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12.04.2022 14:28:19 |
Wie viele andere auch, mache ich mir Gedanken über den Einbau einer Lambda Wärmepumpe. Nachdem ich mit Beginn des letzten Jahres die unterschiedlichsten Angebot (6 Heizungsbauer, 7 verschiedene Meinungen, keiner ohne Pufferspeicher mit entsprechenden Begründungen (teileweise völlig abstruse Konfigurationen), habe ich vor ca. 2 Wochen einen ambitionierten Heizungsbauer gefunden, der nicht nur für seinen Beruf lebt, sondern auch für alles Neue (z,b Remko & Lambda) aufgeschlossen ist. Um es in diesem Thread kurz zu machen, .... macht es Sinn, neben der Lambda WP EUREKA-LUFT (EU-L) EU08L eine Brauchwasser WP im Heizungsraum zu installieren? Neben der Lambda wäre sonst 300l Brauchwasserspeicher mit 100l Pufferspeicher geplant. Rohrlänge zum Bad (entferntester Ort ca. 20m, Verrohrung mit Zirkulation vorhanden) In dem HWR (EG auf Bodenplatte, Fussbodenheizung (aber nie an), ist neben der Gasbrennwert Heizung, Waschmaschine auch noch der Wechselrichter Frohnius IG Plus der PV Anlage (9,66 kwp aus 2010 mit der damaligen Einspeisevergütung) installiert. Raumtemperatur ohne Heizung zwischen 18-24 Grad im Winter. Falls noch Details fehlen, einfach schreiben. Mfg JäPi
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12.04.2022 14:40:35 |
Also rein aus Effizienzgründen bringt das vermutlich nichts. Die Lambda macht das WW doch bereits derart effizient, dass du mit einer normalen BWWP übers Jahr gesehen vermutlich eher schlechter abschneiden wirst. Im Sommer sowieso, vielleicht hätte sie leichte Vorteile im Winter.
Bliebe als Argument noch, dass du die Abwärme aus dem Raum raus haben willst. Das ist aber vermutlich eher ein Thema im Sommer und da wird es nicht sooo viel bringen, denn denn BWWP läuft ja nur stundenweise und man benötigt einfach weniger WW im Sommer. Im Winter hätte es zur Folge, dass du den Raum vermutlich heizen müsstest bzw. er passiv durch die Nebenräume mitbeheizt wird (das passiert jetzt vermutlich schon).
Ich persönlich würde es nicht machen.
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12.04.2022 14:51:55 |
Abwärme aus dem Raum ? eher nicht... die Abwärme im Raum gestern hat mich auf die recht ungewöhnliche Fragestellung/Idee gebracht. Aber mit deiner Antwort löst sich ganze schon wieder logischerweise in Luft auf.
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12.04.2022 16:35:55 |
Zwei WPs gibt‘s in unserer 250-qm-Hütte seit 1987 (BW-WP) und 1994 (LW-WP). Inzwischen ist die dritte und vierte Wärmepumpe installiert. Mache damit allerbeste Erfahrungen. Mit der 8 KW Luft/ Wasser-WP habe ich der gegenwärtigen Heizperiode bis heute eine Jahresarbeitszahl von (JAZ) von 5,33 und mit der Warmwasser-WP eine JAZ von 4,5 erreicht. Diese Werte kommen nur durch getrennte Wärmeerzeuger zustande. Gruß Manfred
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12.04.2022 16:54:40 |
Manfred liegt hier absolut richtig mit seiner Feststellung, wenn Platz da ist würde ich immer eine BWWP einbauen. Bessere Arbeitszahl bei der WP und eine BWWP welche durch ihre simple On-Off Schaltung beim Einsatz einer Fremdstromanode ewig halten kann ! KIS = Keep it simple ist hier das oberste Gebot ! Was hier sich einige manchmal an abenteurlichen hydraulischen Schaltungen ausdenken, dass möchte ich gerne mal in 10 Jahren sehen. Geht alles kaputt und nur weil hier ambitionierte Hobbyschrauber Spaß und Zeit für solche Dinge haben, muss das nicht heißen das dies der bessere Weg ist.
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
12.04.2022 16:57:28 |
EU08L VL-Temp bei Null Grad 32°C WW- Temperatur 50°C bei PV-Überschuss 55°C Das sind NICHT die Angaben der WP.
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
12.04.2022 17:13:02 |
@Schrader Was an einem Wasserspeicher für WW, egal in welcher Form und dem zugehörigen Umschaltventil abenteuerlich sein soll erschließt sich mir nicht. Eine BWWP macht nur Sinn wenn im Gebäude Wärme übrig ist, was bei älteren Gas- und Ölbrennern der Fall ist. Dafür wurden die BWWP entwickelt. Hat man bereits eine WP, gibt es keinen Wärmeüberschuss im Haus, und selbst ein Wäschetrockner macht nicht so viel Abwärme, dass man damit täglich 5 bis 10 kWh für die BWWP übrig hat. 5 bis 10 kWh Wärme werden für das Trinkwasser täglich benötigt. Diese Wärme den Innerräumen eines WP beheizten Hauses zu entziehen ist totaler Schwachsinn. Zum Kühlen eines Raumes im Sommer könnte man das noch akzeptieren, aber dafür lohnt sich die BWWP nicht.
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12.04.2022 17:40:56 |
@PeWe34 Unter abenteuerlich verstehe ich hydraulische Situationen wie zusätzliche Einbindung von ST oder Wassertaschen, Mischerkreisläufe und ähnliches. Ich habe in 44 Jahren Berufserfahrung Dinge in Heizungskellern gesehen, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Oftmals waren dies Anlagen, wo wir ein beständiges Reparaturaufkommen hatten. Bei einem ordentlich großen Keller machen die 1° bis 2 °C Temperatursenke, welche sich die BWWP nimmt auch keinen Unterschied.
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12.04.2022 17:52:57 |
Noch einmal zur Erklärung.... Ich bin jugendlich unbedarft auf die Idee gekommen, weil ich beim Betreten des Raumes durch den wechselrichter und dessen Abwärme ein erhöhtes Wärmeaufkommen festgestellt habe. Da ich immer schon überlegt habe wie man Warmwasserbereitung in der Übergangszeit, aber insbesondere im Sommer ohne die komplette Heizungsanlage effizient durchführen könnte, war der Schritt, hier im Forum nach einer Brauchwasserwärmepumpe nachzufragen, nicht mehr weit. Andererseits, sollten die strompreise weiter steigen und der strompreis die Einspeisevergütung überholen, bin ich ganz schnell dabei, den selbst erzeugten Strom für die Heizung bzw Warmwasserbereitung zu nutzen
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
12.04.2022 18:07:29 |
Ich garantiere Dir, dass Du mit einem Heizstab und PV-Strom besser dran bist als mit einer BWWP, die dem Haus Wärme entzieht. Denke dran, Du brauchst täglich mindestens 5 kWh Wärme. Dein WR und eventuell die WAMA und der Trockner liefern das nicht, also wirst Du im Winter Wärme nutzen, die Du vorher mit der Lambda ins Haus gepumpt hast. Auch wenn Schrader meint, dass das nur ein oder 2 Grad sind, er hat wohl noch nie wirklich ausgerechnet was da weg geht. Außerdem kann man nicht davon ausgehen, dass jeder solche Murksanlagen verbaut die er schon gesehen hat. Ich hab mehr Fachman-Murksanlagen gesehen als ich sehen wollte. Hab grade die "Donnermeister-Anlage" studiert, schlimmer gehts nimmer! Ob nun die Lambda im Sommer wo sie nur WW machen muss (bei uns kühlt sie auch) Standbyverluste hat, oder eine BWWP Standbyverluste hat kommt aufs Selbe raus. Aber die lambda liefert Dir im sommer für WW einen COP von über 6, das schafft keine BWWP die im Keller bei 15 oder 20 Gard werkelt. Du kannst die Lambda im Sommer auch komplett abschalten, und dann mit täglich 5 kWh Strom von der PV und nem Heizstab das Brauchwasser erwärmen. rechne Dir mal aus, was die BWWP kostet und vergleiche deren 1,5 bis 2 kWh täglich mit einem Heizstab der 5 kWh täglich verbraucht. Dann kannst Du Dir ausrechnen, wie viele Sommer Du mit der gesparten Investition PV-Strom verbraten kannst.
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12.04.2022 18:13:41 |
"Hab grade die "Donnermeister-Anlage" studiert, schlimmer gehts nimmer!"
Hab sie auch gerade gelesen/begutachtet.... kann mir aber kein Urteil erlauben, da ich eben kein Fachmann oder User mit Fachkenntnissen bin.
Aber @Pewe34, ich habe fats identische
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12.04.2022 18:14:21 |
wo kann man hier löschen / bearbeiten?
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
12.04.2022 19:01:27 |
Zitat von JaPi  "Hab grade die "Donnermeister-Anlage" studiert, schlimmer gehts nimmer!"
Hab sie auch gerade gelesen/begutachtet.... kann mir aber kein Urteil erlauben, da ich eben kein Fachmann oder User mit Fachkenntnissen bin.
Aber @Pewe34, ich habe fats identische Wie kann man einer WP einen Schichtenspeicher und 2 Mischer antun? Schaut man die Diagramme an, sieht man, dass die WP 32 Grad warmes Wasser produziert und es teilweise über einen WT an den Pufferpeicher abgibt und gleichzeitig die Mischer die FBH auf 26 bis 28 Grad runter mischen. Ich weiß nicht, ob es einen noch größeren Unfug gibt.
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12.04.2022 20:33:34 |
Zitat von A. Schrader  Manfred liegt hier absolut richtig mit seiner Feststellung, wenn Platz da ist würde ich immer eine BWWP einbauen. Bessere Arbeitszahl bei der WP und eine BWWP welche durch ihre simple On-Off Schaltung beim Einsatz einer Fremdstromanode ewig halten kann ! KIS = Keep it[...] Das sehe ich auch so. Zwei unabhängige Systeme sind immer besser , erst recht bei einem Defekt. Ein Luftwechsel im Hause , schadet auch nicht unbedingt. Gruß
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
12.04.2022 20:45:31 |
Sorry, aber Physik scheint nicht Euer Steckenpferd zu sein. Wie wäre es mal mit halbwegs nachvollziehbaren Begründungen oder einer Berechnung was 2 Systeme bringen sollen?
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12.04.2022 20:52:33 |
Nachvollziehbare Begründung….. Wenn Lambda kaputt , trotzdem WW.
Gruß
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12.04.2022 21:24:14 |
Zitat von PeWe34  ... garantiere Dir, dass Du mit einem Heizstab und PV-Strom besser dran bist als mit einer BWWP, die dem Haus Wärme entzieht ... Eigentlich wollte ich mich in diesem Thread raushalten, aber bei allem Respekt, bitte schalt mal einen Gang zurück. Davon ausgehend, dass beim Themenstarter keine automatische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung vorhanden ist, kann das Konzept der separaten Wärmepumpe, die mit thermischer Energie aus der Innenraumluft die Trinkwassererwärmung erledigt, sinnvoll sein. Ich habe z.b. auch nicht geglaubt, dass die Kühlung und Trocknung der Raumluft mit einer Luft- Wasser-Wärmepumpe so klasse funktioniert, bevor ich das selbst letzten Sommer mit unserer Ariston Nuos 80 beim realen Testbetrieb im Dachgeschoss des Hauses erleben konnte. Die thermische Behaglichkeit in den Räumen war mit dem Gerät innerhalb weniger Stunden wesentlich verbessert weil einiges an Luftfeuchtigkeit eliminiert war.
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12.04.2022 21:34:53 |
Wir haben das auch so. Zwar ne Gasheizung statt LWWP, aber die nur zum heizen. An sonnigen Tagen - am Besten mehrere in Folge, so wie z.B. der März, reicht die WR Abwärme schon aus. Plus WM, und Bügeln m Keller, ist das echt gut (wälzt die Luft um, trocknet die Luft etc.). Und man hat noch Warmwasser falls die Heizung ausfällt. Würd es immer wieder so machen. Natürlich läuft die BWWP nur tagsüber mit PV-Strom… 😉
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13.04.2022 07:17:36 |
@JaPi. Ob nun Sole- Wasser-, Wasser-Wassr-, oder Luft-Wasser-Maschine, grundsätzlich ist die bzgl. der Verdichterleistung passend dimensionierte vollmodulierende Wärmepumpe in der Lage die für den Hausheizkreises und zudem auch für die Trinkwassererwärmung benötigte thermische Energie zu liefern. Der Ansatz mit einer zusätzlichen Luft-Wasser-Wärmepumpe, mit der ausschließlich die Raumluft als Wärmequelle genutzt wird, sollte genau durchdacht sein. Beispielsweise bin ich selbst gedanklich soweit im klaren, dass bei Wärmepumpentechnik ein ausschließlich für die Trinkwassererwärmung mit leistungsfähiger Frischwasserstation (z.b. FRISTAR3WP von TA) genutzter Pufferspeicher ziemlich immer passt, da nur so effizient, sehr variabel absolut bedarfsgerecht und hygienisch einwandfrei erwärmtes Trinkwasser zur Verfügung gestellt werden kann. Auf folgenden verlinkter Seite findest dazu auch noch ein paar Zeilen zum querlesen. http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Warmwasserbereitung#Puffer_mit_FrischwasserstationBzgl. des Konzeptes mit zweiter Wärmepumpe kann genannte Variante (Puffer-Friwa-Kombi) zudem jederzeit einfach um ein zusätzliches Gerät erweitert werden. Dafür gibt's, unter anderem z.b. mit der Ochsner Mini IWP, der Viessmann Vitocal 262-A Typ T2W, oder der STIEBEL ELTRON WWS 20 als am Markt erhältliche Produkte, die ebenfalls wie die "Hauptwärmepumpe" im Speicher keinen Rohrwärmetauscher benötigen, da die mit Vor- und Rücklauf direkt anzubinden sind.
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13.04.2022 08:29:18 |
Zitat von PeWe34  Zitat von JaPi  [...] Wie kann man einer WP einen Schichtenspeicher und 2 Mischer antun? Schaut man die Diagramme an, sieht man, dass die WP 32 Grad warmes Wasser produziert und es teilweise über einen WT an den Pufferpeicher abgibt und gleichzeitig die Mischer die FBH auf 26 bis 28 Grad runter[...] Ist das nicht die Hydraulik von Donnermeister??? Oder meinst du seine alte Anlage? Das solltest du dann aber erwähnen! |
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13.04.2022 09:02:47 |
Ansonsten bin ich auch deiner Meinung. Ich würde auch nie auf die Idee kommen zusätzlich soviel Kohle für ne BWWP auszugeben, und noch ein Teil mehr das kaputt gehen kann. Dafür hat man ja schon eine Maschine gekauft.
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13.04.2022 11:07:10 |
Ich bin gerade auf diesen Thread gestoßen und trage mich mit einem ähnlichen Gedanken. Aktuelle Situation: Eine Viessmann Ölheizung mit 2 Heizkreisen. FBH mit Mischer + HK. Am HK-Heizkreis hängen nur 3 HK, 2x als Zuheizung zur FBH in den Bädern und 1x im Schlafzimmer ein kleiner Standheizkörper, der recht knapp dimensioniert ist und evtl. gegen einen größeren oder gar eine FBH ausgetauscht wird. Ich habe in beiden Heizkreisen die VL- Temperaturen reduziert, Mitte März war ich morgens nun bei etwa -2°C AT bei ca. 32°C VL bei der FBH. Der andere Heizkreis ist so tief eingestellt, wie es die Ölheizung zulässt, aktuell ca. 40-45°C VL, und die HK mit Thermostat geregelt. Meine Idee wäre nun, eine LWWP direkt an den FBH-Heizkreis anzuschließen, ohne Pufferspeicher. WW und die HK würde ich mit einem Pufferspeicher über eine BWWP fahren wollen. Macht das Sinn, oder sollte ich den zweiten Heizkreis bei der LWWP belassen? Achja, PV kommt demnächst aufs Dach, ca. 20,9 kWp mit 16 kWh Akku. Den Heizraum nutzt meine Frau zum Wäschetrocknen. Bisher waren die VL-Temperaturen deutlich höher (ca. 10-15°C), sodass der Raum grad im Winter recht warm war (und sprichwörtlich zum Fenster hinausgeheizt wurde). Mit nun abgesenkten VL-Temperaturen wäre zumindest das WW über eine BWWP sinnvoll, um die Feuchtigkeit aus dem Raum zu bekommen, zumal ich das Fenster, das bisher wegen der Ölheizung leicht offen stehen musste, natürlich schließen würde. Die Frage wäre nun, kann ich der BWWP (z.B. Ochnser Mini IWP) auch den 2. Heizkreis anvertrauen oder würdet ihr das die LWWP mit machen lassen? Wie sieht dazu ein sinnvoller Hydraulikanschluss aus? So wie es die Ölheizung derzeit macht, auf HK-Temperatur aufheizen und dann auf FBH runtermischen ja wohl nicht.
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13.04.2022 11:57:01 |
Zitat von Bergi  Nachvollziehbare Begründung….. Wenn Lambda kaputt , trotzdem WW.
Gruß Und wenn BWWP kaputt, dann ebenfalls kein WW. Wo ist da der Vorteil?
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13.04.2022 12:00:38 |
Mit Heizstab macht die BWWP doch immer noch WW...
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13.04.2022 12:58:17 |
Die Lambda aber vermutlich auch...
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