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Datenschutzhinweise

Brauchwasser Wärmepumpe - Wirtschaftlichkeit
Verfasser:
filth
Zeit: 29.04.2022 09:31:17
0
3319424
Hallo,

ich habe eine eher allgemeine Frage zu Brauchwasser-Wärmepumpen.
4 Personen Haushalt.

Wir haben seit Anfang des Jahres eine PV Anlage, das Warmwasser wird über Durchlauferhitzer erhitzt. Es gibt keinen Speicher für die PV Anlage.

Ich überlege jetzt, den Durchlauferhitzer durch eine Brauchwasser-Wärmepumpe zu ersetzen. Grob überschlagen, liegen die bei ~2000€ zzgl. Installation.

Was mir etwas schwer fällt, ist auszurechnen, ob die Idee überhaupt wirtschaftlich Sinn macht bzw wie lange es dauert, bis sich sowas amortisiert.

Kann mir da jemand etwas unter die Arme greifen, bzw wie ist eure Meinung zu der Idee?

Danke

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 29.04.2022 09:43:29
1
3319434
Ein paar Ansätze und Fragen:


1. Vorteild er BWWP ist, dass man diese eventuell zeitschalten kann. Ergo macht sie mittags wenn du hohen PV-Ertrag hast, Warmwasser welchen dann vorhält bis du Abends oder morgens duschen willst (da ist ja meist eher weniger PV-Ertrag und außerdem garantiert nicht die benötigte Leistung).

2. Wäre natürlich zu klären wieviel "Überschuss" du überhaupt hast um Wirtschaftlichkeit berücksichtigen zu können (und deine Einspeisevergütung etc)

3. Ich denke mal selbst zu hochzeiten wird deine PV nicht die Leistungsanforderung des DLE liefern.

4. Die BWWP hat natürlich gewisse Speicherverluste.

5. Die BWWP nimmt sich ihre Energie aus der Umgebungsluft. Da kommt es nun etwas auf den Standord an. Im Sommer ist das eher weniger ein Problem, da man Wärme meist im Überschuss hat. Im Winter wäre aber zu klären wo sie herkommt. Steht sie z.B. in einem geheizten Raum (auch ungewollt geheizt z.B. durch schlechte Dämmung der Rohre) heizt du ziemlich kompliziert dein Warmwasser mit der Heizung.
Manche Nutzer haben wohl durch den Wechselrichter immer eine relativ hohe Abwärme welche sie dann so noch nutzen.

Verfasser:
filth
Zeit: 29.04.2022 09:53:48
0
3319445
Danke für die Antwort.

Die PV erzeugt an aktuell sonnigen Tagen ca 65kWh / Tag.

Die Grundlast liegt bei 1.5kWh
Einspeisevergütung sind 0.07 c
Im Prinzip speist die Anlage zwischen 8 und 20 Uhr im Moment ein - ich habe dazu ein Bild aus meinem Monitoring angehangen (von gestern - dort sieht man die Peaks des DLH sehr gut)

An so einem Tag werden ~32kWh eingespeist und ~25kWh verbraucht



Aufstellort könnte vermutlich der gleiche Raum sein, in dem die Gastherme steht, so dass man dort von der Abwärme profitieren könnte.

Verfasser:
Gauchoi
Zeit: 29.04.2022 10:16:49
2
3319457
Die Kosten für den Netzbezug werden steigen, der Ertrag für die Einspeisung bleibt aber gleich.

In der Praxis wird es problemlos möglich sein, die WW-Bereitung für die 4 Personen auf Mittags 13 bis 16 Uhr zu begrenzen. Der Speicher sollte dann aber schon 250-300L Volumen haben.

Es läßt sich auch recht einfach kalkulatorisch abschätzen:
Bei 4 Personen sind für die WW Bereitung durchaus 2.000 kWh p.a. möglich.
Mit COP 1,0 kostet die DLE-Lösung dann mit 0,40 €/kWh 800€ p.a.

BW-Pumpe mit COP 3,25 sind es dann 246€.

Kosten BW-Pumpe 3.000€ / 554€ = nach 5,4 Jahren hat sich die Pumpe gerechnet, ohne Annahme PV-Strom.

Setzt man bei der BW-Pumpe noch Stromkosten 0,07+19% an, wird es nochmals deutlich besser! Speicherverluste sind da dann ein Klacks.

Verfasser:
filth
Zeit: 29.04.2022 10:23:31
0
3319463
Das bestätigt auch mein Bauchgefühl, danke.

Ich würde auch lieber einen etwas größeren Tank (die 300L sind ein guter Richtwert) verwenden, um das Warmwasser als Energiespeicher zu nutzen, statt den Strom einzuspeisen.

Welche BW Pumpen kann/sollte ich mir anschauen? Es gibt ja wie immer zig Anbieter.

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 29.04.2022 10:31:54
1
3319468
Zitat von filth Beitrag anzeigen
Aufstellort könnte vermutlich der gleiche Raum sein, in dem die Gastherme steht, so dass man dort von der Abwärme profitieren könnte.



Naja das sollte es ja eigentlich genau nicht sein, denn die "Abwärme" welche du dort vermeintlich hast, wurde ja mit Gas erzeugt. Ergo wird deine Heizung mehr heizen müssen um die gleiche Wärme ins eigentliche Heizsystem abgeben zu können.

Sollte dieser Raum übrigens ernsthaft zu warm sein, unbedingt die Dämmung der Rohrleitungen prüfen und ertüchtigen!

Bitte auch einmal Leitungslängen beachten. Sollte schon nahe der Zapfstellen liegen.

Verfasser:
WalterMB
Zeit: 29.04.2022 14:02:58
0
3319572
Zitat von filth Beitrag anzeigen
Hallo,

ich habe eine eher allgemeine Frage zu Brauchwasser-Wärmepumpen.
4 Personen Haushalt.

Wir haben seit Anfang des Jahres eine PV Anlage, das Warmwasser wird über Durchlauferhitzer erhitzt. Es gibt keinen Speicher für die PV Anlage.

Ich überlege[...]


Hallo,
wir werden bei der Tochter (GBT von Vaillant) eine ED 310 compact von Ecodesign einsetzen. Ansaugung erfolgt vom feucht/warmen Waschmaschine/Trockner Raum im Keller und kalte Abluft geht in den Vorratskeller. Kondensat wird im Heizungskeller über Ablauf abgeführt. Der Anschluss Warmwasser erfolgt über 3 Wege Ventil an der Hydraulik der GBT.
Grüsse WalterMB

Verfasser:
filth
Zeit: 29.04.2022 17:39:09
0
3319631
Die hatte ich mir auch schon angesehen.

Weshalb der Anschluß an die Hydraulik der GBT?
Meine GBT hat keinen Pufferspeicher und ist damit im Sommer aus. Die Brauchwasserwärmepumpe wollte ich von der Brennwerttherme unabhängig aufstellen.

Oder ist das Quatsch und ich habe etwas übersehen?

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 29.04.2022 17:54:32
0
3319637
Zitat von filth Beitrag anzeigen
Die hatte ich mir auch schon angesehen.

Weshalb der Anschluß an die Hydraulik der GBT?
Meine GBT hat keinen Pufferspeicher und ist damit im Sommer aus. Die Brauchwasserwärmepumpe wollte ich von der Brennwerttherme unabhängig aufstellen.

Oder ist das Quatsch und ich[...]


Da wir ja über Geld reden (und wir jetzt mal anehmen, dass Gas doch noch bezhalbar bleibt, aber du kannst ja wählen):

Du stellst das Teil neben deine Gastherme, alle Rohre etc gehen bis dahin usw, dann wäre es wahrscheinlich wirtschaftlicher im Winter die Gasheizung das Teil direkt beladen zu lassen, als erst dne Keller zu wärmen, welcher dann mittels BWWP wieder gekühlt wird.

Sofern die Ansaugluft natürlich wirklich aus der Umgebung gezogen werden kann, kommt es eben drauf an wie das Verhältnis Gaspreis zu Strompreis ist bzw. deine persönliche Erwartung der zukünftigen Entwicklung.

Kommt natürlich auch auf die Installationskosten an und wieviel man selber machen möchte etc.

Verfasser:
filth
Zeit: 30.04.2022 07:09:45
0
3319779
Okay verstanden. Der Strom aus der PV alleine reicht nicht, die Lufttemperatur der Ansaugluft muss zwingend hoch genug sein, damit dort die Energie entnommen werden kann?

Wie warm muss es sein?

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 30.04.2022 08:25:19
0
3319792
Zitat von filth Beitrag anzeigen
Okay verstanden. Der Strom aus der PV alleine reicht nicht, die Lufttemperatur der Ansaugluft muss zwingend hoch genug sein, damit dort die Energie entnommen werden kann?

Wie warm muss es sein?


Wenn es nur um Strom aus der PV geht, reden wir vom benutzten eines Heizstabs bzw. 1:1 Strom zu Wärme.
Gerade im Winter wo du eher wenig PV-Überschüsse hast, wäre das letzten Endes wahrscheinlich gleich teuer wie deine DLE, da es über Netzbezug erfolgt.

Es sind ja nur Anreize. Aber ein Heizungsraum ist ja nicht warm weil es ein Heizungsraum ist, sondern weil die Heizung läuft und Abwärme hat (welche aber eigentlich zu minimieren wäre und nach Möglichkeit in den Heizkreislauf soll.

Ist es überhaupt eine raumluftUNabhängige Therme? Sonst zieht dir die BWWP die Abgase in den Raum.

Verfasser:
filth
Zeit: 30.04.2022 08:41:57
0
3319799
Ja, die Therme ist Raumluftunabhängig. Aber es wurde schon erwähnt, dass die Aufstellung im Heizungsraum vermutlich wenig Sinn macht - das sagte mein Heizungsbauer auch. Zum Einen ist der Raum ziemlich klein, zum Anderen ist da wenig wärme drin. Die Heizungsanlage ist relativ neu.

Vermutlich würde die Aufstellung im Waschraum deutlich mehr Sinn machen. Ggf wäre noch zu überlegen, die Abwärme der Wechselrichter dorthin zu blasen (anliegender Raum).

Allerdings ist dann die Strecke zum Badezimmer etwas länger, wenn die Wärmepumpe dort steht. Noch eine Möglichkeit wäre, die Pumpe direkt unter dem Badezimmer aufzustellen und die Luft aus dem Waschraum über einen längeren Schlauch (~10m) anzusaugen.

Verfasser:
thorsten_B78
Zeit: 30.04.2022 08:48:34
1
3319804
Ich habe die BWWP mit der Gastherme kombiniert. Der 300-Liter-Speicher der WP hat eine zusätzliche Heizwendel integriert, über die die Therme das WW erhitzen kann.
Die WP ist im Abluftbetrieb.
Die Kombination funktioniert gut:
Ca. März - Nov., wenn die Außentemp. noch deutlich über 5 Grad sind, macht die WP per Zeitprogramm allein das WW mit PV-Strom.
Wenn's richtig kalt ist, lasse ich die Gastherme das Wasser "kochen", da mir sonst zu viel kalte Luft ins Haus kommt bzw. auch der PV-Strom an vielen Tagen nicht reicht.
Ca. 80% der Energie fürs WW verbraucht die WP. Davon sind ca. 80% über die PV (10 kWp) abgedeckt.
PS: Abwärme der WR kannst Du vergessen, die ist minimal und trägt nichts bei. 4x am Tag Wäschetrockner hätte eine Bedeutung, aber dann brauchst Du aus anderen Gründen eine sehr große PV. ;-)

Verfasser:
filth
Zeit: 30.04.2022 09:05:34
0
3319810
Muss ich bei der Wahl der BWPP etwas beachten, damit ich sie wie beschrieben mit der Gastherme kombinieren kann?

Die BWPP braucht vermutlich eine zusätzliche Heizwendel für die Gastherme und die Gastherme muss noch ein passendes Programm fahren können?

Die Gastherme ist eine Weishaupt WTC - 2 Heizkreise mit einem Wärmetauscher.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 30.04.2022 09:52:44
0
3319824
ja
ja

Verfasser:
filth
Zeit: 30.04.2022 10:04:55
0
3319827
Könntest Du ein paar Modelle nennen, die das mitbringen?

Verfasser:
Schmitt
Zeit: 30.04.2022 10:07:48
0
3319830
Zitat von filth Beitrag anzeigen
Die Gastherme ist eine Weishaupt WTC - 2 Heizkreise mit einem Wärmetauscher.
Und dazu passt diese Brauchwasser WP von Weishaupt.


Hat den Vorteil der Wahl einer bestimmten Luftführung, deren kühlere Ausblaseluft evtl. in Wohnräume geleitet werden kann.


MfG. Schmitt

Verfasser:
Solarnudel
Zeit: 30.04.2022 10:20:49
0
3319834
Hi,

ich würde stark bezweifeln, dass eine Gastherme so effizient laufen kann,.dass nicht noch genügend Wärme für die BWWP im Winter übrig ist. Im Sommer kann man die Außenluft verwenden und dort die Wärme entnehmen. Es kommt auch ein bisschen auf den Keller an, bei uns haben wir einen ungedämmten Natursteinkeller und die BWWP dient auch erheblich als Entfeuchter.

Wie ist der Keller beschaffen?

Rein interessehalber, wo kommt euer hoher Stromverbrauch her? 25 kWh pro Tag sind ja 1kW Dauerlast. E-Auto, Bitcoin mining oder sowas?

Verfasser:
filth
Zeit: 30.04.2022 10:24:30
0
3319835
Das Haus ist Bj 57. Der Keller ist trocken aber nicht sonderlich gedämmt.

Ein kleines Bitcoin-Rig erzeugt im Keller Wärme, das würde theoretisch die WP ebenfalls mit Wärme versorgen, aber ist halt unbekannt, wie lange es noch profitabel ist.

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