschrieben. Es wird Zeit.
Der Heizungstausch soll Anfang nächsten Jahres vollzogen werden, da die Therme zwar noch läuft, aber der Wärmetauscher doch arg schlecht aussieht. ​Die Lamellen des Tauschers sehen schon stark mitgenommen aus. Auch das 3-Wegeventil hört sich nicht mehr gesund an und der Speicher löst sich, da die Anode leider nie von mir gewechselt wurde in seine Bestandteile auf. Zu sehen an den nun oft auftretenden leichten metallischen schwarzen Ablagerungen in den Perlatoren.

Auch bin ich die Woche auf Montage und möchte nicht das bei einem altersbedingten großen Defekt, von heute auf morgen irgendwas Lieferbares als Ersatz von einer schnell herbeigerufen Heizungsfirma eingebaut wird. Dem würde ich gerne zuvorkommen.

Es favorisiert den Monoblock in Außenaufstellung. Das Gerät würde dann gut 7-8 m vom Haus entfernt stehen. Dort wäre Platz dafür. Es müsste ein frostfreier Schacht bis dahin gebaut und die Leitungen stark isoliert werden da diese bei starken Minusgraden einfrieren können. Wo ich hier Probleme sehe sind die neuralgischen Punkte.
Wie wird der Punkt vom Schachtaustritt in den Monoblock gedämmt? Der liegt doch ziemlich ungeschützt. Wie komme ich bedingt durch die verbaute Bodenplatte (kein Keller) in den HWR? Von unten geht dies nicht mehr.

Bei einem Splitgerät hätte ich nur 2 Bohrungen für die Kälteleitungen schräg nach unten durch die Bodenplatte bohren müssen aber bei Wasserleitungen inkl. Isolierung braucht es dann schon weit größere Löcher.

Ein Splitgerät wäre für mich kein Stolperstein. Füllen und Inbetriebnehmen wäre für mich kein Problem.

Verfasser:
ManfredK
Zeit: 15.10.2021 16:07:44
3
3205304
Bevor eine Wärmepumpe eingebaut wird, sollte das Haus gut isoliert, am besten rundherum wärmstens eingepackt sein. 16500 kWh Energie für 123 qm Wohnfläche ist zuviel für eine zufriedenstellend WP-Heizung. Das entspricht einem spezifischen Wärmebedarf von 134 kWh/qm/a. Du solltest deine Hütte zunächst so isolieren, daß du mindestens die 100 kWh erreichst, am besten natürlich noch weniger.

Ich habe seinerzeit in meinen 250-qm-Altbau aus 1980 den spez. Wärmebedarf durch nachträgliche Eigenleistungsdämmung von oberster Geschoßdecke (38 cm), rauminnenseitiger Rolladenisolierung (8 bis 12 cm) und Kellerdeckendämmung (10 bis 12 cm) auf 80 kWh/qm/a reduzieren können. Hinzu kam noch der Austausch sämtlicher Flächenheizkörper gegen größtmögliche 3-lagige Platten und der Glasscheibenwechsel (15 qm) gegen Wärmeschutzglas.

Damit war der Altbau wärmepumentauglich und schaffte in der der zurückliegenden Heizperiode mit einer 8 KW Luft/Wasser-WP eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von 5,25.

Nach meiner fast 30jährigen Wärmepumpenerfahrung mit 4 Wärmepumpen kann ich immer nur den Rat geben: Isoliert und dämmt zunächst das Haus so gut es geht und installiert dann eine passgenaue Wärmepumpe!

Gruß
Manfred

Verfasser:
HenningReich
Zeit: 15.10.2021 16:27:47
8
3205308
Sehe ich anders - ein Haus muß nicht perfekt sein um eine Wärmepumpe einzubauen und sinnvoll zu betreiben. Wenn das Haus gut genug ist daß man mit Vorlauf max 35Grad die Wärmepumpe fahren kann, dann ist das (ökonomisch und ökologisch) definitiv besser als eine alte Gastherme weiter zu betreiben.

In meinem Fall Gasbrennwerttherme mit circa 14.000-16.000kWh Erdgasverbrauch ersetzt durch 5kW Heisha ersetzt und funct prima.
1.) Betriebskosten sind niedriger als vorher
2) Risiko beseitigt daß die langsam betagte Brennwerttherme repariert oder ersetzt werden muß. Ganz ehrlich habe ich absolut keine Lust drauf gehabt das Risiko einzugehen mitten im Winter mit einer defekten Gasheizung dazustehen. Muß aber jeder soe entscheiden wie er meint.

So gehts dann bei mir weiter: Habe dieses Jahr 3 alte 2fach isolierte Fenster durch 3fach ersetzt und ein weiteres und letztes Fenster kommt dann eben nächstes Jahr dran. Dach wird vermutlich in 5-10 Jahren neu gemacht. Mit anderen Worten - ganz in Ruhe werden Bauteile ersetzt die sowieso ans Ende ihrer Lebenszeit kommen. Und manchmal ist in einem Haus eben die Heizung früher dran als jedes einzelne andere Bauelement - so what so lange es funct....

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 15.10.2021 16:36:15
0
3205309
Zitat von Rollerboy Beitrag anzeigen
Bei einem Splitgerät hätte ich nur 2 Bohrungen für die Kälteleitungen schräg nach unten durch die Bodenplatte bohren müssen aber bei Wasserleitungen inkl. Isolierung braucht es dann schon weit größere Löcher.

Ein Splitgerät wäre für mich kein Stolperstein. Füllen und Inbetriebnehmen wäre für mich kein Problem.



Und wo ist jetzt das Problem?

Innengeräte oder so genannte Hydrotower benötigen allenfalls die Stellfläche von unter einem Quadratmeter.

Ob das Haus jetzt dafür geeignet ist, steht auf einem anderen Blatt.

Verfasser:
HenningReich
Zeit: 15.10.2021 16:54:36
0
3205314
Ich sehe auch kein Problem. Ich würde mir eine 7kW WP mit neuem WW Speicher einbauen und fertig. Mein Monoblock steht draußen vor dem Haus und der einzige Platz den ich im Haus verbraucht habe ist der WW Speicher. Dafür habe ich jetzt kein Platzverbrauch mehr von der Gastherme. Und ich werde bei viel Langeweile einen Teil des Schornsteins wegreißen - ich habe dann am Ende effektiv Platz dazugewonnen in meinem Haus.

Verfasser:
Rollerboy
Zeit: 15.10.2021 17:09:36
3
3205319
Ist natürlich kein Problem nur kann ich nicht immer was mit den integrierten Speichervolumen anfangen.
160 / 300 / 500 ?
Habe jetzt einen 120 l Speicher stehen und vor 10 Jahren wohnten noch 4 Personen hier. Jetzt noch 3 aber dies wohl auch nicht mehr lange. Dann sind es noch zwei. Warum soll ich jetzt z.B. einen 300 l Warmwasser Speicher einbauen? Sollte man den Speicher größer wählen wegen der Sperrueiten von Energieversorger oder warum?
Ich bin Neuling und Infos gibt eher weniger darüber.

Tja und in der Hütte den Estrich samt Fußbodenheizung rauszuschmeißen und eine Mega Dämmung einzubauen, das Dach mit Aufsparrendämmumg und Ziegeln zu erneuern inkl. die vorhandene Wärmedämmung an der Fassade von 8 cm noch zu verdreifachen , sprengt dann doch den Rahmen. Nebenbei noch 3 fach verglaste Fenster einbauen und schon hab ich den erforderlichen COP und rette die Welt. Bin aber Pleite auf Lebenszeit.
Hab jetzt 23 Jahre abgezahlt und wollte dies nicht noch mal tun :)
Den Kosten - Nutzen Vergleich sollte man schon machen. Ich habe ja nun kein Altbau aus den 70ern.
Dachte eigentlich immer das der Gasverbrauch nicht so schlecht ist. Laut Diagramm der Gasversorger bin ich gerade so überm dem (Geringen Verbrauch)eines gleichwertigen 120m2 Hauses und im Normalverbraucher einer 85 m2 Etagenwohnung.
Wenn ich da die Verbräuche meiner Nachbarn so höre. Und die haben weit später gebaut. Da bin ich weit drunter. Auch wohne ich im Mittelgebirge und die Heizgewohnheiten spielen auch eine Rolle.

Verfasser:
HenningReich
Zeit: 15.10.2021 17:27:00
0
3205324
Hallo Rollerboy, 100% Zustimmung, sehe ich genauso wie du.

Was den WW Speicher angeht:
Ich habe einen 200 Liter Speicher, paßt ganz gut bei der Personenanzahl.

2 Fragen zum existierenden WW Speicher bei dir:
- in welchem Zustand befindet sicher der jetzige Speicher? Wenn der nicht aus Edelstahl ist immer die Schutzanode gewechselt usw? Also wenn man rumschraubt und es nur irgendeinen Zweifel gibt dann imho lieber alles auf einmal wechseln. Aber ist schon klar hängt auch immer davon ab was man sich grad leisten kann und will. Mein 200 Liter TWL SWP Speicher hat damals neu 540 Euro gekostet.
- ist der jetzige Speicher Wärmepumpen geeignet? Eine Gastherme kann mit einer sehr hohen Vorlauftemperatur und einer hohen Spreizung und einem geringen Volumenstrom besser umgehen (ist auch nicht optimal weil dann der Brennwerteffekt wegfällt aber es geht immerhin). Der Wärmetauscher sollte eine ausreichend große Fläche haben also mindestens 2 Quadratmeter und einen Anschluß Vorlauf Rücklauf mit 1 Zoll (sonst kannste dir sicher sein, daß es mit der Spreizung und dem Volumenstrom nicht passen wird).
Viel Erfolg und berichte wie es läuft und bei Fragen gerne hier melden.

Verfasser:
HenningReich
Zeit: 15.10.2021 17:37:52
1
3205326
Achso ja ich habe nicht beantwortet warum der Speicher eventuell etwas größer ausfallen sollte als bei der Wärmepumpe:
- Eine hohe Wassertemperatur im Speicher (bei Gas) spart natürlich Wassermenge im Speicher ein weil man hinterher das Wasser am Hahn durch Zumengung von kaltem Wasser runtermischt.
- eine hohe WW Temperatur ist bei der Gastherme relativ problemlos, aber bei der Wärmepumpe Schxxx weil dann die Arbeitszahl runtergeht. Also optimalerweise bei WP nur WW Temp im Speicher von 45 Grad mit einer Hysterese von 3-4Grad, sodass Du also immer 41 Grad warmes Wasser zum duschen und baden hast.
- Die Leistung der Wärmepumpe ist sinnvollerweise viel niedriger als bei der Gastherme zu wählen und am besten genau passend zum Wärmebedarf. Also bei Dir vermutlich 5kW oder 7kW? Das bedeutet allerdings auch: Wenn der Speicher mal leer ist, dauert es länger als bei der Gastherme bis er wieder befüllt wird und das ist ja ein gewisser Komfortverlust. Daher "aus Angst" lieber den Speicher etwas größer als bei Gastherme wählen?

Also bei mir passen bei 2-3 Personen 200 Liter bestens bei WP.
Und 200 Liter bei der Personenzahl haben sehr viele im Forum als passend bestätigt- ist also eine sichere Wahl.

Wenn Du supersicher Hosenträger + Gürtel willst, nimmst Du halt einen 300 Liter Speicher (hast dafür aber weniger Wasserwechsel im Speicher was einige Leute kritisch sehen). Oder einige bauen auch nach dem Speicher einen Durchlauferhitzer ein oder einen Notheizstab in den Speicher direkt.

Verfasser:
ManfredK
Zeit: 15.10.2021 17:45:40
0
3205329
Hallo HeningReich,

ein Haus, das, wie du schreibst, mit maximal 35 Grad im Vorlauf problemlos eine angenehme Raumtemperatur erbringt und hält, ist als Altbau immer sehr gut gedämmt und als Neubau ein gutes KfW-Haus.

Gruß
Manfred

Verfasser:
HenningReich
Zeit: 15.10.2021 18:01:41
4
3205339
Mein Haus ist definitiv nicht gut (state of the art) gedämmt was auch immer gut bedeutet.
Mein Haus ist 200 Jahre alt
- das Dach ist technisch bei mir auf dem Stand 1980er Jahre.
- die Fassade ist 30 Jahre alt und mit 5cm Styropor isoliert - naja....
- die "senkrechten" Fenster sind inzwischen bis auf eins aber alle 3fach und auf modernem Stand. Die Dachfenster sind aber noch 2 fach Iso und einige 25 Jahre alt - naja....

Eine niedrige Vorlauftemperatur kommt bei mir durch viel Volumenstrom und größflächige Heizkörper zustande. Andere lösen das Problem mit Wandheizung.

Ja, dämmen und renovieren ist gut und ich mache es auch.
Man muß aber auch mal realistisch bleiben - perfect is the enemy of good. Wärmepumpe geht ganz hervorragend technisch und ökonomisch auch bei einer mittelmäßig renovierten alten Bude wie in meinem Fall.
Ich hab auch noch andere Hobbys als mein Haus zu renovieren und zu 100% zu perfektionieren und ich vermute mal ich bin nicht der einzige der so denkt ;-)

Verfasser:
HenningReich
Zeit: 15.10.2021 18:05:21
0
3205340
Ergänzung:
Im Erdgeschoß habe ich Fußbodenheizung die nach unten SEHR gut isoliert ist - state of the art.
Also in Summe ist mein Haus teilweise auf topmodernem Stand und teilweise total veralteter 1980er Jahre Murks. Wenn der Murks technisch seine vorgesehene Lebensdauer erreicht hat, dann fliegt er raus und wird durch topmodern ersetzt.

Kann jeder machen wie er will, aber bei MIR funktioniert das so sehr gut.

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 15.10.2021 18:06:31
3
3205341
Zitat von Rollerboy Beitrag anzeigen
Ist natürlich kein Problem nur kann ich nicht immer was mit den integrierten Speichervolumen anfangen.
160 / 300 / 500 ?
Habe jetzt einen 120 l Speicher stehen und vor 10 Jahren wohnten noch 4 Personen hier. Jetzt noch 3 aber dies wohl auch nicht mehr lange. Dann sind es noch zwei.[...]

Dafür das du aus der Branche kommst, wirkst du ein wenig unbeholfen.
Derzeitiges Speichervolumen, anhand deiner Info 120 Liter. Typisches Speichervolumen in Kompaktspeichern und Hydrotower 160 - 190 Liter mit zuvor genannter Stellfläche.

Reicht das nicht?

Ansonsten lassen sich auch viele Informationen googlen.

Verfasser:
Rollerboy
Zeit: 16.10.2021 09:52:45
1
3205494
Danke an alle für ihre Information. Habt ein wenig Licht ins Dunkel gebracht.
Die komplette Technik im HWR wird erneuert.
Also auch der Speicher. Der ist rum.


Und Tommeswp,
ich arbeite in der Großkälte ( Verbundanlagen mit 10 und mehr Verdichtern) und hab vor 35 Jahren mal Installateur gelernt. Mit den jetzigen Wärmepumpen, ob Split , Außenaufstellung, Innenaufstellung, Monoblock oder Hochtemperatur und Niedertemperatur WP ect. hab ich null am Hut und hab diese Technik nicht wirklich verfolgt.

Natürlich ist es am Ende nichts anderes wie eine umgedrehte Kälteanlagen. Aber wie und was bei mir zum Einsatz kommen könnte kann ich erst herausfinden, wenn ich weiß wie die Komponenten zusammen funktionieren.

Der Verdichter ist bei einem Splitgerät im Innengerät verbaut. Da dieses ja bei mir im HWR im EG stehen würde, wie sieht’s da so mit der Lautstärke aus.
Hat da jemand Erfahrung?

Verfasser:
PeWe34
Zeit: 16.10.2021 10:28:04
0
3205508
Wenn Du wenig Platz hast, dann nimm doch einen R290 Monoblock. Einfacher gehts nicht, und die 8m Zuleitung kannst Du gut isoliert einbuddeln. Im Technikraum hast Du dann nur einen Wasserspeicher, am Besten mit FRIWA oder einen Hygienespeicher auf einer Fläche von maximal 90 mal 90 cm plus eine kleine Hydraulikeinheit an der Wand, und einen Ausgleichbehälter.
Das Brummen des Verdichters könnte sich in der Wohnung schon unangenehm bemerkbar machen.

Verfasser:
eteog
Zeit: 16.10.2021 12:02:37
0
3205539
Zitat von Rollerboy Beitrag anzeigen
...]Der Verdichter ist bei einem Splitgerät im Innengerät verbaut. Da dieses ja bei mir im HWR im EG stehen würde, wie sieht’s da so mit der Lautstärke aus.
Hat da jemand Erfahrung?

Nein, der Verdichter befindet sich ebenfalls im AG. Im IG sitzt der Verflüssiger mit Wärmetauscher. Ist in der Praxis kaum zu hören.
Kompaktgeräte werden hier gerne empfohler und verbaut, da keine Eingriffe in den Kältekreislauf notwendig sind und der Einbau damit DIY möglich wird. Der Punkt spielt bei deinen Vorkenntnissen keine Rolle. Damit könntest du auch eine Splitanlage z.B. mit integriertem Brauchwasserspeicher nehmen. Ich würde die Entscheidung davon abhängig machen, was sich einfacher umsetzen lässt - Wasserleitungen oder Kälteleitungen ins Haus?

Verfasser:
Taunusheizer
Zeit: 17.10.2021 23:58:33
0
3206248
Zitat von ManfredK Beitrag anzeigen
ein Haus, das, wie du schreibst, mit maximal 35 Grad im Vorlauf problemlos eine angenehme Raumtemperatur erbringt und hält, ist als Altbau immer sehr gut gedämmt und als Neubau ein gutes KfW-Haus.

Nö, mein BJ90 Altbau hat keine Dämmung an den Wänden und auch nicht im Keller. Dennoch komme ich mit 31°C aus. Strombedarf ca. 3000kWh/a für die WP, davon kommt einiges von der PV.
So lange die Hydraulik passt und die Vorlauftemperaturen niedrig sind, rechnet sich eine gute WP im Verbrauch immer. Die Frage ist momentan nur, was man für die Installation zahlen muss.

Verfasser:
Frank_Pantry
Zeit: 18.10.2021 07:25:38
0
3206278
GENAU das ist der Knackpunkt. Die Hydraulik muss passen. Und darum muss der TO da erst einmal die Hosen runterlassen und sein System durchmessen, Volumenströme, Spreizungen Druckverluste bestimmen, ein Hydraulikschema zeichnen. Das ganze nennt sich dann Feasibility study oder Machbarkeitsstudie.

Denn JEDES Haus ist da INDIVIDUELL und Aussagen, wie bei mir hat das geklappt mit einem X KW Monoblock haben genau NULL Nährwert. (und sind ganz schnell eine böse Falle für einen Interessenten)

Macht man das nicht, gehts ganz schnell in die Hose und mächtig ins Geld.

Ich habe gestern ein Objekt eines unserer Foristen besichtigt/analysiert/durchgemessen (altes Bauernhaus, Grundofen mit Wassertasche, gemischtes System/Pufferspeicher 1000 L mit Wandheizungen, FBH und Radiatoren, also kunterbunt!).

VORDERGRÜNDIG alles prima und gut geeignet für WP. Aber leider war die Besichtigung dann ernüchterd, die Hydraulik ist noch viel zu dünn ( 22 mm max. und in Summe 590 L/h max mit einer /6-Pumpe) für eine 300 m2-Riesenbauernhaus, wo wir nun erst mal die Heizlast bestimmen müssen (Daumenschätzung 20 KW , ggf. auch 30), über den Holzverbrauch und den Einbau eines WMZ.

Also ist NICHTS per se geeignet und muss deutlich ertüchtigt werden (dickere Hydraulik, DEUTLICHE Vergrößerung der Heizflächen, Dämmmaßnahmen u.v.m) und das weiß der Aspirant nun, weil mal eine vernünftige Vor-Ort-Analyse gemacht wurde und nicht nur gefragt und geschwätzt. :-)

Gruß
Dipl.-Ing. Anlagentechnik
Frank-Rolf Roth
Wärmepumpendoktor-NRW
Sachverständiger für Haustechnik
(Planung, Baubegleitung, Anlagen-Optimierung, Betreiberschulung)
Referenz-Wärmepumpenanlage der Energieagentur-NRW

Verfasser:
Rollerboy
Zeit: 18.10.2021 08:41:50
1
3206304
Hallo
Das hört sich alles interessant an. Nur die Wahrheit sieht es dann doch anders aus.
Holt man einen „Heizungsfachmann“ ins Haus, steht er genau 10 min im HWR und blickt ungläubig daher. Auf die Frage nach einer Wärmepumpe oder gar Heizlastberechnung kommt immer nur die Antwort KW x oder y sollte passen bei den m2 Zahl.
Da habe ich soviel Fragen und hab das Gefühl das der sogenannte Fachmann nicht weiß von was ich rede. Und es waren schon mehrere da. Volumenstrommessung kann man machen aber naja. Wenn es sein muss. Solche Äußerungen kommen da. Wer ist hier denn nun der genaue Ansprechpartner.
Ein Energieberater ?
Was ich auch nicht ganz verstehe. Es wird hier im Forum erwähnt das ich mir jetzt schon einmal einen Wärmemengenzähler einbauen soll um den Volumenstrom im Vorfeld zu messen um überhaupt mal Werte zu ermitteln bevor eine WP unter Umständen eingebaut wird. Wenn ein Wärmemengenzähler eingebaut wird und ich den Volumenstrom messen möchte, dann ist der doch abhängig von meiner jetzt in der Anlage befindlichen Pumpe. Schlechte Pumpenleistung = schlechter Volumenstrom. Ist der Wert dann überhaupt aussagekräftig? Auch sollte bei jedem FB Kreis der Durchfluss bzw. Volumenstrom ermittelt werden.
Wie soll das denn gemacht werden. Ich habe zwar einen FB Heizkreisverteiler aber solche Glas- Aufsätze mit einer Volumenstrom Anzeige, wie bei neuen Heizkreisverteilern vorhanden, habe ich nicht drauf.

Verfasser:
HenningReich
Zeit: 18.10.2021 09:07:11
2
3206315
Hallo Rollerboy, gute Fragen von Dir Ich behaupte mal daran kann man erkennen, daß Du das schon ganz gut verstehst was getan und überprüft werden muß damit die WP gut funct.

WENN der Wärmemengenzähler bereits im existierenden System genug Volumenstrom anzeigen würde, dann wüßtest Du das alles paßt - aber wie Du bereits gemerkt hast ist das ein Henne-Ei Problem ohne allzu viel weiteren Aufwand.

Wie ich das bei mir gemacht (ohne Volumenstrommessung und ohne Wärmemengenzähler)?

Ich habe die Einstellungen (Heizkurve) an meiner Gasheizung so verändert, daß ich einen Winter lang mit max 40 Grad Vorlauftemperatur ausgekommen bin. Damit habe ich rein praktisch und ohne weitere Komplikationen PRAKTISCH bewiesen, daß es bei mir mit Wärmepumpe gut funktionieren wird.
Dazu habe ich auch die Heizkreispumpe in der Gastherme auf höhere Leistung eingestellt und die Durchflußbegrenzungen (Topmeter am Heizkreisverteiler) so weit wie möglich und passend aufgedreht.

Relativ heuristisch ohne allzu viel rechnen im Detail.

Heuristisch:
Du brauchst bei Deiner Heizleistung vermutlich 1200l/h im Gesamtsystem bei einer annahem von 5kW Heizleistung. Wenn der Heizkreisverteiler mit 1 Zoll angeschlossen ist und die abgehenden Rohre 16mm haben, dann paßt das schon. eventuell mußt Du den einen oder anderen Heizkörper vergrößern um mit niedrigerer Vorlauftemperatur genug Heizleistung hinzubekommen.
Meine Meinung: Probieren geht über studieren. Womit ich als Ing nicht sagen will, daß nachdenken und rechnen überflüssig ist, nur am Ende muß es eben in der PRAXIS funktionieren, aber da hast Du ja sicher aus Deinem Beruf bessere Vorraussetzungen als ich.
Ich wünsche Dir viel Erfolg und weiter so mit den Fragen und berichte wie es weitergeht ;-)

Verfasser:
Rollerboy
Zeit: 18.10.2021 17:08:46
0
3206578
Die Heizkurve ist bei mir schon lange abgesenkt.
Wenn es bei uns dann doch mal relativ kalt ist ( -12 Grad oder kälter) dann habe ich eine Max. Vorlauftemperatur von 40 Grad. Jetzt zur Zeit bei ca. 3 Grad habe ich eine Vorlauftemperatur von ca. 34 Grad.
Die Stellantriebe an den Heizkreisverteilern habe ich schon seit Jahren abgeschraubt. Hab also dahingehend alles auf. Gut die interne Pumpe in der Therme habe ich auf mittlerer Stufe und nicht auf höchster Stufe.
Die Heizkörper sind wir ja schon oben beschrieben größer als eigentlich rein gehören da ich nur mit einer Systemtemperatur fahre.

Nun habe ich mal ein Angebot eines Heizungsbauers bekommen. Wie gesagt wer er nur kurz da und hat sich den HWR angesehen um den Platz zu begutachten.
Angeboten wird ein Viessmann Paket, bestehend aus Split Luft-Wasser Vitocal 222-S. 13,7 KW
Regelung Vitotronic 200m
Integrierter Vitocell 220 l Trinkwasser Speicher

13,7 KW ?

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ChrisCro77 schrieb: Wie schon im Titel beschrieben, interessiert mich der Verbrauch von Split-Klimas. Vielmehr wundert es mich, das wenn man online guckt, immer angegeben wird, das Wärmepumpen so um die 9-15 Cent pro Stunde...
Christoph!!!1111elf schrieb: Prolog: Meine Nachbarin spricht mich heute im Garten an - Könnte Sie mal bitte nach meiner Abrechnung schauen - ich glaube da stimmt etwas nicht *Klassiker* Hier die Fakten: 41.000 kwh Gas im letzten...
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Wechsel von Gas auf Wärmepumpe
Verfasser:
Rollerboy
Zeit: 18.10.2021 17:08:46
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Die Heizkurve ist bei mir schon lange abgesenkt.
Wenn es bei uns dann doch mal relativ kalt ist ( -12 Grad oder kälter) dann habe ich eine Max. Vorlauftemperatur von 40 Grad. Jetzt zur Zeit bei ca. 3 Grad habe ich eine Vorlauftemperatur von ca. 34 Grad.
Die Stellantriebe an den Heizkreisverteilern habe ich schon seit Jahren abgeschraubt. Hab also dahingehend alles auf. Gut die interne Pumpe in der Therme habe ich auf mittlerer Stufe und nicht auf höchster Stufe.
Die Heizkörper sind wir ja schon oben beschrieben größer als eigentlich rein gehören da ich nur mit einer Systemtemperatur fahre.

Nun habe ich mal ein Angebot eines Heizungsbauers bekommen. Wie gesagt wer er nur kurz da und hat sich den HWR angesehen um den Platz zu begutachten.
Angeboten wird ein Viessmann Paket, bestehend aus Split Luft-Wasser Vitocal 222-S. 13,7 KW
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