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13.02.2022 14:24:29 |
Ich habe einen nagelneuen Buderus Longaflame HLV 124. ca. 1/2 Stunde nach dem morgendlichen Hochfahren fängt der Flach-Keramikbrenner an, in Abständen von 10 bis 20 Sekunden sekundelkurze verbrenn bzw Prasselgeräusche von sich zu geben, als würden Wassertropfen Verzischen oder ein Streichholz entzündet. Nach einer weiteren halben Stunde ist dann meist alles ruhig strömend. Ich will versuchen, das beängstigende Prasseln hier wiederzugeben: |
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13.02.2022 14:26:54 |
Hallo,
es beängstigt dich, und dann fragst du am Wochenende in einem anonymen Forum?
Warum nicht SOFORT Gerät AUS und Errichter geholt?
MfG
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13.02.2022 14:36:28 |
Korrektur : "beängstigend" ist übertrieben- ich frage ich nur, wie dieses Geräusch entsteht. Der Heizungsbauer hält es für ein vorübergehendes Fließgeräusch, hat aber keine nähere Erklärung. Ich will versuchen, das Prasseln hier wiederzugeben: https://www.dropbox.com/s/xvm2auk98bfmli6/Brenner-HLV-124.mp3?dl=0
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Verfasser: schorni1 | Zeit:
13.02.2022 15:33:20 |
Joh, das ist ja ein Gas- Kachelofen und das ist innerlich abtropfendes Abgaskondensat das wohl auf den Brenner trifft, ganz typisches Geräusch. Das habe ich bei einem Buderus aber so noch nicht gehört. An sich tritt das auch nur bei absolutem Kaltstart auf und nur in der Anfangsphase, so der ersten Viertelstunde. Mal so nen Kaltstart simulieren und mit Spiegel und Taschenlampe in die Strömungssicherung reinleuchten, da müsste sich auch Kondensat bilden.
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13.02.2022 15:51:34 |
Danke, Schorni1! Beruhigt mich, so ähnlich dachte ich das auch. Nachts ist das Teil 7- Stunden abgeschaltet. Passt also. Das ist übrigens angeblich der Erste Buderus mit einem angeblich besonders umweltfreundlichen Flach- Keramikbrenner. Da ist vielleicht die Feinjustierung noch nicht perfekt. Donnerstag kommt Buderus, hoffentlich gibt es eine Lösung!
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Verfasser: schorni1 | Zeit:
13.02.2022 16:00:09 |
hmmm, aber DEN gibts doch schon mindestens 5 oder mehr Jahre....
Dieses Phänomen tritt ja auch manchsmal bei anderen Systemen auf. Dort sind/waren aber normale Edelstahl-Stabbrenner drin. DENEN macht das nichts aus. ICH würd sagen: bei so nem Keramikbrenner ist das vielleicht nicht so gut wenn der so punktuell plötzlich abkühlt, das Verdampfen der Tropfen entzieht ja dort deutlich Wärme und ich denke das ist keine gute Belsatung auf 20 Jahre Dauer. Aber das könnte natürlich auch NICHTS ausmachen, ist nur so was ich mir vorstellen könnte.
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14.02.2022 10:34:30 |
Mein Heizungsmonteur teilt Ihre Ansicht, dass hier Kondenswasser „verzischt“ wird. Das Besondere ist nur, dass das Phänomen auch kurz während des Tagbetriebs auftauchen kann und morgens auch nicht in der ersten Aufheizphase (während die hohe Heizstufe geschaltet ist) sondern erst, wenn der Thermostat auf die erste Heizstufe zurückschaltet. Es ist ein zweistufiger Brenner, über Buderus Bert geschaltet. Die kleine Heizstufe ist modulierend. Seine Vermutung ist, dass die kleine Heizstufe zu wenig Hitze abgibt, sodass zuviel Kondensat da ist, das auf den Brenner zurücktropft. M.E. Hört man das Tropfen auch- dieses wurde bisher als Dehnungsgeräusch interpretiert, obgleich es nur beim Abkühlen klopft. Buderus ist für Endkunden nicht ansprechbar, ich mache schon Wochen mit dem Thema herum und fühle mich von Buderus/Bosch komplett im Stich gelassen. Das Tropfgeräusch werde ich gleich hochladen.
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14.02.2022 10:47:40 |
Zitat von Klausj4  Mein Heizungsmonteur teilt Ihre Ansicht, dass hier Kondenswasser „verzischt“ wird. Das Besondere ist nur, dass das Phänomen auch kurz während des Tagbetriebs auftauchen kann und morgens auch nicht in der ersten Aufheizphase (während die hohe Heizstufe geschaltet ist) sondern erst, wenn der[...] https://s171.123apps.com/aconv/d/s171Mm1PB8uB_m4a_guu2S09U.wav
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Verfasser: schorni1 | Zeit:
14.02.2022 11:49:34 |
Merkwürdig ist das halt schon. Abgaskondensat entsteht erst dann wenn die (innere) Oberflächentemperatur unter dem Taupunkt liegt, das sind hier ca 55Grad. Da ein Heizeinsatz ja nicht wassergekühlt ist erreicht die Metallmasse an sich sehr schnell diese Oberflächentemperatur und im Brennraum selbst wirkt auch die Flammenstrahlung sehr intensiv mit. So entsteht Kondensat an sich meist nur kurzzeitig in den letzten liegenden Zügen, da dort die Heizgastemperatur UND die Oberflächentemperatur am längsten relativ niedrig sind. Dann müsste also dieses Kondensat so viel sein, dass es zurückfließt und auf den Brener tropft OBWOHL es mit jeder Annäherung zur Flamme wieder hohe Oberflächen- und Abgastemperatur-Zonen durchläuft die es an sich wieder verdampfen lassen sollten. Der 7kW Brenner hat ca 8kW Brennerleistung, wären 0,8m³ Erdgas/h, sind theoretisch 1,3 Liter Kondensat/h, in der Praxis kann man mit 50-70% rechnen, wären in der ersten Viertelstunde ca 200ml die anfallen können. Nun, ja, "Das ist nicht Nichts"... Schau doch mal mit Spiegel und Taschenlampe in die Strömungssicherung ob sich dort Kondensat bildet wenn das Zischen wieder anfängt und messe mit einem IR-Thermometer DORT die Oberflächentemperatur, sowie auf der Einsatzoberfläche. Die im Audio gehörten Geräusche deute ich als Knacken. Das ist schlecht, denn das geht an sich auch mit der Zeit nicht unbedingt weg.
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Verfasser: schorni1 | Zeit:
14.02.2022 17:18:38 |
Das Knacken hört sich relativ hell an. Da können wir relativ hoffnungsvoll davon ausgehen, dass das nicht vom Gusskörper sondern von leichten Stahlblech-Anbauteilen kommt. Mal an der Strömungssicherung bisschen rütteln oder drücken über Hebelkraft um das zu entspannen. Wenn möglich mal etwas losschrauben oder lösen, verdrücken und wieder anschrauben. Könnte aber natürlich auch das Abgasrohr sein oder die seitlichen Nischenbleche, auch dem dann mal nen entschlossenen Faustschlag verpassen.
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25.03.2022 19:33:38 |
Inzwischen war auch der Buderus Werkskundendienst da. Wie erwartet, hält der auch , neben dem Knacken, dieses Prasseln für „normal“ , nämlich für ein Verzischen von Kondenswasser. Die höre man bei den vorherigen Röhrenbrennern nicht, nur bei dem nagelneuen Flach- Keramikbrennern. Das sei bekannt, aber werde bei Flachbrennern, die besonders emissionsarm seien, nicht abgestellt werden können. Schade dem Brenner nicht, weil die Keramik ja mit Lochblechen geschützt sei. Ob ich nun glauben soll, dass das die Wahrheit ist oder nur eine Schutzbehauptung, weiß ich nicht. Ich hatte mir schon überlegt, einen Sachverständigen einzuschalten- aber hier im Raum Stuttgart scheinen alle von Bosch/ Buderus zu sein. Der kostet ja auch viel Geld. Soll ich resignieren oder doch etwas tun? Das Ding steht ja im Wohnzimmer und jeder Gast erschrickt bei dem Geprassel.
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Verfasser: schorni1 | Zeit:
25.03.2022 20:15:46 |
So so sooogar "Raum Stuttgart"....ts ts ts was-es-alles-giiibt....merkwürdiger Stadt-Namen Sieht man denn beim Prasseln dass der Brenner getroffen wird, ich meine das könnte doch ein kurzes aber kleines rot-gelbes Aufflackern an der Stelle bewirken?? Hat man in die Strömungssicherung geschaut ob sich DA Kondensat bildet?? Alkso ich kenn eineääähEINEN genau solchen Buderus Gas- Kachelofen, aber DER zischt mit Sicherheit NICHT, der ist auch schon mind 5 Jahr alt.
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Verfasser: schorni1 | Zeit:
25.03.2022 21:47:12 |
Hab nachgesehen BJ 2014 H 114 V 7kW.aber wie gesagt: mW geräuschlos. Anfrage läuft.
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26.03.2022 21:15:12 |
Es ist NICHT der H114, der hat das Problem dank Röhrenbrennern noch nicht. Der Buderus KD gibt an, das Geräusch trete NUR beim NEUEN HLV124 auf, der 114 wird sowieso nicht mehr vertrieben. Der HLV 124 sei auch der einzige Gas- Einsatz, der heute noch von Buderus vertrieben werde. Ich bin kein Techniker und kann nur schreiben, was mir gesagt wird. Der Strömungskasten wurde nicht geöffnet, nach dem Flammenbild hat keiner geschaut. Weil: DAS SEI BEI FLACHEN BRENNERN NORMAL, deshalb erfolge keine weitere Untersuchung. Sorry aber was ist an „Stuttgart“ so lustig oder an der Bezeichnung „Raum“ (= Großraum, also Stuttgart und Umgebung). Und was für eine Anfrage meinst Du, die läuft? Du bist der Einzige interessierte hier, deshalb bin ich an Deiner Meinung interessiert. Aber wie gesagt nicht nach 114 fragen, sondern HLV 124.
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Verfasser: schorni1 | Zeit:
26.03.2022 21:28:45 |
"Anfrage läuft"/lief an eine mir bekannte/Anlage, konnte aber noch nicht eindeutig verifiziert werden. ICH meinte der hätte auch schon den Flächenbrenner....aber unklar...
In die "StrömungsSICHERUNG" schaut ja "jeder" rein der gasheizgeräte-technisches Interesse hat, dito Flammenbild/Brenner...Mann was für Penner kommen denn da?!...gronfffzzz.... war doch klare Anweisung: Mal so nen Kaltstart simulieren und mit Spiegel und Taschenlampe in die Strömungssicherung reinleuchten, da müsste sich auch Kondensat bilden
Ja, das war natürlich zu viel "Insider": Stuttgart von Stutengarten, Wappen "der schwarze Hengst", und das ist "mein Raum", weil ich da her komme, dort bin, wirke - und bleibe.
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26.03.2022 22:23:05 |
Tja- muss nehmen, wer da kommt. Angeblich der beste Spezialist von Bosch Thermotechnik, wie die sich nennen, ein Herr Müller. Ich habe dem meine Videoaufnahme des Prasselns vorgespielt und da war dem völlig klar: das ist das verzischen von Kondenswasser, da braucht man nichts weiter zu prüfen. Wörtlich: Das ist so und kein Mangel. Grüße aus Böblingen, um den „Raum“ das schwarten Hengstes zu präzisieren….
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Verfasser: schorni1 | Zeit:
27.03.2022 00:11:26 |
Ja, man muss ja schon froh sein, dass überhaupt noch Einer kommt....und der sich auch noch auskennt!.....
"Hr Müller", na ja, recht weit verbreiteter Name, könnt natürlich jetzt der Sohn, besser: Enkel des berühmten "Gas-Müllers" von Buderus sein, den ich so um 1988 kennenlernen durfte und dessen engagiert-rustikal und humorvoll publizierte pragmatische Praktiker-Erkenntnisse immernoch gelten und für mich bis heute einer der "Messlatten" wie man eine Praktiker-Schulung macht. Aber ich schweife ab, dieser Mann ist sicher längst auch zu Gas geworden und ich bekomme auch langsam Blähungen...
Bin aber zu BB quasi - wenn man S als Mittelpunkt der Welt nimmt - ein Antipode und komme da öfter mal auf dem Weg in den schwarzen Wald vorbei. Wir kreisen das beide noch bißchen ein würd ich sagen und dann schau mer mal ob wir was sehen, Falken-Augen bring ich mit.
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03.01.2023 07:45:36 |
Wir haben den Heizeinsatz Buderus HLV 124 seit Beginn der aktuellen Heizperiode und bei uns tritt das beschriebene Phänomen nicht auf. Direkt hinter der Strömungssicherung ist eine thermische Abgasklappe installiert.
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21.02.2024 12:07:02 |
Hallo zusammen, ich vor ca. 5 Monaten einen über 30 Jahre alten Brenner (Modell 83-1) durch einen HLV 124 V ersetzen lassen. Seither habe ich auch dieses Zischen. Da der Kaminbauer sich keinen Rat wusste hat er Buderus eingeschaltet. Aussage dort: Kaminrohr hat Kontergefälle, deshalb tropft Kondensat in den Brenner, Kamin zieht deshalb auch nicht richtig. Aussage des Kaminbauers: Das lässt sich nicht nicht ändern weil der Stutzen fr das Abgasrohr an dem neuen Brenner anders sitzt als an dem alten. und zu wenig Platz ist um das Rohr anders anzuschließen. Von Buderus wird der HLV 124 als Ersatz für den alten Brenner empfohlen. Habt Ihr das Problem mittlerweile in den Griff bekommen? Hat einer eine Idee, wie ich das Problem aus der Welt schaffen könnte?
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26.01.2026 23:49:34 |
Hallo zusammen, ich habe vor kurzen auch meine gute alte Warmluft Gasheizung durch eine neue von Buderus ersetzt. Tja, und meine zischt auch ... Konnte das Problem schon jemand von Euch lösen? Oder Lebt Ihr einfach damit und hofft das über die Jahre keine Folgeschäden auftreten? Wäre toll wenn Ihr mir kurz ein Update geben könntet wie es bei Euch ist. Vielen Dank :-)
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