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RGK Ringgrabenkollektor - Probleme mit Bodenhebungen am kalten Kollektorenende
Verfasser:
HausBauen2020 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 14.06.2022 06:37:35
0
3336679
Zitat von sisasole Beitrag anzeigen
Bist du sicher das es vom RGK kommt ?

Ich habe solche stellen (derzeit noch Mondlandschaft) an stellen wo kein RGK liegt aber nicht richtig verdichtet wurde. Im Herbst wird nochmal das Gelände umgegraben, verdichtet und dann Humus drauf.

Ganz sicher. Du siehst die Risse exakt so verlaufen, wie der RGK liegt. Sprich genau nach Grabenverlauf und nur im Kaltbereich. Am Buckel oben sind auch Risse zu sehen, die dann zusammen mit ihm im Frühling wieder verschwinden.
Hier auf dem Bild vom Verlegeplan...

kann man den Bereich erkennen. Am Anfang ist es am schlimmsten (Buckel+Risse), dann sind es nur größere Risse und ganz zum Schluss des markierten Bereiches werden die Risse immer kleiner und immer weniger und verschwinden dann gänzlich.
Im Bereich der Stützmauer hat es mir die Randsteine (Mähkante) im Winter gehoben. Gehoben, nicht gesetzt. Da hat man einen ca. 8-10mm dicken Spalt zwischen der Mauer und den Randsteinen gesehen. Im Frühling sind die Steine wieder nach unten gewandert und der Spalt ist nur noch halb so groß geblieben. Das ist für mich ein klares Anzeichen dafür, dass da was passiert.
Als es noch kein Humus drauf war, konnte man es auch gut sehen, dass es sich hebt, nicht senkt. Aber das war zu dem Zeitpunkt, als die Nibe bereits 3 Wochen durchlief und Estrich ausgeheizt hat (22.2.2021).

Verfasser:
HausBauen2020 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 14.06.2022 07:05:28
1
3336683
jogi, das Meiste aus deinem Post unter der Nr. 3336661 lasse ich besser unkommentiert, weil da (wieder mal) so viel Mist dabei ist, dass ich mich da nicht dreckig machen möchte und hier Zeit aufzuwenden, wäre auch irgendwie schade... Deswegen sei mir bitte nicht böse.

Zu der Holzlatte habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Ich hätte auch eine 2m lange Wasserwaage da. Das Problem ist, an der Stelle wächst Rasen, ein richtig dichter schöner Rasen. An seinen Spitzen etwas zu messen, macht keinen Sinn. Auch am Boden wird es schwierig.
Was ich mir überlegt hatte - man könnte an der Stelle einen 40x20cm großen Pflasterstein waagrecht hinlegen (habe eh Reste da) und sich an ihm orientieren. Dann habe ich zwar an der einen Stelle einen kaputten Rasen, den ich aber nächstes Jahr wieder ausbessern kann. Dafür kann ich aber sicher und ziemlich genau messen, bspw. mit Laser. Zum Beispiel stellt man einen selbst nivellierenden Laser (habe ich da) drauf und macht mit Bleistift auf der Wand eine Markierung, bspw. am 1.10, dann macht man es im zwei bzw. vier Wochen Takt so weiter.

Man kann aber mit bloßem Auge definitiv eine sichtbare Hebung ausmachen und wenn ich sie mit bloßem Auge eindeutig sehen kann, dann sind es keine 1-2cm, weil sowas sicher nicht auffallen würde. Es ist etwas zwischen 5 und 10 Zentimeter (vielleicht auch mehr, keine Ahnung).

Wie gesagt, ich mache hier keinen Aufstand deswegen. Ich möchte nur über das Thema diskutieren, wie man sowas vorbeugen oder vermeiden kann usw. Ferner hat es mich interessiert, ob es noch jemanden mit ähnlichen "Problemen" gibt.

Meinem Kumpel konnte ich das System RGK allerdings so nicht weiterempfehlen, das ist mir zu heiß. Bei ihm ist es eh schon los gegangen, wäre eh schon zu spät.

Verfasser:
dyarne
Zeit: 14.06.2022 15:15:02
2
3336845
servus MaJen,
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Was bei Hausbauen2020 passiert ist, liegt auf der Hand:
Erhöhter Entzug nach Errichtung (Trockenheizen) in Kombi mit ungünstigem Boden (Ton und Schluff), genau den gibt es bei mir auch...
ausheizen war ja schon vor einem jahr, der letzte winter war regelbetrieb. und der boden hat einen deutlichen sandigen anteil...


Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Wenn der RGK-Shop professionelle Planungen macht, hätte man die Bodenart (der Verfüllung) abfragen müssen und mit einem Teilaustausch oder wenigstens einer sehr wenig dichten Verlegung auf den ersten 15-20 Grabenmetern reagieren müssen...
ich kenne den planer und hab mir die unterlagen geholt. der boden ist mit bildern dokumentiert, hatte ein paar seiten zurück eines gepostet. der boden ist kein ton/schluff und wurde auch nicht so angesetzt. auch die gewichtung ist perfekt. die jungs dort planen 100% belastbar. ich stimme mich regelmäßig mit ihnen ab, wir tauschen unsere erfahrungen aus und entwickeln gemeinsam die konzepte immer weiter ...


Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
... ich befürchte jedoch, dass das bei Dir immer wieder beobachtbar sein wird. Gerade nach in kalten Wintern...
ich schließe nach meiner erfahrung völlig aus daß es hier hebungen gibt. auf den bildern sieht man trocken- bzw schwindrisse. so etwas ist auf frisch modelliertem erdreich zu beginn normal. nach ein paar starkregenereignissen sollte sich das erdreich gesetzt haben...

MaJen, die anlage ist ja nicht mal auf 0/-3 gelaufen!

das ist eine fette quelle in der oberen hälfte des spektrums...

Verfasser:
dyarne
Zeit: 14.06.2022 16:11:49
2
3336864
Zitat von sisasole Beitrag anzeigen
Bist du sicher das es vom RGK kommt ?

Ich habe solche stellen (derzeit noch Mondlandschaft) an stellen wo kein RGK liegt aber nicht richtig verdichtet wurde...

das kommt von den erdarbeiten, vom baggern, vom verfüllen, vom modellieren, wie du schreibst, aber nicht von einer vereisung...

ich habe bei über 2000 RGK in A vielleicht 5 problemfälle gehabt, bei denen immer eine oder sogar zwei massive ursachen zugrunde lagen.


hier gab es hebungen am warmen ende...





- hier wurde völlig falsch gewichtet, am ende ist viel rohr übrig geblieben das dann ins warme kollektorende geworfen wurde.
- es wurde gegenüber der planung eine größere wp eingebaut
- es wurde die garage mitbeheizt, das tor ist dann im winter auch noch öfters offen gestanden...


hier gab es hebungen mitten im kollektor...







- es wurde das kalte ende mit steinplatten überbaut.
- an der schweißstelle wurden 5 schleifen direkt übereinander eingebaut, anstatt das rohr im abschnitt gleichmäßig zu verteilen.

wenn man überschlägig 15w pro meter rohr ansetzt hat eine schleife 75w.
5 schleifen übereinander haben dann schon 375w entzugsleistung.

wie gesagt müssen zuerst derart extreme fehler passieren damit das system RGK ein problem zeigt.

hier nochmals ein beispiel um zu zeigen wie robust das ganze bei richtiger planung und richtiger ausführung ist...







erster winter, baufeuchte UND unverputztes haus (keine winddichte hülle) UND ein altbau der ungeplant mitbeheizt wurde. anstatt 10.000kwh auslegung wurden so fast 30.000kwh ins haus geschaufelt. hier bei echtem lehmboden...

obwohl die anlage 3 monate (!) auf anschlag lief, permanent bei 120hz (!) und -6° (!) sole-aus deutlich außerhalb der spec keine hebungen...


hebungen kann es übrigens auch bei luftwärmepumpen geben. hier ein bild von motzi ... ;-)




@Viktor, mein angebot steht. wenn du nächsten winter etwas bemerkst was für dich nach hebungen aussieht komme ich vorbei und wir schauen uns das an...

hier bei deinen temperaturen aus dem letzten winter, die nicht einmal 0/-3 (!) erreicht haben...

...schließ ich frosthebungen angesichts der guten planung und der sehr sauberen verlegung absolut aus...

Verfasser:
HausBauen2020 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 14.06.2022 19:30:50
0
3336941
Danke, Arne. Ich werde es nächste Heizsaison nochmal genau beobachten und versuche es ggf., falls ich was sehe, zu dokumentieren.
Ich hoffe natürlich, dass ich gar nix mehr sehe 🙈

Ich melde mich bei dir, wenn es notwendig sein sollte. Abgemacht 🤝

Quelle ist fett, ich weiß, habe zu mir schon paar Leute gesagt 🙈

PS: was das für ein Boden ist, ist schwer zu sagen. Er ist jedenfalls sehr schwer und klebrig. Wenn er trocken ist, ist er wie ein Stein. Da ist aber Granitzersatz auch dabei, wir stehen hier auf einem Granitfelsen.

Verfasser:
dyarne
Zeit: 14.06.2022 20:53:14
0
3336959
wir bleiben dazu einfach in kontakt. ich muß hin und wieder richtung Nürnberg/Erlangen, da ist auch mal ein abstecher drinnen…

gerne schau ich auch nächsten winter auf die wp, muß nur noch das thema mit dem schall geklärt werden. soll ich bei NIbe nochmal nachfragen?

Verfasser:
HausBauen2020 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 14.06.2022 21:05:49
0
3336963
Hier ist übrigens die Bodenprobe von einer Parzelle in der Nähe.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 14.06.2022 21:09:01
1
3336965
Zitat von dyarne Beitrag anzeigen
servus MaJen,
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]
ausheizen war ja schon vor einem jahr, der letzte winter war regelbetrieb. und der boden hat einen deutlichen sandigen anteil...


Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]
ich kenne den planer und hab mir die unterlagen geholt. der boden ist mit bildern dokumentiert, hatte ein paar seiten zurück eines gepostet. der boden ist kein ton/schluff und wurde auch nicht so angesetzt. auch die gewichtung ist perfekt. die jungs dort planen 100% belastbar. ich stimme mich[...]
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]
ich schließe nach meiner erfahrung völlig aus daß es hier hebungen gibt. auf den bildern sieht man trocken- bzw schwindrisse. so etwas ist auf frisch modelliertem erdreich zu beginn normal. nach ein paar starkregenereignissen sollte sich das erdreich gesetzt haben...

MaJen, die anlage[...]


Hi, wenn es vereisungsbedingte Hebungen durch den Kollektor geben sollte (wenn), dann liegt es an einer sehr ungünstigen Bodenart oder zu enge Verlegung am Anfang, da sind wir uns doch einig, da die Grabenlänge und -Geometrie nicht zu knapp bemessen ist?
Wenn es so sein sollte (hast Recht ich kann es nicht 100%ig wissen), dann wird es in kälteren Wintern auch wieder auftreten.

Verfasser:
HausBauen2020 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 14.06.2022 21:14:41
0
3336966
Ich habe heute rein zufällig in meinem Spam Ordner nachgesehen und sah dort zwei Mails von NIBE. Keine Ahnung, warum die Mails plötzlich dort gelandet sind.
Sie haben mich am 2. und 7. Juni angeschrieben zwecks Termin zum ???
Ich habe denen nun geantwortet. Keine Ahnung, warum sie nicht einfach angerufen haben, hatten sie sonst schon oft getan.

Es wird wohl wieder so ein „Besichtigungstermin“ sein, weil wieder nur 1 Monteur angekündigt wurde. Zum Austausch werden immer zwei benötigt, hat man mir mal gesagt.
Wegen sowas nehme ich mir keinen Tag frei, soll er selber alles nachsehen, Zugang bekommt er von mir.

Verfasser:
nicijan
Zeit: 14.06.2022 22:23:34
0
3336988
Zitat von HausBauen2020 Beitrag anzeigen
Quelle ist fett, ich weiß, habe zu mir schon paar Leute gesagt


Ich habe mir nochmal deine Einträge im Soletemperaturthread angeschaut. Deine Anlage lief aber schon deutlich im Latentbetrieb ab Januar. Wenn man KWh und Temperaturverlauf betrachtet, kann man sich eine Kurve denken, die zum Frostpunkt hin abflacht. Das ist der typische Latentbetrieb. Anhand 0,7 zu -2,5 (17.02.2022) würde ich von halber Grabenlänge Latentnutzung ausgehen.

Wegen der Stelle mit der Verwerfung sofern diese vom gefrierenden Wassereintrag herrührt, würde ich erstmal keinen Umbau mit gegenläufigen Solekreisen umsetzen. Der unberührte Boden ist wasserundurchlässiger als der aufgegrabene Teil, somit entwässert das an der Einbaustelle und die gezeigten Risse entstehen. Das wird aber mit zunehmender Wurzeltiefe des Grases an der GOK nicht ewig sichtbar bleiben.

Verfasser:
HausBauen2020 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 15.06.2022 07:04:24
0
3337042
Die Anlage ist laut Arne mit 8-9kW Heizlast gelaufen, ausgelegt war der Kolli für um die 6kW. Ich habe keine Ahnung, wie er das rechnet (Heizgrade usw.), aber wenn ich es nachrechne, als Beispiel:

- 2500kWh im Monat : (30T x 24h) = 3,47kW

Ich komme also bei mir meist auf nur ca. 3-3,5kW (Dauer-)Heizlast. Angenommen natürlich, der interne WMZ der NIBE verarscht mich nicht.

Ich denke auch, dass ich da längst im Latentbereich bin, zumindest am kalten Ende. Das warme Ende ist da sicher noch sehr weit davon weg gewesen. Dazu muss man sagen, dass die WQP ab ca. November/Dezember auf AUTO lief. Sprich der Soleeingang war damit deutlich kälter, als wenn man es mit DeltaT 4 oder 5 Kelvin betreiben würde. Die WQP dreht auf AUTO meist wie blöd, teilweise kratzt sie an 95-100%. Ich habe es damals nach Rücksprache mit Arne so eingestellt, weil er meinte, man sollte in dem Fall, wo die Sole bereits deutlich ins Minus geht, kein festes Delta mehr fahren und lieber die Automatik regeln lassen. Ansonsten kann das kalte Ende "unterkühlen". Das erschien mir sehr sinnig.

Der Boden hier bei uns ist echt "besonders". Die Meisten legen hier eine Drainage, egal ob um Haus oder im Garten, weil hier das Wasser nur schlecht versickert.
Als bei uns noch kein Humus drauf war, da sind die Pfützen nach einem Regen teilweise tage- oder wochenlang gestanden. Damals habe ich Bodenproben gemacht, einfach mal handvoll Schlamm in die Hand genommen, geknetet und gerieben, Würstchen gerollt usw. :D
Das ist für mich sehr lehmig bzw. tonig/schluffig. Das Zeug ist wie Knete, teilweise sehr fein, dass man es wie Ton ganz glatt ziehen kann, dass es glänzt. Teilweise ist es auch kiesig mit Granitanteil. Es ist so eine Art Mischung auf Schluff und Granitzersatz, aber teilweise ist es auch rötlich wie Ton.
Jedenfalls könnte man meine gerollten Würstchen nach dem Austrocknen mit einem Hammer wie einen Nagel in eine Wand klopfen, so hart sind die gewesen :)

Das Gras wird es richten, das denke ich auch. Es hat schon richtig gute und tiefe Wurzeln. Letztens musste ich etwas frei machen und das war echt anstrengend, so gut wird das Erdreich durch die Graswurzeln zusammengehalten.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 15.06.2022 08:01:06
0
3337055
Irgendwie erinnert mich das an den Boden bei mir… da können sich kleine Seen bilden, kaum etwas versickert.
Bei Durchtrocknung im Sommer hart wie Beton… mit dem Spaten kaum bearbeitbar.

Verfasser:
nicijan
Zeit: 15.06.2022 08:18:21
0
3337062
Zitat von HausBauen2020 Beitrag anzeigen
Die Anlage ist laut Arne mit 8-9kW Heizlast gelaufen, ausgelegt war der Kolli für um die 6kW. Ich habe keine Ahnung, wie er das rechnet (Heizgrade usw.), aber wenn ich es nachrechne, als Beispiel:

- 2500kWh im Monat : (30T x 24h) = 3,47kW


Arne hat bestimmt die Belastung gemeint, die wohl einer 8-9KW Auslegung entspricht.

Hier kannst du nachschauen, welche Energiemengen (KWh) in den Wintermonaten von der WP abgegeben wurden, links in der Spalte findest du dann den Auslegungswert in KW.

Bin mal gespannt was du ermittelst.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 15.06.2022 08:38:10
0
3337072
Zitat von HausBauen2020 Beitrag anzeigen
Man kann aber mit bloßem Auge definitiv eine sichtbare Hebung ausmachen und wenn ich sie mit bloßem Auge eindeutig sehen kann, dann sind es keine 1-2cm, weil sowas sicher nicht auffallen würde. Es ist etwas zwischen 5 und 10 Zentimeter (vielleicht auch mehr, keine Ahnung).[...]


wenn ich das lese:
Zitat von google
Schmilzt Eis bei 0 °C zu Wasser, so nimmt dessen Volumen um etwa 8,19 % dabei ab. Beim Gefrieren nimmt es entsprechend um ca. 8,92 % zu.

und ich dann annehme, dass die Erde mit 50% ungewöhnlich viel Wasser hätte, müsste da eine Eissäule von >2m Höhe existiert haben, um ~8cm zu wachsen.
Das erscheint mir absolut unrealistisch.

LG jogi

Verfasser:
HausBauen2020 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 15.06.2022 08:42:18
0
3337074
Zitat von nicijan Beitrag anzeigen
Zitat von HausBauen2020 Beitrag anzeigen
[...]


Arne hat bestimmt die Belastung gemeint, die wohl einer 8-9KW Auslegung entspricht.

Hier kannst du nachschauen, welche Energiemengen (KWh) in den Wintermonaten von der WP abgegeben[...]

Da lande ich tatsächlich bei um die 8kW. Aber was hat dann die Auslegung auf 6kW zu bedeuten? Bitte um Aufklärung :)

Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Irgendwie erinnert mich das an den Boden bei mir… da können sich kleine Seen bilden, kaum etwas versickert.
Bei Durchtrocknung im Sommer hart wie Beton… mit dem Spaten kaum bearbeitbar.

Genau so ist es bei uns hier.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 15.06.2022 09:02:21
0
3337080
Zitat von HausBauen2020 Beitrag anzeigen

Genau so ist es bei uns hier.

Und bei mir nicht anders - der Bagger hat die Erde für den 2,5m tiefen, 30cm breiten Graben nicht so einfach baggern können, sondern abgekratzt - da ist auch nichts eingebrochen...
Und in besonders trockenen Phasen habe ich auch so "Risschen" - klar, wenn wirklich alles Wasser herausgetrocknet ist. Seitdem ich den Rasenmäher relativ hoch eingestellt haben und nur selten mähe, ist das besser geworden.
Allerdings passiert das überall - und nicht abhängig vom RGK.

LG jogi

Verfasser:
HausBauen2020 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 15.06.2022 09:10:32
0
3337083
Ne, bei dir ist es anders. Bei uns ist das Erdreich ab ca. 20-30cm Tiefe nicht hart, sondern relativ weich und schmierig, weil stets gut feucht. Es hat eine Ähnlichkeit mit Knetmasse, elastisch und feucht.
Es trocknet nur an der Oberfläche aus und wird steinhart.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 15.06.2022 11:35:18
0
3337167
Zitat von HausBauen2020 Beitrag anzeigen
Ne, bei dir ist es anders. Bei uns ist das Erdreich ab ca. 20-30cm Tiefe nicht hart, sondern relativ weich und schmierig, weil stets gut feucht. Es hat eine Ähnlichkeit mit Knetmasse, elastisch und feucht.
Es trocknet nur an der Oberfläche aus und wird steinhart.

Ich habe den RGK Graben im September 2020 gemacht, nach einem extrem trockenen Sommer, in dem mir erstmals Pflanzen (vor allem Hortensien im Schatten) vertrocknet sind, die vorher seit 2013 dort ohne Gießen prächtig gediehen waren.

Verfasser:
HausBauen2020 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 15.06.2022 11:56:06
0
3337179
In der Zeit hatte ich gerade gebaut, jogi.
Auch der Frühling 2020 war damals sehr trocken, das weiß ich auch noch. Doch der Boden trocknete da maximal auf 30-40cm durch, danach war alles klebrig und gut feucht.
Wenn dein Boden so schnell auf 2,5m Tiefe trocken ist, dann hast du ganz sich andere Gegebenheiten vor Ort, glaub mir das.

Verfasser:
nicijan
Zeit: 15.06.2022 15:29:14
4
3337294
Zitat von HausBauen2020 Beitrag anzeigen
Da lande ich tatsächlich bei um die 8kW. Aber was hat dann die Auslegung auf 6kW zu bedeuten? Bitte um Aufklärung :)


6 KW Auslegung bedeutet, am kältesten Tag muss die Energie von einem 6KW Wärmeerzeuger bereitet werden (Spitzenlastbetrieb), damit es im Haus warm bleibt, Warmwasser gedeckt ist. usw.

Die erinnerst dich:
Transmissionswärmeverlust + Lüftungswärmeverlust bei Norm AT ergibt die Heizlast ...

In deinem Fall / Sonderfall der Bautrockung hat zwar dein 6 KW Wärmeerzeuger seine Dienste getan, die erzeugte Energie in Summe (KWh) entspricht aber rechnerisch dem Verbrauch eines Gebäudes, das mit einem 8 KW Wärmeerzeuger ( Spitzenlastbetrieb) versorgt werden muss.

Verfasser:
HausBauen2020 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 16.06.2022 08:02:50
0
3337477
Achso. Jetzt habe ich es verstanden, wie es gemeint ist :)

Aber direkt auf jedes Haus ist sowas kaum übertragbar, oder? Was ist, wenn jemand bspw. alleine für das Warmwasser 5000 von insgesamt 10 000 kWh benötigt?
Das hat dann kaum mehr was mit Normheizlast zu tun.
Es sind somit nur Annahmen, orientiert am deutschen Durchschnittshaus.

Verfasser:
nicijan
Zeit: 16.06.2022 08:56:52
0
3337495
Zitat von HausBauen2020 Beitrag anzeigen
Es sind somit nur Annahmen, orientiert am deutschen Durchschnittshaus.

Genau,
natürlich sind dabei Sonderfälle wie Extremduscher nicht mit erfasst. Normverbrauchsannahme des Normalduschers 60 bis 80 KWh pro Person pro Monat.

Verfasser:
crink
Zeit: 16.06.2022 11:10:36
1
3337555
Moin,

es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass Riesenwanne, Regendusche, Whirlpool und Zirkulation zu einem Mehrverbrauch führen und entsprechend berücksichtigt werden müssen. In den meisten Fällen ist das in der Praxis dank der Reserven, die in der Heizlastberechnung nach DIN 12831 enthalten sind, egal.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
crink
Zeit: 16.06.2022 11:16:20
1
3337559
Moin nicijan,

80 kWh pro Person und Monat sind schon ziemlich heftig, das sind bei 4 Personen 3840 kWh pro Jahr nur für WW bzw. 440 W Dauerlast. Bei uns ist es die Hälfte.

Die Heizlastabschätzung im TrenchPlanner setzt für 4 Personen 400 Watt an.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
nicijan
Zeit: 16.06.2022 12:37:45
0
3337590
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Moin nicijan,

80 kWh pro Person und Monat sind schon ziemlich heftig, das sind bei 4 Personen 3840 kWh pro Jahr nur für WW bzw. 440 W Dauerlast. Bei uns ist es die Hälfte.

Die Heizlastabschätzung im TrenchPlanner setzt für 4 Personen 400 Watt an.


Moin Crink,
pro Person 900 KWh/a wären 19332 Liter/a von 10°C auf 50°C anheben.
Pro Tag sind das dann 53 Liter. (19332 /365)
In KWh/day 2,5, auf 24 Stunden bezogen 105W.

Bei langen Haaren (Damenhaushalt) sind ca. 6L/min Duschstrahl notwendig, 5 Min Duschen und schon sind 30L weg, die aber genau gerechnet nicht 100% der WW Bereitung entsprechen.

Dann noch etwas für die Spüle, Hände waschen usw.
Ich das mal aus allen erdenklichen Lektüren quer gelesen und bin der Meinung verschwenderisch, aber keine seltene Praxis.

In Mehrfamilienhäusern haben Heizungsfachbetriebe schon den 1,8 bis 2,4 fachen Norm-Faktor festgestellt, da es ja die Vorschrift zu Umwälzung und Legionellenschutz gibt.

Mit 4 x wöchentlich Sport oder auch mal was Arbeiten bei dem man schmutzig wird, dusche ich oft 2 mal am Tag.
An solchen Tagen habe ich etwa 30 bis 35 L mit einem Gardena Flowmeter nachgemessen.
Im Winter liebe ich es 1 x die Woche richtig heiß zu baden.
Mein Sohn haut morgens nach dem Aufstehen etwa 60L Wasser raus. Da es ihn nichts kostet, ist das dem nicht beizubringen. So war ich aber auch mit 24.

An der Realität vorbei finde ich meine Annahme deshalb nicht.

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RGK Ringgrabenkollektor - Probleme mit Bodenhebungen am kalten Kollektorenende
Verfasser:
nicijan
Zeit: 16.06.2022 12:37:45
0
3337590
Zitat:
...
Moin nicijan,

80 kWh pro Person und Monat sind schon ziemlich heftig, das sind bei 4 Personen 3840 kWh pro Jahr nur für WW bzw. 440 W Dauerlast. Bei uns ist es die Hälfte.

Die Heizlastabschätzung im TrenchPlanner setzt für 4 Personen 400 Watt an.

Moin Crink,
pro Person 900 KWh/a wären 19332 Liter/a von 10°C auf 50°C anheben.
Pro Tag sind das dann 53 Liter. (19332 /365)
In KWh/day 2,5, auf 24 Stunden bezogen 105W.

Bei langen Haaren (Damenhaushalt) sind ca. 6L/min Duschstrahl notwendig, 5 Min Duschen und schon sind 30L weg, die aber genau gerechnet nicht 100% der WW Bereitung entsprechen.

Dann noch etwas für die Spüle, Hände waschen usw.
Ich das mal aus allen erdenklichen Lektüren quer gelesen und bin der Meinung verschwenderisch, aber keine seltene Praxis.

In Mehrfamilienhäusern haben Heizungsfachbetriebe schon den 1,8 bis 2,4 fachen Norm-Faktor festgestellt, da es ja die Vorschrift zu Umwälzung und Legionellenschutz gibt.

Mit 4 x wöchentlich Sport oder auch mal was Arbeiten bei dem man schmutzig wird, dusche ich oft 2 mal am Tag.
An solchen Tagen habe ich etwa 30 bis 35 L mit einem Gardena Flowmeter nachgemessen.
Im Winter liebe ich es 1 x die Woche richtig heiß zu baden.
Mein Sohn haut morgens nach dem Aufstehen etwa 60L Wasser raus. Da es ihn nichts kostet, ist das dem nicht beizubringen. So war ich aber auch mit 24.

An der Realität vorbei finde ich meine Annahme deshalb nicht.
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