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13.07.2003 08:55:47 |
Ich suche einen Hersteller, der Solarstrom - Speicher herstellt. mfg. u.kleta
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13.07.2003 09:20:32 |
Hallo Ulrich, Stromspeicher = Batterie. Meines Wissens nach darf der solar gesammelte Strom gar nicht für selbstzwecke genutzt werden, sondern muß ins öffentliche Netz eingespeist werden. Dafür erhälst du allerdings auch einen netten Obulus - allerdings kenne ich die Zahlen hier nicht. Baffm
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13.07.2003 12:30:57 |
Hallo,
Warum darf ich den Solarstrom nicht selber nutzen?
Es wäre sicherlich töricht den Strom nicht für die garantierten ca.45 Cent zu verkaufen, aber müssen tue ich das bestimmt nicht.
Ansonsten kenne ich auch nur Batterien, um Strom zu speichern, z.B. beim Camping oder Wochenendhaus ohne festen Stromanschluß, ist Solarstrom eine schöne komfortable Lösung.
Uwe Bartel
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13.07.2003 12:57:17 |
das mit der Einspeisepflicht scheint wohl nicht zu stimmen. Habe grad mal ein bischen gegoogelt.
Anbei was zum Thema Batterien: http://www.solarstrom.net
Baffm
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13.07.2003 13:10:12 |
guggst du hier
http://www.exide-automotive.de/ oder, wenns etwas mehr sein darf: http://www.unister.de/Unister/wissen/sf_lexikon/ausgabe_stichwort29837_373.html
Oliver
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13.07.2003 14:20:32 |
Einm Solarpaddelbesitzer wäre doch (nochj mehr) bescheuert, wenn er nich die letzte Wh verscherbeln würde. Er kann sie ja viel billiger subventioniert zurückkaufen!
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13.07.2003 15:05:01 |
An ähnlichen Unsinn ging der Kommunismus zu Grunde:
Die Bauern bekamen teure Rubel fürs Getreide, daß sie dann als subventioniertes Brot an ihre Schweine verfütterten.
Hoffentlich wird das volk schneller klug als dort und jagt Grün-Rot zum Teufel.
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13.07.2003 15:11:00 |
Hallo Ulrich! Solar-Akkus werden von allen großen Herstellern, z.B. Banner angeboten. Wichtig ist dabei, dass der Akku (leider sagt jeder nur noch Batterie) zyklenfest und tiefentladungsfest ist - "normale" Autobatterien halten das nicht lange durch. Am besten informierst Du Dich bei einem, der es wissen muss - z.B. Wagner Solartechnik und Photovoltaik. Ob man ins Netz einspeist, ist eine Frage der Größe. Kleine Inselanlagen, die nur Pumpen und Licht (12V Halogen) versorgen sind billig, aber zu klein, um einzuspeisen. Großanlagen kosten ein Vielfaches, werden aber auch gefördert. Bernhard |
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13.07.2003 15:11:08 |
Klar, und die korrupten Schwarzen werden's richten. Wie Kohl. Koch wäre grad' der richtige :-(( |
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13.07.2003 15:50:19 |
@Steinbock @Sukram
auch wenn sie beiden noch so oft behaupten dass die Erneuerbaren Subventionen erhalten wird es nicht wahr.
Die Einspeisevergütung des EEG mit dem Kommunismus zu vergleichen zeigt mit welcher (ich kann es leider nicht anders sagen) Dummheit hier argumentiert wird. Das EEG ist weltweit anerkannt und wird von vielen Ländern kopiert. Setzen sie sich endlich mal ein paar Minuten hin und prüfen ihre unsinnigen Behauptungen.
Sonnige Grüße, Stefan Lieser
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13.07.2003 22:34:44 |
Hallo.
S. Liesner hat recht. Die Vergütung von Solarstrom oder Windkraft etc. hat nichts mit staatlicher Subvention zu tun.
Was die Solarstromspeicherung betrifft, geht das wohl nur über solargeeignete Batterien. Hersteller gibt´s da genug. Das ist aber wirklich nur für ne Insellösung oder für Experimente interessant. Die Verluste sind da viel zu groß.
Grüße, C. Brenner www.Celsius-compile.de
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17.07.2003 11:40:42 |
@ Stefan Lieser Hallo Herr Lieser, vielleicht können Sie mir ja ein bisschen auf die Sprünge helfen, wie ich folgenden Sachverhalt anders betrachten soll, wenn nicht als Subvention? Es besteht eine Preisgarantie für den Verkauf eines Pruduktes, das auf dem freien Markt für einen Bruchteil zu erhalten ist. Geregelt wird das Ganze mit dem Erneuerbare- Energien-Gesetz über den Gesetzgeber. Dem Kind kann man selbstverständlich die verschiedensten Namen geben, aber es ändert nicht das geringste an der Sache... Viele Grüße jerry
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17.07.2003 12:55:38 |
@jerry
Subvention: Die Definition nach Duden Subvention [...zion] die; -, -en: zweckgebundene [finanzielle] Unterstützung aus öffentlichen Mitteln; Staatszuschuss.
Die Mittel des EEG sind keine öffentlichen Mittel und kein Staatszuschuß. Wer Strom verbraucht bezahlt anteilig die Einführung der Erneuerbaren.
Und nochmal: tun ihnen die 1,28 EUR im Monat (Quelle: VDEW; Standardverbraucher mit 3500kWh/a) wirklich weh? Dann verbrauchen sie doch weniger Strom.
Sonnige Grüße, Stefan Lieser
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17.07.2003 13:24:14 |
Es gäbe noch eine andere Möglichkeit Solarstrom zu speichern - zumindest theoretisch! Einsatz eines Elektrolyseurs, mit dem man Wasserstoff gewinnt. Der Wasserstoff läßt sich in Metallhydridspeichern oder in Druckspeichern einlagern. Der Wasserstoff wäre dann wieder um- bzw. rückwandelbar mit Brennstoffzellen oder jeder anderen Gasanwendung. Wir werden wohl noch paar Jahrzehnte warten müssen, bis so etwas konkurrenzfähig ist... Gruß, friedel
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17.07.2003 14:00:47 |
@Stefan Lieser Der entscheidende Unterschied, der die Einspeisevergütung nach dem EEG von der Dudendefinition abhebt, ist, dass in diesem Fall nicht die öffentliche Hand eine allgemeine Abgabe auf den Strom erhebt und eine entsprechende Förderung wieder an Windkraftanlagenbetreiber ausschüttet, sondern der Energieerzeuger direkt dazu verpflichtet wird, alternativ erzeugten Strom zu Mondpreisen aufzukaufen. Als zusätzliches Ärgernis empfinde ich in diesem Zusammenhang, dass über Beteiligungen an geschlossenen Investmentfonds (und den damit verbundenen Verlustabschreibungen) mit der Windenergie nur wieder ein neues Steuersparmodell aus der Taufe gehoben wurde. Und das ist die eigentliche Antriebsfeder die mittlerweile allerorten neue Windparks in den Himmel sprießen lässt. Viele Grüße, jerry
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17.07.2003 22:20:34 |
@jerry @Stefan Lieser Nach EEG sind die deutschen Stromversorger bekanntlich verpflichtet, dass der erzeugte Solarstrom: a)in das Stromnetz der EVUs eingespeist werden darf, b)eine Mindestvergütung von z.Zt. 45,7 ct/kWh, und das 20 Jahre lang, zu bezahlen. Das Geld dafür wird nicht vom Staat vergütet, sondern das bezahlen ALLE DEUTSCHEN Stromverbraucher, mit einem Anteil von ca. 1,0 ct/kWh und das noch zzgl. MwSt. Letztere verbleibt natürlich beim Staat. Beim KWK- Gesetz ist das ebenso, nur ist der Anteil (noch) niedriger. Wer eine PV-Anlage installieren möchte und klever ist, meldet ein Kleingewerbe an, erhält eine Steuernummer, mit der er vom EVU dann die 45,7 ct/kWh noch zzgl. der gesetzl. Mehrwertsteuer ausbezahlt bekommt. Das Ganze müsste aber vor Beginn der Maßnahme geregelt sein. Gruß Manfred |
Verfasser: Henning Becker | Zeit:
18.07.2003 23:03:39 |
Hallo Herr Lieser, die Antwort die Sie geben ist keine Begründung, sondern nur der Befehl "nun glaubt mal schön". Ich bis gegen jede Subventionen, aber für brauchbare Wirtschaftsförderung. Die Regierung CDU-Kohl hat 10 Millarden Subventionen verschenkt für 1000 Arbeitsplätze in chemischen Industrie des Ostens. 10 Mill. pro Arbeitsplatz. Warum nicht als Rente, dann hätte 5 % gereicht. Diese Förderung hat die Solarindustrie nie erreicht. Trotzdem meine,ich es gibt auf den Energiesektor sinnvollere Förderungen die einen viel besseren Effekt haben. Beispiele: Blockkraftwerke, Geothermie, Solarunterstütztes Heizen. Mit freundlichen Grüssen Henning Becker becker@prisma-heizung.de |
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19.07.2003 11:47:20 |
Hallo Herr Becker, >Trotzdem meine,ich es gibt auf den Energiesektor sinnvollere >Förderungen die einen viel besseren Effekt haben. >Beispiele: Blockkraftwerke, Geothermie, Solarunterstütztes Heizen Die drei von ihnen aufgeführten Technologien erhalten in der Tat Förderungen. Mindestens das solarunterstützte Heizen sogar in Form von Subventionen (125,- EUR pro qm Kollektor vom BAFA). Ich will nicht den Eindruck erwecken es ginge mir bei der Definition von Subventionen um Erbsenzählerei. Ich wehre mich nur dagegen dass immer fleißig von Subventionen gesprochen wird ohne darüber nachzudenken wo das Geld denn wirklich her kommt. Für mich macht es einen großen Unterschied, ob die Erneuerbaren von den Strom_verbrauchern_ (!) oder den Steuerzahlern gefördert werden. Sollen doch die die Weiterentwicklung der Stromversorgung bezahlen die ihn verbrauchen! Und selbst _wenn_ die Erneuerbaren Subventionen erhalten würden könnte ich dem nur zustimmen. Die Steinkohle erhält pro Jahr Subventionen im Milliardenbereich (!). Und das nur um 40.000 Arbeitsplätz zu halten die eh keine Zukunft haben. Auf die Weiterentwicklung der Erneuerbaren sind wir aber angewiesen _und_ sie schaffen neue zukunftsfähige Arbeitsplätze. Sobald sie die Einspeisevergütung für die Erneuerbaren wegfallen lassen bricht die Branche in Deutschland ein und nix ist mit Exportchancen. Übrigens stimme ich dem Wegfall des 100.000 Dächerprogramms der KfW zu. Aus diesem Topf gab es Kredite zur Errichtung von Photovoltaikanlagen zu äußerst günstigen Konditionen. Die Zinsvergünstigung wurde aus Steuermitteln getragen -> Subvention. Besser wäre es von Anfang an gewesen, keine zinsgünstigen Kredite anzubieten sondern eine kostendeckende Einspeisevergütung über das EEG zu zahlen. Derzeit erzielen Photovoltaikanlagen in NRW _mit_ zinsgünstigem Darlehen der KfW und _mit_ Mitteln aus dem NRW REN Topf (auch Subventionen!) nach 17-20 Jahren eine schwarze Null, sofern man mögliche Zinsgewinne nicht berücksichtigt. Würde ich also mein Kapital zur Bank bringen statt es auf's Dach zu legen hätte ich am Ende mehr Geld. Also bleibt die Photovoltaik derzeit ein Nischenprodukt, obwohl das Potential _riesig_ ist. Sowohl das Potential zu Stromerzeugung als auch das Potential zur Preisreduktion. Die Anlagen können locker um Faktor 10 billiger werden, wenn erstmal die Menge stimmt. An der Novelle des EEG wird derzeit gearbeitet. Ich hoffe die Einspeisevergütung wird für die Photovoltaik auf kostendeckende 80Ct/kWh angehoben damit auch weiterhin Anlagen errichtet werden können. Noch ein paar Worte zu den "Absahnern" der Windkraft und den anderen Erneuerbaren: hier (und anderswo) wird immer der Vorwurf erhoben, Investoren würden am Bau von Windkraftwerken verdienen. Nun, das tun sie! Mit Recht, denn sie geben Kapital zur Errichtung von Anlagen und wollen im Gegenzug eine Verzinsung. Nehmen wir mal an, wir kämen zu dem Schluß dass die Erneuerbaren es nicht bringen und daher bis 2020 die Stromversorgung zu 100% aus Atomkraftwerken sichergestellt werden solle. Dann müßten zahlreiche Kraftwerke errichtet werden. Und woher kommt das Geld dazu? Von Investoren die eine Verzinsung erwarten. Sie können es auch mit Kohlekraftwerken durchspielen, oder Wasserkraft, oder Brennstoffzellen oder was auch immer. Am Ende ist Kapital zur Errichtung der Anlagen erforderlich und der Kapitalgeber erwartet Zinsen. Sonnige Grüße, Stefan Lieser
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| | Zeit:
20.07.2003 09:54:05 |
SOLARSTROM ist eine der teuersten Energiearten überhaupt. Die Methode über Netzeinspeisung allen Solarstrom ins Netz einzuspeisen und damit die hohen Subventionen zu bekommen und im übrigen allen Verbrauchsstrom billig aus dem Netz zu holen ist legal und üblich aber volkswirtschaftlich gesehen eine Art Subventionsschwindel. Speichern von Solarenergie: Nur in Akkus sinnvoll. Die Akkus müssen bis auf 30% ihrer Nennkapazität entladefähig sein, ohne daß dies auf die Lebensdauer des Akkus Einfluss hat ! Das heißt tägliche Tiefentladung auf 30% oder besser 20% !!! Autoakkus sind scheinbar die günstigste Investition aber in der Praxis die teuerste. Autoakkus sind für hohe Startströme und schnelles Laden ausgelegt. Eine tägliche Entladung auf unter 30% lässt das Blei aus den Platten fallen und nach weniger als einem Jahr sind die Auto-Akkus unbrauchbar. Solarakkus (VARTA, SONNENSCHEIN usw.) kosten etwa das dreifache im Vergleich mit Autoakkus gleicher Kapazität/Spannung. Die Lebensdauer ist aber mit 5 bis 8 Jahren auch beim fünf- bis 8fachen. Panzerplattenakkus sind noch besser, teurer und haben eine voraussichtliche Lebensdauer von über 20 Jahren bei minimaler Wartung. Ein "vernünftiges" Energiekonzept zur Solar-Fotovoltaik: Kühlschrank, Tiefkühltruhe und Licht über einen "Trapezwandler" an die Akku-Anlage anschließen ? erst einmal die ENERGIEBILANZ erstellen : (hier einmal angenommene Werte:) Kühlschrank pro Tag (/d) 500 Wh Tiefkühlschrank/d 500 Wh Licht/d 500 Wh macht zusammen 1500 Wh/d = 125 Ah/d bei 12 V-Akku mit max. 60% Entladung ergibt die einen Akku von 12V/210Ah. Bei 8h Sonne/d und 100W/m² Solarstrom (hoch gerechnet) ergäbe dies bei 2m² 1600 Wh/d, aber das ist falsch ! Der Akku hat mit Laden/Entladen höchsten 70% Wirkungsgrad; der Wandler höchstens 80% und die Forovoltaik auch keine 100 %. Mit 40% Wirkungsgrad zu rechnen ist schon günstig und damit sind es 5m² Fotovoltaik (besser etwas mehr). Anmerkung : Kraftwerk bis Steckdose liegt im Wirkungsgrad unter 20% !!! Zusammenfassung: Ein paar Verbraucher an FOTOVOLTAIK hängen und für die Netzeinspeisung ist nichts übrig !!! 1 kWh aus der Fotovoltaik liegt kostenmäßig bei 1 bis 1,5 € ! Es ist mir bekannt, daß durch knifflige Kunstrechnungen und Subventionen usw. die realistischen Kosten dramatisch heruntersetzbar sind. zum Vergleich: 1 kWh aus der Solarthermie liegt bei 1 bis 2 ct. ! Wenn ein NORM-Haushalt betrachtet wird, liegt der Energieverbrauch fürs Licht bei 1% des gesamten Energieverbrauches. Licht sieht man und Energiesparlampen machen Milliarden-Umsätze. Mit Energiesparlampen kann man den Energieverbrauch von 100% auf ca. 99,3% herabsetzen. Mit Solarthermie von 100% auf unter 90% bis unter 80% ! Mit Fotovoltaik um etwa 2 bis 6 %. mit sonnigen Grüßen Udo Rostek |
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20.07.2003 11:00:57 |
Hallo Herr Rostek, >SOLARSTROM ist eine der teuersten Energiearten überhaupt. Das ist er; noch! Wenn nämlich das EEG dazu führt dass massenhaft Photovoltaikanlagen errichtet werden dann wird PV-Strom um einiges preiswerter. Im übrigen wäre Egalstrom auch teurer wenn alle Kosten darin enthalten wären (Atomforschungssubventionen, Steinkohlesubventionen, Schäden der Flutkatastrophen, etc.) >Die Methode über Netzeinspeisung allen Solarstrom ins Netz >einzuspeisen und damit die hohen Subventionen zu bekommen >und im übrigen allen Verbrauchsstrom billig aus dem Netz zu >holen ist legal und üblich aber volkswirtschaftlich gesehen >eine Art Subventionsschwindel. Entweder sie können nicht lesen oder sie wollen es nicht! Die Einspeisevergütung aus dem EEG sind keine Subvention!!! Der volkswirtschaftliche Effekt ist 1. Arbeitsplätze in _Deutschland_ 2. Kosten der Umweltzerstörung werden minimiert 3. Eine zukunftsfähige Energieversorgung wird aufgebaut Statt hier nur rumzumeckern und den Unfug des Subventionsschwindels zu verbreiten sollten sie mal _ihre_ Vorstellung äußern wie sie eine dauerhafte Stromversorgung _ohne_ Umweltschäden und _ohne_ lebensbedrohende Risiken realisieren wollen. In einem Punkt sind wir uns einig, die Solarthermie ist ein wesentlicher Beitrag zur Energiewende. Erwärmung von Wasser für die Heizung oder den Warmwasserbedarf mittels Strom ist in der Regel völliger Unfug. Der Stromverbrauch der Durchschnittswohnung von derzeit 3500kWh/a läßt sich locker um 50% reduzieren. Nicht mit Energiesparlampen ;-) Aber es geht hier nicht um ein "entweder oder" sondern neben dem Wärmebedarf bleibt auch ein Strombedarf und über dessen Deckung müssen wir uns _jetzt_ Gedanken machen und _jetzt_ beginnen PV-Anlagen in großem Stil zu bauen damit die Fertigung aufgestockt wird und die Preise sinken. Mit den derzeitigen Steigerungsraten (leider gilt das für _alle_ Erneuerbaren) läßt sich die Energiewende nicht schaffen. Sonnige Grüße, Stefan Lieser |
Verfasser: steinbock@Lieser | Zeit:
20.07.2003 12:12:08 |
Herr Lieser! Sie schreiben: < Nehmen wir mal an, wir kämen zu dem Schluß dass die Erneuerbaren es nicht bringen und daher bis 2020 die Stromversorgung zu 100% aus Atomkraftwerken sichergestellt werden solle. Dann müßten zahlreiche Kraftwerke errichtet werden. Und woher kommt das Geld dazu? Von Investoren die eine Verzinsung erwarten. Sie können es auch mit Kohlekraftwerken durchspielen, oder Wasserkraft, oder Brennstoffzellen oder was auch immer. Am Ende ist Kapital zur Errichtung der Anlagen erforderlich und der Kapitalgeber erwartet Zinsen. > Sie haben die Grundregel der Wirtschaft und der Evolution richtig erkannt, wenden Sie aber nicht an! Die höchste Langfristverzinsung haben eben die Kraftwerke, deren " Brennstoff" jederzeit zur Verfügung steht, eine hohe Energiedichte hat und wenig kostet. Die Brennstoffe mit dieser Eigenschaft sind Wasserkraft (solange die Alpengletscher noch nicht abgeschmolzen sind) und Kernenergie (längste Reichweite, höchste Energiedichte). Sonne und Windspiele stehen nicht jederzeit zur Verfügung und ersetzen daher kein einziges konventionelles Kraftwerk. Die EEG-Förderung ist Unrecht, weil sie Handeln gegen die Natur belohnt. Leider leben wir in einem Unrechtsstaat (massenhafte "legale" Kindestötung, zwangsweise Abschaffung des Territorialprinzips, etc. ) |
| | Zeit:
20.07.2003 13:27:42 |
Guten Morgen Herr Lieser, wie Sie richtig sagen, braucht man rund 3500 kWh/a oder weniger, wenn mans vernünftig macht, Strom für den durchschnittlichen Haushalt. Die Kernenergie steuert hierzu etwa 1/3, also 1155 kWh/a bei, was etwa mit 15 qm Solarfläche absolut risikofrei leicht zu ersetzen wäre. Die Kernenergie beliefert den Haushalt mit rund 135 W, insgesamt werden je Bundesbürger (einschließlich Industrie) rund 180 W durch Kernenergie geliefert. Weitere 2900 W/BB Endenergie werden durch andere Quellen gedeckt. Die Kernenergie "beglückt" uns also gerade mal mit rund 6 % des Endenergiebedarfs. Soviel zur "legalen" Kindstötung von Steinbock. Oleg Stolz Quelle: Energieflußbild der RWE für 1992
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Verfasser: Steinbock@Stolz | Zeit:
20.07.2003 13:35:44 |
Herr Stolz,
die 15 qm Solar-Voltaik können eben nicht ein einziges Watt Kernergie ersetzen, weil die Sonne nachts überhaupt nicht und im Winter wenig scheint.
Wann begreifen die Sonnenspieler diese einfache Tatsa Mit nuklear Grüßen Steinbock
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| | Zeit:
20.07.2003 13:47:40 |
@Steinbock: Man muß nicht auf jede vor Dummheit strotzende Antwort mit Argumenten reagieren.
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Verfasser: lsteinbock@stolz | Zeit:
20.07.2003 14:03:45 |
Watt = Wattstunde ? Wer sowas gleichsetzt ist dumm, weil er Leisung und Energie verwechselt! |